Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 20851
Eingetragen
11.7.2014
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenWärme- und KältehandelGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Lagerung und der Handel von Mineralölen und Schmierstoffen, Biokraftstoffen, Glyzerin und weiteren Zusatzstoffen; Im- und Export mit Mineralölen, Biokraftstoffen und Pflanzenölen; die Erzeugung, die Versorgung und der Handel mit Strom und Gas, die Entwicklung von Produktionsverfahren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilhelm Lohmann
seit 5.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hallesche Bioölwerke GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

I Wirtschaftliche Grundlagen

1. Unternehmensstruktur

Die Hallesche Bioölwerke GmbH wurde am 20.06.2014 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Halle (Saale) und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hallesche Ölverarbeitungswerke GmbH.

2. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der Hallesche Bioölwerke GmbH umfasst den Handel mit Biokraftstoffen (hier: Biodiesel), Glycerin, Pflanzenölen und weiteren Zusatzstoffen.

Die Hallesche Bioölwerke GmbH hatte sich durch die verkehrsgünstige Lage an den Autobahnen A2, A9 und A14, durch die sehr gute Erreichbarkeit per Bahn und durch das vorhandene Tanklager als Zwischenhändler mit den Möglichkeiten von Umschlag und Lagerung etabliert.

Aufgrund veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen wurde der Handel mit Biokraftstoffen im Jahr 2022 jedoch vorläufig eingestellt.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Einkauf von Pflanzenölen und Biokraftstoffen (hier: Biodiesel) und Verkauf an Zwischenhändler und Endkunden ab Tanklägern wird im Wesentlichen durch den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar sowie die Entwicklung des Rapspreises an den Spotmärkten beeinflusst.

Im Geschäftsjahr lag das Hoch des Wechselkurses am 14.01.2022 bei 1,1447 USD/EUR. Das Tief lag am 28.09.2022 bei 0,9565 USD/EUR.1

Im Vergleich dazu verlief die Entwicklung des Rapspreises im Jahr 2022 mit einem Tief von 547,75 USD/mt am 03.01.2022 und einem Hoch von 846,00 USD/mt am 16.05.2022.2

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland während des Geschäftsjahres 2022 war im Wesentlichen durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022 geprägt. Einhergehend mit der Ukraine-Krise kam es zur Energie-Krise. Die steigenden Energiepreise, die die Verbraucher zunehmend spürten, wirkten sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aus. Unsicherheiten und Zurückhaltung, auch in Bezug auf Investitionen, führten dazu, dass insbesondere energieintensive Wirtschaftszweige ihre Produktion und Tätigkeit deutlich zurückgefahren haben.3

2. Geschäftsverlauf

Die operative Geschäftstätigkeit wurde im Jahr 2022 aufgrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen vorläufig eingestellt.

Beim Abverkauf der verbleibenden Vorräte wurden überwiegend Umsätze mit Bioheizöl erzielt.

Der Pachtvertrag für das Tanklager wurde im Jahr 2022 beendet.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Hallesche Bioölwerke GmbH war im Wirtschaftsjahr 2022 durch die vorläufige Einstellung des Geschäftsbetriebs sowie den Abverkauf der Lagerbestände geprägt.

3.1. Ertragslage

Der Umsatz ist mit EUR 949.130,53 (Vorjahr EUR 152.717.660,21) gesunken. Der Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 99,36 % (Vorjahr Anstieg um 7,37 %), da lediglich der zum 31.12.2021 vorhandene Vorratsbestand abverkauft wurde.

Im Geschäftsjahr war vor Ertragsteuern ein Verlust von EUR 9.083,31 (Vorjahr Gewinn von EUR 4.879.092,44) angefallen.

Die Personalkosten sind gesunken. Sie belaufen sich im Betrachtungszeitraum auf EUR 7.240,92 (Vorjahr EUR 72.186,96).

In den Steueraufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von EUR 63.768,09 (i. Vj. EUR 1.788,00) enthalten.

Im Berichtsjahr wurden keine Investitionen in Sachanlagevermögen getätigt.

3.2. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum EUR 467.798,13 (Vorjahr EUR 3.539.411,81). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 3.000.000,00 (Vorjahr EUR 0,00). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des Unternehmens belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00).

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Hallesche Bioölwerke GmbH erreichte zum Bilanzstichtag EUR 10.640.914,60 (Vorjahr EUR 14.143.873,04). Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 24,77 % erhöht (Vorjahr Erhöhung um 66,03 %). Die Gesellschaft verfügte wie im Vorjahr über kein Sachanlagevermögen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf EUR 0,00 (Vorjahr EUR 739.837,29). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 0,14 % (Vorjahr 5,71 %) der Bilanzsumme.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 83,78 % (Vorjahr 63,61 %) gekennzeichnet. Ein Anteil von 16,22 % (Vorjahr 36,39 %) der Bilanzsumme entfällt auf kurzfristiges Fremdkapital. Die flüssigen Mittel umfassen 68,58 % (Vorjahr 69,50 %) der Bilanzsumme.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die derzeitige wirtschaftliche Lage und insbesondere die Entwicklungen am Energiemarkt erlauben derzeit noch nicht eine Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs.

III Prognosebericht

Soweit nicht anders ausgeführt, wurden dem Chancen- und Risikobericht jeweils ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde gelegt.

Im Geschäftsjahr 2022 waren geringe Umsatzerlöse zu verzeichnen. Für die weiteren Jahre sind keine weiteren Umsätze geplant. Durch eine Änderung der Gesetzeslage ab dem 01.01.2022 ist die Weiterproduktion von Biodiesel aus Rapsöl unwirtschaftlich und die Wettbewerbsfähigkeit nicht gegeben.

Durch Änderungen im Biokraftstoffquotengesetz und in der 38. BImSchV erwarteten wir die Hinwendung zur Beimischung mit fortschrittlichem Biodiesel. Dadurch wurde auch der Handel mit Biodiesel aus Altspeisefetten beeinflusst. Wir haben uns vorerst vom Markt zurückgezogen. Die Wiederaufnahme der operativen Geschäftstätigkeit ist von einer Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängig.

Für die kommenden Wirtschaftsjahre sind keine Investitionen in das Sachanlagevermögen geplant. Im Unternehmen war im Geschäftsjahr 1 Mitarbeiter geringfügig beschäftigt (Vorjahr 3).

In den Jahren 2023 und 2024 wird kumuliert ein leichter Verlust erwartet.

IV Risiken und Risikomanagement

Die Hallesche Bioölwerke GmbH hat die Geschäftsrisken durch Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit minimiert. Chancen ergeben sich, wenn aufgrund gesetzlicher Veränderung oder einer Veränderung des Marktumfeldes die Aufnahme der Geschäftstätigkeit wieder wirtschaftlich möglich ist.

Die bestehenden Planungs-, Reporting- und Controllinginstrumente konzentrieren sich zukünftig auf die Bonitätsüberwachung für die verbliebenen Ausleihungen in Höhe von derzeit EUR 3.000.000,00 (i. Vj. EUR 0,00).

V Chancen und Ausblick

Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken, Finanzrisiken und Investitionsrisiken bieten auch Chancen. Chancen für eine zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Aus heutiger Sicht ist eine Änderung der Marktlage und die damit verbundene Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes nicht abzusehen.

VI Forschung und Entwicklung

Da die Gesellschaft im Energiehandel tätig ist, sind die Bereiche Forschung und Entwicklung von untergeordneter Bedeutung.

VII Bericht Zweigniederlassungen

Die Anzahl der Zweigniederlassungen betrug zum 31.12.2022: 0

 

Halle (Saale), 16. Dezember 2025

Hallesche Bioölwerke GmbH

Wilhelm Lohmann, Geschäftsführer

1 Quelle: https://www.ecb.europa.eu

2 Quelle: https://www.kaack-terminhandel.de

3 Quelle: https://www.bmwi.de

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.000.000,00
I. Finanzanlagen 3.000.000,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.000.000,00
B. Umlaufvermögen 7.640.914,60 14.143.873,04
I. Vorräte 87.652,13 500.051,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 255.790,58 3.814.147,60
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 93.973,19 3.073.232,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 26.833,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 161.817,39 740.914,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.297.471,89 9.829.673,76
Aktiva 10.640.914,60 14.143.873,04

