Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 87089
Eingetragen
9.7.2019
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Verkauf von synthetischen Polymeren und Verbindungen derartiger Stoffe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Haug
seit 4.11.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SHPP Sales B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SHPP Sales B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHPP Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Geschäfts und Rahmenbedingungen

Die SHPP Germany GmbH tritt als Vertriebsgesellschaft von konzerneigenen synthetischen Polymeren und Verbindungen derartiger Stoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.

Hierbei handelt es sich überwiegend um Kunststoffgranulate, welche durch unsere Kunden, z.B. im Spritzguss- oder Extrusionsverfahren, zu Bauteilen weiterverarbeitet werden. Diese Bauteile werden in den verschiedensten Bereichen wie z.B. Automobil, Bauindustrie, Medizintechnik, Wasser Management und der Elektronikindustrie eingesetzt.

Die Gesellschaft gehört in Europa zur SHPP Holding B.V. mit Sitz in Bergen Op Zoom, Niederlande und weltweit zur Saudi Arabian Oil Co. ("Saudi Aramco"), Dharan/Saudi-Arabien.

Geschäftsverlauf 2023

Als Steuerungsgrößen werden bei der Vertriebsgesellschaft insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren, Umsatz und Absatz genutzt, nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen.

Die SHPP Germany GmbH hatte im Jahre 2023 einen deutlichen Rückgang des Umsatzes hinzunehmen. Die Gründe dafür liegen im Wesentlichen in der allgemeinen Marktschwäche im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag im Jahre 2023 erwartungsgemäß auf einem Niveau von TEUR 87.475, was einem Rückgang von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Der Absatz im Jahre 2023 ist mit Verkäufen von 10.152 Tonnen um 32% niedriger als im Vorjahr und entspricht damit den Erwartungen. Der Produktmix blieb weitgehend gleich.

Der Wasser Management Bereich zeigte einen starken Rückgang von 39% im Absatz auf 1.578 Tonnen, bei einem gesunkenen Umsatz von 36% auf einen Wert in Höhe von TEUR 9.045.

Die Verkäufe im Marktsegment Elektroindustrie zeigten in 2023 einen deutlichen Rückgang. Der Absatz lag im Geschäftsjahr bei 1.139 Tonnen (-57%) bei einem Umsatz in Höhe von TEUR 8.415 (-49%). Schlüsselkunden hatten die im Vorjahr erfolgte Sicherheitsbevorratung abgebaut.

Das Automobil-Segment konnte den weiteren Rückgang durch den Technologiewechsel zu LED-Scheinwerfern durch neue Anwendungsfelder wie Ladeklappen und lackierfreie Bauteile nicht kompensieren und zeigte einen Absatzanstieg von 4% auf 1.795 Tonnen bei einem Umsatzrückgang auf TEUR 14.770 (-10%).

Im Marktsegment Bau brach das projektgetriebene Geschäft im Industriebau für Fensterisolierstege zusammen. Dies führte zu einem Umsatzrückgang von 48% auf TEUR 3.975 bei einem Absatzrückgang von 51% auf 687 Tonnen.

Der Medizinbereich zeigte einen Absatzzuwachs von 77% auf 1.409 Tonnen und ein Umsatzplus von 56% auf TEUR 12.806. Der Anstieg ist bedingt durch die erhöhten Materialanforderungen bezüglich Chemikalienbeständigkeit. Hier konnten die neuentwickelten Produkte erfolgreich am Markt positioniert werden.

Der Bereich Several Industries zeigte einen Absatzrückgang von 63% auf 1.099 Tonnen und ein Umsatzrückgang von 55% auf TEUR 11.316. In diesem Segment werden die Produkte über einen Distributor vertrieben.

Ertragslage

Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres lag mit TEUR 372 um 76% unter dem Vorjahr (TEUR 1.523). Die Gründe dafür waren die reduzierten Mengen und Marktverkaufspreise. Zudem belasten Steueraufwendungen für die Jahre 2020 bis 2022 das Ergebnis.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 29 gesunken, hauptsächlich aufgrund der Reduzierung von Frachtkosten (TEUR 13) und von Wechselkursgewinnen (TEUR 8).

Bei den Materialaufwendungen war eine Minderung von TEUR 27.341 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 zu verzeichnen, dies entspricht einem Rückgang um 25%. Ursächlich hierfür waren die reduzierten Absatzmengen mit einem Minus von 32% im Geschäftsjahr.

Die Personalkosten sind um insgesamt TEUR 762 gesunken. Hauptgrund war der Rückgang der Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von TEUR 919, insbesondere aufgrund geringerer Dotierung der Pensionsrückstellungen, bei gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten in Höhe von TEUR 157.

Die Abschreibungen sind TEUR 266 unverändert zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 72. Dies ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Kosten für Fahrzeugleasing (TEUR 60) sowie gestiegenen Servicekosten zurückzuführen.

Das positiv Finanzergebnis in Höhe von TEUR 259 (Vj. -154) resultierte aus Zinserträgen in Höhe von TEUR 349 (Vj. TEUR 38), wovon TEUR 93 die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen betreffen (Vj. TEUR 0). Dem entgegen standen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR -87 (Vj. TEUR -192).

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gestiegen. Der Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 1.403 (Vj. TEUR 605) setzte sich aus Steuern für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2023 sowie aus Steueraufwendungen für die Jahre 2020 bis 2022 zusammen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat um TEUR 266 abgenommen. Im Geschäftsjahr gab es keine neuen Investitionen. Bei den Abschreibungen handelte es sich um die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt in Höhe von TEUR 12.886. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt durch einen Anstieg der Verkäufe zum Ende des Geschäftsjahres 2023 mit einem Zahlungsziel im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 2.198 gestiegen. Des Weiteren waren die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 419 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen hingegen waren aufgrund des Rückgangs des Geschäftes im Geschäftsjahr 2023 im Vorjahresvergleich um TEUR 15.502 gesunken. Diese Forderungen beinhalteten wie im Vorjahr im Wesentlichen das Cash-Pool-Guthaben mit einem Wert von TEUR 7.118 (Vj. TEUR 22.625).

Das Eigenkapital stieg unter Berücksichtigung des positiven Ergebnisses um TEUR 372 auf insgesamt TEUR 9.591.

Bei den Pensionsrückstellungen führte ein im Vergleich zum Vorjahr von 1,78% auf 1,83% gestiegener Rechnungszinsfuß bei einer Anpassung der Rentendynamik auf 2,25% (Vj. 2,0%) sowie bei gleich gebliebenen prognostizierten Lohn- und Gehaltsanstieg von 3,0 % zu einem Rückgang der Pensionsrückstellungen von insgesamt TEUR 68.

Die Personalrückstellungen in den kurzfristigen Rückstellungen waren um TEUR 132 gesunken. Wogegen es zu einem Anstieg der Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 313 und der übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 kam.

Die Verbindlichkeiten waren um TEUR 13.654 gesunken. Hintergrund ist ein Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.388 aufgrund einer gesunkenen Anzahl von offenen Rechnungen aus Materialeinkäufen. Bei dem Rückgang in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.244 handelt es sich mit TEUR 1.926 um Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten hatten in voller Höhe kurzfristigen Charakter.

Liquiditätslage

Die SHPP Germany GmbH ist dem Cash Management der SABIC Capital B.V., Amsterdam / Niederlande, angeschlossen, so dass Liquiditätsengpässe auch über den Prognosezeitraum hinaus nicht zu erwarten sind.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,6% bei einem Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) von 114,6%.

Die immer noch andauernden bedeutsamen Ereignisse in Europa und Umweltrisiken führen zu Preissteigerungen bei Energien, wir gehen im Punkt Markt Risiken weiter auf diesen Punkt ein.

Trotz der oben beschriebenen externen Einflüsse ist die Gesamtentwicklung als zufriedenstellend einzuschätzen. Der Absatzrückgang entspricht weitgehend unseren Erwartungen in den verschiedenen Bereichen. Es wurde kein Volumen an Wettbewerber verloren.

Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Es existiert ein konzernweites Berichtswesen mit detaillierten Abfragen zu Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnungsposten. Die verbundenen Unternehmen berichten monatlich an die SHPP Europe B.V. in den Niederlanden und haben vorhandene Soll-Ist-Abweichungen detailliert zu erläutern.

Risikomanagementsystem

Als reine Vertriebsgesellschaft unterliegt die Gesellschaft keinem Risikomanagementsystem. Die SHPP Germany GmbH führt ein Self-Assessment für Kunden durch.

Da die als Vertriebsgesellschaft agierende SHPP Germany GmbH im globalen Konzernverbund einbezogen ist, definiert sich die Strategie nach der gesamten Gruppe.

Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheit und Qualität

Die petrochemische Industrie ist ressourcenintensiv. Das Unternehmen folgt der Strategie und den Grundsätzen der SABIC-Gruppe. Die Gruppe ist dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet: Ressourcen nutzen so effizient und verantwortungsbewusst wie möglich zu gestalten, und das Konzept der Kreislaufwirtschaft sind fest in der Strategie der Gruppe, ihren Maßnahmen und den klar definierten ehrgeizigen Zielen für die Verringerung der Kohlenstoffemissionen und die Verwendung von erneuerbaren und recycelten Rohstoffen verankert. Die Gruppe ist stets bestrebt, Rohstoffe effizienter zu nutzen, den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Produktionsprozesse zu verbessern sowie kontinuierlich nach Möglichkeiten zu suchen, nicht-fossile, erneuerbare oder recycelte Rohstoffe zu verwenden.

Zum Jahresende 2023 beschäftigte die SHPP Germany GmbH 18 Mitarbeiter.

Mitarbeiter

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Die deutschen SABIC Gesellschaften sind sich der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bewusst und achten auf ein sicheres, gesundes und sauberes Arbeitsumfeld. Arbeitsplätze werden nach gesetzlichen und allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln eingerichtet. Ziel ist es, ein jederzeit unfallfreies Arbeiten zu gewährleisten.

Unterjährig kommen allen Beschäftigten neben medizinischen Untersuchungen auch verschiedene Präventionsprogramme zugute, wie beispielsweise regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

Informationstechnologie und -sicherheit

Ausblick, Chancen und Risiken

Informationen und Daten sind ständig wachsenden Bedrohungen ausgesetzt. Dabei entstehen Risiken insbesondere durch Vernetzung von Standorten und komplexen Systemen, sowie durch immer häufigere Remote-Zugänge für Mitarbeiter. Der Verlust, die Nichtverfügbarkeit oder der Missbrauch von Informationen könnten einen schwerwiegenden Schaden verursachen.

Potentielle Risiken werden durch moderne IT-Infrastruktur-Standards, IT-Sicherheitsrichtlinien, Prozess-Harmonisierungen, Informationssicherheitsschulungen sowie Vorkehrungen zum Schutz vor Datenverlusten und unberechtigten Datenzugriffen begrenzt. Soft- und Hardware wird auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Back-up- und Recovery-Prozeduren sowie Virenscanner und Firewalls sind installiert.

Seit dem Jahr 2021 führt der SABIC-Konzern für alle Mitarbeiter Schulungsprogramme zum Schutz vor Cyber-Kriminalität durch.

Compliance-Risiken

Da Compliance-Risiken in allen Bereichen des Unternehmens auftreten können, muss das rechtmäßige und prozesstreue Verhalten des Unternehmens und seiner Mitarbeiter sichergestellt werden.

Der SABIC-Konzern hat dabei ein umfangreiches System von arbeitsplatzabhängigen Berechtigungen implementiert. Alle Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Verhaltensschulungen (Code of Ethics) teil.

Markt-Risiken

Aufgrund der noch immer andauernden geopolitischen Krisen sind die Auswirkungen schwer absehbar. Unsere Kunden haben teilweise ihre Absatzmärkte durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verloren bzw. aufgegeben. Die Preise für Rohstoffe, Serviceleistungen und Energielieferungen sind immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Die Geschäftsleitung beobachtet die Entwicklung ständig und stellt gleichzeitig die Kontinuität der Geschäftsbeziehungen zu Kunden, Lieferanten und anderen Interessengruppen unter Einhaltung der internationalen Gesetze sicher.

Preisrisiko

Da die SHPP Germany GmbH auf Grundlage, von innerhalb des SABIC Konzerns abgeschlossenen Agentenverträgen bzw. Servicevereinbarungen agiert, sind die alleinigen Chancen & Risiken eher als gering einzuschätzen.

Den Markt-Risiken kommt die größte Bedeutung zu.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aktuell insgesamt keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich sind.

Chancen

Die SHPP Germany GmbH ist mit ihrem Vertriebs- und Business Development Team aktiv am Markt tätig und unterstützt seine Kunden bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte. Marktbedürfnisse werden zur Neuentwicklung von Produkten an die zentrale Entwicklungsabteilung in Bergen op Zoom, Niederlande weitergegeben. Nachhaltige Produkte mit Recycling und Bioanteilen dürften mittelfristig gute Wachstumschancen bieten.

Da die SHPP Germany GmbH auf Grundlage, von innerhalb des SABIC Konzerns abgeschlossenen Agentenverträgen bzw. Servicevereinbarungen agiert, sind die alleinigen Chancen & Risiken eher als gering einzuschätzen.

Ausblick

Im Geschäftsjahr 2023 ist der erwartete signifikante Absatzrückgang und dementsprechend der erwartete signifikante Umsatzrückgang eingetreten.

Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 blieben absatzseitig beträchtlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, so dass die aktuellen Prognosen an die Entwicklung angepasst wurden.

Der prognostizierte Absatz für 2024 liegt nun bei ca. 8.000 Tonnen. Das entspricht einem weiteren Rückgang um ca. 20% zum vorherigen Geschäftsjahr. Eine reduzierte Nachfrage trifft auf hohe Lagerbestände. Es werden nur moderate Preisreduzierung in Höhe von ca. 3 % erwartet, sodass der prognostizierte Umsatz bei ca. TEUR 64.000 liegen wird.

Aufgrund der aktuellen bedeutsamen Ereignisse in Europa sind Prognosen für das nächste Geschäftsjahr weiterhin schwierig. Der aktuelle Ausblick unserer Kunden geht für 2025 von einem 3-5 % Zuwachs aus.

Die Erwartungen für das nächste Geschäftsjahr werden nach einem Dynamischen Model mehrmals jährlich überprüft. Die Absatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2025 liegen bei ca. 8.400 Tonnen, Wir erwarten keine wesentlichen Änderungen im Produktmix. Bei einem unveränderten Durchschnittspreis von 8,00 €/kg, erwarten wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 67.200.

 

Düsseldorf, 30. August 2024

Die Geschäftsführung

Peter Haug

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.815.929,48 2.081.675,25
1.815.929,48 2.081.675,25
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2 11.011.739,60 8.814.118,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3 7.135.693,49 22.638.038,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4 618.901,25 200.332,03
18.766.334,34 31.652.488,63
20.582.263,82 33.734.163,88

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 5
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 6.400.000,00 6.400.000,00
III. Gewinnvortrag 2.793.789,08 1.270.374,03
IV. Jahresüberschuss 372.164,91 1.523.415,05
9.590.953,99 9.218.789,08
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6 4.945.905,00 5.013.637,00
2. Steuerrückstellungen 7 967.623,13 654.417,77
3. Sonstige Rückstellungen 8 289.260,57 405.071,65
6.202.788,70 6.073.126,42
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75,88 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9 5.086,28 26.589,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10 4.742.594,48 16.130.572,93
4. Sonstige Verbindlichkeiten 11 40.764,49 2.285.086,29
4.788.521,13 18.442.248,38
20.582.263,82 33.734.163,88

