Dominik Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Blumen und Pflanzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kurt Dominik seit 21.8.2023 | Geschäftsführer |
Michael Rotschen seit 21.8.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kurt DominikDOMINIK Beteiligungs-GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DOMINIK
Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH
|
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| Ergebnisquelle |
Geschäftsjahr
T€ |
Vorjahr
T€ |
Veränderung
T€ |
% |
| Rohergebnis | 11.723,3 | 12.034,5 | -311,2 | -2,5 |
| Ergebnis vor Steuern | 1.045,7 | 656,9 | 388,8 | 59,1 |
| Jahresergebnis | 584,8 | 530,4 | 54,4 | 10,2 |
DOMINIK weist einen Rückgang im Rohergebnis in Höhe von 2,5 % aus, konnte allerdings trotzdem ein positiv zu bewertendes Jahresergebnis erwirtschaften, welches über dem Ergebnis des Vorjahres lag. Diesem liegt eine Verminderung der Umsatzerlöse zugrunde.
Mit einem Eigenkapital von 2.623.355,51 € errechnet sich eine Eigenkapitalrendite von 22,3 %, was die hohe Effizienz des Unternehmens unterstreicht.
Durch eine geringere Materialeinsatzquote konnte das Unternehmen trotz der gesunkenen Umsätze und gestiegene Energiekosten eine signifikante Ergebnisverbesserung in Höhe von 10,2 % zum Vorjahr erzielen.
Als wesentliche Ertragsquelle wird wie in den Vorjahren der Bereich Online-Versand von Blumen und Geschenken identifiziert.
Vermögenslage:
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||||
| T€ | in % der Bilanzsumme | T€ | in % der Bilanzsumme |
Veränderung
T€ |
|
| AKTIVA | |||||
| I. Kurzfristige Vermögenswerte | |||||
| Vorräte | 585,7 | 3,8 | 578,0 | 5,5 | 7,7 |
| Forderungen LuL | 1.104,9 | 7,1 | 1.098,9 | 10,5 | 6,0 |
| übrige kurzfristige Vermögenswerte | 10.508,5 | 67,8 | 5.349,9 | 51,2 | 5.158,6 |
| 12.199,1 | 78,8 | 7.026,8 | 67,3 | 5.172,3 | |
| II. Langfristige Vermögenswerte | 3.273,1 | 21,1 | 3.407,9 | 32,6 | -134,8 |
| III. andere Aktiva | 16,3 | 0,1 | 14,1 | 0,1 | 2,2 |
| Bilanzsumme | 15.488,5 | 100,0 | 10.448,8 | 100,0 | 5.039,7 |
| PASSIVA | |||||
| I. | |||||
| Kurzfristig fällige Fremdmittel kurzfristige Bankverbindlichkeiten | 153,3 | 1,0 | 177,2 | 1,7 | -23,9 |
| übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 11.220,6 | 72,4 | 7.206,9 | 69,0 | 4.013,7 |
| 11.373,9 | 73,5 | 7.384,1 | 70,8 | 3.989,8 | |
| II. Mittel- und langfristige Fremdmittel | 497,8 | 3,2 | 651,0 | 6,1 | -153,2 |
| III. Eigenkapital | 2.623,4 | 16,9 | 2.002,0 | 19,2 | 621,4 IV. |
| andere Passiva | 993,4 | 6,4 | 411,7 | 3,9 | 581,7 |
| Bilanzsumme | 15.488,5 | 100,0 | 10.448,8 | 100,0 | 5.039,7 |
| AKTIVA - bereinigt um Verrechnungen | |||||
| I. Kurzfristige Vermögenswerte | |||||
| Vorräte | 585,7 | 9,0 | 578,0 | 10,2 | 7,7 |
| Forderungen LuL | 1.063,5 | 16,3 | 1.055,1 | 18,6 | 8,4 |
| übrige kurzfristige Vermögenswerte | 1.580,9 | 24,2 | 616,8 | 10,9 | 964,1 |
| 3.230,1 | 49,5 | 2.249,9 | 39,8 | 980,2 | |
| II. Langfristige Vermögenswerte | 3.273,1 | 50,2 | 3.407,9 | 60,1 | -134,8 |
| III. andere Aktiva | 16,3 | 0,3 | 14,1 | 0,1 | 2,2 |
| Bilanzsumme | 6.519,5 | 100,0 | 5.671,9 | 100,0 | 847,6 |
| PASSIVA - bereinigt um Verrechnungen | |||||
| I. Kurzfristig fällige Fremdmittel | |||||
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten | 153,3 | 2,4 | 177,2 | 3,1 | -23,9 |
| übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.251,6 | 34,5 | 2.430,0 | 42,8 | -178,4 |
| II. | 2.404,9 | 37,0 | 2.607,2 | 46,0 | -202,3 |
| Mittel- und langfristige Fremdmittel | 497,8 | 7,6 | 651,0 | 11,4 | -153,2 |
| III. Eigenkapital | 2.623,4 | 40,2 | 2.002,0 | 35,3 | 621,4 IV. |
| andere Passiva | 993,4 | 15,2 | 411,7 | 7,3 | 581,7 |
| Bilanzsumme | 6.519,5 | 100,0 | 5.671,9 | 100,0 | 847,6 |
Vor dem Hintergrund eines wesentlichen Anstiegs der Bilanzsumme auf 15.488.496,41 € (2022: 10.448.785,84 €), geprägt durch hohe Verrechnungskonten gegenüber anderen Unternehmen im Unternehmensverbund, ist diese Quote zufriedenstellend. Dies lässt sich auch durch die bereinigte Vermögenslage erkennen.
