Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 728430
Vorher
Koenig-Expander GmbHKVT-Koenig GmbH
Eingetragen
15.10.2012
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Der Handel in und der Vetrieb von Dichtungselementen aller Art, insbesondere von "KOENIG-EXPANDER"-Erzeugnissen sowie die Übernahme von Handelsvertretungen, sofern diese technische Erzeugnisse zum Gegenstand haben.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fluid Management Operations Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SFC KOENIG GmbH

Illerrieden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

1.1 Allgemeine Angaben

Die Firma SFC KOENIG GmbH wurde zum 1. September 2012 unter der Firma Koenig- Expander GmbH gegründet. Im Rahmen einer Spaltung wurde aus der bis dato bestehenden Gesellschaft KVT-KOENIG GmbH, Illerrieden, der Geschäftsbereich Expander auf die neu gegründete Gesellschaft übertragen. Am 31. März 2014 wurde die im September neu gegründete Gesellschaft in SFC KOENIG GmbH umbenannt. Die Gesellschaft hat eine Niederlassung in Italien. Seit August 2016 ist die SFC KOENIG GmbH Teil der IDEX CORPORATION, Lake Forest, Illinois, USA ("IDEX"), einem an der US-Börse notiertem Unternehmen (unter dem Kürzel "IEX").

Zum 1. Januar 2020 wurden die Anteile an der SFC KOENIG GmbH an die LUKAS Hydraulik GmbH, Erlangen, übertragen, die ebenfalls zum IDEX Konzern gehört. Aufgrund des seit dem 1. Januar 2020 bestehenden Organschaftsverhältnisses und dem im Jahr 2020 geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis an die LUKAS Hydraulik GmbH abgeführt.

1.2 Geschäftsmodell

Als Partner der Automobil- und Zulieferindustrie sowie namhafter Hydraulik- und Fluidunternehmen sind wir führend in der Dichtungs- und Durchflusssteuerungstechnologie.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung und der Vertrieb von KOENIG Expandern und Restriktoren, welche am Standort der SFC KOENIG AG (Headquarter) in Dietikon, Schweiz, gefertigt werden.

Aus Illerrieden werden strategische Kunden in Deutschland, Frankreich, Italien und osteuropäische Zulieferer betreut. Die Verschluss- und Flusssteuerelemente finden vorwiegend in der Premiumklasse der Automobilindustrie (OEM) und ihrer Zulieferer (Tier1/2) Anwendung. Key Account Manager für Automotive und strategische Hydraulikfirmen arbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklern an kundenspezifischen Projekten.

1.3 Forschung und Entwicklung

Zentrale Steuerung der Forschungs- und Entwicklungsleistungen erfolgt am Stammsitz in der Schweiz. Neue Märkte eröffnen sich im konsequenten Ausbau der Produktlinie Durchflusssteuerung.

1.4 Internes Steuerungssystem

Das interne Steuerungssystem der SFC KOENIG GmbH sowie des Konzerns erfolgt auf einer detaillierten Vier-Jahres-Mittelfristplanung, die jährlich aktualisiert wird und die Weichen für strategische Unternehmensentscheidungen stellt.

Für das laufende Geschäftsjahr werden im Rahmen der monatlich erstellten Berichterstattung die Ist-Werte den Budgetvorgaben gegenübergestellt und etwaige Abweichungen analysiert. Die bereits vergangenen Monate eines Jahres bilden mit den budgetierten Monaten die Jahresprognose. Spätestens zum Quartalsende werden die noch zukünftigen budgetierten Monate auf ihre Aktualität hin überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die realisierten Zahlen werden dann jeweils mit den budgetierten und prognostizierten Werten verglichen, eventuelle Abweichungen ausgewertet und gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemein

Die weltweite Automobilproduktion stieg 2023 um 10,0% (85,0 Mio. auf 93,5 Mio. Fahrzeuge; Anteil: PKW 67,1 Mio./Nutzfahrzeuge 26,4 Mio.).

Das Ergebnis der GmbH ist eng an die Entwicklungen internationaler Märkte im Automobilbereich geknüpft.

China produzierte knapp ein Drittel aller weltweit hergestellten Kraftfahrzeuge und ist besonders für deutsche Automobilhersteller ein wichtiger Absatzmarkt.

Eine starke Auftragslage im Segment Hydraulik stabilisierte die Budgetvorgaben.

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Einsatz der SFC Metall/Metall Verankerungstechnologie wird überwiegend im Premiumsegment der Automobilindustrie verbaut wird.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.358 TEUR auf 37.858 TEUR (Vj. 36,500 TEUR) gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,7%; die Umsatzerlöse lagen knapp unter der prognostizierten Bandbreite.

Branchenmix:

On Highway (Automotive) 31,6 MEUR +6% (Vj. 29,7)
Off Highway (Hydraulik) 6,3 MEUR -7% (Vj. 6,8)

37 Einzelprojekte konnten 2023 zum Abschluss gebracht werden, mit einer Umsatzerwartung von 11,6 MEUR im strategischen Planungszeitraum von 4 Jahren.

Zum 31. Dezember 2023 konnte für 2024 ein Auftragsbestand von 29,9 MEUR festgestellt werden; dies stellt ein deutliches Plus von 1,6 MEUR gegenüber dem Vorjahr (28,3 MEUR) dar.

2.3 Beschaffung und Lager

Die Gesellschaft bezieht ihre Produkte von der Muttergesellschaft in der Schweiz. Die Produkte werden beim Logistikdienstleister BOSSARD Deutschland GmbH am Standort in Illerrieden gelagert, dieser übernimmt auch die Versendung direkt an den Kunden.

2.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt.

2.5 Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln. Das Unternehmen finanzierte sich - wie in den Vorjahren - aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

2.6 Umweltschutz

Das Unternehmen erfüllt die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen im Bereich des Umweltschutzes und ist nach ISO 14001:2015 zertifiziert.

2.7 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.7.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um 1.357 TEUR auf 37.858 TEUR gestiegen. Dem Umsatzanstieg stehen Steigerungen im Materialeinsatz in Höhe von insgesamt 806 TEUR entgegen. Die Materialaufwandsquote mit 86,4% (Vj. 85,8%) sowie die Personalaufwandsquote mit 5,7% (Vj. 5,1%) sind leicht angestiegen. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 2,3% (Vj. 2,7%) konnte hingegen reduziert werden.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung ist um 194 TEUR auf 2.318 TEUR (Vj. 2.124 TEUR) gestiegen.

2.7.2 Finanzierung und Liquidität

Die Finanzlage und die Liquidität ergibt sich aus zum einen aus einer Eigenkapitalquote von 37,3% (Vj. 42,0%) und zum anderen aus der Liquidität 2. Grades in Höhe von 159,5% (Vj. 181,2%). Die Reduzierung der Eigenkapitalquote ergibt sich aus der gestiegenen Bilanzsumme. Die Reduzierung der Liquidität 2. Grades ergibt sich aufgrund von nicht fälligen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Forderungen werden durch aktives Forderungsmanagement und ein effizientes Mahnwesen weitgehend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen sind um 787 TEUR auf 3.801 TEUR gestiegen (Vj. 3.015 TEUR). Gegenüber der LUKAS Hydraulik GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.318 TEUR bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag.

Die Rückstellungen erhöhten aufgrund von Aufhebungsvereinbarungen und Einfuhrumsatzsteuer um 422 TEUR auf 1.198 TEUR (Vj. 776 TEUR).

2.7.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 um 990 TEUR auf 8.734 TEUR (Vj. 7.774 TEUR).

Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Anlagevermögen 19 TEUR (Vj. 34 TEUR).

Das Vorratsvermögen macht 20,7% der Bilanzsumme aus (Vj. 19,4% und stieg aufgrund von erhöhtem Mindestbestand um 302 TEUR auf 1.807 TEUR (Vj. 1.505 TEUR). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Umsatzerlöse/Vorräte) betrug somit 21,0 (Vj. 24,2).

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen macht 43,0% der Bilanzsumme aus (Vj. 42,5%) und ist auf 3.754 TEUR (Vj. 3.292 TEUR) gestiegen. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen (Umsatzerlöse/Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) beträgt 10,1 (Vj. 10,2). Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 236 TEUR auf 502 TEUR (Vj. 266 TEUR), diese Steigerung ist durch einen höheren Erstattungsanspruch aus Vorsteuern gegenüber dem Finanzamt begründet. Das Bankguthaben erhöhte sich um 17 TEUR auf 2.635 TEUR (Vj. 2.618 TEUR).

2.8 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.8.1 Wertemanagement und finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmensstrategie und die daraus resultierenden Ziele werden von der SFC KOENIG Geschäftsführung in Abstimmung mit der SFC KOENIG AG festgelegt. In regelmäßigen Sitzungen erfolgt die Überprüfung der Erreichung und Weiterentwicklung der Ziele.

