Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 23897
Eingetragen
4.5.2011
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlungstätigkeiten für Heime und stationäre Betreuung
Gegenstand
Die Beschäftigung, Qualifizierung und Betreuung von Arbeitnehmern (m/w/d), um deren Chance auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Dieser Zweck wird insbesondere durch folgende Aktivitäten verwirklicht: - Schaffen von Beschäftigungsmöglichkeiten (Dienstleistung), - Verbessern von Vermittlungschancen, - Koordinieren / Abwickeln von Qualifizierungsmaßnahmen, - Beraten / Betreuen der Mitarbeiter, insbesondere bei der Arbeitsplatzsuche, - Unterstützen bei Existenzgründungstätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Schmincke
seit 6.3.2024
Geschäftsführer
Markus Kneidl
seit 2.12.2020
Prokura
Carolin Oebel
seit 4.5.2011
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.53% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (13)

NameAnteil
PEAG Holding GmbHEigenbeteiligung
21.56%
13.72%
RWE AktiengesellschaftEigenbeteiligung
11.77%
Evonik Industries AGEigenbeteiligung
11.77%
11.77%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PEAG Holding GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PEAG Holding GmbH

Dortmund

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geleistete Anzahlung 18.004,15 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.242,00 7.080,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.058.209,11 15.058.209,11
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.344.003,30 1.844.003,30
16.686.458,56 16.909.292,41
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 14.532,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.880.178,57 11.519.884,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.356.452,54 526.773,92
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.774.571,42 17.282.851,68
20.011.202,53 29.344.042,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.019,60 1.413,29
D. Aktive latente Steuern 261.200,00 507.000,00
E. Aktiver Unterschiedsbertrag aus der Vermögensverrechnung 155.046,97 280.824,75
37.114.927,66 47.042.573,19

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.800,00 30.800,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 18.189.034,66 17.911.252,76
III. Jahresüberschuss -265.589,96 2.277.781,90
17.954.244,70 20.219.834,66
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 207.727,00 195.004,80
2. Steuerrückstellungen 0,00 149.400,00
3. Sonstige Rückstellungen 435.596,35 290.312,72
643.323,35 634.717,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 224.159,32 26.994,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.876.967,93 22.128.674,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.456,94 60.694,28
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.320.775,42 3.971.658,44
18.517.359,61 26.188.021,01
37.114.927,66 47.042.573,19

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.202.640,00 1.511.309,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 666.805,73 580.360,00
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -964.482,23 -643.354,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -178.548,49 -223.119,03
davon für Altersversorgung: TEUR 107 (Vj.: TEUR 177)
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -129.257,25 -8.295,77
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.530.847,81 -1.328.509,60
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 812.119,53 3.901.604,95
7. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 5.092,60 1.125,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.211,92 38.515,40
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme -998.244,97 -428.384,13
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -41.848,78 -1.088,43
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -136.085,46 -1.119.153,00
12. Ergebnis nach Steuern -262.445,21 2.281.011,18
13. Sonstige Steuern -3.144,75 -3.229,28
14. Jahresüberschuss -265.589,96 2.277.781,90

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
Stand Stand
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlung 0,00 18.004,15 0,00 18.004,15
0,00 18.004,15 0,00 18.004,15
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.438,93 388.419,25 24.003,65 412.854,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.058.209,11 0,00 0,00 15.058.209,11
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.844.003,30 0,00 500.000,00 1.344.003,30
16.902.212,41 0,00 500.000,00 16.402.212,41
16.950.651,34 406.423,40 524.003,65 16.833.071,09
Abschreibungen
Stand Stand
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlung 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.358,93 129.257,25 24.003,65 146.612,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
41.358,93 129.257,25 24.003,65 146.612,53
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlung 18.004,15 0,00
18.004,15 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.242,00 7.080,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.058.209,11 15.058.209,11
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.344.003,30 1.844.003,30
16.402.212,41 16.902.212,41
16.686.458,56 16.909.292,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeines

Die PEAG Holding GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund in Abteilung B unter der Nummer 11317 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Die Gesellschaft bildet als Organträgerin mit den Tochtergesellschaften PEAG Transfer GmbH, PEAG Personal GmbH sowie der PEAG HR GmbH einen gewerbe-, körperschaft- und umsatzsteuerlichen Organkreis.

Der Jahresabschluss ist in EUR aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden höchstens fünf Jahre unterstellt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren beweglichen Sachanlagevermögens werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Sofern der Grund für die Wertminderung weggefallen ist, werden Zuschreibungen bis zur Höhe der historischen Anschaffungskosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Die Gesellschaft bilanziert sämtliche latente Steuern ihrer Organgesellschaften. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasipermanenten Unterschieden zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, den aktiven Überhang latenter Steuern auf temporäre und quasipermanente Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wird in Anspruch genommen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 32 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich der Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitäquivalent abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre verwendet; dieser belief sich auf 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) (Stand 31. Dezember 2022). Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt.

Die Einkommensdynamik wurde mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %), BBG-Dynamik mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) und die Rentendynamik mit 2,0 % (Vorjahr: 1,8 %) angesetzt. In Bezug auf die bei der Bewertung berücksichtigten Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden branchenübliche Standardwerte verwendet.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Finanzanlagen

Anteilsbesitz

2022 2021
EUR EUR
PEAG-Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH, Dortmund
Eigenkapital 127.668,84 127.534,80
Jahresüberschuss nach Steuern für Geschäftsjahr 134,04 656,46
Beteiligung: 100 %
PEAG Personal GmbH, Duisburg
Eigenkapital 1.784.252,81 1.784.252,81
Jahresüberschuss nach Steuern für Geschäftsjahr 0,00 0,00
Beteiligung: 100 %
PEAG HR GmbH, Dortmund
Eigenkapital 26.000,00 26.000,00
Jahresüberschuss nach Steuern für Geschäftsjahr 0,00 0,00
Beteiligung: 100 %
PEAG Transfer GmbH, Dortmund
Eigenkapital 14.982.209,11 14.982.209,11
Jahresüberschuss nach Steuern für Geschäftsjahr 0,00 0,00
Beteiligung: 100 %

Von den Wertpapieren des Anlagevermögens dienen TEUR 600 der Insolvenzsicherung der stillen Gesellschaftereinlagen von Mitarbeitern (m/w/d) der PEAG. Diese Wertpapiere sind in voller Höhe an die Sparkasse Dortmund verpfändet.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.949 (Vorjahr: TEUR 7.618), Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 812 (Vorjahr: TEUR 3.902) sowie Forderungen aus dem Cash Pooling von TEUR 119 (Vorjahr TEUR 0).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Rest-laufzeit von unter einem Jahr.

(4) Liquide Mittel

In den liquiden Mittel ist ein als Mietkaution verpfändetes Bankguthaben in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 92) enthalten.

(5) Aktive latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern ergeben sich aufgrund abweichender handels- und steuerrechtlicher Wertansätze in den Finanzanlagen, Forderungen, Pensionsrückstellungen, Altersteilzeitrückstellungen sowie Urlaubsrückstellungen. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 507) aktiviert.

(6) Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 30.800,00 und ist voll eingezahlt.

Die Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen.

Aus der Änderung des durchschnittlichen Marktzinssatzes zur Berechnung der Pensionsrückstellung ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag i. S. d. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 141). Des Weiteren ergibt sich aus der Aktivierung latenter Steuern ein ausschüttungsgesperrter Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 507).

(7) Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren berechnet. Der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt laut Bundesbank 1,44 % (Vorjahr: 1,35 %). Unter Verwendung dieses Zinssatzes ergibt sich ein Erfüllungsbetrag der Verpflichtung von TEUR 1.213 (Vorjahr: TEUR 1.141). In Höhe der Differenz zur gebildeten Rückstellung von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 141) besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Die Verrechnung von Aktivvermögen im Rahmen der Ausfinanzierung von Pensionszusagen stellt sich wie folgt dar:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 908
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.050
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.063
Verrechnete Aufwendungen -19
Verrechnete Erträge 23

Der sich aus der Verrechnung ergebende Aktivüberhang von TEUR 155 wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr: TEUR 237) sowie Rückstellungen für erhaltene und noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 48), die das Berichtsjahr betreffen.

(8) Verbindlichkeiten

Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach Art der Verbindlichkeit sowie die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreszahlen sind in Klammern angegeben):

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon Beträge mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 224.159,32 224.159,32 0,00 0,00
(26.994,28) (26.994,28) (0,00) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 15.876.967,93 15.647.367,93 229.600,00 0,00
(22.128.674,01) (21.939.474,01) (189.200,00) (0,00)
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.456,94 95.456,94 0,00 0,00
(60.694,28) (60.694,28) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 2.320.775,42 2.320.775,42 0,00 0,00
(3.971.658,44) (3.971.658,44) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern 2.320.726,16 2.370.726,16 0,00 0,00
(3.971.311,44) (3.971.311,44) (0,00) (0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 49,26 49,26 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 18.517.359,61 18.287.759,61 229.600,00 0,00
(26.188.021,01) (25.998.821,01) (189.200,00) (0,00)

Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2022 auf TEUR 1.524 (Vorjahr: TEUR 2.058). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus Konzerndienstleistungen in Höhe von TEUR 2.203 (Vorjahr: TEUR 1.511).

