E.K. Investment GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva-Maria Beckmann seit 14.10.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Kösters seit 16.12.2022 | Geschäftsführer |
Frank Karl Lindner seit 28.10.2019 | Geschäftsführer |
Marianne Kösters seit 27.11.2009 | Geschäftsführer |
Wilfried Oelck seit 24.1.2005 | Prokura |
Ewald Franz Kösters seit 15.12.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SUN GARDEN GMBHNeuenkirchenKonzernabschluss zum 31. August 2010INHALTSVERZEICHNIS
KONZERNBILANZ zum 31. August 2010SUN GARDEN GmbHAKTIVA
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2009 bis 31. August 2010SUN GARDEN GmbH
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2009/2010SUN GARDEN GmbHI. Allgemeine Erläuterungen zum Konzernabschluss und KonzernabschlussstichtagDer vorliegende Konzernabschluss zum 31. August 2010 wurde gemäß § 290 ff. HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft überschreitet die Größenmerkmale des § 293 HGB. Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde erstmalig zum 31. August 2002 aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern beginnt am 1. September und endet am 31. August des jeweiligen Kalenderjahres. II. Angaben zum KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis besteht neben der SUN GARDEN GmbH, Neuenkirchen, aus folgenden Unternehmen:
III. Angaben zur KonsolidierungsmethodeKapitalkonsolidierung Bei der Erstkonsolidierung zum 31. August 2002 wurde die Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 Nr. 2 HGB angewandt (Vollkonsolidierung). Schuldenkonsolidierung Die Konsolidierung erfolgt nach § 303 Absatz 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Zwischenergebniseliminierung Zwischengewinne gemäß § 304 HBG, die zu wesentlichen Ergebnisauswirkungen aufgrund von Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen geführt hätten, waren für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht zu eliminieren. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Absatz 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der SUN GARDEN GmbH, Neuenkirchen, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten nach der degressiven bzw. linearen Methode. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten. Die unfertigen Erzeugnisse, Fertigerzeugnisse und Waren wurden auf Basis konzerneinheitlicher Kalkulationsgrundlagen mit Hilfe eines SAP-gestützten Warenwirtschaftssystems bewertet. Soweit erforderlich wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Zwischengewinne waren nicht zu eliminieren, da konzerninterne Lieferungen ohne wesentliche Gewinnaufschläge erfolgen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie entstehenden Zinsverlusten, Bearbeitungskosten und Skontiabzügen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Geldkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung erfolgt gemäß § 6a EStG. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in ausländischer Währung wurden mit dem Briefkurs am Entstehungsstichtag bzw. dem höheren Briefkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Im Konzernabschluss wurden die Einzelabschlüsse der SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen, der Koesters i Meyer Sp z o.o., Polen, und der SUN GARDEN ROMANIA S.r.L., Rumänien, anhand der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. In der Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurden die Aufwendungen und Erträge grundsätzlich mit den Transaktionskursen bzw. Durchschnittskursen umgerechnet. V. Angaben zur Konzernbilanz1. Anlage-, Umlaufvermögen Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulativen Abschreibungen für das Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2009/2010 sind im Anlagegitter dargestellt (siehe Seite 8). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten das Körperschaftsteuerguthaben im Sinne des § 37 KStG in Höhe von 306.077,91 EUR. 2. Aktivposten für latente Steuern Die aktiven Steuern werden im Jahresabschluss der SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen, ausgewiesen. Sie sind zu bilden, da der nach den steuerrechtlichen Vorschriften zu versteuernde Gewinn höher als das handelsrechtliche Ergebnis vor Steuern ist und sich der darauf ergebende höhere Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Der Ergebnisunterschied ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass Abwertungen auf Vorräte und Forderungen in Polen das Ergebnis steuerrechtlich nicht mindern. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt (siehe Seite 9). Mit den Kreditinstituten wurden die nachfolgenden Sicherheiten vereinbart:
6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von 1.625 TEUR. Anlagegitter 2009/2010
Verbindlichkeitenspiegel 2009/2010Pflichtangaben zu C. Verbindlichkeiten
