Amadeus Capital Trust GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Deifel seit 16.1.2013 | Geschäftsführer |
Dirg Parhofer seit 16.1.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMADEUS Projektbau GmbHLimburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AMADEUS Projektbau GmbH, Limburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMADEUS Projektbau GmbH, Limburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMADEUS Projektbau GmbH, Limburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, den 24. Januar 2025 PSB
Audit GmbH
Sven Weimar, Wirtschaftsprüfer Christian Klatt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023/2024
Anhang zum 31. März 2024der Firma AMADEUS Projektbau GmbH, Limburg; HRB 4990, Amtsgericht LimburgAllgemeine Angaben Vorliegender Jahresabschluss der Amadeus Projektbau GmbH zum 31. März 2024 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsmethoden unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen übernommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Hierbei wurden Nutzungsdauern zwischen 3 und 13 Jahren herangezogen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert bei dauerhafter Wertminderung angesetzt. Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. In den Herstellungskosten werden keine Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen, sowie keine anteiligen Verwaltungs- und Sozialkosten. Dagegen werden Sondereinzelkosten des Vertriebs (Verkaufsprovisionen) mitberücksichtigt. Nicht einbezogen werden Fremdkapitalzinsen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, soweit diese Forderungen darstellen, werden mit dem Nennwert bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Stammkapital ist voll einbezahlt und wird mit dem Nominalbetrag angesetzt. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste. Die pauschale Rückstellung für Gewährleistung wurde pauschal mit 0,5 % des garantiebehafteten Umsatzes berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahren abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterung zur Bilanz- und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Unter den sonstigen Ausleihungen befinden sich Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem Betrag von TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 815). Die Vorräte beinhalten die bereits erbrachten Leistungen der Bauunternehmer sowie Verkaufsprovisionen. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 527 (Vorjahr: TEUR 527) handelt es sich um ein verzinsliches Darlehen, welches der Gesellschafterin unbefristet zur Verfügung gestellt wurde. Die Restlaufzeit ist daher mehr als ein Jahr. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen mit TEUR 1.851 (Vorjahr: TEUR 3.712) Vertriebsprovisionen, mit TEUR 847 (Vorjahr: TEUR 1.025) Risiken aus abgegebenen Mietgarantien und mit TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 510) mögliche Gewährleistungsansprüche. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Absicherung dieser Verbindlichkeiten erfolgt durch die Abtretung von Außenständen und sonstigen Einzelforderungen, Grundpfandrechten, Verpfändung von Bankguthaben sowie Bürgschaften durch Dritte. Unter den erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen werden grundsätzlich erhaltene Anzahlungen von bereits verkauften, aber noch nicht fertiggestellten, Objekten ausgewiesen. Alle weiteren Verbindlichkeiten haben ebenfalls eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 1.937). C. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Bankavale bestehen in Höhe von TEUR 1.615 (Vorjahr: TEUR 3.278). Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da es sich um Zahlungsbürgschaften handelt und die Gesellschaft über hinreichend Liquidität zur Begleichung der Verbindlichkeiten verfügt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mietverhältnissen in Höhe von insgesamt TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 89). Arbeitnehmeranzahl Bei der Gesellschaft sind 13 (Vorjahr: 17) Beschäftigte angestellt, davon 4 (Vorjahr: 4) geringfügig. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
Es wurden von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet.