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 12 87.474.887,87
2. Gesamtleistung 87.474.887,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 13 27.594,70
4. Materialaufwand 14 -82.645.224,97
5. Personalaufwand 15 -2.363.488,47
6. Abschreibungen 16 -265.745,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17 -711.634,98
8. Betriebliches Ergebnis -85.958.499,49
9. Zinsergebnis 18 259.309,71
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 19 -1.403.533,18
11. Ergebnis nach Steuern 372.164,91
12. Sonstige Steuern 0,00
13. Jahresüberschuss 372.164,91
2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 116.244.534,74
2. Gesamtleistung 116.244.534,74
3. Sonstige betriebliche Erträge 56.532,19
4. Materialaufwand -109.986.521,84
5. Personalaufwand -3.126.406,54
6. Abschreibungen -265.745,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -639.209,74
8. Betriebliches Ergebnis -113.961.351,70
9. Zinsergebnis -154.272,11
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -605.249,38
11. Ergebnis nach Steuern 1.523.661,55
12. Sonstige Steuern -246,50
13. Jahresüberschuss 1.523.415,05

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma SHPP Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgereichtes Düsseldorf unter der Nummer HRB 87089 registriert.

Angaben zum Mutterunternehmen

Das Unternehmen befindet sich im Besitz seiner zwischengeschalteten Muttergesellschaft SHPP Holding B.V. mit Sitz in Bergen Op Zoom, Niederlande und der Saudi Basic Industries Corporation ("SABIC"), einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Riad, Königreich Saudi-Arabien ("KSA") einem weltweit tätigen Hersteller von Chemikalien und anderen Grundstoffen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V., einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Der konsolidierte Jahresabschluss der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V. ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Das europäische Ergebnis wird mit der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V., in den Konzernabschluss der Saudi Arabian Oil Co. ("Saudi Aramco"), Dhahran/Saudi-Arabien (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss unseres Mutterunternehmen kann im Internet unter www.aramco.com abgerufen werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In dieser Position weisen wir einen Geschäfts- oder Firmenwert aus.

Der Geschäfts- oder Firmenwert steht im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang nach §213a BGB zum 1. November 2020 bei dem der Geschäftsbereich Specialties Business mit 18 Mitarbeitern von der Sabic Innovative Plastics Germany GmbH, Rüsselsheim, auf die SHPP Germany GmbH übertragen wurde.

Da die voraussichtliche Nutzungsdauer von erworbenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird die planmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen aus Altersversorgung gebildet. Die Rückstellungen werden nach der Projected - Unit - Credit - Methode i.S. v. IAS 19 unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet.

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Erfüllungsbetrags

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) und werden bei einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei den Personalrückstellungen, mit einer Laufzeit länger als ein Jahr, wurde eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren unterstellt. Für die Bewertung der Personalrückstellungen wurde für den 31. Dezember ein prognostizierter Zinssatz von 1,75 % verwendet. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Zinssatz um 0,01-Prozentpunkte auf 1,74 % verändert. Diese Entwicklung führte zu keiner wesentlichen Abweichung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

1 Anlagevermögen

2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
SHPP Capital B.V. 7.118 22.625
übrige 18 13
7.136 22.638

Die Forderungen aus dem Cash Pool Guthaben gegenüber der SHPP Capital B.V sind in Höhe von TEUR 15.507 gesunken. Hintergrund ist geringere Geschäftstätigkeiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die übrigen Forderungen betreffen, wie im Vorjahr, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4 sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuererstattungen (TEUR 619). Sie haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

5 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist vollständig eingezahlt.