VI. Angaben zur Konzerngewinn- und -verlustrechnungDie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsätze setzen sich wie folgt zusammen:
VII. Sonstige Angaben1. Personal Der durchschnittliche Personalbestand und die Eingruppierung ergeben sich aus der nachfolgenden Zusammenstellung:
2. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Frau Marianne Kösters wurde am 26. Oktober 2009 zur Geschäftsführerin bestellt. Herr Stephan Lemanski wurde durch Gesellschafterbeschluss als Geschäftsführer abberufen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. Juli 2010 Herr Ewald Kösters und Frau Marianne Kösters sind alleinvertretungsberechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Anhangangabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB. 3. Abschlussprüfung Das Honorar für den Abschlussprüfer umfasst ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung und beträgt rd. 30 TEUR. 4. Ergebnisverwendung Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2009/2010 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 9.580.272,22 EUR aus. Der Jahresüberschuss der einbezogenen Unternehmen wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Offenlegung Der Einzelabschluss der SUN GARDEN GmbH, Neuenkirchen, ist im Konzernabschluss der SUN GARDEN GmbH einbezogen. Es liegt die Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung des Einzelabschlusses gemäß § 264 Absatz 3 HGB vor. Konzernkapitalflussrechnung für
die Zeit vom 01. September 2009 bis 31. August 2010
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| 01.09.2009 - 31.08.2010
EUR |
01.09.2008 - 31.08.2009
EUR |
|
| Geschäftstätigkeit | ||
| Jahresergebnis | 9.580.272,22 | 5.025.343,34 |
| Abschreibungen | 2.418.034,72 | 2.364.589,74 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte | ./. 7.262.211,00 | 8.704.668,64 |
| Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ./. 5.683.420,61 | 669.852,60 |
| Zunahme der Forderungen gegen Gesellschafter | ./. 422.943,06 | 0,00 |
| Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände | 100.303,00 | 867.893,54 |
| Abnahme/Zunahme der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten | 188.928,89 | ./. 133.195,79 |
| Zunahme der aktiven latenten Steuern | ./. 171.643,11 | ./. 501.600,55 |
| Zunahme/Abnahme der Pensionsrückstellungen | 69.509,00 | ./. 100.618,00 |
| Abnahme/Zunahme der Rückstellung für latente Steuern | ./. 51.549,42 | 17.650,44 |
| Zunahme/Abnahme der Steuerrückstellungen | 259.903,26 | ./. 54.936,38 |
| Zunahme der sonstigen Rückstellungen | 2.333.318,67 | 1.858.012,74 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.493.621,46 | ./. 45.314,22 |
| Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter | ./. 469.317,50 | 469.317,50 |
| Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten | 454.779,01 | 968.346,80 |
| Abnahme/Zunahme der passive Rechnungsabgrenzungsposten | ./. 35.994,20 | 33.316,96 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge, insbes. Währungsdifferenzen | 907.787,04 | 662.259,97 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeiten: | 5.709.378,37 | 20.805.587,33 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlung aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 13.249,60 | 53.530,82 |
| Auszahlung für Investitionen in das Anlage- vermögen | ./. 3.704.423,27 | ./. 3.316.755,97 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | ./. 3.691.173,67 | ./. 3.263.225,15 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Tilgung von Darlehen | ./. 504.501,76 | ./. 16.805.114,78 |
| Auszahlung an/Einzahlung von Gesellschafter | ./. 892.260,56 | 469.317,50 |
| Gewinnausschüttungen | ./. 2.720.000,00 | 0,00 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ./. 4.116.762,32 | ./. 16.335.797,28 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 2.098.557,62 | 1.206.564,90 |
| Finanzmittelbestand am 01. September 2008 | 2.706.760,39 | 1.500.195,49 |
| Finanzmittelbestand am 31. August 2009 | 608.202,77 | 2.706.760,39 |
| Gezeichnetes Kapital
EUR |
Erwirtschaftetes
Konzerneigenkapital
EUR |
Eigenkapital
EUR |
|
| Stand 01.09.2009 | 1.000.000,00 | 22.787.358,81 | 23.787.358,81 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 9.580.272,22 | 9.580.272,22 | |
| übriges Konzernergebnis | ./. 2.489.048,93 | 2.489.048,93 | |
| Konzerngesamtergebnis | 7.091.223,29 | 7.091.223,29 | |
| Stand 31.08.2010 | 1.000.000,00 | 29.878.582,10 | 30.878.582,10 |
Neuenkirchen, den 16. Dezember 2010
SUN GARDEN GmbH
Ewald Kösters, Gesellschafter-Geschäftsführer
Marianne Kösters, Geschäftsführerin
1. Unternehmensstruktur
Der SUN GARDEN Konzern bezieht als verbundene Unternehmen die SUN GARDEN GmbH, Deutschland, die SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen, die Koesters i Meyer Sp. z o.o., Polen, die SUN GARDEN ROMANIA S.r.L., Rumänien sowie die SUN HOLDING GmbH, Deutschland, in den Konzernabschluss ein.