Die Bilanz zeigt auf der Aktivseite 78,8% (Vorjahr: 67,3%) kurzfristig realisierbare Vermögenswerte, denen 73,5% (Vorjahr: 70,8%) kurzfristig fällige Verbindlichkeiten gegenüberstehen.
Der Barmittelbestand konnte deutlich auf 1.358.102,28 € gesteigert werden (Vorjahr: 421.349,70 €).
Finanzlage:
Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 584.812,27 € erzielt, gestützt durch einen starken Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.202.023,08 €.
Zur Finanzierung des Unternehmens stehen neben dem aufgezeigten Eigenkapital ein Gesellschafterdarlehen und klassische Bankdarlehen in ausreichender Höhe zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen mit T€ 651 lediglich 4,2 % der Bilanzsumme aus.
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen konnten an Lieferanten unter Skontonutzung fristgerecht gezahlt werden.
Banken wurden fristgerecht Kredite und Tilgungen zurückgezahlt. Die nötigen Mittel wurden aus dem Cashflow erwirtschaftet.
Es stehen für künftige Investitionen ausreichend Eigenmittel zur Verfügung.
Die Zahlungsfähigkeit war zu keiner Zeit in Gefahr und die Finanzierungsfähigkeit kann auch für die Zukunft als gesichert angesehen werden.
Insgesamt kann die VFE-Lage des Unternehmens als zufriedenstellend von der Geschäftsleitung eingeordnet werden.
3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf (1) Umsatzentwicklung,
(2) Betriebsergebnis und (3) Branchenentwicklung.
Das Rohergebnis beträgt 11.723.268,68 € (Vorjahr: 12.034.550,47 €), was einen Rückgang von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang entspricht der branchenweiten Entwicklung im Bereich der Schnittblumen.
Nicht finanzieller Leistungsindikator
Der zentrale Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit, die seit Jahren auf einem erfreulichen Niveau liegt und maßgeblich durch die Qualität unserer Leistungen und des guten Lager- und Warenmanagements beeinflusst wird. Regelmäßige Überprüfungen von Retouren, Statistiken und Reklamationen sowie kundenindividuelle Messungen über die Plattform eTrust werden im Hause genutzt, um Verbesserungen in Sortimenten und Prozessen zu erzielen.
4. Gesamtaussage
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH trotz der gesunkenen Umsatzerlöse auf ein zufriedenstellendes Ergebnis zurückblickt.
Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 40,2 % bei der Betrachtung der um die Verrechnungskonten gegenüber anderen Unternehmen im Unternehmensverbund bereinigte Vermögenlage. Auch konnte eine Ergebnisverbesserung von 10,2 % gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Die genannten Zahlen verdeutlichen weiterhin die positive Entwicklung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage. Die Gesellschaft ist nach unserer Ansicht sowohl logistisch, personell als auch finanziell solide aufgestellt.
Auf die Ausführungen im nachfolgenden Prognosebericht wird verwiesen.
Prognosebericht
Pflanzenvertrieb:
Für das kommende Geschäftsjahr plant die DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH, die Produktpalette weiter auszubauen und sich stärker auf klimaresistente Pflanzensorten sowie innovative, nachhaltige Lösungen zu konzentrieren. Im Wesentlichen sollen hierzu Auftragsproduktionen mit Kunden abgestimmt werden.
