Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 48303
Eingetragen
19.7.1932
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung entwickelt, produziert und vertreibt die DENSO GmbH seit 1922 innovative Produkte unter dem Warenzeichen "DENSO" (und unter anderen Warenzeichen) sowie Geräte/Zubehörteile für die Montage und Bearbeitung für Anwendungen in den Einsatzgebieten des Korrosionsschutzes von Pipelines, Rohrleitungen und metallischen Installationen sowie in den Einsatzgebieten des Straßenbaus und des Gleisbaus. Als weltweit erster Erfinder des passiven Korrosionsschutzes für Pipelines wurde mit der 1929 patentierten DENSO-Binde (Petrolatum-Binde) der Grundstein für den bis heute dauernden Erfolg gelegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Dr. Fischer
seit 17.8.2016
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
DENSO-Holding GmbH & Co.
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DENSO GmbH

Leverkusen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

A. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Lage

1. Allgemein

Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 1⁄4 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe setzte ihren abwärts gerichteten Trend im November mit einem Rückgang um 0,7% fort. In der Industrie und im Baugewerbe kam es zu Rückgängen (-0,5% bzw. -2,9%), während der Bereich Energie ein deutliches Plus meldete (+3,9%). Bei den Auftragseingängen aus dem Inland deutet sich in zentralen Bereichen zuletzt eine Stabilisierung an; die schwache Auslandsnachfrage, vor allem aus dem Euroraum, belastet aber weiterhin. Mit einer Erholung der Industriekonjunktur ist erst im weiteren Verlauf des Jahres zu rechnen, wenn es zu einer binnenwirtschaftlichen Belebung und wieder anziehenden Exporten kommt.

Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind im November gegenüber dem Vormonat um 2,2% merklich gesunken, nachdem sie im Oktober spürbar im Plus lagen (+1,3%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im November ein reales Umsatzminus von 2,0%. Frühindikatoren geben am aktuellen Rand ein uneinheitliches Bild: Während sich die Konsumstimmung bei den privaten Haushalten tendenziell verbessert, wird die Geschäftslage im Einzelhandel nach Umfragen von ifo und Handelsverband HDE eher als unbefriedigend bewertet.

Die Inflationsrate belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7%, während sie im November noch bei 3,2% gelegen hatte. Maßgeblich hierfür war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022. Zu Beginn dieses Jahres dürfte die Inflationsentwicklung durch steuerliche und fiskalische Maßnahmen geprägt werden. Im weiteren Verlauf des Jahres dominieren aber weiterhin inflationssenkende Faktoren (sinkende Erzeuger- und Importpreise, straffe Geldpolitik der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung der Gewinnmargen).

Der Arbeitsmarkt wies zum Jahresende einen saisonüblichen Verlauf auf. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich in Ursprungszahlen wie im Dezember üblich, saisonbereinigt bedeutete das einen geringfügigen Anstieg um 5.000 Personen. Die Erwerbstätigkeit war im November weiterhin aufwärtsgerichtet. Die Frühindikatoren entwickelten sich durchweg besser, deuten aber noch nicht auf eine grundsätzliche Trendwende hin.

Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen ist nach endgültigen Ergebnissen im Oktober 2023 (1.481) um 4,9% gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es einen Anstieg von 19,0%. Nach wie vor bewegen sich die Unternehmensinsolvenzen etwas unter dem Vor-Corona-Niveau.

ANHALTENDE WIRTSCHAFTLICHE SCHWÄCHE IM WINTERHALBJAHR 2023/24

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 1⁄4% gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3%. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8% zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7% gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3% etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0% deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8% ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0% sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP -Wachstum beitrug.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+0,7%) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um +5,9% spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+6,7%) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5%) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurde die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld). Diese Maßnahmen kamen insbesondere den unteren Einkommensgruppen zugute.

Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal dieses Jahres noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen.

WELTWIRTSCHAFT KOMMT ZUM JAHRESENDE NUR MÜHSAM VORAN

Im Oktober bewegte sich die weltweite Industrieproduktion seitwärts, nach geringen Zuwächsen in den beiden Vormonaten. Die stark gestiegenen Zinsen und der noch nicht abgeschlossene Abbau der hohen Lagerhaltung im Nachgang der Lieferkettenstörungen lasteten weiterhin auf der Industriekonjunktur. Auch die globalen Einkaufsmanagerindizes verharrten im Dezember in vielen wichtigen deutschen Handelspartnerländern Deutschlands unterhalb der Wachstumsschwelle. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat sich im Dezember weiter erholt und liegt nun mit 51 Punkten leicht über der Wachstumsschwelle. Während sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe von 49,3 auf 49,0 Punkte etwas eintrübte, verbesserte sie sich bei den Dienstleistern um einen Punkt auf 51,6 Zähler.

Der Welthandel legte im Oktober gegenüber dem Vormonat weiter leicht zu (+0,4%) und auch für den November deutet der RWI /ISL-Containerumschlag-Index mit einem leichten (saisonbereinigten) Anstieg von 123,7 auf 124,5 Punkte auf eine verhaltene Expansion hin. Allerdings ging der Nordrange-Index für europäische Häfen gleichzeitig recht deutlich zurück (von 103,7 auf 101,0 Punkte). Für den Dezember signalisieren aktuelle Schiffsbewegungsdaten des Kiel Trade Indicators (KTI) dagegen insgesamt wieder eine rückläufige Welthandelsaktivität. Dazu haben auch die Angriffe auf Frachter im Roten Meer beigetragen, die infolge der Umleitung von Schiffen um Afrika zu einem Einbruch der Containertransporte durch das Rote Meer und deutlich längeren Transportzeiten führen

Insgesamt ist gemäß den Prognosen internationaler Organisationen in diesem Jahr aber nach Abschluss der Lagerkorrekturen und damit wieder steigendem Neugeschäft mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen (2023: 0,5%, 2024: 3,1%) - auch wenn das Welt-BIP weiterhin mit einer Zuwachsrate von rund 3% nur unterdurchschnittlich expandieren dürfte. In den westlichen Volkswirtschaften dürfte sich das Wirtschaftswachstum im Zuge der Abkühlung in den USA und der Erholung in den EU-Ländern nach der starken Betroffenheit durch die Energiepreis-krise annähern. Dagegen ist in Asien eine Divergenz zwischen den sich abschwächenden Expansionsraten in China und Japan einerseits und den recht kräftig wachsenden übrigen asiatischen Ländern andererseits, allen voran Indien, zu erwarten. Alles in allem dürfte die Nachfrage nach deutschen Exportgütern nach der ausgeprägten Schwäche im abgelaufenen Jahr in diesem Jahr wieder spürbar zu-nehmen.

