Diehl Metal Applications GmbH
Am Stichkanal 6, 14167 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ramin Ghafoori seit 27.3.2026 | Geschäftsführer |
Tobias Stecher seit 27.3.2026 | Prokura |
Thierry Lambert seit 16.10.2025 | Prokura |
Marc Burges seit 20.5.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Woldt seit 20.5.2019 | Prokura |
Hillka Riebesell seit 17.12.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diehl Metal Applications GmbHRöthenbach a.d.PegnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht 20201. Grundlagen des UnternehmensDie Diehl Metal Applications GmbH (DMA GmbH) ist Teil des international agierenden Geschäftsfelds Diehl Metal Applications, das wiederum dem Teilkonzern Metall der Diehl-Gruppe zugeordnet ist. Die DMA GmbH deckt innerhalb des Geschäftsfelds mit zwei von insgesamt 5 Standorten mehrere Wertschöpfungsstufen ab. Hierzu zählen insbesondere die Galvanik, die Stanztechnik sowie das Kunststoffumspritzen in Verbindung mit der Montage von metallischen Verbindungen und Verbundteilen auf höchstem industriellen Niveau. Das Unternehmen produziert an den Standorten Berlin und Teltow und beliefert namhafte Kunden mit den Schwerpunkten in den Bereichen Automotive und Elektroindustrie im In- und Ausland. 2. WirtschaftsberichtKonjunkturelle Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Im Gegensatz zum Vorjahr (2,8 %) wird für 2020 mit einem Negativwachstum von -3,5 % gerechnet. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug preis- und kalenderbereinigt -5,4 % und lag damit weit unter dem Wert des Vorjahres (0,6 %) und deutlich unter den Prognosen. Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für den Euroraum insgesamt. Nach einem leichten Wachstum von 1,3 % im Vorjahr war dieses Jahr ein Einbruch von 7,2 % zu verzeichnen. Die großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien haben dabei im Vergleich zu Deutschland eine noch schlechtere Entwicklung zu verkraften. Konträr zum Vorjahr präsentieren sich auch die USA. Nach einem Wachstum von 2,2 % im Jahr 2019 war im Kalenderjahr 2020 ein Rückgang von -3,4 % zu verzeichnen. Ähnlich zeigt sich auch der südamerikanische Markt. Mexiko musste nach einem schwachen Rückgang der Wirtschaftsleistung im Vorjahr (-0,1 %) für dieses Jahr einen Einbruch von -8,5 % verzeichnen. Auch Brasilien wurde in diesem Kalenderjahr mit einem Rückgang von 4,5 % getroffen und kann das Vorjahreswachstum (1,4 %) nicht halten. Das Wachstum der asiatischen Wirtschaft ist 2020 nach 5,4 % im Vorjahr lediglich um -1,1 % gesunken. Allein China präsentiert sich dieses Jahr mit einer positiven Wachstumsrate von 2,3 %. In den kommenden beiden Jahren wird mit deutlichen Aufholeffekten gerechnet, soweit die prognostizierte Verfügbarkeit von Impfstoffen wie geplant eintritt und deren Wirkung auch neue Mutationen umfasst. Die Stärke der Erholung wird sich zwischen den Ländern, abhängig vom Zugang zur medizinischen Versorgung und zu Impfstoffen, sowie der Wirksamkeit politischer Unterstützung bei der Überwindung der Krise unterscheiden. Für Deutschland werden 2021 und 2022 Wachstumsraten von 3,5 % bzw. 3,1 % erwartet. Auch der Euroraum insgesamt soll sich mit 4,2 % und 3,6 % erholen. Für die asiatische Wirtschaft wird mit einem vergleichbaren Effekt auf einem aber insgesamt höheren Niveau gerechnet, sodass in den beiden Folgejahren vergleichsweise hohe Wachstumsraten von 8,3 % und 5,9 % prognostiziert werden. (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook Update vom 26. Januar 2021) Entwicklung der Branche Die wichtigsten Branchen der DMA GmbH sind die Automobil- und die Elektroindustrie. Die Eintrübung der Weltkonjunktur infolge der COVID-19-Pandemie hatte im Geschäftsjahr negative Auswirkungen auf den gesamten Industriesektor. Nach dem Verband der Automobilindustrie (VDA) verzeichnete die Automobilindustrie bei den Neuzulassungen in 2020 einen starken Einbruch. In den wichtigsten Regionen entwickelte sich die Kennzahl wie folgt: China -6,1 %, USA -14,7 % und Westeuropa (EU14+EFTA+UK) -24,5 %. Deutschland selbst koppelte sich von diesem Trend nicht ab (-19 %). Die Märkte waren und sind stark von den Verwerfungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Die für die DMA wichtige Pkw-Weltproduktion deutscher Konzernmarken sank 2020 um 25 %. (Quellen: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/210119-Europ-ischer-Pkw-Markt-bricht-2020-um-ein-Viertel-ein.html und https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/210108-Corona-Effekt--Austausch--lterer-Autos-stockt.html) Für die Elektroindustrie liegen bisher Prognosedaten für das Jahr 2020 vor. Danach liegen die Wachstumsraten in China 0 %, in den USA -7 % und in Europa -7 % durchweg unter dem Vorjahr. Der Markt in Deutschland sank um -9 %. (Quelle:https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen /2020/September/ZVEI-Welt-Elektromarkt_Ausblick_bis_2021/ZVEI-Welt-Elektromarkt-Ausblick-September-2020.pdf) Für 2021 geht der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) von einer Erholung der Produktion in Deutschland aus. Es wird jedoch erwartet, dass das Niveau des Jahres 2019 nicht überschritten wird. (Quelle: ZVEI-Welt-Elektromarkt-Ausblick-September-2020.pdf) Für 2021 erwartet die DMA für den weltweiten PKW-Markt ausgehend von der niedrigen Basis 2020 moderate Wachstumsimpulse. Das Vor-Corona Niveau wird aber in 2021 nicht erreicht. Umsatz- und Auftragsentwicklung Aufgrund des Corona-Lockdowns von März bis Mai 2020 und dem starken Rückgang der Industrieproduktion allgemein konnte die DMA die Umsatzziele 2020 nicht erreichen. Der Umsatz der DMA GmbH betrug 101,8 Mio. € (-13,7 %) gegenüber 117,9 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang betraf im Wesentlichen die Umsatzbereiche Galvanik -13,0 % und Stanzen -21,0 %. Im Bereich Kunststoffumspritzen konnte der Umsatz durch den Hochlauf der Sensorhousing-Projekte nahezu konstant gehalten werden. Der Umsatzanteil der einzelnen Bereiche am Gesamtumsatz bleibt annähernd unverändert. Beginnend ab September 2020 verzeichnete die DMA eine Erholung der Auftragslage, die sich aktuell fortsetzt. Diese Entwicklung resultiert aus der allgemein anziehenden Konjunktur im Automobil- und Elektroniksektor, wobei die DMA GmbH weiterhin vom Trend der weiteren Elektrifizierung in den Fahrzeugen partizipiert. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage: Die Bilanzsumme beläuft sich auf 76,6 Mio. € (Vorjahr 78,1 Mio. €). Im Wesentlichen ergibt sich diese Veränderung aus dem Rückgang der Vorräte in Höhe von -1,0 Mio. €. und dem Abbau der Forderungen in Höhe von 5,5 Mio. €. Dabei führte die Tochtergesellschaft Diehl Advanced Mobiltity GmbH, Zehdenick (DAM) Forderungen in Höhe von 5,0 Mio. € zurück. Gegenläufig erhöhte sich das Anlagevermögen im Wesentlichen durch die Zuschreibung zur Beteiligung an der DAM in Höhe von 5,4 Mio. € und die Gründung der Diehl Electronic Components Ltd Wuxi China mit einem Zugang von 0,4 Mio. €. Das Eigenkapital der DMA GmbH beläuft sich bei einem Jahresüberschuss von 4,8 Mio. € auf nunmehr 16,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 21,9 % (Vorjahr 15,3 %). Finanzlage: Die Gesellschaft nimmt am Finanzpool der Diehl-Gruppe teil. Die DMA finanziert sich somit im Wesentlichen konzernintern. Unter Anderem werden Guthaben täglich an die Diehl Stiftung & Co. KG abgeführt und erforderliche kurzfristige Darlehen werden ebenfalls darüber beschafft. Zum 31.12.2020 bestanden Cashpool-Verbindlichkeiten in Höhe von 6,2 Mio. € (Vorjahr 7,2 Mio. €) gegenüber der Diehl Stiftung & Co. KG. Die von der DAM eingegangene Rückzahlung der Forderungen in Höhe von 5,0 Mio. € wurde zur Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber der Diehl Metall Stiftung & Co. KG verwendet. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen um 4,2 Mio. € gesunken. Die Finanzierung der DMA GmbH erfolgt weiterhin über den Konzern. Dementsprechend sieht die Mittelfristplanung vor, dass die Finanzierung der Gesellschaft durch den Finanzpool der Diehl-Gruppe sichergestellt wird. Ertragslage: Das Jahresergebnis erhöhte sich signifikant von -0,6 Mio. € auf 4,8 Mio. € im Geschäftsjahr 2020. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten dabei einen Ertrag aus der Zuschreibung auf die Beteiligung an der DAM in Höhe von 5,4 Mio. € und Erträge aus der Erstattung von Sozialversicherungsbeiträge durch die Beantragung von Kurzarbeit in Höhe von 0,6 Mio €. Ohne den Ergebnisbeitrag aus der Zuschreibung ergibt sich ein Jahresergebnis von -0,6 Mio. € auf Vorjahresniveau. Der Umsatzeinbruch des 2. und 3. Quartals als Folge der COVID-19-Pandemie konnte durch Kostensenkungsmaßnahmen und Produktivitätssteigerungen nahezu kompensiert werden. Der Materialaufwand sank um 10,8 Mio. € nicht nur durch die gesunkene Betriebsleistung. Die Materialaufwandsquote sank darüber hinaus von 45,8% auf 42,9%. Der Rückgang der Personalaufwendungen um 3,8 Mio. € ergibt sich einerseits aus dem Rückgang der Mitarbeiterzahlen von 721 zu Jahresbeginn auf 679 zum 31.12.2020. Darüber hinaus wurde in den Monaten Mai bis August 2020 an beiden Standorten Berlin und Teltow Kurzarbeit umgesetzt. Schließlich führten Sachkosteneinsparungen in Höhe von 3,7 Mio. € zu einem entsprechenden Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2020 wurden 5,1 Mio. € (Vorjahr 6,4 Mio. €) investiert. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen im Ausbau der Kapazitäten in der Kunststofftechnik sowie dem Bau einer Abluftreinigungsanlage. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsabteilung des Unternehmens arbeitete auch im Jahr 2020 weiter an den bereits erfolgreich am Markt platzierten Kunststoff-Metall-Teilen für die Automobilindustrie. Darüber hinaus wurde an der Weiterentwicklung der bereits etablierten Produkt- und Prozesstechnologien gearbeitet. Dabei sind insbesondere die Produkte Einpresszonen sowie die Galvanikprozesse zu nennen. Produktion und Beschaffung Aufgrund der schwachen Marktnachfrage entsprach die Kapazitätsauslastung in allen Produktionsbereichen insbesondere im 2. und 3. Quartal nicht unseren Erwartungen. Erweiterungsinvestitionen wurden in der Galvanik und im Stanzbereich nicht durchgeführt. In der Kunststofftechnik wurde der Anlagenausbau für neu gewonnene Projekte fortgesetzt. Aufgrund der Auslastungssituation wurde das Schichtmodell angepasst, in den Monaten Mai bis August 2020 Kurzarbeit umgesetzt und die Anzahl der Leiharbeiter wesentlich reduziert. Die Edelmetallpreise stiegen im Geschäftsjahr 2020 kontinuierlich. Die Buntmetallpreise (Kupferlegierungen) entwickelten sich weitgehend stabil. Personal- und Sozialbereich Die DMA GmbH beschäftigte zum Ende des Berichtsjahres 679 Mitarbeiter und damit 42 Mitarbeiter weniger als zum 31.12.2019. Die Anzahl der Leiharbeitskräfte sank drastisch. Die Anzahl der Auszubildenden blieb mit 26 zum Jahresende nahezu unverändert. Die Ausbildungsquote betrug 3,8 %. Für die Frauenquote (§§ 52 (2) und 36 GmbHG) beträgt die festzulegende Zielgröße bis 30.06.2022 jeweils 0 % (mit Ausnahme von Leitungsebene 1: 12,5 % und von Leitungsebene 2: 20 %). Wir werden die gesetzlichen Erfordernisse einhalten und die bereits realisierte Frauenquote beibehalten. Gesamtaussage Aufgrund der extremen Marktverwerfungen im 2. und 3. Quartal 2020 konnten wir die im Vorjahr formulierten Erwartungen für die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis 2020 nicht erreichen. Die von der DMA eingeleiteten Maßnahmen führten dazu, dass sich die negativen Ergebnisauswirkungen, trotz eines Umsatzrückgangs von -13,7% oder 16,2 Mio. € in Grenzen hielten. Das Jahresergebnis liegt ohne Berücksichtigung der Zuschreibung auf die Beteiligung DAM auf Vorjahresniveau. 3. Risiko-, Chancen und PrognoseberichtRisikobericht Risikomanagementziele und -methoden Das Unternehmen arbeitet im Bereich der Unternehmensplanung nach den Diehl Konzern-Standards. Hierzu zählt u. a. die Liquiditätsplanung, die Planung der Ergebnisentwicklung und die Investitionsplanung und -beantragung. Durch das monatliche Reporting an die Leitung des Unternehmens und die Zentrale werden wesentliche Risiken zeitnah gemeldet, diskutiert und anschließend ggfs. entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus findet eine laufende Abstimmung der Aktivitäten im Rahmen von Sitzungen des Führungskreises sowie durch den Austausch mit der