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus den konzern-internen Umlagen.

(3) Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 177) enthalten.

(4) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter diesem Posten werden im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten und Pachten, sonstige Verwaltungsaufwendungen und PR-Leistungen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Nachberechnungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3).

(5) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Nach Verrechnung der Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) ergeben sich Zinsaufwendungen von TEUR 41 (Vorjahr: Zinserträge TEUR 13).

(6) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten den Aufwand aus der Anpassung der aktiven latenten Steuern im laufenden Jahr in Höhe von TEUR 246 (Vorjahr: TEUR 290), Steueraufwendungen des aktuellen Jahres in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 829) sowie Steuererträge der Vorjahre in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 0). Es besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit den Tochtergesellschaften PEAG Transfer GmbH, PEAG Personal GmbH sowie PEAG HR GmbH.

Sonstige Angaben

(1) Mitarbeiter (m/w/d)

Im Jahresdurchschnitt waren 2 Mitarbeiter (Vorjahr: 1) (ohne Geschäftsführung) beschäftigt.

(2) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft bestand aus nachstehenden Personen:

Personalbetriebswirt (VWA) Gerd Galonska, Dortmund - Sprecher -

Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Sven Kramer, Mülheim

Dipl.-Kaufmann Andreas Schmincke, Bergisch Gladbach (ab dem 1. April 2022)

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

(3) Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

(4) Honorar des Abschlussprüfers

Honorare des Abschlussprüfers wurden in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 23) im Aufwand des Jahres berücksichtigt. Diese entfallen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 19) auf Abschlussprüfungsleistungen, in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) auf Steuerberatungsleistungen sowie in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) auf andere Bestätigungsleistungen.

(5) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor zu beschließen, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EURO 265.589,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, 31. März 2023

PEAG Holding GmbH
Geschäftsführung

Galonska
Kramer
Schmincke

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Die PEAG Holding GmbH ist Mutterunternehmen einer Unternehmensgruppe, die vorwiegend in den Bereichen Beschäftigung, Qualifizierung, Betreuung, Überlassung und Vermittlung von Arbeitnehmern tätig ist. Die Unternehmensgruppe besteht aus den operativen Tochtergesellschaften PEAG Transfer GmbH, PEAG Personal GmbH, und PEAG HR GmbH sowie einer Gesellschaft, in der stille Mitarbeiterbeteiligungen verwaltet werden (PEAG-Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH).

Neben der Leitung der Unternehmensgruppe obliegt der Gesellschaft die Erbringung von Dienstleistungen insbesondere im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Personalwesens für die Tochtergesellschaften. Die Aufgaben der PEAG Holding umfassen das Angebot von Dienstleistungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und des Personalwesens, die Gründung, den Erwerb sowie die Steuerung und Finanzierung von und die Beteiligung an Gesellschaften und Unternehmen, die Wahrnehmung der Gesellschafterrolle in den Beteiligungsunternehmen.

Im Jahresdurchschnitt waren bei der PEAG Holding vier Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) angestellt.

Mit den operativen Tochtergesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge. Die Gesellschaft ist Organträgerin im Rahmen der umsatz- und ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisse mit den operativen Tochtergesellschaften.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 wurde insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Folgeeffekte geprägt. Die breit angelegten Sanktionsmaßnahmen, die sich maßgeblich auf die Entwicklung der Rohstoffpreise auswirkten, erschwerten darüber hinaus die weltweiten Handelsbeziehungen. Die dadurch erhöhte Unsicherheit der Marktteilnehmenden in Bezug auf die Verfügbarkeit von Vorprodukten sowie die Preisvolatilität auf den Energiemärkten setzte auch der deutschen Wirtschaft zu. Ohne die Corona-Pandemie vollständig überwunden zu haben setzten sich damit die bestehenden Material- und Lieferengpässe fort und wurden darüber hinaus durch die Preisexplosion an den Energiemärkten begleitet. Im gesamten Jahr 2022 waren die monatlichen Inflationsraten hoch und überschritten im September die 10%-Marke. Der höchste Wert wurde im Oktober mit 10,4% ermittelt. Deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen prägten den gesamten Jahresverlauf und waren Sondereffekte, die krisen- sowie kriegsbedingt sind. Auch wenn die hohen Inflationsraten zeitweise durch Entlastungsmaßnahmen, wie dem 9-Euro-Ticket, dem Tankrabatt sowie dem Wegfall der EEG-Umlage abgemildert wurden, so hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht stabilisiert.

Im Jahr 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 1,8 % gewachsen, nach einem Wirtschaftswachstum von 2,6 % im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft erhoffte sich nach der Corona Pandemie und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch eine Regeneration, die durch den Krieg in der Ukraine und die steigenden Energiepreise sowie die Rekordinflation jedoch geringer ausgefallen ist als erhofft.

2.2 Geschäftsverlauf

Die PEAG Holding konnte im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit des Jahres 2022 ihre Erlöse und Erträge um insgesamt TEUR 778 verbessern. Bei einer Zunahme der laufenden Aufwendungen um TEUR 600 verzeichnet das operative Ergebnis einen positiven Anstieg im Vorjahresvergleich. Das Ergebnis 2022 wird jedoch unverändert durch die Ergebnisübernahmen der drei operativ tätigen Tochtergesellschaften geprägt. Der Saldo der Ergebnisübernahmen beträgt TEUR - 186 (VJ: TEUR + 3.473), was im Wesentlichen auf das Jahresergebnis der PEAG Personal zurückgeht.

2.3 Erläuterung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Einzelabschluss der Gesellschaft ist von den Ergebnisübernahmen der Töchter geprägt; hier steht den Gewinnübernahmen von PEAG Transfer von TEUR 808 (Vorjahr: TEUR 2.881) und PEAG HR von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR - 428) eine Verlustübernahme von PEAG Personal in Höhe von TEUR 998 (Vorjahr: TEUR + 1.021) gegenüber. Infolge des Ergebnisrückgangs verminderte sich auch die Ertragssteuerbelastung für die PEAG Holding als Organträgerin deutlich. Das eigene Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von TEUR + 2.281 auf TEUR - 262.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der PEAG Holding reduzierte sich in 2022 um EUR 9,9 Mio. auf EUR 37,1 Mio. Der Rückgang ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf niedrigere Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- EUR 3,6 Mio.), einen geringeren Bestand an liquiden Mitteln (- EUR 6,5 Mio.) sowie auf einen Rückgang des Finanzanlagevermögens (- EUR 0,5 Mio.) und der aktiven latenten Steuern (- EUR 0,2 Mio.) bei gleichzeitigem Anstieg des Sachanlagevermögens (+ TEUR 0,3) und der sonstigen Vermögensgegenstände (+ TEUR 0,8 Mio.) zurückzuführen.

Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund des negativen Jahresergebnisses von TEUR 266 sowie der Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 2,0 Mio auf EUR 18,0 Mio zum Geschäftsjahresende. Aufgrund der geringeren Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote um 5,4 %-Punkte auf 48,4 %, (Vorjahr: 43,0 %). Innerhalb des kurzfristigen Bereichs haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 6,3 Mio sowie die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer um EUR 1,7 Mio. reduziert.

2.4 Entwicklung der Leistungsindikatoren (finanziell, nicht-finanziell) des Unternehmens

Die PEAG Holding erbringt Querschnittsaufgaben für den Konzern und deren Gesellschafter. Das Ergebnis der Gesellschaft ist nicht von ihrer Leistung abhängig, sondern von den Ergebnissen der Tochtergesellschaften, daher wird die Gesellschaft nicht über Leistungsindikatoren geführt.

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht des Unternehmens

Für die wirtschaftliche Situation in Deutschland erwarten die Konjunkturforscher für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von höchstens 0,1 % und für das kommende Jahr von ca. 1,3%. Da von den Energiepreisen in den kommenden Monaten keine weiteren Preisschübe mehr zu erwarten sind, dürfte der Höhepunkt der Inflationswelle bereits überschritten sein. Die staatlichen Preisbremsen für Strom und Gas wirken seit Januar und entlasten zunächst vor allem die Unternehmen, deren Energiekosten von Marktpreisen bestimmt werden. Der Preisdruck über die Lohnkosten wird zunehmen, da im Laufe dieses Jahres mit einem spürbaren Ansteigen der Tarifentgelte zu rechnen ist. Auch wenn das Wirtschaftswachstum in Deutschland in den vergangenen zwei Quartalen rückläufig war, gehen Prognosen davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen wird. Spätestens ab Mitte des Jahres führen sinkende Inflationsraten und steigende Löhne wieder zu einem Plus des Reallohnes und stützen damit die Binnenkonjunktur.