ERSTER LICHTBLICK BEIM AUSSENHANDEL

Im November sind die nominalen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen ggü. dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt erstmals seit dem Frühjahr 2023 deutlich gestiegen (+1,9%, Oktober: +0,1%). Auch im weniger schwankungs-anfälligen Zweimonatsvergleich lagen sie mit 1,1 % im Plus. Dazu trugen insbesondere die Lieferungen in die EU -Länder außerhalb des Euroraums bei +5,9%. Die nominalen Einfuhren von Waren und Dienstleistungen erholten sich mit einer Zunahme um 1,3% ggü. dem Vormonat (Oktober: -0,1%) ebenfalls spürbar. Im Zweimonatsvergleich drehten die Importe ebenfalls erstmals seit Juni 2023 ins Plus (+0,9%).

Bei den Außenhandelspreisen machen sich nach wie vor die Preisrückgänge für Energieimporte bemerkbar. Während die Einfuhrpreise ggü. November 2022 mit -9,0% merklich zurückgingen, haben sie ggü. dem Vormonat saisonbereinigt stagniert. Gleichzeitig gaben die Ausfuhrpreise im Vormonatsvergleich um 0,2% etwas nach, vor allem aufgrund von rückläufigen Preisen der Exporte des Verarbeitenden Gewerbes. Die Terms of Trade verschlechterten sich insgesamt um 0,2% ggü. dem Vormonat.

Der monatliche Handelsbilanzüberschuss ist im Zuge der stärkeren Ausweitung der Exporte im Vergleich zu den Importen von 16,4 Mrd. Euro im Oktober auf 17,6 Mrd. Euro im November gestiegen. Kumuliert ist der Handelsbilanzüberschuss im Zeitraum Januar bis November 2023 mit 159,8 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch wie der Vorjahreswert im gleichen Zeitraum (76,3 Mrd. Euro).

Die Frühindikatoren sind am aktuellen Rand volatil und senden gemischte Signale für die weitere Entwicklung: Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind seit dem Sommer in der Tendenz abwärtsgerichtet, wobei zuletzt insbesondere die Nachfrage aus dem Euroraum weiter deutlich rückläufig war. Die ifo Exporterwartungen haben sich im Dezember wieder von -4,1 auf -6,7 Punkte verschlechtert, nachdem sie sich zuvor zwei Monate in Folge aufgehellt hatten. Neben den Unternehmen im Maschinenbau rechnen nun auch wieder die Automobilhersteller mit geringeren Aufträgen aus dem Ausland. Die Schiffbewegungsdaten des Kiel-Trade-Indikators signalisieren für den Berichtsmonat Dezember aktuell einen Rückgang der realen deutschen Exporte (-1,9 % ggü. Vm).

Die November-Daten für den deutschen Außenhandel stellen zwar einen Lichtblick für die exportorientierte deutsche Industrie dar, mit einer raschen Trendwende ist angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage aber nicht zu rechnen. Die Mehrzahl der vom ifo Institut befragten Unternehmen geht nach wie vor von rückläufigen Exporten in den kommenden Monaten aus und auch Containerumschlags- und Schiffsbewegungsdaten bleiben verhalten. Zudem sind die Risiken für den Welthandel infolge der Krisensituation im Roten Meer und damit verbundenen höheren Transport- und Frachtkosten zuletzt eher gestiegen.

INDUSTRIEPRODUKTION SETZT ABWÄRTSGERICHTETE TENDENZ FORT

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im November gegenüber dem Vormonat um 0,7% zurück. Damit setzte sich die seit Frühjahr letzten Jahres zu verzeichnende abwärts gerichtete Tendenz weiter fort. Im November kam es in der Industrie und im Baugewerbe wieder zu Rückgängen (-0,5% bzw. - 2,9%), während der Bereich Energie erneut ein deutliches Plus meldete (+3,9%).

Innerhalb der Industrie waren im November in den einzelnen Wirtschaftszweigen unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Die gewichtigen Bereiche Kfz und Kfz-Teile sowie elektrische Ausrüstungen meldeten Abnahmen ihrer Ausbringung um 0,6% bzw. 3,3%; auch bei pharmazeutischen Erzeugnissen (-3,8%) sowie Datenverarbeitungsgeräten, elektrischen und optischen Erzeugnissen (-5,7%) kam es zu Rückgängen. Bei dem gewichtigen Bereich Maschinenbau hingegen gab es eine Zunahme um +1,1%, ebenso wie bei den energieintensiven Industriezweigen insgesamt (+3,1%), die sich wie folgt auf die fünf Bereiche verteilte: chemische Erzeugnisse (+5,1%), Kokerei und Mineralölverarbeitung (+3,2%), Papier und Pappe (+2,6%), Glas, Glaswaren und Keramik (+1,8%) sowie Metallerzeugung und -bearbeitung (+0,5 %).

Die Industrieproduktion lag im November 1,9% unter ihrem durchschnittlichen Niveau im dritten Quartal, so dass für das vierte Quartal insgesamt erneut ein spürbares Minus zu erwarten ist.

Die Auftragseingänge nahmen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im November gegenüber dem Vormonat leicht zu (+0,3%), nachdem sie im Oktober merklich zurückgegangen waren (-3,8%). Erneut stützte die Nachfrage aus dem Inland (+1,4%) - insbesondere nach Investitionsgütern (+3,4%) - während Bestellungen aus dem Ausland aufgrund der anhaltenden Orderrückgänge aus dem Euroraum weiter abwärtsgerichtet waren (-0,4%). Auch der um Großaufträge bereinigte Auftragseingang war gegen über dem Vormonat leicht rückläufig (-0,6%). In den meisten Wirtschaftszweigen gingen mehr Aufträge ein, wobei insbesondere die gewichtigen Bereiche Kfz (+4,7%), chemische Erzeugnisse (+ 3,7%), elektrische Ausrüstungen (+4,8%) und der Maschinenbau (+3,9%) deutlich höhere Bestellungen als im Vormonat verzeichneten. Dagegen kam es beim volatilen sonstigen Fahrzeugbau nach dem starken Anstieg im Vormonat zu einem kräftigen Rückgang (-32,1 %). Auch die Bestellungen in den Bereichen Metallerzeugung (-7,1%) und pharmazeutische Erzeugnisse (-4,7 %) fielen im Vergleich zum Vormonat geringer aus.

