SIGNAL IDUNA Dialog Service GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Markovic-Sobau seit 8.7.2025 | Vorstandsmitglied |
Mirko Link seit 15.5.2025 | Prokura |
Fabian Maximilian Schneider seit 18.7.2024 | Vorstandsmitglied |
Stefan Paul Dr. Lemke seit 21.11.2023 | Vorstandsmitglied |
Claudia Abendroth seit 17.7.2023 | Prokura |
Andreas Stein seit 11.1.2023 | Prokura |
Daniela Rode seit 11.1.2023 | Vorstandsmitglied |
Johannes Rath seit 11.7.2022 | Vorstandsmitglied |
Jörg Krieger seit 11.7.2022 | Prokura |
Claudia Grothaus seit 17.1.2022 | Prokura |
Alexander Weissbrodt seit 10.11.2021 | Prokura |
Andreas Gründemann seit 16.8.2021 | Prokura |
Martin Sprang seit 8.6.2021 | Prokura |
Torsten Uhlig seit 19.7.2019 | Vorstandsmitglied |
Mark Osterloff seit 16.11.2018 | Prokura |
Rainer Dr. Bertram seit 19.9.2018 | Prokura |
Markus Hildebrandt seit 25.9.2017 | Prokura |
Clemens Vatter seit 13.1.2015 | Vorstandsmitglied |
Martin Berger seit 26.2.2014 | Vorstandsmitglied |
Lowig Duer seit 11.4.2011 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIGNAL IDUNA Holding AktiengesellschaftDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geschäftsbericht 2023Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenDie SIGNAL IDUNA Holding Aktiengesellschaft ist eine
Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1
HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt
freiwillig nach den für große
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften; auf die
Anwendung der Erleichterungen für
Kleinstkapitalgesellschaften wird verzichtet.
Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Lageberichtes
nach § 289 HGB ergibt sich aus § 15 Abs. 1 der
Satzung.
Anteile an verbundenen UnternehmenDie Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den
Anschaffungskosten angesetzt, die gemäß dem
gemilderten Niederstwertprinzip gegebenenfalls um
außerplanmäßige Abschreibungen vermindert
werden.
Ausleihungen an verbundene UnternehmenDie Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit
den Anschaffungskosten abzüglich geleisteter Tilgungen
angesetzt und gemäß dem gemilderten
Niederstwertprinzip gegebenenfalls um
außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.
BeteiligungenDie Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten
angesetzt, die gemäß dem gemilderten
Niederstwertprinzip gegebenenfalls um
außerplanmäßige Abschreibungen vermindert
werden.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehtDie Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit den
Anschaffungskosten abzüglich geleisteter Tilgungen
angesetzt und gemäß dem gemilderten
Niederstwertprinzip gegebenenfalls um
außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.
Ausleihungen, die als strukturierte Finanzinstrumente
ausgestaltet sind, werden grundsätzlich als
einheitliche Vermögensgegenstände bilanziert.
Weist das strukturierte Finanzinstrument durch das
eingebettete Derivat wesentlich erhöhte oder
zusätzliche bzw. andersartige Risiken auf, werden
Basisinstrument und eingebettetes Derivat getrennt
bilanziert.
Wertpapiere des AnlagevermögensWertpapiere des Anlagevermögens werden mit den
Anschaffungskosten angesetzt, die gemäß dem
gemilderten Niederstwertprinzip gegebenenfalls um
außerplanmäßige Abschreibungen vermindert
werden.
Eine außerplanmäßige Abschreibung ist
gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorzunehmen,
wenn eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung
vorliegt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und SchecksKassenbestände, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert
bilanziert.
