Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
DEKRA Material Testing GmbHLiquidiert
Mausegatt 12, 47228 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Hetterich seit 23.8.2012 | Geschäftsführer |
Berthold Obermeier seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Martin Kalus seit 12.8.2011 | Prokura |
Oliver London seit 29.7.2008 | Prokura |
Ulrich Rothfuchs seit 29.7.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEKRA Material Testing GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2011Geschäfts- und RahmenbedingungenDas Unternehmen Die DEKRA Material Testing GmbH mit Sitz in Duisburg ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der DEKRA Industrial GmbH, die ihrerseits eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der DEKRA SE mit Sitz in Stuttgart ist. Die DEKRA Material Testing GmbH (im Weiteren kurz: DMT) war in 2011 der Serviceline "Energy & Process Industries" zugeteilt, in der sich 5 weitere Landesgesellschaften mit dem gleichen Unternehmenszweck befinden. Die DEKRA Gruppe bietet die vorgenannten Dienstleistungen ebenfalls in Frankreich, Schweden, Finnland, der Tschechischen Republik und Litauen an. Die DMT ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich der zerstörungsfreien, zerstörenden Werkstoffprüfung sowie der Gestellung von Personal für Ingenieur- und Inspektionsdienstleistungen (2nd Party). Mit im Jahresdurchschnitt rund 120 Mitarbeitern offeriert die DMT bundesweit zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen von vier Standorten aus: Duisburg, Lübbecke, Feucht/Nürnberg und Karlsruhe. Ein zerstörendes Labor ist in Duisburg angesiedelt. Der Kundenfokus liegt vorrangig im Bereich der "Energie & Prozessindustrien". Hierzu zählen Kern- sowie konventionelle Kraftwerke, chemische und petrochemische Anlagen, Stahl- und Anlagenbau, Gießereien, etc. Die DMT besitzt alle in diesem Bereich notwendigen Akkreditierungen sowie Zertifizierungen. Als akkreditiertes Prüflaboratorium gemäß DIN EN ISO / IEC 17025:2005 verfügt die DMT zusätzlich über die Akkreditierung nach EG-Richtlinie 97/23/EG Druckgeräterichtlinie, die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008, KTA 1401, BV Rule Note NR 320 sowie nach SCC**. Hierdurch kann die DMT ihr Produktportfolio in den vorgenannten Kundenbranchen anbieten. Rahmenbedingungen Entgegen dem in Europa zu verzeichnenden Negativtrend der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahre 2011 trotzte die deutsche Wirtschaft und wuchs deutlich stärker als im Jahre 2010. Die Investitionstendenz auch im Bereich "Energie und Prozessindustrien" war gut. Bedingt durch den deutschen Ausstieg aus der Kernenergie wurde der Bau alternativer Energiegewinnungsmethoden forciert. Dies in Einheit mit einem abschwächenden Euro unterstützte einen Export deutscher Produkte in alle Welt. Da die DMT neben den Europäischen Prüfstandards auch über die notwendigen Qualifikationen nach amerikanischen Standards verfügt, waren die Rahmenbedingungen im Jahre 2011 für die DMT relativ positiv. Erschwerend zu bewerten ist der ungewöhnlich harte und lange Winter Anfang 2011, der zur Verschiebung mehrerer Projekte führte und somit den Umsatz von Januar bis März negativ beeinflusste. Die starke Nachfrage nach Fachpersonal führte im Weiteren dazu, dass das angestrebte Mitarbeiterwachstum nicht realisiert werden konnte. Das Jahr 2011 war darüber hinaus geprägt durch die Integration der zum 1. August 2010 im Zuge eines Asset Deals übernommenen QSB GmbH & Co. KG (im Weiteren kurz: QSB) aus Lübbecke. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die DMT hat mit Ihren Aktivitäten im Geschäftsjahr 2011 ein Ergebnis vor Steuern von 302 T€ (Vorjahr: 798 T€) erzielt. Der Umsatz stieg um 17,1 % auf 10.163 T€ (Vorjahr: 8.681 T€, inkl. QSB ab 1. August). Vor dem Hintergrund der starken Marktnachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal und der Eingliederung des operativen Geschäfts der QSB in das Unternehmen, war das Jahr 2011 geprägt durch interne Integrationsmaßnahmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. So stiegen beispielhaft deutlich überproportional die Aufwendungen für Fortbildungen, Investitionen und Instandhaltungen, was sich insbesondere in der Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen auf Sachanlagen widerspiegelt (+24,7 % bzw. +34 % zum Vorjahr). Als Dienstleistungsunternehmen sind die Personalkosten wesentlich. Während der Umsatz um 17,1 % gestiegen ist, erhöhten sich die Personalkosten überproportional um 18,6 % (von 58,2 % des Umsatzes auf 59,0 %). Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter stiegen von 309,8 T€ im Vorjahr (inkl. QSB ab 1. August) auf 735,6 T€ im Jahr 2011. Zum 31. Dezember 2011 beschäftigte die DEKRA Material Testing GmbH 119 Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt: 121; Vorjahr: 106). Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2011 belief sich auf 7,8 Mio. € (Vorjahr 7,2 Mio. €) und erhöhte sich um 0,6 Mio. € (8,3 %). Die wesentliche Veränderung in der Struktur der Aktivseite ergibt sich durch die Teilnahme der DEKRA Material Testing GmbH am Cashpooling der DEKRA SE. Hierdurch reduzierten sich im Geschäftsjahr 2011 die Guthaben bei Kreditinstituten, da die erwirtschafteten liquiden Mittel seit 2011 im Rahmen des Cashpool Verfahrens bei der DEKRA SE angelegt werden. Die starke Erhöhung des Sachanlagenvermögens auf 1.270 T€ (Vorjahr: 812 T€) resultiert insbesondere aus der Aktivierung der 2011 fertiggestellten Produktionshalle am Hauptstandort in Duisburg. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind aufgrund der niedrigeren Auslastung und somit Umsatzes im IV. Quartal 2011, im Vergleich zum korespondierten Vorjahreszeitraum, um 6,5 % auf 1.464 T€ (Vorjahr: 1.519 T€) gesunken. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 1.934 T€ (Vorjahr: ca. 1 T€) ist zurückzuführen auf den Einstieg der DMT in das DEKRA-Cash Pool Verfahren. Die erwirtschafteten liquiden Mittel sind im Rahmen des Cash Pool Verfahrens bei der DEKRA SE angelegt. Die Erhöhung der Bilanzsumme hat sich auf der Passivseite bei den kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit 0,3 Mio. € und dem Jahresüberschuss von 0,3 Mio. € niedergeschlagen. Das Eigenkapital ist von 6,1 Mio. € auf 6,4 Mio. € gestiegen und stellt mit 81,7 % (Vj. 84,4 %) der Bilanzsumme einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil dar. Die Eigenkapitalausstattung ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Erhöhung der Rückstellungen auf 563 T€ (Vorjahr: 396 T€) ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Urlaubs- und Zeitkontorückstellungen zurückzuführen. NachtragsberichtMit Wirkung zum 1. Januar 2012 hat die DEKRA Industrial GmbH (Muttergesellschaft der DMT) 100 % der Gesellschafteranteile der INCOS GmbH mit Sitz in Ingolstadt erworben. Die INCOS GmbH mit rund 140 Mitarbeitern ist Marktführer im Bereich "Zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen" sowie "2nd Party Inspektionen" in Süddeutschland mit einem Fokus auf