Zur Steuerung des Unternehmens setzen wir Finanzkennzahlen wie Umsatz, Liquidität, Working Capital, Bruttomarge sowie EBIT ein. Diese Kennzahlen werden durch institutionalisierende monatlich zu erstellende Berichte ermittelt und an die Geschäftsführung berichtet. Die Hauptleistungsindikatoren sind insbesondere Umsatz und Jahresüberschuss.

2.8.2 Personal (nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)

Im Jahr 2023 wurden im Jahresdurchschnitt 19 Mitarbeiter (Vj. 18 Mitarbeiter) beschäftigt. Unser Unternehmenserfolg ist maßgeblich von den Fähigkeiten und der Qualifikation unserer Mitarbeiter abhängig. Aus diesem Grund fördern wir interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen, um das wertvolle Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren exzellente Erfahrung im Unternehmen zu halten und gleichzeitig für die Zukunft zu sichern.

In Bezug auf nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wurde 2017 durch die Zugehörigkeit zur IDEX-Gruppe ein Indikator zur Mitarbeiterzufriedenheit eingeführt. Dieser wird im Rahmen einer jährlichen anonymen externen Befragung gemessen. Je nach Ergebnis werden Maßnahmen eingeleitet, mit dem Ziel die Mitarbeiterzufriedenheit weiter zu erhöhen.

3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Prognose

3.1 Chancen

Durch den weiteren Ausbau unserer Außendienstmitarbeiter werden wir - den Markbedürfnissen entsprechend - die Betreuung des Kundenstammes verbessern, Neukunden gewinnen und somit mittel- bis längerfristig weitere Umsatzsteigerungen erzielen. Geplante Umsatzzuwächse werden durch kundenspezifische Neuprodukte und die kontinuierliche Erweiterung der Produkttiefe im bestehenden Kundenportfolio erzielt.

Der kontinuierliche Ausbau der Flow Control Produktlinie (Durchflusssteuerung) öffnet zusätzliche Geschäftsfelder bei bestehenden Kunden.

Die Transformation zur Elektromobilität scheint in Europa nicht so schnell voranzuschreiten, wie es von manchen Premiumherstellern erwartet wurde. Damit ist weiterhin mit einem konstanten Absatz der Verbrennungsmotoren (ICE) über 2030 in Europa zu rechnen. Davon profitiert SFC KOENIG, da dies noch ein Großteil des Kerngeschäftes darstellt und somit weiterhin über die nächsten Jahre mit einem gleichbleibenden Auftragseingang zu rechnen ist.

3.2 Risiken

Die aktuelle Transformation der Automobilindustrie vom Verbrenner hin zur Elektromobilität wird weiterhin in Europa und vor allem in China mit Nachdruck vorangetrieben. Diese Transformation bietet der SFC KOENIG neue Entwicklungs- und Applikationsmöglichkeiten Ihrer Produkte, welche sich im Anfrage- aber auch im Beauftragungseingang widerspiegeln. Weitere Herausforderung ist es, sich in neu gebildeten Entwicklungsbereichen der Kunden aber auch bisher unbekannten Startups aus Medizin-, Elektronik- und IT-Branchen mit innovativen Dichtungs- und Flow-Control-Konzepten als Lösungsfinder zur Verfügung zu stellen.

171 Projekte, von denen bereits 17 abgeschlossen wurden, zeigen bereits jetzt auf, dass auch beim Zukunftsmarkt Plug-in-Hybride (PHEV) und reiner Stromer (BEV) die SFC Technologie benötigt und zum Einsatz kommen wird. Die Projekt-Pipeline zeigt für den Planungszeitraum von vier Jahren bereits 6,7 MEUR als abgeschlossen, 27,9 MEUR stehen derzeit vor dem Abschluss.

Mittelfristig sieht die Geschäftsleitung keine Veranlassung die Wachstumsprognosen bis 2027 zu korrigieren. Kontrakte in der Automobilindustrie sind auf die Laufzeit von vier bis sieben Jahre ausgelegt. Lieferpläne zeigen in der Regel eine Vorschau auf 24 Monate der Bedarfsmengen. Die Überlagerung von EOP und SOP zeigt weiterhin positiven Trend.

Das aktive Risikomanagement besitzt für die SFC KOENIG GmbH, als Teil der IDEX-Gruppe, einen hohen Stellenwert bei der Steuerung und Überwachung der Unternehmensprozesse. Die Einhaltung von Compliance Vorschriften wird durch interne Compliance Import/Export-Prozesse gewährleistet. Durch jährlich stattfindende Revisionen mit internen und externen Partnern wird sichergestellt, dass alle Gesetze, Richtlinien und sonstigen Vorgaben des Unternehmens eingehalten werden.

Da die Gesellschaft überwiegend im Premiumsektor der Automobilindustrie tätig ist, ist das Risiko für Forderungsausfälle als gering einzustufen. Durch die Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen wird einem Ausfallrisiko ausreichend Rechnung getragen.

Nach sorgfältiger Überprüfung aller wesentlichen internen und externen Risikofaktoren schließt die Geschäftsleitung unternehmensgefährdende Umstände derzeit aus. Auswirkungen, die sich aufgrund der Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten ergeben können, lassen sich derzeit nicht abschließend beurteilen.

3.3 Prognose

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsleitung mit einer Umsatzsteigerung von ca. 11% auf 42,1 MEUR gegenüber 2023. Nach jetzigem Stand rechnen wir mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 2,6 MEUR.

Das Wachstum der Automotive- und Hydraulikindustrie ist stark von Endverbraucher und der wirtschaftlichen Bedingungen abhängig. Konjunkturell bedingte Rückgänge, Inflation, Turbulenzen an den Finanzmärkten, Wechselkursschwankungen und gesellschaftspolitische Faktoren, wie etwa militärische Auseinandersetzungen könnten sich daher negativ auf die Geschäftsaktivitäten sowie die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Unternehmens auswirken.

Im Hydraulikbereich gehen wir aufgrund des weiterhin hohen Zinsniveaus von einem Umsatzrückgang von ca. 10% aus. Die Nachfrage nach zinsintensiven Investitionsgütern (bspw. Mobilhydraulik) ist bereits im 1. Halbjahr 2024 rückläufig.

Neben konjunkturellen Impulsen ist das Umsatzwachstum vor allem durch das globale Projektmanagement mit unseren SFC Partnerfirmen in USA und Asien gesichert. Den Anforderungen unserer Kunden folgend, unterstützen die Key Account Manager der Gesellschaft die Verkaufsteams der SFC Niederlassungen in USA und China. Projekte, Produktverlagerungen und Serienanläufe vor Ort werden durch unsere Experten fachmännisch begleitet, um damit den reibungslosen Einsatz unserer Produkte weltweit nach den Standards unserer Kunden zu garantieren.

 

Illerrieden, den 9. August 2024

SFC KOENIG GmbH

Dr. Anton Angerer

Steve Hamelin

Jenna Michelle Myszak

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der SFC KOENIG GmbH, Illerrieden

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.001,19 34
19.001,19 34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.806.694,74 1.505
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.754.265,11 3.292
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 18
3. Sonstige Vermögensgegenstände 501.694,74 266
4.255.959,85 3.576
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.635.272,00 2.618
8.697.926,59 7.699
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.702,04 11
8.733.629,82 7.744

Passiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 2.734.653,30 2.735
III. Gewinnvortrag 494.975,20 495
3.254.628,50 3.255
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 485.996,94 401
2. Sonstige Rückstellungen 711.925,13 375
1.197.922,07 776
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 203.028,58 256
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.801.952,12 3.015
3. Sonstige Verbindlichkeiten 276.098,55 442
davon aus Steuern: TEUR 266 (Vj. TEUR 431)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 8 (Vj. TEUR 4)
4.281.079,25 3.713
8.733.629,82 7.744

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der SFC KOENIG GmbH, Illerrieden

Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 37.858.487,92 36.500
2. Sonstige betriebliche Erträge 28.285,59 30
37.886.773,51 36.530
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -32.467.255,93 -31.546
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.838.028,47 -1.568
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -327.903,28 -297
davon für Altersversorgung: TEUR 35 (Vj. TEUR 27)
-2.165.931,75 -1.865
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -15.115,85 -20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -882.483,37 -998
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.501,83 35
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
davon aus Abzinsung: TEUR 15 (Vj. TEUR 35)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -39.320,00 -7
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 0 (Vj. TEUR 0)
davon aus Aufzinsung: TEUR 39 (Vj. TEUR 0)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.166,00 -4
10. Ergebnis nach Steuern 2.322.334,44 2.125
11. Sonstige Steuern -4.265,00 -1
12. Aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -2.318.069,44 -2.124
13. Jahresergebnis 0,00 0

Anhang für 2023

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist unter der Firma SFC KOENIG GmbH mit Sitz in Illerrieden im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 728430 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Aufwendungen sind nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Entsprechend den Vorschriften des HGB wurde das Deckungsvermögen mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen saldiert. Zudem wurden die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber denselben verbundenen Unternehmen saldiert, sofern die Aufrechnungslage gegeben war.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB sind nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands.

Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen die Vermögensgegenstände voraussichtlich genutzt werden. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückstellungen für Pensionen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected- Unit-Credit-Method". Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von zehn Jahren mit 1,82 % (Vj. 1,79 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten von Mercer angesetzt und ein Rententrend von 2,00 % (Vj. 2,00 %) p.a. zur Berücksichtigung künftiger Anpassungen laufender Renten zugrunde gelegt.

Zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen der Mitarbeiter sind die Mittel teilweise in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Die Versicherungen sind an die Mitarbeiter verpfändet und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen. Diese Vermögensgegenstände werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Schulden saldiert.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (betreffend Pensionen sowie Altersteilzeit):

EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 848.643
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 362.646
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 362.646
Verrechnete Aufwendungen 8.489
Verrechnete Erträge 30.831

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Kurs ihres Entstehens eingebucht und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim Organträger, der LUKAS Hydraulik GmbH, Erlangen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Posten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und aus Steuervorauszahlungen.

Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren beträgt TEUR 14 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, jedoch keiner Abführungssperre.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.484 (Vj. TEUR 891) aus Lieferungen und Leistungen.

Gegenüber dem Gesellschafter bestehen aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.318 (Vj. TEUR 2.124).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 266 (Vj. TEUR 431) Verbindlichkeiten aus indirekten Steuern.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine nennenswerten Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 252

Darüber hinaus bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Dienstleistungsverträgen, deren Höhe sich nach den Umsatzerlösen der über die Vertragspartner abgewickelten Verkäufe von Vertragsprodukten bestimmt.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Innerhalb eines Jahres sind TEUR 128 fällig. Der Abschluss der Miet- und Leasingverträge erfolgte innerhalb der allgemeinen Strategie der Erhaltung der liquiden Mittel.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 19 (Vj. 18).

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer:

Dr. Anton Angerer, President SFC KOENIG & BAND-IT, Alzenau (Austritt: 27.09.2023; Wiedereintritt: 21.03.2024)

Steve Hamelin, Group Vice President, Finance, Glenview, IL, U.S.A.

(Eintritt: 19.12.2023)

Jenna Michelle Myszak, Vice President - Tax & Treasury, Downers Grove, IL, U.S.A. (Eintritt: 19.12.2023)

Thomas Schnepf, Head of Global Sales, Koenigsmoos (Eintritt: 27.09.2023;

Austritt: 21.03.2024)

Bret Alan Prybylski, Group Vice President, Finance, Gravslake, U.S.A.

(Eintritt: 27.09.2023; Austritt: 27.11.2023)

William Grogan, CFO, Elmhurst, IL, U.S.A. (Austritt: 27.09.2023)

Marc Ulemann, Director Europe, Den Haag, NL, (Austritt: 19.12.2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft hat mit der LUKAS Hydraulik GmbH, Erlangen, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Gewinn 2023 wird daher vollständig abgeführt. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 495 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Konzernverhältnisse

Das unmittelbare Mutterunternehmen ist die LUKAS Hydraulik GmbH, Erlangen.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der IDEX Corporation, Lake Forrest, Illinois, Vereinigte Staaten von Amerika, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist unter der IDEX Europe GmbH, Erlangen, in deutscher Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Gesellschaft eingetreten.

 

Illerrieden, den 9. August 2024

Dr. Anton Angerer

Steve Hamelin

Jenna Michelle Myszak

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.354.095,27 0,00 -212,66 2.353.882,61
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.505,50 212,66 0,00 259.718,16
2.613.600,77 212,66 -212,66 2.613.600,77
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.354.095,27 0,00 -212,66 2.353.882,61
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.601,12 15.115,85 0,00 240.716,97
2.579.696,39 15.115,85 -212,66 2.594.599,58
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.001,19 33.904,38
19.001,19 33.904,38

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SFC KOENIG GmbH, Illerrieden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SFC KOENIG GmbH, Illerrieden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SFC KOENIG GmbH, Illerrieden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 9. August 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer

Andreas Kiefer, Wirtschaftsprüfer

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