Supfix eGbR
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Berthold Diesing seit 4.4.2025 | Prokura |
Hans-Peter Matter seit 18.4.2024 | Geschäftsführer |
Ralf Hahn seit 1.6.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krage Potsdam GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens Beschreibung des Geschäftsmodells Die Krage Potsdam GmbH ist als Transport- und Logistikdienstleister tätig. Zu den Kernkompetenzen gehören die bundesweiten Transporte von Stückgütern und Teilladungen im Rahmen von Stückgutnetzwerken, das Erbringen logistischer Dienstleistungen rund um die Produktion und Distribution sowie die anteilige Vermietung von Büro- und Lagerflächen. Aus- und Weiterbildung Die Ausbildung wird in Zusammenarbeit mit der IHK, mit Bildungsakademien und Hochschulen organisiert. Weiterbildungen werden vom Franchisegeber IDS, von den Partnersystemen Cargoline und NG.network sowie von externen Anbietern in Anspruch genommen. 2. Wirtschaftsbericht a) Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft erlebte 2023 ein gemischtes Jahr, geprägt von leichten Wachstumsraten und weiterhin hohen Unsicherheiten. Anfang des Jahres prognostizierte die Bundesregierung ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 %. Die Inflation blieb 2023 hoch, wobei die durchschnittliche Inflationsrate auf 6,2 % geschätzt wurde. Trotz sinkender Energiepreise blieb der Preisdruck in vielen Bereichen bestehen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die deutsche Wirtschaft 2023 mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert war, die zu einer Stagnation und sogar zu einer leichten Rezession führten. Das BIP sank preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch halfen staatliche Unterstützungsmaßnahmen, die schlimmsten Auswirkungen abzufedern, und es wird erwartet, dass sich die Wirtschaft 2024 wieder erholt. b) Entwicklung der Branche Die Transport- und Logistikbranche in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 bedeutende Entwicklungen und Herausforderungen. Der Gesamtumsatz der Branche stieg auf rund 330 Milliarden Euro, was zeigt, dass die Branche nach der Corona-Krise wieder auf Wachstumskurs ist. Insgesamt zeigt sich die Transport- und Logistikbranche in Deutschland als robust und anpassungsfähig, mit einem klaren Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit, um den sich verändernden Marktanforderungen gerecht zu werden. c) Geschäft und Rahmenbedingungen Die für das Geschäftsjahr 2023 zu realisierenden ergebnisbezogenen Unternehmensziele konnten im Wesentlichen nicht erreicht werden. Hauptursächlich dafür sind Herausforderungen wie steigende Betriebskosten, Fachkräftemangel und globale Lieferkettenprobleme. Insbesondere die Erhöhung der Mautsätze und die strengen Umweltauflagen stellten zusätzliche finanzielle Belastungen dar. Die Vermietung von Büro- und Lagerflächen konnte auf hohem Niveau stabil gehalten werden. Es gab keinen nennenswerten Leerstand. 3. Geschäftsverlauf c) Umsatz - und Auftragsentwicklung Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr: Der Gesamtertrag - bestehend aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen - beträgt T€ 30.670. Das bedeutet einen Anstieg von T€ 417 zum Vorjahr. Die Umsatzverteilung auf die einzelnen Geschäftsfelder stellt sich wie folgt dar: Der Umsatz im Sammelguteingang beträgt T€ 12.604 gleich 41,1 % des Gesamtertrages. Das sind T€ 1.846 mehr als im Vorjahr (+ 17,2 %). Im Sammelgutausgang beträgt der Umsatz T€ 15.171 gleich 49,5 % des Gesamtertrages. Dies entspricht einem Rückgang von T€ 987 bzw. 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. In der Kontrakt-Logistik reduzierte sich der Umsatz um T€ 29 auf T€ 294. Damit erreicht der Logistikumsatz einen Anteil von 1,0 % am Gesamtertrag. Die Erträge aus der Vermietung von Lager- und Büroflächen lagen mit T€ 1.189 bzw. 3,9 % des Gesamtertrages über Vorjahresniveau (T€ 1.042). Geschäftsentwicklung im Vergleich zur Prognose 2023: Während die Umsatzziele in allen wesentlichen Unternehmensbereichen erreicht werden konnten blieben die einzelnen Ergebnisziele aufgrund hoher Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der beauftragten Transportunternehmer, deutlich hinter den Erwartungen zurück. d) Verwaltung, Produktion Die Verwaltung des Unternehmens ist angemessen strukturiert. Die Abläufe in Spedition und Kontrakt-Logistik sind gut organisiert. Die seit vielen Jahren eingesetzten IT-Systeme