Die Unternehmensstruktur des Konzerns ist durch eine klare Aufgabentrennung gekennzeichnet. Die SUN GARDEN GmbH, Deutschland, übernimmt als Vertriebsgesellschaft die Vermarktung der Produkte des SUN GARDEN Konzerns. Die SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen, operiert als Produktionsgesellschaft am Standort in Malanów, Polen. Die Koesters i Meyer Sp. z o.o., Malanów, vermietet die Immobilien an die SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen. Die rumänische Tochter SUN GARDEN ROMANIA S.r.L., Rumänien, führt vornehmlich Nährarbeiten für die SUN GARDEN Sp. z o.o., Polen, durch.
Die Unternehmensstruktur ermöglicht es uns, die Vorteile der Standorte wahrzunehmen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit durch die Auslagerung von Produktionskapazitäten in das europäische Ausland zu nutzen. Die in den vergangenen Jahren durchgeführte Strukturierung des Konzerns schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile in einem wettbewerbsintensiven Markt.
2. Geschäftsverlauf
Umsatz- und Rohertragsentwicklung
Der SUN GARDEN Konzern konnte im Geschäftsjahr 2009/2010 erstmals mehr als 100 Mio. Euro fakturieren. Die Steigerung der Gesamtleistung von 86.382 TEUR um 23,4 % auf 106.606 TEUR ist insbesondere auf den erhöhten Umsatz im Bereich der Matratzen zurückzuführen. Aber auch in unseren Kerngeschäften "Garten" und "Heimtex" konnten wir die Umsätze erhöhen.
Der Materialaufwand des Konzerns, der sich aus den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen zusammensetzt, stieg im Geschäftsjahr 2009/2010 auf ingesamt 55.241 TEUR. Dies entspricht einer Materialeinsatzquote von 51,8 %.
Trotz der im Vergleich zum Vorjahr verminderten Rohertragsquote in Höhe von 48,2 % konnte der Rohertrag auf 51.366 TEUR erhöht werden. Dies entspricht einer Zunahme des Rohertrages um 3.265 TEUR bzw. 6,8 %.
Kostenentwicklung
Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr 2009/2010 um 3.776 TEUR auf 18.512 TEUR. Dies entspricht einer Peronalkostenquote von 17,4 %. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Personalkostenquote nahezu konstant gehalten werden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens waren mit 2.418 TEUR im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten von 31.042 TEUR auf 25.575 TEUR gemindert werden.
Unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 12.520 TEUR und konnte somit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.
Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der sonstigen Steuern beträgt der Jahresübeschuss des Konzerns insgesamt 9.580 TEUR. Das Jahresergebnis des Konzerns hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (5.025 TEUR) deutlich erhöht. Mit der Entwicklung des Jahresüberschusses sind wir zufrieden.
3. Forschung und Entwicklung
Neben der permanenten Verbesserung unserer Produkte, liegt ein Schwerpunkt in der innovativen Gestaltung der Herstellungsprozesse, damit die Marktposition des Konzerns gefestigt und stetig ausgebaut werden kann.
