Turbomed EDV GmbH
Osterberg 2, 24113 Molfsee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Ramm seit 26.1.2011 | Geschäftsführer |
Uwe Eibich seit 23.7.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TurboMed EDV GmbHMolfseeJahresabschluss zum 31. Dezember 2010LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2010a) Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2010 seine Anwenderzahlen entgegen dem allgemeinen Trend im Geschäftsfeld Arztinformationssysteme auf 13.365 Installationen steigern. Programmflexibilität, Preisfairness und Praxisnähe haben zur Steigerung des Kooperationstrends der niedergelassenen Ärzteschaft geführt. Insgesamt sind die Umsatzerlöse jedoch gesunken, dieses liegt an dem deutlichen Rückgang des Geschäftsbereichs der Pharmakommunikation. b) Entwicklung Gesamtwirtschaft und der Branche Die Weltwirtschaft erholte sich im Geschäftsjahr 2010 nach der vorangegangenen Rezession schneller als zunächst erwartet. Nach einem Rückgang im Jahr zuvor erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF, WEO Oktober 2010) für 2010 einen Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 4,8 Prozent. Die überdurchschnittlich positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft schlägt sich einem Wachstum von 3,7 Prozent (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) des BIPs nieder, dem höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Die rasante Erholung von der Rezession dank höherer Exporte und gestiegener Investitionen ging allerdings in der zweiten Jahreshälfte etwas zurück. Die Situation und Entwicklung der Informationstechnologiebranche wurde durch die globale Wirtschaftskrise weniger betroffen als viele andere Branchen. Nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) auf Basis von Daten des European Information Technology Observatory (EITO) lag das weltweite ITK-Marktvolumen in 2010 bei rund EUR 2,5 Bill. Der ITK-Markt umfasst die Bereiche Informationstechnik (Hardware, IT-Dienstleistungen und Software) und Telekommunikation (TK-Infrastruktur, -Endgeräte und Telekommunikationsdienste). Zu den stärksten Regionen gehören die USA und die Europäische Union mit einem Anteil von jeweils einem Drittel am Weltmarktvolumen. Im Vergleich einzelner Länder belegt Deutschland mit 5,5 Prozent Rang vier hinter den USA, Japan und China. Positive Impulse kommen hierbei aus dem demographischen Wandel, den technologischen Fortschritt und das stärkere Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung sowie insbesondere vom Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung. Gerade in diesen Branchen wird zunehmend in IT investiert, um Prozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten. c) Entwicklung der Ertragslage Im Geschäftsjahr 2010 ist ein Umsatzrückgang zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahr (TEUR 17.266) auf TEUR 15.733. Im Kerngeschäft dem Vertrieb von Arztinformationssystemen konnte erneut ein Umsatzanstieg von TEUR 2.392 verzeichnet werden. Der Umsatzrückgang in Höhe von TEUR 3.930 resultiert hauptsächlich aus dem Bereich Pharmakommunikation. Der Anstieg der Materialaufwendungen von TEUR 1.914 auf TEUR 2.267 resultiert primär aus gestiegenen Abgaben an Vertriebs- und Servicepartnern. Die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 146 auf TEUR 3.230 leicht höheren Personalkosten begründen sich durch Gehaltssteigerungen und die Neueinstellung von einem weiteren Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 54 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2010 gingen die Zinserträge mit verbundenen Unternehmen um TEUR 47 auf TEUR 518 zurück. Die Gewinnabführung infolge des mit der vita-X AG geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags für Geschäftsjahr 2010 betrug TEUR 9.534. d) Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2010 beträgt TEUR 7.715, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.637) von ca. 1% entspricht. Begründen lässt sich die Erhöhung der Bilanzsumme aktivisch durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 69 und Forderungen gegen verbundenen Unternehmen TEUR 453. Dem entgegen steht eine Verminderung der sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 419. Auf der Passivseite war ein Anstieg der Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 242 zu verzeichnen. Gegenläufig wirkte sich die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 162 aus. Das Eigenkapital wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert zum Vorjahr ausgewiesen. e) Beschaffung Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit grundsätzlich nicht auf spezielle materielle Ressourcen angewiesen, um ihr operatives Geschäft betreiben zu können. Beschaffungsmarktrelevante Vorgänge liegen primär im Einkauf von Büro- und Geschäftsausstattung. f) Personalentwicklung Gegenüber dem Vorjahr ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 um einen Angestellten auf 71 Arbeitnehmern angestiegen. Aufgrund der in der Softwarebranche notwendigen Personalintensität bilden die Personalkosten mit TEUR 3.230. (VJ: TEUR 3.084) den größten Kostenblock. g) Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene Grundlagenforschung. Entwicklungstätigkeiten erfolgen regelmäßig im Rahmen der Aktualisierung und Weiterentwicklung bestehender Produkte. Die entsprechenden Aufwendungen werden ergebniswirksam im Aufwand erfasst. h) Beurteilung der Unternehmensrisiken Die Gesellschaft verfügt neben den laufenden Controllingsystemen über kein unmittelbar implementiertes Risikomanagementsystem. Dies begründet sich dadurch, dass aufgrund der Konzernzugehörigkeit zur CompuGroup Medical AG, Koblenz, das Risikomanagement zentral über die Konzernmutter erfolgt. Risiken für das Unternehmen können sich jedoch aus Kundenabwanderung, Softwarefehlfunktionen oder Zahlungsausfällen ergeben. Derzeit sieht die Gesellschaft jedoch keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten. i) Ausblick Im Bereich Arztinformationssysteme ist die Einführung einer Vielzahl neuer Add-on-Produkte in Deutschland geplant ist. Basierend auf diesen Annahmen erwartet TurboMed für das Geschäftsjahr 2011 ein zweistelliges prozentuales organisches Wachstum. Die Gesellschaft erwartet auch im Geschäftsjahr 2011 weiter Kundenzuwächse generieren zu können. Dies soll zum einen durch eine stetige Weiterentwicklung der Produkte und zum anderen über ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis realisiert werden. Durch die Möglichkeit auf konzernweite (CompuGroup Medical AG) Ressourcen zurückgreifen zu können, bieten sich auch in Zukunft weitere Chancen die Ertragssituation zu verbessern und unseren Kunden eine Vielzahl von Mehrwertdiensten anbieten zu können. Der Ausblick der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2011 beruht auf Annahmen der Geschäftsführung, künftiger Marktbedingungen sowie der Entwicklung des Marktumfeldes.
Koblenz, im Februar 2011 TurboMed EDV GmbH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010A. Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Darstellung der Bilanz wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzposten dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden, soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei den jeweiligen Bilanzposten erläutert. 2. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 im Einzelfall wurde ein Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 6,7 nach dem Alter der jeweiligen Forderung mit Wertberichtigungssätzen von 3 % bis 100 % vorgenommen wurden. Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr sind in Höhe von T€ 9,2 (Vorjahr: € 18,5) und Forderungen gegen Gesellschafter sind in Höhe von T€ 7,8 (Vorjahr: T€ 7,8) enthalten. Daneben ist ein Darlehen an einen Geschäftsführer (T€ 13) enthalten. Das Darlehen wird mit einem jährlichen Zinssatz von 3,5 % verzinst. 4. Eigenkapital Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2010 in Höhe von € 9.534.199,19 wird gemäß Ergebnisübernahme- und Verlustausgleichsvertrag vom 15. Dezember 2008 an die vita-X AG abgeführt. 5. Rückstellungen Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, zum notwendigen Erfüllungsbetrag, Rechnung getragen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten im Berichtsjahr betreffen, wie auch im Vorjahr, ausschließlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich. 3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da nicht alle Geschäftsführer ihre Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 4. Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die CompuGroup Medical Aktiengesellschaft mit Sitz in Koblenz. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. E. Haftungsverhältnisse uns sonstige finanzielle Verpflichtungen Für ein Darlehen der Konzernmuttergesellschaft, der CompuGroup Medical Aktiengesellschaft, bei der SEB AG über EUR 300,0 Mio. (Gesamtkreditvolumen) hat die Gesellschaft zusammen mit weiteren Tochtergesellschaften eine Kreditsicherungsgarantie abgegeben. Zum Bilanzstichtag valutiert das Darlehen mit EUR 66,0 Mio.
Molfsee, den 16. Februar 2011 TurboMed EDV GmbH Uwe Eibich Torsten Ramm
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2010Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TurboMed EDV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Koblenz, 16. Februar 2011 Heimfarth
& Partner GmbH
Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Joris Bühler, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 13. September 2011 festgestellt. |
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