MediKomp GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raghed Hanna seit 5.11.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Seifermann seit 14.11.2019 | Prokura |
Michael Vallon seit 18.2.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
| 2.70% | |
Getinge Finance Holding AB | 0.30% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Getinge Deutschland GmbHRastattJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen1. Geschäftstätigkeit Der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von medizinisch-technischen Produkten, Durchführung von Projekten in Krankenhäusern und Pharmazeutischen Unternehmen, sowie die Erbringung von Serviceleistungen aller Art. Hauptabnehmer sind im Wesentlichen private und öffentliche Kliniken sowie deren Einkaufsgemeinschaften. Eigene Forschungs- und Entwicklungsleistungen ergeben sich nicht, sondern erfolgen durch Schwestergesellschaften der Getinge Gruppe. B. Wirtschaftsbericht1. Marktsituation und Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf 2023 war geprägt durch ausgeprägte Investitionsaktivitäten im deutschen Gesundheitswesen. Dementsprechend positiv war der Geschäftsverlauf unserer Produktlinien im Bereich der Krankenhaus-Infrastruktur. Zudem hat ein steigendes Investitionsverhalten im Bereich der militärmedizinischen Einrichtungen zu einer positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Der Geschäftsbereich der akutmedizinischen Versorgung hat in 2023 auch wieder eine positive Entwicklung erreicht, womit wir von einem Ende der direkten Auswirkungen der Pandemie ausgehen können. Die Ertragsaussichten sind für das kommende Geschäftsjahr 2024 mäßig steigend. Die Kostensteigerung aufgrund der anhaltend Inflation ist vor allem im Bereich der Personalkosten spürbar. Diese sowie allgemeine Kostensteigerungen im Bereich der operativen Ausgaben können nicht vollumfänglich von Preissteigerungen aufgefangen werden. 2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz nach HGB für die Getinge Deutschland GmbH belief sich in 2023 auf insgesamt 158.805 TEUR (Vorjahr: 143.628 TEUR), davon entfielen 11.440 TEUR (Vorjahr: 9.229 TEUR) auf interne Kunden. Die Umsatzsteigerung von 15.177 TEUR resultiert im Wesentlichen aus den Bereichen Surgical Workplaces, Infection Control sowie den sonstigen Erlösen. In allen anderen Bereichen konnte ebenfalls eine moderate Umsatzsteigerung erzielt werden. Der Umsatz nach IFRS belief sich in 2023 auf insgesamt 149.159 TEUR (Vorjahr: 134.992 TEUR). Der gesamte Auftragseingang für 2023 liegt mit 140.092 TEUR leicht über dem Vorjahreswert von 139.635 TEUR. Der Anteil des externen Auftragseingangs beläuft sich mit 137.966 TEUR auf gleichbleibendem Niveau (Vorjahr: 138.003 TEUR). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 liegt bei 49.967 TEUR (Vorjahr: 50.291 TEUR) und umfasst im Wesentlichen Aufträge externer Kunden. Die Umsätze der Getinge Deutschland GmbH nach HGB stiegen in 2023 um 10,5 % , während die Umsätze nach IFRS in 2023 um 15.196 TEUR bzw. 11,1 % stiegen. Unser im Vorjahr getroffener Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023 konnte hinsichtlich der Umsatzsteigerung im niedrigen Prozentbereich erfüllt werden. Die Entwicklung von Auftragseingang und Auftragsbestand entspricht den Erwartungen. 3. Beschaffung Die Beschaffung von Handelswaren und Ersatzteilen erfolgt über die Produktionsgesellschaften der Getinge Gruppe in Europa, Asien und Nordamerika. 4. Investitionen Die Investitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf 3.552 TEUR (Vorjahr: 10.389 TEUR) und setzen sich im Wesentlichen aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen in Höhe von 2.288 TEUR (Vorjahr: 6.028 TEUR) und Investition in andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 1.084 TEUR (Vorjahr: 2.293 TEUR) zusammen. Bei den Abgängen des Sachanlagevermögens mit einem Restbuchwert in Höhe von 5.313 TEUR (Vorjahr: 1.020 TEUR) handelt es sich im Wesentlichen um Verkäufe von Demo- und Mietgeräten. 5. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 359 (Vorjahr: 352). 