Stillfront Supremacy GmbH

Zirkusweg 2, 20359 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 118884
Vorher
Bytro Labs GmbH
Eingetragen
25.2.2009
Branche
Verlegen von ComputerspielenEntwicklung und Programmierung von ComputerspielenHerstellung von Spielwaren
Gegenstand
die Entwicklung, der Vertrieb und die Veröffentlichung von computer-, video-, multimedia- oder browserbasierten Spielen und die Tätigkeit in verwandten Bereichen. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art, sofern nicht eine Erlaubnis vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sebastian Frank
seit 12.8.2025
Prokura
Armin Busen
seit 7.3.2025
Geschäftsführer
Gero Michalschyk
seit 7.3.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Maxim Glotow
seit 28.12.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stillfront Midco ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stillfront Germany GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bytro Labs GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Bytro Labs GmbH

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

(§ 267 Abs. 2 HGB) mit Sitz in Hamburg, die im Jahr 2008 gegründet wurde.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, der Vertrieb und die Veröffentlichung von Computer-, Video-, Multimedia- oder Browserbasierten Spielen und die Tätigkeit in verwandten Bereichen.

Ziele und Strategien

Wesentliche Geschäftsfelder

Die Bytro hat in nahezu allen Ländern der Welt Kunden. Das Produkt der Bytro ist auf PCs und auf mobilen Endgeräten spielbar.

Beschaffungsbereich

Die Bytro führt nahezu alle Schritte von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Vermarktung selbstbestimmt durch. Eine Abhängigkeit von Dienstleistungen Dritter ist daher weitestgehend ausgeschlossen. Die Preise für bezogene IT-Dienstleistungen, wie Server, Content Delivery Networks und Ähnliches, sind stabil bzw. ansteigend.

Vermarktung

Die Bytro vermarktet ihre Spiele über diverse Marketing-Kanäle. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Spiele weltweit online durch verschiedene Kampagnen beworben.

Steuerungssystem

Die Bytro wird im Wesentlichen über spielebezogene und nutzerspezifische Kennzahlen sowie finanzwirtschaftliche Größen gesteuert. Diese werden in regelmäßigen Abständen erhoben. Weiterhin werden regelmäßige Reports aufbereitet, die unter anderem Informationen zu spielebezogenen Kennzahlen liefern.

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens erfolgt über die Instrumente Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Cash-Flow-Rechnung.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft bemisst ihre finanziellen Indikatoren über ihre Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis.

Forschung und Entwicklung

Der Fokus der Produktion liegt sowohl auf neuen Titeln als auch auf der Weiterentwicklung der bestehenden und etablierten Titel der Gesellschaft.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt. (Quelle: bmwk.de - Jahreswirtschaftsbericht vom 21.02.2024)

Die Vorhersagen für das Wirtschaftswachstum schwanken teilweise stark und werden im Laufe eines Jahres regelmäßig nach oben oder unten korrigiert. Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2024 liegen zwischen -0,5% laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und 0,9% lau 21.02.2024)

Nach zuletzt moderatem Wachstum des Marktes für Online- und Mobilegames wird ein stärkerer Anstieg bis zum Jahr 2027, vor allem aus dem klassischen Games-Segment, erwartet. Dies ist insbesondere durch die weiterhin zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets zu begründen. Auch der fortschreitende Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Datennetzen in allen wichtigen Ländern begünstigt den Erfolg von Onlinegames. Die Reichweite dieser Spiele steigt kontinuierlich. Dennoch lässt sich erkennen, dass die Wachstumsrate für Free-to-Play Spiele durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Lockerungen nach der Corona-Pandemie und geopolitischen Spannungen zuletzt abgeflacht ist und sich branchenübergreifend auch für andere Marktteilnehmer in Deutschland als herausfordernd darstellt. Durch stetig steigende Marketingbudgets im Wettbewerb um Marktanteile wird die Einschätzung von Erfolgsaussichten neuer Spiele erschwert.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Bytro

Ertragslage

TEUR 2023
%
TEUR 2022
%
TEUR Veränderungen
%
Umsatzerlöse 68,228 97.6 68,301 98.9 -73 -0.1
Sonstige betriebliche Erträge 1,687 2.4 731 1.1 956 >100,0
Gesamtleistung 69,915 100.0 69,032 100.0 883 1.3
Fremdleistungen -29,551 -42.3 -32,686 -47.3 3,135 -9.6
Personalaufwand -5,507 -7.9 -4,264 -6.2 -1,243 29.1
Abschreibungen -196 -0.3 -157 -0.2 -39 24.6
Sonstiger Betriebsaufwand -33,838 -48.4 -31,681 -45.9 -2,157 6.8
Betrieblicher Aufwand -69,092 -98.9 -68,788 -99.6 -304 0.4
Betriebsergebnis 823 1.1 244 0.4 580
Beteiligungs- und Finanzergebnis -313 -136 -177
Ergebnis vor Ertragsteuern 511 108 403
Ertragsteuern -231 -30 -201
Jahresergebnis 280 78 202

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 73 auf TEUR 68.228 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Umsatzerlösen bei der Vermarktung von Gemeinschaftstiteln (TEUR 2.541). Die Vermarktung von Bytro Bestandstiteln hingegen verzeichnete einen Zuwachs (TEUR +2.468) durch unterschiedliche Produkt- und Vertriebsweiterentwicklungen. Die Vermarktung der Gemeinschaftstitel beinhaltet neben der Bereitstellung der Engine für die Spiele auch die Cash-Collection und die Übernahme der Marketingaktivitäten. Die Weiterbelastungen werden in den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 956 und betreffen im Wesentlichen die Investitionszuschüsse aus Computerspieleförderung des Bundes und die Einnahmen aus Cashback-Programmen der Kreditkartenanbieter.

Die Fremdleistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.135 auf TEUR 29.551 gesunken. Die Verringerung der Fremdleistungen resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Vermarktungskosten für ein Gemeinschaftstitel und korrespondiert mit den Umsatzerlösen aus der Vermarktung des Gemeinschaftstitels.

Am Umsatz gemessen betrug die Personalaufwandsquote ca. 8,1 % (Vorjahr: 6,2 %). Die Personalaufwendungen sind mit TEUR 5.507 (Vorjahr: TEUR 4.264) gestiegen, was im Wesentlichen die durchschnittlichen laufenden Gehaltserhöhungen sowie den Anstieg in der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl (von 59 MA in 2022 auf 69 MA in 2023) widerspiegelt.

Der Anstieg des sonstigen Betriebsaufwands um TEUR 2.157 auf TEUR 33.838 resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Aufwendungen für Fremdarbeiten für einen neuen Game Titel.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 580 auf TEUR 823.

Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern in Verbindung mit dem Beteiligungs- und Finanzergebnis, erhöhte sich das Jahresergebnis um TEUR 202 auf TEUR 280.

Die im Vorjahr getroffene Prognose, dass im Jahr 2023 ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau erzielt wird, wurde durch die gegenläufigen, oben beschriebenen Veränderungen leicht übertroffen.

Vermögens- und Kapitalstruktur

TEUR 31.12.2023
%
TEUR 31.12.2022
%
Vermögen
Imm. VG und Sachanlagen 71 0,5 89 0,8
Langfristige Forderungen 69 0,5 68 0,6
Kurzfristige Forderungen 10.832 82,1 7.300 67,9
Flüssige Mittel 2.215 16,8 3.285 30,6
Übrige Aktiva 6 0,1 5 0,1
13.193 100,0 10.747 100,0
Kapital
Eigenkapital 309 2,3 105 1,0
Sonderposten für Investitionszuschüsse 277 2,1 403 3,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten 8.384 63,5 5.683 52,9
Langfristige Verbindlichkeiten 4.224 32,0 4.528 42,1
Übrige Passiva 0 0,0 27 0,2
13.193 100,0 10.747 100,0
TEUR Veränderungen
%
Vermögen
Imm. VG und Sachanlagen -18 -20,2
Langfristige Forderungen 1 1,5
Kurzfristige Forderungen 3.531 48,4
Flüssige Mittel -1.069 -32,6
Übrige Aktiva 1 26,3
2.446 22,8
Kapital
Eigenkapital 204 193,4
Sonderposten für Investitionszuschüsse -127 -31,4
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.701 47,5
Langfristige Verbindlichkeiten -305 -6,7
Übrige Passiva -27 -100,0
2.446 22,8

Der Bestand an kurzfristigen Forderungen weist eine Erhöhung um 48,4 % auf TEUR 10.832 im Vergleich zum Vorjahr auf, was im Wesentlichen durch die Erhöhung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 5.482 (im Vorjahr: TEUR 3.050). Die Erhöhung erfolgte im Wesentlichen stichtagsbedingt durch die Umstellung der Auszahlung eines wesentlichen Payment Partners. Zusätzlich beinhalten die kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen TEUR 3.912 (im Vorjahr: TEUR 2.624), welche stichtagsbedingt durch höhere Aufwendungen für den Gemeinschaftstitel im letzten Monat des Jahres entstanden sind (siehe hierzu auch die korrespondierenden Verbindlichkeiten) sowie Forderungen ggü. der Gesellschafterin TEUR 1.301 (im Vorjahr: TEUR 1.193).

Die Eigenkapitalquote von 2,3 % (Vorjahr: 1 %) ist als ausreichend zu erachten. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist auf das Jahresergebnis zurückzuführen. Die Ausstattung mit Eigenkapital und etwaige Ausschüttungen werden unter Berücksichtigung der Liquidität und in Abstimmung mit der Gesellschafterin sowie der Konzernmutter vorgenommen.

Im Berichtsjahr gab es einen Gesellschafterwechsel und eine Ausschüttung erfolgte an die neue Gesellschafterin in Höhe von TEUR 75.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 47,5 % auf TEUR 8.384, was im Wesentlichen auf die Erhöhung von Vermarktungskosten unserer Titel und des Gemeinschaftstitel zurückzuführen ist und sich stichtagsbedingt auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten auswirkt.

Die Verbindlichkeiten über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 4.224 (im Vorjahr: TEUR 4.528) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Stillfront Midco AB.

Die Liquidität im Unternehmen befindet sich insgesamt auf einem zufriedenstellenden Niveau, so dass die weitere Innenfinanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit sowie diverser Projekte gesichert ist. Dies wird vor allem durch die neue Gesellschafterin Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH) sowie die Konzernmutter Stillfront Midco AB sichergestellt.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Auch die Bytro ist in ihrem operativen Geschäft vielfältigen Risiken ausgesetzt, die die Unternehmensentwicklung negativ beeinflussen und im Extremfall den Bestand des Unternehmens gefährden können. Zurzeit sind keine solcher bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, deren Eintritt überwiegend unwahrscheinlich ist. Das Management geht daher von der Unternehmensfortführung aus.

Risiken

Folgende Risiken hat die Gesellschaft für den Prognosezeitraum von 12 Monaten identifiziert und werden in absteigender Rangfolge nach Ihrer Wichtigkeit genannt.

Der Markt für Onlinespiele wächst stetig weiter. Es besteht das Risiko, dass weitere Unternehmen in den Markt für Onlinespiele eintreten oder sich das Spielerverhalten ändert. Dies könnte zu Nachfrageschwankungen, zu höheren Kosten der Kundenakquisition sowie langfristig zu einer Konsolidierung im Markt führen.

Im technischen Bereich besteht aufgrund der schnellen Weiterentwicklung von Smartphones, Tablets und Desktop Computern das Risiko, dass das Spiel des Unternehmens mit neuen Geräten nicht länger kompatibel ist. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit häufigen Updates und umfangreichen Tests mit verschiedenen Geräten. Zudem ermöglicht die agile Entwicklung den Wechsel auf neue Technologien.

Aufgrund der Marktposition des Unternehmens und guter Reputation ist davon auszugehen, dass das Unternehmen unter anderem durch die innovative Spieleentwicklung über qualitativ gut ausgebildetes Personal weiterhin krisenfest betrieben werden kann. Die Abhängigkeit von einzelnen Personen sowohl in Bezug auf das Produkt als auch in Bezug auf die Vermarktung ist nach Einschätzung des Unternehmens gering.