Während sich bei den Auftragseingängen aus dem Inland in zentralen Bereichen zuletzt eine Stabilisierung andeutet, belastet die schwache Auslandsnachfrage, insbesondere aus dem Euroraum, weiterhin die Industriekonjunktur. Frühindikatoren senden derzeit gemischte Signale, wobei sich die Stimmung in den Unternehmen zuletzt wieder etwas eingetrübt hat. Mit einer schnellen Trendwende der Industriekonjunktur kann daher nicht gerechnet werden. Im weiteren Jahresverlauf dürfte aber vor dem Hintergrund der erwarteten binnenwirtschaftlichen Belebung und wiederanziehender Exporte eine Erholung der Industrieproduktion einsetzen.

INFLATION STEIGT ZUM JAHRESENDE AUFGRUND EINES BASISEFFEKTS

Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7%. Im November hatte die Rate noch bei 3,2% gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sog. Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte.

Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) ging im Dezember weiter zurück auf 3,5% (Nov.: +3,8%) und lag damit infolge des Basiseffekts bei Energie nur geringfügig unter der Inflationsrate. Im Jahresdurchschnitt 2023 betrug der Anstieg der Verbraucherpreise voraussichtlich 5,9 % (Kernrate: +5,1%). Nahrungsmittel verteuerten sich im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat erneut überproportional (+4,5%), allerdings ließ der Preisauftrieb hier ebenfalls weiter nach (Nov.: +5,5%). Die Energiepreise sind nach zwei Rückgängen im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat infolge des Basiseffekts wieder um 4,1% gestiegen (Nov.: -4,5%; Okt: -3,2%). Im Bereich der Dienstleistungen hat sich der Preisauftrieb mit +3,2% weiter leicht abgeschwächt (Nov.: +3,4%).

Auch auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ist weiter eine nachlassende Preisdynamik zu beobachten. Die Erzeugerpreise sind im November 2023 um 7,9% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Im Oktober hatte die Rate bei -11,0% gelegen. Ausschlaggebend war wie schon in den Vormonaten vor allem ein Basiseffekt durch die hohen Preissteigerungen im Vorjahr aufgrund der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Erzeugerpreise im November um 0,5% ab. Die Einfuhrpreise lagen im November um 9,0% deutlich unter dem Vorjahresmonat (-0,1% ggü. Vormonat). Die Verkaufspreise im Großhandel sind im November im Vorjahresvergleich um 3,6% gefallen. Auch im Vergleich zum Vormonat kam es zu einer Abnahme (-0,2%).

An den Spotmärkten entwickelten sich zuletzt die Preise für Erdgas wieder rückläufig. Aktuell liegt der TTF Base Load mit rd. 30 € /MWh etwa 55% unter dem Niveau vom November 2022.Gegenüber dem Vormonat ist ein Rückgang von rd. 20% zu verzeichnen. Die Markterwartungen deuten darauf hin, dass die Erdgaspreise in den kommenden Quartalen unter 50 €/MWh bleiben werden.

Zu Beginn dieses Jahres wird die Entwicklung der Inflation spürbar durch steuerliche und fiskalische Maßnahmen geprägt. Zum einen laufen temporäre Maßnahmen aus, die im Zuge der Corona- und Energiekrise zur Entlastung von privaten Haushalten implementiert worden waren (Absenkung Umsatzsteuersätze in Gastronomie und für Gas- und Fernwärme, Preisbremsen für Strom und Gas, etc.). Zum anderen dürften Maßnahmen im Zuge der Konsolidierungserfordernisse der öffentlichen Haushalte preissteigernd wirken (Anhebung CO 2 -Bepreisung, Wegfall Zuschuss Netzentgelte bei Strom, Anhebung Luftverkehrssteuer). Im weiteren Verlauf des Jahres dominieren aber weiterhin inflationssenkende Faktoren wie Preisrückgänge auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen aufgrund gesunkener Energie- und Erzeugerpreise an den Märkten, geldpolitische Straffung der EZB, angemessene Tarifabschlüsse sowie Normalisierung der Gewinnmargen der Unternehmen.

ARBEITSMARKT MIT SAISONÜBLICHEM VERLAUF ZUM JAHRESENDE

Der Arbeitsmarkt wies zum Jahresende bei günstiger Witterung einen saisonüblichen Verlauf auf. Die registrierte Arbeitslosigkeit erhöhte sich in Ursprungszahlen wie im Dezember üblich gegenüber dem Vormonat um 31.000 Personen. Saisonbereinigt (sb) bedeutet das einen geringfügigen Anstieg um 5.000. Die Erwerbstätigkeit legte im letzten Berichtsmonat November gegenüber dem Vormonat merklich zu (sb +22.000 Personen). Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge erreichte sie im Jahresdurchschnitt 2023 mit 45,9 Mio. Personen einen neuen Höchststand. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im Oktober deutlich (sb +34.000). Die Kurzarbeit erhöhte sich im Oktober zwar leicht, die Anzeigen für Dezember waren aber erneut rückläufig. Frühindikatoren entwickelten sich durchweg etwas besser. Die Zahl der offiziellen gemeldeten Stellen stieg erstmals seit Mitte 2022 wieder an. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat wieder leicht zugenommen, vor allem im Dienstleistungsbereich. Das IAB -Arbeitsmarktbarometer verbesserte sich ebenfalls, auch wenn die Arbeitslosigkeit noch etwas steigen dürfte. Die günstigeren Frühindikatoren deuten noch nicht auf eine grundsätzliche Trendwende hin. Eine Besserung der Aussichten ist ab Frühjahr zu erwarten, wenn auch die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen dürfte.

