HAWI Energietechnik AGLiquidiert
84307 Eggenfelden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rudolf Martin Schmalhofer seit 10.5.2011 | Vorstandsmitglied |
Johann Wimmer seit 11.9.2008 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HaWi Energietechnik AGEggenfeldenJahresabschluss zum 31. Dezember 2010LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010Firma HaWi Energietechnik AGDER PHOTOVOLTAIKMARKT ÜBERTRIFFT ALLE ERWARTUNGENDie weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ist weitestgehend überstanden. Vor allem im Jahr 2009 und zu Beginn des Jahres 2010 wirkten sich die Marktturbulenzen belastend auf das Wirtschaftswachstum zahlreicher Nationen aus. Mit der Krise ging auch der Energieverbrauch zurück. In diesem schwierigen Umfeld zeigten sich die erneuerbaren Energien jedoch äußerst robust, so dass ihr Anteil an der Energiebereitstellung im Strom- und Wärmebereich deutlich anstieg. Dieser Trend bestand auch in 2010 weiter fort. Dabei verzeichnete der Solarsektor innerhalb der erneuerbaren Energien das stärkste Wachstum. Mit einem Investitionsvolumen von 64,8 Mrd. € wuchs die Photovoltaikindustrie weltweit um 49%. Der Löwenanteil in Höhe von 43,27 Mrd. € wurde in Europa investiert. Das entspricht in 2010 gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs des Investitionsvolumens in Höhe von 91 %. Folgerichtig verdoppelte sich der Anteil von Solarstrom am deutschen Energiemix auf 2,0% (Vorjahr: 1,1%). Das Jahr 2010 konnte Deutschland erneut als "Photovoltaik-Weltmeister" beenden und verteidigte damit seine Marktführerschaft. Mit einem geschätzten Volumen von ca. 7,4 GWp installierter Leistung verdoppelte sich der deutsche Markt nahezu und übertraf damit sämtliche Erwartungen. Er lag damit über den Erwartungen sämtlicher renommierter Institute. So prognostizierte z.B. die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) Mitte 2010 noch einen Zuwachs im optimistischsten Szenario von 7 GW. Die weltweit neu installierte Leistung betrug in 2010 zwischen 14,3 und 16,5 GW, womit Deutschland seinen Weltmarktanteil von etwa 50% halten konnte. Neben Deutschland gelten als bedeutendste Märkte Italien (2,5-3,2 GW), Tschechien (1,2-1,4 GW), Japan (ca. 1 GW), USA (0,7-0,8 GW), Frankreich (0,5-0,6 GW), China (0,4-0,6 GW), Spanien (ca. 0,375 GW), Belgien (ca. 0,2 GW), Kanada (ca. 0,180 GW), Griechenland (ca. 0,150 GW), Australien (0,150-0,250 GW) (vgl. auch nachstehende Grafiken). Damit zählen 5 europäische Länder zu den TOP 10 der PV-Märkte. Diese führenden europäischen Photovoltaikmärkte werden durch die HaWi-Gruppe direkt vor Ort mit eigenen Dependancen bedient. Vorläufige geschätzte installierte Leistung 2010 (Weltmarkt):
Quelle: EPIA Die global kumulativ weltweit installierte Leistung lag zum Jahresende zwischen 37 und 39 GW (vgl. nachstehende Grafik).
Quelle: EPIA FIT-VERÄNDERUNGEN BRINGEN NEUE HERAUSFORDERUNGENDas Jahr 2010 brachte in sämtlichen Märkten auf politischer Ebene permanent stattfindende Diskussionen rund um das Thema geeigneter Fördermodelle für erneuerbare Energien und Vermeidung von Überförderung mit sich. Teilweise resultierten die Ergebnisse in für die Branchenbeteiligten kaum kalkulierbaren Aktionen in bedeutenden Kernmärkten wie z.B. unterjährigen FIT-Cuts, Moratorien oder Interpretationsspielraum in den Gesetzestexten. Diese Unsicherheiten stellen sämtliche Branchenbeteiligten vor die Herausforderung ihre Geschäftsmodelle noch weiter zu flexibilisieren, um entsprechend reagieren zu können. Themen wie z.B. gezieltes und effektives Working-Capital-Management gewinnen hierbei zunehmend an Bedeutung. MODULPREISE SINKEN WEITERIn den vergangenen Jahren hat die Photovoltaikindustrie, primär getrieben von den Subventionskürzungen, beachtliche Preisreduzierungen erreichen können. Den bisherigen Höhepunkt erreichte die "Preisrally" in 2009 im deutschen Markt mit einem Systempreisverfall bei Aufdachanlagen bis zu 100 KW dem Kernsegment der HaWi-Gruppe von bis zu 27%. Auch in 2010 war der deutsche Markt aufgrund seiner Bedeutung im Verhältnis zum Weltmarkt maßgeblicher Preisindikator für die Branche. Der durchschnittliche Systempreis lag zum Ende des Jahres bei 2.724 Euro/kWp (Vj. 3.140 Euro/kWp) was einer Preisreduzierung von knapp 13% gegenüber dem Vorjahr entspricht (vgl. nachstehende Grafik):
Quelle: BSW-Solar Im Projektgeschäft zeigt sich eine ähnliche Preisentwicklung wobei hier die Preise per kW/p aufgrund der größeren Volumina auf einem niedrigeren Niveau liegen (vgl. nachstehende Grafik).
Quelle: EPIA Speziell der Verfall der Modulpreise hatte spürbare Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Obwohl der Absatz von Photovoltaikmodulen im Vergleich zum Vorjahr um 75% auf über 89 MW gesteigert werden konnte, erhöhte sich der Umsatz lediglich um 28% auf 196 Mio. Euro. Der Preisdruck der Branche war daher auch bei HaWi spürbar und wird auch zukünftig Auswirkungen auf die Ertragssituation der Unternehmensgruppe haben. HAWI PROJECT GMBHIm März 2010 wurden alle Anteile fremder Gesellschafter an der Kaproso Kapital pro Sonne GmbH erworben, so dass die HaWi Energietechnik AG seither Alleingesellschafter ist. Im August 2010 wurde die Kaproso Kapital pro Sonne GmbH in die HaWi Project GmbH umfirmiert. Die HaWi Project bündelt künftig die Projektierung von größeren, schlüsselfertigen Dach- und Freiflächenanlagen inkl. Projektentwicklung und Vertrieb unter einem Dach. Das Ausgliedern des Projektgeschäftes in eine eigene Gesellschaft ermöglicht es, schneller auf Marktanforderungen zu reagieren und den Bedürfnissen der Kunden noch besser zu entsprechen. ERTRAGS-, FINANZ-, UND VERMÖGENSLAGEERTRAGSLAGE Im Geschäftsjahr 2010 erzielte HaWi Energietechnik AG Deutschland eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 195.996 (Vj. TEUR 153.523). Obwohl die Gesellschaft den Absatz von Photovoltaikmodulen erheblich um 75% von 51 MW auf 89 MW steigern konnte, lag der Umsatzzuwachs lediglich bei 28%. Dies war auf die auch in 2010 weiter fallenden Modulpreise zurückzuführen. Aufgrund der wesentlich höheren Absatzmenge nahmen auch die Materialkosten des abgelaufenen Jahres deutlich zu (+24%). Aufgrund einer signifikanten Reduktion der Sachkosten stiegen diese jedoch nicht im gleichen Maße wie die Absatzmenge. Dieser Effekt wirkte sich äußerst positiv auf das Jahresergebnis aus. So betrugen die Materialkosten lediglich EUR 2,01/Wp (-28,98%, Vj. 2,83/Wp). Daraus ergaben sich Materialkosten in 2010 in Höhe von TEUR 178.617 (Vj. TEUR 144.573). Durch das Gesamtwachstum der Unternehmensgruppe, dem Mengenwachstum bei den Modulen und den dadurch bedingten Mehrbedarf an qualifizierten Mitarbeitern sind die Personalkosten um TEUR 662(11,9%) auf insgesamt TEUR 6.209 gestiegen. Aufgrund der Umsatzerhöhung und dem deutlich gestiegenen Rohertragssatz auf 8,87 % (Vj. 5,83) konnte das Betriebsergebnis (EBIT) um TEUR 7.199 auf TEUR 4.943 (Vj. TEUR -2.255) gesteigert werden. In der Folge ergab sich für das Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.029 (Vj. - TEUR 2.885) Zum Jahresende waren in der Unternehmensgruppe insgesamt 252 (Vj. 234) Mitarbeiter beschäftigt, wovon 122 (Vj. 119) bei der HaWi Energietechnik AG in Deutschland beschäftigt waren, während 130 (Vj. 115) Mitarbeiter bei den ausländischen Töchtern ihrer Tätigkeit nach gingen (vgl. hierzu nachstehende Grafik).
Quelle: Businessplan HaWi Group FINANZLAGE Der Finanzmittelbestand zum 31.12.2010 beträgt TEUR 83 (Vj. TEUR 25) Wie bereits im Vorjahr werden langfristige Vermögenswerte vollständig über Eigenkapital finanziert. Daraus ergibt sich ein Anlagedeckungsgrad I> 100%. Die Verbindlichkeiten sind zu 74% von kurzfristiger Natur und werden zur Finanzierung des Umlaufvermögens herangezogen. Die Barliquidität (Liquidität 1. Grades) ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, während sowohl die Liquidität 2. Grades als auch die Liquidität 3. Grades deutlich gestiegen sind. Die Liquiditätskennzahlen zeigen,
VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 29.439 (Vj. TEUR 35.871) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-17,9%) deutlich reduziert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 13.787 (Vj. TEUR 10.758) was einer Quote von 46,8% (Vj. 30,0%) entspricht. Daraus ergibt sich ein Fremdkapitalanteil von 53,2% bzw. TEUR 15.652 (Vj. 70,0% bzw. TEUR 25.112). Die erhöhte Eigenkapitalquote ist zum einen auf den im Geschäftsjahr erzielten Gewinn zurückzuführen. Zum anderen konnten durch ein sehr restriktives Forderungsmanagement die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 886 auf TEUR 428 und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 5.249 auf TEUR 17.342 reduziert werden. Die vorgenannten Gründe sowie ein aktives Cash-Management führten zu einer erheblichen Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 11.206 auf TEUR 4.065 (-73,4%). Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen spielt mit 5,6% (Vj. 4,6%) nach wie vor eine untergeordnete Rolle und ist auf die Betriebsaufspaltung zurückzuführen. Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen beträgt 93,6% (Vj. 95,0%) und setzt sich zum überwiegenden Teil aus Vorräten und Forderungen zusammen. FINANCIAL COVENANTSFinancial Covenants sind Parameter in Kreditverträgen, mit welchen sich die HaWi Gruppe verpflichtet hat, gewisse Finanzkennzahlen bezogen auf die finanzwirtschaftlichen Entwicklungen der Unternehmensgruppe während der Kreditlaufzeit einzuhalten. Diese Regelungen räumen den Gläubigern das Recht ein, im Falle der Nichteinhaltung der Covenants die vorzeitige Rückzahlung der Darlehen zu verlangen oder kompensierende Risikokosten in Rechnung zu stellen. In den Kreditverträgen der Hawi sind dies insbesondere die Quote des wirtschaftliche Eigenkapitals (beinhaltet nachrangiges Fremdkapital) bezogen auf die Bilanzsumme (EK-Quote), die Relation der Nettoverbindlichkeiten zum Betriebsergebnis incl. Abschreibungen (Leverage) und der Zinsdeckungsgrad. Im Geschäftsjahr 2010 kam es aufgrund des ansteigenden Geschäftsvolumens im 3. Quartal zu einem Bruch der Kennzahlen EK-Quote und Leverage. Der Verstoß konnte durch einen entsprechenden Waver Request geheilt werden. NACHTRAGSBERICHTStephan Hoffmann Chief Financial Officer (CFO) der Unternehmensgruppe verantwortete im Geschäftsjahr 2010 als Chief Operating Officer (COO) das operative Geschäft der HaWi - Gruppe. Vom 22.02.2010 bis zum Eintritt des neuen Vertriebsvorstands, Jörn Mortsiefer, zum 01.09.2010 führte Hr. Hoffmann kommissarisch das Ressort Vertrieb und Marketing. Mit dem Ausscheiden von Jörn Mortsiefer aus dem Vorstand der HaWi Energietechnik AG zum 31.12.2010 übernahm Stephan Hoffmann erneut kommissarisch die Verantwortung für dieses Ressort. Zum 01.05.2011 wird Herr Rudolf Schmalhofer als COO neues Mitglied im Vorstand der HaWi Energietechnik AG. Hans Wimmer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft, verantwortet neben den strategischen Themen in 2011 weitere operative Bereiche und seit dem 01.04.2011 auch kommissarisch das Ressort Vertrieb und Marketing. Hr. Jens Brieden sowie Hr. Thomas Breinfalk wurden jeweils in 2011 zum Prokuristen der HaWi Energietechnik AG bestellt. Die Gesellschaft plant, den Vorstand in 2011 um ein weiteres Mitglied mit Verantwortung für das Vertriebsressort zu erweitern. Die HaWi Gruppe konnte zum Ende des Geschäftsjahres 2010 mit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) einen weiteren Konsortialpartner in die bestehende Finanzierung einbinden und in den Monaten April und Mai 2011 mit dem bestehenden Bankenkonsortium die teilweise Verlängerung und Erhöhung der bestehenden Kreditlinien erfolgreich verhandeln und zum Teil abschließen. Ein weiterer Vertrag wird noch im Mai zustande kommen. Derzeit befindet sich die Unternehmensgruppe in aktiven Verhandlungen mit weiteren Konsortialpartnern. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTCHANCEN Obwohl es in den bestehenden PV-Märkten voraussichtlich in 2011 und den Folgejahren wiederholt zu starken Kürzungen der Förderstrukturen kommen wird, finden diese Veränderungen zunehmend in Abstimmung mit Vertretern der Branche statt. Der nachhaltige Ausbau der erneuerbaren Energien wird politisch zunehmend stärker forciert und immer mehr Länder greifen den Grundgedanken des deutschen EEGs auf. HaWi als etablierter europäischer Systemintegrator wird von diesem Trend künftig profitieren können. Die erfolgte Neuausrichtung der Organisationsstruktur wurde erfolgreich abgeschlossen und sieht eine deutliche Ausweitung der Kompetenzen sowie eine stärkere Einbindung des Managements in die Entscheidungsprozesse vor. Diese stärkere Integration/Ressourcenverteilung stellt eine wichtige Grundlage für die künftige Entwicklung der Unternehmensgruppe dar. Die Entwicklung des Marktes vom Verkäufer- in einem Käufermarkt bietet für etablierte Marktteilnehmer Chancen, sich weiter im bestehenden Umfeld zu profilieren. Es wird eine Konsolidierungswelle erwartet, welche es ermöglicht Marktanteile zu stabilisieren und sogar auszubauen. Systemintegratoren werden hier als Schnittstelle zwischen upstream- und downstream-Ebene sowohl für Hersteller als auch für Installateure und Solarteure zunehmend an Bedeutung gewinnen. Aufgrund der bestehenden Flexibilität in Bereich Beschaffung kann die Gruppe stets zu aktuellen Marktpreisen Produkte beziehen und auf eventuelle Marktschwankungen in der Nachfrage flexibel reagieren. Diese Unabhängigkeit in der Beschaffung erlaubt es der Unternehmensgruppe zudem, in den Gedankenaustausch mit potentiellen strategischen Partnern zu treten, um Modelle zur langfristigen Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit zu diskutieren. Die dramatischen Entwicklungen in Japan verbunden mit den atomaren Störfällen in Fukushima lassen ein spürbar steigendes Interesse nach regenerativer Energiegewinnung, insbesonders Eigenverbrauchslösungen verzeichnen. Im eindeutigen gesellschaftlichen und politischen Willen nach der stärkeren Nutzung von erneuerbaren Energien liegt eine große Chance für die gesamte Branche. Es ist zu vermuten, dass zudem durch die stetigen Preisreduzierungen von PV-Systemen und dem zeitgleichen Ansteigen der Energiepreise die Netzparität, also der Zeitpunkt zu dem Strom aus erneuerbaren Energien genauso günstig hergestellt werden kann, wie Strom aus konventionellen Energiequellen schon deutlich früher als erwartet eintreten wird. Dieser Trend unterstützt die Unabhängigkeit von staatlichen Förderungen und fördert das allgemeine Interesse an erneuerbaren Energien. RISIKEN Aufgrund der hohen Nachfrage des deutschen Marktes nach Photovoltaikanlagen, senkte die Bundesregierung die Einspeisetarife zum 1. Januar 2011 um 13%. Darüber hinaus hat der Bundestag am 24. Februar 2011 eine weitere Kürzung der Solarförderung beschlossen. Demnach werden die Abnahmepreise ab Juli erneut um bis zu 15% gesenkt (vgl. hierzu nachstehende Grafik). Auch für Freiflächenanlagen wird es umfassende Abschläge geben. Die jüngste Reduktion sowie die bereits beschlossene Kürzung im Sommer dieses Jahres dürften in 2011 das Nachfrageverhalten im weltweit bedeutendsten PV-Markt Deutschland beeinflussen.
Quelle: BSW-Solar Nach wie vor ist der Zeitpunkt der Wettbewerbsfähigkeit von PV Solarstrom mit konventionellem Strom nicht erreicht und somit auf Unterstützung angewiesen. Folglich ist die gesamte Photovoltaikbranche von Abhängigkeit bzw. staatlichen Eingriffen und Fördermodellen sowie Subventionen geprägt und der klassische PV-Kunde überwiegend renditegetrieben. Durch eine massive Kürzung der Förderungen insbesondere in den bestehenden Kernmärkten könnte es sein, dass sich wenige Firmen, Privatpersonen, Investoren oder Kreditinstitute für den Bau oder die Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage oder die Nutzung anderer regenerativer Ressourcen entscheiden und damit die Absatzzahlen der HaWi, negativ beeinträchtigen. Durch die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die wirtschaftliche Situation etlicher europäischer Länder drastisch verschlechtert. Diese massiven Staatsverschuldungen könnten den geplanten, ambitionierten Ausbau der regenerativen Energien im Wege stehen. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Wettbewerber ähnliche Produkte und Dienstleistungen zu einem geringeren Preis anbieten könnten und so der HaWi-Gruppe Marktanteile abgewinnen. Auf Grund der nur im unwesentlichen Umfang bestehenden vertraglichen Verpflichtungen im Beschaffungsbereich könnte es zu Lieferengpässen und in der Folge auch zu Margenverlusten kommen. Der Wandel in einen Käufermarkt sowie der zunehmende Ausbau der Aktivitäten im Ausland bringen verlängerte Zahlungsziele und somit einen zunehmenden Finanzierungsbedarf mit sich. Risiken bestehen insbesondere auch im Zusammenhang mit der bestehenden Finanzierungsstruktur. Nach wie vor ist die Finanzierung im Wesentlichen fremdkapitalbasiert und an die Einhaltung von Financial Convenants gebunden. Bei aufgrund von Expansion und Wachstum tendenziell steigendem Liquiditätsbedarf steigen die Abhängigkeit von Kreditgebern und die Gefahr von Liquiditätsengpässen. Weiterhin ist es möglich, dass Personen in entscheidenden Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen und somit ihr Wissen mitnehmen. PROGNOSEBERICHTWELTWIRTSCHAFT 2010 hat sich die Weltwirtschaft von der Rezession erholt und verzeichnete ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 4,8%. Die Experten des Institutes für Weltwirtschaft (IWF) gehen für 2011 von einem etwas schwächeren Wirtschaftswachstum aus und prognostizieren einen Zuwachs von 4,4%. Kopfzerbrechen bereitet den Experten jedoch die anhaltende Schuldenkrise in der Euro-Zone. Neben Irland und Griechenland muss auch Portugal unter den Rettungsschirm der Europäischen Union (European Financial Stability Facility, EFSF). Eine Aufstockung des EFSF zur Wachstumssicherung scheint demnach unausweichlich. Aus diesem Grund wird die EU 2011 mit dem weltweiten Wachstum (das prognostizierte Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer liegt bei 6,5%) nicht mithalten können und lediglich um 2,5% wachsen. Hierbei liegt Deutschland mit einem prognostizierten Wachstum von voraussichtlich 2,2% noch im oberen Drittel der EU-Nationen und hält Anschluss an die Weltwirtschaft. SOLARMARKT Laut Prognose der Bank Sarasin wird der Solarmarkt auch in 2011 zweistellig wachsen (+10%) und damit deutlich weniger als im Berichtszeitraum. Die weltweit neu installierte PV-Leistung dürfte demnach in 2011 auf etwa 15,2 GW ansteigen. Eine ähnliche Zuwachsrate prognostiziert auch die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) und rechnet im optimistischen Szenario mit einem Anstieg auf 15,4 GW neu installierter Solarstromleistung. Das durchschnittliche jährliche Wachstum (CAGR) für die Jahre 2009 - 2015 wird mit 33% angenommen, wobei künftig der Weltmarkt deutlich stärker als der europäische Markt wachsen wird (vgl. hierzu nachstehende Grafik). Innerhalb Europas wird Frankreich, Griechenland und Portugal das größte Wachstumspotential eingeräumt. Absolut sollte Deutschland die Marktführerschaft als weltweit bedeutendster PV-Markt mittelfristig nicht zu nehmen sein.
Quelle: Sarasin Trotz der teilweise erheblichen Einschnitte in die Solarförderungen der führenden Solarmärkten Europas geht die HaWi-Gruppe auf Grund ihres flexiblen Geschäftsmodells mit Fokus auf Aufdachanlagen im Residental-Segment von teilweise zunehmender Attraktivität einzelner Märkte aus (vgl. hierzu auch nachstehende Grafiken)
Quelle: Sarasin VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER HAWI-GRUPPE Die Hawi-Gruppe plant, auch im laufenden Geschäftsjahr 2011 weiterhin mit einem zweistelligen Absatzwachstum. Das erste Quartal 2011 verlief erwartungsgemäß verhalten, blieb jedoch noch hinter den Erwartungen der Branche zurück. Die Hawi-Gruppe ist zuversichtlich im verbleibenden Geschäftsjahr die Absatzzahlen zu stabilisieren und die Marktanteile auszubauen. In 2011 sollen die Bemühungen in den bestehenden Auslandsmärkten weiter intensiviert werden. Dabei sollen insbesondere konsequent die Aktivitäten in den bestehenden Dependancen innerhalb Europas ausgeweitet werden. Man rechnet im laufenden Geschäftsjahr gegenüber 2010 sowohl im System- als auch im Projektbereich mit einem weiterhin tendenziell zunehmenden Beitrag der ausländischen Märkte. Die Internationalisierung und damit die Erschließung neuer Absatzmärkte werden als wesentlicher Baustein für weiteres profitables und nachhaltiges Wachstum gesehen. So konnte im April 2011 mit dem Abschluss eines Joint Ventures in Großbritannien (HaWi UK) ein weiterer zukunftsträchtiger Markt erschlossen werden. Weitere Markteintritte sollen folgen und werden bereits vom zentralen Standort in Eggenfelden/ Bayern bedient. Ein wesentlicher Erfolgsbaustein bei der Erschließung neuer Märkte wird der Ausbau der Vertriebsstrukturen und das bereits in 2010 in Deutschland etablierte Fachpartnerkonzept sein. Besonderes Augenmerk gilt auch in 2011 den stetigen Anpassungen der Organisationsstruktur, einem konsequenten Working-Capital-Management sowie der Optimierung der Geschäftsprozesse. Die sorgfältige Auswahl des Produktportfolios und der angebotenen Dienstleistungen wird als weiterer künftiger Erfolgsfaktor gesehen. Die Unternehmensgruppe plant für das laufende Geschäftsjahr mit einem personellen Zuwachs in etwa auf Vorjahresniveau (+10%) auf insgesamt ca. 280 Mitarbeiter wovon ca. 50% eine Beschäftigung im Ausland finden (vgl. hierzu nachstehende Grafik).
Quelle: Businessplan HaWi Group Die organisatorischen Verstärkungen werden hierbei primär die vertrieblichen Bereiche tangieren. Innerhalb der bestehenden Organisation werden die Geschäftsleitungs- und Bereichsleitungsebenen weiter gestärkt werden. Um das geplante Wachstum weiterhin realisieren zu können, wird sich die Unternehmensgruppe am Finanzmarkt in 2011 um alternative Finanzierungsmöglichkeiten insbesondere der Akquise eigenkapitalnaher Mittel bemühen. HaWi legt als inhabergeführte Aktiengesellschaft viel Wert auf ein gutes Risikomanagement, eine solide Finanzierung und verfügt über eine ausreichende Eigenkapitalquote. Das Unternehmen sieht sich als Experte im Aufdachsegment für die Zukunft gut aufgestellt. Insbesondere die internationale Präsenz und der wachsende Anteil der ausländischen Märkte am Konzernumsatz mindern das länderspezifische Risiko und machen HaWi zu einem attraktiven Partner für Modulhersteller. Der Vorstand bestätigt, dass, soweit aus der historischen Entwicklung heraus möglich, alle Rechtsgeschäfte mit dem sogenannten beherrschenden Unternehmen/ nahestehenden Personen (Unternehmen) entsprechend den Grundsätzen kaufmännischer Gepflogenheiten abgewickelt wurden. Beiderseits wurden, soweit für erforderlich befunden, angemessene Gegenleistungen erbracht und es fanden gleichermaßen weder Bevorzugungen noch Benachteiligungen statt. Der Vorstand weist darauf hin, dass historisch ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Betriebs- (HaWi Energietechnik AG) und Besitzgesellschaft (Einzelunternehmen Johann Wimmer) besteht.
Johann Wimmer, Vorsitzender des Vorstandes Stephan Hoffmann, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2010HaWi Energietechnik AGAKTIVA
Eggenfelden, den Vorstandschaft Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2010 bis 31.12.2010HaWi Energietechnik AG
Entwicklung des Anlagevermögens
vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010
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| Anschaffungskosten/Herstellungskosten | |||||
| Stand
01.01.2010 Euro |
Zugänge
Euro |
Abgänge
Euro |
Umbuchungen
Euro |
Stand
31.12.2010 Euro |
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| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 277.126,36 | 164.070,13 | 0,00 | 0,00 | 441.196,49 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 277.126,36 | 164.070,13 | 0,00 | 0,00 | 441.196,49 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.816,01 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 18.816,01 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 528.598,84 | 2.241,46 | 38.123,18 | 0,00 | 492.717,12 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 972.907,70 | 96.920,53 | 34.402,56 | 0,00 | 1.035.425,67 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.250,00 | 1.400,00 | 0,00 | 0,00 | 3.650,00 |
| Summe Sachanlagen | 1.522.572,55 | 100.561,99 | 72.525,74 | 0,00 | 1.550.608,80 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 776.505,10 | 69.500,00 | 0,00 | 0,00 | 846.005,10 |
| Summe Finanzanlagen | 776.505,10 | 69.500,00 | 0,00 | 0,00 | 846.005,10 |
| Summe Anlagevermögen | 2.576.204,01 | 334.132,12 | 72.525,74 | 0,00 | 2.837.810,39 |
| Abschreibungen | |||||
| Stand
01.01.2010 Euro |
Zugänge
Euro |
Abgänge
Euro |
Umbuchungen
Euro |
Stand
31.12.2010 Euro |
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| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 116.535,36 | 119.147,13 | 0,00 | 0,00 | 235.682,49 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 116.535,36 | 119.147,13 | 0,00 | 0,00 | 235.682,49 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.190,01 | 1.425,00 | 0,00 | 0,00 | 13.615,01 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 159.523,84 | 52.112,46 | 11.424,18 | 0,00 | 200.212,12 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 625.267,70 | 113.139,53 | 7.335,56 | 0,00 | 731.071,67 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 796.981,55 | 166.676,99 | 18.759,74 | 0,00 | 944.898,80 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 913.516,91 | 285.824,12 | 18.759,74 | 0,00 | 1.180.581,29 |
| Buchwerte | |||
| Zuschreibungen
Geschäftsjahr Euro |
Stand
31.12.2010 Euro |
Stand
31.12.2009 Euro |
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| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 205.514,00 | 160.591,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 205.514,00 | 160.591,00 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 5.201,00 | 6.626,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 292.505,00 | 369.075,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 304.354,00 | 347.640,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 3.650,00 | 2.250,00 |
| Summe Sachanlagen | 0,00 | 605.710,00 | 725.591,00 |
| III. Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 846.005,10 | 776.505,10 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 846.005,10 | 776.505,10 |
| Summe Anlagevermögen | 0,00 | 1.657.229,10 | 1.662.687,10 |
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010
HaWi Energietechnik AG
A. ALLGEMEINE ANGABEN
Auf die Gesellschaft finden die für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Absatz 3 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes Anwendung.
Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Die Gliederungsvorschriften bei den Vorräten wurden im Geschäftsjahr im Gegensatz zum Vorjahr geändert (§ 265 Abs. 2 S. 2 HGB). Auf eine Anpassung der Vorjahres zahlen wurde verzichtet. (siehe B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz).
Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Für die Zugänge wurden die handelsrechtlichen Vorschriften verwendet. Sämtliche Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren Marktwert angesetzt. Allen Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen.
Die unfertigen Projekte sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei die erhaltenen Anzahlungen gekürzt um die darauf entfallende Umsatzsteuer offen abgesetzt werden. Das Niederstwertprinzip ist beachtet. In den Herstellungskosten sind die Materialeinzelkosten, Lohn- und Lohnnebenkosten, Fremdleistungen sowie Gemeinkosten der einzelnen Projekte enthalten.
Die erhaltenen Anzahlungen betreffen ausschließlich Zahlungen auf bereits erbrachte Leistungen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstich tag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not wendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Gesellschaft hat die den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 berührenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, soweit möglich, gegen über dem Vorjahr unverändert an gewandt. Jedoch wurde im Berichtjahr eine pauschale Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEuro 76 gebildet. Die erhaltenen Anzahlungen wurden im Gegensatz zum Vorjahr offen von den Vorräten abgesetzt.
B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (§ 268 Abs. 2 HGB).
2. Vorräte
Der Betrag für die Position erhaltene Anzahlungen wurde im laufenden Geschäftsjahr unter den Vorräten ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Aus weis unter den Verbindlichkeiten, womit keine Vergleichbarkeit der Position Vorräte mit dem Vorjahr gegeben ist (§ 265 Abs. 2 S. 2 HGB).
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 3.830 (Vj. TEuro 4.327) und betreffen Forderungen gegen verbundene Unternehmen.
Zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen vgl. die Ausführungen zu Punkt 8. Alle übrigen Forderungen weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.
Es bestehen keine Anhaltspunkte für das Bestehen von "sonstigen Vermögensgegenständen", die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen (§ 268 Abs. 4 HGB).
4. Rechnungsabgrenzungsposten
Im Wesentlichen beinhaltet der Rechnungsabgrenzungsposten Messevorauszahlungen sowie die Bearbeitungsgebühr des Genussrechtsvertrages und eine Arrangement Fee für die Übernahme einer Konsortialführerschaft, welche über die Laufzeit aufgelöst werden.
5. Eigenkapital
| 2010 | 2009 | |
| I) Gezeichnetes Kapital | ||
| Stand zum 01.01.2010 / 01.01.2009 | € 5.000.000,00 | € 1.000.000,00 |
| Umwandlung von Rücklagen | € 0,00 | € 4.000.000,00 |
| Stand zum 31.12.2010 / 31.12.2009 | € 5.000.000,00 | € 5.000.000,00 |
| Das Grundkapital beträgt Euro 5.000.000,00 und ist eingeteilt in 5.000.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. | ||
| II) Kapitalrücklage | € 1.129,19 | € 1.129,19 |
| III) Gewinnrücklagen | ||
| 1. gesetzliche Rücklagen | ||
| Stand zum 01.01.2010 / 01.01.2009 | € 98.870,81 | € 98.870,81 |
| Einstellung in Rücklagen | € 151.437,15 | € 0,00 |
| Stand zum 31.12.2010 / 31.12.2009 | € 250.307,96 | € 98.870,81 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | ||
| Stand zum 01.01.2010 / 01.01.2009 | € 0,00 | € 4.000.000,00 |
| Umwandlung in Grundkapital | € 0,00 | € 4.000.000,00 |
| Einstellung in Rücklagen | € 0,00 | € 0,00 |
| Stand zum 31.12.2010 / 31.12.2009 | € 0,00 | € 0,00 |
| IV) Bilanzgewinn | ||
| Stand zum 01.01.2010 / 01.01.2009 | € 5.658.492,43 | € 8.543.608,66 |
| Gewinnausschüttung | € 0,00 | € 0,00 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklagen | € 151.437,15 | € 0,00 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | € 0,00 | € 0,00 |
| Jahresüberschuss 2010 / 2009 | € 3.028.752,94 | € -2.885.116,23 |
| Stand zum 31.12.2010 / 31.12.2009 | € 8.535.808,22 | € 5.658.492,43 |
6. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.359 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen Partnerbonus in Höhe von TEUR 530, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 85, Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von TEUR 301, Rückstellungen für Vertragsstrafen in Höhe von TEUR 75, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 76 und Rückstellungen für Urlaube und Überstun den in Höhe von TEUR 108.
Im Berichtsjahr wurde die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEuro 497 aufgebraucht. Eine Zuführung im Berichtsjahr war nicht erforderlich.
7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel:
| Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2010 | bis zu 1 Jahr
TEuro |
1 bis 5 Jahre
TEuro |
über 5 Jahre
TEuro |
Gesamtbetrag
TEuro |
| gegenüber Kreditinstituten | 4.065 | 0 | 0 | 4.065 |
| aus Lieferungen und Leistungen | 3.579 | 0 | 0 | 3.579 |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 845 | 0 | 0 | 845 |
| aus Genussrechten | 0 | 4.000 | 0 | 4.000 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.442 | 0 | 0 | 1.442 |
| Summe | 9.931 | 4.000 | 0 | 13.931 |
| (Vorjahr) | 19.544 | 0 | 4.000 | 23.544 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden, Abtretung der Ansprüche aus einer Lebensversicherung, Bürgschaften, Globalzession der Forderungen aller Kunden von A-Z und eine Raumsicherungsübereignung der Waren und Vorräte gesichert.
Zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen vgl. die Ausführungen zu Punkt 8.
Verbindlichkeiten aus Genussrechten Wesentliche Bedingungen:
| - Laufzeit: | 7 Jahre, Rückzahlung spätestens bis 31.12.2015 |
| - Zinsen: | Festzinssatz nominal 9,45 % bzw. 10,9 %, taggenaue Zinsberechnung, das Jahr zu 360 Tagen (Eurozinsmethode) |
| - Gewinnbeteiligung: | Erreicht das ausgewiesene Ist-EBITDA mindestens 50% des geplanten SoII-EBITDA, erhält der Mezzaninekapitalgeber eine ergebnisabhängige Vergütung von 1,0% p.a. ("Ergebnisabhängige Vergütung"). Die Berechnung der ergebnisabhängigen Vergütung erfolgt durch einen Ver gleich der in dem Business Plan ausgewiesenen EBITDA-Jahreswerte mit den tatsächlich erwirtschafteten EBITDA-Jahres werten der Gesellschaft. |
| - Sonstiges: | Das Mezzaninekapital ist ein nachrangiges Genussrecht. Eine wertmäßige Beteiligung am Vermögen der Gesellschaft vermittelt der Mezzaninevertrag nicht. |
8. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden wie im Vorjahr in einer gesonderten Bilanzposition (vgl. § 266 HGB zur Gliederung der Bilanz) ausgewiesen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferun gen und Leistungen i. H. v. TEuro 12.394 (Vj.: TEuro 17.886) und sonstige Vermögensgegenstände i. H. v. TEuro 4.948 (Vj.: TEuro 4.705). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEuro 383 (Vj.: TEuro 142) und sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. TEuro 461 (Vj.: TEuro 0).
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 4.078 (Vj.: TEuro 3.911) (vgl. D. 2.) und in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 0) enthalten.
C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Zur Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB sind folgende Angaben zu machen:
Der Tätigkeitsbereich der Berichtsfirma ist im Wesentlichen der Vertrieb von Photovoltaikmodulen samt Zubehör. Die Umsätze enthalten Inlandserlöse in Höhe von TEuro 121.498 (Vj.: TEuro 108.055) sowie Auslandserlöse von TEuro 74.240 (Vj.: TEuro 45.230).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 440) enthalten.
Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 1.530 enthalten, die aus Gutschriften gegenüber den Töchtern resultieren.
In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 211 (Vj.: TEuro 256) enthalten.
Im Zinsaufwand sind Zinsen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 1 (Vj.: TEuro 0) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 301 (Vj. TEuro 0) enthalten. Es handelt sich hierbei um Wertberichtigungen zu Forderungen.
D. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Der Avalkredit in Höhe von TEuro 2.371 (Vj.: TEuro 2.668) betrifft im Wesentlichen die Übernahme der Bürgschaft der Sparkasse Rottal-Inn für den gestundeten Kaufpreis aus dem Erwerb eines Grundstücks durch Herrn Johann Wimmer sowie Bürgschaften für Projekte in Deutschland.
Außerdem haftet die Berichtsgesellschaft für gemeinsam gewährte Darlehen als Mitkreditnehmer in Höhe von TEuro 5.650 (Vj.: TEuro 5.650).
2. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer
Es wurden Darlehen an den geschäftsführenden Gesellschafter Johann Wimmer für dessen Einzelfirma Johann Wimmer in Höhe von TEuro 3.830 (Vj. TEuro 3.830) gewährt.
Wesentliche Bedingungen:
| ― |
Laufzeiten: Die Darlehen sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten in 2014 bis 2018 zu rückzuzahlen. |
| ― |
Zinsen: Die Darlehen werden mit 5 % p. a. verzinst. |
| ― |
Sicherheiten: Sicherheiten für die Darlehen werden nicht bestellt. |
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen bei der Gesellschaft folgende sonstige jährliche finanzielle Verpflichtungen:
4. Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 113 (Vj.: 112) Mitarbeiter beschäftigt.
5. Beteiligungen
| Eigenkapital
31.12.2010 T€ |
Anteil
% |
Jahresergebnis
31.12.2010 T€ |
|
| HaWi Italia S.R.L, Dossobuono-Verona, Italien | 769 | 100 | 738 |
| HaWi Espana Energias Renovables S.L. Paterna-Valencia, Spanien | 60 | 100 | -58 |
| HaWi Energies Renouvelables SAS, Villefontaine, Frankreich | 67 | 100 | -58 |
| HaWi Renewables S.A. Paraskevi Athen, Griechenland | -28 | 99 | 211 |
| HaWi Project GmbH (vormals: Kaproso GmbH), Eggenfelden, Deutschland | 964 | 100 | 823 |
6. Organe der Gesellschaft
Vorstände
| ― |
Johann Wimmer, Eggenfelden, Kaufmann, (Vorstandsvorsitzender) |
| ― |
Stephan Hoffmann, Passau, Diplom-Betriebswirt (FH), MBA |
| ― |
Karl-Heinz Geil, Kirchhain, Industriefachwirt (IHK), bis 31.03.2010 |
| ― |
Herr Jörn Mortsiefer, Gummersbach, Kaufmann, von 01.09.2010 bis 31.12.2010 |
Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Aufsichtsräte
| ― |
Maximilian Fischer, Diplomkaufmann (univ.), (Aufsichtsratsvorsitzender) |
| ― |
Ulrich Weh, Bankkaufmann, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) |
| ― |
Christian Latzlsperger, Elektrotechniker |
Die Gesamtbezüge der Aufsichtsräte betrugen im Geschäftsjahr 2010 TEuro 24.
7. Abschussprüferhonorar
Hinsichtlich der Angabe des Abschlussprüferhonorars beziehen wir uns auf die Befreiungsvorschrift nach § 285 Nr. 17 HGB und verweisen auf die Veröffentlichung des Abschlussprüferhonorars im Konzernabschluss.
8. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Der Vorstand bestätigt, dass, soweit aus der historischen Entwicklung heraus möglich, alle Rechtsgeschäfte mit dem sogenannten beherrschenden Unternehmen/ nahestehenden Personen (Unternehmen) entsprechend den Grundsätzen kaufmännischer Gepflogenheiten abgewickelt wurden. Beiderseits wurden, soweit für erforderlich befunden, angemessene Gegenleistungen erbracht und es fanden gleichermaßen weder Bevorzugungen noch Benachteiligungen statt. Der Vorstand weist darauf hin, dass historisch ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Betriebs- (HaWi Energietechnik AG) und Besitzgesellschaft (Einzelunternehmen Johann Wimmer) besteht.
9. Entsprechenserklärung des Vorstands
Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass der vorliegende Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HaWi Energietechnik AG vermittelt.
Eggenfelden, 28. April 2011
Johann Wimmer
Stephan Hoffmann
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HaWi Energietechnik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eggenfelden, den 12. Mai 2011
KPWT
Kirschner
Wirtschaftstreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dipl.- Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer
Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
Gewinnverwendung
Nach der Niederschrift über die Hauptversammlung vom 17. Mai 2011 wurde folgender Beschluss ein stimmig gefasst:
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2010 in Höhe von 8.535.808,22 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Eggenfelden, 17. Mai 2011
Bericht des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrates der HaWi Energietechnik AG, Eggenfelden, Maximilian Fischer (Vorsitzender), Ulrich Weh, Christian Latzlsperger, fassen einstimmig auf Vorschlag des Vorsitzenden des Aufsichtsrates folgenden Beschluss:
Der am 12.05.2011 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der KPWT Kirschner Wirtschaftstreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehene Jahresabschluss samt Lagebericht der HaWi Energietechnik AG nach HGB zum 31.12.2010 wurde vom Aufsichtsrat geprüft. Der Jahresabschluss wird gebilligt. Er ist damit festgestellt.
Eggenfelden, 17.05.2011
Maximilian Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrates
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