Großhandel mit Textilien
B & O Service Mitteldeutschland GmbH
Kurt-Eisner-Straße 48, 04275 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B&O Service AGBad AiblingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Inhaltsverzeichnis 1. Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022 1.1 Konzernbilanz zum 30. Juni 2022 1.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 1.3 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021/2022 1.4 Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022 1.5 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021/2022 1.6 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 /2022 2. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 1. Konzernabschluss und Konzernlagebericht 1.1 Konzernbilanz zum 30. Juni 2022B&O Service AGBad AiblingAKTIVA
PASSIVA
1.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022B&O Service AGBad Aibling
1.3 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021/2022A. ALLGEMEINE ANGABEN ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Die B&O Service AG stellt zum 30. Juni 2022 einen konsolidierten Abschluss nach § 290 HGB (Konzernabschluss) für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf (im Folgenden "Konzernabschluss" genannt). Der Konzernabschluss der B&O Service AG ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes in Euro aufgestellt.
Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Konzerngewinn- und -Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zu Gunsten des Konzernanhangs ausgeübt. Die Darstellung des Konzernabschlusses entspricht der des Vorjahres. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernabschluss werden neben der B&O Service AG grundsätzlich alle Tochterunternehmen einbezogen, auf die die B&O Service AG unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. BETEILIGUNGEN
* Jahresabschlussstichtag 31.12.
Im Konzernabschluss wurden die:
gemäß §§ 300 ff. HGB vollkonsolidiert. Auf Konsolidierung der folgenden Gesellschaften, wurde aufgrund von § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, weil ihr Jahresergebnis und ihre Umsatzerlöse weniger als 2 % des Konzernergebnisses bzw. Konzernumsatzes ausmachen.
Die Fritz Höppner jun. Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die Rösch HSS GmbH sind im Bereich Montage von Sanitär- und Heizungsanlagen tätig. Gleiches gilt für die V & U Installation GmbH. Des Weiteren werden im Konzernabschluss die folgenden Gesellschaften als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode berücksichtigt.
Die Abschlüsse der nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der B&O Service AG aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde auf den 30. Juni 2022, den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, aufgestellt. Sämtliche assoziierte Unternehmen haben ein kalendergleiches Geschäftsjahr. Auf eine Anpassung der Bewertungsmethodik bei assoziierten Unternehmen wurde nach § 312 Abs. 5 S. 2 HGB verzichtet. Konsolidierungsgrundsätze Der Konsolidierung haben wir die von den einbezogenen Gesellschaften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, von unabhängigen Abschlussprüfern geprüften Jahresabschlüsse zugrunde gelegt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB. Die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden vollständig in den Konzernabschluss aufgenommen. Forderungen gegen Konzernunternehmen wurden mit den entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen verrechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie die konzerninternen Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet worden. Zwischenergebnisse sind geschäftsbedingt nicht gegeben. Assoziierte Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, korrigiert um auf die Beteiligung entfallende Ergebnisanteile aktiviert. Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt bei der TSP TechnikServicePlus GmbH TEUR 398, bei der GHS Beteiligungs GmbH & Co. KG TEUR 36 und TEUR 1 bei der GHS Management GmbH. Währungsumrechnung Die funktionale Währung des Mutterunternehmens B&O Service AG ist der Euro. Die funktionale Währung der konsolidierten Tochtergesellschaften ist ebenfalls der Euro. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden innerhalb des Berichtsjahres unverändert fortgeführt. Die Jahresabschlüsse der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind bei konzerngleichen Sachverhalten grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden entsprechend ihrer betriebsindividuellen Nutzungsdauer über fünf bzw. 15 Jahre linear abgeschrieben. Der originäre Firmenwert wird über betriebsindividuelle Nutzungsdauern zwischen fünf und sieben Jahre linear abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich, sofern abnutzbar, planmäßiger Abschreibungen. Neu zugegangene Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren abgeschrieben. Von steuerlichen Vereinfachungsregeln für die Abschreibung von Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens wird teilweise Gebrauch gemacht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen sowie die Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die unfertigen und fertigen, noch nicht abgenommenen Leistungen werden zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Soweit die Herstellungskosten durch die voraussichtlichen erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Drohende Forderungsausfälle sowie das allgemeine Zins- und Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode)" ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses mit einer angenommenen Restlaufzeit von zehn Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 104 (Vorjahr TEUR 161) und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahr gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge (für Körperschaft- und Gewerbesteuer), deren Verrechnung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich ist, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen oder Steuerentlastungen mit unternehmensindividuellen Ertragsteuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der latenten Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern resultieren aus immateriellen Vermögensgegenständen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen, passive latente Steuern resultieren aus Beteiligungen. Der angewandte Steuersatz beträgt rund 30 %. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ 1. Anlagevermögen Die einzelnen Bilanzposten sowie die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr sind im Anschluss an Punkt F. dargestellt. Die Veränderung des Geschäfts- oder Firmenwerts resultiert aus der Erstkonsolidierung der B&O Wohnungswirtschaft GmbH, Salzburg. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 316 ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Stichtag entstehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.213 (Vorjahr TEUR 1.398) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 781.250 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Aktie. Sämtliche auf den Namen lautenden Aktien der Gesellschaft sind vinkuliert. Die anderen Gewinnrücklagen des Konzerns umfassen die ergebnisneutral behandelten mit den Rücklagen verrechneten Firmenwerte und andere Posten aus der Konsolidierung. Wir haben 2010 TEUR 414 und 2020 TEUR 94 und 2022 TEUR 277 aus der Konsolidierung von Tochterunternehmen nach § 309 Abs. 1 HGB mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Weitere TEUR 10.400 wurden im Geschäftsjahr 2020/2021 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Bilanzgewinn sind TEUR 25.136 Gewinnvortrag enthalten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen (TEUR 10.906), Personalrückstellungen (TEUR 4.890) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 2.658). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten an nicht konsolidierte Unternehmen gem. § 296 Abs. 2 HGB. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen TEUR 4.628 (Vorjahr TEUR 3.466) Verbindlichkeiten aus Steuern. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse des Berichtsjahres wurden größtenteils durch Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden erzielt. Die Gesamtleistung teilt sich wie folgt auf:
