Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 215871
Eingetragen
17.3.2020
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Schienenfahrzeugen
Gegenstand
An- und Verkauf von Mobilien aller Art, insbesondere von Kraftfahrzeugen und deren Vermietung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
René Tomaschewski
seit 6.8.2021
Prokura
Tobias Renkel
seit 17.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pfando Gruppe GmbH i.Gr.
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Pfando Gruppe GmbH i.Gr.
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfando GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Pfando GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2021 gegründet.

Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf von Mobilien aller Art, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit dem Ziel, diese zur Vermietung, an die Pfando Vermietung GmbH zu überlassen.

Das derzeit existierende Geschäftsmodell bedarf keiner Erlaubnispflicht im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Ein dies bestätigendes Schreiben der BaFin (Bundesanstalt der Finanzdienstleistungsaufsicht) vom 9. April 2020 liegt vor.

Die Pfando GmbH ist deutschlandweit mit 31 Filialen vertreten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaft

Die wirtschaftliche Schwächephase hält auch zum Jahreswechsel 2023/24 an. Nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 1 4 % zum Jahresende 2023 deuten aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. **

** BMWK, Pressemitteilung vom 15.01.2024

1.2 Branchenentwicklung

Die Pfando GmbH gehört zu dem Bereich der Finanzdienstleister. Sie erzielt ihre Umsätze aus dem Modell des Sale-and-rent-back-Systems. Die Gesellschaft ist mit ihrem Modell alleiniger deutschlandweiter Marktanbieter. Weitere Marktteilnehmer mit demselben Geschäftsmodell sind nur vereinzelnd und lokal aufzufinden. Die Gesellschaft geht daher nach eigener Beobachtung davon aus, der Marktführer zu sein.

Die Wachstumsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 ist grundsätzlich als positiv zu bezeichnen. Es ist zu beobachten, dass die generelle Akzeptanz der angebotenen Leistung weiterhin besteht und stetig intensiver nachgefragt wird. Aus Sicht der Gesellschaft bleibt ein besonderer Punkt auch die Marketingmaßnahmen. So ist die Gesellschaft der einzige Markteilnehmer, der über Fernsehwerbung das Produkt bewirbt und somit gleichzeitig für die steigende Bekanntheit und Akzeptanz des Marktes sorgt. Auf diese Weise profitieren die weiteren, bisher lokalen Marktteilnehmer von den Bemühungen der Gesellschaft.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr als positiv. Die Gesellschaft konnte, durch eine Optimierung der Marketingaktivitäten in den Bereichen TV, Sponsoring, Mailing, sowie intensiver Arbeit in den Bereichen Search Engine Optimization (SEO) und Search Engine Advertising (SEA) die Nachfrage bei Neukunden intensivieren. Dies konnte jedoch nur mit einer 16%-igen Budgeterhöhung, respektive dem Mehreinsatz von rund 722 TEuro gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Ebenfalls wurde das deutschlandweite Filialnetz weiter ausgebaut.

Im Jahr 2021 hat die Gesellschaft ihre Geschäftsbereiche gesplittet. Dazu wurde im 1.Quartal die Pfando GmbH gegründet. Die Pfando GmbH agiert als "Asset GmbH", welche die Fahrzeuge an- und verkauft, während die Pfando ́s cash & drive GmbH die Mietverträge mit den Kunden schließt. Hierzu wurden verschiedene Verträge zwischen den Gesellschaften geschlossen. Auf die Einhaltung des Fremdvergleichs wird hierbei streng geachtet. Im Jahr 2022 splittete die Gesellschaft ihre Geschäftsbereiche erneut auf. Die Pfando GmbH agiert dabei immer noch als "Asset GmbH" welche die Fahrzeuge an- und verkauft, während die neue gegründete Pfando Vermietung GmbH die Mietverträge mit den Kunden schließt. Die Pfando`s cash & drive GmbH fungiert nun als Betriebsgesellschaft für die restlichen Gesellschaften. Alle o.g. Gesellschaften sind 100-prozentige Tochtergesellschaften der Pfando Gruppe GmbH.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte durch die Gesellschaft ein Gesamtumsatz von EUR 48,5 Mio. (VJ EUR 44 Mio.) erreicht werden.