Die Gesellschafterin hat TEUR 6.400 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingezahlt. Die Kapitalrücklage hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

6 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde ein prognostizierter Rechnungszinsfuß von 1,83% (Vj. 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Zinssatz um 0,01%-Prozentpunkte auf 1,82% verändert. Diese Entwicklung führte zu keiner wesentlichen Abweichung. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0% (Vj. 3,0%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25% (Vj. 2,00%) und erwartete Fluktuation alters- und geschlechtsabhängig mit 0 % bis 25 % berücksichtigt.

Die Pensionsverpflichtung wurde zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 4.946 (Vorjahr: TEUR 5.014) berechnet. Der Unterschied in der Pensionsrückstellung zwischen der Berechnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz über 10 Jahre und dem durchschnittlichen Zinssatz über 7 Jahre beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 462). Dieser Unterschiedsbetrag resultiert gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung der Rückstellungen mit einem Diskontierungssatz von 1,75% auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i.V.m. §298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die zum 31. Dezember 2023 bestehende Unterdeckung der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 34 (Vj. TEUR 67).

7 Steuerrückstellung

Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Gewerbe- und Körperschaftssteuer des Geschäftsjahres mit TEUR 663 und TEUR 305 aus den vorherigen Geschäftsjahren.

8 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind aus dem Rückstellungsspiegel (Anlage 2 zum Anhang) ersichtlich.

9 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5 (Vj TEUR 27) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

10 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
SHPP B.V 4.743 16.116
Übrige 0 15
4.743 16.131

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Rückgang in Höhe von TEUR 11.373 lässt sich erklären durch geringere Geschäftstätigkeiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

11 Sonstige Verbindlichkeiten

Im Vorjahr betrafen die sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen mit TEUR 1.926 Umsatzsteuerverbindlichkeiten (31.12.2023: TEUR 0) und mit TEUR 40 Lohnsteuerverbindlichkeiten (31.12.2023: TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

12 Umsatzerlöse

2023
TEUR
2022
TEUR
Verkauf Polymere 87.475 116.245
davon im Inland 82.658 108.497
davon in übrigen Ländern der EU 4.817 7.742
davon in Drittländern 0 6
87.475 116.245

13 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 13 (Vj TEUR 21) Erträge aus Währungsumrechnung und sonstige Erträge aus der Weiterbelastung von Frachtkosten in Höhe von TEUR 15 (Vj TEUR 27). Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen lagen im Geschäftsjahr nicht vor (Vj TEUR 4).

14 Materialaufwand

Der Materialaufwand besteht aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und beinhaltet die eingekauften Materialien zum Wiederverkauf.

15 Personalaufwand

2023
TEUR
2022
TEUR
Löhne und Gehälter 2.264 2.107
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 100 1.019
- davon für Altersversorgung -62 873
2.364 3.126

Bezüglich der Aufwendungen gem. Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB verweisen wir auf unsere Ausführung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen".

16 Abschreibungen

Die Position enthält Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 266.

17 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gehören insbesondere Kosten für Leasingfahrzeuge, IT-Kosten, Kosten für Buchhaltungsleistungen und Honorare für Abschlussprüfungen, Geschäftsreisekosten und Steuerberatung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj TEUR 8).

Der Posten enthält außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 34 (Vj. TEUR 34). Diese betreffen, entsprechend der Vorgehensweise in den Vorjahren, die Aufwendungen gem. Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB den Unterschiedsbetrag aus der 1/15-Regelung der Pensionsrückstellung.

18 Zinsergebnis

2023
TEUR
2022
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 346 38
- davon aus verb. Unternehmen (253) (38)
- davon aus Abzinsung (93) (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87 192
- davon an verb. Unternehmen (0) (0)
- davon aus Aufzinsung (86) (192)
259 - 154

19 Ertragsteuer

Der Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 1.404 (Vj TEUR 605) setzt sich aus Steuern für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2023 sowie aus Steuernachzahlungen für die Geschäftsjahre 2020 bis 2022 zusammen.