Schnittblumen:
Besonders im Bereich der Schnittblumen werden neue Marketingstrategien entwickelt, um den Absatz trotz der Kaufzurückhaltung zu fördern. Eine Anpassung der Sortimente zu Wiesensträußen, wie von Marktbegleitern wie Bloom and Wild seit Jahren etabliert, wird umgesetzt, um den Trend mitzunehmen. DOMINIK erkennt hierin eine wesentliche Chance durch effiziente Personalsteuerung.
Dienstleistungen/Bepflanzungen:
Wir sehen großes Potential im Ausbau von Bepflanzungsaktionen aufgrund des Wegfalls von Marktbegleitern und des hohen Personalbedarfs, vor Allem an Tagen wie Valentinstag, Ostern, Muttertag und Weihnachten.
Nachhaltigkeit:
Zudem steht die Umsetzung weiterer Nachhaltigkeitsprojekte im Fokus, darunter der Ausbau der Photovoltaikflächen und die Einführung eines elektrischen Fuhrparks. Der geplante öffentliche Ladepark in Hörstel soll nicht nur als Service für Kunden dienen, sondern auch die Position des Unternehmens im Bereich der Nachhaltigkeit stärken. Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft und setzt auf Flexibilität sowie Innovationskraft, um die Marktposition zu festigen.
Prognose:
Im Geschäftsjahr 2024 konnte das Unternehmen einen Anstieg im Rohertrag von rund 2 % erzielen und damit eine positive Veränderung erzielen. Auch für das Geschäftsjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit einem konstanten Geschäftsverlauf und einem weiterhin steigenden Rohertrag. Grund dafür ist die Möglichkeit, erhöhte Lohn- und Beschaffungskosten im marktüblichen Bereich weitergeben zu können.
Chancen- und Risikobericht
1. Risikomanagementmethoden der Gesellschaft
Das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung bilden die wesentlichen Bestandteile des IKS (Internes Kontroll-System).
Das Risikomanagement ist als kontinuierliche Aufgabe in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert.
Die Risikoberichterstattung an die Geschäftsleitung erfolgt im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Sitzungen.
Wesentliche Veränderungen des Risikomanagementsystems und des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.
Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben und den Unternehmenserfolg in allen Geschäftsfeldern nachhaltig zu wirtschaftlichen Konditionen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen dieses übergeordneten Unternehmensziels auswirken können.
2. Darstellung der Chancen und Risiken
Unser Chancen- und Risikobericht umfasst die regelmäßige Überwachung der Umsatzverläufe, Zahlungsströme und Auftragslage im Vergleich zur Planung und Vorjahren. Es ist darauf ausgerichtet, eine dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und langfristig das Eigenkapital zu stärken. Es erfolgt eine Überprüfung in verschiedenen, festgelegten Intervallen.
Chancen
Chancen bieten sich durch die anhaltende Nachfrage nach umweltfreundlichen Gartenprodukten und Innovationen im Anbau. Mit einer soliden finanziellen Basis und flexiblen Strategien des Managements ist das Unternehmen gut aufgestellt, um auf Marktveränderungen zu reagieren. Ökologische Trends, wie beispielsweise der Einsatz von verrottbaren Töpfen setzt das Unternehmen neben konsequenter Einsparung von Torfanteilen in Substraten um.
Für Wettbewerber stellt der hohe Personalbedarf, die Standards im Bereich der ERP-Systeme sowie der Bedarf an Anbauflächen eine hohe Markteintrittsbarierre dar.
Sehr gute Verkehrsanbindungen unserer Standorte an Bundesautobahnen sowie kurze Wegstrecken zu den Carriern DHL und DPD stellen wesentliche Wettbewerbsvorteile dar.
Risiken
Risiken ergeben sich aus möglichen weiteren Kostensteigerungen im Bereich der Energie und Logistik sowie den andauernden wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Durch die Erweiterung der PV-Anlagen im Berichtsjahr wird diesem Risiko Rechnung getragen. Eine Prognose der Energiekosten ist aufgrund der neuen politischen Gegebenheiten aktuell nur schwer möglich, da CO 2 -Preise und Nutzungsentgelte zur Diskussion stehen. Die Gesellschaft überwacht diese Entwicklungen und wird bei weiteren Kostensteigerungen seine Sortimente hin zu kälteunempfindlicheren Produkten ausbauen.
