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MPS Handels- und Service GmbH
Schumannstraße 15, 31582 Nienburg/Weser, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicole Rode seit 12.3.2015 | Prokura |
geb. Wilhelm Petrzik seit 12.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MPS Handels- und Service GmbHNienburg/WeserJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Personalsuche und Personalgewinnung wird von Jahr zu Jahr herausfordernder und ist i. d. R. mit einem hohen Zeit- sowie Kostenfaktor verbunden. Bei dieser Aufgabe können wir Sie unterstützen, denn MPS Handels- und Service GmbH hat seit 2004 viel Know-how sammeln können. Unsere Personalexperten erarbeiten mit Ihnen eine für Sie passende Lösung und unterstützen Sie bei der Besetzung Ihrer Vakanzen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Ob bei zeitlich begrenzten Projekten oder für Festanstellungen vermitteln wir Ihnen Kandidaten (d/m/w) mit den gewünschten Qualifi?kationen. Im Rahmen einer direkten Personalvermittlung profitieren Sie durch unseren innovativen Recruiting-Prozess, sparen interne Ressourcen und haben einen direkten Vergleich der Bewerber. In Zusammenarbeit mit Ihnen finden wir Ihre Wunschkandidaten - auch für Führungspositionen auf Management-Ebene. Die Arbeitnehmerüberlassung bietet Ihnen als Unternehmen viele Möglichkeiten, insbesondere den Ausgleich von Personalengpässen bei Auftragsspitzen und Termindruck. Unsere Mitarbeiter freuen sich Ihr Unternehmen temporär und flexibel im Daily Business zu unterstützen. Durch unsere Expertise können wir Ihre Fachabteilungen dauerhaft bei der Betreuung der Personalbeschaffung und -betreuung, beim Einsatz flexibler Arbeitskräfte sowie der Koordination der Co-Lieferanten entlasten. Sie haben so die Möglichkeit den Alltag Ihres internen Teams noch effizienter zu gestalten. Durch unser Master Vendor Modell garantieren wir Ihrem Unternehmen eine hohe Liefersicherheit bei der Besetzung Ihrer Vakanzen und reduzieren den Arbeitsaufwand für Sie- da wir Ihr alleiniger Ansprechpartner für alle Belange der Zeitarbeit sind. Unser Controlling und stetige Prozessoptimierung ermöglicht Einsparungen für Ihr Unternehmen und schafft Entlastung und Transparenz- inkl. der Überwachung des Equal Pays sowie der Einhaltung der Arbeitszeitgesetze. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Personalwesen und das Recruiting befinden sich im Wandel. Fachkräfte werden branchenübergreifend händeringend gesucht - der Arbeitsmarkt entwickelt sich mehr und mehr zum Arbeitnehmermarkt. Unternehmen müssen sich verstärkt bei den Fachkräften bewerben und nicht mehr umgekehrt. Dies führt zu besonderen Herausforderungen für die Recruiter in den auftraggebenden Unternehmen und in der Personalvermittlungsbranche. Die meisten Unternehmen (61 Prozent), die bereits Erfahrung mit Personalvermittlung haben, bewerten diese positiv. Allerdings sind sowohl die Zufriedenheit als auch die Nutzung der Personalvermittlung durch Kundenunternehmen im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage zwingt viele Unternehmen dazu, kosteneffizienter zu agieren, deshalb spielt die Transparenz bei den Aufwendungen für die Dienste der Personalvermittlung eine viel größere Rolle als im Vorjahr. Gleichzeitig stoßen auch Personalvermittlungsunternehmen im War for Talents an ihre Grenzen bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. (Quelle: GVP Barometer Personalvermittlung 2023). Der Umsatz in der Branche der Personalvermittler dürfte 2023 um 3 % auf 8 Milliarden Euro gestiegen sein und ist seit 2018 durchschnittlich um 5,9 % pro Jahr gewachsen. Die Branche hat die Coronapandemie vergleichsweise gut überstanden. Die Branche hat sich schnell von dem Umsatzeinbruch zu Beginn der Pandemie erholt, wobei sie von der Personalsuche vieler Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Chemie- und Pharmabranche sowie der Versicherungsbranche profitierte. Durch den Wegfall der Corona-bedingten Restriktionen ab Ende 2022 / Anfang 2023 stieg die Nachfrage aus den Bereichen Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Logistik und Verkehr am stärksten wieder an (Quelle: GVP Index Research 2023). Der Bestand an Personalvermittlungsunternehmen ist mit rund 4,5 Tausend Unternehmen stabil geblieben (Quelle: Personaldienstleister.de) Die Suche nach Fachkräften wird sich weiter intensivieren. Dafür ist unter anderem der demografische Wandel verantwortlich, da sich in den kommenden Jahren vor allem ältere Menschen, die in den geburtenstarken Jahren geboren wurden, aus der Arbeitswelt zurückziehen werden. Zahlreiche Wirtschaftsbereiche wie das Gesundheitswesen, die Informationstechnologiebranche oder das Handwerk haben mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen und finden nur schwer qualifizierte Mitarbeiter (Quelle: IBISWorld Branchenreport). Auch der Bereich Logistik und Verkehr wird durch das geänderte Konsumentenverhalten (mehr Onlinekäufe) zukünftig stark geprägt sein von einem Mangel an Mitarbeitern. So schätzen 37% der Logistik-Unternehmen den Mitarbeitermangel als hoch bis extrem hoch ein (Studie von Descartes Systems Group vom 30.04.2024). b) Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 war für unser Unternehmen weniger erfreulich. Durch den Wegfall des größten Kunden war ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen, so dass das Niveau des Vorjahres nicht erreicht werden konnte. Die zeitnah eingeleiteten Maßnahmen, besonders im Abbau von Überstunden und im Personalbestand, konnten den Ergebnisrückgang abfedern, aber nicht komplett ausgleichen. Die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste wirtschaftliche Unsicherheit setzte sich auch im Jahr 2023 aufgrund der nach wie vor bestehenden hohen Energie- und Rohstoffpreise, Lieferkettenstörungen und massiven Zinserhöhungen fort, was bei unseren Kunden zu Zurückhaltung bei der Einstellung von temporärem Personal führte. c) Ertragslage Die MPS Handels- und Service GmbH schaut insgesamt auf ein ausgeglichenes Geschäftsjahr 2023. Die Umsatzerlöse sind auf € 6,1 Mio. im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr.: € 16,0 Mio.) gesunken. Spiegelbildlich sank dementsprechend auch der Rohertrag auf € 6,0 Mio. (Vorjahr € 15,9 Mio.). Die Personalkosten konnten entsprechend auf € 4,9 Mio. (Vorjahr € 13,2 Mio.) abgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 182 Mitarbeiter (Vorjahr: 595 Mitarbeiter) beschäftigt. Den Abschreibungen in Höhe von T€ 107 standen Investitionen in Höhe von T€ 201 gegenüber. Durch die zeitnah eingeleiteten Sparmaßnahmen bei den Fixkosten konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit € 1,1 Mio. mehr als halbiert werden (Vorjahr € 2,3 Mio.). Durch das verminderte Ergebnis sinken die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um T€ 221 auf T€ 19. Der Jahresüberschuss nach Steuern verminderte sich um T€ 428 auf T€ 22. d) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 1,6 Mio. auf € 1,5 Mio. gemindert. Das Sachanlagevermögen beträgt T€ 320 und hat im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung zugenommen. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 21 %. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital finanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,3 Mio. auf € 0,3 Mio. gesunken. Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um € 0,7 Mio. von € 1,0 Mio. auf € 0,3 Mio. gesunken. Für den Bedarfsfall stehen Kontokorrentlinien in ausreichenden Höhen zur Verfügung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten, sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und durch den Forderungsbestand gedeckt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft bleibt mit T€ 25 unverändert. Die starke Eigenkapitalquote beträgt bei einem Eigenkapital in Höhe von insgesamt T€ 569 rd. 37 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 118 (Vorjahr T€ 185). Zusammenfassend hat sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft etwas verschlechtert. Durch die gute Eigenkapitalquote ist die Gesellschaft dennoch operativ, wie auch in Bezug auf ihre Finanzlage, gut und sicher für die Zukunft aufgestellt. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere wirtschaftliche Lage stellt sich als stabil dar. Die Eigenkapitalrentabilität ist im Vergleich zum Vorjahr mit 5,1% deutlich zurückgegangen (Vorjahr: 42,9 %). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Mit Aufnahme der aktiven Geschäftstätigkeit unterliegt die MPS Handels- und Service GmbH den spezifischen Risiken dieser Branche. Zur frühzeitigen Erkennung von strategischen Risiken werden alle verfügbaren internen und externen Informationsquellen ausgewertet. Trotz des durchwachsenen Geschäftsjahres 2023 ist die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens stabil und Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht erkennbar. Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen sowie die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Die Zeitarbeit ist eine besonders konjunktursensible Branche und wird daher gerne auch als Frühindikator bezeichnet. Die von der Bundesagentur für Arbeit kürzlich veröffentlichten Tabellen "Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe" für das erste Halbjahr 2024 bestätigen dies. Die schwache wirtschaftliche Lage in Deutschland hat dazu geführt, dass die Zahl der Zeitarbeitskräfte rückläufig gewesen ist: Waren es im Kalenderjahr 2022 noch durchschnittlich 829.794 Zeitarbeitskräfte, ging diese Zahl im Kalenderjahr 2023 auf durchschnittlich 796.133 zurück. Dies entspricht einer Minderung von 4,06 %. Im ersten Halbjahr 2024 sank diese Zahl auf 727.874 Zeitarbeitskräfte, was sogar einer Minderung von 8,58% entspricht. Diese Situation verschärft sich zunehmend. In Deutschland besteht nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern ein allgemeiner Arbeitskräftemangel. Dennoch sind wir als Personaldienstleister ein wichtiger Integrationspunkt, auch dies lässt sich aus den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Daten entnehmen. Im Kalenderjahr 2023 hatten 29 % der Zeitarbeitskräfte keinen Berufsabschluss. Auch der Ausländeranteil liegt in der Zeitarbeit per 30.06.2024 mit durchschnittlich 46 % im Kalenderjahr 2023 sehr hoch. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen weiteren Umsatzrückgang und ein nicht ganz ausgeglichenes Jahresergebnis. Durch den Verlust von Großkunden und durch den Auftragsrückgang unserer Kunden ist auch unsere Auftragslage rückgängig. Grund hierfür sind im Wesentlichen Lieferengpässe bei Rohstoffen, sowie der Anstieg im Bereich der Energiekosten bei unseren produzierenden Kunden. Zum Teil fehlte es diesen auch an Absatzmöglichkeiten für Ihre Produkte, sodass die Produktion in verkürzter Form stattfand und zunehmend mit eigenem Personal realisiert werden konnte. Wir haben das Kalenderjahr 2023 zum Abbau von Fixkosten genutzt, was sich auch im Kalenderjahr 2024 fortsetzen wird. Die Anzahl der Betriebe, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der Arbeitnehmerüberlassung mit mehr als 100 Arbeitnehmern haben, bleibt mit rund 700 Betrieben stabil. Aufgrund unserer langjährigen Position am Markt, gehen wir allerdings davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig wieder ausdehnen zu können. Langfristig wird unserer weiterer Unternehmenserfolg von der Akquise und Bindung von Neukunden anhängen. Die stetige Verbesserung unserer Kundenbetreuung soll die Kunden binden und auch die Kundenzufriedenheit unserer Bestandskunden stärken. Wir sind jedoch stark an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gebunden, die derzeitige Schwächephase dieser erzeugt auch für uns das Risiko des Auftrags- und damit des Ertragsausfalls. Rückschläge bei der Realisierung unserer angestrebten Ziele können wir daher nicht vollends ausschließen. In der MPS Handels- und Service GmbH sind die wesentlichen Grundzüge eines internen Kontrollsystems eingeführt und etabliert. Für die wesentlichen Prozesse sind Soll-Konzepte entwickelt. Diese finden Niederschlag in Organisationsanweisungen. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, so dass eine Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen sichergestellt ist. 4. Sonstige Angaben Zweigniederlassungsbericht Die MPS unterhält neben ihrem Hauptsitz in Nienburg/Weser weitere unselbständige Niederlassungen in Bremen, Rehburg-Loccum, Verden (bis 05/2023) und Germersheim. 5. Ausblick Bedingt durch die unsicheren Aussichten auf dem Weltmarkt (Ukrainekrieg, eventuelle Energieknappheit in den Wintermonaten, hohe Energiekosten, Rohstoffpreisentwicklung, Rohstoffversorgung) ist eine fundierte Prognose für den wirtschaftlichen Verlauf kaum möglich. Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unserer Dienstleistung negativ beeinflussen. Wir werden den Entwicklungen und dem Wettbewerb am Markt weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die außergewöhnlich gute Beratungskompetenz unserer Mitarbeiter ist mitentscheidend für unseren Unternehmenserfolg. Wir werden versuchen, den unsicheren Zeiten mit entsprechendem Einsatz, Kundennähe und umsichtigem Handeln entgegenzustehen. Durch den Aufbau eines loyalen Kundenstamms können Personalvermittler langfristig ihre Umsätze absichern. Diese werden dann auch später bei neu zu besetzenden Stellen wieder hinzugezogen und haben damit einen Vorteil gegenüber Konkurrenten Unter der Prämisse, dass sich die bestehenden weltweiten Krisen nicht weiter verschärfen, rechnen wir ab dem Geschäftsjahr 2025 wieder mit einer verbesserten Ertragslage und einem moderaten Jahresüberschuss.
Nienburg / Weser, den 31. März 2025 MPS Handels -und Service GmbH gez. Marcus Petrzik, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten eingeflossen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Liquide Mittel in Form von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Der Wert der Forderungen gegen Gesellschaftern beläuft sich auf 180 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 43 TEUR (Vorjahr. 348 TEUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit im Höhe von 115 TEUR (Vorjahr 115 TEUR) 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 20 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) enthalten. Von den Zinserträgen sind 1 TEUR (Vorjahr: 23 TEUR) Zinsen für Gesellschafterdarlehen. 5. Sonstige Angaben Das Stammkapital beträgt 25 TEUR. Alleiniger Gesellschafter ist Herr Marcus Petrzik. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Kaufmann Marcus Petrzik geführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der andauernde Krieg in der Ukraine hat weiterhin wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen fast aller Branchen aufgrund von Einschränkungen in Produktion, Handel und Dienstleistungen. Die Folgen der Krisen können auch bei uns die Auftragslage beeinflussen und zu Beschaffungs- und Lieferengpässen, Ausfall von Mitarbeitern und/oder zu Zahlungsproblemen bei Kunden führen. Die finanziellen Auswirkungen aus der Krise können für das laufende Geschäftsjahr nicht verlässlich geschätzt werden. Trotz dieser Unsicherheiten bestehen nach unserer Einschätzung jedoch keine bedeutsamen Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen im Lagebericht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 22.027,90 EUR. Dieser wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.
Nienburg/Weser, den 31. März 2025 MPS Handels und Service GmbH gez. Marcus Petrzik sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss ist für Zwecke der Offenlegung verkürzt worden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MPS Handels- und Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MPS Handels- und Service GmbH, Nienburg (Weser) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MPS Handels- und Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bremerhaven, den 31. März 2025 CT
Lloyd GmbH
i. V. gez. Dipl.-Kaufmann Hans-Christoph Seewald, Wirtschaftsprüfer ppa. gez. Dipl.-Kaufmann Rolf Söhle, Wirtschaftsprüfer |
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