Das entspricht einer Umsatzsteigerung i.H.v. 10,2 % bezogen auf das Vorjahr.

Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage besteht die Fähigkeit der Kunden ihre Mietzahlungen zu leisten.

Regionale Auffälligkeiten bei den Umsätzen in den Betriebsstätten in Deutschland waren dabei zu verzeichnen. Es zeigte sich, dass die angebotenen Leistungen in den neuen Bundesländern stärker nachgefragt wurden als in den alten.

Das Jahresergebnis liegt bei EUR 1.658 T und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (EUR 1.666 T) um EUR -8 T verändert. Dies ist im Besonderen auf die erhöhten Investitionen in den Personalaufbau, die Filialstruktur und sehr stark auf das Marketing zurückzuführen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens

3.1. Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich tabellarisch wie folgt dar:

Vermögen TEUR (2023) % TEUR (2022) %
Anlagevermögen
Sachanlagen 44 0,2 93 0,4
Finanzanlagen 1 0,0 1 0,0
Umlaufvermögen
fertige Erzeugnisse und Waren/Bestand Kfz 15.053 60,1 16.495 76,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 163 0,7 467 2,2
Forderungen verb. Unt. 9.348 37,3 4.156 19,2
Sonstige Vermögensgegenstände 240 1,0 43 0,2
Flüssige Mittel 188 0,8 353 1,6
Aktive Rechnungsabgrenzung 3 0,0 0 0,0
Gesamtvermögen 25.040 100,0 21.609 100,0

Der Warenbestand an Fahrzeugen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1.444 T gemindert. Dies ist auf die Kurzfristigkeit des Produkts der Pfando zurückzuführen.

Die Schulden der Gesellschaft wurden (17.050.000,00 EUR) um EUR 800T, im Vergleich zum VJ, gesenkt.

Die Entwicklung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft stellt sich tabellarisch wie folgt dar:

TEUR (2023) % TEUR (2022) %
Eigenkapital 1.908 7,6 1.877 8,7
Rückstellungen 683 2,7 847 3,9
Verbindlichkeiten 22.449 89,7 18.885 87,4
Kapital 25.040 100,0 21.609 100,0

Die Geschäftsführung sieht das abgelaufene Geschäftsjahr als positiv an. Insbesondere die gestiegenen Umsatzerlöse bestätigen die Geschäftsführung in Ihrer aktuellen Strategie, durch gezielte Werbemaßnahmen die Bekanntheit der eigenen Marke zu steigern und eine Anfragensteigerung bei Neukunden zu erzielen.

3.2. Finanzlage

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen unter 0,1 % der Bilanzsumme. Die Gesellschaft bleibt zudem in der Lage Ihre Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen.

3.3. Ertragslage

Zusammengefasst stellt sich die Ertragslage der Gesellschaft wie folgt dar:

2023 Vorjahr Änderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 48.487 99,7 14.087 99,8 4.400 10,0
Sonstige betriebliche Erträge 168 0,3 68 0,2 100 148,4
Zinsen und ahnl. Erträge 0 0,0 0,0
Betriebsleistung 48.655 100,0 44.155 100,0 4.500 10,2
Materialaufwand 44.011 90,5 39.143 88,7 4.868 12,4
Normalabschreibungen 44 0,1 22 0,1 22 96,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.913 3,9 908 2,1 1.005 110,7
son. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen 0 0,0 0 0,0 0 0,0
sonstige Steuern 42 0,1 0 0,0 42 0,0
Betriebsaufwand 46.010 94,5 40.073 90,8 5.937 14,8
BETRIEBSERGEBNIS 2.645 4.081 -1.436
Finanzergebnis 172 0,4 1.622 3,7 -1.450 0,0
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2.473 2.459 14
Ertragsteuern 815 1,7 793 1,8 22 2,8
JAHRESERGEBNIS 1.658 3,4 1.666 3,8 -8 0

C. Prognosebericht

Um weiter an Präsenz zu gewinnen, plant die Pfando GmbH auch im Jahr 2024 ihr Filialnetz zu erweitern. Ziel ist es dadurch neue Kunden zu erreichen und die eigene Position am Markt weiter zu festigen und auszubauen.

