Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 199889
Eingetragen
19.9.2018
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hamit Pektas
seit 19.9.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Hamit PektasHP Verwaltung GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Winterfell GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Winterfell GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell

Die Autohaus Winterfell GmbH wurde am 29.August 2018 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Sie wurde am 19.09.2018 in das Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HRB 199889 eingetragen Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland sowie in Teilen der Weltwirtschaft war im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen der militärischen Auseinandersetzung in Europa sowie im Nahen Osten. Des Weiteren ist eine starke Inflation verantwortlich für eine verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %).

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um ca. 0,1 Prozent zum Vorjahr. Auf der Nachfrageseite waren in 2023 die privaten Konsumausgaben die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Jedoch nahmen sie preisbereinigt um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %).

Nur die Automobilbranche sowie im letzten Quartal die elektronischen Konsumgüter erholen sich merklich. Mit einem starken Umsatzwachstum von plus 11,9 % hat die Automobilbranche erstmals die 200-Milliarden-Grenze überschritten. Das lag beim Fahrzeugverkauf an höheren Stückzahlen, verbunden mit gestiegenen Preisen. In den Werkstätten war die Auslastung hoch, und insbesondere die Reparaturkosten haben angezogen.

Das moderate Umsatzwachstum des vergangenen Jahres in den markengebundenen Autohäusern von plus 2,6 % beim Neuwagengeschäft basierte unter anderem auf den höheren Neuwagenpreisen und der verbesserten Lieferfähigkeit. Der Umsatzsprung von 15,2 % im Gebrauchtwagenverkauf durch den Markenhandel war hauptsächlich auf den bisherigen Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises zurückzuführen.

B.2 Geschäftsverlauf und Lage im Geschäftsjahr 2023

Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 11 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Berichtszeitraum wurden 802 Fahrzeuge mit einem Gesamtumsatz von 28.268 T€ veräußert, davon wurden 28 Prozent der Fahrzeuge ins Ausland verkauft.

Insgesamt haben wir 793 Fahrzeuge zu einem Nettoeinkaufspreis von 25,85 Mio. Euro eingekauft. 15 Prozent der in 2023 verkauften Fahrzeuge wurden von Privat aktiv zugekauft.

Insgesamt wurden im Berichtsjahr 620 Fahrzeuge zu einem Nettoeinkaufspreis von 18,8 Mio. Euro von den bekannten Auktionshäusern eingekauft. Die restlichen Fahrzeuge wurden im Bereich des B2B Handels erworben.

Der überwiegende Teil der Mittel zur Finanzierung des Warenbestandes wird dabei von kooperierenden Absatzfinanzierungsbanken zur Verfügung gestellt. Als Sicherheit dient die Handelsware durch Hinterlegung des Fahrzeugbriefes. Weiterhin werden von den Hausbanken freie Kreditlinien zur Finanzierung des Warenbestandes in Anspruch genommen.

B.2.2 Prognosebericht

Mit der weiteren wirtschaftlichen Stabilisierung, einem konsequenten und straff geführten Kostendenken, einer gesicherten Beschaffung sowie einer intensiven Ausrichtung auf den Kunden sollte es uns gelingen, den Umsatz auf ca. 30.000 T€ zu stabilisieren.

Wir rechnen im Jahr 2024 und den Folgejahren mit einer Konsolidierung und erwarten einen Gewinn von ca. 400 T€.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Wir gehen davon aus, auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Die Geschäftsleitung weist bei den zukunftsbezogenen Aussagen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

C.1 Chancen

Unser Unternehmen hat das Jahr 2023 genutzt, die Kostenstruktur im Bereich der Beschaffung und Aufbereitung zu stabilisieren. In diesem Zusammenhang können wir gezielt auf mögliche Engpässe in der Warenbeschaffung reagieren.

C.2 Risiken

Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir in sinkenden Verkaufspreisen bei Neufahrzeugen und deren Auswirkungen auf dem Gebrauchswagenmarkt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Forderungen der Gesellschaft sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert.

Aufgrund der guten entwickelnden Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

C.3 Zusammenfassung

Die Geschäftsführung geht zukünftig von einer leicht positiven Entwicklung der Gesellschaft aus.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.160,00 13.189,00
I. Sachanlagen 9.640,00 12.669,00
II. Finanzanlagen 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen 8.295.909,03 12.191.962,98
I. Vorräte 6.321.374,97 10.024.728,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.376.692,92 1.174.404,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 597.841,14 992.829,99
Aktiva 8.306.069,03 12.205.151,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.246.335,79 2.584.632,44
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.010.754,71 1.010.754,71
III. Bilanzgewinn 1.135.581,08 1.473.877,73
davon Gewinnvortrag 1.473.877,73 1.296.007,17
B. Rückstellungen 339.251,53 324.400,00
C. Verbindlichkeiten 5.720.481,71 9.296.119,54
Passiva 8.306.069,03 12.205.151,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 1.698.938,04 2.278.311,68
2. Personalaufwand 893.470,44 1.002.241,95
a) Löhne und Gehälter 789.008,98 902.859,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 104.461,46 99.382,86
3. Abschreibungen 4.623,96 3.757,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.623,96 3.757,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 355.679,87 357.941,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.122,67 16.787,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 441.091,20 202.168,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18.151,53 203.713,89
8. Ergebnis nach Steuern 5.043,71 525.275,65
9. sonstige Steuern 3.340,36 7.405,09
10. Jahresüberschuss 1.703,35 517.870,56
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.473.877,73 1.296.007,17
12. Ausschüttung 340.000,00 340.000,00
13. Bilanzgewinn 1.135.581,08 1.473.877,73

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wurde nach den Rechnungslegungs-Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft rechnet gemäß § 267 Abs. 2 HGB zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften, die hierfür geltenden Vereinfachungsregelungen wurden angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Gründung am: 01.01.2018
Gesellschaftsvertrag vom: 29.08.2018
Eintragung ins Handelsregister: Berlin (Charlottenburg)
HRB 199889
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Gegenstand des Unternehmens: Handel mit Kraftfahrzeugen
Stammkapital: 100.000,00 EUR
Geschäftsjahr: Kalenderjahr
Dauer der Gesellschaft: Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Geschäftsführung: Hamit Pektas, Kaufmann, Berlin
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur bei entgeltlichem Erwerb zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der gewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß den amtlichen AfA-Tabellen berechnet. Abschreibungen auf Zugänge an abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden linear vorgenommen.

Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern, sofern sie selbständig bewertbar und nutzbar sind, werden gemäß § 8 Abs. 1 KStG in Verbindung mit § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe aufgelöst bzw. gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit je 20% aufgelöst.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Bestände werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bewertet. Für das Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Bei zweifelhaften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Fremdwährungen werden zum Bilanzstichtagskurs umgerechnet.

Im vorliegenden Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zu Positionen der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 461.527,32 (Vorjahr: Euro 458.623,84).

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei würde es sich um Beträge handeln, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Die sonstigen Rückstellungen betragen in Summe Euro 321.100,00 und sind wie folgt zu unterteilen:

Sonstige Rückstellungen 6.300,00 €
Rückstellung für Gewährleistung 211.800,00 €
Rückstellung für drohende Verluste 85.000,00 €
Rückstellung für Abschlusskosten 18.000,00 €
Summe sonstige Rückstellungen 321.100,00 €

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro 100.000,00. Die Einlage wurde vollständig eingezahlt.

Die Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt Euro 1.010.754,71.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Gesamtbetrag zum 31. Dezember 2023 sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten.

Die Laufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten
in Jahren
davon Bezeichnung Gesamt
Euro
bis 1 Jahr
Euro
über 1 Jahr
Euro
über 5 Jahre
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.454.020,88 5.454.020,88 0,00 0,00
(Vorjahr) (9.045.395,58) (9.045.395,58) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.169,04 87.169,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (66.082,84) (66.082,84) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 179.291,79 179.291,79 0,00 0,00
(Vorjahr) (184.641,12) (184.641,12) (0,00) (0,00)
Summe Verbindlichkeiten 5.720.481,71 5.720.481,71 0,00 0,00
(Vorjahr) (9.296.119,54) (9.296.119,54) (0,00) (0,00)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 5.437.636,97.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Sicherungsübereignung der einkuaffinanzierten Lagerfahrzeuge für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 5.437.

Am Bilanzstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten nach § 251 HGB in Höhe von Euro 2.801.000,00.

Diese Eventualverbindlichkeiten betreffen Bürgschaften für die HP Verwaltung GmbH. Die von der HP Verwaltung GmbH aufgenommen Darlehen werden auch teilweise durch weitere Bürgschaften bzw. durch Grundschuldbestellungen gesichert. Gegen den Verbindlichkeiten, die die HP Verwaltung GmbH aufgenommen hat steht Vermögen für den Erwerb von Grundstücken. Bisher gibt es kein Anzeichen, dass die HP Verwaltung GmbH Ihre Verpflichtungen aus den Verträgen nicht nachkommen kann.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographisch bestimmter Markt

Umsatz
in Prozent
Inland 58,78
Ausland 41,22

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von Euro 1.703,35 (Vorjahr: Euro 517.870,56) ab.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das erzielte Jahresergebnis mit dem Vortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Hierüber beschließt die Gesellschafterversammlung.

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 3.900,00) enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst.

In der Erfolgsrechnung sind keine periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 3,00
Angestellte 7,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 11,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr zurückgestellte Gesamthonorar beträgt Euro 9.000,00 und gliedert sich wie folgt auf:

Honorar des Abschlussprüfers EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 9.000,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Berlin, 22. August 2024

gez. Hamit Pektas

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Winterfell GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Winterfell GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Winterfell GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• und die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Potsdam, 29. August 2024

RMS Nordrevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan Reinke, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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