Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 30268
Vorher
Portawin Kriege GmbH
Eingetragen
29.7.2019
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Die Fertigung von Fenstern, Türen und sonstigen Bauteilen aus Holz, Kunststoff und Leichtmetall sowie von Innenausbau-Elementen aus Holz und Kunststoff. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Erzeugung von und der Handel mit elektrischem Strom.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Paul Haacke
seit 8.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kai Capital Management GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kai Capital Management GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Portawin GmbH (vormals: Portawin Kriege GmbH)

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.396,00 15.668,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 113.292,00 132.174,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.869,27
157.688,00 166.711,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.296.742,51 3.430.843,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.770.041,00 1.600.870,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.162.082,00 1.025.599,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.648,45 295.200,43
6.479.513,96 6.352.512,94
6.637.201,96 6.519.224,21
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 828.497,44 629.721,82
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 30.359.839,00 24.839.517,00
3. Geleistete Anzahlungen 191.767,84 76.129,32
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -22.556.039,05 -17.963.540,57
8.824.065,23 7.581.827,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.086.577,47 2.466.411,36
2. Sonstige Vermögensgegenstände 283.602,90 12.819,68
3.370.180,37 2.479.231,04
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.615,36 180.626,05
12.199.860,96 10.241.684,66
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.021,08 18.599,00
18.858.084,00 16.779.507,87

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.200.000,00 1.200.000,00
III. Gewinnrücklagen 5.925.660,57 5.925.660,57
7.625.660,57 7.625.660,57
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 330.604,00 256.504,11
2. Sonstige Rückstellungen 1.203.453,00 662.605,35
1.534.057,00 919.109,46
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.422.053,12 5.182.436,69
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166.164,74 158.082,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.738.589,93 2.359.996,34
4. Sonstige Verbindlichkeiten 371.558,64 534.222,59
- davon aus Steuern: EUR 44.158,15 (Vorjahr: EUR 269.644,86)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.633,52 (Vorjahr: EUR 3.106,35)
9.698.366,43 8.234.737,84
18.858.084,00 16.779.507,87

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Portawin Kriege GmbH, Essen

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.054.964,99 14.514.757,82
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 5.520.322,00 5.522.110,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 181.010,78 646.022,92
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.333.393,74 -9.362.174,43
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.474.948,44 -1.700.952,07
-12.808.342,18 -11.063.126,50
5. Rohergebnis 11.947.955,59 9.619.764,24
6. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -4.956.320,24 -4.472.553,44
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -998.294,24 -882.914,03
davon für Altersversorgung: EUR 68.874,63 (Vorjahr: EUR 0,00)
-5.954.614,48 -5.355.467,47
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.146.429,88 -1.099.594,50
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.333.367,09 -2.129.581,16
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -419.590,96 -292.325,42
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 5.225,00 (Vorjahr: EUR 4.009,72)
davon an verbundene Unternehmen: EUR 115.230,81 (Vorjahr: EUR 110.130,01)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -30.590,40 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.063.362,78 742.795,69
12. Aufgrund Gewinnabführungsvertrag abgeführte Gewinne -1.063.362,78 -742.795,69
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Portawin Kriege GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HR B 30268 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses nur für die Erstellung des Anhangs Gebrauch gemacht (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB). Für Zwecke der Offenlegung werden sämtliche Erleichterungen in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Posten Rohergebnis gemäß § 276 Satz 1 HGB wurde ergänzt.

Unter den sonstigen Rückstellungen wurde zum 31. Dezember 2023 erstmals eine Rückstellung für Erlösschmälerungen angesetzt und nach den Erfahrungen der Vergangenheit mit in der Regel 1,3 % der Schlussrechnungssumme bewertet. Bildung und Inanspruchnahme der Rückstellung erfolgen über den Posten Umsatzerlöse. Durch diese Bilanzierungsänderung sind die Umsatzerlöse bzw. das Rohergebnis und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 151 niedriger ausgefallen.

Im Übrigen blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 11 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklusses der Produkte des erworbenen Unternehmens.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 87 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige, einzeln nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten von EUR 800,00 im Einzelfall werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Abwertungen werden bei zum Bilanzstichtag gesunkenen Beschaffungspreisen sowie gestaffelt nach Alter der Bestände vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse/ unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Vertriebskosten werden ebenso wie Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Wahlrecht zur Einbeziehung von Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen und für Altersvorsorge (§ 255 Abs. 2 S. 3 HGB) wird ausgeübt. Zur verlustfreien Bewertung werden ggf. notwendige Wertabschläge eingerechnet. Die unfertigen Leistungen sind saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen angemessen berücksichtigt und aktivisch abgegrenzt.

Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktivisch abgegrenzt.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Vorschüssige Zahlungsweise

Hinterbliebenenbewertung: kollektiv

Fluktuation bleibt unberücksichtigt

Kein Einfluss von Lohn- und Gehaltstrends

Restlaufzeit von pauschal 15 Jahren

Ruhestandsbeginnalter: gesetzliche Regelaltersgrenze

Alternativ wurde mit dem durchschnittlichen Marktzins von 1,74 % für eine Laufzeit von 7 Jahren gerechnet. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen beträgt EUR 6.475 und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich mit einer Ausschüttungssperre belegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlich notwendig ist, bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für:

Gewährleistungsverpflichtungen TEUR 370 (Vorjahr: TEUR 300)

Prozessrisiken TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 62)

Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 212)

Erlösschmälerungen auf abgerechnete Aufträge TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 0)

ausstehende Rechnungen TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 57)

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in vollem Umfang Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Mit der Gesellschafterin wurde ein Rangrücktritt über die Höhe der bestehenden Verbindlichkeiten vereinbart.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

GESAMT RESTLAUFZEITEN
2023 2022 bis zu 1 Jahr 2023 bis zu 1 Jahr 2022 von 1 Jahr bis zu 5 Jahren 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.422.053,12 5.182.436,69 3.626.995,04 2.410.770,83 1.988.720,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 166.164,74 158.082,22 166.164,74 158.082,22 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.738.589,93 2.359.996,34 2.738.589,93 2.359.996,34 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 371.558,64 534.222,59 371.558,64 534.222,59 0,00
9.698.366,43 8.234.737,84 6.903.308,35 5.463.071,98 1.988.720,44
RESTLAUFZEITEN
von 1 Jahr bis zu 5 Jahren 2022 größer als 5 Jahre 2023 größer als 5 Jahre 2022 Sicherheiten
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.767.488,51 806.337,64 1.004.177,35 1)2)3)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00
1.767.488,51 806.337,64 1.004.177,35
zu 1) davon durch Grundpfandrechte gesichert: EUR 1.648.592,77 (Vorjahr: 1.882.307,85)
zu 2) davon gesichert durch Sicherungsubereignung von Maschinen: EUR 481.657,90 (Vorjahr: 544.710,04)
zu 3) davon gesichert durch Eigentumsvorbehalle: EUR 560.059,41 (Vorjahr: 0,00)

V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

Im Berichtsjahr sind im Posten Umsatzerlöse bzw. im Rohergebnis außergewöhnlich hohe Erlösminderungen aus der erstmaligen Bildung der Rückstellung für Erlösschmälerungen auf abgerechnete Aufträge mit TEUR -151 enthalten.

Im Berichtsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen außergewöhnlich hohe Aufwendungen enthalten aus:

Forderungsverlusten mit TEUR 417 (Vorjahr: TEUR 162)

Wertberichtigungen zu Forderungen mit TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 42)

Erhöhung der Rückstellungen für Prozessrisiken Schadenersatz mit TEUR 220

2. Personalaufwand

Im Unterposten Löhne und Gehälter ist Aufwand für Leiharbeiter in Höhe von EUR 484.655,29 (Vorjahr: EUR 184.097,95) mit enthalten.

3. sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Sonstige Steuern in Höhe von EUR 8.585,85 (Vorjahr: EUR 8.585,85) mit enthalten.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Avalprovisionen in Höhe von EUR 52.043,47 (Vorjahr: EUR 47.391,83) mit enthalten.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden Gewerbesteuernachzahlungen für den Zeitraum 2015 bis 2018 vor Gewinnabführungsvertrag.

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der nicht bilanzierten, sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 632. Er beinhaltete das Bestellobligo für Maschinen sowie die Miet- und Leasingraten bis zum Ende der Vertragslaufzeit.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 75 Arbeitnehmer. Davon waren 63 gewerbliche Arbeitnehmer und 12 Angestellte.

3. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Herr Georg Kriege, Essen (Betriebstechniker) und

Herr Franz Paul Haacke (Dipl.-Ing.), Düsseldorf.