Eine weitere Herausforderung wird die Verfeinerung interner Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung der internen Technologieinnovation sein. Zu diesem Zwecke wird ein regelmäßiger Austausch mit den Programmanbietern, im Hinblick auf Synergien oder Neuerungen, zur stetigen Optimierung stattfinden. Des Weiteren beabsichtigt die Gesellschaft interne Prozesse in weiteren Unternehmensbereichen, wie Personalwesen und Fuhrpark, durch die Einbindung bereichsbezogener EDV-Programme zu verbessern. Ebenfalls weiter angestrebt wird ein papierloses Arbeiten mit EDV-gestützten Verfahren für höchste Performanz und Effizienz.

Aufgrund der Umstrukturierung der Gesellschaften, wird die Pfando GmbH sich komplett auf die Funktion der Asset-Gesellschaft spezialisieren. Durch Intercompany-Verträge ist gewährleistet, dass die Gesellschaft kostendeckend arbeitet und durch einen angemessenen Gewinnaufschlag auch realistische Reserven bilden kann.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Die Pfando GmbH plant im Jahr 2024 die Eröffnung weiterer Filialen. Die Gesellschaft wird hierdurch den Pool an potenziellen Neukunden signifikant erhöhen können. Die Orte, an denen die Gesellschaft neue Filialen eröffnet, werden im Vorhinein auf verschiedene Leistungsindikatoren getestet. Die Gesellschaft versucht so sicherzustellen, dass die neuen Filialen direkt positiv zum Gesamtergebnis beitragen.

Ebenfalls wird die Gesellschaft den Ausbau der IT-Infrastruktur weiter vorantreiben. Hieraus verspricht sich die Pfando GmbH einen deutlichen Effizienz- und Qualitätsgewinn, besseres Controlling und eine zukunftsorientierte Ausgangslage für weitere Innovationen und Kooperationen.

Auch wird die Gesellschaft den eingeschlagenen Weg in Bezug auf Werbung fortsetzen. Es war zu beobachten, dass durch die Marketingkampagnen der Gesellschaft die generelle Akzeptanz des Produktes und das Ansehen der Gesellschaft, im Besonderen, erheblich gestiegen ist. Die Gesellschaft beabsichtigt diesen Weg weiterzuführen, um so in den Bereichen der Neukundenwerbung, sowie der generellen Akzeptanz des Produktes weiter wachsen zu können.

Das Potential, die positive Entwicklung beizubehalten, ist aufgrund des stetig wachsenden Bekanntheitsgrads, sowie der erhöhten Akzeptanz der angebotenen Leistung sehr hoch. Diese Annahme lässt sich anhand der steigenden Vertragsabschlüsse und des erweiterten Kundenkreises ableiten. Durch das bereits vorhandene Knowhow und die sich stetig im Ausbau befindliche Filialstruktur plant die Gesellschaft ihre Stellung am Markt weiter zu festigen. So ist die Pfando GmbH der einzige Marktteilnehmer, der über ein deutschlandweites Filialnetz verfügt. Ebenfalls hat die Gesellschaft, durch die betriebenen Marketingkampagnen in Form von TV-Werbung oder der Zusammenarbeit mit Werbeträgern, eine potenziell große Reichweite am Markt.

Die Geschäftsführung schätzt diese Chancen höher als die kurzfristigen Risiken.

2. Risikobericht

Ø Branchenspezifische Risiken

Branchenspezifisch ist trotz der gestiegenen Akzeptanz des Produktes noch immer das Image der Branche zu berücksichtigen. Durch die Optimierung und stetige Verbesserung der Anfragenannahme und der Kundenbetreuung versucht die Gesellschaft potenziellen Kunden eventuelle Unsicherheiten zu nehmen und bestehenden Kunden die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.

Ø Ertragsorientierte Risiken

Um dem erhöhten Betrugsrisiko entgegenzuwirken, verfügt die Gesellschaft über eine eigene Abteilung mit geschulten Mitarbeitern zur Risikobewertung und Betrugsprävention. Die Mitarbeiter der Abteilung werden hierbei regelmäßig geschult und getestet. Demnach ist die Prävention von ertragsorientierten Risiken ein ständiger Fokus der Unternehmung und somit als sehr gut zu bezeichnen

3. Gesamtaussage

Mögliche Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung werden permanent beobachtet, geprüft und bewertet. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und Prognosesicherheit aufgrund der Erfahrungen der Gesellschaft sieht sich die Pfando GmbH für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Geschäftsführung sieht durch die Engpässe im Energiesektor bzw. den kriegerischen Konflikt in der Ukraine keine nachhaltigen Belastungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind als minimal einzustufen. Die Fortführung des Geschäftsbetriebes ist nicht gefährdet.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Geldmarktinstrumente.

Die Finanzinstrumente unterliegen keinen Preisänderungsrisiken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen üblichen Ausfall- und Liquiditätsrisiken in Abhängigkeit der Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit der Kunden.

Zur Risikominimierung verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kontokorrentguthaben bei Kreditinstituten.

 

Berlin, 30.03.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 44.841,00 93.959,00
I. Sachanlagen 44.321,00 93.439,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.321,00 93.439,00
II. Finanzanlagen 520,00 520,00
1. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen 24.992.322,21 21.514.972,15
I. Vorräte 15.052.943,38 16.494.887,91
1. fertige Erzeugnisse und Waren 15.052.943,38 16.494.887,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.751.175,17 4.666.927,98
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 162.758,51 467.442,79
2. Forderungen gegen Gesellschafter 200.000,00 0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.347.817,66 4.156.349,34
4. sonstige Vermögensgegenstände 40.599,00 43.135,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 188.203,66 353.156,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.336,00 0,00
Aktiva 25.040.499,21 21.608.931,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.907.855,70 1.877.280,72
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag -39.151,05
III. Jahresüberschuss 1.657.855,70 1.666.431,77
B. Rückstellungen 683.258,94 846.704,19
1. Steuerrückstellungen 658.458,94 833.704,19
2. sonstige Rückstellungen 24.800,00 13.000,00
C. Verbindlichkeiten 22.449.384,57 18.884.946,24
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.699,19 6.337,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.790.812,18 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 17.652.873,20 18.878.608,93
davon aus Steuern 364.636,65 798.422,05
Passiva 25.040.499,21 21.608.931,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 48.486.721,74 44.086.873,89
2. sonstige betriebliche Erträge 167.985,98 67.646,23
3. Materialaufwand 44.011.439,56 39.143.000,86
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 33.978.677,41 28.748.903,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.032.762,15 10.394.097,25
4. Abschreibungen 43.928,66 22.343,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 43.928,66 22.343,55
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.912.799,28 908.502,99
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15,60 1,92
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172.206,73 1.621.089,94
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 814.774,09 793.152,93
9. Ergebnis nach Steuern 1.699.575,00 1.666.431,77
10. sonstige Steuern 41.719,30
11. Jahresüberschuss 1.657.855,70 1.666.431,77

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Pfando GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin
Register-Nr.: 215871 B

Der Jahresabschluss der Pfando GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu den jeweiligen Nominalwerten bewertet. Dem Ausfallrisiko wird durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprochen.

Flüssige Mittel wurden mit den Nominalwerten aktiviert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sämtliche Rückstellungen sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundlegende Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fanden nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird in der Geschäftsjahresabschreibung ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.779,15 14.159,66 19.349,00
Summe Sachanlagen 132.779,15 14.159,66 19.349,00
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 520,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 520,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 133.299,15 14.159,66 19.349,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 127.589,81
Summe Sachanlagen 0,00 127.589,81
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 520,00
Summe Finanzanlagen 0,00 520,00
Summe Anlagevermögen 0,00 128.109,81
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.340,15 43.928,66 0,00 0,00 83.268,81
Summe Sachanlagen 39.340,15 43.928,66 0,00 0,00 83.268,81
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 39.340,15 43.928,66 0,00 0,00 83.268,81
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 44.321,00 93.439,00
Summe Sachanlagen 0,00 44.321,00 93.439,00
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 520,00 520,00
Summe Finanzanlagen 0,00 520,00 520,00
Summe Anlagevermögen 0,00 44.841,00 93.959,00

Rückstellungen

In dem Jahr 2022 wurden ausschließlich Steuerrückstellungen (658 T€) sowie Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (25 T€) gebildet.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Restlaufzeit bis zu einem Jahr / Vorjahr *
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre / Vorjahr *
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre / Vorjahr *
EUR
Gesamtbetrag / Vorjahr *
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.699,19 0,00 0,00 5.699,19
6.337,31 0,00 0,00 6.337,31
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.790.812,18 17.050.000,00 0,00 21.840.812,18
0,00 17.850.000,00 0,00 17.850.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 602.873,20 0,00 0,00 602.873,20
1.028.608,93 0,00 0,00 1.028.608,93
Summe 5.399.384,57 17.050.000,00 0,00 22.449.384,57
1.034.946,24 17.850.000,00 0,00 18.884.946,24

* Für Zwecke der Vergleichbarkeit an die Zusammensetzung des Berichtsjahrs angepasst

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft agiert als "Asset GmbH" für die Pfando Struktur. Die Pfando GmbH ist für den An- und Verkauf der Fahrzeuge zuständig, während weitere Gesellschaften aus der Struktur die Mietverträge mit den Kunden schließen bzw. als Betriebsgesellschaft der Struktur dienen. Hierzu wurden verschiedene Verträge zwischen den Gesellschaften geschlossen. Auf die Einhaltung des Fremdvergleichs wird hierbei streng geachtet.

Das Jahresergebnis liegt bei rund EUR 1.658 T (VJ EUR -8 T). Der Gesamtumsatz der Gesellschaft liegt im Jahr 2023 bei EUR 48,5 Mio. (VJ EUR 44 Mio.) und die sonstigen betrieblichen Erträge bei EUR 168 T. Damit hat die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung in Höhe von EUR 4,5 Mio. erzielt.

Sonstige Angaben

Risiken und finanzielle Auswirkungen von nicht bilanzierten Geschäften

Die Pfando GmbH verfügt über keine nicht bilanzierten Geschäfte, welche Risiken und/ oder finanziellen Auswirkungen unterliegen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine außergewöhnlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Aufwendungen für die Erfassung von Vorjahreseingangsrechnungen 25.673,04 Euro

Erträge aus Kundenzahlungseingängen des Vorjahres 2.489,25 Euro.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt zwei Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Tobias Renkel (Geschäftsführer) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütung der Geschäftsführung

Es wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Muttergesellschaft

Gesellschafterin (100%) ist die Pfando Gruppe GmbH, Berlin. Ein Konzernabschluss wird nicht aufgestellt.

Ergebnisverwendung

Aus dem Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe i.H.v. rund EUR 1.658 T. Die Geschäftsführung empfiehlt den Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft auszuschütten.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Berlin, den 12.03.2024

gez. Tobias Renkel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Pfando GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pfando GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfando GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Potsdam, 27. Mai 2024

RMS Nordrevision GmbH
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Jan Reinke, Wirtschaftsprüfer

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