FILOFAX
GmbH
Frankfurt am
Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023
HANDELSBILANZ
Aktiva
|
|
30.4.2023
EUR |
30.4.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
36.962,50 |
39.718,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
7.593,00 |
4.998,50 |
| II.
Sachanlagen |
29.369,50 |
34.720,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.905.243,65 |
2.967.852,66 |
| I.
Vorräte |
933.032,57 |
1.161.869,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.750.611,22 |
1.517.273,35 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
57.484,48 |
57.484,48 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
221.599,86 |
288.710,31 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
33.935,77 |
40.940,07 |
| Aktiva |
2.976.141,92 |
3.048.511,23 |
Passiva
|
|
30.4.2023
EUR |
30.4.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.913.867,45 |
1.924.224,41 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
205.000,00 |
205.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
1.708.867,45 |
1.719.224,41 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.719.224,41 |
1.868.263,82 |
| B.
Rückstellungen |
566.912,72 |
295.776,91 |
| C.
Verbindlichkeiten |
495.361,75 |
828.509,91 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
495.361,75 |
828.509,91 |
| Passiva |
2.976.141,92 |
3.048.511,23 |
Anhang
Filofax GmbH, Frankfurt
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis
30.04.2023
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss der Firma Filofax GmbH auf den
30.04.2023 wurde auf der Grundlage der neuen
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs durch das
Bilanzrichtlinie-Umsetzgesetz (BilRUG) aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-und
Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können,
sind insgesamt in der Bilanz aufgeführt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt; hierbei wurde die FiFo- Methode
angewandt. Es wurde davon ausgegangen, dass die zuerst
angeschafften Vermögensgegenstände auch zuerst
veräußert wurden (§256 HGB).
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte im Rahmen
des erteilten Auftrages.
In Höhe der zu erwartenden Kosten für die
Erstellung des Jahresabschlusses des Berichtszeitraumes war
eine Rückstellung zu bilden.
Eine Überprüfung der
versicherungsmathematischen Gutachten über die
Aktivwerte der Pensionszusage sowie der Passivwerte der
Rückdeckungsversicherungen fand unsererseits nicht
statt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren, ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
wurden erforderliche Wertberichtigungen in ausreichender
Höhe gebildet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände und
flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
Sonstige Pflichtangaben
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Beurteilungen nach HGB i. d. F. des BilMoG:
Es liegt ein Fall des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vor:
Das auf den Treuhänder übertragene Vermögen
dient ausschließlich der Erfüllung von
Pensionsverpflichtungen der Firma Filofax GmbH. Der Zugriff
der Gläubiger auf das Treuhandvermögen ist
ausgeschlossen. Im Fall eine Insolvenz der Firma Filofax GmbH
leistet der Treuhänder die Betriebsrenten. Das
Unternehmen ist insoweit nicht mehr belastet.
Bei den Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden folgende
versicherungsmathematische Berechnungsverfahren angewandt
sowie die grundlegende Annahme der Berechnung, wie Zinssatz,
erwartete Lohn und Gehaltssteigerungen und zugrunde gelegte
Sterbetafeln;
1. Rückdeckungsversicherung vom 01.07.1996
(#990848548 + 992510390)
für Hr. Volker Jungebluth, Geschäftsführer
(bis 30.04.2019)
Für die bei der R+V Lebensversicherung
abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung für die
Pensionsverpflichtung der Firma Filofax GmbH gegenüber
dem Geschäftsführer beträgt der Aktivwert gem.
Bescheinigung der R+V Versicherung
| vom 06.05.2023 zum
30.04.2023 (Aktivwert) # 990848548 |
|
254.012,21 € |
| vom 06.05.2023 zum
30.04.2023 (Aktivwert) #992510390 |
|
104.981,95 € |
|
|
358.994,16 €
|
Der Erfüllungsbetrag beträgt gem.
versicherungmath.
| Gutachten der Compertis
GmbH zum 30.04.2023 (Passivwert) |
- 706.467,00 € |
| Rückstellungsbedarf
zum 30.04.2023 |
- 347.472,84 € |
| Zum 30.04.2022 wurden
bereits zurückgestellt |
146.155,41 € |
|
Rückstellungserhöhung zum 30.04.2023 |
- 201.317,43 € |
| Stand zum 30.04.2023 |
347.472,84 € |
2. Rückdeckungsversicherung vom 01.12.2004 (#
1/44/68387045256 für Herr Volker Jungebluth,
Geschäftsführer (bis 30.04.2019)
Für die bei der Alte Leipziger Lebensversicherung
abgeschlossene Rückdeckungsversicherung für die
Pensionsverpflichtung der Firma Filofax GmbH gegenüber
dem Geschäftsführer beträgt der
Aktivwert gemäß dem versicherungsmath.
Gutachten vom 26.04.2023 der Alten Leipziger zum 30.04.2023
€ 320.426,12
Der Erfüllungsbetrag gem. versicherungsmath.
Gutachten (= '
Soll-Pensionsrückstellung' lt. Gutachten Alte
Leipziger)
330.796,00 €
Der Alten Leipziger LV vom 26.04.2023 zum 30.04.2023
Passiv-Überhang zum 30.04.2023 -10.369,88
Namen des Geschäftsführers
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Person geführt:
Geschäftsführer:
Savoy, Harolde
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber dem Gesellschafter FLB Group Ltd.
Filofax Letts Blueline GB bestehen die nachfolgenden
Rechte und Pflichten:
Sachverhalte:
| Forderung aus Anzahlung
für künftige Lieferungen |
881.068,06 € |
| Forderung aus
Gutschriften |
206.525,00 € |
|
1.087.593,06 € |
Ergebnisverwendung:
Die Geschäftsführung schlägt auf
der Gesellschafterversammlung in Übereinstimmung
mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresfehlbetrag zum 30.04.2023 beläuft sich
auf 10.356,96 €. Einschließlich des
Gewinnvortrages in Höhe von 1.719.224,41 € ergibt
sich ein Betrag von 1.708.867,45 €, der in voller
Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Die Geschäftsführung
gez. Savoy, Harolde
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Harolde Savoy, Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024
festgestellt. |