4. Umweltschutz
Die Vorschriften zum Umweltschutz werden beachtet. Haftungsgefahren oder Schadensersatzansprüche für Umweltschäden sind uns nicht bekannt.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Umsatzrentabilität und die Eigenkapitalrentabilität unseres Konzerns gesteigert werden. Die verbesserte Ertragslage ist zum einen auf die gestiegenen Umsatzerlöse und zum anderen auf die effizienteren Produktionsprozesse zurückzuführen.
Der Kapitalbedarf des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Der gestiegene Bestand des Vorratsvermögens und erheblich höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen führten dazu, dass die Kapital-bindung zum Bilanzstichtag merklich höher war. Finanziert wird der Kapitalbedarf durch unsere solide Eigenkapitalbasis sowie durch die Kreditlinien, die von Kreditinstituten bereitgestellt werden.
Zum Bilanzstichtag weist der SUN GARDEN Konzern ein Eigenkapital in Höhe von 30.879 TEUR aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 47,6 %. Der statische Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital x 100) hat sich von 119,4 % auf 110,3 % vermindert.
Das Anlagevermögen wird in voller Höhe durch das Eigenkapital unseres Konzerns finanziert. Darüber hinaus dient ein Teil des Eigenkapitals der Finanzierung der Vorräte.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, sind nicht bekannt.
1. Voraussichtliche Entwicklung
Die Geschäftsentwicklung 2009/2010 übertraf unsere Erwartungen. Nicht nur die Absatzzahlen im Kerngeschäft "Gartenmöbelauflage", sondern auch die Zuwächse im Bereich der Matratzen haben unsere Erwartungen übertroffen.
Für das Geschäftsjahr 2010/11 erwarten wir, dass sich die positive Entwicklung fortsetzen wird. Der konsequente Ausbau des Produktionsstandorts in Polen hat dazu geführt, dass zu marktfähigen Preisen voluminöse Artikel hergestellt werden können. Mit unserer Tochtergesellschaft in Rumänien realisieren wir Kostenvorteile bei lohnintensiven Näharbeiten.
Die konsequente Ausrichtung der Unternehmensstruktur auf den arbeitsteiligen Prozess hat sich in der Vergangenheit bewährt. Wir werden diese Strategie konsequent fortführen.
Die Integration der Standorte Deutschland, Polen und Rumänien ist für unseren Konzern die Grundlage, um künftig wettbewerbsfähig am Markt zu agieren. Daher sind wir bestrebt, die Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten sowie die innerbetrieblichen Prozesse kontinuierlich zu optimieren.
2. Chancen- und Risikobericht
Als Chance für den SUN GARDEN Konzern sehen wir die hervorragende Marktposition, die wir in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. Die langjährigen Kundenbeziehungen und die hochwertigen Produkte bieten für unseren Konzern die Grundlage, um wettbewerbsfähig zu agieren.
Darüber hinaus sehen wir in der strategischen Ausrichtung unseres Konzerns eine Chance für die Zukunft. Die Ergänzung des Produktionsprogramms um den Bereich Matratzen hat dazu geführt, dass die Kapazitäten nachhaltig ausgelastet werden. Dies ermöglicht es uns, weitere Kostenvorteile zu realisieren.
Ein sonstiges Risiko stellt für uns die Volatilität der polnischen bzw. rumänischen Währung im Vergleich zum Euro dar. Durch Kurssicherungsgeschäfte sind wir bemüht, die Risiken für unseren Konzern zu minimieren.
Risiken, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten, sind für uns derzeit nicht ersichtlich.
Neuenkirchen, den 16. Dezember 2010
SUN GARDEN GmbH
Ewald Kösters, Geellschafter-Geschäftsführer
Marianne Kösters, Geschäftsführerin
Der zur Offenlegung bestimmte zusammengefasste Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften.
" Wir haben den Jahresabschluss der SUN GARDEN GmbH, Neuenkirchen, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung der SUN GARDEN GmbH, Neuenkirchen, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 01. September 2009 bis 31. August 2010 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung im Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in dem Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Rheine, den 16. Dezember 2010
Karl Konermann, Wirtschaftsprüfer
Dr. Christian Konermann, Wirtschaftsprüfer
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