Der Vertrieb sowie das Marketing sind ebenso grundlegend für den Erfolg des Spiels. Insbesondere steigende Marketingkosten und mögliche Änderungen eines Plattformbetreibers können gezieltes Marketing erschweren. Diesem Risiko begegnen wir durch die kontinuierliche Diversifizierung der Marketingkanäle.

Ein Liquiditätsrisiko besteht aufgrund der Kostenstruktur der Gesellschaft nicht. Außerdem finanziert sich die Gesellschaft aus ihrem eigenen operativen Cashflow und bei Bedarf aus Mitteln der Gesellschafterin und der Stillfront Gruppe.

Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe des Buchwertes. Das Risiko wird als gering eingeschätzt, da Außenstände im operativen Bereich kontinuierlich überwacht werden und möglichen Ausfällen durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen wird.

Da Forderungen und Verbindlichkeiten auch in Fremdwährung bestehen, entstehen für die Gesellschaft Währungsrisiken. Das Risiko wird eher als gering angesehen, da Forderungen und Verbindlichkeiten in der Regel zeitnah beglichen werden.

Insgesamt erachtet die Gesellschaft das Gesamtrisiko als gering.

Chancen

Folgende Chancen hat die Gesellschaft für den Prognosezeitraum von 12 Monaten identifiziert und werden in absteigender Rangfolge nach Ihrer Wichtigkeit genannt.

Ziel der Unternehmensstrategie ist die Steigerung des Kundenwertes, die Akquise neuer Spieler und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bestandsprodukte sowie neuer Produkte.

Dabei bietet die bestehende Marktposition des Unternehmens sowie die bestehenden Game-Titel auch weiterhin eine Chance auf weiteres Wachstum.

Die Optimierung der Marketingeffektivität und -effizienz bietet ebenfalls Möglichkeiten des Umsatzwachstums.

Das gut ausgebildete und markterfahrene Personal der Gesellschaft erhöht die Chance auf einen weiteren erfolgreichen Game-Titel, der zum Wachstum beitragen kann.

Prognosebericht

Das prognostizierte leichte Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist nicht erreicht worden, wobei das geringere Wachstum auf die Erlösentwicklung im Zusammenhang mit dem Gemeinschaftstitel zurückzuführen ist.

Die im Vorjahr getroffene Prognose, dass im Jahr 2023 ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau erzielt wird, wurde leicht übertroffen. Siehe hierzu die Veränderungen in der oben beschriebenen Ertragslage.

Bytro hat auch in 2023 die Förderung beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Anspruch genommen. Die Projektförderung ist eine nicht rückzahlbare Zuwendung in Höhe von maximal TEUR 1.864 und hat eine Bewilligung für die Jahre 2022, 2023 und eine Verlängerung des Projektzeitraums bis 2024. Die Mittel für das Jahr 2023 wurden planmäßig abgerufen. Für das Jahr 2024 stehen noch die Einbehalte des Bundesministeriums aus, deren Auszahlung, nach Prüfung des Verwendungsnachweises, erwartet wird.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist von einem leichten Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr im einstelligen Prozentbereich auszugehen. Aufgrund von geplanten Investitionen in die Vermarktung der Spiele und der Entwicklung von neuen Produkten ist mit einem Betriebsergebnis auf dem Vorjahresniveau zu rechnen.

 