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens, der Kai Capital Management GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Neuss (Amtsgericht Düsseldorf, Nr. HRB 62833) einbezogen. Sie stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis verbundener Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und dort bekannt gemacht.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 248.692,37 33.329,29 18.869,27 0,00 300.890,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 207.702,93 0,00 0,00 0,00 207.702,93
3. Geleistete Anzahlungen 18.869,27 0,00 -18.869,27 0,00 0,00
475.264,57 33.329,29 0,00 0,00 508.593,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.288.288,81 4.021,87 0,00 0,00 5.292.310,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.621.971,46 714.756,75 109.200,43 0,00 9.445.928,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.087.005,75 447.651,27 0,00 51.619,00 3.483.038,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 295.200,43 64.648,45 -109.200,43 0,00 250.648,45
17.292.466,45 1.231.078,34 0,00 51.619,00 18.471.925,79
17.767.731,02 1.264.407,63 0,00 51.619,00 18.980.519,65
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.024,37 23.470,56 0,00 256.494,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 75.528,93 18.882,00 0,00 94.410,93
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
308.553,30 42.352,56 0,00 350.905,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.857.445,30 138.122,87 0,00 1.995.568,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.021.101,46 654.786,18 0,00 7.675.887,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.061.406,75 311.168,27 51.619,00 2.320.956,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.939.953,51 1.104.077,32 51.619,00 11.992.411,83
11.248.506,81 1.146.429,88 51.619,00 12.343.317,69
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.396,00 15.668,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 113.292,00 132.174,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.869,27
157.688,00 166.711,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.296.742,51 3.430.843,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.770.041,00 1.600.870,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.162.082,00 1.025.599,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 250.648,45 295.200,43
6.479.513,96 6.352.512,94
6.637.201,96 6.519.224,21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A) Grundlagen des Unternehmens

I) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Portawin Kriege GmbH beschäftigt sich seit weit über 70 Jahren mit der Produktion und der Montage von Holz-, Kunststoff- und Holz-Aluminium-Fenstern, Innentüren und Innenausbauten wie Edelholzverkleidungen und Einbauten. Die Produkte von Portawin werden in fast allen Regionen des Bundesgebietes überwiegend in Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen und Großwohnbauvorhaben eingebaut.

II) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine eigenen Forschungen und Entwicklungen.

B) Wirtschaftsbericht

I) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis am 15. Januar 2024) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes ohne Baugewerbe ging merklich zurück. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Baugewerbe legte hingegen leicht zu.

Material- und Personalengpässe, Inflationsrate und Energiekosten haben zwar im Jahresverlauf abgenommen, bewegten sich aber im Mehrjahresvergleich immer noch auf seinem sehr hohen Niveau. Insbesondere die gestiegenen Zinsen sowie Kostensteigerungen in fast allen Bereichen haben den Baubereich stark belastet. Diese Belastungen sind in dem Bereich, in dem die öffentliche Hand Auftraggeber ist, bisher nur eingeschränkt spürbar. Der Rückgang in den sonstigen Segmenten des Baus führt allerdings zu einem verschärften Wettbewerbsumfeld.

II) Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wird durch die stabile Entwicklung der öffentlichen Bauaktivitäten gekennzeichnet. Verschiedene Verzögerungen haben dazu geführt, dass die für Ende 2023 vorgesehene Abrechnung eines mehrjährigen Großauftrages nur teilweise erfolgen konnte.

Der Umsatz ist abrechnungsbedingt gestiegen. Die durchgängig gute Auftragslage hat dazu geführt, dass die Gesamtleistung auf ein weiteres Rekordniveau gestiegen ist. Dies hat u. a. einen deutlichen Anstieg der unfertigen Erzeugnisse/Leistungen und der erhaltenen Anzahlungen mit sich gebracht.

III) Lage des Unternehmens

1) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens sind die EBITDA-Marge, die zwischen 12 und 15 % liegen sollte, eine Eigenkapitalquote, die auch langfristig über 40 % betragen soll, sowie eine jederzeit angemessene Liquiditätslage.

2) Ertragslage

Durch die gute Auftragslage kam es trotz abrechnungsbedingt stark gestiegener Umsatzerlöse zu einem gegenüber dem Vorjahr konstanten Bestandsaufbau bei den bilanzierten unfertigen Erzeugnissen / unfertigen Leistungen. Die Gesamtleistung des Berichtsjahres stieg entsprechend stark an.

Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ging entsprechend der Beschaffungspreisentwicklung und der Auftragsstruktur zurück.

Das Rohergebnis (Gesamtleistung inklusive sonstiger betrieblicher Erträge und abzüglich des Materialaufwands) stieg von € 9,6 Mio. um € 2,3 Mio. bzw. rd. 24 % auf € 11,9 Mio. an.