ANSTIEG DER UNTERNEHMENSINSOLVENZEN PAUSIERT

Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen ist nach endgültigen Ergebnissen im Oktober 2023 von 1.557 auf 1.481 bzw. um 4,9% gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es einen Anstieg von 19,0%. Von Januar bis Oktober 2023 lag die Anzahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen um 24,1% höher als im Vergleichszeitraum 2022. Der vergleichsweise deutliche Anstieg ist auf Basiseffekte (historisch niedrige Insolvenzzahlen bis Mitte 2022 durch Corona-Sondereffekte) sowie ein wirtschaftlich herausforderndes Umfeld zurückzuführen. Dennoch bewegen sich die Insolvenzzahlen nach wie vor etwas unter dem Mittelwert der Jahre 2016-2019, der Abstand hat sich im Oktober 2023 wieder vergrößert (September: -4,4%; Oktober: -9,5% ggü. dem jeweiligen Monatsmittelwert 2016-2019). Auf erhöhtem Niveau bleibt die Zahl der von einer Insolvenz betroffenen Beschäftigten, die im Oktober immer noch 54,3% (September +91 %) über dem Vorjahresmonat liegt. Bezogen auf den bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Oktober) beträgt der Anstieg ggü. dem Vorjahreszeitraum sogar rd. 123% sowie ggü. dem Vor-Corona-Mittelwert für Januar bis Oktober 46,2%. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den gemeldeten Unternehmensinsolvenzen sind im Oktober 2023 um rd. 97% ggü. dem Vorjahresmonat und im Jahresverlauf 2023 um 95% ggü. 2022 gestiegen. Die Zahlen zeigen, dass aktuell größere Unternehmen stärker von Insolvenzen betroffen sind.

Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend zeigt für Dezember 2023 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen von 10,3% ggü. dem Vormonat November. Im Vorjahresvergleich ist ein Anstieg um 22,6% zu verzeichnen (November: +20,9%). Es ist der höchste Dezember-Wert seit Beginn der Datenerfassung im IWH -Insolvenztrend im Jahr 2016. Das vierte Quartal 2023 war damit voraussichtlich das insolvenzstärkste Quartal desvorigen Jahres, obwohl das vierte Quartal normalerweise die wenigsten Insolvenzen eines Jahres aufweist. Laut IWH dürfte sich der Anstieg der Insolvenzzahlen auch in diesem Jahr noch fortsetzen.

2. Branche Tiefbau

Der Wirtschaftszweig Tiefbau bekommt die Folgen des Kriegs in der Ukraine deutlich zu spüren. Während die Corona-Krise im gesamten Baugewerbe nur wenig Schaden anrichtete, leiden die Tiefbauunternehmen nunmehr an einer Verknappung und Verteuerung von Materialien und Energie. In der Folge wächst der Markt nur noch nominal, während er sich real sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragsvolumen verkleinert. Auf der anderen Seite ist der Bedarf angesichts der Herausforderungen bei der Verkehrsinfrastruktur, der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit enorm und gibt dem Wirtschaftszweig auch für die nächsten Jahre Rückhalt.

- Mehr Betriebe und Beschäftigte erwirtschafteten nominales Umsatzwachstum

Im Wirtschaftszweig Tiefbau wurden erstmals mehr als 60 Mrd. € umgesetzt. Das Jahr 2023 verzeichnet damit einen nominalen Umsatzanstieg, wobei das Absatzvolumen real zurzeit tendenziell sinkt. Gleichwohl hat sich der Trend eines Anstiegs der Betriebs- und Beschäftigtenzahlen bis zuletzt fortgesetzt. Hier ist allerdings im Falle einer negativen realen Umsatzentwicklung, die erheblich von öffentlichen Aufträgen abhängt, künftig mit sinkenden Zahlen und möglicherweise Betriebsaufgaben bzw. auch Insolvenzen zu rechnen.

- Steigende Preise und Personalmangel wirken hemmend

Obwohl der Personalbedarf auftragsbedingt unter Umständen für eine Übergangszeit etwas niedriger sein wird, dürfte sich im Tiefbau der Fachkräftemangel verfestigen. Dies liegt insbesondere daran, dass innerhalb der nächsten Jahre zahlreiche Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und oftmals nicht adäquat ersetzt werden können. Kurzfristig dürfte sich der Materialmangel allerdings gravierender auswirken als der Personalmangel. Der Krieg in der Ukraine hat zu einer Verknappung und einer Verteuerung von Material und Energie geführt. In der Folge musste der Wirtschafts-zweig seine Leistungen selbst teurer anbieten.

- Nachhaltigkeitsaspekte prägen das Geschehen

Die Wirtschaft in Deutschland hat das Ziel, bis zum Jahr 2045 CO 2 -neutral zu produzieren. Das gilt auch für das gesamte Baugewerbe. Verbunden ist dies mit dem Risiko, dass sich die Leistungen weiter verteuern, aber auch mit der Chance, durch Veränderungen bei der Wertschöpfung den Digitalisierungsprozess voranzubringen. Die Nachhaltigkeitsrisiken des Wirtschaftszweigs Tiefbau werden insgesamt von der Sparkassen-Finanzgruppe als gering ausgewiesen (S-ESG-Branchenscore Note B).

- Pessimistische Erwartungen für die kommenden Monate

Laut ifo Konjunkturumfrage im Tiefbau war die Stimmungslage im März 2023 noch weitgehend neutral. Was die Erwartungen für die kommenden sechs Monate angeht, zeigt sich aber ein negatives Bild, in dem die Pessimisten überwiegen. Allerdings ist der Negativtrend in den letzten Jahren zu den Vormonaten etwas rückläufig.

- Chancen und Risiken im Überblick:

Chancen:

Chancen durch Geothermie und Wärmepumpen

Sanierung des Straßennetzes samt Brücken

Risiken:

Die Kriegsfolgen machen sich negativ bemerkbar

Abhängigkeit von öffentlichen Aufträgen

Die ausklingende Pandemie seit 2021 hat sich nicht in allen Branchen negativ ausgewirkt. Gerade im Tiefbau sind weiterhin Projekte vorhanden.

