Block Personal Service GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Wengerowski seit 5.7.2018 | Geschäftsführer |
Michael Kafka seit 17.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.00% | |
| 16.00% | |
| 16.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eugen Block Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns Die BLOCK Gruppe ist in den Geschäftsfeldern:
tätig. Im Geschäftsbereich Gastro betreibt die BLOCK Gruppe nach einem einheitlichen Konzept unter der Marke "BLOCK HOUSE" deutschlandweit 44 (Vj. 43) Steakhäuser. Im Ausland wurden in 2021 unverändert zum Vorjahr insgesamt 11 BLOCK HOUSE Restaurants als Franchiseunternehmen geführt. Unter der Marke "Jim Block" werden 12 (Vj. 12) Burger-Restaurants betrieben. Das Block Bräu betreibt seit April 2012 an den Landungsbrücken in Hamburg ein Brauhaus. Darüber hinaus wird mit dem Fischhaus am Schaalsee in Zarrentin ein weiteres Restaurant mit 10 Hotelzimmern betrieben. Der Geschäftsbereich Food produziert und vertreibt Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie. Die Block House Fleischerei GmbH übernimmt in diesem Geschäftsbereich die Be- und Verarbeitung von Fleischwaren. Das Kerngeschäft der Block Menü GmbH besteht in der Zubereitung von frischen und tiefgekühlten Menükomponenten für die gruppeneigenen Restaurants, die gehobene Gastronomie, die Systemgastronomie sowie Hotellerie. Die Block Handels GmbH vertreibt Saucen, Salatdressings, Sour Cream, TK-Burger und andere Produkte, insbesondere über den Lebensmitteleinzelhandel, seit 2018 auch über den eigenen Online-Shop sowie seit 2020 über einen eigenen PopUp-Store. Im Geschäftsbereich Hotellerie betreibt die Elysee Hotel AG das 5-Sterne Superior Hotel "Grand Elysee Hamburg". Bezogen auf die verfügbaren Zimmer ist es mit 510 Zimmern das größte Privathotel Deutschlands in seiner Klasse. Die Tagungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten sind in ihrer Anzahl und Ausprägung einmalig. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Nachdem die Corona Krise den wirtschaftlichen Aufwärtstrend in den deutschsprachigen Ländern Anfang des Jahres 2020 stoppte, war die zweite Hälfte des Jahres von einer Erholungsphase geprägt, welche bis in das Jahr 2021 hinein anhielt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Konjunkturparameter lag im Jahr 2021 um 2,7% über dem Vorjahr und war weiterhin stark durch die andauernde Corona Pandemie beeinflusst. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer 2021, trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe, wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende ausgebremst. Das BIP sank zudem im 4. Quartal 2021 gegenüber dem 3. Quartal 2021 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 %. Gegenüber dem 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, war die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2021 um 1,1 % niedriger. Die privaten Konsumausgaben waren im Jahr 2021 preisbereinigt um -0,2 % niedriger als in 2020 und blieben somit im zweiten Corona-Jahr 5,0 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Die Gastronomie ist durch die verordneten Betriebsschließungen in den Monaten Januar bis Mai 2021 und den auch danach geltenden Beschränkungen eine der Branchen, die am stärksten von der Pandemie betroffen ist. Die Unternehmen des Gastgewerbes insgesamt in Deutschland konnten sich in 2021 daher noch nicht vom ersten Corona Krisenjahr erholen und setzten in 2021 nominal +0,1 % (Vorjahr -36,6 %) mehr und real -2,2 % (Vorjahr -39,0 %) sogar noch weniger als im Jahr 2020 um. Nominal stieg der Umsatz in 2021 um +0,1% (Vorjahr -36,6 %). Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe stieg nominal um +2,6 % (real +1,3 %), die Betriebe des Gaststättengewerbes erzielten nominal -0,8 % (real -4,0 %) weniger Umsatz als in 2020. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe in 2021 real -40,3 % und nominal -36,4 % weniger umgesetzt. Die Block Gruppe liegt im Branchenvergleich auf Basis des Umsatzrankings der Full Service Gastronomie auf dem 4. Platz hinter L'Osteria, Hans im Glück und Gastro & Soul. Unter den TOP 100 der deutschen Gastronomiebetriebe liegt die Block Gruppe in 2021 auf Rang 20. Die Geschäftsleitung führt dies einerseits auf das positive Image und die Nachhaltigkeit der Marke Block House, andererseits auf die konsequente Weiterentwicklung von Qualität und Servicestandards zurück. Das Grand Elysee trägt die Auszeichnung: "Exzellente Ausbildung in der Hotellerie", verliehen durch die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) und auditiert durch DEKRA. Diese Auszeichnungen stehen für eine hervorstechende Ausbildung und fachliche Qualität. Es gibt 5 verschiedene Ausbildungsberufe und beste Perspektiven. Nachdem das Marktumfeld auch in 2021 durch externe Faktoren negativen Veränderungen unterworfen war, entwickelte sich durch pandemiebedingte Eindämmungsmaßnahmen auch das Jahr 2021 entsprechend. Die Folgen der Corona-Krise gepaart mit den negativen Entwicklungen resultierend aus dem aktuellen Russland-Ukraine-Konflikt, werden, verglichen mit 2019, auch im Geschäftsjahr 2022 zu erheblichen finanziellen Auswirkungen führen. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen in den Abschnitten 5. bis 7. 3. Ertragslage Entsprechend der vorstehend beschriebenen Entwicklungen verzeichnet der Konzern eine Umsatzsteigerung von insgesamt +6,0 % auf TEUR 250.694. Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen stellte sich in 2021 wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse im Bereich Gastro lagen um -3,2 % unter dem Vorjahr. Ursächlich für den erneuten Rückgang der Umsatzerlöse sind weiterhin die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden, angeordneten Restaurantschließungen. Die gastronomischen Betriebe waren seit Jahresbeginn bis Ende Mai 2021 geschlossen. In dieser Zeit waren nur Außer-Haus-Verkäufe möglich. Auch in den Folgemonaten Juli bis Dezember 2021 waren Umsatzrückgänge infolge des veränderten Gästeverhaltens und der weiterhin bestehenden Einschränkungen aufgrund der Hygienemaßnahmen zu verzeichnen. Im Geschäftsbereich Food konnten die Umsatzerlöse um 11,8 % deutlich gesteigert werden. Zwar waren die Umsätze, insbesondere mit der Gastronomie und Hotellerie, pandemiebedingt auf einem verglichen mit 2019 niedrigen Niveau, dies konnte jedoch weitestgehend durch zusätzliche Umsätze an den Lebensmittelhandel ausgeglichen werden. Der Geschäftsbereich Hotellerie war im Jahr 2021 weiterhin maßgeblich durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Eindämmungsverordnungen (u. a. eingeschränkte Öffnung der Gastronomie, Veranstaltungsauflagen) gestört. Wenngleich die Umsatzerlöse um 15,4 % zum Vorjahr gestiegen sind, liegen diese lediglich bei 42 % der Umsatzerlöse von 2019. Die Rohertragsquote lag mit 49,1 % leicht unter Vorjahresniveau (49,6 %), aber noch deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2019 (57,3 %). Ursächlich hierfür ist der in 2021 weiterhin relativ geringe Anteil der margenstärkeren Umsätze in den Geschäftsbereichen Gastro und Hotellerie. Einhergehend mit der Umsatzsteigerung erhöht sich der Rohertrag absolut um TEUR +3.029 auf TEUR 122.476. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 18.176 (Vj. TEUR 21.416) enthalten mit TEUR 12.000 (Vj. TEUR 18.869) Wirtschaftshilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl nahm im Geschäftsjahr 2021 um 116 auf 2.234 ab. Der Personalaufwand pro Kopf stieg von TEUR 30,3 p. a. auf TEUR 31,8 p. a. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 46.995 annähernd auf Vorjahresniveau (TEUR 46.580). Während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahr aufgrund einer Bewertungsänderung bei den Festwerten in den Vorräten mit einem einmaligen Aufwand von TEUR 1.300 belastet waren, sind im aktuellen Geschäftsjahr verschiedene Kostensteigerungen angefallen. Dazu zählen der Anstieg der umsatzabhängigen Aufwendungen wie Ausgangsfrachten (+ TEUR 780), die zugleich auch in einem allgemeinen Anstieg der Logistikkosten begründet sind, und der verstärkte Einsatz von Leiharbeitskräften (+ TEUR 245). Darüber hinaus ist Aufwand aus dem Teilabriss im Rahmen des Umbaus des Lademannbogens 127 von TEUR 391 angefallen. Das Finanzergebnis liegt durch die gestiegene Verschuldung mit TEUR -4.430 um TEUR -337 unter dem Vorjahr (TEUR -4.093). Insbesondere durch die Umsatzsteigerung konnte das Konzernergebnis vor Wirtschaftshilfen um TEUR 7.011 auf - TEUR 8.949 verbessert werden. Unter Berücksichtigung der Wirtschaftshilfen, die im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.869 geringer ausgefallen sind, ergibt sich im Berichtsjahr ein Konzernergebnis, das mit TEUR 3.051 um TEUR 142 über dem Vorjahr liegt. Abschließend lässt sich festhalten, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch im Geschäftsjahr 2021 einen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Block Gruppe hatten. Im Vorjahr hatten wir für 2021 über die Erwartung eines negativen Geschäftsverlaufes mit nochmals rückläufigen Umsätzen und einem nochmals höheren negativen operativen Jahresergebnis berichtet. Während der Umsatz erfreulicher ausgebaut werden konnte, konnte das positive Ergebnis von TEUR 3.051 nur aufgrund der in 2021 erhaltenen "Überbrückungshilfe III" von TEUR 12.000 positiv gehalten werden. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögensstruktur im Konzern ist geprägt durch den hohen Anteil des Sachanlagevermögens (71,3 % der Bilanzsumme bzw. TEUR 220.340). Wesentliche Bestandteile des Anlagevermögens sind die Grundstücke und Bauten (TEUR 179.779), wovon TEUR 73.199 auf die Hotelimmobilie sowie TEUR 61.283 auf den Lademannbogen (59, 63, 65, 127 bis129) für Büro-, Lager- und Produktionsimmobilien entfallen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Konzern in 2021 auf TEUR 37.631. Dies betraf unter anderem den Erwerb des Lademannbogen 65 (TEUR 8.680), den Erwerb des Lademannbogen 63 (TEUR 8.153), den Baufortschritt der neuen Hotels in Zarrentin (TEUR 3.709) und in Berlin (TEUR 2.248), den Einbau eines Tiefkühllagers in den Lademannbogen 128 (TEUR 1.972) sowie den Ausbau der Immobilie Menü in der Ernst-Litfaß-Straße 4 in Zarrentin (TEUR 924) für den Bau eines Packmittellagers. Darüber hinaus betrafen TEUR 1.619 das im Dezember 2021 eröffnete Block House Restaurant in Düsseldorf und weitere TEUR 1.648 die sich in Bau befindlichen Häuser in Köln und Mannheim (geplante Eröffnung 2022). Im Umlaufvermögen sind hingegen nur 28,5 % des Gesamtvermögens gebunden. Hiervon betreffen 8,9 % das Vorratsvermögen, 5,3 % die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 10,6 % die liquiden Mittel. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 21.287 auf TEUR 10.402 reduziert und betrafen im Vorjahr mit TEUR 18.869 Forderungen aus der "November-/Dezemberhilfe", die im April 2021 zur Einzahlung gelangten, und mit TEUR 2.485 Forderungen aus der Erstattung von Kurzarbeitergeld. Insgesamt beläuft sich die Finanzierung über Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährenden Versicherungen auf TEUR 147.031 (Vj.TEUR 123.175). Von diesen sind TEUR 132.034 mittel- bis langfristig und TEUR 14.997 kurzfristig gewährt. Die Erhöhung dieser Verbindlichkeiten um TEUR 23.856 ist insbesondere auf die weitere Inanspruchnahme eines in 2020 aufgenommenen KfW-Darlehens zurückzuführen, welches in 2021 um TEUR +24.000 auf TEUR 42.000 erhöht wurde, wobei im 2. Hj.2021 bereits TEUR 5.250 regulär getilgt wurden. Darüber hinaus wurden Darlehen zum Erwerb der Immobilien Lademannbogen 63 und Lademannbogen 65 in Höhe von TEUR 16.000 aufgenommen. Die planmäßigen Tilgungen beliefen sich insgesamt auf TEUR 16.145. Das Eigenkapital hat sich bedingt durch das Jahresergebnis um TEUR 3.051 auf TEUR 113.451 erhöht. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag bei einer erhöhten Bilanzsumme 36,7 % (Vj. 40,6 %). 5. Prognosebericht Die Verbreitung des Coronavirus und die damit zusammenhängenden, eingeleiteten Eindämmungsmaßnahmen belasten die Weltwirtschaft weiterhin. Der neu hinzugekommene Russland-Ukraine-Krieg verschärft diese Situation erheblich. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hängt maßgeblich vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sowie der Entwicklung im Ukraine-Konflikt ab und ist daher von einer hohen Unsicherheit und Volatilität geprägt. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse ist aktuell keine verlässliche Prognose der globalen Entwicklung in 2022 möglich. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland stiegen in der Januarumfrage 2022 - noch vor Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges - um 21,8 Punkte und lagen damit bei 51,7 Punkten. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechterte sich nach Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und der Sanktionen gegen Russland in der aktuellen Umfrage allerdings deutlich. Die ZEW-Konjunkturerwartungen fallen in der Umfrage vom März 2022 so stark wie nie zuvor. Der Rückgang beträgt 93,6 Punkte, und der neue Wert der ZEW-Konjunkturerwartungen liegt damit bei minus 39,3 Punkten. Das ist der stärkste Rückgang der Erwartungen seit Beginn der Umfrage im Dezember 1991. Die Erwartungen für die Inflationsrate steigen um 107,7 Punkte auf einen Wert von 70,2 Punkte. Unsere Unternehmensplanung ist nach unserer Einschätzung zwar auf ein konservatives Szenario ausgerichtet, es können jedoch nicht alle Unwägbarkeiten wie bspw. eine mögliche Resistenz von Mutanten des Erregers gegen Impfstoffe oder eine globale Eskalation des Russland-Ukraine-Krieges vorhergesehen und berücksichtigt werden. Eine massive Preissteigerung im Energiesektor (z.B. Gas) sowie bei Hauptexportprodukten aus der Ukraine (z. B. Agrarprodukte) ist jedoch bereits heute allgegenwärtig. Indirekte Auswirkungen auf z.B. Streifenfleisch resultieren aus erheblichen Preissteigerungen für Futtermittel (Getreide). In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2022 haben die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie weiter angehalten - allerdings in deutlich geringerem Umfang als im Vorjahr. Betriebsschließungen sind derzeit nicht zu erwarten. Unter diesen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wird insgesamt für das Geschäftsjahr 2022 von einem günstigeren Geschäftsverlauf im Vergleich zum Vorjahr mit deutlich steigenden Umsätzen sowie einem soliden Jahresergebnis ausgegangen. Eine Ergebnisprognose kann aufgrund der bestehenden Unsicherheiten derzeit nicht abgegeben werden. Mittel- bis langfristig sehen wir uns in unseren Geschäftsbereichen unverändert gut positioniert. Aufgrund der Mittelabflüsse durch ein weiterhin von Corona-Einschränkungen geprägtes erstes Quartal des Geschäftsjahres 2022 und des insgesamt für 2022 erwarteten positiven operativen Ergebnisses ergeben sich nach unserer Einschätzung aufgrund des erwarteten Verlaufs der Pandemie jedoch keine bestandsgefährdenden Risiken. Es stehen der Unternehmensgruppe ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, um die vorherrschenden Krisen erfolgreich zu bewältigen. Die Unternehmensgruppe verfügt hierzu zum Bilanzstichtag über eine freie Liquidität in Höhe von EUR 45,0 Mio. im Rahmen des bestehenden Konsortialdarlehensvertrages (inkl. Barbestände). Das im März 2020 mit den Konsortialbanken vereinbarte KfW-Darlehen über EUR 42 Mio. wurde im Geschäftsjahr 2021 nach dem Abruf von weiteren EUR 24 Mio. vollständig in Anspruch genommen. Nach Abzug der Tilgung im 2. Halbjahr von EUR 5,25 Mio. verbleiben zum Bilanzstichtag EUR 36,75 Mio. Insgesamt wird für die Unternehmensgruppe für 2022 ein positiver Cashflow erwartet, der ausreichend ist um die geplanten eigenfinanzierten Investitionen zu tätigen. Für die Investitionsprojekte Hotel Zarrentin sowie den Umbau der Fleischerei sind Finanzierungen geplant. Die Unternehmensgruppe ist damit auch unter konservativen Annahmen über die weitere Entwicklung der Pandemie für das Geschäftsjahr 2022 durchfinanziert. 6. Risikobericht Risiken in Bezug auf die Corona-Pandemie Die aktuelle Corona-Pandemie stellt weiterhin ein gesamtwirtschaftliches Risiko dar, welches die operativen Geschäftsprozesse im Unternehmen wesentlich beeinflusst. Aufgrund der Verfügungen der einzelnen Landesregierungen mussten unsere Restaurants und Hotels im ersten Lockdown bereits ab dem 16. März 2020 bis zum 12. Mai 2020 schließen. Die zweite Schließung erfolgte ab dem 2. November 2020 und dauerte bis Ende Mai 2021 an. Innerhalb dieser Zeiträume konnte nur ein Außer-Haus-Verkauf angeboten werden. Der dadurch bedingte Umsatzrückgang hat erneut zu einer erheblichen Ergebnisbelastung in 2021 geführt. Die unterschiedlichen Landesregierungen der Bundesrepublik Deutschland haben ab März/April 2022 auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses (Drei-Stufen-Plan bis 20. März 2022) sukzessive, eindämmende Maßnahmen gelockert und zuletzt vollständig abgeschafft. Insgesamt erwarten wir in der Folge für diese Geschäftsbereiche für 2022 wieder ein positives Ergebnis, es sein denn, es kommt im Herbst/ Winter 2022 zu erneuten Einschränkungen der Geschäftsbetriebe durch neue Corona-Eindämmungsverordnungen. Das Grand Elysée Hamburg durfte seit Sommer 2021 sowohl im Logis- als auch im Restaurantbereich mit geringfügigen, von der Intensität abnehmenden, Einschränkungen durchgängig Gäste beherbergen und bewirten. Einzig der Bankettbereich unterlag weiterhin massiven Einschränkungen bedingt durch die Vorgabe zur Einhaltung von Personenobergrenzen bei Veranstaltungen. Mit Wirkung zum 30. April 2022 wurden vom Hamburger Senat nahezu alle bestehenden Corona-Eindämmungsmaßnahmen aufgehoben. Im weiteren Verlauf des Jahres wird von einer insgesamt günstigen Entwicklung der Geschäftslage ausgegangen. Die Buchungslage im Logisbereich liegt zum ersten Quartal 2022 aufgrund der andauernden Krise jedoch erneut deutlich unter den Erwartungen. Die Durchschnittsrate wird trotzdem auf einem konstanten Niveau gehalten. Die Erlöse im Bereich Logis und Bankett werden zudem langsamer ansteigen als im Bereich der Gastronomie. Grund dafür ist die Ausprägung der Zielgruppe auf internationale Veranstaltungen bzw. Reisende. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Erlöse in den Restaurants des Hotels, auch aufgrund der Beliebtheit unter den Hamburger Gästen, innerhalb weniger Wochen nahezu das Vorkrisenniveau erreichen werden. Von höchster Priorität ist dabei, Aufwendungen und Erträge in Waage zu halten, sodass im Jahr 2022 kein negatives Ergebnis erzielt wird. Ab dem Jahr 2024 soll das Betriebsergebnis wieder deutlich positiv ausfallen. Aus Sicht der Geschäftsleitung wird voraussichtlich wieder im Geschäftsjahr 2025 das Vorkrisenniveau erreicht werden. Auch der Geschäftsbereich Foods ist in seinen Hauptkundensegmenten Hotellerie und Gastronomie betroffen. Lediglich das Kundensegment Lebensmitteleinzelhandel ist weniger tangiert und entwickelt sich hingegen über die Erwartungen positiv. Insgesamt erwarten wir für diesen Geschäftsbereich auch für 2022 wieder ein positives Ergebnis. Insgesamt stellt die Corona-Pandemie nach unserer Einschätzung ein aus heutiger Sicht vorrübergehendes Risiko dar. Gleichwohl gilt es als sicher, dass die im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 spürbaren Auswirkungen einen negativen Einfluss auf den regulären Geschäftsbetrieb haben werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass durch die flächendeckende Impfung der Bevölkerung und die Verbreitung der harmloseren Omikron-Variante ein uneingeschränkter Geschäftsbetrieb wieder möglich sein wird. Aus diesem Grund handelt es sich um ein temporäres Risiko. Die pandemiebedingt niedrigen Umsätze führen zu einem erhöhten Liquiditätsrisiko, dem durch geeignete Maßnahmen begegnet wird. Aufgrund der unsicheren Entwicklung der Corona-Krise ist eine abschließende Risikoeinschätzung derzeit nicht möglich. Zu weiteren Ausführungen wird auf den Abschnitt "5. Prognosebericht" verwiesen. Risiken in Bezug auf den Ukraine-Krieg Die Russische Föderation erklärte der Ukraine am 23. Februar 2022 den Krieg und begann am 24. Februar 2022 mit der Invasion. Somit stellt der Russland-Ukraine-Konflikt im Vergleich zum Vorjahr 2020 ein neu hinzugekommenes gesamtwirtschaftliches Risiko dar, welches bereits heute zu erheblichen Mehrbelastungen hinsichtlich der Energie- und Rohstoffbeschaffung führt. Die Gefahr eines Lieferstopps für Gas aus Russland stellt ein realistisches Szenario dar, welches den operativen Geschäftsablauf erheblich stören würde, da u. a. die Steak-Zubereitung in den Block House Restaurants auf dem Einsatz von Gasgrills basiert. Als Absatzmarkt und Produktionsstandort für die Block Gruppe sind Russland und die Ukraine allerdings kaum bedeutsam. Es gilt jedoch bereits jetzt als sicher, dass sich die Verzögerungen in den globalen Zulieferungsnetzwerken als direkte und indirekte Folge der Corona-Pandemie durch den Russland-Ukraine-Konflikt weiter verschärfen werden - mit der Konsequenz einer abgeschwächten Erholung der globalen Weltwirtschaft im aktuellen Geschäftsjahr 2022 bei gleichzeitig steigenden Einkaufspreisen. Die Erzeugerpreise sind laut statistischem Bundesamt im März des Geschäftsjahres 2022 um +30,9 % zum Vorjahresmonat (Februar 2022 +25,9 % / Januar 2022 + 25,0 %) gestiegen. Diese Entwicklung bestätigt die Annahme einer nachgelagerten, weiterhin steigenden Inflationsrate (April 2022 +7,4 % zum Vorjahresmonat) in den kommenden Monaten. Aus diesem Grund kommt die Geschäftsführung zu dem Schluss, dass die russische Invasion kurz- bis mittelfristig steigende Aufwendungen zur Folge haben wird, die sich negativ auf das Ergebnis in 2022 auswirken. Aus heutiger Sicht sind die langfristigen Folgen auf die operativen Geschäftsprozesse der Block Gruppe jedoch noch nicht verlässlich abschätzbar. Zu weiteren Ausführungen wird auf den Abschnitt "5. Prognosebericht" verwiesen. Operative Risiken In allen Geschäftsfeldern bestehen darüber hinaus folgende allgemeine Marktrisiken. Es können sich negative Entwicklungen in den Geschäftsbereichen Gastronomie und Foods durch Produktionsfehler, Nahrungsmittelkrisen und (Nutztier)seuchen, sowie aus konjunkturellen Einflüssen ergeben. Das Management hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass es solche Zyklen rechtzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen erfolgreich einleiten kann. Im Geschäftsbereich Hotellerie gehen wir grundsätzlich unverändert von einem intensiven Wettbewerb im Hamburger Hotelmarkt aus. Grund hierfür sind die Hotelneueröffnungen der Vergangenheit sowie aktuelle Renovierungs- und Neubauprojekte von Wettbewerbern, die insgesamt darauf hindeuten, dass Hamburg als Destination unverändert eine hohe Aufmerksamkeit bei Anbietern und Nachfragern genießt. Die Kostenrisiken in der Block Gruppe werden wesentlich durch die Kostengruppen Personal, Wareneinsatz und Betriebskosten geprägt. Traditionell liegt in der Block Gruppe das Augenmerk der Geschäftsleitung auf einer vorsichtigen, jeweils am Umsatz ausgerichteten Entwicklung der Personalkosten und des Wareneinsatzes. Bezüglich des Wareneinsatzes liegt das Hauptrisiko in der Entwicklung der Fleischpreise, die sich auf Grund der Weltmarktsituation für Rindfleisch sehr volatil zeigten. Darüber hinaus besteht ein weiteres operatives Risiko hinsichtlich der verfügbaren Beschaffungsmengen von Rindfleisch, da aufgrund der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Kriegs deutliche Lieferengpässe entstehen könnten. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, wurden vorsorglich zusätzlich Ware geordert und die Lagerbestände erhöht. Der schwierigen Situation in Südamerika und unserem steigenden Qualitätsfleischbedarf geschuldet, haben wir bereits in 2014 mit Kooperationspartnern ein Rinderaufzuchtprogramm in Deutschland initiiert. Im Mittel wurden pro Jahr 7.500 Weiderinder gehalten, sowie 5.500 pro Jahr geschlachtet. In 2021 wurden im Rahmen des Rinderaufzuchtprogramms ca. 5.000 Rinder geschlachtet. Trotz der anhaltend positiven Resonanz werden wir in 2022 die Rinderzucht in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der sich ausdehnenden Rohstoffknappheit am Markt geringfügig reduzieren und die Aufzucht von Black Angus Rindern in Deutschland kontinuierlich weiterverfolgen. Für Risiken im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen werden regelmäßig Krisenübungen durchgeführt. Darüber hinaus sind die Qualitätsanforderungen an Lieferanten und eigene Mitarbeiter regelmäßig schärfer als es die gesetzlichen Vorgaben (HACCP, Chargenrückverfolgung, Qualitätssicherung, IFS-Zertifizierung) verlangen. Die notwendigen technischen Voraussetzungen zur Verhinderung dieser Risiken werden ebenfalls regelmäßig erneuert. Für traditionelle Risiken der Unterbrechung des Geschäftsbetriebes besteht in der Gruppe ein umfassender Versicherungsschutz in Form einer All-Risk-Police, die kontinuierlich überprüft und angepasst wird. Finanzierungsrisiken Die Geschäftsleitung erkennt das Zinsrisiko als bedeutsam. Zur Begrenzung dieses Risikos wurde für variable Teile der verzinslichen Kredite ein SWAP abgeschlossen. Soweit der Einkauf von Fleisch aus Südamerika im Wege des Direktimports in USD erfolgt, werden Währungsrisiken über Devisentermingeschäfte minimiert. Der Verkauf erfolgt nahezu ausschließlich auf Euro-Basis, so dass hier Risiken aus Wechselkursschwankungen nahezu ausgeschlossen sind. Im Geschäftsbereich Gastro besteht aufgrund der hohen Anzahl von Bar- und EC-/Kreditkartenzahlern kein ausgeprägtes Kontrahenten- und Bonitätsrisiko. In den Geschäftsbereichen Food und Hotellerie wird dieses durch ein stringentes Forderungsmanagement weitestgehend reduziert. 7. Chancenbericht Chancen sehen wir darin, das bewährte Konzept unserer Block House Restaurants auch auf zusätzliche Standorte auszuweiten. Wie in der Vergangenheit auch, werden wir dabei jedoch nur in solche Standorte investieren, von denen wir überzeugt sind, dass diese nachhaltig guten Umsätze und Ergebnisse erwirtschaften können. Diese Herangehensweise geht gegebenenfalls zu Lasten der Geschwindigkeit der Expansion, sichert aber die finanzielle Stabilität und die positive Ertragslage. Die Corona-Pandemie bringt nicht nur Risiken, sondern bietet auch Chancen. Freiwerdende, attraktive Standorte für gastronomische Betriebe können wir für unsere Block Häuser nutzen, um nach der Pandemie die Anzahl der Betriebe zu erhöhen und unsere Umsatz- und Ertragslage nachhaltig zu verbessern (z. B. München, Mannheim). Darüber hinaus sehen wir insbesondere im Geschäftsbereich Foods und dort im Bereich Lebensmitteleinzelhandel weitere Umsatz- und damit auch Ertragspotenziale.
Hamburg, im Juni 2022 Stephan von Bülow Michael Kafka Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 130275), für das Geschäftsjahr 2021 wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden sind gemäß § 308 HGB nach den auf den Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem Stichtag aller einbezogenen Einzelabschlüsse. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für Tochtergesellschaften i. S. v. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB sind. Die verbundenen Unternehmen werden vollständig in den Konzernabschluss einbezogen. Bezüglich des Umfanges des Konsolidierungskreises wird auch auf Punkt G. verwiesen. Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. C. Konsolidierungsmethoden In den Konzernabschluss werden die aufgestellten Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften übernommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die Altfälle (erstmaliger Einbezug vor dem 1. Januar 2010) gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem konsolidierungspflichtigen Eigenkapital. Erstkonsolidierungsstichtag ist der 1. Januar 2003. Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von insgesamt TEUR 4.088 wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und sind zum Bilanzstichtag vollständig planmäßig abgeschrieben. Weitere aktivische (TEUR 12.326) und passivische Unterschiedsbeträge (TEUR 126) aus der Kapitalkonsolidierung wurden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt direkt mit den Rücklagen verrechnet. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gegeneinander aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge wurden im Rahmen der Ertragskonsolidierung eliminiert, soweit sie in Beziehung der Konzerngesellschaften untereinander bestanden. Wesentliche Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2021 nicht angefallen und wurden deshalb nicht eliminiert. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und selbst geschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer - angesetzt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt. Der Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse wird in Höhe der gewährten Beträge angesetzt und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. E. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Entwicklung des Konzernanlagevermögens Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens wird in Anlage 6 dargestellt, die integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 7.402 (Vj. TEUR 7.969). 3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn wird ein Gewinnvortrag von TEUR 86.032 ausgewiesen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
5. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und kreditgewährenden Versicherungen von insgesamt TEUR 80.155 sind wie folgt besichert:
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen des Weiteren branchenübliche Eigentumsvorbehalte an gelieferten Gegenständen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit TEUR 2.413 (Vj. TEUR 992) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 59 (Vj. TEUR 41) enthalten. 6. Latente Steuern Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,4 % (Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag) zu Grunde gelegt. Aus Ansatzunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz (Immobilien, Rückstellungen) resultieren zum Bilanzstichtag passive latente Steuern von TEUR 1.967 (Vj. TEUR 2.022) und aktive latente Steuern von TEUR 466 (Vj. TEUR 368). Aktive und passive Steuerlatenzen werden miteinander saldiert, so dass zum Bilanzstichtag passive latente Steuern von TEUR 1.501 (Vj. TEUR 1.654) ausgewiesen werden. Dementsprechend beinhaltet der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Erträge aus latenten Steuern von TEUR 153 (Vj. Erträge von TEUR 13).