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um € 0,6 Mio. bzw. rd. 11 % an. Im Berichtsjahr wurden in Produktion und Montage vermehrt Leiharbeiter eingesetzt. Der zugehörige Aufwand stieg um € 0,3 Mio. auf € 0,5 Mio. an und ist im Personalaufwand für Löhne und Gehälter mit enthalten. Der Personalaufwand ohne Leiharbeiteraufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um € 0,3 Mio. bzw. rd. 6% an. Im Wesentlichen waren Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie eine Inflationsausgleichsprämie ursächlich. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl sank indes von 79 auf 75 Köpfe. Die Personalaufwandsquote (ohne Leiharbeiter) im Verhältnis zur stark erhöhten Gesamtleistung verbesserte sich deutlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um € 1,2 Mio. angestiegen. Ursächlich waren ungewöhnlich hohe Forderungsverluste, Wertberichtigungen auf Forderungen und erhöhte Rückstellungen für Prozessrisiken mit in Summe rd. € 0,9 Mio.

Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) hat sich gegenüber 2022 von rd. € 2,1 Mio. auf rd. € 2,7 Mio. in 2023 erhöht und bewegt sich mit unverändert rd. 11 % der Gesamtleistung auf einem zufriedenstellenden Niveau.

Das dem Verrechnungskonto des Gesellschafters aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages gutgeschriebene Jahresergebnis ist von T€ 743 im Vorjahr auf T€ 1.063 in 2023 gestiegen.

Im Vergleich mit unserer Prognose für 2023 im Lagebericht 2022 stellen sich die Abweichungen wie folgt dar: Prognostiziert hatten wir einen deutlichen Umsatzanstieg, einen leichten Rückgang der Gesamtleistung sowie ein EBITDA von € 2,3 Mio. Tatsächlich blieb der erwartete Rückgang der Gesamtleistung durch die anhaltend gute Auftragslage in 2023 aus, so dass wir unser Rohergebnis erheblich steigern konnten. Trotz der vorgenannten ungewöhnlich hohen sonstigen Aufwendungen haben wir damit unsere EBITDA-Prognose deutlich übertroffen.

3) Finanzlage

Eine angemessene Liquiditätsausstattung war im abgelaufenen Jahr jederzeit gegeben, auch wenn aufgrund der dauerhaften Finanzierung der langlaufenden Projekte durchgängig Kontokorrentlinien in Anspruch genommen wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken sind weitgehend lang- und mittelfristiger Natur und z. T. durch ausgewählte Aktiva des Unternehmens besichert. Der Kapitaldienst wurde fristgerecht bedient. Dem Unternehmen stehen weiterhin nicht ausgeschöpfte Kontokorrentlinien zur Verfügung.

In 2023 wurde im Wesentlichen in die Modernisierung des Maschinenparks investiert, die 2024 zum Abschluss kommen wird. Die Finanzierung erfolgte wie üblich zum Teil durch Kreditinstitute und zum Teil aus den vorhandenen liquiden Mitteln.

4) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 12 % auf T€ 18.858 erhöht. Ursächlich ist im Wesentlichen ein Anstieg der Vorratsbestände und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf der Passivseite stiegen insbesondere die Bankverbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen an.

Die Bilanzstruktur des Unternehmens ist weiterhin sehr solide. Das Anlagevermögen wird nach wie vor vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote (ohne Gesellschafterdarlehen) liegt mit rd. 40,5 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Unter Einbeziehung der nachrangigen Gesellschäftermittel ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von rd. 55 %.

5) Gesamtaussage

Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres sowie mit der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zufrieden.

C) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I) Prognosebericht

Der Ausblick auf das nächste Jahr ist für Portawin stark durch den hohen Auftragsbestand geprägt. Das Umgehen mit den Inflationseffekten (Preiserhöhungen gegenüber Kostensteigerungen) und die Verfügbarkeit von Ressourcen (Material und Personal) werden einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis des Jahres 2024 haben.

Durch einen Auftragseingang in der Größenordnung der Gesamtleistung blieb der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 auf einem hohen Niveau, so dass die Auslastung für das kommende Jahr weitgehend sichergestellt ist.

Für 2024 erwarten wir angesichts des konjunkturellen Umfeldes einen abrechnungsbedingten leichten Anstieg des Umsatzes und einen leichten Rückgang der Gesamtleistung und des Rohergebnisses. Die gewöhnlichen betrieblichen Aufwendungen werden annähernd auf dem Niveau des abgeschlossenen Jahres erwartet.

