Baumarbeiten Kellermann UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Hendrick Dr. Liebchen seit 27.10.2020 | Geschäftsführer |
Dieter Lauzat seit 16.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Marotzke GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Max Marotzke wurde 1980 in Berlin gegründet und hat sich inzwischen zu einem europaweit tätigen Logistikunternehmen entwickelt. Es ist gelungen die langfristigen Erfahrungen im Bereich Transport und Logistik mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder zu verbinden, insbesondere im Bereich des Onlinehandels. Zu den aktuellen Kunden gehören Handelskonzerne sowie Großlogistiker, die die Max Marotzke GmbH u. a. bei Ansatzdiensten in der Lagerlogistik unterstützt. Darüber hinaus werden Flächen und Stellplätze am Standort in Berlin vermietet. Die Gesellschaft hat ihren Unternehmenssitz in Berlin und ist unter der Registernummer HRB 17905 B beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2023 in vielen Ländern durch hohe Inflationsraten und steigende Zinsen belastet. Die Güternachfrage nahm erheblich langsamer zu als die Nachfrage nach Dienstleistungen. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2022: +3,1%). In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt dagegen leicht um 0,1 %. Gemäß des Paketmarktberichts der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2023 0,6 % Sendungen mehr als im Jahr 2022 in Deutschland verschickt. Der leichte Rückgang aus dem Jahr 2022 wurde somit gestoppt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Wie in den Lageberichten zu den Geschäftsjahren 2021 und 2022 bereits angemerkt, hat die verschärfte Wettbewerbssituation im Bereich der Ansetzdienste auch im Jahr 2023 zu einem deutlichen Umsatzrückgang von rd. Euro 3,5 Mio geführt. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie der kündigungsbedingte Wegfall weiterer Standorte in Deutschland. Der Trend, durch kleinteilige Vergaben von Lieferaufträgen Preise zu drücken, besteht weiterhin. a.) Ertragslage Die Ertragslage der Max Marotzke GmbH hat sich folgendermaßen dargestellt:
Der Umsatz betrug im Berichtsjahr TEUR 8.755 (Vorjahr: TEUR 12.225). Dies entspricht einem Rückgang von 28,4 %. Dieser ist im Wesentlichen auf den Wegfall weiterer Standorte zurückzuführen. Der Materialaufwand ist um 25,9 % von TEUR 2.647 auf TEUR 1.963 im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Die Minderung des Materialaufwands ist auf die gesunkene Anzahl an Standorten zurückzuführen. Die Personalkosten sind 2023 um 30,2 % auf TEUR 4.694 gesunken. Die Minderung ist auf eine gesunkene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.015 im Vorjahr auf TEUR 1.397 im Jahr 2023 gesunken. Insgesamt erzielte die Max Marotzke GmbH einen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 244). b) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin geordnet. Zum Ende des Geschäftsjahres weist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 76,67 % (Vorjahr: 75,19 %) aus. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 833 (i. Vj. TEUR 901). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber getätigt werden. Die Fahrzeugfinanzierungen wurden in 2023 vollständig getilgt. Der Finanzmittelfonds weist zum 31. Dezember 2023 einen Bestand von TEUR 2.803 (i. Vj. TEUR 9.508) auf. Hier wurden TEUR 7.812 in Finanzanlagen investiert. c) Vermögenslage Die Bilanzpositionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert: Aktiva
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.035 hinsichtlich der erworbenen Finanzanlagen gestiegen. Die liquiden Mittel sind hinsichtlich der Investierung in Finanzanlagen um TEUR 6.705 gesunken. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 10.519. Die Eigenkapitalquote liegt bei 76,67 % leicht über dem Niveau des Vorjahres (75,19 %). Die Rückstellungen entfallen mit TEUR 1.540 (i. Vj. TEUR 1.635) auf Pensionsrückstellungen. Die Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 127) und wurden somit vollständig getilgt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung und • Jahresergebnis vor Steuern. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund des weiterhin hohen Wettbewerbsdrucks von einem weiteren Umsatzrückgang aus. Wir erwarten einen Umsatz von ca. EUR 5,5 Mio. Infolge von höheren Personalkosten, dürfte auch der Gewinn weiter zurückgehen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir nach wie vor als stabil ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Aufgrund des gestiegenen Wettbewerbsdrucks und dem Fachkräftemangel hat sich der Gesellschafter entschieden, das operative Geschäft im Bereich der Ansetzdienste zurückzufahren. Dieser Umstand wird den Umsatz und das Ergebnis langfristig beeinflussen. Aufgrund der unmittelbaren Einbindung der Geschäftsführer in das operative Geschäft der Gesellschaft, ist sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben könnten, den Geschäftsführern unmittelbar bekannt werden. Wir erwarten eine konsolidierte Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine rückläufige Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Grundsätzlich bestehen operative Risiken unter anderem in der Abwicklung der Kundenaufträge. Dem begegnet die Gesellschaft durch den Einsatz qualifizierten Personals und zuverlässiger Fahrzeuge. Des Weiteren greift die Gesellschaft auf ihre Erfahrungen zurück. Da die Gesellschaft einen erheblichen Rückgang des operativen Geschäfts plant, sinkt das Risiko der Mitarbeitergewinnung. Weitere operative Risiken bestehen hinsichtlich des Rückgangs des operativen Geschäfts nicht. Liquiditätsrisiken bestehen hinsichtlich des Liquiditätspolsters nicht. Refinanzierungsrisiken können sich bei Auslauf der mehrjährigen Darlehens-Zeiträume ergeben. Dem begegnet die Gesellschaft durch den Abschluss operativer Mietverträge. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder in den Auslandsmärkten zählen. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vergleichszeitraum verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung, in Folge des steigenden Wettbewerbsdrucks und dem Fachkräftemangel, nicht als positiv einzustufen. Eine Neuausrichtung ist unumgänglich, um langfristig positive Geschäftsergebnisse erzielen zu können. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Berlin, den 31. Juli 2024 gez. Dieter Lauzat gez. Dr. Jens Liebchen HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Max Marotzke GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800,00 Euro nicht übersteigt, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten gemäß § 255 Absätze 2 bis 3 HGB angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wurden Nutzungsdauern zwischen 2 und 10 Jahren zu Grunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Edelmetalle zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Gewinnrücklagen in Höhe von 50.000,00 Euro stammen aus Wertaufholungen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.540.008,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die gemäß § 256 a HGB in Euro umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.181.684,62 Euro Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 5.624.473,63 Euro Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 16.631,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 16.631,00 Euro. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Abweichungen führten zu einem Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern. Von dem Wahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB, einen Aktivposten für latente Steuern zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angaben zur Vergütung des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Früheren Geschäftsführern sowie deren Hinterbliebenen wurden 13.977,00 Euro gewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 485.614,00 Euro. Vorgänge von besonderer Bedeutung Für die nach tschechischem Recht existierende Dienstleistungsbetriebsstätte wurde auf den 28. Februar 2023 eine Schlussbilanz aufgestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 31. Juli 2024 Max Marotzke GmbH Geschäftsführer gez. Dieter Lauzat gez. Dr. Jens Liebchen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt. Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Max Marotzke GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Marotzke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Marotzke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 30. Oktober 2024 SMART GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer |
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