II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsätze verteilen sich folgendermaßen auf die Tätigkeitsgebiete:
Die Umsatzerlöse werden vorwiegend in Deutschland und nur zu einem geringen Teil in den europäischen Nachbarländern erzielt, so dass keine weitere Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten erfolgt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne von TEUR 64 (Vj. TEUR 2). Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.569 ausgewiesen. Es handelt sich insbesondere um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 951), Erträge aus Betriebskostenabrechnungen (TEUR 698), Erträge aus Pachtverzichten für Vorjahre (TEUR 324), Erträge aus Umsatzsteuererstattungen für Vorjahre (TEUR 297) sowie Erträge aus der Rückerstattung von Berufsgenossenschaftsbeiträgen (TEUR 175). Zudem erhalten die sonstigen betrieblichen Erträge außergewöhnliche Erträge i.S.d. § 285 Nr. 31 HGB aus beantragter und bewilligter "Überbrückungshilfe III" in Höhe von TEUR 12.000. 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 323 (Vj. TEUR 313) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 392 enthalten. Es handelt sich dabei um Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen. 5. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 126 (Vj. TEUR 131) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vj. Erträge TEUR 107) ausgewiesen. F. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 53.780, die sich wie folgt zusammensetzen:
Bei den Mietverpflichtungen handelt es sich insbesondere mit rd. EUR 39,9 Mio. um Verpflichtungen aus den fest abgeschlossenen Mietverträgen für das Betreiben der Block House Restaurants sowie mit rd. EUR 10,8 Mio. für das Betreiben der Jim Block Restaurants. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen das Leasing von Kfz und anderer Betriebsausstattung. Zudem hat sich die Eugen Block Holding GmbH aufgrund des Förder- und Umlagevertrages vom 15. Oktober 2018 verpflichtet jährlich 10 % des Konzernjahresüberschusses als Spende an die Block Stiftung zu leisten. Der zugrundeliegende Vertrag ist fest bis zum 31. Dezember 2023 abgeschlossen. Die Erfüllung dieser Verpflichtung darf jedoch eingeschränkt oder verweigert werden, wenn wesentliche wirtschaftliche Interessen der Unternehmensgruppe beeinträchtigt werden. Der zugrundeliegende Vertrag ist fest bis zum 31. Dezember 2023 abgeschlossen. Weitere wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen nicht. 2. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Sicherungsgeschäfte:
Die Bewertung der Sicherungsgeschäfte erfolgte nach der Mark-to-Market-Methode. Die Bildung einer Drohverlustrückstellung für negative Marktwerte war nicht erforderlich, da ein Sicherungszusammenhang zwischen diesen derivativen Finanzinstrumenten und den Grundgeschäften besteht. Zur Risikoabsicherung von Beschaffungsgeschäften in USD werden ausschließlich Micro-Hedges verwendet, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments (Devisentermingeschäft) abgesichert wird. Insgesamt wurde ein Einkaufsvolumen von Rohstoffen in Höhe von TUSD 1.017 durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt - TEUR 4. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 234 und betrifft mit TEUR 200 Abschlussprüferleistungen und mit TEUR 34 sonstige Leistungen. 4. Mitarbeiterzahl Es wurden durchschnittlich (ohne Geschäftsführung) beschäftigt:
5. Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich liquide Mittel. 6. Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
7. Aufsichtsrat Zu Aufsichtsräten sind bestellt:
8. Nachtragsbericht Mit Datum von 23. Juni 2022 wurde der mit den finanzierenden Kreditinstituten bestehende Konsortialvertrag geändert. In diesem Zusammenhang wurde das bestehende Finanzierungsvolumen von EUR 50. Mio. um EUR 31 Mio. zur Finanzierung von Investitionen in Ausstattung, Maschinen, Läger und Produktionsstätten erhöht. Die vereinbarten Finanzkennzahlen wurden neu definiert und die Besicherung neu strukturiert. Der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine im Februar 2022 hat zu einer völligen Neueinschätzung der Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene geführt. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Die Märkte in den beiden Ländern haben keinen unmittelbaren Einfluss auf das Geschäft der Unternehmensgruppe. Hinsichtlich mittelbarer Auswirkungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten 5 und 6. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. G. Anteilsbesitzliste 1. Mutterunternehmen Eugen Block Holding GmbH 2. Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen des Mutterunternehmens an Tochterunternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden
Diese Gesellschaften erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und sind daher von den dort geregelten Offenlegungspflichten befreit.
Hamburg, 23. Juni 2022 Eugen Block Holding Geschäftsführung Stephan von Bülow Michael Kafka Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eugen Block Holding GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 23. Juni 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Jens Lingthaler, Wirtschaftsprüfer Dirk Heide, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der Eugen Block Holding GmbH, Hamburg, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 27. Juni 2022 gebilligt worden. BERICHT DES AUFSICHTSRATES ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2021Der Aufsichtsrat ist während des Geschäftsjahres durch mündliche Berichterstattung und auf schriftlichem Wege von den Geschäftsführern der Gesellschaft laufend über den Gang der Geschäfte und alle wesentlichen Vorgänge und Vorhaben unterrichtet worden. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung in dem durch Gesetz und Satzung bestimmten Rahmen überwacht. Die zum Abschluss für das Geschäftsjahr 2021 gewählte Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Hamburg, hat den Jahres- und Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts der Eugen Block Holding GmbH geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat daher dem Ergebnis der Prüfung des Jahres- bzw. Konzernabschlusses und des Lageberichtes bzw. Konzernlageberichts durch den Abschlussprüfer zugestimmt und den von den Geschäftsführern aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss und Lageberichte bzw. Konzernlagebericht festgestellt bzw. gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt den Geschäftsführern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die unverändert sachliche und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der Gesellschaft.
Hamburg, den 27. Juni 2022 Dr. Andreas Costrad Stellvertretender, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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