Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 1440
Vorher
Florett Schuhfabrik Wilhelm Hendrich GmbH
Eingetragen
17.4.1972
Branche
Herstellung von SchuhenGroßhandel mit SchuhenEinzelhandel mit Schuhen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Schuhen und sonstigen Waren aller Art, soweit hierfür keine staatliche Genehmigung oder Erlaubnis erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jozef Pavlovcik
seit 26.1.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Sarah Constanze Schubertancosa add value GmbH
51.00%
Christian Mehltretterancosa add value GmbH
49.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
515.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Florett GmbH

Cham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
TEUR

A. Anlagevermögen

349.848,00

298

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

34.549,00

44

II. Sachanlagen

314.698,00

253

III. Finanzanlagen

601,00

1

B. Umlaufvermögen

2.864.939,71

3.242

I. Vorräte

2.254.800,00

2.062

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

323.130,07

478

III. Flüssige Mittel

287.009,64

702

C. Rechnungsabgrenzungsposten

13.034,90

9

Summe Aktiva

3.227.822,61

3.549



PASSIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
TEUR

A. Eigenkapital

2.130.892,72

2.124

I. Gezeichnetes Kapital

515.000,00

515

II. Andere Gewinnrücklagen

1.163,00

1

III. Bilanzgewinn

1.614.729,72

1.608

B. Rückstellungen

220.619,50

374

C. Verbindlichkeiten

876.310,39

1.051

Summe Passiva

3.227.822,61

3.549

ANHANG

Florett GmbH, Cham/Bayern

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Florett GmbH hat ihren Sitz in Cham/Bayern und ist beim Amtsgericht Regensburg unter der Registernummer HRB 1440 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Jahre

Immaterielle Vermögensgegenstände

3 - 5

Maschinen

4 - 20

Betriebs- und Geschäftsausstattung

Formen

2

Übrige

3 - 13

Fuhrpark

2 - 6

Geringwertige Anlagegüter, Messer und Leisten

1

Bei beweglichem Anlagevermögen erfolgt die Abschreibung im Zugangsjahr zeitanteilig (pro rata temporis). Selbständig nutzbare Anlagegüter bis zu Nettoanschaffungskosten von EUR 800,00 werden sofort in voller Höhe abgeschrieben und im Jahr des Zugangs zugleich als Abgang erfasst.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten (Einkaufspreise oder niedrigere Wiederbeschaffungspreise). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und dem Werteverzehr des Anlagevermögens. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, der betrieblichen Altersversorgung und für freiwillige soziale Leistungen werden nicht aktiviert. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten. Den Bestandsrisiken, die sich aus mangelnder Gängigkeit ergeben, wird durch Abwertung Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % Rechnung getragen. Fremdwährungsposten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Fremdwährungsbestände werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs oder dem niedrigeren Anschaffungskurs bewertet.

Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz aktiver latenter Steuern in Anspruch genommen und keine aktive Steuerlatenz angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden wie im Vorjahr nach versicherungsmathematischen Grundsätzen wie folgt gebildet: Die Berechnung erfolgt nach der Projected-Unit-Credit Methode unter Berücksichtigung von zukünftigen Rentenanpassungen (soweit einschlägig). Zur Ermittlung der Verpflichtungen zum Bilanzstichtag wurden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) sowie der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Abzinsungszinssatz im 10-Jahresdurchschnitt im Zuge der Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB i. d. F. des Gesetzes vom 11. März 2016 durch die Umstellung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank 1,82 % (Vj. 1,78 %, 10-Jahresdurchschnitt der Deutschen Bundesbank) p. a. (bei einer 15-jährigen Laufzeit) zugrunde gelegt. Die Rentendynamik wurde (soweit einschlägig) mit 2 % p. a. berücksichtigt, die Fluktuation aufgrund faktischer Gegebenheiten mit 0 % p. a. Die Anpassungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurden in 2010 in voller Höhe ergebniswirksam erfasst. Daher besteht kein anzusammelnder Fehlbetrag.

Der Unterschiedsbetrag aufgrund der Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB i. d. F. des Gesetzes vom 11. März 2016 durch die Umstellung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank von dem vormals verwendeten 7-Jahresdurchschnitt zu dem nun anzuwendenden 10-Jahresdurchschnitt beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1. Dieser Unterschiedsbetrag aus der Umstellung des Zinssatzes der Pensionsrückstellung vom 7- zum 10‑Jahresdurchschnitt unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Bei einer zugrunde liegenden Verpflichtung mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird der Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellung mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung auf den Bilanzstichtag abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Änderungen des Abzinsungssatzes, die betragsmäßig als unwesentlich einzustufen sind, wurden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind zugleich Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR - (Vj. TEUR 21).

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 285 (Vj. TEUR 398), von mehr als einem aber unter fünf Jahren in Höhe von TEUR 450 (Vj. TEUR 450) und eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 141 (Vj. TEUR 203).


Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und nicht nach § 251 HGB oder § 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, bestehen in Höhe von TEUR 625.

Zum 31. Dezember 2023 besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die Verbindlichkeiten der ancosa add value GmbH, Regensburg, gegenüber Kreditinstituten. Ferner erfolgte eine Sicherungsübereignung der Vorräte gleichfalls für Verbindlichkeiten der ancosa add value GmbH gegenüber Kreditinstituten.

Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführung) gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Gewerbliche Arbeitnehmer(innen) 48 (Vj. 47), kaufmännische Angestellte 17 (Vj. 19), technische Angestellte 4 (Vj. 4).

 

Cham, den 16. Februar 2024

gez. Sarah Schubert

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 05. Juli 2024

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