Für die PEAG Holding leiten sich die Prognosen über ihre künftige Entwicklung aus den Planungen für die operativen Tochtergesellschaften ab, da deren Ergebnisse im Rahmen der bestehenden Unternehmensverträge die Prognose der Muttergesellschaft entscheidend prägen. Das operative Eigenergebnis der PEAG Holding wird ausgeglichen sein. Die PEAG Holding erbringt weiter Querschnittsaufgaben für den Konzern und seine Gesellschaften.

a) Geschäftsbereich PEAG Transfer:

Die Beschäftigungslage ist bis März 2023 in den Unternehmen in Deutschland stabil. Es ist in Teilen der Wirtschaft weiterhin ein Aufbau der Beschäftigung (aufgrund von demografischer Entwicklung / Fachkräftemangel) geplant. Anderseits planen vermehrt auch Unternehmen einen Stellenabbau aus unterschiedlichen Gründen. Es gibt Anzeichen, dass einige Unternehmen den noch nicht abschließend geplanten Stellenabbau in 2023 umsetzen werden, erste Anfragen sind wahrzunehmen. Die Nachfrage nach Transferdienstleistungen besteht weiterhin und wird ab dem 3. Quartal deutlich spürbarer werden.

Wir streben im Ergebnis eine stabile positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung und ein ausgeglichenes Geschäftsjahresergebnis für 2023 an.

b) Geschäftsbereich PEAG Personal:

Das Geschäftsjahr 2023 wird ebenfalls von den oben beschriebenen Unsicherheiten der Wirtschaft geprägt sein. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine erhöht die wirtschaftlichen Risiken deutlich. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr kam es zu großen Unterbrechungen der Lieferketten im produzierenden Gewerbe und darüber hinaus wird sich die anhaltend hohe Inflation auswirken.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet PEAG Personal aus heutiger Sicht eine im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 Geschäftstätigkeit auf gleichem Niveau. Für das Geschäftsjahr 2023 wird im Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung mit stabilen Umsatzerlösen geplant. Das Ergebnis wird maßgeblich davon abhängen, ob weiterhin Produktionsunterbrechungen in größerem Umfang stattfinden und damit unsere Produktivität beeinflusst wird.

Die Großprojekte aus der Sparte Altersteilzeit werden sich auch in 2023 weiterhin positiv auf die Grundauslastung der Stammmitarbeiter des PEAG Konzerns auswirken, da die Laufzeit dieser Verträge sich über das gesamte Geschäftsjahr 2023 erstreckt. Im Geschäftsfeld Altersteilzeit wird von einer planmäßig sinkenden Mitarbeiterzahl ausgegangen. In der Sparte Beschäftigungssicherung rechnen wir aktuell nicht mit einem Aufbau der Beschäftigten.

Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von gleichbleibenden Umsätzen aus und streben ein ausgeglichenes Ergebnis an.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens

Aufgrund der Abhängigkeit der PEAG Holding von der geschäftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften, ergeben sich die Chancen und Risiken für die Gesellschaft aus der zukünftigen Entwicklung in den Bereichen Beschäftigtentransfer sowie Zeitarbeit.

Die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die konjunkturelle Entwicklung bilden den Rahmen und damit die wichtigsten Einflussfaktoren für die Fortsetzung der Transferarbeit der PEAG Transfer. Hinzu kommt nun die große Unsicherheit im Rahmen des Ukrainekrieges, wie diese sich weiterhin auf die Wirtschaft und damit unsere Dienstleistungen auswirken wird.

PEAG Transfer wird weiter versuchen, unter diesen besonderen Umständen ein angepasstes Dienstleistungsangebot erfolgreich zu platzieren und somit Umsatz und Erlöse für das Unternehmen zu sichern.

Im Hinblick auf den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung der PEAG Personal ist festzustellen, dass die Nachfrage am Arbeitsmarkt in 2023 sehr volatil sein wird, weil unsere Kunden sehr gut gefüllte Auftragsbücher haben. Grundsätzlich gehen wir dennoch von einem konstanten Auftragsvolumen aus.

Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung werden die Unternehmen weiterhin auf flexibel einsetzbares Personal setzen. Zum einen werden Unternehmen bei weiter steigenden Auftragseingängen ihren zusätzlichen Bedarf zunächst über flexibel einsetzbares Personal decken, um den eigenen Rekrutierungsaufwand zu reduzieren. Zum anderen hat gerade die Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt, dass Unternehmen, die Zeitarbeit intensiv genutzt haben, schneller auf Auftragsstornierungen reagieren und somit durch den Erhalt der Stammarbeitsplätze wertvolles Wissen im Unternehmen halten konnten. Auch in 2022 hat sich, wie erwartet, in einigen qualifizierten Berufen der Fachkräftemangel weiterhin verstärkt, den die Zeitarbeit als Frühindikator als erste Branche zu spüren bekam.

Die Gesellschaft finanziert sich aus Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit; die finanzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber möglichen Verlusten ist damit begrenzt. Durch konsequentes und weiter verstärktes Forderungsmanagement sowie dem flächendeckenden Projektcontrolling zum Abschluss von Rahmen¬verträgen setzt PEAG konsequent auf Risikominderung.

 

Dortmund, 27. Mai 2023

PEAG Holding GmbH
Geschäftsführung

Galonska
Kramer
Schmincke

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PEAG Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PEAG Holding GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PEAG Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 5. Juni 2023

Dr. Bergmann, Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

(Kroniger)
Wirtschaftsprüfer
(Börner)
Wirtschaftsprüferin

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.307,00 171.140,00
2. Geleistete Anzahlungen 18.004,15 68.725,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.294,00 86.907,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 15.940.795,89 24.469.391,78
16.443.401,04 24.796.163,78
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.492.614,21 18.037.151,47
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.292,55 26.394,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.494.003,00 7.450.913,11
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.655.821,17 26.086.505,00
39.646.730,93 51.600.964,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.437,16 67.372,43
D. Aktive latente Steuern 261.200,00 507.000,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 251.314,37 356.381,17
56.670.083,50 77.327.881,50

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.800,00 30.800,00
abzügl. eigene Anteile -6.641,00 -6.641,00
24.159,00 24.159,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 20.480.297,22 20.135.767,02
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -696.689,69 1.913.296,43
19.807.766,53 22.073.222,45
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 243.709,00 227.486,80
2. Steuerrückstellungen 0,00 149.400,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.597.487,27 4.323.734,11
3.841.196,27 4.700.620,91
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 17.935.785,32 29.137.013,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 357.723,42 328.580,53
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.456,94 60.694,28
4. Sonstige Verbindlichkeiten 13.074.239,19 17.236.479,92
31.463.204,87 46.762.768,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.557.915,83 3.791.270,06
56.670.083,50 77.327.881,50

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 251.380.244,14 248.826.264,47
2. Sonstige betriebliche Erträge 901.062,13 542.743,60
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -200.011.107,66 -184.877.591,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -46.921.541,50 -56.066.411,34
4. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -289.857,16 -128.499,08
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.220.240,45 -5.058.820,40
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 50.260,64 75.345,38
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.796,65 107.853,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -473.689,55 -366.827,36
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -136.085,46 -1.119.153,00
10. Ergebnis nach Steuern -676.158,22 1.934.904,60
11. Sonstige Steuern -20.531,47 -21.608,17
12. Jahresüberschuss -696.689,69 1.913.296,43

Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
Stand Stand
1.1.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 731.760,65 4.566,71 68.725,00 0,00 805.052,36
2. Geleistete Anzahlungen 68.725,00 18.004,15 -68.725,00 0,00 18.004,15
800.485,65 22.570,86 0,00 0,00 823.056,51
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 711.810,75 443.889,45 0,00 140.112,84 1.015.587,36
711.810,75 443.889,45 0,00 140.112,84 1.015.587,36
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 24.469.391,78 3.568.262,52 0,00 12.096.858,41 15.940.795,89
24.469.391,78 3.568.262,52 0,00 12.096.858,41 15.940.795,89
25.981.688,18 4.034.722,83 0,00 12.236.971,25 17.779.439,76
Abschreibungen
Stand Stand
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 560.620,65 90.124,71 0,00 650.745,36
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
560.620,65 90.124,71 0,00 650.745,36
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 624.903,75 199.732,45 139.342,84 685.293,36
624.903,75 199.732,45 139.342,84 685.293,36
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.185.524,40 289.857,16 139.342,84 1.336.038,72
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.307,00 171.140,00
2. Geleistete Anzahlungen 18.004,15 68.725,00
172.311,15 239.865,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.294,00 86.907,00
330.294,00 86.907,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 15.940.795,89 24.469.391,78
15.940.795,89 24.469.391,78
16.443.401,04 24.796.163,78