Latente Steuern

Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 47,5 % zugrunde gelegt. Der für 2023 verwendete Steuersatz beträgt 33,1 %, aber aufgrund zusätzlicher Gebühren ab 2022 beträgt der Gesamtsteuersatz 47,5 %.

Die aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus Pensionsrückstellungen und dem Anlagevermögen. Gemäß der Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB wurde auf die Bilanzierung des Aktivüberhangs verzichtet.

Sonstige Angaben

Zum Stichtag des Jahresabschlusses bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte

2023
TEUR
2022
TEUR
Leasingverträge 311 230
311 230

Die obige Tabelle stellt die Verpflichtungen jeweils am Bilanzstichtag dar. Von dem Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 311 sind TEUR 128 innerhalb eines Jahres und TEUR 183 zwischen einem und fünf Jahren fällig.

Am Abschlussstichtag liegen PKW-Leasingverträge vor, die noch eine durchschnittliche Laufzeit von 26 Monaten aufweisen. Hieraus ergeben sich über diesen Zeitraum insgesamt zu zahlende Leasingraten in Höhe von TEUR 311.

Die Leasingverträge dienen der Liquiditätsverbesserung. Aufgrund der relativ kurzen Laufzeiten können wir den technischen Fortschritt für uns nutzbar machen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

Prüfungs- und Beratungshonorar

Die Prüfungshonorare für das Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 54.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 18 (VJ 18) angestellte Mitarbeiter beschäftigt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der SHPP Germany GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 372 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen zu erwarten ist, dass sie einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer erhielt für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge.

Geschäftsführer Peter Haug, Sr. Manager, Global OEM

 

Düsseldorf, 30. August 2024

Die Geschäftsführung

Peter Haug

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 2.657.457,75 0,00 0,00 0,00 2.657.457,75
2.657.457,75 0,00 0,00 0,00 2.657.457,75
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 575.782,50 265.745,77 0,00 0,00 841.528,27
575.782,50 265.745,77 0,00 0,00 841.528,27
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1.815.929,48 2.081.675,25
1.815.929,48 2.081.675,25

Rückstellungsspiegel zum 31.12.2023

01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.013.637,00 0,00 67.732,00 0,00 4.945.905,00
5.013.637,00 0,00 67.732,00 0,00 4.945.905,00
Steuerrückstellung 654.417,77 1.090.327,82 0,00 1.403.533,18 967.623,13
654.417,77 0,00 0,00 1.403.533,18 967.623,13
Jubiläumsrückstellungen 59.778,00 0,00 0,00 6.400,00 66.178,00
Urlaubsverpflichtungen 51.777,00 51.777,00 0,00 55.295,44 55.295,44
Personalaufwendungen 246.516,65 246.516,65 0,00 114.227,13 114.227,13
übrige sonstige Rückstellungen 47.000,00 47.000,00 0,00 53.560,00 53.560,00
Sonstige Rückstellungen 405.071,65 1.388.621,47 0,00 175.922,57 289.260,57
Rückstellungen 6.073.126,42 1.388.621,47 67.732,00 1.579.455,75 6.202.788,70

Verbindlickeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Stand 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 0,00 0,00 -
-
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 26.589,16 0,00 0,00 26.589,16
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.130.572,93 0,00 0,00 16.130.572,93
Sonstige Verbindlichkeiten 2.285.086,29 0,00 0,00 2.285.086,29
18.442.248,38 0,00 0,00 18.442.248,38
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Stand 31.12.2023
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75,88 0,00 0,00 75,88
-
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 5.086,28 0,00 0,00 5.086,28
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.742.594,48 0,00 0,00 4.742.594,48
Sonstige Verbindlichkeiten 40.764,49 0,00 0,00 40.764,49
4.788.521,13 0,00 0,00 4.788.521,13

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SHPP Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SHPP Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHPP Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 30. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin

ppa. Holger Brauner, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.09.2024 festgestellt.

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