Jacobs PowerTec GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Zoran Aleksic seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Dieter Peter Wiedermann seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Neuenhauser Gruppe SE & Co. KGaAEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neuenhauser Rathenow GmbH (vormals: MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH)RathenowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist im Bereich Lohnfertigung von Komponenten und Baugruppen für den allgemeinen Maschinenbau tätig. Durch die unternehmerische Eigenverantwortung der Gesellschaft agiert das Unternehmen weitgehend unabhängig von den Konzerngesellschaften. Diese dezentrale Führung ermöglicht es der Gesellschaft, auf Veränderungen des Marktes schnell und flexibel zu reagieren. Unterstützt wird die Gesellschaft in Finanzierungs-, Controlling-, übergeordneten Personal-, Steuer- und Rechtsfragen sowie eines gruppenweiten Risikomanagements in Dienstleistung durch die Muttergesellschaft Neuenhauser Gruppe SE & Co. KGaA. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind stets darauf ausgerichtet, bestehende Produkte oder Dienstleistungen weiter an spezifische Anforderungen der Kunden und an die Marktentwicklungen anzupassen, das bestehende Portfolio gezielt auszuweiten und dabei Trends und aktuelle Fokusthemen wie z. B. Digitalisierung, Automatisierung und die Transformation in der Energienutzung sinnvoll zu begleiten. Forschung und Entwicklung stellen eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Leistungen und Produkte dar. Die Innovations- und Produktentwicklungsprozesse richten sich hier konsequent an den Kunden- und Marktbedürfnissen aus. Ziel ist die effiziente Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte unter Einsatz zukunftsweisender Technologien. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In Deutschland lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. 2. Geschäftsverlauf Die MAP hat mit Wirkung zum 1. Januar 2023 den Geschäftsbereich Blechfertigung an die Schwestergesellschaft Glüpker Blechtechnologie GmbH veräußert. Als Folge verminderten sich die Umsatzerlöse um T€ 22.903 auf T€ 23.423. Die Aufwendungen konnten jedoch nicht in gleicher Höhe reduziert werden, so dass sich ein Jahresfehlbetrag von T€ 6.653 ergeben hat. Im Geschäftsjahr 2023 wurden am Standort Rathenow Investitionen von T€ 446 getätigt. Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 188 (Vorjahr: 296). Darüber hinaus wurden zum 31. Dezember 2023 19 Auszubildende beschäftigt. Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH sieht sich unmissverständlich in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern. So werden in Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft sowie der Gewerbeaufsicht Anstrengungen unternommen, um die bestehende hohe Arbeitssicherheit zu erhalten und laufend weiter zu verbessern. Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist an festen Produktionsstandorten tätig. Verunreinigungen des Erdreichs, der Ausstoß von Emissionen, Lärmbelästigung etc. sind durch die Art der Produktion nahezu ausgeschlossen. Umweltbelange, soweit sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind, sind aus unserer Sicht nicht ersichtlich. Unsere im Lagebericht 2022 beschriebene Prognose sah durch den Übergang des Bereiches Blechfertigung auf die Schwestergesellschaft Glüpker Blechtechnologie GmbH ein deutlich geringeres Umsatzvolumen vor. Durch einen stärkeren Rückgang der Aufwendungen sollte ein nur noch geringerer Jahresfehlbetrag ausgewiesen werden. Dieser stärkere Rückgang der Aufwendungen konnte durch nicht geplante Sonderaufwendungen nicht erreicht werden. 3. Lage Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich vor allem durch den Verkauf des Geschäftsbereiches Blechfertigung im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 23.423 vermindert. Gleichzeitig ist die Gesamtleistung auf T€ 21.251 zurückgegangen. Im Gegenzug sind die Aufwendungen für den Wareneinsatz um T€ 19.106 auf T€ 11.778 zurückgegangen. Die Materialeinsatzquote konnte gegenüber dem hohen Niveau des Jahres 2022 (66,1 %) reduziert werden und liegt mit 55,4 % wieder auf dem in Vorjahren realisierten Niveau. Durch das geringere Geschäftsvolumen haben sich auch die betrieblichen Aufwendungen um T€ 5.738 auf T€ 13.525 vermindert. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis auf T€ -4.052 (Vorjahr: T€ -3.400) reduziert. Das EBITDA beträgt T€ -1.375 (Vorjahr: T€ -1.713). Das nicht-operative Ergebnis (T€ -1.372) und das Finanzergebnis (T€ -1.229) haben das Ergebnis zusätzlich belastet. Insgesamt wird ein Jahresfehlbetrag von T€ 6.653 (Vorjahr: T€ 4.213) ausgewiesen. Finanzlage Das Finanzmanagement der MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die MAP ist auf die Finanzierung des Konzerns angewiesen. Zur Sicherstellung der Liquidität wurden der MAP insgesamt Darlehen über T€ 27.760 (davon nachrangig: T€ 17.000) von der Konzern-Muttergesellschaft gewährt. Die Finanzierung des Konzerns ist durch eine solide Eigenkapitalstruktur und eine Fremdfinanzierung, die im Wesentlichen durch einen Konsortialkredit organisiert ist, sichergestellt. Die Finanzlage wird durch folgende zusammengefasste Kapitalflussrechnung verdeutlicht:
Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 vor allem durch den starken Rückgang der Vorräte einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 3.196 erwirtschaftet. Die durchgeführten Investitionen führten zu einem Mittelabfluss von T€ 427. Von dem bestehenden Gesellschafterdarlehen konnten T€ 3.050 zurückgeführt werden. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Bilanzstichtag T€ 814. MAP ist von der Darlehensgewährung durch die Gesellschafterin angewiesen. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich zusammengefasst wie folgt dar: AKTIVA
Durch die Verluste der vergangenen Jahre weist MAP ein negatives Eigenkapital und damit eine bilanzielle Überschuldung von T€ 16.536 aus. Zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde mit der Gesellschafterin ein qualifizierter Rangrücktritt mit bedingtem Forderungsverzicht bis zu einer Höhe von T€ 17.000 vereinbart. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen • Umsatzerlöse, • Rohertragsquote, • EBT-Marge (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz), • EBITDA heran. Das EBITDA stellt das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen dar. Zu den Umsatzerlösen, der Rohertragsquote und dem EBITDA verweisen wir auf die Angaben zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft. Die EBT-Marge ist aufgrund des Jahresfehlbetrages negativ. 5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir sind der Auffassung, dass auch nichtfinanzielle Ziele wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren beobachten wir vor allem die Kundenzufriedenheit sowie die Mitarbeiterfluktuation. Bei beiden Größen konnten wir im Geschäftsjahr keine negativen Entwicklungen feststellen. Um die Mitarbeiterfluktuation möglichst niedrig zu halten, haben auch Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. III. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne. Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Zur weiteren Restrukturierung der MAP soll das verbliebene operative Geschäft an die Schwestergesellschaft Neuenhauser Maschinenbau GmbH veräußert werden. Aus diesem Grund werden sich das Geschäftsvolumen und die Umsatzerlöse nochmals deutlich reduzieren und durch geringere Aufwendungen wird auch mit einem deutlich geringeren Jahresfehlbetrag gerechnet. Wir weisen darauf hin, dass die weiter bestehenden Unsicherheiten die Prognosen weiterhin erheblich beeinflussen können. Diese Unsicherheiten machen die Planungssicherheit der Gesellschaft auch für das Jahr 2024 weiterhin schwierig. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiko- und Chancenmanagement Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es vielfach unumgänglich, Risiken einzugehen, um Chancen im Markt wahrzunehmen. Es ist somit das Ziel, die Risikosituation der MAP zu optimieren und nicht zu minimieren, da ansonsten Chancen unberücksichtigt bleiben. Durch die Geschäftstätigkeit der MAP mit heterogenem Produktportfolio muss die Unternehmensführung sämtliche Risiken überschauen und kontrollieren können. Daher ist eine vorausblickende und wirkungsvolle Risikolenkung für die MAP ein wichtiger und wertschaffender Bestandteil des Managements zur Existenzsicherung des gesamten Unternehmens, des eingesetzten Kapitals und der Arbeitsplätze. Grundsätzlich sind Risiken als mögliche negative Abweichung von unserer Ergebnisprognose und Chancen als positive Abweichung von unserer Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2023 definiert. Konjunktur- und