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss -697 1.913
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen 290 128
Abnahme / Zunahme der Rückstellungen -859 1.559
"Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind" 2.880 -4.050
"Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind" -17.344 -22.352
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 371 154
Zinsaufwendungen / Zinserträge 379 184
Ertragsteueraufwand 136 1.119
Ertragsteuerzahlungen -482 -150
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -15.326 -21.495
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -23 -25
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -444 -35
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3.568 -2.345
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 3 0
Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 11.723 19.109
Erhaltene Zinsen 45 107
Erhaltene Wertpapiererträge 50 75
Cash Flow aus Investitionstätigkeit 7.786 16.886
Erhöhung / Reduzierung der Mitarbeitereinlagen 151 53
Gezahlte Zinsen (Mitarbeiter-Betiligung) -473 -365
Gezahlte Zinsen 0 -1
Auszahlung an Unternehmenseigner (Gewinnausschüttung) -1.569 -1.328
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -1.891 -1.641
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -9.431 -6.250
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 26.087 32.337
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.656 26.087

Der Finanzmittelfonds ist definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläuquivalenten und setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

2022 2021
TEUR TEUR
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten:
Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen 16.656 26.087
davon Bestände, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen 171 92

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes Kapital Andere Konzernjahres- Konzerneigen-
PEAG Eigene Gewinn- überschuss kapital
Holding Anteile Summe rücklagen PEAG Konzern gesamt
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Januar 2021 30.800,00 -6.641,00 24.159,00 19.769.732,64 1.694.368,04 21.488.259,68
Gewinnausschüttung -1.328.333,66 -1.328.333,66
Konzernjahresüberschuss 1.913.296,43 1.913.296,43
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 366.034,38 -366.034,38 0,00
31. Dezember 2021 30.800,00 -6.641,00 24.159,00 20.135.767,02 1.913.296,43 22.073.222,45
Gewinnausschüttung -1.568.766,23 -1.568.766,23
Konzernjahresfehlbetrag -696.689,69 -696.689,69
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 344.530,20 -344.530,20 0,00
31. Dezember 2022 30.800,00 -6.641,00 24.159,00 20.480.297,22 -696.689,69 19.807.766,53

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Die PEAG Holding GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund in Abteilung B unter der Nummer 11317 im Handelsregister eingetragen.

Der Konzernabschluss der PEAG Holding zum 31. Dezember 2022 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist in EUR aufgestellt.

1. Konsolidierung

1.1 Konsolidierungskreis

Nach der Methode der Vollkonsolidierung sind in den Konzernabschluss der PEAG Holding alle Unternehmen einbezogen, bei denen der PEAG Holding die Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB zustehen.

Folgende Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss der PEAG Holding GmbH einbezogen:

Gesellschaft Anteil am Kapital Gezeichnetes Kapital
% TEUR
PEAG Personal GmbH, Duisburg 100,00 25
PEAG-Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH, Dortmund 100,00 25
PEAG HR GmbH, Dortmund 100,00 26
PEAG Transfer GmbH, Dortmund 100,00 26

1.2 Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden unter Beachtung der handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden aufgestellt.

Alle konsolidierten Unternehmen haben den gleichen Abschluss-Stichtag wie die PEAG Holding. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss umfasst somit den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Die Kapitalkonsolidierung wurde für die Gesellschaften, die vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB vorgenommen. Für die Gesellschaften, die nach dem 1. Januar 2010 erworben wurden, erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode.

Mit der Erstkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte der Muttergesellschaft gegen die im Zeitpunkt des Erwerbs vorhandenen Eigenkapitalwerte der Tochtergesellschaften aufgerechnet.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Konzerns werden aufgerechnet, Umsätze, Aufwendungen und Erträge eliminiert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzernabschluss ist grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden.

2.1 Anlagevermögen

2.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden höchstens fünf Jahre unterstellt.

2.1.2 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren beweglichen Sachanlagevermögens werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

2.1.3 Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Sofern der Grund für die Wertminderung weggefallen ist, werden Zuschreibungen bis zur Höhe der historischen Anschaffungskosten vorgenommen.

2.2 Umlaufvermögen

2.2.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

2.2.2 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

2.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

2.4 Rückstellungen

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich der Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitäquivalent abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre verwendet; dieser belief sich auf 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) (Stand 31. Dezember 2022). Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt.

Die Einkommensdynamik wurde mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %), die BBG-Dynamik mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) und die Rentendynamik mit 2,0 % (Vorjahr: 1,8 %) angesetzt. In Bezug auf die bei der Bewertung berücksichtigten Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden branchenübliche Standardwerte verwendet.

Den nach dem versicherungsmathematischen Barwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelten Rückstellungen für Altersteilzeit liegt ein Rechnungszins von 0,43 % (Vorjahr: 0,30 %) zugrunde. Die BBG-Dynamik sowie die Einkommensdynamik sind mit 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) in die Berechnung eingeflossen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungspflichten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen für Pensionen und Altersteilzeit verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts die fortgeführten Anschaffungskosten zugrunde gelegt.

2.5 Verbindlichkeiten

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nettowert angesetzt. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.6 Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag erfolgswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Ertragskonten.

2.7 Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasipermanenten Unterschieden zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, den aktiven Überhang latenter Steuern auf temporäre und quasipermanente Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wird in Anspruch genommen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 32 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Konzern-Anlagespiegel als Teil des Konzernanhangs dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden in Höhe von EUR 0,6 Mio. an die Sparkasse Dortmund verpfändet.

Ein Teil der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere wird über ihrem beizulegenden Wert ausgewiesen. Der Buchwert der Wertpapiere beträgt TEUR 14.094 (Vorjahr: TEUR 20.373) und der beizulegende Zeitwert TEUR 13.408 (Vorjahr: TEUR 20.146). Mangels Dauerhaftigkeit der Wertminderung nach den Kriterien des IDW RS VFA 2 war eine außerplanmäßige Abschreibung der Wertpapiere zum 31.12.2022 nicht vorzunehmen.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 26) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 1.038 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.3 Liquide Mittel

Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten verpfändete Mietkautionskonten in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 92).

3.4 Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich aufgrund abweichender handels- und steuerrechtlicher Wertansätze in den Finanzanlagen, Forderungen, Pensions-, Altersteilzeit- sowie Urlaubsrückstellungen. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 507) aktiviert.

Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB haben sich nicht ergeben.

3.5 Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 30.800,00 und ist voll eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2011 wurden eigene Anteile mit einem Nennbetrag von EUR 2.159,00 veräußert. Daneben wurden eigene Anteile mit einem Nennbetrag von EUR 591,00 von der PEAG Holding GmbH auf die PEAG-Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH übertragen. Diese werden ebenso wie die bereits in Vorjahren erworbenen Geschäftsanteile an der Muttergesellschaft offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (Gesamt-Nennbetrag EUR 6.641,00). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten (EUR 1.758,82) wurde mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Aus der Änderung des durchschnittlichen Marktzinssatzes zur Berechnung der Pensionsrückstellung ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag i. S. d. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 145). Aus der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 507).

3.6 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rückstellungen für erhaltene und noch nicht abgerechnete Leistungen, die das Geschäftsjahr 2022 betreffen.

Die Pensionsrückstellung wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren berechnet. Der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt laut Bundesbank 1,44 % (Vorjahr: 1,35 %). Unter Verwendung dieses Zinssatzes ergibt sich ein Erfüllungsbetrag der Verpflichtung von TEUR 1.251 (Vorjahr: TEUR 1.178). In Höhe der Differenz zur gebildeten Rückstellung von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 145) besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Die Verrechnung von Aktivvermögen im Rahmen der Ausfinanzierung von Pensionszusagen stellt sich wie folgt dar:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 908
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.050
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.063
Verrechnete Aufwendungen -19
Verrechnete Erträge 23

Der sich aus der Verrechnung ergebende Aktivüberhang von TEUR 155 wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite ausgewiesen.

Die Verrechnung von Aktivvermögen im Rahmen der Insolvenzsicherung der Altersteilzeit stellt sich wie folgt dar:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 99
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 188
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 195
Verrechnete Aufwendungen -1
Verrechnete Erträge 7

Der sich aus der Verrechnung ergebende Aktivüberhang von TEUR 96 wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite ausgewiesen.

3.7 Verbindlichkeiten

Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach Art der Verbindlichkeit sowie die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreszahlen sind in Klammern angegeben):

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon Beträge mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
erhaltene Anzahlungen 17.935.785,32 13.864.935,67 3.707.933,87 362.915,78
(29.137.013,35) (15.537.523,08) (13.023.565,20) (575.925,07)
aus Lieferungen und Leistungen 357.723,42 357.723,42 0,00 0,00
(328.580,53) (328.580,53) (0,00) (0,00)
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 95.456,94 95.456,94 0,00 0,00
(60.694,28) (60.694,28) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 13.074.239,19 12.844.639,19 229.600,00 0,00
(17.236.479,92) (17.047.279,92) (189.200,00) (0,00)
- davon aus Steuern 4.862.984,30 4.862.984,30 0,00 0,00
(5.979.761,11) (5.979.761,11) (0,00) (0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 792.636,49 792.636,49 0,00 0,00
(965.455,79) (965.455,79) (0,00) (0,00)
Summe 31.463.204,87 27.162.755,22 3.937.533,87 362.915,78
(46.762.768,08) (32.974.077,81) (13.212.765,20) (575.925,07)

3.8 Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2022 auf TEUR 3.367 (Vorjahr: TEUR 4.292). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Haftungsverhältnisse gem. § 298 I i. V. m. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 251.380 (Vorjahr: TEUR 248.826) resultieren im Wesentlichen aus dem Geschäftsfeld Altersteilzeit (TEUR 83.363; Vorjahr: TEUR 98.590), dem Beschäftigtentransfer (TEUR 98.182; Vorjahr: TEUR 92.767) sowie der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung (TEUR 69.772; Vorjahr: TEUR 57.308).

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In diesem Posten sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 60) enthalten.

4.3 Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 194) enthalten.

4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter diesem Posten werden im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen im Rahmen der Weiterbildung und Qualifizierung, Mieten und Pachten und sonstige Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 35 enthalten (Vorjahr: TEUR 69).

4.5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Nach Verrechnung der Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung mit den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) ergeben sich insgesamt Zinserträge von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 2).

4.6 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen beträgt TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 1) und resultierte aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

4.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die nachfolgende Rechnung zeigt die Überleitung vom erwarteten Ertragsteueraufwand zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand:

2022 2021
TEUR TEUR
Konzernergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) -561 3.032
Konzernsteuersatz (%) 32,0 32,0
Erwarteter Ertragsteueraufwand 0 970
Überleitung zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand:
Steueranteil für:
Steuerneutrale Konsolidierungsbuchungen (PEAG MBG), steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen, Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, abweichende steuerliche Bemessungsgrundlage Gewerbesteuer -136 -141
Periodenfremde tatsächliche Steuern -110 0
Veränderung der latenten Steuern 246 290
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 0 1.119
Effektiver Steuersatz (%) 0,0 36,9

Es besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit den Tochtergesellschaften PEAG Transfer GmbH, PEAG Personal GmbH sowie PEAG HR GmbH.

Sonstige Angaben

(1) Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

2022 2021
Mitarbeiter ATZ PEAG Personal 1.124 1.354
Von Herkunftsunternehmen übernommene Mitarbeiter PEAG Transfer 1.225 1.893
Mitarbeiter Arbeitnehmerüberlassung PEAG Personal 1.387 1.353
Stamm-Mitarbeiter PEAG Transfer 37 50
Stamm-Mitarbeiter PEAG Personal 47 49
Stamm-Mitarbeiter PEAG HR 38 38
Stamm-Mitarbeiter PEAG Holding 2 1
3.860 4.738

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 (VJ. 5) Auszubildende.

(2) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH bestand aus nachstehenden Personen:

Personalbetriebswirt (VWA) Gerd Galonska, Dortmund - Sprecher -

Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Sven Kramer, Mülheim

Dipl.-Kaufmann Andreas Schmincke, Bergisch Gladbach (ab dem 1. April 2022)

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

(3) Befreiender Konzernabschluss

Die nachfolgenden Tochterunternehmen haben von der Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht:

PEAG Transfer GmbH, Dortmund,

PEAG Personal GmbH, Duisburg,

PEAG HR GmbH, Dortmund.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

(4) Honorar des Abschlussprüfers

Honorare des Abschlussprüfers wurden in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 79) im Aufwand des Jahres berücksichtigt. Diese entfallen mit TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 62) auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 12) auf Steuerberatungsleistungen sowie auf sonstige Bestätigungsleistungen mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2).

(5) Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte

Im Berichtszeitraum sind keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

(6) Nachtragsbericht

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2022 gibt es keine für die Vermögens- und Ertragslage bedeutenden Ereignisse und Entwicklungen, die eine besondere Berichterstattung erfordern.

(7) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor zu beschließen, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 der PEAG Holding GmbH in Höhe von EURO 265.589,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, 11. April 2023

PEAG Holding GmbH
Geschäftsführung

Galonska
Kramer
Schmincke

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Der PEAG Konzern ist eine in Deutschland tätige Unternehmensgruppe mit Konzentration auf Dienstleistungen im Personalbereich. Die Unternehmensgruppe ist als strategischer Partner in den Bereichen Beschäftigtentransfer, vermittlungsorientierte Arbeitnehmerüberlassung und Personalverwaltung tätig.

Der PEAG Konzern besteht aus insgesamt fünf Gesellschaften, der Muttergesellschaft PEAG Holding GmbH (PEAG Holding) sowie den vier 100-prozentigen Tochtergesellschaften PEAG Transfer GmbH (PEAG Transfer), PEAG Personal GmbH (PEAG Personal), PEAG HR GmbH (PEAG HR) und der PEAG-Mitarbeiter-Beteiligungs-GmbH (PEAG MBG). Zwischen den drei operativen Gesellschaften (PEAG Transfer, PEAG Personal, PEAG HR) und der PEAG Holding bestehen Ergebnisabführungsverträge.

PEAG Transfer unterstützt Unternehmen und Arbeitnehmer (m/w/d) bei notwendigen personellen Veränderungs- und Anpassungsprozessen. Auf Basis eines Transfersozialplans setzt sie Lösungen um, die den wirtschaftlichen Umbau sozialverträglich gestalten und neue berufliche Perspektiven für die Mitarbeiter (m/w/d) eröffnen. Die Vermittlung von Arbeit in Arbeit ist nachweisbar die langjährige Expertise der PEAG Transfer. Zu den Firmenkunden zählen bundesweit neben großen multinationalen Unternehmen insbesondere mittelständische Unternehmen aus allen Branchen.

PEAG Personal ist in der Arbeitnehmerüberlassung tätig. In den drei Sparten Fachkräftebereich, Beschäftigungssicherung und Altersteilzeit wird ein vermittlungsorientierter Ansatz verfolgt. Die Gesellschaft ist auf die Überlassung von Fachkräften spezialisiert und strebt im Einsatz eine Vergütung der Mitarbeiter nach dem Equal Payment Prinzip an. In einsatzfreien Zeiten erfolgt die soziale Absicherung nach dem iGZ/DGB Tarifvertrag.

Die PEAG HR agiert im Verwaltungsbereich als Dienstleister innerhalb des Konzerns. Des Weiteren bietet die Gesellschaft ihre Dienste in den Bereichen Entgeltabrechnung sowie Beratung im Bereich der Arbeitssicherheit auch Dritten an.

Mit der PEAG MBG wird den Stamm-Mitarbeitern der Unternehmensgruppe die Grundlage geboten, unmittelbar an dem Unternehmenserfolg des Konzerns teilzuhaben.

Der Konzern bietet somit den Kundenunternehmen Dienstleistungen rund um das Thema Beschäftigung sowie die dazugehörige Beratung an.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 wurde insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Folgeeffekte geprägt. Die breit angelegten Sanktionsmaßnahmen, die sich maßgeblich auf die Entwicklung der Rohstoffpreise auswirkten, erschwerten darüber hinaus die weltweiten Handelsbeziehungen. Die dadurch erhöhte Unsicherheit der Marktteilnehmenden in Bezug auf die Verfügbarkeit von Vorprodukten sowie die Preisvolatilität auf den Energiemärkten setzte auch der deutschen Wirtschaft zu. Ohne die Corona-Pandemie vollständig überwunden zu haben setzten sich damit die bestehenden Material- und Lieferengpässe fort und wurden darüber hinaus durch die Preisexplosion an den Energiemärkten begleitet. Im gesamten Jahr 2022 waren die monatlichen Inflationsraten hoch und überschritten im September die 10%-Marke. Der höchste Wert wurde im Oktober mit 10,4% ermittelt. Deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen prägten den gesamten Jahresverlauf und waren Sondereffekte, die krisen- sowie kriegsbedingt sind. Auch wenn die hohen Inflationsraten zeitweise durch Entlastungsmaßnahmen, wie dem 9-Euro-Ticket, dem Tankrabatt sowie dem Wegfall der EEG-Umlage abgemildert wurden, so hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht stabilisiert.