3. Branche Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren

Das Jahr 2023 war weiterhin von den Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie einer hohen Inflation geprägt. Erschwerend kamen zudem Nachfragerückgänge in wichtigen Abnehmerindustrien und die Rekordwerte für Großhandelsstrompreise hinzu.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen steigerten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren ihre Umsätze 2023 dennoch erneut kräftig um 10,6%. Da die verarbeitete Menge jedoch gleichzeitig gesunken ist, war dieses Wachstum ausschließlich preisgetrieben. Im Vergleich zu 2019 konnten die Produzenten von Gummiwaren ihr Umsatzniveau wieder knapp erreichen. Die Hersteller von Kunststoffwaren erhöhten ihre Umsätze in diesem Zeitraum um 11 Mrd. €.

- Konjunktur in Abnehmerindustrien entscheidend

Die Geschäftsentwicklung wird überwiegend davon bestimmt, wie die Konjunktur der Abnehmer sich darstellt: In der Automobilindustrie beispielweise brach zu Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine die Produktion aufgrund fehlender Kabelbäume, die vorwiegend in der Ukraine gefertigt werden, ein. Auch im Maschinenbau, der Elektrotechnik sowie der Baubranche dämpften Lieferengpässe bei Rohstoffen die Produktivität. Auch Beschaffung und Absatz stehen und fallen mit Entwicklungen im Ausland. Der Export von Branchenerzeugnissen ist rückläufig, während die hohen Energiepreise im Inland den Import aus Ländern mit geringeren Energiepreisen in Teilen äußerst attraktiv machen. Dies und der zunehmende Wettbewerb mit technisch anspruchsvollen Gütern haben auch dazu geführt, dass sich der negative Handelssaldo mit China 2022 verdoppelt hat.

- Standortverlagerungen infolge hoher Energiepreise

Die im internationalen Vergleich hohen Energiepreise stellen für den Wirtschaftszweig eine große Herausforderung dar. Sollten die Energiekosten auch weiterhin deutlich über denen der internationalen Wettbewerber liegen, droht der Standort Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Immer mehr Unternehmen geben an, ihre Produktion ins Ausland verlagern zu wollen, sollte sich die Situation nicht verbessern.

- Zukunft der Kreislaufwirtschaft

Die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft ist die Grundlage, um Ressourcen zu sparen, zu recyclen und wiederzuverwenden. Dafür müssen allerdings neue Technologien und Materialien entwickelt werden. Gute Chancen bestehen für Hightech-Kunststoffe sowie für digitale Fertigungs- und Automatisierungsprozesse. Für kleine und mittelständische Betriebe bieten der Zusammenschluss in Clustern und Netzwerken sowie Kooperationen mit Forschungseinrichtungen vielversprechende Möglichkeiten, das Risiko auf mehrere Partner zu verteilen.

Aktuell muss sich die Branche mit den hohen Energiepreisen, dem Fachkräftemangel sowie den verschärften Chemikalienverordnungen auseinandersetzen. Die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren weist insgesamt mittlere Nachhaltigkeitsrisiken auf (S-ESG-Branchenscore Note C).

- Chancen und Risiken im Überblick:

Chancen:

Industrie 4.0 und Digitalisierung mit Einsatz KI

Kunststoffrecycling/Verbesserung Kreislaufwirtschaft

Risiken:

Produktionseinschränkungen durch Gasmangellage

Imageschaden durch Umweltverschmutzung

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs der DENSO GmbH

1. Geschäftsfelder

Auf Basis unserer über 100-jährigen Erfahrung entwickeln, produzieren und vertreiben wir Korrosionsschutzprodukte für Rohre und Pipelines sowie Dichtmittel für den Straßen-, Gleis- und Ingenieurbau/Kanalbau. Wir konzipieren Lösungen für die unterschiedlichen und meist komplexen Anforderungen der Praxis: von der Forschung über die Produktfertigung mit ständiger Qualitätskontrolle, die Entwicklung von Verarbeitungsgeräten, bis hin zum termingerechten Versand.

2. Umsatz- und Auftragslage

In diesem Jahr verzeichnen wir einen erfreulichen Anstieg des Rohergebnisses, der sowohl durch Steigerungen im Inland als auch im Ausland gekennzeichnet ist. Den größten Zuwachs konnten wir durch Projektgeschäfte verzeichnen. Hier zeichnet es sich aus, dass gute Kontakte die Realisation von Großprojekten über einen Zeitraum von mehreren Jahren ermöglichen. Der Anstieg ist dabei mit Ausnahme von der Gewinnung von Neukunden im Wesentlichen preisabhängig, da die massiv gestiegenen Rohstoffkosten abgefedert werden mussten. Erfreulicherweise hat sich das Tagesgeschäft in unseren Sparten Korrosionsschutz und Infrastruktur auf einem recht ansehnlichen Niveau weiterhin stabilisiert. Auch im Bereich Straßenbau setze sich der im letzten Jahr schon aufgezeigte positive Trend fort. Dies ist weiterhin auf unsere neuen, weiterentwickelten Produkte zurückzuführen - ein weiteres Beispiel, dass technisch, innovative Produkte gerade in Nischenmärkten besondere Beachtung finden. Daneben weist das Tagesgeschäft weiterhin eine stabile Auftragslage auf.

Die Anfragen nach unseren Qualitätsprodukten aus dem Markt, insbesondere auch für Exportgeschäfte bei Großprojekten, zeigen uns, wie wichtig es ist, sich den ständig neuen Anforderungen mit gut durchdachten innovativen Lösungen zu stellen. Darin sehen wir unsere Chance, aber auch unsere Aufgabe im Wettbewerb zu bestehen.

3. Produktion und Beschaffung

Wir konnten unser hohes Produktionsniveau auch in 2023 nochmals steigern. Dabei sind das Preisniveau und die Verfügbarkeit unserer Schlüsselrohstoffe weiterhin die entscheidenden Faktoren einer erfolgreichen Beschaffungsplanung. Gerade in der jetzigen Zeit ist es weiterhin besonders wichtig, die Preistendenzen in den Märkten zu beobachten. Dies ist umso wichtiger, da wir ausschließlich Qualitätsrohstoffe einsetzen, die einer permanenten Kontrolle unterliegen. Eine Substitution unserer Rohstoffe wird nicht vorgenommen. Bei der Beschaffung streben wir stets an, Lagerkapazitäten optimal auszulasten.