Branchenrisiken Für die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH als Lohnfertiger des Maschinen- und Anlagenbaus ergibt sich das Marktrisiko im Wesentlichen aus der Nachfrage- und Preisentwicklung, uneinheitlicher Konjunkturentwicklungen sowie dem Wettbewerbsumfeld. Es gibt einige gesamtwirtschaftliche Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass sich die Wirtschaft schlechter entwickelt als prognostiziert. Gesamtwirtschaftliche Risiken bestehen vor allem durch die weiteren Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die straffere Zinspolitik der Notenbanken sowie internationale Handelskonflikte vor allem zwischen den USA und China. Eine erneute Abschwächung der Weltwirtschaft wird sich negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken, da die nicht nur vorübergehende Krise zulasten der Investitionen in Maschinen und Anlagen gehen wird. Wir können die wirtschaftliche Entwicklung des Marktumfeldes nicht aktiv beeinflussen. Durch die Beobachtung der Märkte sind wir dennoch in der Lage, möglichst frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren und insbesondere prozess- und produktbezogene Trends durch unsere Nähe zu marktbestimmenden Kunden und passenden Innovationen frühzeitig zu erkennen. Branchenspezifischen Risiken ist die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH hauptsächlich durch die Entwicklung der weltweiten Märkte und das Agieren seiner Wettbewerber ausgesetzt. Das Wettbewerbsumfeld könnte sich verschärfen, wenn Konkurrenten zur Auslastung der Kapazitäten auf Kosten der Preisqualität den Kampf um Aufträge forcieren. Aktuelle Risiken bestehen vor allem durch den Russland-Ukraine-Konflikt, noch bedingte Lieferketten-Probleme, Preisanstiege in vielen Bereichen sowie die unsichere Energieversorgung. Beschaffungsrisiken Im Jahr 2023 haben sich die globalen Lieferketten und die Lage auf den Beschaffungsmärkten grundsätzlich entspannt. Allgemein reduzierte Bedarfe führten zu zwischenzeitlich erhöhten Beständen und stagnierenden Preisen. Wir erwarten, dass sich die Situation an den Beschaffungsmärkten 2024 insgesamt in einer Seitwärtsbewegung stabilisiert und sich die Verfügbarkeit von Material grundsätzlich weiter verbessert. Die Entwicklung der Preise auf den Beschaffungsmärkten sowie die Energiepreise sind für die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH als Zulieferer des Maschinen- und Anlagenbaus von wesentlicher Bedeutung. Grundsätzlich ist die MAP im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit durch den Bezug von Teilen und Rohstoffen einem Marktpreisrisiko ausgesetzt. Die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen wird - soweit möglich - über längerfristige Verträge mit verschiedenen Lieferanten gesichert. In unserer Ergebnisprognose für 2024 sind weitere Preissteigerungen einkalkuliert. Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH versucht grundsätzlich, die Preisschwankungen bei den Rohstoffen dadurch auszugleichen, dass sich preislich fixierte Verkäufe im Gleichgewicht mit preislich fixierten Rohstoffeinkäufen befinden. Trotz dieses Absatz- und Beschaffungsmonitorings kann der Anstieg des Preisniveaus negative Auswirkungen auf die zu erzielenden Deckungsbeiträge haben, wenn die Kostenerhöhungen nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können und Preissteigerungen stärker steigen als erwartet. Produktions- und Absatzrisiken Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist in wettbewerbsintensiven Märkten tätig. Ein typisches Geschäftsrisiko kann sich aus stärkeren Preis- und Mengenschwankungen auf den Absatzmärkten ergeben. Die wegen der kriegerischen Handlungen Russlands ausgelösten Sanktionen haben zu einem weitgehenden Wegfall oder zumindest zu einem erheblichen Rückgang der Exporte in die Länder Russland und Ukraine geführt. Für MAP haben diese beiden Länder jedoch insgesamt eine untergeordnete Bedeutung. Die Intensität und Häufigkeit dieser Schwankungen und damit auch die Auslastung unserer Fertigungskapazitäten hat nach unseren Beobachtungen und Erfahrungen in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Dem generellen Risiko, deshalb in eine existenzbedrohende Lage zu geraten, begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und regionalen Absatzmärkten. Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH verfügt aufgrund der guten Marktposition und dem guten Verhältnis von Preis und Qualität über stabile Kundenbeziehungen. Ein Risiko ist vor allem in der teilweise starken Abhängigkeit von wenigen Großkunden zu sehen. Diese Abhängigkeit kann in einzelnen Bereichen immer wieder zu Nachfragedellen oder sogar zu einem Einbruch des Auftragseingangs führen. Diesem Absatzrisiko wurde in den vergangenen Jahren dadurch entgegengewirkt, dass aufgrund verstärkter Vertriebsaktivitäten neue Kunden, z.T. auch aus neuen Branchen gewonnen werden konnten. Das Risiko eines ungeplanten längerfristigen Stillstandes der Schlüsselaggregate für die Produktion wird durch regelmäßige Anlagenkontrollen, eine vorbeugende Instandhaltung sowie ständige Modernisierungen und Investitionen minimiert. Mögliche negative finanzielle Folgen werden durch abgeschlossene Versicherungsverträge in Grenzen gehalten oder völlig ausgeschlossen. Weitere Risiken bestehen im Zwang zur Innovation und zur Erweiterung der Dienstleistungen und der Produktpalette. Als Maßnahmen zur Bewältigung des zunehmenden Wettbewerbsdruckes sind die Reduzierung des Break-even-Points durch die Nutzung weiterer Synergieeffekte und die teilweise Verlagerung der Fertigung sowie diverse Vorwärtsstrategien zur Ausweitung des Geschäftsvolumens durch Kauf bzw. Eingehen von strategischen Partnerschaften zu nennen. Durch das gut strukturierte Vertriebssystem, über das Marktbewegungen rechtzeitig erkannt werden, können Sofortmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden. Die weltweiten wirtschaftlichen Unwägbarkeiten vor allem durch den Ukraine-Krieg können sich auch weiterhin durch wegfallende Auftragseingänge in erheblichem Maße negativ auf Produktion und Absatz auswirken. Gewährleistungsrisiken Gewährleistungsrisiken bestehen vor allem in der Abwicklung von Großaufträgen. Risiken sind hier vor allem die Fertigstellung der Leistungen zu den vertraglich festgelegten Zeitpunkten und die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungsparameter. Des Weiteren bestehen Risiken bei möglichen Serienfehlern. Das Gewährleistungsrisiko wird durch eine verstärkte Qualitätskontrolle minimiert. Risiken aus Serienschäden und -fehlern werden durch passenden Versicherungsschutz reduziert. Finanzwirtschaftliche Risiken Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist finanzwirtschaftlichen Risiken in Form von Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Währungsrisiken ausgesetzt. Trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten auf den Weltmärkten werden Ausfallrisiken derzeit als gering eingestuft. Auch Währungsrisiken werden als gering angesehen, da ein Großteil der Geschäftstätigkeit in Euro abgewickelt wird. Der MAP wurden Darlehen der Konzern-Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt, die am 31. Dezember 2023 mit T€ 27.760 valutieren. Von diesen Darlehen sind T€ 17.000 nachrangig. Zur weiteren Sicherstellung der Liquidität und der weiteren Finanzierung zukünftiger Investitionen hat der Neuenhauser Konzern einen Konsortialkredit mit einer Laufzeit bis Juni 2024 (nach Beantragung der 2. Verlängerungsoption) aufgenommen. Die Liquiditätssituation hat sich in Q1 2024 weiterhin erholt und wie geplant stabilisiert. Sehr erfreulich können wir zudem von der zwischenzeitlich unterzeichneten Anschlussfinanzierung der Neuenhauser Gruppe bis zum 30.09.2025 per Konsortialkreditvertrag unseres Bankenkonsortiums berichten. Die Mittel stehen dem Konzern in Form eines Festdarlehens sowie einer revolvierenden Kreditlinie zur Verfügung, die flexibel in Anspruch genommen werden kann. Die Verzinsung orientiert sich an der Höhe des erreichten Covenants. Die Einhaltung der Covenants ist vierteljährlich nachzuweisen und war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Durch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten und deren Auswirkungen auf erwartete Auftragseingänge bestehen in unverändertem Maße finanzwirtschaftliche Risiken. Zinsänderungsrisiken bestehen aus der variablen Verzinsung des Konsortialkredites. Die Zinsentwicklung wird zeitnah gemonitort. Ab Beginn der zweiten Jahreshälfte 2022 hat die EZB eine Reihe von Zinserhöhungen vollzogen. Damit haben und werden sich höhere Zinsbelastungen aus den aufgenommenen Darlehen ergeben. Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von der finanziellen Unterstützung durch die Konzern-Muttergesellschaft abhängig. Personelle Risiken Die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH ist stark von der Qualifikation und Erfahrung seiner Mitarbeiter abhängig. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann durch eine nicht adäquate personelle Ausstattung negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus können sich Personalrisiken aus einer hohen Fluktuation von Leistungsträgern und einem unzureichenden Ausbildungsstand sowie durch von Mitarbeitern verursachte Fehler oder Diebstähle ergeben. Ein entscheidender Bestandteil des Erfolgs resultiert daher aus dem Engagement und der Leistung der Mitarbeiter. Der Wettbewerb um qualifizierte, einsatzbereite sowie engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich intensiviert. Ursache hierfür ist der zunehmende Fachkräftemangel auf dem Personalmarkt als wesentliches Personalrisiko im gesamten Konzern, der sich weiter verschärfen könnte. Um den Erfolg auch nachhaltig zu gewährleisten und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, werden externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt und angeboten, um qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen, weiterzuentwickeln, zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Rechtliche, steuerliche und Compliance-Risiken Möglichen Risiken aus den vielfältigen zivil-, steuer-, umwelt- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen wird durch strikte Einhaltung dieser Regelungen und Gesetze sowie die Beratung durch ausgewiesene externe Spezialisten begegnet. Derzeit bestehen nach unserer Auffassung keine bedeutsamen rechtlichen Risiken. Umweltschutzrisiken Als produzierendes Unternehmen ist die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH Risiken im Bereich Umwelt und Sicherheit ausgesetzt, die zu möglichen Schäden an Menschen, Gütern und der Reputation des Unternehmens führen können. Schäden können sich direkt oder indirekt finanziell auswirken. Unsere Anlagen entsprechen den jeweiligen technischen Anforderungen und werden durch Sachverständige in den vorgeschriebenen Intervallen überprüft, um eine Umweltgefährdung weitestgehend zu vermeiden. MAP vermindert Umwelt- und Sicherheitsrisiken durch hohe technische Standards in der Produktion, Schulungen, Verhaltensregeln sowie branchenübliche Versicherungen. IT-Risiken Alle wesentlichen Geschäftsprozesse basieren auf funktionierenden IT-Systemen. Risiken bestehen darin, dass wichtige Systeme ausfallen, gestört werden oder von unberechtigten Dritten auf diese zugegriffen wird. Dies könnte zu Produktionsausfällen führen und den Verlust von wichtigen vertraulichen Daten zur Folge haben. Auch kann allgemein beobachtet werden, dass immer mehr Unternehmen Ziele von Cyberkriminalität werden und die Cybersicherheit stark bedroht ist. MAP wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. 2. Chancenbericht Gesamtwirtschaftliche Chancen bieten sich für die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH durch die gute Positionierung der Gesellschaft im Wettbewerb. Im Bereich Digitalisierung und Automatisierung, die MAP weiter ausbauen will, liegen erhebliche Chancen zur Kostenreduktion. Die Grundlagen für die Wahrnehmung von Chancen sind eine starke Wettbewerbsposition, eine gesicherte Finanzierungsstruktur durch die Konzern-Muttergesellschaft, eine nachhaltig gesteigerte Effizienz sowie ein effektives Einkaufs- und Bestandsmanagement. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl bei den Lieferanten als auch in unserer Produktionsstätte durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiter durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf dieser Grundlage sollen nach der wirtschaftlichen Erholung die Defizite in der Zukunft behoben werden. Gesamtaussage Die Gesamtrisikosituation ist anhaltend durch makroökonomische Unsicherheiten geprägt. Zwar mehren sich Anzeichen, dass in diesem Jahr zunächst mit keiner tiefgreifenden Rezession zu rechnen ist, dennoch dominieren weiterhin konkrete sowie mögliche Auswirkungen aus den geopolitischen Konflikten, insbesondere zwischen der Ukraine und dem Westen mit Russland, aber auch zwischen den USA und China, maßgeblich die Stimmungslage der Konsumenten und die Zuversicht der Wirtschaft. Die anhaltend hohe Inflation, vor allem getrieben durch hohe Energiepreise und Materialknappheiten, sowie Störungen in der Energieversorgung können nach wie vor das Konsumverhalten eintrüben als auch die