Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 406030
Eingetragen
16.9.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen, Baumaschinen aller Art, Nahrungs- und Genussmitteln einschließlich des Im- und Exports sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Kleemann
seit 12.8.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alexander Kleemann
99734 Nordhausen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autopoint-Nordhausen GmbH

Nordhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen 584.684,00 706.990
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.501.470,92 11.806.377
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 661.848,78 759.023
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 135.767,25 6.299.086,95 1.127.887 13.693.287
6.883.770,95 14.400.277

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000
II. Bilanzgewinn 3.055.822,25 3.080.822,25 3.712.217 3.737.217
B. RÜCKSTELLUNGEN 486.709,00 919.629
C. VERBINDLICHKEITEN 3.316.239,70 9.743.431
6.883.770,95 14.400.277

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 1.151.086,65 4.129.607
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 459.357,92 412.223
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 99.645,26 83.864
3. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.683,50 59.489
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 137.351,23 0
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 866.151,70 1.653.189,61 1.186.682 1.742.258
5. Betriebsergebnis - 502.102,96 2.387.349
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.332,14 214
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 263.343,95 220.297
8. Finanzergebnis - 262.011,81 - 220.083
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 122.914,08 672.467
10. Ergebnis nach Steuern - 641.200,69 1.494.799
11. Sonstige Steuern 15.193,97 14.542
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 656.394,66 1.480.257

Anhang

I. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Autopoint-Nordhausen GmbH mit Sitz in Nordhausen im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 406030 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und den Ergänzungen des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterung bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 276, 288 HGB).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB i. V. m. § 42 Abs. 3 GmbHG auf der Passivseite um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" ergänzt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist soweit erforderlich durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden zum Devisenkassamittelkurs erfasst bzw. zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs erfasst bzw. zum Bilanzstichtag umgerechnet.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß den jeweils geltenden steuerlichen Wertgrenzen im Sachanlagevermögen aktiviert und im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Posten in Höhe von EUR 417.466,00, die durch steuerliche Veranlagungen der Körperschaft- und Gewerbesteuer rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Zinsen und Zinsrisiken in Höhe von EUR 323.024,00 sowie Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von EUR 125.800,00.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 460.185,33 (Vorjahr: EUR 166.100,90) für Steuern enthalten. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht.

Von den Verbindlichkeiten haben

EUR 2.143.788,12 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr

EUR 1.075.229,39 eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren und

EUR 97.222,19 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt EUR 304.311,74 (Vorjahr: EUR 1.215.055,78) durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen und EUR 1.440.214,22 (Vorjahr: EUR 1.835.642,57) durch Grundschulden gesichert.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 913,55 (Vorjahr: EUR 6.417,84).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwände aus der Währungsumrechnung von EUR 73.961,25 (Vorjahr: EUR 3.860,76) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.970,12 (Vorjahr: EUR 21.241,20).

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

- Aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit bis 01.01.2027: monatlich EUR 1.500,00

- Aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit bis 30.08.2026: monatlich EUR 1.500,00

- Aus einem Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis 31.05.2026: vierteljährlich EUR 108,00

- Aus einem Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis 31.12.2023: monatlich EUR 449,00

1. Angaben nach § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten
C. 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.744.211,55 3.050.698,35

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 15 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Autopoint-Nordhausen GmbH durch Frau Ilona Kleemann und Herrn Alexander Kleemann, beide Nordhausen.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mit Wirkung zum 29. Februar 2024 wurden Herr Alexander Kleemann und Frau Ilona Kleemann von der Geschäftsführung abberufen und Herr Matthias Schlüter zum einzelvertretungsberichtigten Geschäftsführer bestellt.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Jahr 2024 beeinträchtigen weitere geopolitische Ereignisse und Handelskonflikte die globale Wirtschaft. Unser Unternehmen ist davon nicht spürbar betroffen. Wir gehen von der positiven Fortführung des Unternehmens aus.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 656.394,66 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Nordhausen, den 24. Februar 2025

gez. Matthias Schlüter

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 Abs. 1a 2 HGB

Der Jahresabschluss wurde am 28. Februar 2024 durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgestellt.

VII. Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 749.909,18 163.892,07 385.310,15 528.491,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.368,68 0,00 534,48 2.834,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.916,04 135.447,43 79.102,49 472.260,98
1.169.193,90 299.339,50 464.947,12 1.003.586,28
Summe Anlagevermögen 1.169.193,90 299.339,50 464.947,12 1.003.586,28
Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 210.362,18 31.932,07 67.114,15 175.180,10 353.311,00 539.547,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.759,68 144,00 533,48 2.370,20 464,00 609,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.082,04 58.607,43 66.337,49 241.351,98 230.909,00 166.834,00
462.203,90 90.683,50 133.985,12 418.902,28 584.684,00 706.990,00
Summe Anlagevermögen 462.203,90 90.683,50 133.985,12 418.902,28 584.684,00 706.990,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Autopoint-Nordhausen GmbH repräsentierte im Berichtsjahr 2023 hauptsächlich exklusive Fahrzeughersteller wie Ferrari, Bentley, Rolls-Royce, Lamborghini, Maybach, Porsche und Mercedes als freier Fahrzeughändler.

Seit 2019 veredeln wir selbst und über ein nahestehendes Unternehmen Fahrzeuge mit dem Fahrzeughersteller Brabus, ein deutsches Hochleistungstuning-Unternehmen aus Bottrop, welches auf die Leistungssteigerung der Fahrzeugmarken Mercedes-Benz, Maybach und Smart sowie ab 2022 auch auf Porsche und Rolls-Royce spezialisiert ist. Ebenfalls wird die Innenausstattung in der Regel mit Exklusiv-Leder auf die verwendeten Materialien verfeinert und technisch aufgewertet. Geänderte Fahrwerke, Rad-/Reifenkombinationen sowie veränderte Karosserieteile runden das Angebot ab. Die daraus gesteigerten Erfolgsaussichten führten zu der wesentlichen Veränderung in diesem Jahr, dem Vertragsabschluss als Official Gold Partner mit der Brabus GmbH. Der Fahrzeugabsatz der Autopoint-Nordhausen GmbH kann dadurch positiv beeinflusst werden.

Im Berichtsjahr 2023 erfolgte durch Umzug in neue Räumlichkeiten in der Alten Leipziger Straße 33 in Nordhausen. Dadurch versprechen wir uns neue Möglichkeiten im Bereich der Fahrzeugveredelung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 zeigte die deutsche Wirtschaft eine gemischte Entwicklung, die von verschiedenen Faktoren geprägt war. Nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie und den anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, konnte die deutsche Wirtschaft in 2023 keine Erholung verzeichnen. So ist das Brutto-Inlands-Produkt in 2023 um 0,3 % gesunken. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft wider, die durch steigende Energiepreise und Lieferengpässe in bestimmten Sektoren verstärkt wurden.

Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau und lag im Durchschnitt bei etwa 5,9 %. Diese Teuerung wurde vor allem durch steigende Energiepreise und anhaltende Kostensteigerungen in der Lebensmittelproduktion beeinflusst. Die hohe Inflation führte zu einer erhöhten Unsicherheit bei Verbrauchern und Unternehmen und belastete die Kaufkraft der Haushalte.

Der Automobilsektor verzeichnete in Deutschland im Bereich der PKW-Neuzulassungen eine signifikante Steigerung von 7,3 % und konnte sich damit nach dem deutlichen u.a. durch Corona bedingten Rückgang erholen.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im Umfeld der insbesondere durch Preiserhöhungen in 2023 weiterhin angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage verlief das Jahr 2023 für die Autopoint Nordhausen GmbH durchwachsen. So konnte das Unternehmen in 2023 das hohe Umsatzniveau des Vorjahres nicht halten und verzeichnete einen Umsatzrückgang von rd. 6,5 %. Dies resultiert dabei vor allem aus dem inländischen Gebrauchtwagengeschäft sowie den gesunkenen Ausfuhrlieferungen in Drittstaaten während das Exportgeschäft im europäischen Ausland weiter gesteigert werden konnte. Insgesamt konnten damit die Umsätze sowie die Margen deutlich gesteigert werden. Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind die Erzielung eines angemessenen EBIT und die Erhaltung der Liquidität im Unternehmen.

3. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Unternehmens beträgt TEUR 6.884 (Vorjahr: TEUR 14.400) und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.516 verringert. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung im Wesentlichen aus dem Abbau der im Vorjahr stark angestiegenen Bestände sowie geleisteten Anzahlungen im Umlaufvermögen (Rückgang TEUR 6.305). Des Weiteren wurde der im Vorjahr hohe Bestand an liquiden Mitteln zur Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt und hat sich dadurch um rd. TEUR 992 verringert.

Auf der Passivseite wurden die Verbindlichkeiten um TEUR 6.427 reduziert. Dabei haben sich insbesondere die Darlehen um TEUR 1.906, die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.547 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.762 verringert. Die Rückstellungen sind um TEUR 433 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Steuerrückstellungen die auf Grund der erlassenen Bescheide in den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert sind. Das Eigenkapital hat sich auf Grund des in 2023 realisierten Verlustes um TEUR 656 verringert. Die Eigenkapitalquote hat sich allerdings in Folge der deutlichen Verkürzung der Bilanzsumme auf 44,8 % (Vorjahr: 25,9 %) verbessert.

4. Finanzlage

Der Finanzmittelfonds (bestehend aus den liquiden Mitteln) weist zum Jahresende einen positiven Bestand von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 1.128) aus.

Der Brutto-Cashflow (Jahresüberschuss korrigiert um Abschreibungen und sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge) beträgt auf Grund des Verlustes in 2023 TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 1.540). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 689 auszuweisen. Die Veränderung zum Brutto-Cashflow resultiert dabei im Wesentlichen aus dem Rückgang der Fahrzeugbestände im Umlaufvermögen, den Veränderungen der erhaltenen Anzahlungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt rd. TEUR 56. Den Investitionsausgaben stehen Zuflüsse aus dem Verkauf der Betriebsimmobilie in der Arnoldstraße 2, Nordhausen gegenüber. Durch die hohe Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten ergibt sich ein Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit von rd. TEUR - 1.738. Dabei wurden Darlehen bei Kreditinstituten und nahestehenden Personen bzw. Unternehmen in Höhe von TEUR 1.938 getilgt. Des Weiteren wurden Gesellschaftereinzahlungen i. H. v. TEUR 168 vorgenommen.

Der Liquiditätsplan der Gesellschaft weist für 2023 keine Liquiditätslücken auf. Ein Liquiditätsrisiko besteht daher nicht.

5. Ertragslage

Die Umsatzlöse sind im Jahr 2023 auf TEUR 41.924 (Vorjahr: TEUR 44.819) leicht gesunken. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund 6,46 %-Punkten. Der Materialaufwand ist dabei um TEUR 135 auf TEUR 40.853 leicht angestiegen, was zu einer Verschlechterung der Materialeinsatzquote auf 97,5 % (Vorjahr: 90,8 %) führt. Insgesamt konnte im Berichtsjahr 2023 eine schlechtere Bruttomarge erzielt werden, da für den im Vorjahr stark angestiegenen PKW-Bestand nicht die geplanten Veräußerungspreise erzielt werden konnten.

Die sonstigen Kosten sind insgesamt um TEUR 97 auf TEUR 1.584 gesunken. Dies ist auf deutlich geringere Aufwendungen im Bereich der Warenabgabe zurückzuführen. Diese haben einen Rückgang von TEUR 439 zu verzeichnen, während die Personalkosten um TEUR 62 sowie die Grundstücks- und Raumkosten um TEUR 45 angestiegen sind. Des Weiteren gab es außergewöhnliche Abschreibungen auf Umlaufvermögen (Fahrzeugbestände sowie sonstige Vermögensgegenstände) i. H. v. TEUR 137. Das Betriebsergebnis I (Jahresergebnis vor Steuern und Finanzierungskosten) liegt bei rd. TEUR - 513 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEUR 2.934 niedriger auszuweisen.

Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 42 verschlechtert und beträgt in 2023 TEUR - 262. Das neutrale Ergebnis beträgt TEUR - 4 und ist damit um TEUR 44 gestiegen. Es konnte im Berichtsjahr durch den Verkauf der Betriebsimmobilie ein Gewinn von TEUR 32 erzielt werden. Der restliche Anstieg ist insbesondere der Auflösung von Rückstellungen geschuldet.

In 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 656 erzielt (Vorjahr: Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 1.480).

Trotz der im Berichtsjahr schlechten Ertragslage ist die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft als solide zu bezeichnen. Insbesondere durch Kosteneinsparungen sowie Verbesserungen der Bruttomargen im Fahrzeuggeschäft sollen künftig wieder Jahresüberschüsse erzielt werden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Als Handels- und Veredelungsunternehmen im Kraftfahrzeugsegment unterliegen wir den Chancen und Risiken im Absatz- und Beschaffungsmarkt. In Deutschland und der EU stagnierte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023. Risiken können in der Kaufzurückhaltung und der Reduzierung der Ertragsmargen liegen. Die Geschäftsführung prüft vor jedem Fahrzeugkauf den derzeitigen Marktwert und entscheidet im Einzelfall über den Ankauf. Werden Fahrzeuge zu erhöhten Preisen angeboten, findet kein Ankauf statt. Somit wird vermieden, dass Fahrzeuge überteuert zugekauft werden und das Risiko verlustbringender Geschäfte minimiert. Die regelmäßige Überprüfung am Markt erfolgt durch die Mitarbeiter, wobei über eine Preisanpassung entschieden wird.

Aktuell sehen wir keine elementaren Risiken aus der anhaltenden Ukraine-Krise sowie dem aufgekommenen Nahost-Konflikt. Der russische Markt war auch vor der Krise für das Unternehmen weder im Bereich Einkauf noch im Bereich Verkauf relevant. Es besteht vielmehr die Chance, dass, aufgrund des sanktionsbedingten Wegfalls des russischen Marktes, mit einer Steigerung der Umsätze in die angrenzenden Länder zu rechnen ist.

Risiken in der Zukunft, sind in der weiteren Entwicklung des Gesamtmarktes für Neuwagen und Gebrauchtwagen der vertriebenen Marken sowie in einer sich verschärfenden Wettbewerbsintensität zu sehen. Besonders im Luxussegment besteht dabei ein besonderes Beschaffungsrisiko. Diesen Risiken trägt die Geschäftsführung durch eine ständige Marktbeobachtung und Überwachung der Profitabilität einzelner Geschäfte Rechnung. Das Risiko innerhalb des Fahrzeughandels schätzen wir für das Unternehmen als gering ein, da es breit aufgestellt ist und sich flexibel an den Markt anpassen kann. Besonders im Luxussegment profitiert das Unternehmen von sehr guten und zahlreichen Beziehungen zu Lieferanten, wodurch das Beschaffungsrisiko stark minimiert wird. Bei unserer Risikobetrachtung kontrollieren wir die finanziellen Leistungsindikatoren Rentabilität und Liquidität in kurzfristigen Abständen.

Durch Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Bereich der Fahrzeugoptimierung durch Brabus, Mansory, ABT und Keyvany verspricht sich das Unternehmen zudem einen weiter wachsenden Geschäftszweig und künftig stabile Umsatzerlöse.

Das Geschäftsjahr 2024 schließt nach derzeitigem Stand mit einem Umsatzrückgang von rd. 32 % ab. Wir gehen von einem ausgeglichenen Ergebnis aus. Die Konsolidierungsphase ist damit abgeschlossen. Nach unserer Einschätzung sind - trotz des stagnierenden Wirtschaftswachstums - derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unseres Unternehmens in seinem Bestand gefährden. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir von einem Jahresüberschuss im unterem sechststelligen Bereich aus.

 

Nordhausen, den 24. Februar 2025

Autopoint Nordhausen GmbH

gez. Matthias Schlüter

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB und § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autopoint-Nordhausen GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autopoint-Nordhausen GmbH, Nordhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autopoint-Nordhausen GmbH, Nordhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

- Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

- Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

- Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wildungen, 21. März 2025

acp Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. M. Kube, Wirtschaftsprüfer

gez. T. Brecht, Wirtschaftsprüfer

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