MYCITATION GmbH & Co. KG
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Feller seit 20.11.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
International Jet Management GmbHSchwechatPrüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012Inhaltsverzeichnis
Anlagenverzeichnis
BERICHT ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 20121. Prüfungsvertrag und Auftragsdurchführung Mit Schreiben der Geschäftsführung vom 20. Dezember 2012 wurde uns der Auftrag erteilt, den unternehmensrechtlichen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 der International Jet Management GmbH, Schwechat, zu prüfen sowie eine Aussage darüber zu treffen, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss im Einklang steht. Anlässlich der Wahl zum Abschlussprüfer haben wir eine Erklärung gemäß § 270 UGB über unsere Unabhängigkeit abgegeben. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 221 UGB. Bei dieser Prüfung handelt es sich um eine Pflichtprüfung gemäß § 268 UGB. Für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages ist Herr Mag. Horst Bernegger, Wirtschaftsprüfer, verantwortlich. Die Prüfung erstreckte sich darauf, ob bei der Erstellung des Jahresabschlusses die gesetzlichen Vorschriften beachtet wurden. Der Lagebericht ist darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss im Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Unternehmens erwecken. Bei unserer Prüfung beachteten wir die in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und die berufsüblichen Grundsätze ordnungsgemäßer Durchführung von Abschlussprüfungen, Wir weisen darauf hin, dass die Abschlussprüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber zulässt, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine absolute Sicherheit lässt sich nicht erreichen, weil jedem Rechnungslegungs- und internen Kontrollsystem die Möglichkeit von Fehlern immanent ist und auf Grund der stichprobengestützten Prüfung ein unvermeidbares Risiko besteht, dass wesentliche Fehldarstellungen im Jahresabschluss unentdeckt bleiben. Als Grundlage für unsere Prüfung dienten die Buchführung, die Belegsammlung, Bestandsverzeichnisse sowie der von der Gesellschaft erstellte Jahresabschluss samt Lagebericht zum 31. Dezember 2012. Wir haben die Prüfung von Februar bis August 2013 mit Unterbrechungen in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Schwechat durchgeführt. Die Prüfung wurde mit dem Datum dieses Berichtes abgeschlossen. Grundlage für unsere Prüfung ist der mit der Gesellschaft abgeschlossene Prüfungsvertrag, bei dem die von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder herausgegebenen Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftstreuhandberufe vom 8. März 2000, zuletzt adaptiert am 21. Februar 2011, (siehe Anlage 5) einen integralen Bestandteil bilden. Diese Auftragsbedingungen gelten nicht nur zwischen der Gesellschaft und dem Abschlussprüfer, sondern auch gegenüber Dritten. Bezüglich unserer Verantwortlichkeit und Haftung als Abschlussprüfer gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 UGB zur Anwendung. 2. Aufgliederung und Erläuterung von wesentlichen Posten des Jahresabschlusses Alle erforderlichen Aufgliederungen und Erläuterungen von wesentlichen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang des Jahresabschlusses und im Lagebericht enthalten. Wir verweisen daher auf die entsprechenden Angaben der Geschäftsführung im Anhang des Jahresabschlusses und im Lagebericht. 3. Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses 3.1. Feststellungen zur Gesetzmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht Bei unseren Prüfungshandlungen stellten wir die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung fest. Im Rahmen unseres risiko- und kontrollorientierten Prüfungsansatzes haben wir - soweit wir dies für unsere Prüfungsaussage für notwendig erachteten - die internen Kontrollen in Teilbereichen des Rechnungslegungsprozesses in die Prüfung einbezogen. Hinsichtlich der Gesetzmäßigkeit des Jahresabschlusses verweisen wir auf unsere Ausführungen im Bestätigungsvermerk. Der Lagebericht entspricht nach unserer abschließenden Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften. 3.2. Erteilte Auskünfte Wir erhielten Einsicht in Urkunden, Verträge und in den Schriftverkehr der Gesellschaft. Die erforderlichen Auskünfte wurden von den gesetzlichen Vertretern sowie von den zuständigen Sachbearbeitern erteilt. Eine von den gesetzlichen Vertretern unterfertigte Vollständigkeitserklärung haben wir zu unseren Akten genommen. 3.3. Nachteilige Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wesentliche Verluste Wir haben die folgenden Tatsachen festgestellt: Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2012 ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.682 (Vorjahr: TEUR 596) aus. Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2012 beträgt TEUR 963 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 683) , Diese Veränderung der Vermögens- und Ertragslage wurde insbesondere durch eine Forderungswertberichtigung in Höhe von TEUR 2.113 verursacht. Mit Zusammenschlussvertrag vom 4. November 2010 hat sich ein atypisch stiller Gesellschafter an der International Jet Management GmbH, Schwechat, beteiligt. Mit Wirkung vom 31. Oktober 2010 wurde vom atypisch stillen Gesellschafter eine Vermögenseinlage in Höhe von EUR 1.700.000 geleistet, die in das Vermögen der Gesellschaft überging. Der Ausweis dieser Vermögenseinlage erfolgt in der Bilanz unter dem Sonderposten B. Atypische stille Beteiligung. Unter Berücksichtigung dieser Vermögenseinlage beträgt das Eigenkapital wirtschaftlich EUR 18.120 (Vorjahr: TEUR 1.324). Wir verweisen auf die diesbezügliche Stellungnahme der Geschäftsführung im Anhang des Jahresabschlusses. 3.4. Stellungnahme zu Tatsachen gemäß § 273 Abs. 2 und Abs. 3 UGB Bei Wahrnehmung unserer Aufgaben als Abschlussprüfer haben wir keine Tatsachen festgestellt, die den Bestand der geprüften Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder die schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder von Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Gesellschaftsvertrag erkennen lassen. Wesentliche Schwächen bei der internen Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses sind uns nicht zur Kenntnis gelangt. Die Voraussetzungen für die Vermutung eines Reorganisationsbedarfs (§ 22 Abs. 1 Z 1 URG) sind nicht gegeben. 4. Bestätigungsvermerk Bericht zum Jahresabschluss Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der International Jet Management GmbH, Schwechat, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2012, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und für die Buchführung Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen. Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung Unsere Verantwortung besteht hi der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Osterreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregein einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt. Prüfungsurteil Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2012 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Aussagen zum Lagebericht Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, den 1. August 2013 PwC
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez.: Mag. Karl Hofbauer, Wirtschaftsprüfer gez.: Mag. Horst Bernegger, Wirtschaftsprüfer
Anlagen Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012
Anhang zur Bilanz zum 31.12.20121. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemeine Grundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag geltenden Fassung erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln (§ 222 (2) UGB), aufgestellt. Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 189 bis 211 UGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 221 bis 235 UGB vorgenommen. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit und der Willkürfreiheit eingehalten. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne ausgewiesen wurden. Allen erkennbaren Risiken und drohenden Verlusten, die im laufenden oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurde entsprechend Rechnung getragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Anlagevermögen Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Dabei wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:
Grundsätzlich wurden die gesamten Zugänge des Geschäftsjahres 2012 bei Anschaffungen im ersten Halbjahr mit dem vollen Jahresbetrag und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen, wobei für die einzelnen Anlagengruppen folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt wird:
Grundsätzlich wurden die gesamten Zugänge des Geschäftsjahres 2012 bei Anschaffungen im ersten Halbjahr mit dem vollen Jahresbetrag und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Finanzanlagen Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen durchgeführt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur dann vorgenommen, wenn Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert angesetzt; allen erkennbaren Risiken, insbesondere aus Kursänderungen und Forderungsausfällen, wurde durch Abwertungen und durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht ermittelt. 2. Erläuterungen zur Bilanz2.1. Allgemeine Angaben Eingangsrechnungen mit Rechnungsdatum nach dem 31. Dezember 2012, welche den Leistungszeitraum 2012 betreffen und an Kunden weiterverrechnet werden, wurden keiner Abgrenzung unterzogen. Die betreffenden Eingangsrechnungen wurden im Geschäftsjahr 2013 verbucht. Die durch eine Abgrenzung der Eingangsrechnungen resultierende Bilanzverlängerung wurde demnach nicht vorgenommen; eine Ergebnisauswirkung ergibt sich aus dieser Vorgehensweise nicht. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschuss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen in fremder Währung wurden mit dem Devisengeldkurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung eingebucht. Kursrückgänge am Bilanzstichtag führten zu einer entsprechenden Abwertung. Für vorhandene Guthaben bei Kreditinstituten war der Devisengeldkurs zu beachten. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenbriefkurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung eingebucht. Kursanstiege am Bilanzstichtag führten zu einer entsprechenden Aufwertung. 2.2. Erläuterungen zu einzelnen Posten von Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 2.2. Allgemeine Angaben Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten (§ 226 Abs. 1 UGB) ist aus dem tieferstehenden Anlagenspiegel ersichtlich:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lassen sich wie folgt aufgliedern:
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände Im Posten "sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände" sind keine wesentlichen Erträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden. Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Negatives Eigenkapital/Wirtschaftliches Eigenkapital Die Gesellschaft erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -963 (Vorjahr: TEUR + 683), das negative Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um TEUR 1.086 erhöht. Die Gesellschaft weist somit unter Passiva den Posten "Negatives Eigenkapital" in Höhe von EUR 1.681.880,00 aus. Darüber hinaus wurde mit Wirkung vom 31. Oktober 2010 vorn atypisch stillen Gesellschafter eine Vermögenseinlage in Höhe von EUR 1.700.000,00 geleistet, die in das Vermögen der Gesellschaft überging. Unter Berücksichtigung dieser Vermögenseinlage beträgt das Eigenkapital wirtschaftlich EUR 18.120,00. Die Geschäftsführung der Gesellschaft nimmt zur Frage, ob eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechtes vorliegt, wie folgt Stellung: Es wurden Planungsrechnungen für die Jahre 2013 bis 2015 erstellt, aus denen hervorgeht, dass der positive Fortbestand des Unternehmens gewährleistet ist und das negative Eigenkapital in absehbarer Zeit abgedeckt werden kann. Es werden weitere Maßnahmen gesetzt, um die Außenstandsdauer der Forderungen zu minimieren und eine bessere Durchsetzung der Forderungen zu erreichen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist nicht gefährdet, da den fälligen Verbindlichkeiten ausreichend fällige und einbringliche Forderungen gegenüberstehen. Durch die erwartete wirtschaftliche Entwicklung und die gesicherte Liquidität des Unternehmens ist aus Sicht der Geschäftsführung eine positive Fortbestandsprognose gegeben und es liegt keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinn vor. In der Bilanz nicht gesondert ausgewiesene Rückstellungen Folgende Rückstellungen haben einen erheblichen Umfang, wurden jedoch in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen:
Verbindlichkeiten Zur Fristigkeit der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben:
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lassen sich wie folgt aufgliedern:
Sonstige Verbindlichkeiten Im Posten "sonstige Verbindlichkeiten" sind keine wesentlichen Beträge enthalten, die als Aufwand erfasst wurden, aber erst im Folgejahr zahlungswirksam werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Entwicklung der Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 237 Z 9 UGB stellt sich wie folgt dar:
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen Im Posten Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen sind Aufwendungen enthalten, welche zu 100 % an die Kunden der Gesellschaft weiterverrechnet werden und betreffen Aufwendungen aus dem laufenden Flugbetrieb und deren Nebenkosten. Aufgliederung der Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde mit € 1.735,30 belastet. 3. Sonstige PflichtangabenBeziehungen zu verbundenen Unternehmen
Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, gegliedert nach Arbeitern und Angestellten, beträgt (§ 239 Abs. 1 Z 1 UGB):
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung
Bezüge für Tätigkeiten der Mitglieder der Geschäftsführung Angaben gem. § 239 Z 4 UGB unterbleiben gem. § 241 (4) UGB, da die Aufschlüsselung weniger als 3 Personen betrifft. Forderungen gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung. Aufwendungen für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer, die PwC Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft GmbH, Wien, betragen im Geschäftsjahr EUR 16.400,00 (Vorjahr: EUR 20.524,00) und betreffen zur Gänze die Prüfung des Jahreabschlusses.