Produktionsintensität einschränken. Entsprechend können Umsatz, EBITDA-Marge und ROCE geringer ausfallen als derzeit prognostiziert. Der Schwerpunkt der Risiken liegt auf den Umfeld- und Branchenrisiken sowie den finanzwirtschaftlichen Risiken, während sich die Beschaffungsrisiken vermindert haben. In Ergänzung hierzu resultiert ein Risiko aus der fortwährenden Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine. Trotz dieser Risiken und Krisen gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass auch in Abstimmung mit der Konzern-Muttergesellschaft die Finanzierung der Gesellschaft weiterhin über zur Verfügung gestellte Darlehen gesichert ist und somit eine positive Fortführungsprognose vorliegt. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis aller wesentlichen Einzelrisiken. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle bei der Aufstellung des Jahresabschlusses bilanziell zu berücksichtigenden Risiken durch ausreichende Rückstellungen und Wertberichtigungen abgebildet worden sind. V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Finanzanlagen, die Forderungen und die flüssigen Mittel. Die finanziellen Vermögenswerte sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Auf der Passivseite enthalten die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die zu Erfüllungsbeträgen bewerteten Verbindlichkeiten. Finanzinstrumente zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht eingesetzt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle treten nur in geringem Umfang auf. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die sich aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden ergebenden Ausfallrisiken werden vor allem durch eine permanente Überwachung, die Festlegung von Limits sowie den Abschluss von Kreditversicherungen, Akkreditiven und Bonitätsnachfragen bei Auskunfteien begrenzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherstellung des Erfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdispositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Politik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über Geldaus- und -eingänge vermitteln. Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Ausfallrisiko an. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst.
Rathenow, 17. Juni 2024 Lutz Wolf, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die MAP Maschinen- & Apparatebau GmbH hat ihren Sitz in Rathenow. Sie ist im Handelsregister unter HRB 17467 P beim Amtsgericht Potsdam eingetragen. Der Jahresabschluss der MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor Ergebnisverwendung. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Alle Beträge wurden - soweit nicht anders dargestellt - in T€ angegeben. Die Gesellschaft weist ein negatives Eigenkapital und damit eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 16.536 aus. Mit der Gesellschafterin wurde ein qualifizierter Rangrücktritt mit bedingtem Forderungsverzicht über einen Betrag von bis zu T€ 17.000 vereinbart. Die Planung der Gesellschaft sieht eine positive Fortführungsprognose vor. Mögliche finanzielle Unterdeckungen sollen weiterhin durch die Gesellschafterin ausgeglichen werden. Daher erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. II. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Bilanzierungs und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Angaben zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, aktiviert. Erhaltene Investitionszuschüsse werden als Minderung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten behandelt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Zur Anpassung an den niedrigeren beizulegenden Wert wurden außerplanmäßige Abschreibungen von T€ 349 vorgenommen. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf der Basis des letzten Einstandspreises. Bei der Ermittlung der Einstandspreise wurden Abschläge für Skonti und Rabatte berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Material-, Fertigungs- und notwendige Gemeinkosten. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt anhand der Materialkosten laut Stückliste sowie von Maschinenstundensätzen für die Fertigungs- und die notwendigen Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Wertberichtigungen von T€ 2.151 auf den Vorratsbestand vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem in den einzelnen Forderungen liegenden Risiko durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraums angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr € 125.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag und damit eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 16.536 aus. Mit der Gesellschafterin wurde ein qualifizierter Rangrücktritt mit bedingtem Forderungsverzicht über einen Betrag von bis zu T€ 17.000 ausgesprochen. Die Planung der Gesellschaft sieht eine positive Fortführungsprognose vor. Mögliche finanzielle Unterdeckungen sollen weiterhin durch die Gesellschafterin ausgeglichen werden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Als Zinsfuß wurde der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegebene laufzeitindividuelle Prozentsatz verwendet. Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehensverbindlichkeiten von T€ 27.760 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 541. Die Darlehensverbindlichkeiten bestehen gegenüber der Gesellschafterin Neuenhauser Gruppe SE & Co. KGaA, Neuenhaus. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind zu amtlich notierten Wechselkursen deutscher Kreditinstitute am Abschlussstichtag umgerechnet. 2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen von T€ 349 und außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte von T€ 2.151. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung € 5.987,16 (Vorjahr: € 8.678,61). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 59. Das innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasste Honorar für den Abschlussprüfer enthält Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von T€ 10. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen von T€ 1.098 (Vorjahr: T€ 813). III. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für Kreditverpflichtungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 106.875. 2. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte durch • Herrn Lutz Wolf, Nordhorn, • Herrn Metallbau-Meister Holger Pleske, Rathenow (bis zum 31. Januar 2023), • Herrn Björn Mortsiefer, Münster (ab dem 17. Februar 2023 bis zum 12. Dezember 2023). Herr Lutz Wolf erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Der Gesellschaft wurden von der Muttergesellschaft Darlehen über insgesamt T€ 27.760 gewährt. Die Darlehen werden marktüblich verzinst. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von T€ 6.653 zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag von T€ 10.008 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Angaben zum Mutterunternehmen Muttergesellschaft der MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH, Rathenow, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Neuenhauser Gruppe SE & Co. KGaA, Neuenhaus (Amtsgericht Osnabrück, Nr. HRB 215758). Der Konzernabschluss der Neuenhauser Gruppe SE & Co. KGaA, Neuenhaus, wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.
Rathenow, 17. Juni 2024 Lutz Wolf, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileIn der Gesellschafterversammlung am 18.06.2024 wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kommanditgesellschaften gemäß § 264a i.V. m. § 276, § 288 und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH, Rathenow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAP Maschinen- & Apparatebau Produktions GmbH, Rathenow - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe I. im Anhang, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass zum 31. Dezember 2023 ein negatives Eigenkapital und damit eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 16.536 vorliegt. Zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurde mit der Gesellschafterin ein qualifizierter Rangrücktritt mit bedingtem Forderungsverzicht bis zu einer Höhe von T€ 17.000 ihrer Forderungen gegen die Gesellschaft vereinbart. Auf Basis der von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnung besteht eine positive Fortführungsprognose, da aufgrund der Finanzierungshistorie es als überwiegend wahrscheinlich anzusehen ist, dass weiterhin eine finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin erfolgt. Wie im Anhang dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 17. Juni 2024 Märkische Revision GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Frank Stuschke, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer |
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