Aktive latente SteuernBei der Ermittlung der latenten Steuern der SIGNAL IDUNA
Holding Aktiengesellschaft - als Organträgerin -
werden die Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz
der Organgesellschaften einbezogen. Für den Organkreis
werden daher die passiven latenten Steuern auf die handels-
und steuerrechtlich voneinander abweichenden
Wertansätze bei Immobilienfonds mit aktiven latenten
Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander
abweichenden Wertansätze der Rückstellung
für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende
aktive Steuerlatenzen, zum Beispiel aus thesaurierten
Fondserträgen, werden in Ausübung des Wahlrechts
des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Bei der
Ermittlung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von
32,81 % zugrunde gelegt.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungWir halten verpfändete
Rückdeckungsversicherungen für einen Teil der
Pensionsverpflichtungen. Diese werden gemäß
§ 246 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 4
HGB mit ihrem Zeitwert bewertet und mit dem
korrespondierenden Teil der Pensionsrückstellung
verrechnet. Ein entstehender Aktivüberhang ist unter
diesem Posten in der Bilanz ausgewiesen. Die Zeitwerte der
Rückdeckungsversicherungen entsprechen den
fortgeführten Anschaffungskosten, die ihren Aktivwert
widerspiegeln.
Eine Verrechnung von zugehörigen Aufwendungen und
Erträgen aus der Verzinsung der
Erfüllungsbeträge sowie aus der Änderung des
Diskontierungszinssatzes und dem zu verrechnenden
Vermögen wird gemäß § 246 HGB
vorgenommen und im Anhang gesondert erläutert.
Rückstellungen• PensionsrückstellungenFür die Bewertung werden als Rechnungsgrundlagen
die biometrischen Grundwerte aus den HEUBECK-Richttafeln
2018 G verwendet.
Mit Ausnahme der Pensionszusagen aus Gehaltsumwandlung
wird der Erfüllungsbetrag gemäß § 253
Abs. 1 Satz 2 HGB mit der Projected-Unit-Credit-Methode
unter Berücksichtigung des
IDW-Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 berechnet.
Dabei wird das Deckungskapitalverfahren mit dem Aktivprimat
angewendet. Der Erfüllungsbetrag wird gemäß
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem korrespondierenden
Deckungsvermögen verrechnet. Der gemäß
§ 253 Abs. 2 HGB verwendete und zum Bilanzstichtag auf
Basis der Marktverhältnisse zum 31. Oktober 2023
prognostizierte und verwendete durchschnittliche
Rechnungszins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, bei
einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, beträgt
1,82 %. Der Zinssatz weicht nicht vom durch die Deutsche
Bundesbank zum Stichtag veröffentlichten Zins ab und
führt zu keinen Änderungen des
Verpflichtungsumfangs. Der Unterschiedsbetrag zum Ansatz
der Rückstellungen nach Maßgabe des
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den
vergangenen sieben Geschäftsjahren wird in den
Erläuterungen zur Bilanz angegeben.
Darüber hinaus werden folgende Bewertungsparameter
bei der Berechnung berücksichtigt:
Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die
Versorgungsberechtigten die Betriebsrente mit dem
frühestmöglichen Bezug einer Vollrente aus der
gesetzlichen Rentenversicherung beziehen. Falls in der
Pensionszusage ein früheres Pensionierungsalter
vereinbart ist, so wird dieses Pensionierungsalter bei der
Bewertung berücksichtigt.
Für die Ausscheideursache Fluktuation wird eine
Wahrscheinlichkeit von 0,50 % bei Männern und 0,40 %
bei Frauen angesetzt. Der Gehaltstrend inklusive einer
Karrierekomponente fließt mit 2,50 % ein. Falls die
Pensionszusage eine garantierte Rentenanpassung
enthält, wird diese berücksichtigt. Die
übrigen Pensionszusagen werden mit einem Rententrend
von 2,30 % bewertet.
Am 1. Oktober 2019 wurden Pensionsverpflichtungen
für die zu diesem Zeitpunkt laufenden Alters-,
Invaliden- und Hinterbliebenenrentner unseres Unternehmens
auf die SIGNAL IDUNA Versorgungskasse e.V. übertragen.
Somit erfolgte für diesen Teil der Pensionszusagen ein
Wechsel von einer unmittelbaren in eine mittelbare Zusage.
Durch die Dotierung der Versorgungskasse haben sich die
Pensionsrückstellungen unseres Unternehmens um den
eingezahlten Betrag reduziert. Infolge des Wechsels des
Durchführungsweges verändern Gewinne und Verluste
aus der tatsächlichen Sterblichkeit sowie Zinseffekte
bei der SIGNAL IDUNA Holding ab diesem Zeitpunkt nicht mehr
erfolgswirksam die Pensionsrückstellungen für die
betroffenen Leistungsempfänger. Gleichwohl bleibt das
Unternehmen aus den Pensionszusagen weiterhin verpflichtet
(Subsidiärhaftung), sodass sich für die
Leistungsempfänger keine Änderungen ergeben.
Das im Jahr 2010 aufgrund des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ausgeübte
Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche
Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf
maximal 15 Jahre zu verteilen, wird weiterhin in Anspruch
genommen. Im Geschäftsjahr 2023 wird erneut ein
Fünfzehntel zugeführt.
• SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen werden nach ihrer
voraussichtlichen Inanspruchnahme ermittelt und in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
• sonstige RückstellungenRückstellungen für KV-ZuschussZur Berechnung der Rückstellungen für den an
die Rentner der SIGNAL IDUNA Gruppe zu gewährenden
Zuschuss zur privaten Krankenversicherung werden als
Rechnungsgrundlagen die biometrischen Grundwerte aus den
HEUBECK-Richttafeln 2018 G verwendet. In Anlehnung an die
Berechnung der Pensionsrückstellungen wird die
Projected-Unit-Credit-Methode angewandt. Die
Bewertungsparameter entsprechen - bis auf die Anwendung
eines prognostizierten durchschnittlichen Rechnungszinses
der vergangenen sieben Geschäftsjahre mit 1,73 % - den
unter den Pensionsrückstellungen genannten,
ergänzt um einen Kostentrend von 3,00 %. Der
prognostizierte Zinssatz weicht mit lediglich -0,01 %
-Punkten vom durch die Deutsche Bundesbank zum Stichtag
veröffentlichten Zins ab und führt damit zu
keinen wesentlichen Änderungen des
Verpflichtungsumfangs.
Die Bewertungseffekte aus der Verzinsung der
Erfüllungsbeträge sowie aus der Änderung des
Diskontierungszinssatzes werden im Sonstigen Ergebnis
ausgewiesen.
Übrige RückstellungenDie übrigen Rückstellungen werden nach §
253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihren nach kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen
angesetzt und - soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr
betragen - gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem
der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
VerbindlichkeitenDie Passivierung wird mit den
Erfüllungsbeträgen vorgenommen. Die noch nicht
fälligen Zinsen werden zeitanteilig ermittelt.
Passive RechnungsabgrenzungspostenIn dem Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen
ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach
dem Bilanzstichtag darstellen.
Passive latente SteuernLatente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der
bestehende Aktivüberhang in Ausübung des
Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziell
nicht angesetzt wird.
Mindeststeuergesetz (MinStG)Das Unternehmen ist Bestandteil einer
Mindeststeuergruppe (§ 3 MinStG). Gruppenträger
der Mindeststeuergruppe ist die SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung a. G. Der Gruppenträger wird die
Übergangsregelung bei untergeordneter internationaler
Tätigkeit (§ 83 MinStG) in Anspruch nehmen.
Hierdurch ergibt sich in den ersten fünf Jahren eine
Befreiung von der Mindeststeuer.
WährungsumrechnungFür Vermögensgegenstände und
Verbindlichkeiten sowie die dazugehörenden
Erträge und Aufwendungen, die in ausländischer
Währung geführt werden, erfolgt eine Umrechnung
in Euro entsprechend den Vorgaben des § 256a HGB.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
* Angaben 2021
5. Wertpapiere des AnlagevermögensIm Geschäftsjahr wurden
Inhaberschuldverschreibungen, die dem Unternehmen dauerhaft
dienen sollen, gemäß der Möglichkeit des
§ 247 Abs. 2 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet.
Es handelt sich hierbei um Papiere mit einem Buchwert von
156.741.767 EUR. Die stillen Lasten in diesem Portfolio
betragen 27.940.289 EUR und betreffen einen Teilbestand mit
einem Buchwert von 153.807.939 EUR und einem beizulegenden
Zeitwert von 125.867.650 EUR. Die betreffenden Papiere
verbleiben planmäßig bis zu ihrer
Fälligkeit im Bestand. Bei keinem Papier wird ein
Forderungsausfall erwartet. Die Wertminderung wird somit
als nicht dauerhaft angesehen.
Derivative FinanzinstrumenteArt und Umfang sowie beizulegender Zeitwert (§ 285 Nr. 19 HGB)Das Unternehmen hat in 2021 ein Wandlungsrecht erworben,
um ein Schuldscheindarlehen unter den Wertpapieren des
Anlagevermögens in Anteile einer GmbH wandeln zu
können. Das Wandlungsrecht wurde 2022 ausgeübt,
das Darlehen blieb jedoch weiter im Bestand. Der
Sachverhalt wurde im Geschäftsjahr korrigiert.
Passivseite
Sonstige AngabenGesamtbezüge des Vorstandes und des AufsichtsratesDie Vorstandsbezüge beliefen sich auf 1.682,2 TEUR
(Vorjahr: 2.108,5 TEUR). Ehemalige Vorstandsmitglieder
erhielten vom Unternehmen 167,1 TEUR (Vorjahr: 117,3 TEUR).
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen
Mitgliedern des Vorstandes und ihren Hinterbliebenen
betragen 8.615,3TEUR (Vorjahr: 4.545,1 TEUR).
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für
ihre Tätigkeit 215,3 TEUR (Vorjahr: 129,0 TEUR).
Ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten keine
Bezüge von dem Unternehmen.
Gewährte Vorschüsse und Kredite, eingegangene HaftungsverhältnisseVorschüsse und Kredite wurden den Mitgliedern des
Vorstandes und des Aufsichtsrates nicht gewährt;
zugunsten dieser Personen wurden keine
Haftungsverhältnisse eingegangen.
Gesamthonorar AbschlussprüferAuf die Angaben über das von dem
Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr
berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17
HGB wurde verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss
der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G. enthalten sind.
MitarbeitendeUnser Unternehmen beschäftigt kein eigenes
Personal. Sämtliche betriebliche Funktionen werden
durch andere Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe
wahrgenommen. Grundlage hierfür sind
Ausgliederungsverträge.
In der SIGNAL IDUNA Gruppe betrug in 2023 die
durchschnittliche Anzahl der angestellten Innen- und
Außendienstmitarbeitenden 8.173 (Vorjahr: 7.950).
Außerdem waren 2.871 (Vorjahr: 2.920)
selbstständige Ausschließlichkeitsagenturen
tätig.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenGegenüber der SIGNAL IDUNA Pensionskasse besteht
seit dem 12. November 2020 eine weiche
Patronatserklärung. Für den Fall einer lange
fortdauernden Niedrigzinsphase und einem dadurch
entstehenden Kapitalbedarf erklärt sich unser
Unternehmen vorbehaltlich der Sorgfaltspflichten des §
93 AktG und ohne rechtliche Bindungswirkung
grundsätzlich bereit, der SIGNAL IDUNA Pensionskasse
zusätzlich Mittel zur Verfügung zu stellen, die
diese zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen
gegenüber den Versicherten sowie zur Erfüllung
der Solvabilitätsvorschriften benötigt.
Die SIGNAL IDUNA Holding AG hat für die SIGNAL
IDUNA Pensionskasse AG eine Beistandserklärung und
Sicherungsvereinbarung gegenüber der Neue
Rückversicherungs-Gesellschaft AG abgegeben. Darin hat
sich unser Unternehmen unwiderruflich dazu verpflichtet,
die von der Neue Rückversicherungs-Gesellschaft AG bei
Vertragsende übernommene Verpflichtung zur Zahlung der
ausstehenden Zinszusatzreserve durch
Sicherungsübereignung von Wertpapieren auf ein Depot
der Neue Rückversicherungs-Gesellschaft AG bis maximal
300,0 Mio. EUR zu besichern und zu entschädigen sowie
jeglichen bei Vertragsbeendigung von der SIGNAL IDUNA
Pensionskasse AG an die Neue
RückversicherungsGesellschaft AG geschuldeten Betrag
in unbegrenzter Höhe zu übernehmen. Hieraus
ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eventualverbindlichkeit
in Höhe von insgesamt 113,9 Mio. EUR (Vorjahr: 113,9
Mio. EUR), für die derzeit keine Anhaltspunkte
für eine Inanspruchnahme vorliegen, da wir davon
ausgehen, dass die SIGNAL IDUNA Pensionskasse AG ihren
Verpflichtungen gegenüber der Neue
Rückversicherungs-Gesellschaft AG nachkommen wird.
Die nach BilMoG neu bewerteten und aufgrund des
Verteilungswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB noch nicht
in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für
Pensionen betragen 114,5 TEUR (Vorjahr: 229,0 TEUR).
Außerdem besteht ein Fehlbetrag im Zusammenhang mit
mittelbaren Altersversorgungszusagen aus der
Übertragung von Pensionsverpflichtungen gegenüber
Rentnern der SIGNAL IDUNA Holding auf die SIGNAL IDUNA
Versorgungskasse e.V. in Höhe von 1,5 Mio. EUR
(Vorjahr: 1,2 Mio. EUR).
Es bestehen grundsätzlich
Verlustübernahmeverpflichtungen nach § 302 AktG
aus den Unternehmensverträgen mit der BSGV Bochumer
Servicegesellschaft für Versicherer mbH, Bochum,
HANSAINVEST Hanseatische Investment-Gesellschaft mit
beschränkter Haftung, Hamburg, HANSAINVEST Real Assets
GmbH, Hamburg, Schröder Assistance und Consulting
GmbH, Werl, SDV Servicepartner der Versicherungsmakler AG,
Augsburg, SIGNAL IDUNA Dialog Service GmbH, Dortmund,
SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, Hamburg, und SIGNAL
IDUNA Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft, Dortmund.
Zudem besteht mit der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung AG
seit dem 25. Oktober 2021 ein Gewinnabführungsvertrag.
Im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Neugründung
und der Geschäftsaufnahme der SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung AG wurde von Seiten der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Abgabe
einer Verpflichtungserklärung der Aktionäre
für erforderlich erachtet. Als alleinige
Aktionärin verpflichtet sich die SIGNAL IDUNA Holding
AG für die ersten sieben Geschäftsjahre, die zum
Ausgleich eines sonst entstehenden Jahresfehlbetrags
notwendigen Beträge zu erstatten. Dies gilt
insbesondere für die Fehlbeträge, die ganz oder
teilweise aus den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die
Zuführung zur Rückstellung für
Beitragsrückerstattung nach §§ 3 - 8 MindZ
resultieren. Die SIGNAL IDUNA Holding AG verpflichtet sich
darüber hinaus, in dem vorgenannten Zeitraum auf
Anforderung der BaFin oder der SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung AG bereits unterjährig
liquiditätswirksame Zuschüsse zu leisten. Dies
erfolgt insbesondere, um die Zahlungsfähigkeit des
Unternehmens und die jederzeitige Bedeckung der
versicherungstechnischen Passiva zu gewährleisten.
Des Weiteren bestehen zum Ende des Geschäftsjahres
Einzahlungsverpflichtungen gegenüber der SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung AG in Höhe von 25,0 Mio. EUR.
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum wurden mit nahestehenden Unternehmen
und Personen keine marktunüblichen Geschäfte im
Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt.
GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen der
Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu
verwenden:
NachtragsberichtÜber weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung,
die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind,
ist nichts zu berichten.
OrganeAufsichtsratReinhold Schulte
Hans Peter Wollseifer
Jörg Dittrich
Andreas Ehlert
Lutz Heese
Josef Sanktjohanser
VorstandUlrich Leitermann
Lenkung und Koordination der Unternehmensführung;
Angelegenheiten der Organe; Personal; Aus- und
Weiterbildung, Personalentwicklung; Compliance; Recht;
Presse, Public Relations; Revision; Risikomanagement;
Angelegenheiten der Sprecherausschüsse Innen- und
Außendienst
Martin Berger
Dr. Karl-Josef Bierth
Dr. Stefan Kutz
Dr. Stefan Lemke
Johannes Rath
Daniela Rode
Torsten Uhlig
Clemens Vatter
AbschlussprüferKPMG AG
KonzernangabenDie Aktionäre der SIGNAL IDUNA Holding
Aktiengesellschaft, Dortmund (Amtsgericht Dortmund,
Handelsregisternummer HRB 19076), sind die SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung a. G. mit 51.000.000,00 EUR (51,00 %),
die SIGNAL IDUNA Unfallversicherung a. G. mit 46.926.700,00
EUR (46,93 %) und die SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.
G. mit 2.073.300,00 EUR (2,07 %).
Entsprechende Mitteilungen gemäß § 20
Abs. 4 AktG und § 20 Abs. 1 AktG liegen uns vor.
Das Grundkapital von 100.000.000,00 EUR ist voll
eingezahlt.
Wir sind aufgrund der Beteiligungsverhältnisse ein
von der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg,
abhängiges Unternehmen.
Gemäß § 290 HGB wird unser Unternehmen
in den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der
SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg, einbezogen.
Wir sind daher gemäß § 291 HGB von der
Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen
Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes befreit.
Die SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg,
stellt den Konzernabschluss für den größten
und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im
Unternehmensregister veröffentlicht und hinterlegt.
Zur SIGNAL IDUNA Gruppe gehören folgende
Unternehmen:
SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G., Dortmund SIGNAL
IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg SIGNAL IDUNA
Lebensversicherung AG, Dortmund SIGNAL IDUNA Życie
Polska Towarzystwo Ubezpieczeń S.A., Warschau
SIGNAL IDUNA ASIGURARE REASIGURARE S.A., Bukarest
SIGNAL IDUNA Pensionskasse Aktiengesellschaft, Hamburg
SIGNAL IDUNA Holding Aktiengesellschaft, Dortmund SIGNAL
IDUNA Unfallversicherung a. G., Dortmund SIGNAL IDUNA
Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft, Dortmund
ADLER Versicherung AG, Dortmund
PVAG Polizeiversicherungs-Aktiengesellschaft, Dortmund
SIGNAL IDUNA ASIGURARI S.A., Bukarest
SIGNAL IDUNA Biztosító Zrt., Budapest
SIGNAL IDUNA Polska Towarzystwo Ubezpieczeń S.A.,
Warschau
DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden
SIGNAL IDUNA Rückversicherungs AG, Zug
SIGNAL IDUNA Bauspar Aktiengesellschaft, Hamburg
HANSAINVEST Hanseatische Investment-Gesellschaft mit
beschränkter Haftung, Hamburg
Donner & Reuschel Aktiengesellschaft, Hamburg
SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, Hamburg
OVB Holding AG, Köln
HANSAINVEST Real Assets GmbH, Hamburg
SIGNAL IDUNA Select Invest GmbH, Hamburg
Sie stehen unter einheitlicher Leitung und bilden
deshalb einen Konzern nach Aktiengesetz.
Dortmund, 14. März 2024 Der Vorstand
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