Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 8858
Vorher
CARGO LINE Gesellschaft für Stückgut mbH
Eingetragen
1.9.1993
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Die partnerschaftliche Entwicklung, der kundenorientierte Vertrieb, die Organisation und Realisierung moderner und effizienter logistischer Dienstleistungen und die Entwicklung von Marketingstrategien.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Köster
seit 23.9.2008
Prokura
Jörn Peter Struck
seit 30.8.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

CARGO LINE GmbH

Dietzenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht


CARGO LINE GmbH, Dietzenbach

Geschäfts- und Rahmenbedingungen:

Die Folgen der Konjunktur- und Finanzkrise nehmen unverändert unmittelbaren Einfluss auf die Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen. Im dritten, insbesondere vierten Quartal 2008 waren die ersten Auswirkungen bereits zu spüren, was sich dann in 2009 fortsetzte. Die zu transportierenden Mengen sind branchenweit in 2009 sehr stark zurückgegangen. Für die CARGO LINE-Partner war die größte Herausforderung, die Kapazitäten entsprechend dieser Entwicklung anzupassen. Aufgrund der mittelständischen Strukturen ist dies flexibel und zeitnah geschehen, so dass, trotz aller Befürchtungen, nur ein Partnerunternehmen Insolvenz anmelden musste. Die Gründe der Insolvenz lagen jedoch nicht nur in der gesamtwirtschaftlichen Krisensituation.

Dennoch ist in vielen Partnerunternehmen die wirtschaftliche Situation entsprechend angespannt und das Niveau der Ergebnisse in 2009 i.d.R. unter dem Niveau von 2008. Für die gesamte CARGO LINE-Gruppe gab es marktbedingt einen Mengenrückgang, der jedoch geringer ausfiel, als es branchenüblich war. Hier hat sich der gute Branchenmix im Kundenbereich bewährt. Es gab weniger Abhängigkeiten im Bereich der Automotive-Branche und deren Zulieferer. Festzustellen ist jedoch, dass es bedeutende regionale Unterschiede gegeben hat, da die stark von der Krise betroffenen Branchen sich eher im Süden und Westen Deutschlands befinden.

Der Mengenrückgang führte in der Transportbranche zu freien Kapazitäten, was sich im Wettbewerb dadurch negativ auswirkte, dass über den Kundenpreis versucht wurde, neues Volumen zu generieren bzw. bestehendes zu halten. Somit gibt es über alle Partner den Effekt, dass der Umsatzrückgang höher als der Mengenrückgang ausgefallen ist. Durch die geringere Menge und geringeren Margen war es zwingend notwendig, Anpassungen in den Geschäftsprozessen und damit Maßnahmen zu Kostensenkungen vorzunehmen. Nur aufgrund dieser Konsequenzen und zeitnahen Kostenreduzierungen war es möglich, noch akzeptable Renditen zu erwirtschaften. Einen Teil des Mengenrückgangs konnte durch Gewinnung von CARGO LINE Key Account Kunden kompensiert werden. Dies ist erfreulich, da es zeigt, dass das Key Account Management erfolgreich ist und das Geschäftsmodel vom Markt auch stärker nachgefragt wird.

Insgesamt war 2009 durch das Ausscheiden von fünf ehemaligen ABX-Standorten geprägt. Die Standorte wurden im Frühjahr (2), im Sommer (2) und zum Jahresende 2009 (1) durch neue Partnerunternehmen ersetzt. Am Platz Frankfurt (ehemals ABX Dietzenbach) war es marktbedingt nicht möglich, einen neuen Mittelständler aufzunehmen, so dass sich CARGO LINE, gemeinsam mit einem mittelständischen Spediteur, mit der Neugründung der Hofmann Cargo GmbH & Co. KG selbst engagiert hat. Dies war für CARGO LINE notwendig, um am Standort keinen "weißen Fleck" zu haben. Die CARGO LINE Geschäftsanteile an der STG Logistik wurden planmäßig - aufschiebend bedingt - Ende 2009 an die Mitgesellschafter veräußert. Die aufschiebende Bedingung ist im ersten Quartal 2010 eingetreten, so dass der Eigentumsübergang in 2010 vollzogen wurde.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

1. Vermögenslage

In der folgenden Übersicht sind die zusammengefassten Bilanzzahlen zum 31. Dezember 2009 nach betriebswirtschaftlichen  Gesichtspunkten geordnet und den entsprechenden Zahlen des Vorjahres gegenübergestellt:
  