Absatzrisiken durch Verteuerungen und Wettbewerb sind unternehmensimmanent. In diesem Bereich wurden neue Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt, um künftig Kundenanforderungen in zusätzliche Erlöse umsetzen zu können.
Beschaffungsseitig steht das Unternehmen mit verschiedenen Lieferanten im permanenten Austausch, um auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen zu können. Internationale Lieferungen werden stetig überwacht und bei Bedarf werden Maßnahmen wie eine Ersatzbeschaffung oder eine Auftragsverschiebung umgesetzt.
Versicherungs- und Risikomanagement sind wesentlicher Teil des Managements, können aber immer nur einen Teil des unternehmerischen Risikos abdecken.
Branchenrisiken können sich zum einen aus dem Verderb von frischer Ware ergeben sowie zum anderen aus Witterungseinflüssen ergeben.
Konjunkturelle Risiken, Epidemien sowie kriegerische Auseinandersetzungen sind mögliche Risiken, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben können.
Dem Risiko, zukünftig nicht über eine ausreichende Anzahl von Fachkräften verfügen zu können, begegnet die Gesellschaft durch den Einsatz von Saisonmitarbeitenden. Durch Produktivitätssteigerungen können für unseren Bereich attraktive Gehälter gezahlt werden.
Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen kaum.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm.
Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Weiterhin besteht eine Forderungsausfallversicherung.
Zur Sicherstellung der Finanzierung von Saisonware bestehen Kredite mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr mit zuvor festgelegten Konditionen. Kredite mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit festen Annuitätsraten getilgt. Anschlussfinanzierungen sind nicht geplant. Der Kapitaldienst wird aus dem Cashflow bedient. Aufgrund des geringeren Finanzierungsbedarfs ist das Zinsrisiko überschaubar.
Insgesamt sieht die Geschäftsleitung keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.
Im Übrigen wird auf die bereits zuvor gemachten Ausführungen verwiesen.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung
Ich versichere nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss gemäß den anzuwendenden Grundsätzen des Rechnungswesens ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Hörstel, den 28.02.2025
Kurt Dominik, Geschäftsführer
Aktiva
|
31.12.2023
EUR |
1.1.2023
EUR |
|
| A. Anlagevermögen | 3.273.065,00 | 3.407.872,17 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 73.456,00 | 137.348,00 |
| II. Sachanlagen | 3.049.459,00 | 3.120.374,17 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.796.456,51 | 1.953.370,25 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 562.885,00 | 509.346,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 668.651,00 | 656.115,50 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 21.466,49 | 1.542,42 |
| III. Finanzanlagen | 150.150,00 | 150.150,00 |
| B. Umlaufvermögen | 12.199.096,56 | 7.026.852,37 |
| I. Vorräte | 585.712,22 | 578.053,42 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 10.255.282,06 | 6.027.449,25 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 1.349,92 | 50.458,35 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1.358.102,28 | 421.349,70 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 16.334,85 | 14.061,30 |
| Summe Aktiva | 15.488.496,41 | 10.448.785,84 |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
EUR |
1.1.2023
EUR |
|
| A. Eigenkapital | 2.623.355,51 | 2.002.000,00 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 2.013.543,24 | 1.977.000,00 |
| III. Jahresüberschuss | 584.812,27 | |
| B. Rückstellungen | 737.319,63 | 248.175,06 |
| C. Verbindlichkeiten | 11.871.662,95 | 8.035.078,43 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 651.063,72 | 828.233,43 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 153.191,52 | 177.169,71 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 497.872,20 | 651.063,72 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 949.168,01 | 916.857,26 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 949.168,01 | 916.857,26 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 10.271.431,22 | 6.289.987,74 |
| davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 10.271.431,22 | 6.289.987,74 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 154.925,38 | 163.532,35 |
| E. Passive latente Steuern | 101.232,94 | |
| Summe Passiva | 15.488.496,41 | 10.448.785,84 |
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
|
| 1. Rohergebnis | 11.723.268,68 |
| 2. Personalaufwand | 4.015.754,10 |
| a) Löhne und Gehälter | 3.596.030,83 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 419.723,27 |
| davon für Altersversorgung | 3.891,29 |
| 3. Abschreibungen | 617.210,81 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 617.210,81 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 6.407.072,39 |
| davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | 109,13 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 441.312,77 |
| davon Erträge aus Abzinsung | 135,47 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 78.853,32 |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 445.342,50 |
| davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern | 101.232,94 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 600.348,33 |
| 9. sonstige Steuern | 15.536,06 |
| 10. Jahresüberschuss | 584.812,27 |
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Hörstel. Sie wird im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 14539 geführt.
Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss ist daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB.
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einen Rechtsformwechsel aus einer GmbH & Co. KG in eine GmbH durchgeführt, wobei die GmbH & Co. KG eine natürliche Person als Komplementär inne hatte.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgten auf der Grundlage einer Fortführung des Unternehmens (going concern). Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode), bewertet. Die Abschreibung erfolgt über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Die Abschreibung der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken erfolgt über eine Nutzungsdauer von 10 bis 34 Jahren.
Die Nutzungsdauer beträgt bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1 bis 25 Jahre.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Absatz IIa EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Waren sind nach dem FIFO-Verfahren unter Berücksichtigung von Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, bewertet.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden für sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern berechnet, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.
Eine Bewertung der latenten Steuern wurde entsprechend vorgenommen und bilanziert.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten und Preissteigerungen berücksichtigt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
IV. Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahre 2023 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt.
| in T€ | Vortrag 01.01. | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12. |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Lizenzen und Software | ||||
| Anschaffungskosten | 488,3 | 7,7 | 0,0 | 496,0 |
| kumulierte Abschreibungen | -351,0 | -71,6 | 0,0 | -422,6 |
| Buchwerte | 137,3 | -63,9 | 0,0 | 73,5 |
| Buchwerte immaterielle VG gesamt | 137,3 | -63,9 | 0,0 | 73,5 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten (auf fremden Grundstücken) | ||||
| Anschaffungskosten | 2.581,9 | 47,3 | 0,0 | 2.629,2 |
| kumulierte Abschreibungen | -628,6 | -204,2 | 0,0 | -832,7 |
| Buchwerte | 1.953,4 | -156,9 | 0,0 | 1.796,5 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | ||||
| Anschaffungskosten | 688,2 | 144,1 | 0,0 | 832,3 |
| kumulierte Abschreibungen | -178,9 | -90,5 | 0,0 | -269,4 |
| Buchwerte | 509,3 | 53,5 | 0,0 | 562,9 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| Anschaffungskosten | 2.070,7 | 441,7 | -271,3 | 2.241,2 |
| kumulierte Abschreibungen | -1.414,6 | -250,9 | 93,0 | -1.572,5 |
| Buchwerte | 656,1 | 190,8 | -178,3 | 668,7 |
| 4. geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau | ||||
| Anschaffungskosten | 1,5 | 19,9 | 0,0 | 21,5 |
| kumulierte Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Buchwerte | 1,5 | 19,9 | 0,0 | 21,5 |
| Buchwerte Sachanlagen gesamt | 3.120,4 | 107,3 | -178,3 | 3.049,5 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | ||||
| Anschaffungskosten | 150,2 | 0,0 | 0,0 | 150,2 |
| kumulierte Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Buchwerte | 150,2 | 0,0 | 0,0 | 150,2 |
| Buchwerte Finanzanlagen gesamt | 150,2 | 0,0 | 0,0 | 150,2 |
| Buchwerte Anlagevermögen gesamt | 3.407,9 | 43,4 | -178,3 | 3.273,1 |
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Neben den Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 9.059,2 (Vorjahr: T€ 4.742,5) sind ebenfalls noch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 41,4 (Vorjahr: T€ 43,9) enthalten.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind ansonsten im Wesentlichen Steuerforderungen enthalten.
In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind.
Eigenkapital
Das Stammkapital beträgt 25.000,00 € und entspricht dem Gesellschaftsvertrag.
Im Eigenkapital ist eine Kapitalrücklage von T€ 2.014 (Vorjahr: T€ 1.977) enthalten.
Für die Ausschüttung gesperrt i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge i. H. von T€ 2.437,3. Diese entfallen auf die Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert.
Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen bei der GmbH & Co. KG im Vorjahr wird in diesem Jahr erstmalig ein Bilanzgewinn ausgewiesen.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
| 2023 | 2022 | |
| Personalkosten | 125.570,00 € | 76.650,00 € |
| Aufbewahrungspflichten | 5.856,49 € | 5.991,96 € |
| Ausstehende Rechnungen | 66.634,00 € | 8.289,92 € |
| Instandhaltungen bis 3 Monate | 152.357,18 € | 23.930,18 € |
| Abschluss und Prüfung | 36.500,00 € | 21.000,00 € |
| 386.917,67 € | 135.862,06 € |
Verbindlichkeiten
| in T€ | Insgesamt 31.12.2023 | davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | davon mit einer Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren | davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 651,1 | 153,3 | 459,6 | 38,2 |
| (Vorjahr | 828,2 | 177,2 | 472,3 | 178,7) |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.042,5 | 2.042,5 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 1.955,4 | 1.955,4 | 0,0 | 0,0) |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 7.976,0 | 7.976,0 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 3.816,2 | 3.816,2 | 0,0 | 0,0) |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 949,2 | 949,2 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 916,9 | 916,9 | 0,0 | 0,0) |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 252,9 | 252,9 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 518,4 | 518,4 | 0,0 | 0,0) |
| - davon aus Steuern | 97,7 | 97,7 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 404,0 | 404,0 | 0,0 | 0,0) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 41,6 | 41,6 | 0,0 | 0,0 |
| (Vorjahr | 40,3 | 40,3 | 0,0 | 0,0) |
| gesamt | 11.871,7 | 11.373,9 | 459,6 | 38,2 |
| (Vorjahr | 8.035,1 | 7.384,1 | 472,3 | 178,7) |
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind neben den Finanzverbindlichkeiten in Höhe von T€ 7.976,0 (Vorjahr: T€ 3.816,2) ebenfalls noch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.413,0 (Vorjahr: T€ 213,9) enthalten.
Zum Bilanzstichtag bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden in Höhe von 1.200.000,00 € (Vorjahr: 1.200.000,00 €) für die passivierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.283,00 € (Vorjahr: 29.989,38 €) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 109,13 € (Vorjahr: 495,68 €) enthalten.
Im Personalaufwand sind außerdem Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 3.891,29 € (Vorjahr: 4.607,42 €) enthalten.
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 10.049,92 € (Vorjahr: 392,66 €) enthalten.
Angaben zum Finanzergebnis
Das Finanzergebnis enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 428,6 (Vorjahr: T€ 8,2) sowie Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellung in Höhe von 135,47 € (Vorjahr: 55,89 €).
Angaben zu Steuern vom Einkommen und Ertrag
Das Ergebnis nach Steuern ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 445,3 (Vorjahr: T€ 111,5) belastet. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von T€ 101,2 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.
Zu den im Vorjahr ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag ist anzumerken, dass es sich hier aufgrund der Rechtsform GmbH & Co. KG ausschließlich um Gewerbesteuern handelt. Im aktuellen Geschäftsjahr werden außerdem aufgrund von Bewertungsdifferenzen bei der Software und Lizenzen, den Grundstücken sowie den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erstmalig latente Steuern ausgewiesen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen die gewöhnliche Geschäftstätigkeit.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:
| aus Miet-, Leasing- und Erbbauverträgen | 140.776,76 € |
| aus Bestellobligo | 0,00 € |
| Gesamtsumme | 140.776,76 € |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 44.408,76 € |
| davon gegenüber assoziierten Unternehmen | 0,00 € |
| davon betreffend die Altersversorgung | 0,00 € |
Honorar des Abschlussprüfers
Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Honorar des Abschlussprüfers beträgt:
| für die Abschlussprüfung | 20.000,00 € |
| für sonstige Bestätigungs- oder Beratungsleistungen | 0,00 € |
| Steuerberatungsleistungen | 0,00 € |
| sonstige Leistungen | 0,00 € |
| Gesamtsumme | 20.000,00 € |
V. Sonstige Pflichtangaben
Anzahl der Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug im Geschäftsjahr (ohne Geschäftsführung) 77 (Vorjahr: 82). Davon waren 16 (Vorjahr: 15) in der Verwaltung tätig und 61 (Vorjahr: 67) in der Produktion tätig.
Geschäftsführung
Geschäftsführer war im Berichtsjahr:
Herr Kurt Dominik (Dipl.-Kaufmann), Hörstel
Auf die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse und Kredite gewährt und es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse.
Nahestehende Personen
Sämtliche Geschäfte der Gesellschaft mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag
Das verbundene Unternehmen Dominik Beherbergungs GmbH & Co. KG verschmilzt mit Ablauf des 31. Dezember 2023 mit der DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den zum Stichtag 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Hörstel, den 28.02.2025
Kurt Dominik, Geschäftsführer
Hörstel, den 21.03.2025
gez. Kurt Dominik, Geschäftsführer
Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.
Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31.12.2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
An die DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH, Hörstel - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DOMINIK Pflanzenvertriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 28.02.2025
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Holger Schnarre, Wirtschaftsprüfer
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