Limburg/Lahn, 24. Januar 2025 Dirg Parhofer Volker Deifel Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die AMADEUS Projektbau GmbH (Projektbau) gehört zur AMADEUS Group mit Sitz in Limburg, die seit über 30 Jahren erfolgreich in der Wohnungsbaubranche tätig ist. Die AMADEUS Group deckt verschiedene Bereiche der Branche ab und hat somit die Möglichkeit das gesamte Spektrum rund um die Immobilie zu bedienen. Von der Grundstücksakquise, über die Planung, die schlüsselfertige Errichtung, die komplette funktionsfähige Ausstattung für gehobene Ansprüche durch unseren Meisterbetrieb (z.B. mit Marken-Einbauküche, Laminat u. a.), den Vertrieb, die Finanzierungsvermittlung, die Vermietung, die WEG- und Mietsonderverwaltung bis hin zum Hausmeister-, Reinigungs- und Reparaturservice, stammt bei AMADEUS alles aus einer Hand. Die Anteile an der AMADEUS Projektbau GmbH (Projektbau) werden in Höhe von 100 % von der Muttergesellschaft, AMADEUS Marketing GmbH, Limburg gehalten. Die Projektbau erzielte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresüberschuss von EUR 339.418,24. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Gemäß der ifo Konjunkturprognose Winter 2023 hat sich die Inflation im Jahr 2023 in Deutschland verlangsamt und die Lohneinkommen sind gegenüber dem Vorjahr stärker gestiegen. Dies führte jedoch nicht zu einer Erholung des privaten Konsums, da ein Teil des Kaufkraftzuwachses von den Haushalten gespart wurde. Die Konjunktur wurde allerorts von den Notenbanken gedämpft, um die Inflation zu bekämpfen. Nach der Coronakrise waren vor allem Dienstleistungen weltweit gefragt, was dazu führte, dass deutsche Exporte lange Zeit auf Talfahrt gingen. Kräftige Impulse lieferten lediglich Investitionen in Rüstungsgüter, die im Rahmen des Sondervermögens der Bundeswehr getätigt wurden. Insgesamt hat sich damit die deutsche Konjunktur seit Jahresbeginn merklich abgekühlt und die ursprünglich für das zweite Halbjahr erwartete Belebung ist ausgeblieben. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Preis- und kalenderbereinigt konnte nur ein Rückgang in Höhe von 0,1 % festgestellt werden. Durch ein nach wie vor krisengeprägtes Umfeld geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ins Stocken. Hauptgründe dafür waren die hohen Preise, eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie gestiegene Zinsen, was zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen geführt hat. Die Inflationsrate lag nach Angaben des statistischen Bundesamtes für das Gesamtjahr bei 5,9 % und hat sich unterjährig von einem Wert im Januar von 8,7 % auf einen Wert von 3,7 % im Dezember abgeschwächt. Damit liegt die Inflationsrate für das Jahr 2023 unter dem historisch hohen Durchschnittswert vom Vorjahr 2022 in Höhe von 7,9 %, aber immer noch auf einem hohen Niveau. Sondereffekte durch die umgesetzten Entlastungsmaßnahmen bei Energieprodukten dämpften die Teuerung bei Energieprodukten im Jahr 2023 teilweise. Diese verteuerten sich gegenüber 2022 um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg von 29,7 % im Jahr 2022. Besonders stark verteuerten sich auch Nahrungsmittel mit 12,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die konjunkturelle Schwäche hinterließ auch 2023 ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt, der sich aber nach wie vor gut behaupten konnte: 2023 gehört zwar zu den Jahren mit der niedrigsten Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung, dennoch sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Jahresdurchschnitt 2023 deutlich gestiegen. So stieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 191.000 auf 2.609.000 Personen, was einem Anstieg um +0,4 Prozentpunkte auf 5,7% entspricht. Dies ist vor allem der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet, die es Arbeitslosen erschwert hat, eine neue Beschäftigung zu finden. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt um 333.000 auf ca. 45.940.000 Personen. Im Jahr 2023 hat sich die Arbeitskräftenachfrage, wie bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 angedeutet, weiter abgeschwächt. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte im Jahr 2023 auf die zumindest am Jahresanfang hohen und im Jahresverlauf abgeschwächten Inflationsraten im Euro-Währungsgebiet mit deutlichen Leitzinserhöhungen. So stieg der Hauptrefinanzierungszinssatz von 2,50 % in Dezember 2022 auf 4,50 % im September 2023. Erst im Juni 2024 wurde eine Zinswende eingeleitet, indem der Leitzins erstmals nach einer Phase der Zinserhöhungen reduziert wurde. In Deutschland lebten zum Jahresende 2023 rund 84,7 Millionen Menschen. Eine erste Schätzung des Statistischen Bundesamtes geht damit von einem Bevölkerungszuwachs gegenüber dem Jahresende 2022 in Höhe von 0,3 Millionen Menschen aus. Dieser Zuwachs fällt deutlich geringer als im Vorjahr aus und ist allein durch die Nettozuwanderung begründet, da wie in allen Jahren seit der Wiedervereinigung der Saldo aus Geburten und Sterbefällen negativ war. Ende 2022 gab es in Deutschland 43,4 Millionen Wohnungen. Von diesen befanden sich rund 41,9 Millionen in Wohngebäuden, 52,5 % bzw. 22,0 Millionen davon in Mehrfamilienhäusern. Laut dem Statistischen Bundesamt wurde im November 2023 der Bau von 20.200 Wohnungen genehmigt, 16,9 % weniger als im November 2022. In den ersten elf Monaten des Jahres 2023 sank die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 2022 um 25,9 % auf 238.500 genehmigte Wohnungen. Anfang des Jahres 2023 wurde in einer Studie des Pestel Institutes von Wohnungsdefiziten in einer Größenordnung von 700.000 Wohnungen für 2023 ausgegangen. Dies verdeutlicht das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Die beschriebenen Faktoren wie steigende Zinsen, eine schwächelnde Konjunktur, hohe Inflation und Wohnungsdefizite haben Einfluss auf die Entwicklung des Wohnungsmarktes, da sie sich unmittelbar auf alle Marktteilnehmer wie Investoren oder Wohnungssuchende hinsichtlich der verfügbaren Mittel bzw. des Haushaltseinkommens und des Mietniveaus auswirken. Der deutsche Wohn-Investmentmarkt präsentierte sich demgemäß im Jahr 2023 deutlich verhaltener als im Vorjahr. Dennoch wurden bundesweit zwischen EUR 5 Mrd. und knapp EUR 8 Mrd. in Wohnungsbestände investiert. Wohnungsbau in Deutschland In den deutschen Wohn-Investmentmarkt wurde im Jahr 2023 so wenig investiert wie seit dem Jahr 2011 nicht mehr. Die Zahlen der großen Maklerhäuser zum Transaktionsvolumen liegen zwischen EUR 5 Mrd. (BNP) und knapp EUR 8 Mrd. (JLL und Cushman & Wakefield). Das Investitionsvolumen für die Nutzungsart Wohnen hat sich laut des BNP Paribas Real Estate Wohnungsmarktberichtes Q4 2023 von EUR 13 Mrd. im Jahr 2022 auf EUR 5 Mrd. nochmals deutlich reduziert (-60% bei Transaktionen >30 Wohnungen). Stark gestiegene Fremdkapitalkosten, eine zu geringe Risikoprämie und eine gestiegene Unsicherheit bezüglich weiterer Regulierungen führten demnach zu dieser Kaufzurückhaltung. Großvolumige Transaktionen blieben aus und der Markt war von kleinteiligen Deals geprägt. Das Segment von Transaktionen über EUR 100 Mio. notierte mit einem Umsatzanteil von nur 39 % deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 57 %. Auch die Verteilung des Investitionsvolumens nach Käufergruppen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren spürbar gewandelt. US-amerikanische Käufer und Family Offices sind mit 24 % bzw. 19 % stark vertreten, deutsches Kapital steuerte knapp 68 % des Umsatzes bei. Immobilien-AGs/REITs waren durch die in den Vordergrund gerückte Refinanzierung auf der Käuferseite kaum aktiv. Es wird erwartet, dass die FED und die EZB im aktuellen Jahr 2025 die Zinsen weiterhin senken werden. Dies dürfte den Marktakteuren mehr Planungssicherheit geben. Vor dem Hintergrund bereits gestiegener Miet- und rückläufiger Staatsanleiherenditen stehen die Chancen gut, dass Wohn-Investments wieder attraktiver werden. Auch fundamental dürfte sich die Angebots-und-Nachfrage-Relation vor dem Hintergrund eines sehr angespannten Wohnungsmarktes und des mangelnden Wohnungsneubaus verbessern. Ein entspanntes fiskalisches Umfeld könnte im zweiten Halbjahr zu einer deutlichen Belebung am deutschen Wohn-Investmentmarkt führen. Laut dem Wohnimmobilienmarktbericht von Savills aus Januar 2024 zeichnet sich aus der Perspektive von Bestandshaltern auf dem deutschen Wohnungsmarkt ein weiterhin positives Bild: Die Mieten stiegen im vergangenen Jahr kräftig, und die Leerstandsquoten sanken. Dies ist auf rückläufige Baugenehmigungen, Stornierungsquoten bei Wohnbauprojekten sowie eine weiter steigende Zahl der Haushalte zurückzuführen. Eine Trendumkehr ist hier nicht zu erwarten, vielmehr wird von einem Anstieg der Wohnungsknappheit ausgegangen. Daher dürfte die Verkaufsbereitschaft bei Bestandshaltern zumindest im ersten Halbjahr 2024 weiter recht verhalten bleiben. Für dieses Jahr rechnen auch hier die Experten lediglich mit einem moderaten Anstieg des Transaktionsvolumens auf eine Spanne zwischen EUR 9 - 11 Mrd. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das zweite Nachtragshaushaltsgesetz 2021 für nichtig zu erklären, wodurch die Bundesregierung den Bundeshaushalt 2024 neu verhandeln muss, hat die wohnungspolitische Unsicherheit eher verstärkt. Durch notwendig gewordene Einsparungen könnten staatliche Förderungen auf dem Prüfstand stehen und zusätzliche Planungsunsicherheit, die mit Kosten verbunden sind, verursachen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund des deutlichen Rückgangs der Baugenehmigungen und der anhaltenden Zurückhaltung der Projektentwickler wird damit gerechnet, dass das Neubauvolumen in den kommenden Jahren weiter sinken wird und spätestens im Jahr 2025 die Marke von 200.000 Wohnungen unterschreiten könnte. Auch JLL bestätigt einen deutlichen Nachfrageüberhang und rechnet mittel- bis langfristig mit weiter steigenden Mieten aufgrund eines deutlichen Rückgangs von Baugenehmigungen. Prognosen Bauwirtschaft für die kommenden Jahre Die aktuelle Situation im Wohnungsbau in Deutschland ist derzeit äußerst angespannt, flankiert von zahlreichen Insolvenzen von Immobilienentwicklern und Bauunternehmen. Auch einigen großen Playern der Branche blieb der Gang zum Insolvenzgericht nicht erspart. Viele dieser Unternehmen versuchen ihre Insolvenz in Eigenregie zu stemmen, aber einige Immobilienentwickler sehen keine Zukunft mehr. Ihnen ging wegen des Zinsanstieges einfach das Geld aus, welches sie für die Tilgung laufender Kredite benötigten. Nach einem signifikanten Anstieg der Baukosten im Jahr 2021 und einer leichten Abmilderung 2024 konnte man beobachten, dass sich die Preise 2024 an die Inflationsrate angepasst haben. 2023 gab es einen Rückgang des preisbereinigten Bauvolumens um etwa 7 %. Die Bauexperten äußern deutliche Bedenken für die Zukunft des Wohnungsbaus der nächsten Jahre. Sie sehen jedoch das Ende des Tiefs in Sicht. Trotz der momentanen Herausforderungen - erhöhte Kreditzinsen, sowie hohe Material- und Personalkosten, die Bauherren und Immobilienentwickler belasten - gibt es zumindest erste Anzeichen einer Entspannung. Dennoch besteht Grund zur Hoffnung auf eine Erholung und stabilere Zeiten in der Bauwirtschaft ab 2025. Die Baupreise sind von 2021 bis 2024 auf ca. 30 % angestiegen (je nach Gewerk). Vergleicht man die Baukosten in Deutschland der Jahre 2023 und 2024, lässt sich ein weiterer Anstieg der Kosten von 3% feststellen. Diese Preise werden sich auch künftig an die aktuelle Inflationsrate anpassen, aber ein Rückgang der Baupreise in Deutschland wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr geben. Seit 2021 steigen die Baupreise stetig und es ist kein Ende in Sicht. Die Gründe dafür sind teilweise den momentanen geopolitischen Umständen geschuldet, einige Ursachen lassen sich aber auch in der Fiskalpolitik der derzeitigen Ampelregierung finden. Der Markt reagierte aber auf diese Preisspirale relativ schnell. Die