werden regelmäßig weiterentwickelt und aktualisiert, sie erfüllen in vollem Umfang die Anforderungen aus dem Tagesgeschäft. Die Schnittstellenkontrollen während der Sammelgutverladungen werden durch komplexe Scannersysteme unterstützt, auch diese werden permanent den neuesten Anforderungen angepasst. Die für die speditionelle Abwicklung eingesetzte Software erfüllt in vollem Umfang die Anforderungen. Das Umschlaglager ist ganzheitlich videoüberwacht, und in Teilen mit Einbruchmeldeanlagen gesichert. e) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 629 insbesondere für einen Erweiterungsbau sowie notwendige Ersatzinvestitionen getätigt. f) Finanzierungsmaßnahmen Der für die durchgeführten Investitionen erforderliche Finanzbedarf wurde im Wesentlichen durch ein Darlehen sowie in kleinerem Umfang durch Eigenmittel gedeckt. Die nicht genutzte freie Kreditlinie belief sich zum Bilanzstichtag 2023 auf 934,7 T€. g) Personal- und Sozialbereich Die Aufgaben des Unternehmens wurden im Geschäftsjahr von durchschnittlich 107 Mitarbeitern inkl. Geschäftsführung und Auszubildenden bewältigt (Vorjahresdurchschnitt 95). Das Unternehmen beschäftigte zum Jahresende 15 Auszubildende. Das Betriebsklima ist gut. Die Mitarbeiter wurden im Rahmen der Aus - und Weiterbildungsmaßnahmen im IDS geschult. Betrieblich organisierte Schulungsmaßnahmen des Büro-, Fahr - und Lagerpersonals erfolgten extern (Berufskraftfahrerqualifikation) und intern durch den Schulungsbeauftragten. h) Umweltschutz Die Gestaltung unserer Nahverkehrs- und Linienverkehre erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte. Durch stetige Investitionen in moderne Fahrzeugtechnik werden Emissionen an die Umwelt auf niedrigstem Niveau gehalten - teilweise sogar gesenkt. i) Entwicklung und Aktivitäten Der Schwerpunkt der Entwicklung des Unternehmens lag im Berichtsjahr auf der Optimierung der Prozesse zur Abwicklung von Sendungen im Sammelgutaus- und eingang. Mit Blick auf Inflation und deutlich gestiegene Betriebskosten lag das wesentliche Augenmerk lag dabei auf einer Verschlankung der Kostenstruktur. Nicht nur die Franchisenehmerschaft im IDS und die Systempartnerschaften mit der Cargoline und dem NG.network werden als wesentliche Quellen für die Erhaltung und Entwicklung des Unternehmens im Stückgutgeschäft angesehen, sondern auch das bewusste Gewinnen von nicht systemgebundenen Abladern. Der Markt erkennt die hohe Leistungsbereitschaft des Unternehmens Krage am Standort Potsdam und nutzt das Unternehmen in zunehmendem Maße als Empfangsspedition. Das Unternehmen ist gemäß DIN ISO 9001 zertifiziert. Das Qualitätsmanagement ist gut organisiert, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens ist auf hohem Niveau stabil. Im Laufe des Jahres 2023 wurde das Unternehmen erneut erfolgreich nach IFS Logistics Version 2.1 im Geltungsbereich "Umschlag und Transport von nicht kühlpflichtigen, verpackten Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien, Kosmetika, Hygieneartikeln, chemischen Haushaltsprodukten und Bedarfsgegenständen/Haushaltsgegenständen" rezertifiziert. Die Anforderungen des IFS Logistics werden im Unternehmen "auf Höherem Niveau" erfüllt. j) Vermögenslage Die Bilanz weist zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen Gewinnvortrag von T€ 5.076 aus (i. Vj. T€ 4.681). Zusammen mit dem Jahresfehlbetrag aus 2023 in Höhe von T€ 343 errechnet sich ein Bilanzgewinn von T€ 4.733. Unter Einbeziehung des gezeichneten Kapitals von T€ 130 ergibt sich hieraus ein Eigenkapital von T€ 4.863. Das Gesamtvermögen hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 476 von T€ 11.043 auf T€ 10.567 verringert. Das Anlagevermögen erhöhte sich absolut um T€ 192. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 69,3 % nach 64,6 % zum Vorjahresstichtag. k) Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurden 3 Darlehen für Ersatzinvestitionen sowie 1 Darlehen in Zusammenhang mit der Errichtung eines neuen Sozialgebäudes aufgenommen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit war leicht negativ und betrug -T€ 24 (i. Vj. +T€ 800). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war aufgrund der Investitionen negativ. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war trotz Darlehensaufnahmen aufgrund vorgenommener Tilgungen ebenfalls negativ (-T€ 45). Insgesamt war der Cashflow im Geschäftsjahr mit -T€ 672 negativ. Das Unternehmen erfüllte alle seine finanziellen Verpflichtungen. l) Ertragslage Das Rohergebnis lag mit T€ 6.814 um T€ 273 unter dem Vorjahr. Die Gesamtleistung erhöhte sich leicht auf T€ 30.670 (i. Vj. T€ 30.253). Das entspricht einem Anstieg um T€ 417 bzw. 1,4 %. Der Speditionsaufwand erhöhte sich um T€ 690. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht um T€ 367. Die Abschreibungen lagen mit T€ 410 unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 380. Es wird ein Jahresfehlbetrag von T€ 343 ausgewiesen. Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss von T€ 395 erzielt. k) Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr wird als nicht zufriedenstellend angesehen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht m) Prognosebericht Eine zentrale Aufgabe ist und bleibt die Entwicklung der Stückgutspedition unter der Maßgabe der Wiedererreichung einer angemessenen Rendite. Besonderes Augenmerk wird auch im folgenden Jahre auf systemübergreifende Partnerschaften und weitere Optimierung der speditionellen Prozesse gelegt werden. Die bestehenden Logistikgeschäfte sind durch ein gutes Preisleistungsverhältnis zu erhalten und möglichst durch weitere Geschäfte zu ergänzen. Der Auslastungsgrad von vorhandenen Gebäude- und Freiflächen ist auf dem bekannt hohen Niveau stabil zu halten. Die Entwicklung der nachgefragten Menge an Logistikdienstleistungen sowie des Bruttoinlandsprodukts lassen sich derzeit nicht verlässlich voraussagen. n) Risikobericht Der größte Risikofaktor ist aktuell der Ukraine-Krieg. Die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sind enorm und vielgestaltig. Besonders ist die Branche von den gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen betroffen. Probleme bereitet ihr darüber hinaus der anhaltende Fachpersonalmangel. o) Chancenbericht Die Branche steht vor vielfältigen Chancen, die durch technologische Fortschritte, Nachhaltigkeitsinitiativen und die wachsende Bedeutung des E-Commerce getrieben werden. Durch strategische Investitionen in Digitalisierung, nachhaltige Praktiken und die Erweiterung der Dienstleistungen können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und neue Geschäftsfelder erschließen. Das zuverlässige Erbringen einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung zeichnet das Unternehmen aus und wird auch weiterhin zu einer Nachfragekonzentration führen. p) Zusammenfassung und Ausblick Das Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der beschriebenen Aspekte und der schwierigen Rahmenbedingungen kein erfolgreiches Jahr. Für das Jahr 2024 erwarten wir im Vergleich zu 2023 nur leicht steigende Umsatzerlöse, gehen aber auch von einer weiteren signifikanten Verteuerung der Gemeinkosten aus. Die eingeleiteten Prozessveränderungen und Kostenoptimierungen werden den negativen Entwicklungsfaktoren deutlich entgegenwirken. Die Ergebnisprognose sieht ein positives Betriebsergebnis vor, welches auf dem Niveau der Jahre vor 2023 liegen wird. Das Unternehmen stellt sich weiter den Herausforderungen des Marktes. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen (Anlagenspiegel) 3.2. Umlaufvermögen 3.3. Eigenkapital 3.4. Sonderposten mit Rücklageanteil 3.5. Rückstellungen 3.6. Verbindlichkeiten 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Gliederung 4.2. Umsatzerlöse 4.3. Sonstige betriebliche Erträge 5. Sonstige Angaben 5.1. Generalnorm 5.2. Organe 5.3. Zahl der Beschäftigten 5.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 5.5. Ergebnisverwendungsvorschlag 5.6. Nachtragsbericht 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Krage Potsdam GmbH, Potsdam, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam-Stadt unter HRB 1739 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und Lasten mit Rechten werden nicht durchgeführt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsvorschriften werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit die Vermögensgegenstände der Abnutzung unterliegen werden sie linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (2 bis 33 Jahre) abgeschrieben. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden zum Aktivwert bewertet und im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von ca. 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2. Umlaufvermögen Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. 3.3. Eigenkapital Als Eigenkapital der Gesellschaft wird das Stammkapital zuzüglich Gewinnvortrag und Jahresergebnis gezeigt. Das Stammkapital beträgt € 130.000,00. 