Rentsch Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Michael Rentsch seit 15.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
S****** R****** | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MMS Marine Motor Service GmbHWenzendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die MMS Marine Motor Service GmbH mit Sitz in Wenzendorf wird im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HRB 3097 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Berichtsjahr waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Eigenfertigungen werden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den aktivierungspflichtigen Gemeinkosten unter Zugrundelegung von Stücklisten aktiviert. Die ermittelten Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren werden nach Maßgabe der Altersstruktur und der Lagerreichweite mit Gängigkeitsabschlägen versehen. Ersatzteile werden mit einem Festwert (TEUR 98, Vorjahr: TEUR 98) angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden in zulässiger Höhe ausgewiesen. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten beizulegenden Wert liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Anwendung des 10-Jahres- Durchschnitts-Zinssatzes) auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (sogenannte projected unit credit method) zugrunde. Der sich aus der Anwendung des 7-Jahres-Durchschnitts- Zinssatzes ergebende Erfüllungsbetrag für die Pensionsrückstellungen beträgt EUR 523.360,00, sodass sich ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB von EUR 2.623,00 ergibt. Zugrunde gelegt wurde weiterhin ein Rententrend von jährlich zwischen 0,0% und 1,5%. Es wurden Vermögensgegenstände zur Absicherung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 120), bilanziert mit dem beizulegenden Zeitwert (entspricht den Anschaffungskosten einschließlich einer jährlichen Verzinsung), mit den Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Die verrechneten Aufwendungen betragen TEUR 7. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellung wurde wie im Vorjahr anhand des tatsächlichen Gewährleistungsaufwandes zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlages ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Transaktionskurs umgerechnet und mit dem Stichtagskurs bewertet. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 5) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert DM 50.000,00 (EUR 25.564,59). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Tantiemen, Urlaubsansprüche, Provisionen und Jahresabschlusskosten. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 603 (Vorjahr: TEUR 894). B. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 20, Vorjahr: TEUR 66) und Erträgen der Währungsumrechnung (TEUR 28, Vorjahr: TEUR 81). C. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung der Gesellschaft Die Geschäftsführung wird durch Herrn Michael Rentsch, Ingenieur, Appel, und Herrn Jan Michael Rentsch, Betriebswirt, Wenzendorf, ausgeübt. Beide Geschäftsführer besitzen Alleinvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. II. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Mitarbeiter Es wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 64 (Vorjahr: 63) Mitarbeiter beschäftigt, davon 41 gewerbliche Mitarbeiter, 22 Angestellte und ein leitender Angestellter. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus auf unbestimmte Zeit geschlossenen Mietverträgen für Räumlichkeiten und Maschinen in Höhe von derzeit jährlich ca. TEUR 788. Im Hinblick auf die unter der Bilanz ausgewiesene Bürgschaft in Höhe von TEUR 400 wird aufgrund der Entwicklung des verbundenen Unternehmens derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. VI. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Wenzendorf, den 13. August 2024 Michael Rentsch Jan Michael Rentsch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Die Marine Motor Service GmbH hat ihren Sitz in 21279 Wenzendorf, Mühlenstrasse 21, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HRB 3097 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit der Marine Motor Service GmbH besteht unverändert im Handel und in der Herstellung von Ersatzteilen und Komponenten für Schiffsdieselmotoren und deren Zubehör. Eingebettet in die Rentsch Gruppe vertreibt die Marine Motor Service GmbH diese Produkte weltweit direkt an Endverbraucher und Händler. Die Geschäftstätigkeit wurde in den vergangenen Jahren um den Bereich Wartung von Schiffsmaschinen erweitert. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche, in der die Gesellschaft tätig ist, wird weitestgehend von Entwicklungen im Bereich Übersee-Tourismus, Transport und Verkehr sowie der Entwicklung der Industrie in der 3ten Welt beeinflusst. Die Corona Pandemie scheint weitgehend ausgestanden zu sein. Der jüngste (Sep 2024) Drewry WCI-Composite-Index von 4.775 $ pro 40-Fuß-Container liegt 54 % unter dem vorherigen Pandemie-Höchststand von 10.377 $ im September 2021, aber er liegt 236 % über der durchschnittlichen Rate für 2019 (vor der Pandemie) von 1.420 $. Der WCI ist eine Zusammenstellung von Frachtraten auf acht Hauptrouten zwischen den USA, Europa und Asien. Er misst die Kosten für den Versand einer vollen 40-Fuß-Containerladung, ohne Terminalumschlag im Ursprungshafen, und bildet nach unserer Auffassung den Entwicklungsstand der gesamten Seeschifffahrt gut ab. Der durchschnittliche zusammengesetzte Index für das laufende Jahr liegt bei 4.127 $ pro 40- Fuß-Container und damit um 1.313 $ über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 2.814 $ (aufgebläht durch den außergewöhnlichen Covid-Zeitraum 2020-22). Im Berichtsjahr 2023 lag der durchschnittliche Wert etwa zwischen 1.500 $ und 2.000 $. Zu Beginn des Jahres 2023 lag der Index bei etwa 1.874 $ pro Container und fiel in den ersten Monaten auf ungefähr 1.500 $ ab. Gegen Jahresende blieb der Durchschnitt weiterhin unter 2.000 $ pro Container. Im Bereich Tourismus sind die Prognosen weiterhin moderat positiv. Als negativ ist der verheerende Krieg in der Ukraine zu beurteilen. Die Gesellschaft rechnet mit einer weiter angespannten Lage, welche durch Angst vor Inflation und militärischen Auseinandersetzungen noch verschärft werden kann. Störungen der Lieferketten führen zur Verknappung von Vorprodukten. Lieferzeiten steigen in nahezu allen Bereichen und auch der zunehmende Fachkräftemangel baut Probleme auf. Mit wesentlichen technologischen Änderungen, welche das Geschäftsfeld der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, rechnet die Gesellschaft nicht innerhalb der nächsten 5 Jahre. II. Geschäftsverlauf Trotz der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung konnte die Gesellschaft den Gesamtumsatz um T€ 2.605 steigern. Die Vorjahresprognose von leicht steigenden Umsätzen konnte deshalb im Berichtsjahr übertroffen werden. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 2.259 (Vorjahr: T€ 1.868) und liegt damit deutlich über unserer Prognose eines leichten Ergebnisanstiegs. III. Wirtschaftliche Lage 1. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv zu bewerten. Ein Erstarken der Weltwirtschaft, die Verknappung von Ersatzteilen für Großdieselmotoren bei unseren Mitbewerbern, verursacht durch ausgebliebene Nachbestellungen im letzten Jahr, verbunden mit umfangreichem Lagerbestand versetzte die Gesellschaft in die Lage einen Großteil der erhaltenen Anfragen zum Abschluss zu bringen. Die Personalstruktur und -stärke konnte erhalten bleiben, sodass die Personalaufwendungen nur leicht angestiegen sind. Der Materialaufwand stieg im Verhältnis etwas weniger stark als die Betriebsleistung, sodass sich ein Anteil von 58,7 % nach im Vorjahr 59,8 % an der Betriebsleistung ergibt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich bereinigt um neutrale Effekte von T€ 3.329 auf T€ 3.734, wobei sich die umsatzabhängigen Provisionen erhöhten. Das um Sondereffekte (v.a. Erträge aus der Währungsumrechnung und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen) bereinigte Betriebsergebnis verbesserte sich um ca. T€ 517 auf T€ 3.033. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Finanzplanung der Gesellschaft ist derart ausgelegt, dass sie jederzeit finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Dabei finanziert sich die Gesellschaft zum Stichtag vorwiegend über Verbindlichkeiten im Verbundbereich. Mit dem vorliegenden Abschluss für das Jahr 2023 ist das ausgewiesene Eigenkapital um T€ 2.258 auf T€ 5.623 gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt jetzt bei 30,1 %. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.209 gestiegen. Wie auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen leicht um T€ 127 auf T€ 3.062 gestiegen sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände gingen zurück (um T€ 105 auf T€ 315, v. a. bedingt durch geringere Forderungen gegen das Finanzamt) wobei das Vorratsvermögen (um T€ 1.184 auf T€ 13.766) anstieg. Die Vorratsintensität ist trotz gestiegener Bilanzsumme von 72,0 % auf 73,8 % angestiegen. Auf der Passivseite sanken insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aufgrund der internen Finanzierungstätigkeit um T€ 1.017. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 12 gestiegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war trotz des guten Periodenergebnisses bedingt durch die Zunahme der nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zugeordneten Aktiva, insbesondere der Vorräte, mit T€ 1.073 (Vorjahr: T€ 4.521) weniger positiv. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (-T€ 733, Vorjahr: T€ -4.045) war negativ, bedingt durch die interne Finanzierungstätigkeit. Negativ war auch der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (T€ -328, Vorjahr: T€ -346). Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 384 standen erhaltene Zinszahlungen in Höhe von T€ 7 gegenüber. Insgesamt beurteilen wir die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft als gut. Ein Liquiditätsmanagement sowie ein monatliches Berichtswesen sind installiert und eine kurzfristige Rückzahlung der Verbindlichkeiten an die Gesellschafterin nicht geplant. C. Prognose-, Chance- und Risikobericht I. Prognosebericht Aufgrund der Effekte durch die Expansion im Bereich der Produktentwicklung sowie die Akquisition neuer Absatzmärkte auch durch die Teilnahme an der Welt-Leitmesse in Hamburg (SMM) wird in 2024 mit einer konstanten Umsatzentwicklung im Vergleich zu 2023 gerechnet. Die Entwicklung der Umsatzrendite wird im Trend der letztjährigen Unternehmensentwicklung auf Vorjahresniveau liegen. Mit starkem Wachstum wird nicht gerechnet. Die Prognose für das Kalenderjahr 2024 ist daher positiv. Bis zum August 2024 erzielte die Gesellschaft einen, verglichen mit den Vorjahreszeitraum, identischen Umsatz. Die Gesellschaft geht von einem gleichbleibenden Jahresumsatz und einem gleichbleibenden Gewinn aus. Verträge mit bestehenden Kunden sollen weiter ausgebaut und vertieft werden. II. Risikobericht Die Geschäftsführung sieht weiterhin außer den allgemeinen Risiken aller Marktteilnehmer wie etwa steigenden Weltmarktpreisen für insbesondere Roh- und Schweröl sowie Metalle und andere produktionsrelevante Rohmaterialien, vorwiegend Risiken in den Folgen der amerikanischen, russischen und chinesischen Handelspolitik und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte, drohenden Embargos und Zöllen auf Produkte der metallverarbeitenden Industrie. Ein Wachstumsrückgang der Weltwirtschaft hätte voraussichtlich gravierende Auswirkung auf das Transportwesen, insbesondere die Schifffahrt. Die Gesellschaft stuft den Krieg in der Ukraine und schwelende Konflikte zwischen China und Taiwan als erhebliche Risiken für die Weltwirtschaft ein. Die stark gestiegenen Energiepreise für Gas und Strom sowie die ungebrochen hohe Inflationsrate verteuern die Produktion der Gesellschaft. Zusätzlich erwarten wir eine Erhöhung der Lohnkosten. Unsere Produkte und Leistungen sind auch abhängig vom technologischen Know-how des Unternehmens und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Risiken ergeben sich in diesem Bereich u.a. aus dem zunehmenden Fachkräftemangel, dem wir durch die Ausbildung neuer Mitarbeiter entgegenwirken. Auch hier konnten wir im August 2024 weitere drei Auszubildende gewinnen. Unser Geschäftsbetrieb ist abhängig von funktionierenden IT-Systemen und Netzwerken. IT-Systeme und Netzwerke sind potenziell anfällig für Schäden, Störungen und Missbrauch, woraus ein Schadens- und Verlustrisiko für die Gesellschaft resultiert. Schäden in diesen Bereichen beugen wir u.a. durch Vorgaben für unsere Mitarbeiter zu einem sorgfältigen Umgang mit diesen Systemen entgegen. Technische Schutzmaßnahmen werden laufend überprüft und den Anforderungen angepasst. Die weitere Entwicklung ist im Detail nicht abzusehen. Sollten sich die globalen Finanzmärkte negativ entwickeln und die Konjunktur leiden, so kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Außerdem könnten sich Beschaffungsrisiken aus einer Verknappung der Märkte und einer schlechteren Lieferfähigkeit ergeben. Auch wenn uns bis heute keine wesentlichen negativen Auswirkungen getroffen haben, so sind zukünftige Folgen nicht auszuschließen. III. Chancenbericht Neue Chancen entstehen durch Neukundenakquise und die Entwicklung neuer Märkte.
Wenzendorf, den 12. September 2024 gez. Michael Rentsch gez. Jan Michael Rentsch Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MMS Marine Motor Service GmbH, Wenzendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MMS Marine Motor Service GmbH, Wenzendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MMS Marine Motor Service GmbH, Wenzendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. September 2024 WIRTSCHAFTSRAT
GMBH
Eckard Siemers, Wirtschaftsprüfer Dr. Tobias Reiter, Wirtschaftsprüfer |
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