4. Investitionen

Abgesehen von laufenden Kleininvestitionen tätigt die DENSO GmbH grundsätzlich keine Investitionen, da Ihr die für den laufenden Geschäftsbetrieb erforderlichen Sachanlagen in Rahmen eines Pachtverhältnisses überlassen werden.

5. Finanzierung

Aus dem laufenden Cash-Flow sind alle notwendigen Beschaffungen (Rohstoffe, Handelswaren, Dienstleistungen etc.) finanziert worden. Eine Darlehensaufnahme bei Fremdkapitalgebern war nicht erforderlich.

6. Personal

Im Bereich "Angestellte" haben wir durchschnittlich 49 Mitarbeiter beschäftigt. Im gewerblichen Bereich haben wir 46 Mitarbeiter beschäftigt.

C. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 19%. Absolut gesehen hat sich das Gesamtkapital um 20% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies erfolgte aufgrund einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen und Anstieg der Pensions- und sonstigen Rückstellungen bei sonst gleichbleibenden Positionen im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Aktivseite ist neben der gestiegenen Liquidität der wesentliche Posten weiterhin unser Vorratsbestand mit rund 60% der Bilanzsumme. Unsere kurzfristigen Vermögensgegenstände sind nach dem strengen Niederstwertprinzip wie in den Vorjahren bewertet. Erkennbare Verluste erfahren eine verlustfreie Bewertung über Abwertungen und Rückstellungen.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist weiterhin sehr stabil. Ausreichende Liquidität war zu jeder Zeit gewährleistet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken und betragen rund 7% der Bilanzsumme. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind annähernd auf Vorjahresniveau geblieben. Das Verfahren, Abtretungen der DENSO-Gesellschaften in Leverkusen untereinander, um Forderungen und Verbindlichkeiten bei allen Gesellschaften zu minimieren, hat sich bewährt und kam wieder zur Anwendung. Dass unser Mahnsystem weiterhin sehr effektiv ist, beweist unsere Situation bezüglich von Forderungsausfällen: wir haben wiederum keine. Unsere gute Bonität wurde auch wieder durch das Zertifikat der Creditreform bestätigt. Auch etwaige von den Banken eingeräumte Kreditlinien werden bis auf kurzfristige Finanzierungen (Akkreditiv-/Avalgeschäft) nicht in Anspruch genommen.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Personalkosten haben sich erhöht, da wir einerseits einen Sondereffekt bei den Aufwendungen für die Altersversorgung hatten und auch Lohn- und Gehaltsanpassungen auf Grund der gestiegenen Lebenshaltungskosten vornehmen mussten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich durch folgende Ereignisse insgesamt erhöht: umsatzabhängige Wertberichtigungen sind auf Grund von Exportrisiken gestiegen, Kosten für Messen und Reisekosten pendeln sich weiterhin auf das Niveau von vor der Pandemie ein und zusätzliche Läger blieben weiter angemietet. Das verbesserte Finanzergebnis ist auf eine sicher angelegte Geldanlage zurückzuführen.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die zukünftige Geschäftsentwicklung in unserem Nischenmarkt zu prognostizieren ist auf Grund der vielschichtigen Einflussfaktoren sehr komplex. Angefangen über die weltweiten Rahmenbedingungen bis hin zu den speziellen marktspezifischen Begebenheiten können diese sowohl als einzelne aber auch als kumulative Faktoren zukünftige Marktentwicklungen beeinflussen. Wir erleben aktuell Steigerungen bei den Rohstoffpreisen und einer Verknappung wichtiger Rohstoffe in einem Ausmaß, wie es seit dem zweiten Weltkrieg noch nicht erlebt wurde. Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Auswirkungen des Überfallkrieges von Russland auf die Ukraine sind nun auf den Rohstoffmärkten voll eingeschlagen. Hinzu kommt die Unsicherheit bei den Energiepreisen in Deutschland, die weltweit die höchsten sind und somit im internationalen Wettbewerb einen erheblichen Nachteil darstellt. Daher ist eine konkrete Prognose derzeit nicht möglich. Hinzu kommt die Unsicherheit im Osten Europas, wo sich ein gewaltiges Konfliktpotential ergeben kann. Welches Ausmaß dies auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben wird, ist derzeit nicht abzuschätzen.

Die für zukünftige Investitionen erforderliche wirtschaftliche Ertragskraft wird einerseits durch Umsatzerlöse anderseits aber auch von der Kostensituation bestimmt. Unsere Schlüsselrohstoffe spielen hierbei eine besondere Rolle. Nur durch den Einsatz dieser Premiumprodukte sind wir in der Lage immer gleichbleibende Qualitätsprodukte herzustellen. Wir sind immer wieder bestrebt, Kosteneinsparungen und Effizienzverbesserungen zu erzielen. Dies geschieht sowohl bei den direkten Produktionskosten als auch bei den Gemeinkosten. Diese werden regelmäßig auf Einsparungspotentiale überprüft. Sollten wir dabei feststellen, dass Prozessveränderungen Kosten minimieren, werden wir diese auch zielgerichtet umsetzen. Wichtige Faktoren wie Zuverlässigkeit und Liefertreue sind für uns im Zusammenhalt mit unseren Kunden sehr wichtig.

2. Chancenbericht

Eine wesentliche Prämisse ist, dass unsere jahrzehntelang erfolgreiche Strategie, die zahlreichen Patentschutzrechte für unsere innovativen Produkte zu verteidigen und neue Erfindungen zu Patenten anzumelden, weiterhin unsere Zukunft positiv bestimmen wird. Unser finanziell stabiles Gleichgewicht bietet uns einen ausgezeichneten Rahmen zur Umsetzung neuer und kreativer Ideen. Mitarbeiter, die motiviert sind und entsprechende Qualifikationen vorweisen, bilden eine weitere Grundlage für erfolgreiche zukunftsorientierte Geschäftspolitik. Wir gehen davon aus, dass wir auf dieser Basis weiterhin erfolgreich am Markt agieren werden.