Standortleitung unserer Tochtergesellschaft statt. Zusätzlich werden regelmäßig Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellt. Innerhalb der Diehl-Gruppe wurde im Jahr 2009 eine Compliance-Organisation eingerichtet. Über entsprechende Themen werden regelmäßig Compliance-Sitzungen abgehalten, deren Ergebnisse an den Corporate Compliance Officer der Diehl-Gruppe berichtet werden. Um auch im Notfall die Belieferung der Kunden weitgehend sicherzustellen, liegen Notfallpläne vor, die Brandvorbeugungsmaßnahmen für Einrichtungen und Gebäude, Strategien zur Fertigungs- und Werkzeuglagerung, zur Datensicherung und zum Weiterbetrieb der Datenverarbeitung sowie Vorgehensweisen bei Unterbrechungen der Energieversorgung, bei Arbeitskräftemangel und bei Ausfall von Engpassanlagen umfassen. Um mögliche Folgen von Schadensfällen und Haftungsrisiken zu begrenzen, sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Inhalt der Versicherungen werden laufend in Zusammenarbeit überprüft und, wenn notwendig, angepasst. Zur Erreichung der hohen Sicherheits- und Umweltstandards, die sich auch in der Qualität unserer Produkte widerspiegeln, verfügt die DMA über ein nach IATF 16949:2016 (früher: ISO/TS 16949) und DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem sowie um ein nach EG-Öko-Audit-Verordnung und DIN ISO 14001:2015 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Die DMA achtet darauf, dass die Lieferanten mindestens nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert sind. Die Lieferanten werden kontinuierlich bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind versichert. Forderungsausfälle waren in den letzten Jahren nicht bzw. nur in geringem Umfang zu verzeichnen. Soweit Ausfall- oder Bonitätsrisiken bekannt sind, werden unter Berücksichtigung der versicherten Werte entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Risiken Wesentliche Risiken der DMA entfallen zum Bilanzstichtag auf das externe Umfeld. Unter den externen Risiken sind im Wesentlichen Risiken aus der Branche mit der Intensivierung des Wettbewerbs und dem Beschaffungsmarkt enthalten. Bei den genannten Risiken handelt es sich um nicht quantifizierbare Risikofelder.
Die wesentlichen Kunden der DMA GmbH sind in den Branchen Automotive und der Elektroindustrie tätig. Diese generelle Abhängigkeit führt dazu, dass negative Entwicklungen in der allgemeinen Geschäftsentwicklung dieser Branchen nicht anderweitig kompensiert werden können. Die Märkte unserer Kunden sind stark internationalisiert. Dementsprechend wird von der DMA GmbH eine zunehmende Präsenz vor Ort erwartet. Die wesentlichen Wachstumsmärkte liegen vor allem in Asien und Nordamerika. Zumindest mittelfristig besteht das Risiko des Aufbaus von lokalen Produktionskapazitäten durch Wettbewerber in den Drittländern. Dies könnte eine zunehmende Verlagerung von Aufträgen zur Folge haben. Dieses Risiko wird insbesondere durch die gestiegene Investitionstätigkeit von OEMs in Produktionsstandorten in Drittländern, insbesondere BRIC-Ländern, verstärkt. Die Verlagerung kann dazu führen, dass der von der Automobilindustrie ausgeübte Preisdruck noch zunimmt, da die großen Hersteller und Systemlieferanten durch ihre Standorte im Ausland auch Zugang zu dort ansässigen Lieferanten erhalten und diese sukzessive entwickeln werden. Trotz der diversifizierten Kundenstruktur kann der Wegfall von Schlüsselkunden die Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die 10 größten Kunden der DMA machen insgesamt 46,84 % der gesamten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr aus und es bestehen keine Einzelkunden mit einem Umsatzanteil von mehr als 15 %. Die Veränderungen der Kundenstrukturen werden regelmäßig ausgewertet. Aktuell wird für die Gesellschaft das Branchenrisiko als moderat eingeschätzt. Auch wenn sich aktuell eine Erholung in der Branche abzeichnet bleibt der Einfluss der COVID-19-Pandämie weiterhin hoch. Rückschläge bei der Bekämpfung der Pandemie weitere oder verschärfte Lockdowns haben unmittelbar Auswirkung auf die Nachfrage in unseren Zielmärkten. Das Risiko schätzen wir derzeit als mittel ein.
Die DMA GmbH verarbeitet in größerem Umfang Edelmetalle sowie NE-Metalle. Die Materialaufwandsquote beträgt rund 43 %. Auf Grund des volatilen Marktes mit starken Schwankungen in den Marktpreisen besteht hier grundsätzlich die Gefahr, dass es zu Preiserhöhungen kommt, die nicht oder nur unzureichend an die Kunden weitergegeben werden können. Diesem Risiko wird dadurch begegnet, dass möglichst zeitgleich mit den Preisverhandlungen bei den wichtigsten Kunden Kurssicherungsgeschäfte für NE-Metalle abgeschlossen werden. Diese Kurssicherungsgeschäfte decken 30 bis 35 % hinsichtlich der für 2020 erwarteten Beschaffungsmenge für NE-Metalle ab. Die stark schwankende Nachfrage der letzten 12 Monate kann aktuell zu Bedarfsspitzen und Lieferengpässen bei Bandmaterial und Kunststoffvormaterial führen. Mögliche Lieferengpässe durch einen Trend zu verlängerten Lieferzeiten im Bereich der NE-Metalle begegnet die DMA GmbH durch enge Abstimmung mit den Lieferanten. Die Kursänderungen bei den Edelmetallen werden vertraglich vereinbart an den Kunden weitergegeben oder gesichert. Das Beschaffungsrisiko wird für die Gesellschaft als moderat eingeschätzt.
Das Risiko in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die Personalentwicklung hat sich im Geschäftsjahr 2020 durch den sinkenden Mitarbeiterbedarf relativiert. Nach wie vor ist das Angebot auf dem Arbeitsmarkt aber angespannt, was die Besetzung einzelner Stellen erschwert. Aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland allgemein und in der Region Berlin im Besonderen besteht das Risiko, dass nicht alle offenen Stellen rechtzeitig bzw. mit ausreichend qualifiziertem Personal besetzt werden können. Darüber hinaus besteht für die DMA das Risiko, die notwendige interne Weiterqualifizierung neuer Mitarbeiter nicht zügig genug umzusetzen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch verstärkte Personalmarketingmaßnahmen sowie intensivierte interne Qualifizierung. Für 2021 ist eine relativ konstante Beschäftigtenzahl geplant, so dass das Risiko des Fachkräftemangels aktuell moderat einzuschätzen ist.
Die Tochtergesellschaft Diehl Advanced Mobility GmbH, Zehdenick (DAM) wird seit Geschäftsjahr 2020 als eigenes Geschäftsfeld im Teilkonzern Metall geführt. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 59,7 Mio. € (Vorjahr 47,6 Mio. €) und einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €). Diese Entwicklung entgegen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung basiert auf dem dynamischen Wachstum im Bereich der Elektromobilität. Im operativen Bereich hat sich die Ertragslage auf dem guten Vorjahresniveau stabilisiert. Im Zusammenhang mit dem weiteren Aufbau des Bereichs Elektromobilität stehen wesentliche Investitionen in den nächsten Jahren noch an. Die Mittelfristplanung sieht vor, dass die notwendige Finanzierung der Gesellschaft weiterhin durch konzerninterne Darlehen und durch Cashpooling sichergestellt wird. Die wirtschaftliche Lage der DAM hat sich in 2020 weiter verbessert. Die Prognosen gehen von einer weiteren positiven Entwicklung aus. Die allgemeine Lage der Gesellschaft und der auf Basis der Mittelfristplanung durchgeführte Werthaltigkeitstest führten zu der Einschätzung, dass eine dauerhafte Wertminderung der Beteiligung nicht mehr gegeben ist. Dem entsprechend wurde eine Zuschreibung in Höhe von 5,4 Mio. € auf die Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Tochtergesellschaft wird im Hinblick auf Abweichungen von den Budgetvorgaben laufend überwacht, um sich abzeichnende Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen in Abstimmung mit der Diehl-Gruppe ergreifen zu können. Das Risiko von Ergebnisabweichungen im noch jungen Markt Elektromobilität wird weiterhin als erhöht eingeschätzt. Im September 2020 hat die DMA die Diehl Electronic Components Ltd, Wuxi, China (DEC) gegründet. Die Gesellschaft ist eine Service- und Vertriebsgesellschaft, die den verbesserten Zugang zu den asiatischen Märkten insbesondere dem chinesischen Markt sicherstellen wird. Die Anschaffungskosten betragen 0,4 Mio. €.
Die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist nach wie vor wesentlich von der Corona-Pandämie beeinflusst. Das Risiko besteht einerseits auf der Absatzseite durch eine verminderte Nachfrage der Endkunden. Das Risiko wird moderat eingeschätzt. Auf der Beschaffungsseite wird das Risiko von Lieferengpässen dagegen moderat bis erhöht eingeschätzt. Chancenbericht
Grundsätzlich ist die DMA GmbH in Wachstumsmärkten tätig. Dabei bestehen gute Wachstumsperspektiven für die DMA GmbH in Verbindung mit diversen Serienanläufen in den Bereichen der Elektrifizierung im Fahrzeugbau und bei diversen Lösungen zur Verbrauchsreduzierung.
Die DMA GmbH ist integraler Bestandteil des Geschäftsfeldes Diehl Metal Applications mit insgesamt 5 Standorten weltweit. Diese gilt es weiterhin noch stärker zu integrieren. Durch die Anpassung und übergreifende Optimierung von Geschäftsprozessen ergeben sich zusätzliche Ertragspotentiale. Insbesondere mit den Standorten in Frankreich, die ein mit der DMA GmbH vergleichbares Produktportfolio haben, bestehen weiterhin noch nicht voll genutzte Möglichkeiten zur Kooperation.
Die unter a) beschriebenen Chancen können auch die Geschäftsentwicklung der Beteiligung DAM positiv beeinflussen. Die DAM hat mit den Entwicklungen von Zellkontaktsystemen für die Elektromobilität nach heutiger Einschätzung sehr hohe Wachstumschancen. Prognosebericht Die Aussichten für die generelle Konjunkturentwicklung haben sich in 2020 stark verschlechtert. Zwar rechnet der Internationale Währungsfonds in 2021 für Deutschland mit einem Wachstum des BIP von 3,5 % ggü. -5,4 % in 2020. Für den europäischen Markt wird ebenfalls mit leicht erhöhten Wachstumserwartungen gerechnet ebenso für die Märkte in China und Nordamerika. Das Wachstum basiert aber auf dem geringen Ausgangswert des Jahres 2020. (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook Update vom 20. Januar 2020) Vor dem Hintergrund der Wachstumserwartungen für 2021 wird insgesamt mit einer leicht steigenden Nachfrage nach den Produkten der DMA gerechnet. Insbesondere der anhaltende Trend zur stärkeren Elektrifizierung von Fahrzeugen, z.B. durch vermehrten Einsatz von Assistenzsystemen oder die Elektromobilität, wirkt sich hier positiv aus. Die abgegebenen Prognosen stehen dabei unter der Annahme, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern. Die konjunkturellen Risiken ergeben sich aus der möglichen weiteren Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Entwicklung durch die COVID-19-Pandemie. Insgesamt wird von einer leichten Erholung ausgegangen. Auf Basis dieser Rahmenbedingungen wird für die DMA eine nur leicht steigende Nachfrage erwartet, so dass die Verbesserung der Effizienz entscheidend für die Ergebnisentwicklung ist. Vor diesem Hintergrund wird bei nahezu unveränderten Anteilen der Umsatzhauptsegmente eine leichte Umsatzsteigerung für 2021 erwartet. Für das Jahresergebnis ist ohne Berücksichtigung des Einmaleffekts in Höhe von 5,4 Mio. € in den sonstigen betrieblichen Erträgen in 2020 von einem leichten Ergebniswachstum für 2021 auszugehen. In unserer Prognose sind weitere wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie unberücksichtigt. Gesamtaussage Insgesamt gehen wir von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr aus. Die möglichen Auswirkungen der oben beschriebenen Risiken stufen wir insgesamt als gering und im Hinblick auf konjunkturelle Risiken als moderat bis hoch ein.
Berlin, 01. Februar 2021 Diehl Metal Applications GmbH Dieter Landgraf Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
Anhang Geschäftsjahr 2020der Diehl Metal Applications GmbH(1) Allgemeine Erläuterungen
Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Euro (€) angegeben. (2) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeZur einheitlichen Darstellung in der Diehl-Gruppe werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig fortgeführt. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit von Nutzungsrechten, ergibt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich erhaltener Fördermittel und vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Bei Mehrschichtbetrieb werden entsprechend erhöhte Abschreibungen vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Gebäuden von 25 bis 40 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen von 3 bis 10 Jahre und bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Außerordentlichen Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Umlaufvermögen Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Sie enthalten neben direkt zurechenbaren Kosten für Material und Fertigungslöhne auch anteilige Gemeinkosten. Steuerlich nicht aktivierungspflichtige Kosten werden nicht angesetzt. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Bei der Bewertung von Metallvorräten nach dem Niederstwertprinzip finden, soweit entsprechende Verkaufskontrakte zum Bilanzstichtag bereits vorliegen, die für den Metallanteil vertraglich vereinbarten Absatzpreise Berücksichtigung. Soweit im Zeitpunkt der Bilanzerstellung Abwertungserfordernisse wegen im Erlös nicht vollgedeckter Selbstkosten erkennbar sind, werden zur verlustfreien Bewertung entsprechende Abschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Daneben werden bei Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und allgemeine Kreditrisiken sowie Kosten der Einziehung von Forderungen durch Pauschalwertberichtigungen in angemessenem Umfang berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen, die voraussichtlich erst nach einem Zeitraum von 12 Monaten eingehen, werden mit dem Barwert angesetzt. Als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Der Steuerabgrenzungsposten ergibt sich aufgrund der Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, sofern sich die Differenzen in Zukunft ausgleichen. Die Bewertung erfolgt mit dem konzerneinheitlichen Steuersatz in Höhe von 30%. Der aktive Steuerabgrenzungsposten ist im Wesentlichen auf die abweichende Bilanzierung im Sachanlagevermögen und auf die Drohverlustrückstellungen zurückzuführen. Passiva Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Den Berechnungen werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter berücksichtigt. Als Anwartschaftstrend wird eine Steigerung von 1,00% p.a. verwendet. Die Rentendynamik wird mit 1,60% angenommen. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegten Zinssatz von 2,31% (Vorjahr 2,71%). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 7-jährigen Marktzins entsprechend § 253 Abs. 2 und Abs. 6 S. 3 HGB beträgt 44.652 € und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerung) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach dem versicherungs-mathematischen modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Den Berechnungen werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter berücksichtigt. Als Anwartschaftstrend wird eine Steigerung von 2,00% p.a. verwendet. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz von 0,56% bei einer Restlaufzeit von 3 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Währungsumrechnung Bewertungsstichtag für die Umrechnung fremder Währungen ist bei Anlagegütern grundsätzlich der Tag der Anschaffung, bei Forderungen bzw. Verbindlichkeiten der Entstehungstag. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisen-Kassakurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Devisenmittelkurs am Stichtag unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Erläuterungen zur Bilanz(3) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind in der Anlage I zum Anhang dargestellt. (4) FinanzanlagenDie Anteile an verbundenen Unternehmen umfassen sowohl die 100%-Beteiligung an der Diehl Advanced Mobility GmbH mit einem Eigenkapital von 9.891 T€ und einem Jahresergebnis von 2.849 T€ als auch seit dem 09.09.2020 die 100%-Beteiligung an der Diehl Electronic Components (Wuxi) Co., Ltd. mit einem Eigenkapital von 2.612 TCNY (326,5 T€) und einem Jahresergebnis von -538 TCNY (-67,25 T€) jeweils zum 31.12.2020. Darüber hinaus besteht eine 0,0003%-Beteiligung an der Diehl Metal India, Pune. In 2020 erfolgte eine Rückabwicklung der in 2013 vorgenommenen Wertberichtigung auf die Beteiligung an der Diehl Advanced Mobility GmbH in Höhe von 5.400 T€. (5) UmlaufvermögenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.841 T€ (i.Vj. 12.355 T€) enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 635 T€. Darlehensforderungen per 31.12.2020 bestehen keine (i.Vj. 4.122 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungZur Absicherung von Altersteilzeitguthaben dienende Vermögensgegenstände werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert von 0 € (i.Vj. 64 T€) bewertet und werden als aktiver Unterschiedsbetrag ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde in voller Höhe ausbezahlt. (7) Gezeichnetes KapitalDie Höhe des gezeichneten Kapitals beträgt unverändert 5.500 T€. (8) RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 2.447 T€ (i.Vj. 2.887 T€), Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 1.085 T€ (i.Vj. 775 T€), Drohverluste in Höhe von 437 T€ und Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von 410 T€ (i.Vj. 400 T€). Die personalbezogenen Rückstellungen betragen insgesamt 1.490 T€ (i.Vj. 1.055 T€). (9) VerbindlichkeitenDer Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und die Aufgliederung der einzelnen Posten nach ihrer Restlaufzeit sind in Anlage II zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.154 T€ und Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 43.017 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 579 T€ und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 99 T€. (10) Verbindlichkeiten gegenüber der GesellschafterinGegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 230 T€ und aus erhaltenen Darlehen in Höhe von 43.017 T€. Diese sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. (11) Derivative FinanzinstrumenteFür seine Geschäftstätigkeit setzt das Unternehmen Terminkontrakte ein, um die Risiken im Zusammenhang mit Metallpreisschwankungen zu bewältigen, die sich zwischen dem Abschlussstichtag und dem Erfüllungstag ergeben. Das Nominalvolumen und die Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
Das Nominalvolumen ist die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzgeschäfte. Der Marktwert von Warentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Terminwertes für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Terminwert (Mark-to-Market Methode). Der Betrag ist durch Bewertungseinheiten gedeckt. (12) BewertungseinheitenDie Metallpreisrisiken aus Metallbeschaffungs- und Metallabsatzverträgen (schwebende Geschäfte) resultieren aus der Veränderung der Preise für Primärmetalle, Schrotte und erstellte Halbzeuge zwischen Kontrahierungs- und Erfüllungszeitpunkt. Ein- und Verkaufskontrakte, die nicht durch physische Gegengeschäfte abgesichert sind, sind mit entsprechenden Börsenpositionen zu sichern. Zur Absicherung der Metallpreisrisiken (schwebende Geschäfte) werden Rohstofftermingeschäfte (Futures und Forwards) abgeschlossen. Im Rahmen der Bewertung werden Portfoliohedges gebildet. Die in den Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte unterliegen demselben Risiko. Entsprechend ist zu erwarten, dass sich die gegenläufigen Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte in der Zukunft für das jeweils gesicherte Risiko vollständig ausgleichen. Die prospektive Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag mittels der Critical-Terms-Match-Methode festgestellt. Dabei wird sichergestellt, dass die wertbestimmenden Faktoren (Nominalwert, Laufzeit, Währung) bei Grundgeschäft und Sicherungsinstrument übereinstimmen. Die einzelnen Hedge-Beziehungen werden daher jeweils über die gesamte Sicherungsperiode als wirksam eingestuft. Gleiches gilt für die rückwirkende Ermittlung der bisherigen Wirksamkeit, auch hier wird mittels Critical Terms Match nachgewiesen, dass alle wertbestimmenden Faktoren zwischen dem abgesicherten Teil der Grundgeschäfte und dem absichernden Teil der Sicherungsinstrumente übereinstimmen. In diesen Fällen kann keine bilanziell relevante Unwirksamkeit bezogen auf die Bewertungseinheiten entstehen. Grund- und Sicherungsgeschäfte werden mit den folgenden Mengen und Marktwerten (Terminwert zum Bilanzstichtag im Vergleich zum kontrahierten Terminwert) in die Bewertungseinheiten einbezogen.
Für die Portfolio-Bewertungseinheiten sind die Wertänderungen der schwebenden Absatzgeschäfte über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten gesichert. In die Bewertungseinheiten wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen im Volumen von 5.576 T€ einbezogen. (13) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDie gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 28.346 T€ (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 5.948 T€) verteilen sich wie folgt:
Sie betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen sowie Warentermingeschäften. Haftungsverhältnisse bestehen in Höhe von 1.384 T€ aus gesamtschuldnerischer Haftung für die LCK Immobilien GmbH & Co. KG, Berlin aus vereinnahmten Investitionszuschüssen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(14) UmsatzerlöseDie Umsätze umfassen im Wesentlichen die Galvanik mit 48,8% und die Stanzprodukte mit 38,1% und werden überwiegend im Inland sowie zu rund 38,3% im Ausland mit Schwerpunkt Europa erzielt. (15) Sonstige betriebliche Erträge und AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Zuschreibung des Beteiligungswertes an der Diehl Advanced Mobility GmbH in Höhe von 5.400 T€ ausgewiesen. Es sind zudem periodenfremde Erträge in Höhe von 275 T€ enthalten. Diese resultieren hauptsächlich aus Auflösung von nicht in Anspruch genommener Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von 109 T€ enthalten. Periodenfremde Aufwendungen entstanden nicht. (16) Abzinsung und Aufzinsung der RückstellungenUnter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 38 T€ enthalten. Sonstige Angaben(17) Mitarbeiter
(18) KonzernzugehörigkeitDer Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Diehl Verwaltungs-Stiftung, Nürnberg, für den größten Kreis von Unternehmen und in den Konzernabschluss der Diehl Stiftung & Co. KG, Nürnberg, für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. (19) Angaben zu den Organmitgliedern der GesellschaftDie Geschäftsführung der Gesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr 2020 wie folgt zusammen:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 270 T€. (20) AbschlussprüferhonorareAuf die Angabe des Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird aufgrund des Einbezugs in den Konzernabschluss der Diehl Verwaltungs-Stiftung, Nürnberg, verzichtet. (21) Gesamtbetrag i.S.d. § 268 Abs. 8 HGBDer Gesamtbetrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beträgt 475 T€ und resultiert aus aktiven latenten Steuern und der Ausschüttungssperre bei den Pensionsrückstellungen. (22) ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss wird mit dem Verlustvortrag verrechnet. (23) NachtragsberichtZwischen dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 und dem Datum der Aufstellung des Jahresabschlusses 2020 sind bei der Gesellschaft keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt haben.
Berlin, 01. Februar 2021 Diehl Metal Applications GmbH Dieter Landgraf Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31.12.2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Diehl Metal Applications GmbH, Röthenbach a. d. Pegnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diehl Metal Applications GmbH, Röthenbach a. d. Pegnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diehl Metal Applications GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. März 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer ppa. Jörg Beckert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 28.04.2021 festgestellt. |
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