Alle Umsätze werden in Deutschland (TEUR 246.939) und Österreich (TEUR 5.582) erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 3.500 TEUR (Vorjahr: TEUR 11.100) aus dem Verkauf von Finanz- und Sachanlagen sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.020 (Vorjahr: TEUR 1.291) enthalten. Diese betreffen Auflösungen von Rückstellungen sowie von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. 3. Sonstige Erträge und Aufwendungen aus Abzinsung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung in Höhe von Rückstellungen TEUR 291 (Vorjahr: TEUR 1.048). 4. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 164) enthalten. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 4.428 und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 12.837. Die genannten Leasingverpflichtungen resultieren ausschließlich aus der Finanzierung des Fuhrparks, im Wesentlichen der Werkstattwagen für eigene Servicemitarbeiter des B&O Service Konzerns. Vorteile ergeben sich daraus, dass bei Leasingverträgen kein Kapital zu Beginn der Investition benötigt wird, Risiken bestehen in der zu leistenden Zahlungsverpflichtung. Die zugrundeliegenden Verträge laufen längstens bis zum Jahre 2028 und können nach derzeitiger Lagebeurteilung aufgrund ausreichender Liquiditätsausstattung erbracht werden. 2. Vorstand der Muttergesellschaft
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Aufsichtsrat
Den Aufsichtsräten gewährte man im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 72) für ihre Tätigkeit. 4. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer: Im Durchschnitt waren im B&O Service Konzern 1.741 Mitarbeiter (986 Monteure und 755 administrative Mitarbeiter) beschäftigt. In der Anzahl der administrativen Mitarbeiter sind 2 Vorstände, 17 Auszubildende sowie 9 Werkstudenten enthalten. Im Bereich der Monteure sind 54 Mitarbeiter in Ausbildung. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Konzernabschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021/2022 beläuft sich auf TEUR 199 für Prüfungsleistungen, TEUR 41 für Steuerberatungsleistungen. 6. Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB Die Tochterunternehmen B&O Service Berlin GmbH, B&O Service Niedersachsen GmbH, B&O Salzgitter GmbH, B&O Service Hamburg GmbH, B&O Service Hessen GmbH, B&O Service Mitteldeutschland GmbH, B&O Service NRW GmbH, B&O Service Bayern GmbH, B&O Assist- ance GmbH, B&O Die Handwerker GmbH sowie die B&O Service Baden-Württemberg GmbH nehmen die Befreiung von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse und der Erstellung eines Anhangs gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Ferner nehmen die Tochterunternehmen B&O Service Berlin GmbH, B&O Service Niedersachsen GmbH, B&O Service Hessen GmbH, B&O Service NRW, B&O Die Handwerker GmbH sowie die B&O Service Bayern GmbH die Befreiung von der Aufstellung und Offenlegung der Lageberichte gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. E. VORSCHLAG ZUR VERWENDUNG DES BILANZGEWINNSDer Vorstand der B&O Service AG schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 8.884 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 40.031 auf neue Rechnung vorzutragen. F. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG Für die wesentlichen rechtlichen Risiken im Zusammenhang mit gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde eine Einigung erzielt. Im Geschäftsjahr 2021/22 sind hierfür bilanzielle Vorsorgen im erforderlichen Umfang gebildet worden.
Bad Aibling, den 28. November 2022 gez. Andreas Böhm gez. Rabih Kanaan Konzernanlagenspiegel zum 30. Juni 2022der B&O Service AGBad Aibling
1.4 Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022
Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung: Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 1.5 Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021/2022
1.6 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022Gliederung: I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS a) Geschäftsmodell des Unternehmens b) Forschung und Entwicklung II. WIRTSCHAFTSBERICHT a) Gesamtwirtschaftlich, branchenbezogene Rahmenbedingungen b) Geschäftsverlauf und Ertragslage c) Vermögens- und Finanzlage d) Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren III. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSE-BERICHT a) Risikobericht b) Chancenbericht c) Gesamtaussage und Prognose I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die B&O Service AG sowie ihre Tochtergesellschaften stellen den sog. B&O Service Konzern (kurz auch B&O) dar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der B&O Service Konzern für ca. 673.000 Wohneinheiten die Bestandspflege sowie die Wohnungsmodernisierung bei Mieterwechsel durchgeführt. Der Konzern war hierbei im Wesentlichen für kommunale Wohnungsgesellschaften, Wohnungsgenossenschaften und börsennotierte Unternehmen tätig und ist im Bereich des technischen Gebäudemanagements eines der führenden Unternehmen in Deutschland. B&O bietet zwischenzeitlich umfassende technischen Leistungen gewerkeübergreifend rund um die Wohnimmobilie an:
b) Forschung und Entwicklung B&O betreibt keine Grundlagenforschung in Bezug auf die verwendeten Materialien oder bei ihren Reparaturen und Instandhaltungen. Jedoch werden sämtliche Prozesse fortwährend überprüft und es wird nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Einen Schwerpunkt hierbei bilden die Möglichkeiten der Digitalisierung. B&O setzt beispielsweise bei der Abwicklung von Sanierungsmaßnahmen auf die Software bo.om, mit der man Grundrisse, Schadensdokumentationen und Regieberichte einfach vor Ort erstellen und direkt weiterverarbeiten kann, bo.om nutzt hierfür die Augmented-Reality-Technologie mit der Software magicplan ©. II. WIRTSCHAFTSBERICHT a) Gesamtwirtschaftlich, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft trägt in erheblichem Maße zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung bei. Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung erreichte der Wirtschaftszweig des "Grundstücks- und Wohnungswesens" 2021 einen Anteil von 10,7 %. Das sind rund 346 Mrd. Euro. (Quelle: Statistisches Bundesamt - Inlandsproduktsberechnung - Detaillierte Jahresergebnisse - Fachserie 18 Reihe 1.4 - 2021, Seite 60). Zum Vergleich betrug die Bruttowertschöpfung des gesamten produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) 757 Mrd. Euro. Bisher ist in den ersten beiden Quartalen 2022 (Quartal 1: 87 Mrd. Euro und Quartal 2: 85,2 Mrd. Euro) eine Weiterführung des Niveaus des 2. Halbjahres 2021 erkennbar. (Quelle: Desta- tis - Inlandsproduktsberechnung - Vierteljahresergebnisse - Fachserie 18 Reihe 1.3 - 2. Vierteljahr 2022, Seite 18). In Deutschland gab es zum Stand 31.12.2021 ca. 43,1 Millionen Wohnungen (Quelle: Homepage destatis, Wohnen in Deutschland - Statistisches Bundesamt (destatis.de)), sowie einen Zuwachs von +280.000 fertig gestellten Wohnungen (Quelle: Destatis Wohnungsbestand Ende 2021: 43,1 Millionen Wohnungen - Statistisches Bundesamt (destatis.de)). Von dieser Grundgesamtheit sind lediglich 24 % in der Hand von öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Unternehmen bzw. 9 % gehören Wohnungsgenossenschaften. (Quelle: https://pdf.euro.savills.co.uk/germany-research/ger-2019/spotlight-eigentumerstruktur-am-wohn ungsmarkt.pdf). Insgesamt ist der Markt der Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften sehr kleinteilig. Die 13 größten Unternehmen in Deutschland haben lediglich einen Anteil von ca. 3,4 % am gesamten Wohnungsbestand. Mit einem großen Teil der Wohnungsunternehmen steht der B&O Service Konzern bereits in Geschäftsbeziehungen. Die größten Wohnungsgesellschaften in Deutschland (gesamt 1.449.100) sind:
(Quelle: https://pdf.euro.savills.co.uk/germany-research/ger-2019/spotlight-eigentumerstruktur-am-wohnungsmarkt.pdf vom März 2019) Die im GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.) organisierten Wohnungsunternehmen haben in 2020 ihre Investitionen in den Neubau und den Wohnungsbestand erneut gesteigert und konnten mit ca. 31.850 Wohnungen ca. 1.200 Wohnungen mehr als im Vorjahr fertig stellen. Für 2021 sind sogar über 35.000 Wohnungen geplant. Dennoch zeigen die bundesweiten Baufertigstellungszahlen, dass der Mietwohnungsneubau in den beliebten Ballungsregionen bei weitem nicht ausreicht, den Druck auf den dortigen Wohnungsmärkten zu mindern. (Quelle: GdWkompakt/GdW Jahresstatistik 2020, Seite 7). Im einzelnen heißt dies, dass die im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen im Jahr 2020 rund 19,4 Mrd. Euro in die Bewirtschaftung und den Neubau von Wohnungen investiert haben. Das sind ca. 1,4 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt flossen damit im letzten Jahr rund 53 Mio. Euro täglich in den Wohnungsneubau und in die bereits bestehenden Wohnungen in Deutschland. Trotz des weiterhin stabilen Aufschwungs bleiben die Investitionszahlen bereits im zweiten Jahr in Folge damit hinter den Erwartungen zurück. (Quelle: GdWkompakt/GdW Jahresstatistik 2020, Seite 5). Mit rund 10,3 Mrd. Euro flossen im Jahr 2020 knapp 53 % der Gesamtinvestitionen in die Bestandsentwicklung der Gebäude. Mit diesem Geld haben die Unternehmen Wohnungen und Gebäude modernisiert, instandgesetzt und instandgehalten. Insgesamt stiegen die Anteile der Investitionen in bestehende und neue Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr weitgehend leicht. (Quelle: GdWkompakt/GdW Jahresstatistik 2019, Seite 5). b) Geschäftsverlauf und Ertragslage Durch Zusammenfassungen und Verrechnungen einzelner GuV-Posten ergibt sich folgende Ertragslage der Gesellschaft:
Die Gesamtleistung des B&O Service Konzerns hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um € 29,2 Mio. erhöht. Das Wachstum erfolgte sowohl bei Bestands- wie auch bei Neukunden. Preiserhöhungen ergaben sich aus Vertragsverlängerungen und/oder der Preisindexklauseln (zumeist Baupreisindex). Die Covid-19-Krise hat in Summe keinen nachhaltigen negativen Effekt auf das Jahresergebnis ergeben. Der Anteil der Materialkosten, Fremdleistungskosten wie auch der Personalkosten ist gegenüber dem Vorjahr analog der Gesamtleistung leicht um 4 % gestiegen. In den sonstigen Erträgen spiegelt sich im Geschäftsjahr insbesondere der Verkauf einer Immobilie dar. Demgegenüber steht der Verkauf von Anteilen an Beteiligungen aus dem Vorjahr. Was dazu führt, dass sich die sonstigen Erträge im Vergleich zum Vorjahr verringert haben. Gleichzeitig haben sich die sonstigen Aufwendungen im Geschäftsjahr im Bereich Prozesskosten und Risiken um ca. € 7 Mio erhöht. Das Finanzergebnis lag mit € 1,7 Mio. unter dem Niveau vom Vorjahr, was im Wesentlichen auf geringere Erträge aus Ausgleichszahlungen zurück zu führen ist. Insgesamt liegt das Ergebnis vor Steuern und Gewinnanteilen Fremder im Geschäftsjahr um T€ 13.669 unter dem Niveau des Vorjahres, was einer Gesamtleistungsrendite (vor Steuern) in Höhe von 5,4 % entspricht. c) Vermögens- und Finanzlage Durch Zusammenfassungen und Verrechnungen einzelner Bilanz-Posten ergibt sich folgende Vermögenslage der Gesellschaft:
Im laufenden Geschäftsjahr haben sich die Finanzanlagen im Wesentlichen aufgrund von Anteilskäufen, sowie weiterer sonstiger Ausleihungen leicht erhöht. Die Verringerung in den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen erklärt sich hauptsächlich durch den Verkauf von Immobilien. Größere Investitionen fanden im Geschäftsjahr nicht statt. Der Anstieg der Lieferforderungen erklärt sich durch die positive Entwicklung des operativen Geschäfts. Für eine ausführliche Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf Anlage 1.5. Der leichte Anstieg der sonstigen Passiva ergibt sich im Wesentlichen durch die Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen bzw. Skontofristen zu begleichen. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Kapitalbindung stehen auch weiterhin ausreichend freie Linien zur Verfügung um dieses Ziel erreichen zu können. Wir verweisen auf die ausführliche Darstellung des Cash-Flow in Anlage 1.4. d) Finanzielle und Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren: Unsere Steuerungsgrößen stellen ausgehend von einer konservativen Jahresplanung die realisierten Umsatzerlöse bzw. die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Steuern und Ausgleichszahlungen dar. Darüber hinaus wird durch intensives Controlling monatlich und quartalsweise neben der Jahresplanung für den Konzern sowohl auf Einzelgesellschaft bzw. Geschäftsteilbereiche je Gesellschaft die Ergebnissteuerung insbesondere auch auf der Kosten- und Kostenträgerrechnung einer Abweichungsanalyse sowie einem Abgleich mit der Finanzbuchhaltung unterworfen. Falls die Geschäftsführung Handlungsbedarf erkennt, werden erforderliche Maßnahmen beschlossen und umgesetzt. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren: Kundenorientierung: Die Kundenorientierung bzw. -Zufriedenheit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für den B&O Service Konzern. Neben dem regelmäßigen persönlichen Austausch mit dem Kunden erstattet der B&O Service Konzern auch monatlich über die Tätigkeiten Bericht. Hierin werden die Erreichbarkeit der Mieter über die Service-Zentralen, die Anzahl der Aufträge und sonstige Angaben über die erbrachten Leistungen standardisiert mitgeteilt. Der Kunde erhält somit hohe Transparenz über die Tätigkeit des B&O Service Konzerns, aber auch über seinen Immobilienbestand. Mitarbeiter: Der hohe Qualitätsanspruch unserer Kunden an akkurat, frist- und preisgerecht ausgeführten Dienstleistungen ist nur mit engagierten, qualifizierten und leistungsfähigen Mitarbeitern zu erreichen. Wir sind davon überzeugt, dass jeder einzelne Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens leistet. Deshalb sind Trainings- und Entwicklungsmaßnahmen für Führungskräfte und Mitarbeiter darauf ausgerichtet, bereits vorhandene Kompetenzen auszubauen, erforderliche Fähigkeiten zu fördern und notwendige Kenntnisse zu vermitteln. III. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT a) Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Wohnungswirtschaft ist weitestgehend von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt. Externe Einflussfaktoren, wie ein steigendes Zinsniveau oder politische Einflüsse wie Diskussionen über Enteignungen, können zu einer geringeren Nachfrage im Bereich der Kleininstandsetzung und (Leer-)Wohnungsmodernisierung führen. Darüberhinaus sind die Auswirkungen des erfolgten Zusammenschlusses zwischen Vonovia und der Deutsche Wohnen noch nicht bewertbar. Ertragsorientiere Risiken: Der Markt der Wohnungsgesellschaften ist derzeit in einer Konsolidierungsphase. Teilweise haben die Wohnungsgesellschaften eigene Mitarbeiter von denen Kleininstandsetzungen und Wohnungsmodernisierungen durchgeführt werden können. Sofern derzeitige Kunden von B&O durch Wohnungsgesellschaften mit eigenen Mitarbeitern für Kleininstandsetzungen und Wohnungsmodernisierungen aufgekauft werden, steht zu befürchten, dass auf B&O ein hoher Preisdruck im Rahmen der Verlängerung der bestehenden Verträge entsteht. Ferner droht mittelfristig der Verlust von Kunden. Noch nicht einschätzbar ist die langfristige Auswirkung des Kaufs der Deutsche Wohnen durch die Vonovia SE. Der deutliche Zinsanstieg hat sich bisher leicht auf die durchschnittliche Auftragssumme je Leerwohnung, nicht jedoch auf die Anzahl ausgewirkt und ist ebenfalls im weiteren Verlauf schwer zu prognostizieren. Für die wesentlichen rechtlichen Risiken im Zusammenhang mit gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde eine Einigung erzielt. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich nahezu ausschließlich über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft bestehen bei den Hausbanken vertraglich vereinbarte Kreditlinien. Risiken in der Personalbeschaffung: Aufgrund des demografischen Wandels und guter Beschäftigungsentwicklung in Deutschland in den letzten Jahren ist es für den B&O Service Konzern eine Herausforderung, adäquates Fachpersonal zu finden. Ein gut funktionierendes Bewerbermanagement, eigene Ausbildung sowie die "Mund-zu-Mund"-Propaganda unter den bestehenden Monteuren hilft derzeit die offenen Stellen in angemessener Zeit zu schließen. b) Chancenbericht Die Gesellschaft mit ihren verbundenen Unternehmen wirkt der Branchenkonsolidierung, insbesondere der der großen Wohnungsgesellschaften durch Neuakquise im Bereich der kommunalen Wohnungsgesellschaften, entgegen. Das Angebot an Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland, die Interesse an der von dem B&O Service Konzern angebotenen Dienstleistungen haben, ist ausreichend hoch. Trotz des ansteigenden Zinsniveaus gehen wir von einer stabilen Beauftragung im Bereich Wohnungsmodernisierung aus. Stetige Modernisierungsmaßnahmen werden insbesondere zur Durchsetzung von höheren Mieten und damit zur Gewinnsteigerung von Wohnungsgesellschaften von Nöten sein. Ferner bestehen Chancen die Ergebnissituation durch konsequente Optimierung der internen Prozesse weiter zu verbessern. c) Gesamtaussage und Prognose Der B&O Service Konzern ist mit seiner Strategie der Spezialisierung auf Lösungen für die Wohnungswirtschaft in Deutschland sehr gut aufgestellt, um konjunkturelle Schwächephasen zu meistern und vorhandene Chancen zu nutzen. Mit einer Angebotspalette von integrierten Leistungen rund um die Wohnimmobilie sowie der bundesweiten Präsenz im Rahmen des B&O Service Konzerns verfügt die Gesellschaft sowie der Konzern über ein hohes Maß an Risikodiversifizierung. Die strategische Positionierung des B&O Service Konzerns stellt einen soliden Wettbewerbsvorteil dar und ist der Schlüssel, um die langfristigen Wachstumsziele, auch über konjunkturelle Schwächephasen hinaus, beizubehalten zu können. Durch stetige Prozessoptimierung, verbunden mit einem Ausbau der Digitalisierung sieht sich der B&O Service Konzern gut positioniert, um sich weiter am Markt behaupten und zusätzliche Kunden gewinnen zu können. Innerhalb der Wohnungswirtschaft ist das Interesse an dem Geschäftsmodell des B&O Service Konzerns sehr groß. Auch in den Folgejahren geht die Geschäftsführung von einem Zuwachs an Kunden aus. Damit wird einer relativen Abhängigkeit von einzelnen Großkunden vorgebeugt. Die Gesellschaft hat die für das vergangene Geschäftsjahr formulierten Ziele für die Gesamtleistung (€ 249 Mio.) mit € 254 Mio. leicht übertroffen sowie für das Ergebnis vor Steuern (€ 12,0 Mio. - €14,0 Mio.) mit € 13,7 Mio. das obere Ende erreicht. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 plant die Geschäftsführung weitgehend konstante Umsatzerlöse bzw. eine Gesamtleistung von € Mio. 265 bei einem Ergebnis vor Steuern in der Bandbreite zwischen € Mio. 15 und 17. Die Zahl der Mitarbeiter soll mindestens konstant bleiben. Alle Planungen und Aussagen sind auf dem Stand der heutigen wirtschaftlichen Situationen erstellt. Sollten sich die Rahmenbedingungen, die der Ergebnisplanung zugrunde gelegt wurden, ändern, können auch die Planergebnisse davon betroffen sein.
Bad Aibling, den 28. November 2022 gez. Andreas Böhm gez. Rabih Kanaan Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der B&O Service AG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der B&O Service AG, Bad Aibling für das Geschäftsjahr 2021/2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 29. November 2022 INTARIA
AG
Josef Ecker, Wirtschaftsprüfer Stephen McIntosh, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsAufsichtsrat Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 08.12.2021 hat die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrats bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 beschließt, erneut zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes regelmäßig überwacht und dabei die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens sowie wesentliche Einzelmaßnahmen beratend begleitet. In sämtliche Entscheidungen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat rechtzeitig eingebunden. Sitzungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2021/ 2022 Im Berichtsjahr fanden drei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich im Umlaufverfahren gefasst. Themen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2021/ 2022 Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum im Rahmen der jeweiligen Sitzung umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und insbesondere auch seiner Beteiligungen an Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert. Darüber hinaus legte er uns eine Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2022/2023 vor und berichtet zusätzlich schriftlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Des weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen. Dabei ergaben sich keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung des Vorstands. Im Rahmen seiner Beratungen über die allgemeine wirtschaftliche Lage der Gesellschaft befasste sich der Aufsichtsrat insbesondere mit den folgenden Themen:
Mit großer Sorgfalt und Kontinuität überprüften wir auch in diesem Geschäftsjahr das unternehmensweite Risikovorsorge- und Überwachungssystem. Alle Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, diskutierten wir ausführlich und entschieden sie in unseren Sitzungen. Durch die transparente Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat waren wir kontinuierlich über alle wichtigen Geschäftsentwicklungen informiert, sodass Abweichungen von den Plänen und Zielen zeitnah durch den Vorstand erläutert und vom Aufsichtsrat geprüft werden konnten. Prüfung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses Die Intaria AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft (kurz: Intaria) hat den vom Vorstand nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellten Jahresabschluss mit Lagebericht und Konzernabschluss mit Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/, 2022 geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Auf dieser Grundlage haben wir mit dem Vorstand und der Intaria wesentliche Aspekte des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses erörtert. Nach eigener Prüfung und Diskussion des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses haben wir dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dank Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung. Außerdem dankt der Aufsichtsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr hohes persönliches Engagement und ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2021/ 2022.
München, den 16. Dezember 2022 Dr. Ernst Böhm |
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