Schwechat, den 1. August 2013 Die Geschäftsführer: gez.: Felix Feller gez.: Mag. Robert Schmölzer Lagebericht zum Geschäftsjahr 2012der international Jet Management GmbH1 Vorbemerkung - Geschäftsfeld Die International Jet Management GmbH, Schwechat (IJM) betreibt Flugzeuge im Auftrag Dritter und verrechnet die dabei entstehenden Kasten 1:1 an die Flugzeugeigentümer weiter. Die damit verbundenen Umsätze werden als Umsätze aus Weiterverrechnung in der Bilanz ausgewiesen. Als eigentlichen Innenumsatz zur Abdeckung der entstandenen Fixkosten erhält das Unternehmen diverse Managementfees für erbrachte Dienstleistungen sowie Dienstleistungserlöse aus den Bereichen Technik, Flugbetrieb und Consulting. Die erzielten Umsätze bei den Managementfees bestehen zu ca. 60% aus fixen Managementerlösen, die monatlich relativ konstant bleiben und nur von der Anzahl und Größe der sich in Halterschaft befindlichen Luftfahrzeuge abhängig sind. Diese Erlöse sind mittel- bis langfristig planbar, haben kaum Varianzen und bilden das Kerngeschäft der International Jet Management GmbH, Schwechat. Hinzu kommen noch die flugstundenabhängigen Gebühren für die Flugplanung und Verwaltung in Höhe von ca. 25%. Die restlichen Erlöse sind sonstige Dienstleistungserlöse wie die Erbringung von technischen und flugbetrieblichen Dienstleistungen und Gutachten. 2 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die Entwicklung der einzelnen Segmente in der Business-Fliegerei verlief im Jahr 2012 sehr unterschiedlich. Die Anzahl der durchgeführten Flüge (privat und kommerziell) in Europa reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % auf 624.593 (Vorjahr: 649.367). Bei den Flugzeugverkäufen änderte sich das Bild im Vergleich zum Vorjahr kaum. Die Nachfrage nach neuen und gebrauchten Flugzeugen in den größeren Gewichtsklassen (midsize - large cabin) blieb relativ konstant, bei den kleineren Flugzeugklassen und bei älteren Flugzeugen zeigt die Markttendenz weiter nach unten. Im Bereich Aircraft Management, also im Kernsegment der International Jet Management GmbH, war eine weitere Konsolidierung festzustellen. So musste z.B. die JET ALLIANCE Flugbetriebs GmbH, das bis vor kurzer Zeit größte und bedeutendste Unternehmen in der österreichischen Bedarfsfliegerei, Ende des Jahres 2012 Insolvenz anmelden. Weitere Teile der Unternehmensgruppe folgten im ersten Halbjahr 2013. Für die International Jet Management GmbH war das Jahr 2012 - wie schon in den Jahren zuvor - geprägt von weiterem Wachstum. Das Geschäftsvolumen vergrößerte sich in allen wesentlichen Bereichen, wie Anzahl der Kunden, Anzahl der Flugzeuge, durchgeführte Flugstunden und Wert der betriebenen Flugzeuge, kontinuierlich im hohen einstelligen bzw. niedrigen zweistelligen Bereich. Das wirtschaftlich wesentlichste Ereignis des Jahres 2012 für die International Jet Management GmbH war der Bankeinzug und das anschließende Grounding eines Flugzeuges der IJM-Flotte, Die Außenstände des Flugzeugeigentümers gegenüber der International Jet Management GmbH lagen bei TEUR 2.251. Die Geschäftsführung hat sich entschlossen, die gesamte Forderung in der Bilanz 2012 wertzuberichtigen. Aus heutiger Sicht ist es trotzdem sehr wahrscheinlich, dass ein Teil dieser Wertberichtigung im Falle einer Verwertung in Zukunft als außerordentlicher Ertrag anfallen wird. Die Wertberichtigung hat zur Folge, dass das ursprünglich positive operative Ergebnis der International Jet Management GmbH von TEUR 1.152 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 963 ergeben hat. 2.1 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl der betreuten Luftfahrzeuge als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator der International Jet Management GmbH, Schwechat, ist im Vergleich zum Vorjahr um ein Flugzeug gestiegen und betrug 17 registrierte Luftfahrzeuge. Für weitere zwei Flugzeuge, die nicht auf dem International Jet Management GmbH AOC (Aircraft Operator Certificate) sind, wurden sonstige Dienstleistungen erbracht. Die Größe der von International Jet Management GmbH, Schwechat, betreuten Flugzeuge umfasst sämtliche Gewichtsklassen der Marken Cessna, Hawker Beechcraft, Learjet, Bombardier, Falcon und Gulfstream. Die Veränderung der Flottenstruktur im Vergleich zum Vorjahr ging erneut in Richtung größere Jets. So waren 14 (Vorjahr 13) betreute Jets größer oder gleich der Kategorie "Midsize Jets". Die Anzahl der von der Flotte der International Jet Management GmbH, Schwechat, absolvierten Flugstunden im Jahr 2012 erhöhte sich um 10 % auf 6.033 Stunden (Vorjahr 5.479). Der Wert (Agreed Value laut Flottenpolizze) der gesamten Flotte der International Jet Management GmbH, Schwechat, verringerte sich um 4 % auf USD 403 Mio. (Vorjahr: USD 420 Mio.). Der Mitarbeiterstand der international Jet Management GmbH im Jahr 2012 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um eine Person und betrug durchschnittlich 37 Mitarbeiter, Der Personalaufwand reduzierte sich mit TEUR 1.808 (2011 TEUR 1.816) leicht. Der Umsatz pro Mitarbeiter betrug im Jahr 2012 TEUR 1.032 und stieg um 6 % (Vorjahr: TEUR 975) 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Die operative Entwicklung aus den letzten drei Jahren setzte sich 2012 fort. Die Umsatzerlöse stiegen um 11 % auf TEUR 38.171 (2011: 34.487; 2010: TEUR 30.516; 2009: 22.504). Der Umsatzanstieg ist auf das gestiegene Flugstundenaufkommen zurückzuführen. Daraus resultierend stiegen die Aufwände wie z.B. Treibstoff (+21%), Handling und Landegebühren (+6%) und Catering (+36%), etc. Der für das Ergebnis wesentlichere Innenumsatz ist um 42% auf TEUR 6.189 (2011: 4.367, 2010: TEUR 3.399) gestiegen. In dieser Steigerung ist allerdings ein Flugzeug enthalten, dessen Umsatz ab Mai 2012 zur Gänze dem Innenumsatz hinzugerechnet wurde. Das operative Jahresergebnis (EGT) der International Jet Management GmbH drehte ins Minus und betrug TEUR -961 (Vorjahr TEUR 706). Die Ursache für das negative Ergebnis ist die Wertberichtigung der gesamten Falconservices-Forderung in Höhe von TEUR 2.113 (im Vorjahr wurden bereits TEUR 138 wertberichtigt). Ohne diese Wertberichtigung hätte das operative Jahresergebnis TEUR 1.152 betragen. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresfehlbetrag von TEUR 963 (Vorjahr: Jahresüberschuss 683). Der Netto-Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.016 (Vorjahr: TEUR -680). Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -60 (VJ: TEUR -27). Dieser Betrag beinhaltet Investitionen in neue Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die Anlaufkosten der International Jet Management Asia Ltd. Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.405 (Vorjahr: TEUR 84). 3 Zweigniederlassungen Die International Jet Management GmbH hat eine Zweigniederlassung in Dortmund. Diese Zweigniederlassung dient in erster Linie zur schnelleren Erlangung von Fluggenehmigungen von/nach Deutschland in/von Nicht-EU-Ländern. Das Jahr 2012 stand bei der International Jet Management GmbH im Zeichen der Expansion in Asien. So wurde im Mai 2012 eine Flugplanungsfirma mit 4 Mitarbeitern in Manila akquiriert. Das Geschäftsmodell dieses Unternehmens ist die Obernahmen von personalintensiven Flugplanungstätigkeiten für europäische Flugzeuge zu niedrigeren Produktionskosten und die Flugplanung für den boomenden regionalen südostasiatischen Markt. Des Weiteren wurde mit Ende des Jahres 2012 die Firma International Jet Management Asia Ltd. in Hongkong gegründet. Das Ziel ist die Etablierung eines Aircraft-Management-Unternehmens für den regionalen Markt. Der südchinesische/pazifische Markt ist die am stärksten wachsende Region weltweit und die International Jet Management GmbH rechnet schon im Jahr der Firmengründung mit ersten Managementkunden. 4 Forschung und Entwicklung Es werden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten am Standort Schwechat durchgeführt. 5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zwei Flugzeuge der Typen Bombardier Challenger 300 und Challenger 605 haben die Flotte der International Jet Management GmbH verlassen. Diese zwei Abgänge konnten durch den Zugang von zwei ähnlichen Flugzeugen, nämlich einer Challenger 604 sowie einer Challenger 850, kompensiert werden. Um sich stärker auf die Marktgegebenheiten einstellen zu können, wird die International Jet Management GmbH ab 2013 eine neu geschaffene Vertriebsorganisation etablieren, die für neue Managementkunden und Charter Sales verantwortlich sein wird. Dadurch erhofft sich die Geschäftsführung nicht nur eine Umsatzsteigerung, sondern auch eine schnellere Reaktionszeit bei Managementanfragen und eine verbesserte Betreuung der bestehenden Kunden. 6 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens - wesentliche Risiken und Unsicherheiten Die hohe Wertberichtigung eines im IJM Management befindlichen Flugzeuges im Jahre 2012 macht eine noch stärkere Konfrontation mit dem Thema Risikomanagement und Außenstandsreduzierung notwendig. Eine Bewertung der einzelnen Verträge bzw. Kunden bezüglich Ausfallrisiko und notwendiger Maßnahmen ist in der folgenden Matrix dargestellt:
Der Einstieg in den südostasiatischen Markt im Jahr 2012 mit den Tochterfirmen in Manila und Hongkong ist mit der klaren Vorgabe der eigenen wirtschaftlichen Tragfähigkeit begonnen worden. Sollte sich die Erwartung nicht erfüllen und die asiatischen Niederlassungen nicht in die Gewinnzone kommen, werden die Beteiligungen geschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. 7 Ausblick Allgemein wird für das Jahr 2013 eine weitere Seitwärtsbewegung in der Business Aviation erwartet. Wieder anziehenden Neuflugzeugverkäufen steht ein stagnierender Chartermarkt und eine allgemein unsichere gesamtwirtschaftliche Entwicklung gegenüber. Die Konsolidierung bei den Aircraft-Management-Unternehmen wird sich fortsetzen. Für kleinere Management-Firmen wird es zusehends schwieriger, die verschärften regulatorischen (Emission Trading Regulations, von EU-OPS zu Part OPS, etc), steuerlichen (Air Travel Tax, Passenger Tax etc.) und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzuhalten. Daher wird eine gewisse kritische Größe notwendig sein, um den immer größer werdenden administrativen Aufwand kostendeckend zu bewältigen. Die Erwartungen der International Jet Management GmbH für das Jahr 2013 ist das Erreichen der Umsatzzahlen sowie des operativen Ergebnisses des Vorjahres. Für das darauffolgende Jahr werden wieder steigende Umsätze und Ergebnisse erwartet.
Schwechat, am 1. August 2013 Die Geschäftsführung: Felix Feller e.h. Mag. Robert Schmölzer e.h. |
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