3. Risikobericht

Freies Unternehmertum birgt immer gewisse Risiken. Diese rechtzeitig zu erkennen und gegenzusteuern ist das Erfolgsrezept für gesunde und langfristig erfolgreiche Unternehmen. Die Risikominimierung versuchen wir mit zielgerichteten Strukturen in unserer Organisation und Führungsebenen zu gewährleisten. Dabei hilft uns u.a. auch unser neu ausgerichtetes Controllingsystem, damit wir frühzeitig sinnvolle Maßnahmen bei erkennbaren Geschäftsrisiken einleiten können.

Wesentliche Risiken sehen wir in folgenden Bereichen:

- Beschaffungsmarkt:

Auf Grund unserer besonderen Rohstoffsituation sind wir im permanenten Austausch mit unseren langjährigen und zuverlässigen Lieferanten, um frühzeitig negative Veränderungen durch z.B. Marktverknappung zu erfahren. Nur so bleibt die Basis für den Qualitätsstandard unserer Produkte erhalten, da keine Substitution dieser Premiumrohstoffe gewollt ist. Momentan spüren wir eine erhebliche Angebotsverknappung einiger unserer Schlüsselrohstoffe.

- Personal:

Fachlich qualifiziertes Personal ist insbesondere im Bereich von Forschung und Entwicklung aber auch in unseren technischen Bereichen besonders wichtig. Diese bilden die Basis für unsere Produkte und gewährleisten somit durch Ihre technischen Fähigkeiten und Kenntnisse den Fortbestand unseres jahrzehntelangen erworbenes Know-How und dessen Weiterentwicklung. Inwieweit der Personalmarkt dies auch zukünftig zur Verfügung stellt, bleibt offen. Die DENSO GmbH versucht als Arbeitgeber, die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu stärken und ist jederzeit offen für konstruktive Kritik. Nur so stärkt man das Vertrauen in der Belegschaft. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich als wichtige Mitgestalter des Unternehmens fühlen. Dies ist auch ein wichtiges Kriterium bei der Personalsuche für das internationale Geschäft. Nur so konnten wir für die Tätigkeit im weltweiten Korrosionsschutzmarkt Mitarbeiter finden, die durch jahrelange Tätigkeit in dieser Branche sich nunmehr für die DENSO GmbH als Arbeitgeber entschieden haben.

- Liquidität:

Ein erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich durch ein erfolgreiches Liquiditätsmanagement aus. Wenn ausreichende finanzielle Möglichkeiten existieren, können erforderliche zukunftsweisende, effizienzsteigernde Maßnahmen durchgeführt werden. Je weniger Abhängigkeit gegenüber Dritten (Banken) existiert, desto einfacher lassen sich Rationalisierungsprozesse umsetzen. Die DENSO GmbH verwaltet die erwirtschafteten Erträge und den daraus resultierenden Liquiditätszufluss stets sehr konservativ.

- IT:

Eine immer größere Bedeutung kommt der Automation in allen Organisationseinheiten eines Unternehmens zu. Diesen Umstand hatten wir Rechnung getragen und vor geraumer Zeit unser IT-Team personell aufgestockt. Damit verbunden war aber auch ein Wissenssprung, da nun auf Basis neuer externer Erfahrungen mit unserem schon existierenden Basiswissen sehr gute Synergieeffekte erzielt werden konnten. Auch der Schnelllebigkeit in dieser Branche müssen wir Rechnung tragen und vermehrt darauf achten, technische Neuerungen sowohl im Hard- als auch im Softwarebereich zielgerichtet und zeitnah durchzuführen. Auch die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen im Bedarfsfall ist in wichtigen Unternehmensteilen gelungen, so dass einerseits der gewohnte Service gegenüber unseren Kunden aufrechterhalten und wir anderseits der gewünschten Arbeitsflexibilität unserer Mitarbeiter gerecht werden konnten.

- Wirtschaftliche Lage:

Die weiterhin etwas unsichere Lage durch die Folgen der Pandemieentwicklung hat viele bisher eingespielte Prozesse auch im Wirtschaftsleben massiv verändert. Dies ist auch im Beschaffungswesen sowohl unserer Rohstoffe als auch von weniger bedeutenden Materialien spürbar. Wir werden weiterhin sehr besonnen die Märkte beobachten, um auch strategische Entscheidungen über die Weiterentwicklung unserer Geschäfte treffen zu können.

E. Sonstige Angaben

Technische Visionen: DENSO - Technologien von morgen

Eine leistungsfähige Produktionstechnologie, hoch qualifizierte Mitarbeiter und jahrzehntelange Erfahrung sind die Basis für kontinuierliche Produktentwicklungen und wegweisende Lösungsansätze. Wir stellen sehr strenge Anforderungen an die Qualität der Einsatzrohstoffe, so dass nur Rohstoffe von Anbietern verwendet werden, die eine hohe Lieferzuverlässigkeit garantieren. Eine Substitution von Einsatzstoffen aus Kostengründen erfolgt bei uns nicht. Dies garantiert unseren Kunden und uns eine hohe Konstanz in der Produktqualität.

Alle DENSO-Produkte tragen das Qualitätssiegel "Made in Germany". Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, erfolgt auch die Fertigung auf Produktionsanlagen deutscher Maschinenbauer. Dabei setzen wir bei unseren Herstellungsverfahren auf eine sehr hohe Fertigungstiefe und effiziente Produktionsabläufe, inklusive Chargenrückverfolgung über IT-gesteuerte Barcode-Systeme. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden nur leistungsfähige Produkte erhalten, die ihren anspruchsvollen Aufgaben gerecht werden.

Intelligente Verarbeitungsgeräte für maximale Effizienz

Wir stellen nicht nur Korrosionsschutz- und Straßenbauprodukte her, sondern haben auch eine eigene Ingenieur-Abteilung zur Entwicklung und Herstellung der dazugehörigen Verarbeitungsgeräte. Mit diesen lassen sich unsere Produkte schneller, effizienter und sicherer einsetzen. Wir betrachten die Herausforderungen aus Anwendersicht und entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft neue Lösungen. So bringen wir bereits seit über 25 Jahren mit dem TOKOMAT ® die industrielle Bitumenfugenband-Extrusion direkt auf die Baustelle und steigern die Effizienz bei der Applikation unseren Korrosionsschutzbänder mit den DENSOMAT ® -Wickelgeräten.

 

Leverkusen, 26. Februar 2024

gez. Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vergleichszahlen 2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 0,00 0,00
II. Finanzanlagen 3.981,61 3.981,61
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 13.421.969,14 13.431.073,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.240.253,35 4.297.228,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.856.475,82 1.135.989,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 218.465,64 42.785,15
22.741.145,56 18.911.057,38

PASSIVA

Vergleichszahlen 2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Bilanzgewinn 2.417.992,98 1.431.417,23
B. Rückstellungen 8.183.915,13 7.133.388,17
C. Verbindlichkeiten 10.139.237,45 8.346.251,98
22.741.145,56 18.911.057,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Vergleichszahlen 2022
1. Rohergebnis 23.384.393,37 19.522.956,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.323.234,22 5.692.638,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.720.749,60 1.201.117,98
davon für Altersversorgung: € 686.035,70 (Vorjahr: € 245.786,25)
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 70.239,39 113.244,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.202.073,73 11.010.120,31
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.388,54 34.877,92
davon aus verbundenen Unternehmen: € 16.927,51 (Vorjahr: € 33.980,19)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 170.070,56 182.684,37
davon an verbundene Unternehmen: € 68.331,56 (Vorjahr: € 75.704,37)
davon aus Aufzinsungen: € 101.655,00 (Vorjahr: € 106.980,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 817.162,07 367.319,17
8. Ergebnis nach Steuern 2.136.252,34 990.710,33
9. Sonstige Steuern 49.676,59 49.676,63
10. Jahresüberschuss 2.086.575,75 941.033,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DENSO GmbH hat ihren Sitz in Leverkusen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 48303.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, im Übrigen mit einem Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB, bewertet worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten ohne Einbeziehung anteiliger Verwaltungs- und Sozialkosten oder mit den niedrigeren Absatzpreisen - ggf. unter Berücksichtigung der bis zu ihrer Fertigstellung noch entstehenden Kosten - bewertet. Zinsen für Fremdkapital gehen nicht in die Herstellungskosten ein.

Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Für mögliche Forderungsausfälle bestehen angemessene Wertberichtigungen.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, Düsseldorf, vom 18.01.2024 nach dem modifizierten Teilwertverfahren. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p.a. 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt)
Rechnungszinssatz p.a. 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt)
Gehaltstrend p.a. 2,50 %
BBG-Trend p.a. 2,50 %
Rententrend p.a. 2,00 %
Fluktuation p.a. 5,00 %

Die Berechnung der Rückstellung für die Witwen-/Witwerleistungsanwartschaft erfolgte teils nach der sogenannten kollektiven Methode, bei der die Verheiratungswahrscheinlichkeit der verwendeten Rechnungsgrundlagen zugrunde gelegt wurde, sowie teils nach der sogenannten individuellen Methode, d.h. auf Basis der tatsächlichen Daten des/der Ehegatten/in. Darüber hinaus wurden auch nicht zugesagte, aber Kraft Richterrechts bestehende Witwerleistungsanwartschaften nach der kollektiven Methode eingerechnet.

Als Finanzierungsendalter wurden für Altersteilzeitbeschäftigte das Alter zum vereinbarten Ende des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses und für den übrigen Personenkreis die nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 frühestmöglichen Rentenbeginnalter angesetzt.

Der sich bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen ergebende Unterschiedsbetrag gem.

§ 253 Abs. 6 HGB beträgt € 77.765,00. In dieser Höhe besteht gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre.

Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 1.738.708,31 (Vorjahr: € 2.048.734,71) enthalten.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 8.884.703,64 (Vorjahr: € 6.847.240,82) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 331.417,23.

III. Sonstige Angaben

1. Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 49 (Vorjahr: 46)
Angestellte 46 (Vorjahr: 46)
Gesamt 95 (Vorjahr: 92)

2. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB).

3. An frühere Geschäftsführer oder deren Hinterbliebene wurden Ruhegehälter in Höhevon € 209.172,00 gezahlt. Für zukünftige Zahlungen steht eine Rückstellung von € 2.105.560,00 zur Verfügung.

4. Die Geschäftsführung bestand aus den Herren

Stephan Wedekind MSc, Kaufmann,

Thomas Kaiser, Diplom-Ingenieur.

5. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 8.884 auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, soweit sie nicht in der Bilanz erscheinen, ergeben sich aus dem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Die jährlichen Pachtzahlungen sind u.a. abhängig vom Jahresergebnis der Pächterin und können somit für die Zukunft nicht beziffert werden. In 2023 betrug die Pachtzahlung TEUR 2.693.

7. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 70.239,39 70.239,39 0,00
Sachanlagen insgesamt 0,00 70.239,39 70.239,39 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.981,61 0,00 0,00 3.981,61
Finanzanlagen insgesamt 3.981,61 0,00 0,00 3.981,61
Anlagevermögen insgesamt 3.981,61 70.239,39 70.239,39 3.981,61
Entwicklung der Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 70.239,39 70.239,39 0,00
Sachanlagen insgesamt 0,00 70.239,39 70.239,39 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen insgesamt 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 0,00 70.239,39 70.239,39 0,00
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
Sachanlagen insgesamt 0,00 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.981,61 3.981,61
Finanzanlagen insgesamt 3.981,61 3.981,61
Anlagevermögen insgesamt 3.981,61 3.981,61

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss, in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DENSO GmbH, Leverkusen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DENSO GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DENSO GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Krefeld, den 05. April 2024

Hennecken & Partner Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Hennecken, Wirtschaftsprüfer

Hennecken-Thormählen, Wirtschaftsprüferin

PROTOKOLL

Auf der auf den heutigen Tag einberufenen Gesellschafterversammlung der DENSO Holding GmbH & Co. KG, als Gesellschafterin der DENSO GmbH, Leverkusen, wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1.

Die Bilanz per 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von € 22.741.145,56, einem Jahresüberschuss von € 2.086.575,75 und einem Gewinnvortrag von € 331.417,23 wird hiermit festgestellt.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Wirtschaftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

3.

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Leverkusen, den 13.05.2024

gez. die Gesellschafter

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