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.914.610,57 8.996.875,13
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.971.875,13 5.558.460,12
III. Jahresfehlbetrag 82.264,56 -3.413.415,01
B. Rückstellungen 85.646,96 3.770.139,48
C. Verbindlichkeiten 1.640.657,07 1.376.858,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.601,55 569.445,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 57.601,55 569.445,92
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.583.055,52 807.412,51
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.583.055,52 807.412,51
Passiva 10.640.914,60 14.143.873,04

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 84.116,71 5.081.000,30
2. Personalaufwand 7.240,92 72.186,96
a) Löhne und Gehälter 5.508,00 60.208,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.732,92 11.978,96
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 109.413,46 129.356,50
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.833,36
davon aus verbundenen Unternehmen 26.833,33
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.379,00 364,40
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 73.181,25 1.465.677,43
7. Ergebnis nach Steuern -82.264,56 3.413.415,01
8. Jahresfehlbetrag 82.264,56 -3.413.415,01

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

A. Allgemeine Angaben

Die Hallesche Bioölwerke GmbH mit Sitz in Halle (Saale) ist beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 20851 im Handelsregister eingetragen. Mutterunternehmen ist die Hallesche Ölverarbeitungswerke GmbH mit Sitz in Halle (Saale). Geschäftsführer im Jahr 2022 war Herr Wilhelm Lohmann. Gemäß § 267 Abs 2 HGB entspricht die Gesellschaft der Größenordnung einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Die Bilanz wurde gemäß den §§ 266 Abs. 2 und 3 und die und die Gewinn- und Verlustrechnung nach 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 auf Grund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Produktion und die Handelstätigkeiten mit Biokraftstoffen eingestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken einzeln bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern, soweit diese nicht durch Vorauszahlungen abgedeckt sind. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 67.139,86 (i. Vj. EUR 3.073.232,70) mit einer Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Darin enthalten sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 67.139,86 (i. Vj. EUR 67.139,86).

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 57.601,55 (i. Vj. EUR 569.445,92) mit einer Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Sie entfallen vollständdig auf Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

scroll
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 3.000.000,00 3.000.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.000.000,00 3.000.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.000.000,00 3.000.000,00 0,00
scroll
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 3.000.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.000.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.000.000,00 0,00

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen i. W. den Absatz von Biodiesel mit EUR 199.139,91 (i. Vj. EUR 101.846.479,73) und Bio-Heizöl mit 749.195,50 (i. Vj. 2.195.992,45) und wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Aufwand für bezogene Leistungen

Der Aufwand für bezogene Leistungen enthält i. W. die Kosten des Dienstleistungsvertrages für die Nutzung des Tanklagers in Halle (Saale) i. H. v. EUR 450.000,00 (i. Vj. EUR 900.000,00).

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten sonstige Zinsen in Höhe von EUR 3.379,00 (i. Vj. EUR 654,12), die im Jahr 2022 für Steuerzahlungen angefallen sind.

Steueraufwendungen

Die Steueraufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von EUR 63.768,09 (i. Vj. EUR 1.788,00).

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Jahr 2022 waren im Durchschnitt nachfolgende Arbeitnehmer beschäftigt:

scroll
▪ Angestellte Arbeitnehmer 0 (i. Vj. 2)
▪ Aushilfen 1 (i. Vj. 1).

Honorare des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022 beläuft sich auf ca. EUR 12.000,00 und beinhaltet allein die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Jahresfehlbetrag des Jahres 2022 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Halle (Saale), 16. Dezember 2025

Hallesche Bioölwerke GmbH

gez. Wilhelm Lohmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2026 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hallesche Bioölwerke GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hallesche Bioölwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.

Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31.

Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 18. Dezember 2025

G. Flascha GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Georg Flascha, Wirtschaftsprüfer

gez. Uwe Finschow, Wirtschaftsprüfer

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