3.4. Sonderposten mit Rücklageanteil Kapitalgesellschaften durften aufgrund der bis 2009 gültigen Vorschriften der §§ 281 Abs.1, 253 und 254 HGB a. F. Sonderabschreibungen in der Weise vornehmen, dass der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung nach § 253 HGB a. F. (Normalabschreibung) und der nach § 254 HGB a. F. zulässigen Bewertung (Sonderabschreibung) in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt wurde. Der aufgrund der bis 2009 gültigen Vorschriften gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil darf in den Folgejahren beibehalten werden. Zum Bilanzstichtag wurde der Posten um T€ 11 erfolgswirksam aufgelöst und ist damit vollständig aufgebraucht. 3.5. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte zum 31. Dezember 2023 unter Zugrundelegung der "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G" von Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode). Der Rechnungszins beträgt 1,83 %; dieser wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsregel ermittelt. Für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2015 beginnen, erfolgt die Durchschnittsbildung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Der Differenzbetrag zu dem Erfüllungsbetrag, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, unterliegt einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2022 beträgt € 3.192,00. Die Fluktuation fand keine Berücksichtigung. Der Anwartschafts- und Rententrend beträgt 2 % p.a., das Pensionierungsalter 65 Jahre. Eine Saldierung der Rückstellungen mit den aktivierten Rückdeckungsversicherungen entfällt, da diese nicht verpfändet sind. Die gesondert auszuweisenden Zinsaufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen betragen T€ 8. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.6. Verbindlichkeiten Zusammensetzung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen gegenüber der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Potsdam. Die Besicherung der Kredite erfolgte durch Eintragung von Grundschulden von T€ 16.835 zugunsten der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Potsdam, sowie durch Abtretung der Ansprüche auf Zahlung des Mietzinses, die im Rahmen der Mietverhältnisse bestehen. Bei Leasingverbindlichkeiten bestehen Sicherheiten durch Sicherungsübereignungen des finanzierten Fuhrparks. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 4.2. Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielte ihre Umsatzerlöse durch Speditionsleistungen und logistische Dienstleistungen überwiegend im Inland sowie durch Vermietung von Büro- und Lagerflächen. 4.3. Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält insbesondere Erträge aus Schadenersatz (T€ 128). 5. Sonstige Angaben 5.1. Generalnorm Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erforderlich. 5.2. Organe Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 den Herren Joachim Krage, Potsdam, Mathias Krage, Hannover. Seit dem 1. April 2024 obliegt die Geschäftsführung Hans-Peter Matter, Schwerin. 5.3. Zahl der Beschäftigten Am 31. Dezember 2023 gehörten der Belegschaft 109 Arbeitnehmer inkl. Geschäftsführer und Auszubildenden an. Im Jahresdurchschnitt wurden 89 Mitarbeiter beschäftigt, davon 47 gewerbliche und 42 kaufmännische Arbeitnehmer. Diese Berechnung erfolgt methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB und enthält keine Geschäftsführer und Auszubildenden. 5.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist keine bedeutsamen Bestellverpflichtungen eingegangen. Aus Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen von T€ 111. Aus Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen von T€ 17. 5.5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag i.H.v. € 343.421,88 auf neue Rechnung vorzutragen. 5.6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Potsdam, 24. Juni 2024 Hans-Peter Matter, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Krage Potsdam GmbH, Potsdam, unter dem Datum vom 24. Juni 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Krage Potsdam GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Krage Potsdam GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Krage Potsdam GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)).
Burgdorf, den 24. Juni 2024 Ingo Willardt, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus. |
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