Hamburg, den 22. April 2024

Bytro Labs GmbH

Christopher Lörken

Julian Stefan Werner

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 71.184,00 89.192,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.435,00 40.776,00
II. Sachanlagen 30.749,00 48.416,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.749,00 48.416,00
B. Umlaufvermögen 13.116.282,03 10.653.196,52
I. Vorräte 117.309,90 58.653,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.783.514,88 7.309.687,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.212.533,87 3.816.752,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.570.981,01 3.492.935,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.215.457,25 3.284.855,34
C. Aktive latente Steuern 5.829,00 4.615,00
Summe Aktiva 13.193.295,03 10.747.003,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 309.202,52 105.369,30
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 284.202,52 80.369,30
davon Gewinnvortrag 80.369,30 2.656,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 276.634,00 403.138,74
C. Rückstellungen 1.369.283,19 1.131.144,60
D. Verbindlichkeiten 11.238.175,32 9.080.580,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.337.919,92 7.052.013,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.337.919,92 7.052.013,32
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.900.255,40 2.028.566,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.900.255,40 2.028.566,78
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 26.770,78
Summe Passiva 13.193.295,03 10.747.003,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 40.364.669,73 36.346.357,71
2. Personalaufwand 5.507.243,18 4.264.270,87
a) Löhne und Gehälter 4.633.099,04 3.625.855,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 874.144,14 638.414,92
davon für Altersversorgung 4.639,77 4.723,52
3. Abschreibungen 196.031,88 157.292,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 196.031,88 157.292,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 33.838.120,59 31.681.129,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 119.560,99 1.696,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 176,92 176,46
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 312.780,07 136.236,20
davon an verbundene Unternehmen 310.079,00 136.236,20
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 231.083,41 29.892,03
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.214,00 1.959,00
8. Ergebnis nach Steuern 279.587,52 77.713,30
9. Jahresüberschuss 279.587,52 77.713,30
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 80.369,30 2.656,00
11. Ausschüttung 75.754,30
12. Bilanzgewinn 284.202,52 80.369,30

Anhang

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Bytro Labs GmbH mit Sitz in Hamburg, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 118884, ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sind entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 1 bis 10 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Zur Berücksichtigung der den Forderungen individuell anhaftenden Risiken wurden Einzelwertberichtigungen und für die Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von einem Prozent vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern werden auf die temporären Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt. Der Berechnung wurde ein unveränderter Steuersatz von 32,28% zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den Differenzen von Bewertungen der Rückstellung für Personal.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Erhaltene projektbezogene Investitionszuschüsse werden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen auf der Passivseite zum Nennwert eingestellt und über die Laufzeit der geförderten Projekte ertragswirksam vereinnahmt.

In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Umsatzerlöse werden sofort beim Verkauf der virtuellen Währung realisiert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig und resultieren aus Forderungen gegen Zahlungsdienstleister.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und der Gesellschafterin sind innerhalb eines Jahres fällig und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt EUR 5.212.533,87 (im Vorjahr: EUR 3.816.752,32), davon entfallen auf die Gesellschafterin EUR

1.300.914,96 (im Vorjahr: EUR 1.192.921,67).

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 20.019,57 (im Vorjahr: EUR 374.549,61). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren bestehen in Höhe von EUR 69.066,55 (im Vorjahr: EUR

68.047,26) und enthalten Forderungen aus Mietkautionszahlungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1.255.199,87 (im Vorjahr: EUR 1.131.144,60) beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 11.238.175,32 (im Vorjahr: EUR 9.080.510,10), davon:

Verbindlichkeiten Stand Restlaufzeit
31.12.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Davon mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.229.255,46 2.229.255,46 0,00 0,00
(Vj.) 1.276.389,65 1.276.389,65 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.324.185,89 3.100.582,09 4.223.603,80 0,00
(Vj.) 6.969.872,20 2.441.449,69 4.528.422,51 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 13.734,03 13.734,03 0,00 0,00
(Vj.) 82.141,12 82.141,12 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.670.999,94 1.670.999,94 0,00 0,00
(Vj.) 752.177,13 752.177,13 0,00 0,00
Gesamtbetrag 11.238.175,32 7.014.571,52 4.223.603,80 0,00
(Vj.) 9.080.580,10 4.552.157,59 4.528.422,51 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.100.582,09 (im Vorjahr: EUR 2.441.449,69) aus der Weiterleitung von Abrechnungen und korrespondieren mit den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten aus Darlehen von der Stillfront Midco AB in Höhe von EUR 4.223.603,80 (im Vorjahr: EUR 4.528.422,51). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im wesentlichen Ausgaben für Marketingkosten und die Verbindlichkeiten ggü. der Gesellschafterin beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 13.734,03 (im Vorjahr: EUR 82.141,12).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten und setzen sich im wesentlichen zusammen aus offenen Beträgen für Kreditkarten in Höhe von EUR 1.326.563,44 (im Vorjahr: EUR 575.482,57), aus Steuern in Höhe von EUR 328.122,68 (im Vorjahr: EUR 159.898,59) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 15.659,85 (im Vorjahr: EUR 5.502,68).