Im Jahr 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 1,8 % gewachsen, nach einem Wirtschaftswachstum von 2,6 % im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft erhoffte sich nach der Corona Pandemie und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch eine Regeneration, die durch den Krieg in der Ukraine und die steigenden Energiepreise sowie die Rekordinflation jedoch geringer ausgefallen ist als erhofft.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag im Dezember 2022 bei 45,8 Millionen Personen. Gegenüber Dezember 2021 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2022 deutlich um 1,0 % (+435.000 Personen). Damit war der Jahreszuwachs auf demselben Niveau wie im Vormonat (November 2022: +471 000 Personen; +1,0 %). Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt setzte sich also mit leicht abgeschwächter Dynamik im Vorjahresvergleich fort.

Die unstabile wirtschaftliche Lage, die bundesweit sowohl mit eingesetzter Kurzarbeit und Stellenabbau als auch dem Bedarf an zusätzlichen Fachkräften einhergeht, führt zu anomalen Situationen auf dem Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach Transferdienstleistungen im Jahr 2022 war spürbar zurückhaltend. In NRW ging die Anzahl der Transferprojekte insbesondere in der stahlnahen Industrie weiter zurück. Dies wirkt sich auf den Unternehmenserfolg der PEAG Transfer negativ aus. Auch wenn die monatlichen Transfermitarbeiterzahlen im Laufe des Jahres leicht abgenommen haben, konnte ein immer noch hohes Niveau gehalten werden. Es konnten zwar weitere Auftraggeber dazu gewonnen werden, die, bei deutlich geringeren Zugangszahlen als in den vorangegangenen Projekten, die Auslastung deutlich geringer stabilisiert haben und sich damit im kommenden Jahr auswirken.

Da der überwiegende Teil der Zeitarbeitsbeschäftigten im industriellen Sektor eingesetzt wird, war die PEAG Personal erneut besonders stark negativ von den oben beschriebenen krisen- und kriegsbedingten Sondereffekten betroffen. Aufgrund von Material- und Lieferengpässen kam es auch im Jahr 2022 immer wieder zu Produktionsstillständen, die einen besonderen Einfluss auf die Produktivität der eingesetzten Mitarbeiter hatten. Konjunkturelle Kurzarbeit wurde durch die Branche der Zeitarbeit weiterhin in Anspruch genommen und auch PEAG Personal konnte dadurch Mitarbeitende weiter beschäftigen, so dass Massenentlassungen verhindert werden konnten.

2.2 Geschäftsverlauf

PEAG Holding

Die PEAG Holding konnte im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit des Jahres 2022 ihre Erlöse und Erträge um insgesamt TEUR 778 verbessern. Bei einer Zunahme der laufenden Aufwendungen um TEUR 600 verzeichnet das operative Ergebnis einen positiven Anstieg im Vorjahresvergleich. Das Ergebnis 2022 wird jedoch unverändert durch die Ergebnisübernahmen der drei operativ tätigen Tochtergesellschaften geprägt; der Saldo der Ergebnisübernahmen beträgt TEUR - 186 (VJ: TEUR + 3.473).

PEAG Transfer

Der Beschäftigtentransfer macht auch in 2022 nur einen sehr geringen Teil der aktiven Arbeitsmarktpolitik aus. Die mehrfachen Verlängerungen des erleichterten Zugangs zum konjunkturellen Kurzarbeitergeld durch die Bundesregierung haben dadurch auch anstehende Unternehmensentscheidungen weiter verschoben. Die meisten betrieblichen Vereinbarungen über Stellenabbau beinhalten Transfer oftmals nur als eine weitere eher nachrangige Variante der vereinbarten Lösungswege. Fortgesetzt ist festzustellen, dass vorgeschaltete Freiwilligenphasen mit Abfindungsregelungen vermehrt in Kombination mit Transferangeboten genutzt werden. Diese Entwicklung führt oftmals zu kleineren Projekten mit eher geringer Mitarbeiterzahl, hohem Arbeitsaufwand und langen Gesamt-Projektlaufzeiten. Nennenswerte Transferprojekte konnten in 2022 nicht gewonnen werden. Projekte infolge der Kriegsauswirkungen waren noch nicht spürbar. Unternehmen mit Erfahrungen im Transfer greifen weiterhin eher auf dieses Instrument zurück, als Unternehmen ohne diese Kenntnisse. Zum Teil sind den aktuell handelnden Akteuren aber die Gestaltungsmöglichkeiten nicht bekannt, so dass im Vorfeld von Projekten erheblicher Beratungsbedarf besteht. Zudem sind teils monatelange Beratungen und Verhandlungen der Betriebsparteien/Einigungsstellen vorgeschaltet, bis es zu einer Entscheidung für eine Transferlösung kommt. Dabei ist erkennbar, dass sich die zu Beginn der Akquisitionsbemühungen geplanten Stellenabbauzahlen und damit die geplanten Transferteilnehmer bis zum jeweiligen Projektvertragsabschluss deutlich reduzieren oder zeitlich strecken.

Die Anzahl neuer Transferprojekte ist im Vergleich zum Ende des Vorjahres auf einem sehr geringen Niveau. Die Anzahl der Transferteilnehmer hat sich im Laufe des Jahres deutlich reduziert. Insgesamt ergab sich im Monatsdurchschnitt ein Personalstand von 1.335 Transferteilnehmern, der um 558 Personen geringer war als in 2021 (1.893).

Die Vermittlungen auf den ersten Arbeitsmarkt blieben durch intensive Ansprache potenzieller Arbeitgeber und entsprechender Stellenrecherchen auf Vorjahresniveau.

Die durchschnittliche Projektgröße im Transfer liegt zwischen 30 - 80 Teilnehmern (m/w/d). Das führt weiterhin zu einem hohen administrativen Arbeitsaufwand pro Projekt, da auch große Projekte teils in mehrere kleine Teilprojekte umzusetzen sind und sich oft über einen mehrjährigen Zeitraum erstrecken. Die Auslastung der Stamm-Mitarbeitenden ist aufgrund der Anzahl an Transferprojekten weiterhin gegeben, setzt aber eine große Flexibilität insbesondere im Rahmen der Beratung voraus. Temporäre Auftragsspitzen, insbesondere regional, können durch den Einsatz freier Berater gewährleistet werden.

Weiterhin sind hohe Qualitätsstandards durch das Unternehmen im Transfer zu erfüllen, die durch regelmäßige Unternehmenszertifizierungen erfolgreich nachgewiesen wurden. Die PEAG Transfer ist im Qualitäts-Management-System nach DIN EN ISO 9001:2008 und nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung - AZAV zertifiziert.

Insgesamt lag das Ergebnis des Jahres 2022 deutlich unter dem Niveau des Jahres 2021. Das Jahresergebnis reduzierte sich von TEUR 2.881 auf TEUR 808.

PEAG Personal Die größte Herausforderung waren die weiter bestehenden Material- und Lieferkettenprobleme, die immer wieder zu Produktionsausfällen bzw. -stillständen bei den Kundenunternehmen geführt haben. Dabei hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine für zusätzliche Unsicherheit gesorgt, was ebenfalls zu den beschriebenen Problemen beiträgt. Zeitarbeitsbeschäftigte, die in von Kurzarbeit und Produktionsstillständen betroffenen Kundenbetrieben eingesetzt waren, mussten in andere Kundenbetriebe umgesetzt werden. Dies hat zu einem erheblich gestiegenen Dispositionsaufwand und darüber hinaus auch zu Produktivitätsausfall aufgrund kurzfristiger Abmeldung geführt. Auch der administrative Aufwand, der mit der Anmeldung und Einführung konjunktureller Kurzarbeit anfiel, hat zusätzliche Kapazitäten gebunden.

Der Vertrieb wurde weiter gestärkt um den Kundenstamm zu erweitern und die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden noch mehr zu reduzieren.

Die besonderen Anforderungen der Kunden führen auch in dieser konjunkturellen Situation zu einem Personalbedarf, der nur noch mit erhöhtem Rekrutierungsaufwand sicherzustellen ist. Die weitere Fokussierung auf digitale Rekrutierungskanäle hat dazu geführt, dass Vakanzen der Kunden auch weiterhin bedient werden konnten. Die Social-Media Präsenz, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, versetzt PEAG Personal in die Lage, über hoch frequentierte Kanäle auf Facebook, Instagram, etc. Mitarbeitende und Interessenten zielgruppenkonform anzusprechen.

Die Mitarbeiterzahl der PEAG Personal lag am 31. Dezember 2022 mit einem Bestand von 2.392 Beschäftigten unter dem Niveau des Vorjahres. Die Belegschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 2.824 Mitarbeitern (31. Dezember 2021) um 432 Mitarbeiter reduziert. Im Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung ergab sich jedoch insgesamt im Jahresdurchschnitt auf Monatsbasis ein Personalstand von 1.421 Zeitarbeitnehmern (Vorjahr: 1.309).

Um die Prozesse zu optimieren sowie die qualitativ hochwertige Arbeitsleistung sicherzustellen und zu dokumentieren, ist PEAG Personal für den Bereich der Arbeitssicherheit nach dem normativen Regelwerk "Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC)" zertifiziert und führt das Sicherheitsmanagement-Zertifikat SCP Personaldienstleister. Das Qualitäts-Management-System wurde nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie das Umwelt-Management-System nach DIN EN ISO 14001:2004 erfolgreich überprüft.

Insgesamt hat sich die Gesellschaft im Jahr 2022 rückläufig entwickelt. Das Jahresergebnis reduzierte sich von TEUR 1.021 auf TEUR -998.

PEAG HR

PEAG HR ist zentraler Dienstleister der PEAG-Gruppe. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der PEAG HR sind die administrativen HR-Aufgaben einschließlich der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie die Unterstützung im Bereich der Arbeitssicherheit. In die interne Ausbildung neuer Mitarbeiter (m/w/d) wurde weiter investiert, um den bestehenden Personalbedarf zu decken und weitere Auftragsanfragen bedienen zu können. Das Jahresergebnis verbesserte sich von TEUR -428 auf TEUR 4.

2.3 Erläuterung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage PEAG Konzern

In 2022 verzeichnet der PEAG Konzern einen gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 2,6 Mio. höheren Umsatz von EUR 251,4 Mio. (+ 1,0 %). Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf eine positive Geschäftsentwicklung der PEAG Transfer (+ EUR 5,4 Mio.) sowie auf einen konjunkturbedingten Rückgang bei der PEAG Personal (- EUR 2,8 Mio.) zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge (EUR 0,9 Mio.; Vorjahr: EUR 0,5 Mio.) ergibt sich eine Betriebsleistung von EUR 252,3 Mio. (Vorjahr: EUR 249,4 Mio.).

Mit dem Umsatzanstieg gehen die Erhöhungen des Personalaufwands um EUR 6,0 Mio. (+2,5 %) auf EUR 246,9 Mio. einher. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich unwesentlich um EUR 0,2 Mio. auf EUR 5,2 Mio. (+ 3,2 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Verlusten aus dem Abgang von Finanzanlagen um rd. EUR 0,2 Mio. bei der PEAG Personal.

Das Konzernergebnis nach Steuern reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 2,6 Mio. auf rd. EUR - 0,7 Mio.

Vermögens- und Finanzlage PEAG Konzern

Die Konzernbilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um EUR 20,7 Mio. (- 26,7 %) auf EUR 56,7 Mio. verringert. Der Rückgang der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf eine Abnahme des Finanzanlagevermögens (-EUR 8,5 Mio) sowie der liquiden Mittel (-EUR 9,4 Mio.) zurückzuführen. Die planmäßige Verringerung des Finanzanlagevermögens steht dabei im Zusammenhang mit Altersteilzeitprojekten. Der Rückgang der aktiven latenten Steuern um EUR 0,2 Mio. ist hauptsächlich auf die unterschiedliche handels- und steuerrechtliche Behandlung ausschüttungsgleicher Erträge zurückzuführen. Aufgrund der Ausfinanzierung von Pensionszusagen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 0,3 Mio.

Auf der Passivseite hat insbesondere die deutliche Abnahme der Verbindlichkeiten auf EUR 31,5 Mio. (Vorjahr EUR 46,8 Mio.) zum Rückgang der Bilanzsumme beigetragen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Vorauszahlungen aus Altersteilzeit- und Transferprojekten und ist planmäßig auf EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 3,8 Mio.) zurückgegangen.

2.4 Entwicklung der Leistungsindikatoren (finanziell, nicht-finanziell) der Konzerngesellschaften

Die wesentlichen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, mit denen die Konzerngesellschaften sowie die PEAG Holding gesteuert werden, haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt. Die Gesellschaften werden über die Anzahl der Mitarbeiter (Stamm- und Kundenmitarbeiter) sowie über den Cash-Flow gesteuert, wobei innerhalb des Konzerns ein Cash-Pooling erfolgt:

PEAG Transfer

Die Mitarbeiterzahl von PEAG Transfer belief sich zum 31. Dezember 2022 auf 803 Mitarbeiter (ohne Stamm-Mitarbeiter, inkl. ruhender Arbeitsverhältnisse). Damit hat sich die Belegschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1.822 Mitarbeitern (31. Dezember 2021) um 1.019 Personen bzw. um 55,9 % reduziert.

Insgesamt ergab sich im Monatsdurchschnitt ein Personalstand von 1.335 Transfermitarbeitern, der um 594 Personen geringer war als 2021 (1.929).

Die Stammbelegschaft von PEAG Transfer sank in 2022 um 13 Beschäftigte (31. Dezember 2021 = 45) und besteht am Bilanzstichtag aus 32 Mitarbeitern, davon eine hauptamtliche Geschäftsführerin.

PEAG Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter bei PEAG Personal im Betrieb Fachkräftepool hat sich leicht rückläufig entwickelt. In der monatlichen Jahresdurchschnittsbetrachtung 2022 waren zwar 1.421 Mitarbeiter im Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung tätig (2021: 1.309). Am 31. Dezember 2022 waren insgesamt nur noch 1.338 Mitarbeiter beschäftigt (2021: 1.468 Mitarbeiter).

Im Betrieb Altersteilzeit wurden im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 1.152 Mitarbeiter beschäftigt (2021: 1.372 Mitarbeiter). Am 31. Dezember 2022 waren insgesamt 997 Mitarbeiter tätig (2021: 1.293 Mitarbeiter).

Die Stammbelegschaft von PEAG Personal hat sich in 2022 im Durchschnitt mit 52 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um drei Mitarbeiter reduziert und besteht am Bilanzstichtag aus 55 Mitarbeitern sowie zwei hauptamtlichen Geschäftsführern.

PEAG HR

Die Stammbelegschaft von PEAG HR ist in 2022 mit 39 Beschäftigten (Vorjahr: 39) im Durchschnitt konstant geblieben und besteht am Bilanzstichtag aus 37 Mitarbeitern sowie einem hauptamtlichen Geschäftsführer.

PEAG Konzern

Am 31. Dezember 2022 betrug der Personalstand über alle Betriebe hinweg (ohne Stamm-Mitarbeiter) 3.138 Mitarbeitende (Vorjahr: 4.583).

Im Konzern ergab sich im Jahresdurchschnitt 2022 auf Monatsbasis ein Personalstand von 3.908 Mitarbeitenden, der um 702 Mitarbeitende geringer war als 2021 (4.610 Mitarbeitende im monatlichen Durchschnitt).

Der Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen negativen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR - 15,3 Mio. (Vorjahr: EUR - 21,5 Mio.), der im Wesentlichen auf den planmäßigen Rückgang der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen ist. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf EUR 7,8 Mio. und beruht hauptsächlich auf der Inanspruchnahme des Spezialinvestmentfonds im Rahmen eines ATZ-Projektes. Auszahlungen in immaterielles Anlagevermögen, Sach- und Finanzanlagen in Höhe von TEUR - 4.035 stehen Zinserträge in Höhe von TEUR 45 sowie Wertpapiererträge von TEUR 50 gegenüber. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR - 1.891 beinhaltet insbesondere die Ausgabe weiterer Anteilscheine an stille Gesellschafter von TEUR 151, die Ausschüttung aus dem Jahresüberschuss an die Gesellschafter in Höhe von TEUR -1.569 sowie Zinszahlungen an die stillen Gesellschafter in Höhe von TEUR - 473.

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht PEAG Holding und PEAG Konzern

Prognosebericht

Für die wirtschaftliche Situation in Deutschland erwarten die Konjunkturforscher für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von höchstens 0,1 % und für das kommende Jahr von ca. 1,3 %. Da von den Energiepreisen in den kommenden Monaten keine weiteren Preisschübe mehr zu erwarten sind, dürfte der Höhepunkt der Inflationswelle bereits überschritten sein. Die staatlichen Preisbremsen für Strom und Gas wirken seit Januar und entlasten zunächst vor allem die Unternehmen, deren Energiekosten von Marktpreisen bestimmt werden. Der Preisdruck über die Lohnkosten wird zunehmen, da im Laufe dieses Jahres mit einem spürbaren Ansteigen der Tarifentgelte zu rechnen ist. Auch wenn das Wirtschaftswachstum in Deutschland in den vergangenen zwei Quartalen rückläufig war gehen Prognosen davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte die Konjunktur in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erholen wird. Spätestens ab Mitte des Jahres führen sinkende Inflationsraten und steigende Löhne wieder zu einem Plus des Reallohnes und stützen damit die Binnenkonjunktur.

Für die PEAG Holding leiten sich die Prognosen über ihre künftige Entwicklung aus den Planungen für die operativen Tochtergesellschaften ab, da deren Ergebnisse im Rahmen der bestehenden Unternehmensverträge die Prognose der Muttergesellschaft entscheidend prägen. Das operative Eigenergebnis der PEAG Holding wird ausgeglichen sein. Die PEAG Holding erbringt weiter Querschnittsaufgaben für den Konzern und seine Gesellschaften.

a) Geschäftsbereich Transfer (PEAG Transfer)

Die Beschäftigungslage ist bis März 2023 in den Unternehmen in Deutschland stabil. Es ist in Teilen der Wirtschaft weiterhin ein Aufbau der Beschäftigung (aufgrund von demografischer Entwicklung / Fachkräftemangel) geplant. Anderseits planen vermehrt auch Unternehmen einen Stellenabbau aus unterschiedlichen Gründen. Es gibt Anzeichen, dass einige Unternehmen den noch nicht abschließend geplanten Stellenabbau in 2023 umsetzen werden, erste Anfragen sind wahrzunehmen. Die Nachfrage nach Transferdienstleistungen besteht weiterhin und wird ab dem 3. Quartal deutlich spürbarer werden.

Durch die aktuellen Ereignisse in der Ukraine sind alle bisherigen Annahmen und Planungen teils überholt. Aktuell ist das Transfergeschehen maximal von Monat zu Monat verlässlich planbar. Laufende und neue Projekte werden unter diesen besonderen Umständen weiterhin regelkonform umgesetzt. Die weitere Entwicklung lässt sich derzeit nicht einschätzen.

Aufgrund der rückläufigen Nachfrage nach Transferleistungen erwartetet PEAG Transfer eine ebenfalls rückläufige Auftragslage. Das 1. Quartal 2023 ist noch nicht positiv gestartet.

Wir streben im Ergebnis eine stabile positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung und ein ausgeglichenes Geschäftsjahresergebnis für 2023 an.

b) Geschäftsbereich Zeitarbeit (PEAG Personal)

Das Geschäftsjahr 2023 wird ebenfalls von den oben beschriebenen Unsicherheiten der Wirtschaft geprägt sein.

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine erhöht die wirtschaftlichen Risiken deutlich. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr kam es zu großen Unterbrechungen der Lieferketten im produzierenden Gewerbe und darüber hinaus wird sich die anhaltend hohe Inflation auswirken.

Durch eine weitere Intensivierung der Akquisitionsbemühungen plant die Gesellschaft, neue Kunden zu gewinnen und ihre Dienstleistungen auch in weiteren Branchen anzubieten. Bestehende und neue Aufträge sollen zu einem stabilen Geschäftsvolumen führen.

Im Vergleich zum Wettbewerb wird PEAG Personal vom Verbund mit ihren Schwestergesellschaften profitieren. Im Rahmen aller Akquisitionen der PEAG Gesellschaften wird den potenziellen Kunden im Rahmen von Cross-Selling auch das Dienstleistungsportfolio der PEAG Personal vorgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet PEAG Personal aus heutiger Sicht eine im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 Geschäftstätigkeit auf gleichem Niveau. Für das Geschäftsjahr 2023 wird im Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung mit stabilen Umsatzerlösen geplant. Das Ergebnis wird maßgeblich davon abhängen, ob weiterhin Produktionsunterbrechungen in größerem Umfang stattfinden und damit unsere Produktivität beeinflusst wird.

Die Großprojekte aus der Sparte Altersteilzeit werden sich auch in 2023 weiterhin positiv auf die Grundauslastung der Stammmitarbeiter des PEAG Konzerns auswirken, da die Laufzeit dieser Verträge sich über das gesamte Geschäftsjahr 2023 erstreckt. Im Geschäftsfeld Altersteilzeit wird von einer planmäßig sinkenden Mitarbeiterzahl ausgegangen. In der Sparte Beschäftigungssicherung rechnen wir aktuell nicht mit einem Aufbau der Beschäftigten.

Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von gleichbleibenden Umsätzen aus und streben ein ausgeglichenes Ergebnis an.

c) Geschäftsbereich Personaldienstleistungen (PEAG HR)

Dieser Geschäftsbereich legt den Fokus in 2023 darauf, die benötigten Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, Vakanzen aufgrund altersbedingten Ausscheidens zu besetzen sowie die Effizienz des Unternehmens und seiner Prozesse zu steigern. Zudem wird die Erweiterung des externen Kundenstamms für Dienstleistungen des Bereiches Entgeltabrechnung sowie Beratung im Bereich der Arbeitssicherheit angestrebt. Es wird für 2023 ein ausgeglichenes Ergebnis geplant.

d) Ausblick für den Konzern

Insgesamt erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr für den Konzern ein ausgeglichenes Ergebnis.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des PEAG Konzerns

Die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die konjunkturelle Entwicklung bilden den Rahmen und damit die wichtigsten Einflussfaktoren für die Fortsetzung der Transferarbeit der PEAG Transfer. Hinzu kommt nun die große Unsicherheit im Rahmen des Ukrainekrieges, wie diese sich weiterhin auf die Wirtschaft und damit unsere Dienstleistungen auswirken wird.

PEAG Transfer wird weiter versuchen, unter diesen besonderen Umständen ein angepasstes Dienstleistungsangebot erfolgreich zu platzieren und somit Umsatz und Erlöse für das Unternehmen zu sichern.

Im Hinblick auf den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung der PEAG Personal ist festzustellen, dass die Nachfrage am Arbeitsmarkt in 2023 sehr volatil sein wird, weil unsere Kunden sehr gut gefüllte Auftragsbücher haben. Grundsätzlich gehen wir dennoch von einem konstanten Auftragsvolumen aus.

Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung werden die Unternehmen weiterhin auf flexibel einsetzbares Personal setzen. Zum einen werden Unternehmen bei weiter steigenden Auftragseingängen ihren zusätzlichen Bedarf zunächst über flexibel einsetzbares Personal decken, um den eigenen Rekrutierungsaufwand zu reduzieren. Zum anderen hat gerade die Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt, dass Unternehmen, die Zeitarbeit intensiv genutzt haben, schneller auf Auftragsstornierungen reagieren und somit durch den Erhalt der Stammarbeitsplätze wertvolles Wissen im Unternehmen halten konnten. Auch in 2022 hat sich, wie erwartet, in einigen qualifizierten Berufen der Fachkräftemangel weiterhin verstärkt, den die Zeitarbeit als Frühindikator als erste Branche zu spüren bekam.

Die Risiken aus möglichen Forderungsausfällen des Konzerns werden weitgehend aufgefangen durch Bank-, Versicherungs- und Konzernbürgschaften bzw. durch die Einrichtung von Notar-Anderkonten. Zudem werden verstärkt Vorauszahlungsmodelle (Teilvorauszahlungen als Sicherheit) durch Unternehmen angefragt, da sich die Nutzung von Bürgschaften o. ä. für die Unternehmen drastisch verteuert hat. Von der Anwendung dieser Sicherungsmöglichkeiten sehen wir bei Tochterunternehmen unserer Anteilseigner grundsätzlich ab, es sei denn, es liegen besondere Risiken vor oder es bestehen Verkaufsabsichten hinsichtlich dieser Tochtergesellschaften. Vor diesem Hintergrund sind die aktualisierten Rahmenverträge und ihre Vertragslaufzeiten auf die Abwehr von Bonitätsrisiken zugeschnitten.

Der Konzern finanziert sich aus Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit; die finanzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber möglichen Verlusten ist damit begrenzt. Durch konsequentes und weiter verstärktes Forderungsmanagement sowie dem flächendeckenden Projektcontrolling zum Abschluss von Rahmenverträgen setzt PEAG konsequent auf Risikominderung.

Bei der konjunkturellen Entwicklung für das Jahr 2023 geht die Geschäftsführung der PEAG Holding GmbH davon aus, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen, da die Gesellschaft über ausreichend Liquidität und Eigenkapital verfügt, um den Risiken der Geschäftsentwicklung begegnen zu können.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, haben sich nicht ergeben.

 

Dortmund, 27. Mai 2023

PEAG Holding GmbH
Geschäftsführung

Galonska
Kramer
Schmincke

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PEAG Holding GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der PEAG Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PEAG Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutref-fend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 5. Juni 2023

Dr. Bergmann, Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

(Kroniger) Wirtschaftsprüfer
(Börner)
Wirtschaftsprüferin

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