Auf der Grundlage unserer Jahresplanung für 2024 gehen wir von einem EBITDA von € 2,0 Mio. und einer EBITDA-Marge von rd. 9 % der Gesamtleistung aus, wobei wir keine weiteren oder neuen Auswirkungen durch die diversen Krisenherde unterstellen. Die vorsichtige Ergebnisplanung liegt damit unter unseren Zielvorgaben. Sie ist angesichts des schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeldes jedoch vertretbar.

Die Eigenkapitalausstattung wird stabil über 40 % der Bilanzsumme erwartet.

Die erwartete positive EBITDA-Marge, die soliden Bilanzrelationen und die erneuerte Infrastruktur (Maschinen und Anlagen) stimmen uns auch für die mittel- und langfristige Zukunft des Unternehmens positiv.

II) Chancen- und Risikobericht

Mit den vorhandenen Produktionsanlagen und nach den erheblichen Investitionen des Jahres 2023 und bleibt Portawin unverändert in einer guten Ausgangsposition für die Herausforderungen und Chancen der Zukunft.

Operativ werden wir unsere Maßnahmen zur Kontrolle der Beschaffungs- und Prozesskosten fortsetzen. Die Preise für Energie und Baustoffe können stark schwanken und sind aufgrund der Marktgegebenheiten durch unsere Gesellschaft nur beschränkt zu beeinflussen. Mit unseren Kunden vereinbaren wir hingegen häufig feste Preise, selbst für lange andauernde Projekte. Die daraus erwachsenden Risiken und Chancen für unser Unternehmen haben an Bedeutung gewonnen und werden seitdem bei der Projektkalkulation berücksichtigt.

Zukünftig werden wir aktiv weitere Wachstumsimpulse prüfen und verfolgen. Mit unserer modernen Infrastruktur, weiteren Prozess- und Qualitätsoptimierungen sowie einem verstärkten Fokus auf die Personalentwicklung wollen wir unsere bestehenden Kunden weiter überzeugen und neue Kunden gewinnen.

III) Risikomanagement

Jedes Risikomanagement und jede Geschäftsführung betrachten eine angemessene Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft sowie die Sicherung eines Bestandes an jederzeit verfügbarer Liquidität als wichtige Indikatoren.

Daneben ist unser Risikomanagement durch entsprechende Überwachungs- und Berichtsprozesse so ausgestattet, dass die zeitnahe Information der Geschäftsleitung über alle wesentlichen Risiken gewährleitet ist.

Als wesentliche operative Risiken betrachten wir Qualitäts-, Projekt- und Preisrisiken. Die laufende Überwachung und die kontinuierliche Verbesserung von Produkt- und Prozessqualität obliegen der Geschäftsleitung.

Die Geschäftsleitung ist zudem mit allen wesentlichen Fragen der Einkaufs- und Verkaufspreisgestaltung selbst befasst. Die Preisgestaltung erfolgt unter Beachtung unserer Qualitätsziele und der branchenüblichen Wettbewerbsbedingungen.

Es besteht ein nach Art und Umfang ausreichender Versicherungsschutz. Angesichts der branchenüblichen Risiken wird weiterhin auf eine laufende und regelmäßige Abstimmung mit der Feuerwehr Wert gelegt.

Möglichen Forderungsausfällen wird durch ständige Debitorenüberwachung und intensives Mahnwesen vorgebeugt. Durch den hohen Anteil der öffentlichen Hand bergen die Debitoren insoweit eher geringere Risiken. Bei Neukunden werden Bonitätsprüfungen durchgeführt. Dabei wird auch auf externe Bonitätsunterlagen zurückgegriffen.

Die Überwachung der rechtlichen Risiken obliegt der Geschäftsführung, die bei Bedarf externen rechtlichen Rat einholt.

IT-Risiken werden durch die Geschäftsführung überwacht, die auch den erforderlichen Einsatz externer Spezialisten koordiniert.

Der Einsatz von Finanzinstrumenten spielt im Unternehmen keine Rolle.

 

Essen, 26. Januar 2024

Unterzeichnung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 245 HGB

Unterzeichnung des Jahresabschlusses per 31. Dezember 2023, bestehend aus:

der Bilanz zum 31. Dezember 2023,

der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

dem Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

und Unterzeichnung

des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023.

 

Essen, den 26. Januar 2024

Georg Kriege

Franz Paul Haacke

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 2 bis 4) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 5) der Portawin Kriege GmbH, Essen, unter dem Datum vom 26. Januar 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Portawin Kriege GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Portawin Kriege GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Portawin Kriege GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage berichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung, Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. "

Wir erstatten diesen Prüfungsbericht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Siegen, 26. Januar 2024

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

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