Sonderposten aus Investitionszuschüssen

Der Sonderposten aus Investitionszuschüssen betrug zum Stichtag EUR 276.634,00 (im Vorjahr: EUR 403.138,74) und setzt sich zusammen aus bereits erhaltenen Investitionszuschüssen für das Folgejahr. Dabei wurde der stichtagsbezogene Sonderposten aus dem Vorjahr vollständig verwendet.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Investitionszuschüssen EUR 1.094.796,- (im Vorjahr: EUR 399.790,00), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 98.634,25 (im Vorjahr: EUR 4.519,26) sowie Auflösung von Rückstellungen (im wesentlichen Personalkosten für Vorjahre sowie niedrigerer Verkaufsprovisionen als erwartet) in Höhe von EUR 185.174,88 (im Vorjahr: EUR 13.705,59).

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.639,77 (im Vorjahr: EUR 4.723,52).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 119.560,99 (im Vorjahr: EUR 1.696,59).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 310.079,00 (im Vorjahr: EUR 136.236.20).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Veränderungen bilanzierter latenter Steuern in Höhe von EUR 1.214,00 (im Vorjahr: EUR 1.959,00).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen beträgt EUR 819.901,53. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben EUR 331.283,81 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die übrigen EUR 488.617,72 haben eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren.

2. Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Praktikanten) beträgt:

Angestellte 69
Geschäftsführer 2
71

3. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer bestellt waren im Berichtsjahr Herr Christopher Lörken, Managing Director und Herr Tobias Kringe, Managing Director (dieser wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 21.12.2023 abberufen). Die Geschäftsführer waren jeweils berechtigt und verpflichtet, die Gesellschaft nach Maßgabe der Gesetze, des Gesellschaftsvertrags und einer etwaigen Geschäftsführungsordnung unter Befreiung von § 181 BGB gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen zu vertreten. Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Mit Vertrag vom 17. August 2023 hat die ehemalige Gesellschafterin der Bytro Labs GmbH, die Stillfront Midco AB, Stockholm, Schweden, sämtliche Anteile an der Gesellschaft an die Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH), Hamburg, übertragen. Die Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH), Hamburg, wird von der Stillfront Midco AB, Stockholm, Schweden, beherrscht. Oberstes Mutterunternehmen der Stillfront Midco AB, Stockholm, Schweden, ist die Stillfront Group AB, Stockholm, Schweden. Die Bytro Labs GmbH wird in den Konzernabschluss der Stillfront Group AB, Stockholm, Schweden, einbezogen.

Der Konzernabschluss ist beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556721-3078 eingetragen.

 

Hamburg, den 22.04.2024

Christopher Lörken

Julian Stefan Werner

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023

AHK 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
AHK 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.983,34 102.181,44 178.570,84 0,00 122.593,94
Immaterielle Vermögensgegenstände 198.983,34 102.181,44 178.570,84 0,00 122.593,94
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 347.961,62 78.874,44 135.642,48 0,00 291.193,58
Sachanlagen 347.961,62 78.874,44 135.642,48 0,00 291.193,58
Gesamt 546.944,96 181.055,88 314.213,32 0,00 413.787,52
Abschreibung 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abschreibung 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.207,34 101.534,44 177.582,84 0,00 82.158,94
Immaterielle Vermögensgegenstände 158.207,34 101.534,44 177.582,84 0,00 82.158,94
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 299.545,62 94.497,44 133.598,48 0,00 260.444,58
Sachanlagen 299.545,62 94.497,44 133.598,48 0,00 260.444,58
Gesamt 457.752,96 196.031,88 311.181,32 0,00 342.603,52
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.776,00 40.435,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 40.776,00 40.435,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 48.416,00 30.749,00
Sachanlagen 48.416,00 30.749,00
Gesamt 89.192,00 71.184,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Bytro Labs GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bytro Labs GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bytro Labs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zumJahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfungeine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seines Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 17. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.