6. Umweltschutz Die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit bildet den Kernpunkt der Unternehmensphilosophie von Getinge und steht im direkten Zusammenhang mit dem Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Durch die Implementierung eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms hat sich das Unternehmen intensiv den Bereichen Umwelt und Energie gewidmet. Getinge hat sich der "Science Based Targets Initiative" (SBTi) verpflichtet und setzt sich aktiv dafür ein, bis zum Jahr 2050 'Net Zero' zu erreichen - also in sämtlichen Bereichen CO 2 -neutral zu agieren, ohne auf Kompensationsmaßnahmen zurückzugreifen. Dieses Engagement dient dazu, das 1,5°C-Ziel des 'Paris Agreement' maßgeblich zu unterstützen. Die Bestrebungen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks orientieren sich an den Richtlinien des GHG-Protokolls (Scope 1, 2 & 3). Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion, der Entwicklung umweltverträglicher Produkte, der Beschaffung nachhaltiger Energiequellen sowie der Förderung erneuerbarer Energien und eigener Energieerzeugungsanlagen an den verschiedenen Standorten von Getinge. Die definierten Zwischenziele bis 2050 beinhalten eine Reduktion der Scope 1 & 2 Emissionen sämtlicher Betriebsstätten um 90 %, sowie die Minderung der Emissionen in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten (Scope 3) um 25 % bis 2030. Besonders positiv hervorzuheben ist die Umstellung auf zertifizierten Ökostrom ab dem Jahr 2021, welcher zu 100 % regenerativ und frei von Atomstrom ist . Diese umweltfreundliche Energieversorgung erstreckt sich auf sämtliche deutsche Standorte von Getinge. Ergänzend dazu wurde am Standort in Rastatt eine erste Photovoltaik-Anlage errichtet, deren Betrieb im Jahr 2024 aufgenommen wird. 7. Qualitätsmanagement Die Gesellschaft ist nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert. 8. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Jahresabschluss der Getinge Deutschland GmbH basiert auf den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsrechts (HGB). Im Gegensatz dazu erfolgt die Berichterstattung an den Getinge Konzern auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Steuerung des Unternehmens wird im Wesentlichen an der Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Auftragseingangs gemessen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Umsatzerlösen nach HGB im Vergleich zu IFRS ergeben sich in den folgenden Bereichen:
9. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 84.521 TEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 6.754 TEUR erhöht. Die wesentlichen Positionen beinhalten folgende Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr: a) auf der Aktivseite
b) auf der Passivseite
Finanzlage Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool der GETINGE Gruppe teil. Dadurch stellt die Gesellschaft ihre liquiden Mittel den Konzerngesellschaften zur Verfügung bzw. entleiht von diesen kurzfristig liquide Mittel. Zum Bilanzstichtag verzeichnen wir einen positiven Cash-Pool Saldo und weisen eine Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen von 19.093 TEUR aus (Vorjahr: 2.196 TEUR). Die Cash Earnings (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen zuzüglich Zunahmen/abzüglich Abnahme langfristiger Rückstellungen) waren mit 11.578 TEUR positiv (Vorjahr: 10.073 TEUR). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit schloss mit einem Einzahlungsüberschuss in Höhe von 17.013 TEUR (Vorjahr: 3.370 TEUR) ab. Die Investitionstätigkeit in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände (3.552 TEUR) wurde aus dem laufenden Cash Flow sowie aus Verkäufen aus dem Anlagevermögen finanziert. Das Vorjahresergebnis (Jahresüberschuss 2.486 TEUR) wurde an die Getinge Vertriebs Holding GmbH, Rastatt, bezahlt. Ertragslage Zur Entwicklung der Umsatzerlöse verweisen wir auf die zuvor genannten Erläuterungen. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % auf 157.016 TEUR (Vorjahr: 147.382 TEUR). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zur Betriebsleistung) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 54,4 % auf 54,7 % erhöht. Dies resultiert aus einem geänderten Produktmix im Geschäftsjahr. Bei den Personalkosten verzeichnen wir einen Rückgang um 4,9 % zum Vorjahr. Dieser ist im Wesentlichen auf Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 2.387 TEUR auf 23.783 TEUR und sind im Wesentlichen auf vermehrte Reiseaktivitäten, konzerninterne Aufwendungen sowie allgemein gestiegene Kosten zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 6.407 TEUR (Vorjahr: 2.486 TEUR) erzielt. Die Erhöhung der Umsatzrentabilität (Umsatzerlöse in Relation zum Ergebnis nach Steuern) von 1,7 % auf 4,03 % ist im Wesentlichen durch einen besseren Deckungsbeitrag aufgrund des geänderten Produktmix zurückzuführen. C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist in das Risikomanagement-System der Getinge AB, Göteborg, Schweden, eingebunden. Die Risikopolitik der Getinge Deutschland GmbH ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Alle Unternehmensentscheidungen werden mit dem Ziel getroffen, die Risikopositionen zu minimieren. Eine wesentliche Komponente hierfür ist die Konzeption und Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems, mit dem identifizierte Risiken durch entsprechende, angemessene Kontrollmaßnahmen adressiert und die Eintrittswahrscheinlichkeit minimiert werden sollen. Es umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherstellen sollen. Das Kontrollsystem orientiert sich am internationalen "COSO"-Modell. Die nachfolgend dargestellten Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt. 1. Markt- und Konjunkturrisiken Das Marktumfeld der Krankenhäuser, unseren Hauptkunden, ist weiterhin angespannt. Einerseits gibt es eine unklare Finanzierungssituation durch verzögerte oder ausstehende politische Entscheidungen, andererseits gibt es erhebliche inflationsbedingte Kostensteigerungen. Des Weiteren zwingt der Personalmangel die Krankenhäuser zur Reduktion ihrer Leistungen. Im Geschäftsbereich Acute Care Therapies ist die Nachfrage für intensivmedizinische Produkte leicht steigend. Dahingegen ist der Bereich der gefäßmedizinischen Produktlinien weiterhin wachsend, was auf eine Fortführung der Erhöhung der elektiven Eingriffe nach den Pandemiejahren hinweist. Die medizinprodukterechtlichen Anforderungen an Kontrolle, Wartung und Reparatur von medizinischen Geräten steigen weiterhin an und erhöhen den Dokumentationsaufwand für unsere Fachbereiche aus dem technischen Service. Die weitere Einstellung von Fachpersonal führt zu steigenden Kosten, die nicht vollumfänglich durch Preissteigerungen aufgefangen werden können. 2. Forderungsausfallrisiken Das niedrige Ausfallrisiko bei den externen Forderungen ist im Wesentlichen auf die privaten Krankenhäuser und sonstigen privaten Kunden beschränkt und entsprechend im Abschluss berücksichtigt. Mittels regelmäßigem Mahnverfahren wird dem Ausfallrisiko gegengesteuert. Bisher haben wir nur in Ausnahmefällen Auswirkungen durch Insolvenzen bei nicht privaten Institutionen. 3. Beschaffungsrisiken Die direkten Folgen der Corona-Pandemie sind überwunden. Jedoch hat sich auch die wirtschaftliche Konjunktur in Deutschland abgekühlt und befindet sich aktuell in einer leichten Rezession. Die allgemeinen Beschaffungsrisiken sind insgesamt geringer einzustufen als im Vorjahr. 4. Zusammenfassung Insgesamt ist für die Getinge Deutschland GmbH festzustellen, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestehen. Es sind auch nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge bekannt geworden, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind. 5. Chancen Die Chancen werden im Wesentlichen aus den Strategien und Zielen des Unternehmens abgeleitet, welche sich in der rollierenden Planung der Gesellschaft niederschlagen. Die Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen obliegt dem Management. Das Chancenmanagement ist Bestandteil des unternehmensweiten Planungs- und Steuerungssystems. Der Digitalisierungstrend im deutschen Gesundheitswesen setzt sich weiter fort. Konsequenterweise steigen unsere Auftragseingänge im Bereich "Digital Health Solutions". Die großen Fragen des deutschen Gesundheitswesens - Investitionsstau, Personalnotstand und hoher Kostendruck - haben sich auch in 2023 nicht verbessert. Aktuell zeichnet sich keine Verbesserung der Rahmendbedingungen in dieser Branche ab. Der Bedarf an Finanzmitteln im Krankenhausbereich wird sich weiter erhöhen. Getinge bietet dazu Finanzierungslösungen an, die weiterhin stark nachgefragt werden. Generell ist weiter mit einem Rückgang der Anzahl der Krankenhäuser sowie Insolvenzen von Kliniken und Klinikgruppen zu rechnen. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir den Geschäftsbereich "Ambulantes Operieren" weiter erfolgreich expandieren können. Der konsequente Ausbau dieses Geschäftsbereichs wird weiter fortgesetzt und hilft uns, die rückläufige Anzahl der Krankenhäuser zu kompensieren. D. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 wird ein stagnierendes Wirtschaftswachstum für Deutschland erwartet. In diesem Umfeld werden es auch unsere Kunden schwer haben, ihre Investitionen zu steigern. Wir erwarten im Bereich Acute Care Therapie eine Stabilisierung der Nachfrage auf hohem Niveau für Produkte im Intensivbereich. Im Bereich Surgical Workflows erwarten wir durch eine Kombination von Produktlösungen mit Finanzierungslösungen ein mäßiges Wachstum. Im Hinblick auf die Auftragseingänge erwarten wir ebenfalls einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Auftragseingängen des Vorjahres. Bei den Umsatzerlöse erwarten wir eine leichte Steigerung im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Beim EBIT nach IFRS erwarten wir eine niedrige Steigerung im Vergleich zum Berichtsjahr. Die Ertragsaussichten steigen weniger stark im Vergleich zur Umsatzsteigerung. Trotz konsequentem Anstieg der Verkaufspreise und hoher Nachfrage für ertragsstarke Produktlinien können wir die Kostensteigerungen aufgrund der anhaltenden Inflation nicht vollständig kompensieren.
Rastatt, den 29. Mai 2024 Josef Hinterberger, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. VORBEMERKUNGDie Getinge Deutschland GmbH, mit Sitz in Rastatt, ist unter HRB 522234 im Handelsregister Mannheim eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABENDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Getinge Deutschland GmbH, Rastatt, ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gemäß § 252 Abs.1 Satz 6 HGB beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs.2 HGB angewendet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgebend. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über fünf Jahre abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Mit Kauf - und Übertragungsvertrag vom 31.12.2012 wurde mit Wirkung zum 01.01.2013 ein derivativer Firmenwert von der ATRIUM Europe B.V., Mijdrecht / Niederlande erworben und gemäß § 255 Abs.4 HGB aktiviert und auf die geplante Nutzung von 15 Jahren linear verteilt. Der Abschreibungszeitraum von 15 Jahren entspricht der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer für Produktionstechnologie und Mitarbeiter-Know-How. Mit Kauf - und Übertragungsvertrag vom 21.08.2015 wurde mit Wirkung zum 01.09.2015 ein derivativer Firmenwert von der Pulsion Medical Systems SE erworben und gemäß § 255 Abs.4 HGB aktiviert und auf die geplante Nutzung von 10 Jahren linear verteilt. Der Abschreibungszeitraum von 10 Jahren entspricht der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer für Produktionstechnologie und Mitarbeiter-Know-How. Mit Kauf - und Übertragungsvertrag vom 15.01.2020 wurde mit Wirkung zum 01.01.2020 ein derivativer Firmenwert von der Getinge IT Solutions GmbH erworben und gemäß § 255 Abs.4 HGB aktiviert und auf die geplante Nutzung von 7 Jahren linear verteilt. Der Abschreibungszeitraum von 7 Jahren entspricht der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer für Produktionstechnologie und Mitarbeiter-Know-How. (2) Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bauten auf fremden Grundstücken werden über 50 Jahre abgeschrieben. Das übrige Sachanlagevermögen wird über einen Zeitraum zwischen drei und dreizehn Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Zugänge werden ab dem Monat der Betriebsbereitschaft abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen sind, wird das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EG HGB ausgeübt und die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Von der degressiven Abschreibung wird auf die lineare übergegangen, sobald sich durch die lineare Abschreibung höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG bis zu einem Wert von 250 EUR werden mit der Anschaffung bzw. Herstellung als Aufwand gebucht. Solche geringwertigen Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG, deren Wert über 250 EUR liegt, jedoch 1.000 EUR nicht übersteigt, werden im Anlagenspiegel als Sammelposten dargestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. (3) Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt nach der gleitenden Durchschnittsmethode. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorlagen, wurden diese angesetzt. Erzeugnisse und Leistungen sind zu den Herstellungskosten bewertet, die die Einzelkosten für Material und Lohn sowie die anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten und den durch die Fertigung verursachten Werteverzehr des Anlagevermögens umfassen. Für die erkennbaren Bestandsrisiken einschließlich niedrigerer Verkaufspreise wurden entsprechende Abschläge berücksichtigt. Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. (5) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt des Zugangs mit den von Getinge herausgegebenen Monatsendkursen (Basis: schwedische Zentralbank) bewertet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum 31. Dezember mit dem Stichtagskurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Imparitätsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB beachtet. (6) Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. (7) Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. (8) Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. (9) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 5,0 % p.a. unterstellt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes bei Pensionsrückstellungen werden im Finanzergebnis gezeigt. (10) Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zum Bilanzstichtag ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Weiterhin wurde die IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA3: Stand 19.06.2013) berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,99 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Es wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % unterstellt. Etwaige Zuschüsse bei Ersatzleistungen wurden angerechnet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Der Zinssatz beträgt 1,74 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % sowie eine Fluktuation in Höhe von 5,0 % p.a. unterstellt. (11) Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert in der Bilanz ausgewiesen. (12) Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. (13) Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. (14) Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin Getinge Vertriebs Holding GmbH, d.h. tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Abschluss der Organträgerin erfasst. IV. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Enthalten sind die Firmenwerte aus dem Erwerb des Geschäftsbereichs Atrium von der ATRIUM Europe B.V. in 2013 (769 TEUR; Vorjahr: 961 TEUR), dem Erwerb des Deutschlandvertriebs von der PULSION Medical Systems SE in 2015 (1.357 TEUR; Vorjahr: 2.172 TEUR) sowie dem Erwerb des Deutschlandvertriebs von der Getinge IT Solutions GmbH, Norderstedt in 2020 (236 TEUR; Vorjahr: 314 TEUR). Die Abschreibung des Firmenwertes für das Geschäftsjahr 2023 betrug 192 TEUR (ATRIUM), 815 TEUR (PULSION) sowie 78 TEUR (Getinge IT Solutions). Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. (2) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 22.199 TEUR (Vorjahr: 25.291 TEUR). Davon weisen 43 TEUR (Vorjahr: 52 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. (3) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 26.798 TEUR (Vorjahr: 8.730 TEUR) umfassen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.705 TEUR (Vorjahr: 6.535 TEUR) und solche aus dem Cash Pool in Höhe von 19.093 TEUR (Vorjahr: 2.196 TEUR). Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestehen in Höhe von 1.328 TEUR (Vorjahr: 117 TEUR) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (4) Eigenkapital Das Stammkapital der Getinge Deutschland GmbH, Rastatt, beträgt 27 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR). 94 % der Anteile werden von der Getinge Vertriebs Holding GmbH, Rastatt, gehalten. 6 % sind im Besitz der MAQUET GmbH, Rastatt. (5) Die Rückstellungen für Pensionen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 38.554 TEUR (Vorjahr: 37.454 TEUR). Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum bisherigen Ansatz zum 31. Dezember 2009 von 3.209 TEUR. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 214 TEUR als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst (mindestens 1/15; Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB). Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen somit auf 214 TEUR. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre mit 1,82 % bewertet worden. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 516 TEUR und unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Eine korrespondierende Abführungssperre bei Gewinnabführungsverträgen wurde im Gesetz nicht geregelt. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat im Schreiben vom 23. Dezember 2016 bestätigt, dass eine analoge Anwendung der Ausschüttungssperre auf die Gewinnabführung nicht in Betracht kommt, sodass Gewinne, die auf der Anwendung des § 253 HGB beruhen, vollständig an den Organträger abgeführt werden können. (6) Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 14.024 TEUR (Vorjahr: 14.812 TEUR) umfassen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen 7.493 TEUR (Vorjahr: 7.675 TEUR) sowie vertriebsbedingte Rückstellungen 6.112 TEUR (Vorjahr 6.702 TEUR). (7) Die Veränderung und die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sind in folgendem Spiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. (8) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 17.858 TEUR (Vorjahr: 11.012 TEUR) und umfassen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.608 TEUR (Vorjahr: 5.235 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 10.250 TEUR (Vorjahr: 5.777 TEUR). Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern aus dem laufenden Gewinnabführungsvertrags in Höhe von 6.407 TEUR (Vorjahr: 2.486 TEUR). (9) Die Umsatzerlöse nach Bereichen gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse werden nahezu vollständig im Inland erzielt. (10) Die sonstigen betrieblichen Erträge (1.378 TEUR; Vorjahr 525 TEUR) resultieren im Berichtsjahr im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und sind überwiegend periodenfremd. (11) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen) enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 214 TEUR (Vorjahr: 214 TEUR) aus der Zuführung von 1/15 des Umstellungseffektes aus der Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Rahmen des BilMoG. V. SONSTIGE ANGABEN(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus operativen Leasingverträgen für Fahrzeuge und Diensträder für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2028 belaufen sich wie folgt:
Die Leasingverträge wurden vor dem Hintergrund der Optimierung der Kapitalbindung und dem flexibleren Austausch der Leasinggegenstände gegenüber Anlagengegenständen geschlossen. Die Leasingverträge enthalten keine Verpflichtungen zur Übernahme der Leasinggegenstände nach Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Leasinggegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen und Dienstleistungen betragen 1.051 TEUR (Vorjahr: 957 TEUR), davon 282 TEUR (Vorjahr: 214 TEUR) gegenüber verbundenen Unternehmen, und beziehen sich auf den Zeitraum von einem Jahr. Über die oben aufgeführten Verpflichtungen hinaus hat die Gesellschaft keine weiteren signifikanten außerbilanziellen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB. (2) Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Honorare des Abschlussprüfers der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Aufwand erfasst: Abschlussprüfung:44 TEUR (Vorjahr: 43 TEUR) (3) Mitglieder der Geschäftsführung Zur Geschäftsführung der Getinge Deutschland GmbH war im Geschäftsjahr bestellt: Josef Hinterberger (Präsident DACH & BeNeLux) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen erhielten 6 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind 150 TEUR (Vorjahr: 156 TEUR) zurückgestellt. (4) Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
(5) Ergebnisverwendung Am 02.06.2014 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Getinge Vertriebs Holding GmbH, Rastatt, geschlossen. Die Eintragung dieser Vereinbarung ins Handelsregister der beherrschten Gesellschaft erfolgte am 10.06.2014. In 2023 wurde ein Gewinn in Höhe von 6.407 TEUR (Vorjahr: 2.485 TEUR) übertragen. (6) Konzernverhältnisse Die Getinge AB, Göteborg, Schweden, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, der im schwedischen Register unter Bolagsverket, 85181 Sundsvall, auf dessen Website www.bolagsverket.se einsehbar ist. Darüber hinaus wird der Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger unter der Getinge Holding B.V. & Co. KG, Rastatt, veröffentlicht. (7) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Rastatt, den 29. Mai 2024 Josef Hinterberger Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Getinge Deutschland GmbH, Rastatt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Getinge Deutschland GmbH, Rastatt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Getinge Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Agnieszka Kruppa, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt. |
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