 
31. Dezember
Vorjahr
Verände-
 
2009
 
rung
 
TEUR
%
TEUR
%
TEUR
Anlagevermögen
 
 
 
 
 
Immaterielle Vermögensge­genstände, Sachanlagen und Finanzanlagen


598


6,2


415


5,1


183
Umlaufvermögen
 
 
 
 
 
Vorräte
41
0,4
19
0,2
22
Liefer- und Leistungs- forderungen

3.642

37,7

3.700

45,1

-58
Flüssige Mittel
5.273
54,6
4.019
48,9
1.254
Übrige Aktiva
104
1,1
61
0,7
43
 
9.060
93,8
7.799
94,9
1.261
Aktiva
9.658
100,0
8.214
100,0
1.444
Eigenkapital
 
 
 
 
 
Gezeichnetes Kapital
755
7,8
755
9,2
0
Gewinnrücklagen
355
3,7
355
4,3
0
Bilanzverlust /-gewinn
-1.031
-10,7
-1.050
-12,8
19
 
79
0,8
60
0,7
19
Fremdkapital
 
 
 
 
 
Rückstellungen
3.082
31,9
1.625
19,8
1.457
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

4.414

45,7

4.415

53,7

-1
Übrige Passiva
2.083
21,6
2.114
25,8
-31
 
9.579
99,2
8.154
99,3
1.425
Passiva
9.658
100,0
8.214
100,0
1.444


Die Bilanzsumme der CARGO LINE ist im Vorjahresvergleich um TEUR 1.444 bzw. 17,6% gestiegen. Dabei sind auf der Aktivseite - infolge des positiven Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit - die Flüssigen Mittel um TEUR 1.254 gestiegen. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um TEUR 1.457 erhöht. 

2. Finanzlage

Die nachstehende verkürzte Kapitalflussrechnung stellt die eingetretene Veränderung des Finanzmittelbestandes dar.
  

 
2009
2008
 
TEUR
TEUR
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit
1.606
233
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit
-342
-126
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
-10
970
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes
1.254
1.077
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
4.019
2.942
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
5.273
4.019


Die Darstellung zeigt, dass sich der Finanzmittelbestand im Jahr 2009 um rd. EUR 1,25 Mio. auf fast EUR 5,3 Mio. erhöht hat. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2009 aufgrund dieses hohen Bestandes an flüssigen Mitteln jederzeit gewährleistet.

3. Ertragslage

Die folgende Darstellung zeigt die Ertragslage der Gesellschaft im Vorjahresvergleich; hierbei sind die Umsatzerlöse, die sonstigen betrieblichen Erträge und die Materialaufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst.
  

 
Geschäftsjahr 2009
Vorjahr
Veränderung
 
TEUR
%
TEUR
%
TEUR
%
Rohergebnis
4.172
100,0
4.114
100,0
58
1,4
Personalaufwendungen
1.466
28,4
1.170
28,4
296
25,3
Abschreibungen
101
1,9
80
1,9
21
26,3
Übrige Aufwendungen
2.463
63,7
2.619
63,7
-156
-6,0
Betriebsergebnis
142
6,0
245
6,0
-103
-42,0
Finanzergebnis
46
 
53
 
-7
 
Außerordentliches Er- gebnis

0
 

-926
 

926
 
Jahresergebnis vor Steuern

188
 

-628
 

816
 
Steueraufwand
169
 
80
 
-89
 
Jahresergebnis
19
 
-708
 
727
 


Das Rohergebnis der Gesellschaft hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 58 bzw. 1,4% erhöht. Da die Betriebsaufwendungen im Vergleich hierzu mit TEUR 161 bzw. 4,2% überproportional gestiegen sind, hat sich das Betriebsergebnis um TEUR 103 verschlechtert. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (+ TEUR 46) sowie des Steueraufwandes (TEUR 169) ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 19 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 708).

Chancen- und Risikoeinschätzung:

Risiken für die CARGO LINE ergeben sich weiterhin aus der Konjunktur- und Finanzkrise. Deren Auswirkungen werden sich auch in 2010 fortsetzen und zu spüren sein. Eine Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in 2010 ist sehr schwer, so dass CARGO LINE zunächst von einer stabilen Mengenentwicklung in 2010 ausgeht. Absehbar ist, dass es auch weiterhin einen verschärften Wettbewerb geben wird, so dass für CARGO LINE und die CargoLine-Betriebe auch in 2010 die Kosten im Fokus stehen. Falls entsprechende Kostenanpassungen - bei gleichzeitiger Stagnation oder sogar weiterem Rückgang der transportierten Mengen und erzielbaren Margen -  bei den CARGO LINE-Partnern nicht erfolgen können, besteht für die CARGO LINE das Risiko, diese Partner unterstützen zu müssen oder - sollte ein Partner ausfallen - einen neuen Partner suchen zu müssen, um die Funktionsfähigkeit des Netzwerkes uneingeschränkt aufrecht zu erhalten. Ein weiteres Risiko könnte sich für die CARGO LINE ergeben, wenn in einem anhängigen Schadensfall der volle geltend gemachte Schaden von EUR 1,6 Mio. alleine von CARGO LINE zu tragen wäre; die Geschäftsführung geht - in Abstimmung mit ihrem Rechtsvertreter - davon aus, dass aufgrund der ersten mündlichen Gerichtsverhandlungen sowie diverser Rückgriffsrechte höchstens mit einem Schaden für die CARGO LINE von TEUR 200 zur rechnen ist, der durch eine entsprechende Rückstellung bilanziell berücksichtigt wurde.  

Neben der eher verhaltenen wirtschaftlichen Prognose, gibt es auch evtl. Risiken durch veränderte politische Maßnahmen, wie z.B. weitere Mauterhöhungen etc.

Trotz aller Kosteneinsparungsmaßnahmen wird sich CARGO LINE auch in 2010 um strategisch wichtige Themen kümmern. Hier geht es insbesondere um zukünftige EDV-Lösungen, um die Effizienz zu erhöhen und die Gesamtkosten mittelfristig zu senken. Ferner sieht die CARGO LINE Chancen in der Entwicklung von neuen Ideen und Innovationen, mit denen sich CARGO LINE vom Wettbewerb abheben wird.

Prognose:

Die momentane wirtschaftliche Situation wird sich auch auf die Weiterentwicklung der CargoLine-Betriebe auswirken. Somit ist für die CARGO LINE nach wie vor die Netzwerkstabilität eines der wichtigsten Themen. Die betriebswirtschaftliche Entwicklung kann dazu führen, dass CargoLine-Standorte ausfallen bzw. massive Unterstützung von der CARGO LINE benötigen.

Unabhängig der konjunkturbedingten wirtschaftlichen Krise ist zu erkennen, dass CARGO LINE im Vergleich zu Netzwerken der Konzerne, aber auch Netzwerke der anderen Mittelstandskooperationen, sehr gut aufgestellt ist. Dies wirkt sich dann auch in erhöhter Kundennachfrage aus und wird dazu führen, dass sich CARGO LINE auch in 2010 besser als der Markt entwickeln wird.

Trotz aller zu erwartenden Unterstützungsmaßnahmen erwartet CargoLine in 2010 ein positives Ergebnis.


Dietzenbach, den 06. Mai 2010  

Jörn Peter Struck
Geschäftsführer
  

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 597.537,14 414.683,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.549,50 61.494,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 41.549,50 61.494,00
II. Sachanlagen 213.450,00 124.640,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.450,00 124.640,00
III. Finanzanlagen 342.537,64 228.549,57
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 86.250,00 25.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 256.287,64 203.549,57
B. Umlaufvermögen 9.030.889,86 7.799.582,00
I. Vorräte 40.558,03 18.900,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.662.234,78 3.706.905,12
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.662.234,78 3.706.905,12
III. Wertpapiere 55.100,00 55.100,00
1. eigene Anteile 55.100,00 55.100,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.272.997,05 4.018.676,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.305,21 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.657.732,21 8.214.265,57

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 79.294,85 59.958,92
I. gezeichnetes Kapital 755.100,00 755.100,00
II. Gewinnrücklagen 355.100,00 355.100,00
III. Verlustvortrag 1.050.241,08 342.366,14
IV. Jahresüberschuss 19.335,93 -707.874,94
B. Rückstellungen 3.082.265,20 1.625.225,40
C. Verbindlichkeiten 6.310.297,75 6.529.081,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38,73 36,04
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.310.259,02 6.529.045,21
D. Rechnungsabgrenzungsposten 185.874,41 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.657.732,21 8.214.265,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 4.172.464,02 4.113.684,80
2. Personalaufwand 1.466.032,31 1.170.295,46
a) Löhne und Gehälter 1.311.355,29 1.023.879,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 154.677,02 146.416,08
davon für Altersversorgung 3.018,84 2.808,84
3. Abschreibungen 101.183,57 80.082,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 101.183,57 80.082,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.404.835,36 2.618.692,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.673,37 79.334,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.922,06 26.000,18
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 57.626,37 0,00
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 188.537,72 297.949,26
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 925.810,80
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 -925.810,80
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 167.405,79 68.275,40
12. sonstige Steuern 1.796,00 11.738,00
13. Jahresüberschuss 19.335,93 -707.874,94

Anhang


der Firma
CARGO LINE GmbH, Dietzenbach

a. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen für die immateriellen Vermögensgegenstände wurden nach der linearen Methode ermittelt. Das Sachanlagevermögen wurde nach der linearen und - soweit es sich um Zugänge vor dem 01.01.2008 handelt - der degressiven Abschreibungsmethode abgeschrieben; die Abschreibungsdauer beträgt 3 bis 13 Jahre. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurde gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre gleichmäßig erfolgswirksam aufgelöst wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Nennwerten, wobei bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgesetzt wurden. Die Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital und die Gewinnrücklagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bemessung der Rückstellungen wurde nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen und trägt allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

b. Einzelangaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor (Anlage zum Anhang).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.178 (Vorjahr: T€ 1.651) sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 180 (Vorjahr: T€ 38).

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2009 wie folgt entwickelt:

  

 
 
Gewinnrücklagen
 
 
 
 
Gezeichnetes Kapital €
Rücklage für eigene Anteile €
andere Gewinnrücklagen €
Ergebnis- vortrag €
Jahres- ergebnis €
Gesamt

Stand am 31.12.2008
755.100,00
55.100,00
300.000,00
-342.366,14
-707.874,94
59.958,92
Ergebnisverrechnung Vorjahr
-
-
-
-707.874,94
707.874,94
0,00
Jahresüberschuss
-
-
-
-
19.335,93
19.335,93
Stand am 31.12.2009
755.100,00
55.100,00
300.000,00
-1.050.241,08
19.335,93
79.294,85


Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit Wechselbrücken, Aufliegern und Lademittel, Rückstellungen für die Aufrechterhaltung des Cargo Line Netzwerkes, Rückstellungen für Verlustübernahmen von Beteiligungsunternehmen, Schadensersatzansprüche sowie Personalkosten.


Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
  

 
 
davon mit einer Restlaufzeit von …
Sicherheit
 
Höhe der Verbindlichkeit
bis zu 1 Jahr

1 bis 5 Jahren

mehr als 5 Jahren

Art
Höhe


1.    Verbindlichkeiten gegenüber        Kreditinstituten

38,73

38,73

(-)

(-)

(-)

(-)
2. Verbindlichkeiten aus  Lieferungen und Leistungen

4.414.323,83

4.414.323,83

(-)

(-)

(-)
(-)
     (davon gegenüber 
Gesellschaftern)

(699.490,25)
(Vj.: 728.570,03)

(699.490,25)

(-)

(-)

(-)
(-)
    (davon gegenüber 
verbundenen Unternehmen)

(196.797,38)
(Vj.: 163.043,77)

(196.797,38)

(-)

(-)

(-)
(-)
3.  Sonstige Verbindlichkeiten
1.895.935,19
965.935,19
930.000,00
(-)
(-)
(-)
 (davon gegenüber 
Gesellschaftern)

(1.209.980,84)
(VJ.: 1.006.298,32)

(509.980,84)

(700.000,00)

(-)

(-)
(-)
 (davon aus Steuern)
(89.249,29) (Vj.: 126.209,19)
(89.249,29)
(-)
(-)
(-)
(-)
 (davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit)

(3.862,25)
(Vj.: 3.886,36)

(3.862,25)

(-)

(-)

(-)
(-)
 (davon gegenüber verbundenen   Unternehmen)

(0,00)
(Vj. 9.925,24)

(-)

(-)

(-)

(-)
(-)
 
 
 
(-)
(-)
 
 
 
6.310.297,75
5.380.297,75
930.000,00
0,00
 
(-)


c. Einzelangaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 3.018,84 (Vorjahr: T€ 3).

Im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 98 (Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 200 (Schadensfall aus Vorjahren) enthalten.

d. Sonstige Angaben

Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres 2009 Herr Jörn Peter Struck, Diplom-Kaufmann.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtabzüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat einen Beirat bestimmt (§285 Nr. 10 HGB), dessen Mitglieder sind:

Herr Stefan Seils, geschäftsführender Gesellschafter der KG Bursped Speditions-GmbH & Co. (Vorsitzender)

Herr Udo Schneider, Geschäftsführer der Leopold Schäfer GmbH (stellvertretender Vorsitzender)

Herr André Biwer, Geschäftsführer der Franz Lebert + Co. Internationale Spedition GmbH & Co. KG

Herr Anton Galster, Geschäftsführer der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH

Herr Rolf Lorenz, Geschäftsführer der Schmidt-Gevelsberg GmbH Internationale Spedition 


Die Mitglieder des Beirats erhalten für Ihre Beiratstätigkeit keine Vergütung.

Der Jahreswert der bedeutenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB beträgt:
 an Mietaufwendungen T€ 71 (Vorjahr: T€ 74)
 an Leasingraten Kfz  T€ 56 (Vorjahr: T€ 53)

Als Rahmenvertragspartner für den gesamten Wechselbrücken-/Auflieger-Pool im CARGO LINE-Verbund haftet die CARGO LINE GmbH dem Vermieter gegenüber für sämtliche Schäden und den Verlust von rd. 3.042 Wechselbrücken und 54 Kofferaufliegern. Für zu erwartende Inanspruchnahmen wurden Rückstellungen in Höhe von € 0,6 Mio. (Vorjahr: 0,5 Mio.) gebildet. Die darüber hinaus gehende Haftung der CARGO LINE GmbH für fremde Verbindlichkeiten beläuft sich auf rd. € 17,1 Mio (Vorjahr: € 16,9 Mio).

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach § 285 Nr. 7 HGB betrug 16 (Vorjahr 15) Arbeitnehmer, davon 14 (Vorjahr 13) Festangestellte und 2 (Vorjahr 2) Aushilfen.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009 beträgt rd. T€ 12; es betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsleistungen.

Die CARGO LINE hält zum Bilanzstichtag Anteile an folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft
Sitz
Anteil %
Eigenkapital zum 31.12.2009 TEUR
Ergebnis 2009
TEUR
STG Logistik GmbH
Bexbach
49,0
-147,8
-141,9
Hofmann Cargo GmbH & Co. KG
Bischofsheim
49,0
100,0
-117,6
Hofmann Cargo Verwaltungs GmbH
Bischofsheim
49,0
24,6
0,4


Von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die CARGO LINE GmbH wegen Unterschreitens der Größenordungskriterien des § 293 Abs. 1 HGB befreit.

Dietzenbach, den 06. Mai 2010

CARGO LINE GmbH

______________________________
  Jörn Peter Struck, Geschäftsführer
  

Anlagespiegel


CARGO LINE GmbH,
Dietzenbach

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2009

  

 
Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 01.01.2009
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
172.483,89 7.135,00 0,00 179.618,89
II. Sachanlagen
 
 
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
724.406,86 162.993,07 499,80 886.900,13
III. Finanzanlagen
 
 
 
 
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
25.000,00
125.000,00
63.750,00
86.250,00
2. sonstige Ausleihungen
203.549,57
110.364,44
0,00
313.914,01
 
228.549,57
235.364,44
63.750,00
400.164,01
 
1.125.440,32
405.492,51
64.249,80
1.466.683,03
 
Kumulierte Abschreibungen
 
Stand am 01.01.2009
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten


110.989,89


27.079,50


0,00


138.069,39
II. Sachanlagen
 
 
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

599.766,86

74.104,07

420,80

673.450,13
III. Finanzanlagen
 
 
 
 
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
2. sonstige Ausleihungen
0,00
57.626,37
0,00
57.626,37
 
0,00
57.626,37
0,00
57.626,37
 
710.756,75
158.809,94
420,80
869.145,89
 
  Buchwerte am
 
31.12.2008
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten


61.494,00


41.549,50
II. Sachanlagen
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

124.640,00

213.450,00
III. Finanzanlagen
 
 
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
25.000,00
86.250,00
2. sonstige Ausleihungen
203.549,57
256.287,64
 
228.549,57
342.537,64
 
414.683,57
597.537,14

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CARGO LINE GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Aschaffenburg, den 06. Mai 2010

SPS Revisions- und
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Staab 
Wirtschaftsprüfer
  

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