Petrochemie, Kraftwerks- und Energiesektor sowie Luft- und Raumfahrt. DEKRA baut somit die Marktpräsenz im Bereich zerstörungsfreier und zerstörender Materialprüfung, Inspektion und Qualitätssicherung in Deutschland aus. Durch die 2012 angestrebte Verschmelzung der Gesellschaften DEKRA Material Testing GmbH und INCOS GmbH offeriert DEKRA zukünftig die vorgenannten Dienstleistungen im Bereich der "Energy & Process Industries" mit mehr als 260 Mitarbeitern an insgesamt 6 Standorten in Deutschland. Herr Berthold Obermeier, gleichzeitig kaufmännischer Geschäftsführer der INCOS GmbH, übernimmt zum 9. Januar 2012 alleinig die Geschäftsführung der DEKRA Material Testing GmbH. Bedingt durch die organisatorischen Änderungen sind die bisherigen Geschäftsführer Herr Andreas Manfred Liehm sowie Herr Michael Böhnke im Januar 2012 aus der Geschäftsführung ausgeschieden Weitere nennenswerte Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt geworden. Risiken und ChancenDie unternehmerischen Risiken und Chancen gilt es durch geeignete Instrumentarien frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu beeinflussen. Als Steuerungsinstrument liegen eine mittelfristige Planung sowie eine ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung und eine entsprechende Kostenrechnung mit betriebswirtschaftlichen Auswertungen vor. Forderungsausfallrisiken beugt die Gesellschaft durch eine entsprechende Kreditausfallversicherung vor. Die DMT als Dienstleister der Industrie wird in ihrer Umsatzentwicklung wesentlich durch die Entwicklung der entsprechenden Industriezweige beeinflusst. Aus dem Grund beobachtet die Geschäftsführung der DMT im Rahmen eines strukturierten Risikomanagements regelmäßig die wesentlichen Risiken, die Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben können, um rechtzeitig notwendige Vorkehrungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten. Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse und der ständigen Beobachtung des wirtschaftlichen Umfeldes werden derzeit keine wesentlichen Risiken gesehen. Durch die hohe Eigenkapitalausstattung und die Zugehörigkeit zum Cashpooling der DEKRA SE sind finanzwirtschaftliche Risiken als gering zu sehen, denn sowohl die Liquidität wie die fristenkongruente Finanzierung sind damit sichergestellt. Chancen für ein weiteres Wachstum bestehen durch Entwicklung neuer Dienstleistungen und somit Verbreitung des aktuellen Dienstleistungsportfolios, durch die Erreichung höherer Marktanteile durch Ausnutzung der Synergieeffekte, die sich ergeben durch enge Zusammenarbeit mit INCOS GmbH auf der nationalen Ebene und durch engere fachliche und operative Kooperation im Rahmen der neu entstandenen und einheitlich geführten DEKRA Serviceline "Material Testing & Inspection" auf internationaler Ebene. Zusammenfassend ist die Geschäftsleitung davon überzeugt, dass die ausgeführten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter haben und die Gesellschaft die bestehenden Herausforderungen auch im nächsten Geschäftsjahr meistern wird. Prognosebericht und AusblickFür die nächsten drei Jahre ist umsatz- und ergebnisseitig ein weiteres moderates Wachstum im einstelligen Prozentbereich geplant. Die kontrollierte Wachstumsstrategie wird im Wesentlichen durch organisches Wachstum in Form von Erhöhung der Personalkapazitäten sowie durch verstärkte Vertriebstätigkeit realisiert. Darüber hinaus, zur Verstärkung der regionalen Präsenz und zur Verbreitung der Kundenbasis, sind weitere gezielte Akquisitionen angestrebt.
Duisburg, 23. März 2012 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2011
Entwicklung des Anlagevermögens 2011
ANHANG zum 31. Dezember 2011Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff.HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Ansatz und die Bewertung von Bilanzpositionen entspricht den in 2010 eingeführten Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Änderungen bei Ansatz und Bewertung von Bilanzpositionen wurden, mit Ausnahme der Rückstellungen für Urlaub und Freizeitansprüche, gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zugänge des Sachanlagevermögens werden linear unter Ansatz der wirtschaftlichen Nutzungsdauern angesetzt. Die Wertansätze, die aus der Vergangenheit auf einer degressiven Abschreibungsmethode basieren, werden entsprechend fortgeführt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 €, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bewegliche Sachanlagen bis zu einem Wert von 150,00 € wurden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Die Bestände an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigen Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt worden. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,14 % (Vj. 5,15 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Aufgrund der zugrundeliegenden vertraglichen Regelungen waren Gehaltssteigerungen, Rentensteigerungen sowie eine Fluktuationsrate nicht zu berücksichtigen. Wertpapiergebundene Pensionszusagen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im folgenden Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Verbundene Unternehmen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 838,59 € (Vj. 843,96 €) Forderungen gegen die Gesellschafterin DEKRA Industrial GmbH, Stuttgart, enthalten. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 7.582,36 € (Vj. 10.136,26 €) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Rücklagen Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 4.787.000,00 €. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und sonstige Personalvergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Gewährleistungsansprüche gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Urlaubsansprüche und sonstige Freizeitansprüche wurde im Berichtsjahr den handelsrechtlichen Vorschriften angepasst; die Steigerung der Personalaufwendungen durch die Bewertungsänderung ist unbedeutend für die Ertragsbeurteilung. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 5.429,36 € (Vj. 13.573,40 €) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem und kleiner fünf Jahren. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht. Lieferantenverbindlichkeiten sind grundsätzlich durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Weitere Sicherungsrechte bestehen nicht. Weitere Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB sind nicht gegeben. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten von bis zu 6 Jahren. Die finanziellen Verpflichtungen mit Laufzeiten bis zu einem Jahr betragen 608,8 T€, zwischen einem und fünf Jahren von 1.108,5 T€ und mit Laufzeiten über fünf Jahren 51,2 T€. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Die materiellen Auswirkungen durch den zusätzlichen Standort in Lübbecke sind in den Vorjahresdaten zeitanteilig enthalten, so dass ein Vergleich mit dem laufenden Geschäftsjahr nur eingeschränkt aussagefähig ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das ordentliche Ergebnis. Periodenfremde Erträge resultierten in Höhe von 10 T€ aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Anpassung der Wertberichtigungen auf Forderungen. Außerbilanzielle GeschäfteOperate-Leasing Zum Zweck der Beschaffung liquider Mittel zur teilweisen Finanzierung der Investitionsobjekte wurden insbesondere in den Bereichen Fuhrpark und EDV-Geräte Operate-Leasing-Verträge abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Operate-Leasing-Verträgen belaufen sich zum Stichtag auf 1.716,7 T€. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten von bis zu sechs Jahren. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen inklusive der Operate-Leasing-Verträge betragen insgesamt 1.768,5 T€ und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 608,8 T€ (davon 51,7 T€ gegen verbundene Unternehmen), zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von 1.108,5 T€ und mit Laufzeiten über fünf Jahren in Höhe von 51,2 T€. Sonstige AngabenMitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigen Mitarbeiter beläuft sich im gewerblichen Bereich auf 107 Personen und im Verwaltungsbereich auf 14 Personen. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2011:
Geschäftsführungsvergütung Auf die Offenlegung wird unter Berufung auf das Wahlrecht gemäß § 286 Absatz IV HGB verzichtet. Konzernverhältnisse 100 % des Stammkapitals der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag von der DEKRA Industrial GmbH, Stuttgart, gehalten. Die Anteile der DEKRA Industrial GmbH, Stuttgart, werden von der DEKRA SE, Stuttgart, gehalten. Die Gesellschaft ist damit verbundenes Unternehmen zur DEKRA SE, Stuttgart, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften. Die DEKRA SE stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Duisburg, 23. März 2012 Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DEKRA Material Testing GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 26. März 2012 Ernst
& Young GmbH
Blesch, Wirtschaftsprüfer Fischer, Wirtschaftsprüferin WORTLAUT des Protokolls über die Gesellschafterversammlungder DEKRA Material Testing GmbH, DuisburgEs wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 mit einer Bilanzsumme von 7.774.675,97 € und einem Jahresüberschuss von 245.201,62 € wird festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss von 245.201,62 € wird vorgetragen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen