Tragfreund GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Roth seit 20.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Amtrion GmbHPorta WestfalicaJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die AMTRION GmbH hat ihren Sitz in Porta Westfalica und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter der Handelsregisternummer HRB 18585. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft & Co. gemäß § 264a Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden unverändert angewendet (§ 246 Abs. 3, § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt auf der Grundlage der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. In die Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel, die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und das Eigenkapital werden zum Nominalwert bilanziert. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt mittels der PUC Methode (Projected Unit Credit Method). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Pensionsrückstellung wird pauschal entsprechend einer Laufzeit von 15 Jahren mit dem von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz für Altersvorsorgeverpflichtungen der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83% abgezinst. Der Gehaltstrend wurde mit 0,00% p.a. und der Rententrend mit 2,00% p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 5.561,00 EUR. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Anlage zum Anhang). Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere personalbezogene Rückstellungen und solche für Gewährleistungen und ausstehende Eingangsrechnungen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Folgende Sicherheiten wurden gegenüber Kreditinstituten gestellt: - Eintragung von Grundschulden in Höhe von EUR 963.785,18 und EUR 1.278.229,70 auf die Firmenimmobilie Sandtrift 1, Porta Westfalica. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten i.H.v. TEUR 90 auf die Haseke Bet. GmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren i.H.v. TEUR 972 aus den Ergebnissen der Vorjahre und TEUR 180 aus dem Ergebnis 2023. Des Weiteren resultieren Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 2.276 aus der Verschmelzung der W. Krömker GmbH und i.H.v. TEUR 78 aus Lieferungen und Leistungen. Als außerbilanzielle Geschäfte werden ausschließlich Miet-/ Leasingverträge abgeschlossen. Dies belässt das Investitionsrisiko beim Vertragspartner. Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen am Stichtag TEUR 85 und aus Leasingverträgen T€ 90. Latente Steuern wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht gebildet, da im Saldo zwischen der handels- und steuerrechtlichen Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden kein Unterschiedsbetrag entstanden ist. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft führt aufgrund des am 2. November 2022 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags ihren ganzen, nach Maßgabe der handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn, an die Alleingesellschafterin United MedTec Holding GmbH, Porta Westfalica, ab. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beträgt daher EUR 0,00. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 97 (Vorjahr: 94) Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt, davon 56 (Vorjahr: 57) gewerbliche Arbeitnehmer und 41 (Vorjahr: 37) Angestellte. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: • Herrn Andreas Mühlenbeck, (Kaufmann) bis zum 31.10.2023 und • Herrn Jürgen Roth, (Kaufmann) Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführervergütung verzichtet. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der GESCO SE, Wuppertal, die für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis einen befreienden, im Unternehmensregister veröffentlichten Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 264 HGB aufstellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Porta Westfalica, den 26.03.2024 AMTRION GMBH Jürgen Roth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die AMTRION GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen. Wir beliefern führende und weltweit agierende Kunden aus der Medizin und Industrie. Seit über 35 Jahren steht die AMTRION GmbH als Nachfolgeunternehmen der W. Krömker GmbH und Haseke GmbH mit Sitz in Porta Westfalica für Innovation, Sicherheit, Qualität und Leidenschaft im Bereich der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb ergonomischer und technisch anspruchsvoller Tragarmsysteme und Gehäusetechnik, sowie Fahrstative und Haltesysteme. Die AMTRION GmbH gehört zur United MedTec Holding GmbH, die zur GESCO SE gehört, diese hält mittelbar 100% der Anteile. Geschäftsführer ist Herr Jürgen Roth. 2. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 wurden in unserer Konstruktions- und Entwicklungsabteilung mehrere kundenspezifische und eigene Weiterentwicklungen unserer Tragarm-Familien durchgeführt. Neben der Weiterentwicklung standen auch Neuprodukte im Entwicklungsfokus, die in 2024 ff. zu serienreifen Systemen im Produktportfolio werden können. 3. Steuerungssystem Die Planung und Steuerung des Unternehmens obliegt im Tagesgeschäft ausschließlich der Geschäftsführung der AMTRION GmbH, soweit sich dieses im Rahmen der von der Geschäftsführung erstellten und gemeinsam mit dem Vorstand der GESCO SE verabschiedeten Jahresplanung entwickelt. In Abstimmung mit der GESCO SE werden gemeinsam dem Tagesgeschäft übergeordnete Planungen und Strategien zur operativen Entwicklung der AMTRION GmbH durch Personalmaßnahmen, Investitionen, Markt- und Produktanalysen, Einsatz neuer Technologien etc. besprochen und verabschiedet. Die wesentlichen Steuergrößen für das Unternehmen sind Auftragseingang, Umsatzerlöse und EBIT, die monatlich bzw. quartalsweise im Rahmen des regelmäßigen Reportings analysiert und bewertet werden. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen werden mit der Planung abgeglichen und ggf. durch neue Entscheidungen begleitet. Das bei AMTRION GmbH installierte Vertriebs- und Produktionscontrolling wird kontinuierlich weiter verfeinert und ausgebaut, um die Geschäftsleitung bei der Steuerung des Unternehmens zu unterstützen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2023 spürte die AMTRION GmbH wie im Vorjahr noch deutliche Auswirkungen der Pandemie. So konnten geplante Umsätze im Bereich der Intensivmedizin und bei den OP-Ausstattungen nicht erreicht werden. Der Lagerbestand bei Kunden ist teilweise so hoch, dass, weniger als geplant, Neubestellungen in 2023 platziert wurden. Dies konnte nicht über andere Produktgruppen oder über den Bereich Industrie ausgeglichen werden. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf in 2023 liegt unter den Erwartungen und hat sich auch unter der mit der GESCO SE abgestimmten und genehmigten Planung bewegt. Der Auftragseingang entwickelte sich im Jahr 2023 unter unseren Erwartungen. Der Vorjahresumsatz konnte aber leicht übertroffen, der Planumsatz aber nicht erreicht werden. Auch liegt das EBIT in Vergleich zum Vorjahr als auch im Vergleich zur Planung unter den Zielen. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 als herausfordernd. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage
Die Steuerung unserer Gesellschaft erfolgt hauptsächlich über die finanziellen Leistungsindikatoren Auftragseingang, Umsatzerlöse sowie EBIT. Im Jahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse von 23,1 Mio. EUR auf 24,0 Mio. EUR. Dies bedeutet eine Steigerung von rd. 3,7%. Während sich die Umsatzerlöse im Bereich Medizintechnik leicht rückläufig entwickelten, konnten die Umsatzerlöse im Bereich Industrietechnik gesteigert werden. Parallel zur Umsatzentwicklung erhöhte sich der Rohertrag von 10,3 Mio. EUR auf 10,7 Mio. EUR. Die Personalaufwandsquote stieg leicht von 22,7 % auf 22,8 %. Die Materialeinsatzquote reduzierte sich durch eine verbesserte Margensteuerung sowie Produktmix- Effekte von 57,5 % auf 55,7 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Wesentlichen aufgrund gestiegener Umlagen sowie gesteigerter Vertriebsaktivitäten von 3.894 TEUR auf 4.364 TEUR. Insgesamt verschlechterte sich dadurch das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 180 deutlich und konnte nicht das Vorjahr bzw. den Planwert erreichen. 3.2 FinanzlageWährend des gesamten Geschäftsjahres standen dem Unternehmen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um Ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Nicht ausgenutzte Kreditlinien bestehen i.H.v. TEUR 1.486. 3.3 Vermögenslage
Zum Jahresende stand der Summe des langfristig gebundenen Vermögens von 3.533 TEUR ein langfristig verfügbares Kapital von 4.949 TEUR gegenüber. Die Investitionen 2023 in Höhe von 271 TEUR betrafen im Wesentlichen Werkzeuge für neue Produkte. Dem mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögen in Höhe von 8.735 TEUR stand ein mittel- und kurzfristig verfügbares Kapital in Höhe von 7.319 TEUR gegenüber. Die Eigenkapitalquote zum Ende des Geschäftsjahres beträgt rd. 28 % (Vorjahr: 29 %). Die Vorräte stiegen unter anderem aufgrund von Abnahmeverpflichtungen um TEUR 736 auf TEUR 7.129 an. 4. Umweltschutz Der Umweltschutz genießt bei der AMTRION GmbH einen hohen Stellenwert. Durch konsequente Mülltrennung und Ressourcen-Schonung werden die Umweltbelastungen aus dem betrieblichen Wirken ständig minimiert. Die AMTRION GmbH bezieht über seine Energieeinkaufgemeinschaft ÖkostromPLUS Strom aus erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweisen. Zusätzlich wird der Fuhrpark mit Hybrid bzw. vollelektrischen PKW ́s ausgebaut. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Ausblick Der Auftragsbestand Ende Dezember hat sich im Januar weiter positiv entwickelt und es ist ein moderater Anstieg im Geschäftsjahr 2024 geplant. Die angestoßenen Optimierungsmaßnahmen über die Excellence Programme und die Produktanläufe von neuen Traglastsystemen werden den Grundstein legen, gestärkt in die Zukunft zu blicken. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir einen stabilen Umsatz auf gleichem Niveau; das EBIT soll dabei deutlich gesteigert und eine EBIT-Quote im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielt werden. 2. Chancen- und Risikobericht Chancen bieten sich durch prognostiziertes kontinuierliches Wachstum des Marktes für Medizintechnik und durch die Übernahme von Marktanteilen von Wettbewerbern sowie durch einen Markteintritt in den USA. Das von der Muttergesellschaft GESCO SE installierte Risikomanagementsystem hat sich im Laufe der Jahre bei den Tochtergesellschaften bewährt und wurde in den Organisationsprozessen des Unternehmens berücksichtigt. Wirtschaftlichen Risiken bestehen durch mögliche Konjunkturabschwächungen in Folge des Ukraine Krieges. Dies kann zu Beeinträchtigungen in den jeweiligen Abnehmerländern führen. Den steigenden Energiekosten sowie den steigenden Personalkosten konnte die Gesellschaft mit Preiserhöhungen ab Januar 2023 entgegentreten. AMTRION ist nach DIN EN ISO 13485:2021 und DIN EN ISO 9001 zertifiziert und hat im intern geführten Risikomanagement für 2023 keine unternehmensgefährdenden Risiken dargestellt. Der Abhängigkeit der erfolgreichen Entwicklung unserer Gesellschaft von einzelnen Risiken tragen wir durch Risikobetrachtung vor Entscheidungsfindung, zeitnahes Controlling und Diversifizierung Rechnung. Aufkommende Risiken können früh erkannt und schnell erforderliche Maßnahmen zur Abwendung eingeleitet werden. Den Risiko- und Chancenkategorien "Preise an Beschaffungs- und Absatzmärkten", "eigene und fremde Marktanteile", "regulatorische politische Eingriffe", "Finanzmärkte", "techn. Entwicklung", "Produktentwicklung" und "Personalmanagement" wird hinreichend Beachtung geschenkt. Ein Hinweis auf außerordentliche Chancen und Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung und vorstehend aufgeführte, spezielle Risiken und Chancen hinausgehen, ist von uns derzeit nicht zu erkennen. Konkrete Risiken, die den Bestand unseres Unternehmens einzeln oder kumuliert beeinflussen oder gefährden, sind derzeit nicht bekannt.
Porta Westfalica, 26.03.2024 AMTRION GMBH Jürgen Roth Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers [1]An die Amtrion GmbH, Porta Westfalica Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Amtrion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Amtrion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 27. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Heiko Wittig, Wirtschaftsprüfer Marianne Leichsenring, Wirtschaftsprüferin [1] Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen bezieht. Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 29. März 2024 festgestellt. |
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