Nachfrage nach Bauleistungen ließ mit zunehmenden Baukosten prozentual nach. Dazu kam 2023 noch der rasante Anstieg der Zinsen, was auch viele Bauwillige von ihren Vorhaben zunächst abhielt. Viele vertraglich zugesicherte Projekte wurden kurzfristig gecancelt oder verschlankt. Die Zukunft des Bauens wird nicht nur in Deutschland durch technologische Innovationen geprägt sein, die Effizienz, Kostenersparnis und Qualitätsverbesserung garantieren. Bauunternehmen werden in der Zukunft gezwungen sein, diese neuen Technologien auf ihren Baustellen zu verwenden. Der Kostendruck durch Material, Lohnkosten und Energie wird zunehmend so groß werden, dass Bauunternehmer Kosten reduzieren müssen, um selbst noch etwas zu verdienen. Die Bauindustrie steht trotzdem vor einer spannenden Zukunft. Sie wird geprägt sein von diesen fortschrittlichen Technologien, die das Potenzial haben, die Branche grundlegend zu verändern. Der Einsatz dieser Technologien könnte das Auftragsvolumen im Wohnungsbau signifikant steigern und wird gleichzeitig zu erheblichen Kosteneinsparungen führen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 48 TEUR marginal gesunken ist. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde der zweite Bauabschnitt des Bauvorhabens im Limburger ICE-Gebiet fertiggestellt. Durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts konnte der genannte Umsatz realisiert werden. Gleichzeitig hat sich der Bestand für die unfertigen Erzeugnisse entsprechend verringert. Hintergrund ist, dass die parallellaufenden Bauprojekte noch nicht so weit fortgeschritten waren. Somit hat sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen im Berichtsjahr von 19.238 TEUR im Vorjahr um rund 5.046 TEUR auf 14.192 TEUR verringert. Die Aufwendungen aus bezogenen Leistungen waren aufgrund der Baukosten nur eines Bauabschnitts in Limburg im Geschäftsjahr 2023/2024 um 4.840 TEUR niedriger als im Vorjahr und beliefen sich auf rund 9.578 TEUR. In Summe resultierte ein positives Rohergebnis, welches sich mit 4.445 TEUR ergab. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/2024 hat sich erwartungsgemäß positiv entwickelt. Die Vertriebskosten verringerten sich aufgrund eines geringeren Verkaufsvolumens. Die weiteren Aufwendungen waren annähernd auf dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts in Limburg wurden die damit zusammenhängenden Aufwendungen für Vertriebsprovisionen sowie die auf die Fertigstellung entfallenden Baukosten im Aufwand gezeigt. Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem Jahresüberschuss von 339.418 Euro ab, welcher aufgrund höher ausgefallenen Kosten im Rahmen der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts unter der Prognose des Vorjahres liegt. b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 33.191 TEUR auf 20.361 TEUR verringert. Durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts und den noch nicht soweit fortgeschrittenen weiteren Bauprojekten in Offenbach, Mathildenstraße haben sich die unfertigen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 5.046 TEUR auf 14.192 TEUR verringert, da der Bestand durch die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts am Bauvorhaben in Limburg gemindert wurde. Zusätzlich fielen die liquiden Mittel von 11.390 TEUR auf 2.801 TEUR aufgrund des Ausgleichs mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Durch die Fortsetzung neuer Bauprojekte sanken sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten jedoch nur leicht von 11.738 TEUR auf 10.371 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses und lag am Stichtag bei 3.235 TEUR. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023/2024 stets in der Lage, ihren bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanziellen Leistungsindikator verwenden wir die Marge zwischen Gesamtleistung und den im Geschäftsjahr angefallenen Baukosten (Materialaufwendungen und Vertriebskosten). Diese war im GJ 2023/2024 mit 1.797 TEUR erwartungsgemäß positiv, was auf die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts in Limburg zurückzuführen ist. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir ein negatives Ergebnis, da im laufenden Geschäftsjahr 2024/2025 kein Bauprojekt fertiggestellt werden wird. Insofern können keine Umsatzerlöse gezeigt werden. Somit führen die laufenden Kosten zu einem negativen Ergebnis. 4. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023/2024 entspricht im Wesentlichen unseren Erwartungen. Das positive Jahresergebnis durch die Fertigstellung von weiteren Wohnungen konnte an das positive Ergebnis des Vorjahres anknüpfen. Insgesamt ergibt sich eine zufriedenstellende Geschäfts- und Auftragslage unserer Gesellschaft mit guten Perspektiven durch neue bereits begonnene Bauprojekte in der Zukunft. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht Der Umsatz im öffentlichen Bau wird laut ZDB für 2024 auf 47 Milliarden Euro geschätzt. Das reale Wachstum von 3 % wird durch Investitionen in Verkehrswege und Gebäudesanierungen getrieben. Für 2025 wird jedoch mit Stagnation gerechnet. Das bedeutet, dass der Umsatz im öffentlichen Bau auf dem Niveau von 2024 verharren dürfte. Gründe sind die begrenzten Budgets der öffentlichen Hand und mögliche Einsparungen, die sich aus den finanziellen Herausforderungen der Haushalte ergeben. Für die Jahre 2024 und 2025 wird ein Abschwung im Wirtschaftshochbau erwartet. Laut Pressemeldung des ZDB sind die Rückgänge mit realen Umsatzverlusten von 7 % (2024) und 4,5 % (2025) deutlich spürbar. Gewerbliche Investitionen könnten weniger stark auf Zinsschwankungen reagieren als der Wohnungsbau. Dennoch belasten die Schwäche der verarbeitenden Industrie und die unsichere Zukunft energieintensiver Branchen die Entwicklung erheblich. Mittelfristig bleibt fraglich, wie lange energieintensive Branchen weiterhin am Standort Deutschland investieren werden. Die Amadeus Projektbau beobachtet diese Entwicklung stets und passt ihre weiteren Bauplanungen laufend an die Marktsituation an. So wird seit vergangenem Jahr ein Projekt im urbanen Rhein-Main-Gebiet vorangetrieben. In diesem Umfeld herrscht ein erheblicher Mangel an Mietwohnungen. Folglich bleibt die Nachfrage bei diesem Projekt trotz höherer Kosten für die Erwerber erhalten. Darüber hinaus hat die Gesellschaft in den vergangenen Jahren Grundstücke erworben, die in den kommenden Jahren mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung projektiert werden können. Es zeichnet sich derzeit ab, dass die Inflation nach und nach auf ihr Niveau der Vorjahre zurückgeht. Demzufolge wird erwartet, dass die Zinsen zur Finanzierung von Bauprojekten weiterhin sinken werden. Für dieses Szenario ist die Gesellschaft vorbereitet - insbesondere, da in Deutschland weiterhin Wohnungsmangel herrscht. Die Gesamtrisikosituation der Amadeus Projektbau GmbH wird im Rahmen eines Risikomanagements analysiert und gesteuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind jedoch keine Risiken erkennbar die den Bestand gefährden könnten. Ziel der Amadeus Projektbau GmbH ist es, durch ein weiteres organisches Wachstum die eigene Marktposition auszubauen und bei hoher Profitabilität zusätzliche Marktanteile zu generieren. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden kaum Umsätze erwartet, da keine Fertigstellung eine Bauprojekts erfolgen wird. Im anschließenden Geschäftsjahr 2025/2026 wird das Bauprojekt in Offenbach fertiggestellt werden. Dies führt wieder zu Umsätzen, die an die Jahre 2022/2023 und 2023/2024 anknüpfen werden. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern von -500 TEUR.
Limburg, 24. Januar 2025 Die Geschäftsführer Dirg Parhofer Volker Deifel Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 12. Februar 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Zahntechnische Laboratorien
Herstellung von Sportgeräten
Gerüstbau
Bauträger für Wohngebäude
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen