Heicon Service Gesellschaft mbHLiquidiert
03222 Lübbenau/Spreewald, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Dipl.-Ing. Disselhoff seit 11.5.2016 | Geschäftsführer |
Guido Dipl.-Kfm. Hoffmann seit 11.5.2016 | Geschäftsführer |
Johann Dipl.-Ing. Jaeger seit 29.4.2016 | Geschäftsführer |
Robert Rösner seit 5.8.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heicon Service Gesellschaft mbHLübbenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht1. Geschäftsverlauf / Überblick 2015 a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Für die Darstellung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage wird auf die Ausführungen des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie zurückgegriffen, welche hier verkürzt wiedergegeben werden. Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Baujahr 2015 mit einem Umsatzplus von 1,6 % ab. Damit bleibt das Jahresergebnis nur wenig hinter der Verbandsprognose zu Jahresbeginn 2015 von plus 2 % zurück. Der Wohnungsbau war auch 2015 die stärkste Stütze der Baukonjunktur: Der Umsatz aller Betriebe legte um 2,9 % zu. Diese Bausparte hat im vergangenen Jahr von den - nach wie vor - niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum - insbesondere in Ballungsgebieten - profitiert. Der Wirtschaftsbau konnte das Baujahr mit einem - wenn auch nur leichten - Plus abschließen: Der Umsatz aller Betriebe lag um 0,6 % über dem Niveau von 2014. Im öffentlichen Bau lag der Umsatz aller Betriebe 2015 um 1,0 % über dem Vorjahresergebnis. Der Hauptverband ist für 2016 optimistisch und erwartet ein Umsatzplus von 4 %. Der für das Berichtsunternehmen relevante (Haupt-) Auftraggeber ist die "Deutsche Bahn AG", nachfolgend DB AG. Diese hat nach eigenen Angaben per 31. Dezember 2015 Brutto-Investitionen in Höhe von insgesamt ca. 9,3 Mrd. € getätigt, wovon ca. 70 % auf die Infrastruktur entfallen. Ca. 4 Mrd. entfielen auf die Schieneninfrasktrukur, davon ca. 146 Mio. € in Bahnstrom- b. Die Heicon Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung in 2015 Die Heicon Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung erbringt vorrangig Bau- und Montageleistungen für die DB AG. Seit 2005 ist das Unternehmen Inhaber einer von bundesweit nur acht Zulassungen für den Bereich Ausrüstungstechnik für die Planung, Errichtung und Instandhaltung von Oberleitungsanlagen auf dem Streckennetz der DB AG. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Bereiche Starkstromtechnik und Rückstromführung. Darüber hinaus hat sich der Fachbereich Stahlbau mit der eigenen Fertigung von Oberleitungs-, Beleuchtungs- und Signalmasten als Regel- und Sonderkonstruktionen, als einer von zwei Mastherstellern der DB AG etabliert. Der bereits in den Berichten 2013 und 2014 dargestellte Trend der zunehmenden Komplexvergaben der DB AG hat sich verfestigt. Es fiel der Gesellschaft zunehmend schwerer, große Projekte außerhalb der Rahmenverträge in geografisch für die Projektabwicklung günstigen Orten zu gewinnen. Folglich war die Projektabwicklung im Geschäftsjahr 2015 durch lange Wegstrecken innerhalb Deutschlands gekennzeichnet (Hamburg über Karlsruhe nach Landshut). Dies hat die Ertragssituation des Unternehmens belastet. Die Tätigkeit als Subunternehmer im Bereich des Gleisbaus hat zwar die Betriebsleistung gesteigert, jedoch muss aber konstatiert werden, dass die unternehmenseigene Organisation und Struktur nicht auf die Kooperation mit anderen Baubetrieben aus- bzw. angelegt war. Dies hat sich deutlich im Geschäftsergebnis niedergeschlagen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts ist in der Retrospektive davon auszugehen, dass die Vorjahre von Optimismus in der Bewertung gekennzeichnet waren. Bereits hier ist nachzutragen, dass die Gesellschaft zusammen mit ihrer Schwestergesellschaft, der HEICON Verkehrstechnik GmbH, von der Bernburg Beteiligung GmbH + Co KG als Teil der Jaeger Bernburg Gruppe mit Kaufvertrag vom 11. April 2016 vollständig übernommen wurde. Die Jaeger Bernburg Gruppe führt Bauleistungen unter anderem in den Bereichen Tiefbau und Gleisbau aus. 1.2. Geschäftsergebnis Die Betriebsleistung sank um ca. 324 T€ auf ca. 15,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der skizzierten Situation, dass Projekte in 2015 nicht optimal abgewickelt werden konnten sowie unter Zugrundelegung des handelsrechtlichen Vorsichtsprinzips seitens der neuen Gesellschafter bei der Bewertung von laufenden Projekten zeigt sich das operative Ergebnis mit ca. - 2,133 Mio. € deutlich negativ. Unter Berücksichtigung eines außerordentlichen Ergebnisses von ca. 2,168 Mio. € ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 60 T€. 1.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Auftragslage im Berichtszeitraum war in Ordnung, die Auslastung war in allen Bereichen gegeben. Im Ergebnis zeigt sich jedoch, dass Auslastung allein zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg ist. 1.4. Vermögens und Finanzlage Neben den üblichen Forderungen des Geschäftsbetriebes besteht als wesentlicher Vermögensgegenstand eine Forderung gegen den Altgesellschafter in Höhe von ca. 2,168 Mio. €. Das Eigenkapital ist durch den Jahresfehlbetrag gemindert und beträgt nunmehr ca. 1,8 Mio. €. Damit weißt das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von ca. 12,7 % auf. Die Finanzlage war im Berichtszeitraum angespannt. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Banken konnte die Finanzierung aber jederzeit sichergestellt werden. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag ca. 5,9 Mio. €. Ein von der Bernburg Beteiligung GmbH + Co KG gewährtes Darlehen über 1 Mio. € sicherte zum Ende des Jahres 2015 die Liquidität des Unternehmens. Aus dem negativen operativen Ergebnis erwarten wir keine Auswirkungen auf die Liquiditätssituation, da die Bernburg Beteiligung GmbH + Co KG Linienkürzungen der Banken im Bedarfsfall kompensieren könnte. 1.5. Investitionen Die in 2013 begonnen baulichen Erweiterungen und ihre Einrichtung, insbesondere die Stahlbauhalle wurden in 2015 abgeschlossen. Im Wesentlichen ergab sich hieraus ein Zugang im Sachanlagevermögen von ca. 1,2 Mio. €. Die kumulierten Abschreibungen betrugen ca. 1,7 Mio. € (ca. 418 T€ im Geschäftsjahr), sodass sich rechnerisch ein Anlagevermögen in Höhe von ca. 7,0 Mio. € ergibt. 1.6. Personalbereich Zum Stichtag beschäftigte die Gesellschaft 163 Mitarbeiter, was einem Zuwachs von 4 (Vorjahr: 159) entspricht. 2. Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Das Jahr 2015 war geprägt von dem Aufbau der Abteilung Stahlbau. Wie bereits ausgeführt, haben die Verwerfungen im Marktgefüge dazu geführt, dass nicht in allen Projekten die notwendigen Deckungsbeiträge erzielt werden konnten. Zusammen mit einer Neubewertung der Vorräte im Zuge der Erstellung des Jahresabschlusses konnte kein positives operatives Ergebnis erzielt werden. Aufgrund der im Kaufvertrag getroffenen Regelungen ist das Unternehmen von diesen Entwicklungen durch den Altgesellschafter freizustellen. Vor diesem Hintergrund wurde eine Forderung gegenüber dem Altgesellschafter in Höhe von 2,168 Mio. € aktiviert. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Bereits im Winter 2015/2016 zeichnete sich ab, dass die HEICON-Gesellschaften für deren weitere Entwicklung eine Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen eingehen mussten. Dieser Schritt wurde mit der Unterzeichnung eines Kaufvertrages am 11. April 2016 durch die Bernburg Beteiligung GmbH + Co KG vollzogen. Die bereits 2014 initiierte Strategie, das Projektgeschäft zu stärken und eine entsprechende Organisationsstruktur aufzubauen, wurde im Jahr 2016 konsequent weiterverfolgt und zeigt erste Erfolge. Die Rahmenverträge im Bereich Instandhaltung Oberleitung der DB AG sollten auch in 2016 ein stabiles Standbein der Gesellschaft sein, was sich aus der Retrospektive bestätigen lässt. Wir erwarten, dass die DB AG auch weiterhin stark in ihr Schienennetz investiert und die Heicon Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung davon im Rahmen der Auftragsvergabe profitiert. Risiken für die Gesellschaft sind insbesondere in der Projektabwicklung zu sehen, da der Aufbau einer der Komplexität der Projekte entsprechend leistungsfähigen Organisation nicht innerhalb weniger Monate abgeschlossen werden kann und gleichzeitig bereits begonnene Projekte unter diesen nicht optimalen Verhältnissen abgeschlossen werden müssen. Weiterhin sieht der Unterzeichner Risiken in der kaufmännischen Struktur der Gesellschaft. Insbesondere aus Betriebsprüfungen können Nachforderungen auf das Unternehmen zukommen, welche in Ermangelung des bislang nicht vorliegenden Prüfungsberichts noch nicht quantifiziert werden können. Gleichwohl wurden hierfür Rückstellungen in Höhe von ca. 18,5 T€ gebildet. Besondere Chancen liegen in der Realisierung von Projekten zusammen mit der neuen Muttergesellschaft, da zukünftig die von der DB AG angestrebten Komplexvergaben vollständig innerhalb des Konzerns abgewickelt werden können und die Abhängigkeit von Hauptunternehmern (aus Sicht der HEICON) und Nachunternehmern (aus Sicht der Jaeger Bernburg Gruppe) beseitigt werden konnte. Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir ein ausgegliches und für das Jahr 2017 ein leicht positives Ergebnis. Trotz des schwierigen Übergangs im Rahmen des Wechsels der Besitzverhältnisse gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft künftig ein starkes und profitables Standbein der Jaeger-Bernburg-Gruppe sein wird. 4. Nachtragsbericht Über die nach dem Berichtsstichtag vollzogene Übernahme durch die Bernburg Beteiligung GmbH + Co KG hinaus, gab es keine nachzutragenden Ereignisse. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Heicon Service Gesellschaft mbH - im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt - für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Zum Vergleich sind die entsprechenden Werte des Vorjahresabschlusses mit angegeben. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis. Die Zugänge an Anlagegütern, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden zeitanteilig abgeschrieben. Seit 2010 werden alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens linear abgeschrieben. Bei den Anlagegütern wird auf die Zugänge ab dem Aktivierungsmonat die volle Abschreibung verrechnet. Die gebildeten Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden entsprechend den steuerrechtlichen Regelungen linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen werden die steuerrechtlichen Regelungen in die Handelsbilanz übernommen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie die in Arbeit befindlichen Aufträge sind mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Diese beinhalten neben den direkt zurechenbaren Material- auch die Fertigungseinzelkosten inklusive der angemessenen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Ermittlung der Herstellungskosten wurde im Berichtsjahr retrograd ausgehend von den später erzielten Verkaufserlösen unter Berücksichtigung ausreichender Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Liquide Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von ca. 4 T€ (Vorjahr ca. 5 T€). Weiterhin werden vorausbezahlte Aufwendungen der Folgejahre ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde gegenüber dem Vorjahr von 125.000,00 € auf 138.900,00 € erhöht. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Die Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurden für erhaltene Investitionszuschüsse gebildet. Die Auflösung erfolgt analog der Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich erscheint, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie Verauslagungen für dieses Unternehmen. Die Restlaufzeit beträgt bis zu 1 Jahr. Die Restlaufzeiten der sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum überwiegenden Teil bis zu 1 Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer Forderungen, die sich wie folgt entwickelt haben:
* Diese Forderung besteht aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung auch gegenüber der Gesellschafterin. Die Restlaufzeiten betragen im überwiegenden Teil bis zu 1 Jahr. Sämtliche vom Gesellschafter-Geschäftsführer mit den Darlehen angeschafften Vermögenswerte wurden der Gesellschaft bis zur vollständigen Tilgung sicherungsübereignet. Die Darlehen wurden mit 1% verzinst. Andere Vorschüsse oder Haftungsverhältnisse sind der Geschäftsleitung nicht gewährt worden. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen für Personal (ca. 465 T€), Rechtsanwalts- und Gerichtskosten (ca. 69 T€), absatzbezogene Verpflichtungen für Gewährleistungen und Reklamationen ca. 33 T€), Abschluss- und Prüfungskosten (ca. 30 T€), ausstehende Betriebsprüfungen (ca. 18 T€) und zukünftige Kosten zur Archivierung von Geschäftsunterlagen (ca. 12 T€). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ca. 5.873 T€ durch Forderungs-abtretungen, Bürgschaften und Grundpfandrechte gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind ca. 261 T€ durch Sicherungsübereignungen gesichert. Das seitens der Bernburger Beteiligungs GmbH + Co KG gewährte Darlehen ist mittels eines Pfandrechts gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr bzw. aus Verrechnungen mit der HEICON - Verkehrstechnik GmbH. D. Sonstige Angaben Weitere Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen aus der Begebung von Bankbürgschaften für die HEICON - Verkehrstechnik GmbH in Höhe von 750 T€. Aktuell wird eine Inanspruchnahme dieser nicht erwartet. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen nicht . Sonstiges Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr 2015 beschäftigten Mitarbeiter betrug 163. Im Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer berufen: Uwe Heidmann, Lübbenau Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Berichtsjahr wurde ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 2.168.460,55 € in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt, der aus der Aktivierung einer Kaufpreisrückforderung aus dem Unternehmensverkauf resultiert. Diese Annahme wurde unter der Annahme, dass sie von der Heicon Service Gesellschaft mbH geltend gemacht wird sowie unter der Annahme, dass sie aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 resultiert, in die Bilanz zum 31. Dezember 2015 aufgenommen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Lübbenau, 26.06.2017 gez. Guido Hoffamnn Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2017 festgestellt. VersagungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heicon Service Gesellschaft mbH, Lübbenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Als Ergebnis meiner Prüfung stelle ich fest, dass ich nach Ausschöpfung aller angemessenen Möglichkeiten zur Klärung der Sachverhalte aus folgenden Gründen nicht in der Lage war, ein Prüfungsurteil abzugeben: An der Vorratsinventur konnte ich wegen Auftragserteilung nach dem Bilanzstichtag nicht teilnehmen und auch durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen. Aufgrund der damit einhergehenden Unsicherheiten bei der Vorratsbewertung kann ich die Bilanzierung und Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilen. Darüber hinaus konnten grundsätzliche Mängel im Zusammenhang mit der zulässigen Gewinnrealisierung im Rahmen der Bewertung der unfertigen Leistungen sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von der den Abschluss aufstellenden Geschäftsführung nicht untersucht und gegebenenfalls korrigiert werden. Für einzelne Forderungen mit einem Wert von insgesamt EUR 114.601,98 konnte deren Echtheit bzw. Werthaltigkeit nicht mehr nachvollzogen bzw. beurteilt werden. Welche Auswirkungen die Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 haben könnten, kann aufgrund der nicht erhaltenen Steuerberaterbestätigung nicht beurteilt werden. Zudem weise ich darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 eine Forderung aus einem notariellen Gesellschaftsbeteiligungskaufvertrag in Höhe von EUR 2.168.460,55 enthält, die rechtlich zum 31. Dezember 2015 noch nicht entstanden war. Aufgrund der Bedeutung der dargestellten Sachverhalte versage ich den Bestätigungsvermerk. Aussagen darüber, ob der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, sind wegen der dargestellten Prüfungshemmnisse und Einwendungen nicht möglich. Ebenso kann nicht beurteilt werden, ob der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt.
Budenheim, 10. Mai 2017 Dr. Drewes, Wirtschaftsprüfer |
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