X7L GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Meike Tilsner seit 30.5.2025 | Prokura |
Sascha König-Peters seit 31.10.2024 | Geschäftsführer |
Sinan Eliguel seit 22.7.2024 | Prokura |
Vincent Olivier Gérard Malhaire seit 28.8.2023 | Geschäftsführer |
Rafal Krajewski seit 6.6.2023 | Geschäftsführer |
Gilles Wirth seit 30.12.2022 | Prokura |
Stefanie Jordan seit 15.9.2021 | Prokura |
Bernadette Nöth seit 1.10.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CEVA Logistics Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEVA Logistics GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CEVA Logistics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEVA Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt IV. 5 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. September 2025 EY GmbH & Co. KG Horn, Wirtschaftsprüfer Bergfort-Upmeyer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Sitz der CEVA Logistics GmbH ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 79325 in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Der Jahresabschluss der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. Nach einem Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 von T€ -6.428 weist die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 14.419 aus. Die CEVA Group Ltd., London/Großbritannien, hatte bereits im Geschäftsjahr 2020 mit Datum vom 26. März 2020 eine Erklärung ("Letter of Support") dahingehend abgegeben, dass sie dafür Sorge tragen wird, dass die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, in der Weise finanziell ausgestattet bleibt, dass sie jederzeit zur Erfüllung all ihrer (finanziellen) Verbindlichkeiten in voller Höhe in der Lage ist. Vor dem Hintergrund der (bilanziellen) Überschuldung und der anhaltend negativen Ergebnisentwicklung in den Geschäftsjahren bis einschließlich 2023 haben die Gesellschafter CEVA Ltd., London/Großbritannien, und CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, in der Gesellschafterversammlung vom 13. September 2024 beschlossen, der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, zur Beseitigung der Überschuldungssituation eine Einzahlung in die Kapitalrücklage von insgesamt € 15,0 Mio. zu leisten. (Es wird auf die Ausführungen in Abschnitt "V. Sonstige Angaben - Nachtragsbericht" verwiesen). Im Geschäftsjahr 2024 wurde - auf Basis der Konzernberichterstattung nach IFRS- eine deutliche Verbesserung der Ergebnissituation bzw. ein positives Gesamtergebnis erzielt. Auch in dem vorläufigen bzw. noch ungeprüften handelsrechtlichen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 werden deutliche Gewinne ausgewiesen. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2025 wird gemäß der aktuellen Planung ("Budget 2025") dann eine nochmalige Verbesserung der Ergebnissituation erwartet. Zudem hat die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 Netto-Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 26.341. Die Netto-Cash-Pooling-Guthaben haben sich im nachfolgenden Geschäftsjahr 2024 insbesondere durch die positive Ergebnisentwicklung und die Einzahlung in die Kapitalrücklage insgesamt erhöht und entsprechend verfügt die Gesellschaft damit über ausreichend liquide Mittel zur Sicherstellung der Liquidität. Auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestehen weiterhin hohe Netto-Cash-Pooling-Guthaben. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend unter der Annahme der Unternehmensfortführung ("Going Concern") aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert. Software wird über drei Jahre linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Anlagekategorien stellen sich dabei wie folgt dar:
Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird auch in den handelsrechtlichen Jahresabschlüssen die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungskosten von € 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Nennwert bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 3 S. 6 HGB wird dahingehend ausgeübt, dass davon kein Gebrauch gemacht wird. Fallen die Gründe für etwaige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert weg, so werden Zuschreibungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Erstattungsansprüche von Kurzarbeitergeld und entsprechenden Sozialversicherungsbeiträgen werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen und in Höhe der verauslagten monatlichen Zahlungen an die Arbeitnehmer angesetzt. Erstattungsansprüche von Kurzarbeitergeld werden als durchlaufende Posten behandelt, so dass in der Gewinn- und Verlustrechnung weder ein Aufwand noch ein Ertrag ausgewiesen wird, während die entsprechenden Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen als Kürzung der Personalaufwendungen ausgewiesen werden. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit diese Aufwendungen der folgenden Geschäftsjahre darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und voll eingezahlt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bewertung werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der so genannten "Projected-Unit-Credit"-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die folgenden grundlegenden weiteren Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %, Vorjahr 1,78 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre 1,74 % (Vorjahr 1,44 %) beträgt T€ 27 (Vorjahr T€ 92) und unterliegt einer Ausschüttungssperre (Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB). Des Weiteren besteht eine durch die Gesellschaft finanzierte Altersversorgung, die über die CEVA Pension Unterstützungskasse e.V., Frankfurt am Main, abgebildet wird (mittelbare Versorgungszusagen). Die Bewertung der mittelbaren Versorgungszusagen erfolgt nach denselben Grundsätzen wie bei den unmittelbaren Versorgungszusagen. Diese mittelbaren Versorgungszusagen sind kongruent rückgedeckt. Die Unterdeckung gemäß Art. 28 (2) EGHGB beläuft sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 auf T€ 46. Zum Vorjahresbilanzstichtag (31. Dezember 2022) bestand dagegen keine Unterdeckung. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes des verrechneten Aktivvermögens erfolgt anhand des Kapitalwertverfahrens. Die Angaben bzgl. der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden bei den mittelbaren Versorgungszusagen stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Von dem Abzinsungswahlrecht für sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird kein Gebrauch gemacht. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen für ausstehende Gutschriften und Eingangsrechnungen werden auf Basis der getätigten Bestellungen bzw. bereits erhaltener Lieferungen und Leistungen sowie vertraglich festgelegter Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten ermittelt. Rückstellungen für Schadenfälle werden anhand von Erfahrungswerten berechnet. Rückstellungen für drohende Verluste aus Absatzgeschäften oder Dauerschuldverhältnissen werden auf Basis der bestehenden vertraglichen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der erwarteten Entwicklungen ermittelt. Die Berechnung des Aufzinsungsaufwands bei langfristigen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Restlaufzeiten. Zinseffekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes und aus Änderung der Restlaufzeit werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bzw. im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Einnahmen angesetzt, soweit diese Erträge die folgenden Geschäftsjahre betreffen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Sämtliche Beträge in Fremdwährung sind kurzfristig und werden zu den jeweiligen Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs. Das unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesene Darlehen an die Gesellschafterin CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, hat eine Laufzeit bis zum 15. Juli 2025 und wird zum 12-Monats-EURIBOR und einer Marge von 5,3 % p.a. verzinst. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen betreffen - wie im Vorjahr - eine Minderheitsbeteiligung an der Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG, Frankfurt am Main (Beteiligung < 20 %). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 2 (Vorjahr T€ 472) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Aktive latente Steuern Bei der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, ergibt sich zum 31. Dezember 2023 insgesamt ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern aus temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen. Temporäre Differenzen betreffen insbesondere den Ansatz von Rückstellungen. Für die Berechnung der latenten Steuern kommt ein Steuersatz von 30 % zur Anwendung. Die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, hat gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB auf die Abgrenzung aktiver latenter Steuern verzichtet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 25.000 und ist vollständig eingezahlt. Aus einer im Geschäftsjahr 2011 erfolgten Einstellung in die Kapitalrücklage steht der Mehrheitsgesellschafterin CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, ein Sonderrecht zu, wonach sämtliche Erträge aus einer zukünftigen Auflösung der Rücklage bis zu einem Betrag von T€ 15.500 allein der CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, zustehen. Die Minderheitsgesellschafterin CEVA Ltd., London/Großbritannien, verzichtet auf eine Beteiligung an einer etwaigen Auflösung und Rückzahlung der Kapitalrücklage. Die im Geschäftsjahr 2020 am 16. Juni 2020 beschlossene und sodann geleistete Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 13.000 betraf dagegen die beiden Gesellschafter CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, und die CEVA Ltd., London/Großbritannien, im Verhältnis ihrer Kapitalbeteiligung. Steuerrückstellungen Die im Vorjahr ausgewiesenen Steuerrückstellungen betrafen Gewerbesteuer für Vorjahre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der CEVA Receivables Finance DAC, Dublin/Irland, von T€ 67.432 (Vorjahr T€ 38.417). Die CEVA Receivables Finance DAC, Dublin/Irland, ist ein so genanntes "Special Purpose Vehicle", über das die CEVA-Gruppe Forderungsverkäufe (bzw. "Factoring") abwickelt. Die Verbindlichkeiten gegenüber der CEVA Receivables Finance DAC, Dublin/Irland, resultieren aus dem Finanz- bzw. Verrechnungsverkehr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 822 (Vorjahr T€ 585) enthalten. Nachfolgend finden sich die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge von T€ 4.510 (Vorjahr T€ 2.854). Die periodenfremden Erträge betreffen - wie im Vorjahr - überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen stellen - wie im Vorjahr - Ertragsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung dar. Darüber hinaus beinhalten die periodenfremden Erträge Buchgewinne aus Anlagenabgängen von T€ 350 (Vorjahr T€ 0). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne von T€ 11 (Vorjahr T€ 20). Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für die Altersversorgung von T€ 835 (Vorjahr T€ 233). Die Personalaufwendungen enthalten Restrukturierungsaufwendungen von T€ 619 (Vorjahr T€ 3.001). Bei den im Vorjahr (2022) ausgewiesenen Restrukturierungsaufwendungen handelte es sich um einen Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Bildung von Drohverlustrückstellungen von T€ 966 (Vorjahr T€ 0). Bei Aufwendungen aus der Bildung von Drohverlustrückstellungen handelt es sich um einen Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 246 (Vorjahr T€ 188). Die periodenfremden Aufwendungen betreffen Buchverluste aus Anlagenabgängen von T€ 202 (Vorjahr T€ 160) und Aufwendungen aus der Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen von T€ 41 (Vorjahr T€ 0) sowie der Ausbuchungen von Forderungen T€ 3 (Vorjahr T€ 28). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste von T€ 12 (Vorjahr T€ 2). Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen - wie im Vorjahr - ausschließlich die Gesellschafterin CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge resultieren mit T€ 1.148 (Vorjahr T€ 103) aus verbundenen Unternehmen (Cash-Pool mit der CEVA Logistics Finance SAS, Marseille/Frankreich (vormals CEVA Logistics Finance BV, Hoofddorp/Niederlande)). Die Zinserträge resultieren mit T€ 12 (Vorjahr T€ 47) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen mit T€ 566 (Vorjahr T€ 120) Zinsen an verbundene Unternehmen. Darüber hinaus enthalten die Zinsaufwendungen mit T€ 4.478 (Vorjahr T€ 943) Aufwendungen aus der Factoring-Vereinbarung mit der CEVA Receivables Finance DAC, Dublin/Irland. Die Zinsaufwendungen resultieren mit T€ 36 (Vorjahr T€ 37) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 7 (im Vorjahr periodenfremde Erträge von T€ 3). V. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft mietet - teilweise langfristig - verschiedene Grundstücke und Gebäude an. Der Vorteil aus der langfristigen Anmietung der Mietobjekte besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an das Mietobjekt. Ferner besteht ggf. zum Ende der Mietzeit das Risiko, dass keine Einigung über die Verlängerung des Mietvertrages erzielt werden kann. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Leasing-, Service- und Mietverträgen und sind wie folgt fällig:
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren bzw. sind folgende Herren bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten hat. Die Bezüge für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich auf T€ 67 (Vorjahr T€ 67). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen in Höhe von T€ 750 (Vorjahr T€ 800) gebildet. Konzernverhältnisse Gesellschafter der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, sind zum 31. Dezember 2023 die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, mit einer Einlage von T€ 22.500 (bzw. 90 %) und die CEVA Ltd., London/Großbritannien, mit einer Einlage von T€ 2.500 (bzw. 10 %). Über die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, und die CEVA Ltd., London/Großbritannien, gehört die Gesellschaft zum Teilkonzern der CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich. Die CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, hält über 99 % der CEVA-Aktien. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, die oberste Konzernmuttergesellschaft. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird ein freiwilliger Teilkonzernabschluss durch die CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, erstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Teilkonzernabschluss der CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, wird nach den in das EU-Recht übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der befreiende Teilkonzernabschluss der CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, wird auf Ebene der CEVA Freight Germany GmbH im Unternehmensregister offengelegt. Für den größten Kreis von Unternehmen wird ein Konzernabschluss durch die CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, erstellt, in den die CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, mit allen ihren Tochtergesellschaften einbezogen wird. Der Konzernabschluss der CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, wird nach den in das EU-Recht übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss der CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, wird nicht offengelegt. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Finanzkennzahlen des Konzernabschlusses und die entsprechende Kommentierung der Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 sowie der Ausblick auf das nachfolgende Geschäftsjahr 2024 sind in englischer Sprache auf der Homepage des CMA CGM-Konzerns unter 2023 annual financial results abrufbar. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen umfassen das laufende Cash-Pool-Verfahren und Ausleihungen an die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main. Im Rahmen des Cash-Pools bzw. der Darlehensgewährung erfolgen regelmäßige Zinsabrechnungen. Ferner umfassen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen die Organschaft für Zwecke der Umsatzsteuer mit der Organträgerin CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main. Schließlich umfassen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen den Lieferungs- und Leistungsverkehr (einschließlich Konzernumlagen) mit verschiedenen verbundenen Unternehmen der CMA CGM-Gruppe. Mit nahe stehenden Unternehmen wurden die folgenden Geschäfte getätigt:
Mit Ausnahme der Geschäftsführervergütung wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen getätigt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf T€ 168 und betrifft Abschlussprüferleistungen. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 von T€ -6.428 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht In der Gesellschafterversammlung vom 13. September 2024 haben die Gesellschafter CEVA Ltd ., London/Großbritannien, und CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, beschlossen, der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, zur Stärkung des Eigenkapitals bis spätestens 18. September 2024 Einzahlungen in die Kapitalrücklage von insgesamt € 15,0 Mio. zu leisten. Der zu zahlende Betrag wird von den Gesellschaftern entsprechend ihrer Geschäftsanteile geleistet, d.h. die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, leistet € 13,5 Mio. (90,0 %) und die CEVA Ltd ., London/Großbritannien, leistet € 1,5 Mio. (10,0 %). Die Einzahlungen in die Kapitalrücklage über insgesamt € 15,0 Mio. sind sodann mit Datum vom 18. September 2024 erfolgt. Mit notariell beurkundetem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 13. Mai 2024 haben die Gesellschafter CEVA Logistics Headoffice B.V., Zaltbommel/Niederlande, und CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, ihre gesamten Geschäftsanteile (100,0%) an der CEVA Logistics Berlin GmbH, Frankfurt am Main, an die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, veräußert. Mit notariell beurkundetem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 13. Mai 2024 haben die Gesellschafter CEVA Logistics Headoffice B.V., Zaltbommel/Niederlande, und CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, zudem auch ihre gesamten Geschäftsanteile (100,0%) an der CEVA Logistics Service GmbH, Frankfurt am Main, an die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, veräußert. Mit notariell beurkundetem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 13. Mai 2024 hat schließlich die Alleingesellschafterin CEVA Logistics Finance SAS, Marseille/Frankreich, ihre Geschäftsanteile an der CEVA Germany Receivables GmbH, Frankfurt am Main, an die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, veräußert. Mit notariell beurkundeten Verschmelzungsverträgen jeweils vom 29. August 2024 sind die CEVA Logistics Berlin GmbH, Frankfurt am Main, und die CEVA Logistics Service GmbH, Frankfurt am Main, sowie die CEVA Germany Receivables GmbH, Frankfurt am Main, jeweils unter Auflösung ohne Abwicklung rückwirkend mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2023 (Verschmelzungsstichtag) im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme auf die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, übertragen worden. Die Verschmelzungen erfolgten jeweils ohne eine Erhöhung des Stammkapitals der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main. Die vorgenannten Verschmelzungen hatten keine nennenswerten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, da die drei übernommenen Gesellschaften jeweils keiner nennenswerten Geschäftstätigkeit mehr nachgegangen sind und das übertragene Vermögen sowie die übernommenen Schulden jeweils von untergeordneter Bedeutung waren. Mit notariell beurkundetem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 29. November 2024 hat die CEVA Ltd ihre Minderheitenanteile (10,0 %) an der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, an die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, veräußert. Die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, ist danach nunmehr Alleingesellschafterin der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main. Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, von wesentlicher Bedeutung wären und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft führen könnten.
Frankfurt am Main, den 5. August 2025 CEVA Logistics GmbH Die Geschäftsführung Rafal Krajewski Vincent Olivier Gerad Malhaire Sascha König-Peters Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen 1. Geschäftsmodell Organisatorische Struktur der Gesellschaft Gesellschafter der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, sind zum 31. Dezember 2023 die CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, mit einer Einlage von € 22.500 (bzw. 90 %) und die CEVA Ltd., London/Großbritannien, mit einer Einlage von € 2.500 (bzw. 10 %). Die CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, ein weltweit operierendes Logistikunternehmen, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 weiterhin die Konzernobergesellschaft. Die CEVA Logistics GmbH ist innerhalb des CMA CGM-Konzerns der Sparte "CEVA" und dort der Region "Germany" bzw. Deutschland zugeordnet. Dienstleistungen sowie Absatzmärkte Die CEVA Logistics GmbH ist im Geschäftsbereich der Kontraktlogistik (bzw. "Contract Logistics") angesiedelt und erbringt darüber hinaus Transportleistungen (bzw. "Ground"). Im Zentrum der Geschäftstätigkeit der CEVA Logistics GmbH steht ein Spektrum an logistischen Dienstleistungen von der Beratung, Konzeption und Entwicklung bis hin zur Implementierung und Inbetriebnahme von "Supply-Chain"-Lösungen. Die Gesellschaft gliedert ihre Aktivitäten in den beiden Geschäftsbereichen Kontraktlogistik und Transportleistungen insbesondere in die Kundensegmente "Automotive", "Industrial & Aero-space", "Consumer & Retail", "E-Commerce" sowie "Energy" und "Technology" auf. 2. Forschung und Entwicklung Durch gesammelte branchenübergreifende Erfahrungen, insbesondere in der Automobilbranche, der Industrie und im E-Commerce, ist es für CEVA möglich, mit Hilfe von "Solution Design" und "Business Process Excellence"-Fachwissen Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Strategische IT-Investitionen werden ebenfalls getätigt, um die Digitalisierung des Unternehmens sowie interne Lösungen zur Steigerung der Effizienz und zur Beschleunigung der Kundenanforderungen zu entwickeln. Nennenswerte eigene Forschungs- und Entwicklungskosten sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,7 % höher.1 Das Transportaufkommen lag in den Jahren 2017 bis 2019 auf einem relativ konstanten Niveau von rund 4,7 Milliarden Tonnen. Im Jahr 2020 war die Lage im Transportlogistikgewerbe dagegen stark von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen und ist auf 4,56 Milliarden Tonnen zurückgegangen. Auch im nachfolgenden Jahr 2021 dauerte die Coronavirus-Pandemie noch an. Das Transportaufkommen hatte sich dennoch nahezu wieder auf das Niveau der Jahre 2017 bis 2019 erholt. Im Vorjahr (2022) war das Transportaufkommen aufgrund der negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine dann aber wieder auf 4,58 Milliarden Tonnen zurückgegangen. Im Berichtsjahr 2023 ist das Transportaufkommen noch einmal weiter zurückgegangen (4,30 Milliarden Tonnen).2
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilindustrie und dem Handel. Der Logistikmarkt in Deutschland rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Mio. übertrifft er dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Rund € 327 Milliarden Umsatz wurden im Berichtsjahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (2022) einem Wachstum von rund 2,5 %, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf € 1.180 Mrd. (Stand 2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 % einen hohen Anteil.1 2. Beschaffung Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft betrifft die Beschaffung im Transportbereich vorwiegend die Vergabe von Aufträgen an Subunternehmer zur Durchführung von Transporten. Im Geschäftsbereich Kontraktlogistik stellen Anmietungen sowie kundenspezifische Errichtungen von Lager- und Logistik- sowie Verteil-Zentren weitere wesentliche Bereiche dar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der direkten Beschaffung und verschiedenen Initiativen der Gruppe, die darauf abzielen, Einsparungen zu erzielen, das Lieferantenportfolio zu optimieren und Kundenlösungen zu beschleunigen. 3. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand der Gesellschaft hat sich mit durchschnittlich 1.841 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (1.863 Mitarbeiter) kaum verändert. Während die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer im Geschäftsjahr moderat zurückgegangen ist, hat sich die Anzahl der kaufmännischen Beschäftigten leicht erhöht. 4. Finanzierung Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten zurückliegenden Geschäftsjahres durch die Einbindung in das Konzern-Cash-Pool-Verfahren mit der CEVA Logistics Finance SAS, Marseille/Frankreich (vormals CEVA Logistics Finance BV, Hoofddorp/Niederlande) gewährleistet. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen Netto-Guthaben auf den Cash-Pool-Konten von T€ 26.341 (Vorjahr T€ 18.674). Die deutliche Erhöhung des Cash-Pool-Guthabens resultiert bei einem deutlich negativen Cashflow aus der Geschäftstätigkeit ausschließlich aus der Mittelaufnahme im Rahmen der Finanzierungstätigkeit bei der CEVA Receivables Finance DAC, Dublin/Irland. Über die Schwestergesellschaft CEVA Germany Receivables GmbH verkauft die CEVA Logistics GmbH bereits seit März 2016 im Rahmen von "Factoring"-Transaktionen Forderungen an ein sogenanntes "Special Purpose Vehicle" (CEVA Receivables Finance DAC). Im Rahmen des Factorings haben sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 die Verbindlichkeiten gegenüber der CEVA Receivables Finance DAC auf T€ 67.432 (Vorjahr T€ 38.417) deutlich erhöht.
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https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 sind moderate Investitionen in das Anlagevermögen von insgesamt T€ 1.628 (Vorjahr T€ 2.137) erfolgt. Die Investitionen betreffen mit T€ 175 (Vorjahr T€ 698) Datenverarbeitungsprogramme (einschließlich geleisteter Anzahlungen) und mit T€ 1.453 (Vorjahr T€ 1.439) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Bei der Gesellschaft bestehen Miet- und Leasingverträge, aus denen entsprechend zukünftig finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 30,6 Mio. resultieren. 6. Analyse des Geschäftsverlaufs Die Gesellschaft gehört zum Teilkonzern der CEVA Logistics S.A., Paris/Frankreich, sowie zum Konzern der CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, die ihre Konzernabschlüsse jeweils nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufstellen. Die Planung, die Steuerung und das Controlling der Gesellschaft sowie die Ableitung von Leistungsindikatoren (sogenannte "Key Performance Indicators") erfolgt auf Basis der - entsprechend den Bilanzierungsvorgaben der beiden Konzerne - aufgestellten Monats- bzw. Jahresabschlüsse (sogenannte "Group Reporting Packages"). Die beiden wesentlichen finanziellen Kennzahlen sind das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und die Umsatzerlöse. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 lag erneut hinter den Erwartungen zurück. Der erwartete Rückgang im Geschäftsbereich der Transportleistungen konnte dabei aber zumindest durch deutliche Steigerungen im Geschäftsbereich der Kontraktlogistik kompensiert werden. Die Umsätze sind dennoch nur moderat von € 150,6 Mio. im Vorjahr (2022) auf € 161,9 Mio. im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Die positiven Impulse im Neukundengeschäft und bei den Bestandskunden, insbesondere in den Kundensegmenten "Industrial & Aerospace" und "E-Commerce", sind geringer ausgefallen als ursprünglich erwartet. Gleichzeitig sind die erhofften Skaleneffekte (Erhöhung der Deckungsbeiträge) aufgrund der verhaltenen Umsatzentwicklung ausgeblieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurde auf Basis des - nach IFRS aufgestellten - Group Reporting Package aber zumindest ein (bereinigtes) positives EBITDA von € +4,2 Mio. erwirtschaftet, während im Vorjahr (2022) das (bereinigte) EBITDA mit von € -2,0 Mio. noch negativ ausgefallen war. Das nach internen Richtlinien ermittelte IFRS-Ergebnis durch Einmal- bzw. Sondereffekte (so genannten "Specific Items") von € 3,4 Mio. belastet. In der Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2023 ("Budget 2023") war ursprünglichen ein positives EBITDA von € + 3,9 Mio. angestrebt worden. Mit dem tatsächlich erwirtschaftet bzw. unbereinigten EBITDA von T€ 649 wurden die Erwartungen somit verfehlt. An dieser Stelle ist aber darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisplanung aufgrund des anhaltenden Kriegs in der Ukraine und anderer geopolitischer Spannungen weiterhin mit hohen Unsicherheiten behaftet war. Die Planabweichungen bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wie auch die Geschäftsentwicklung insgesamt vor diesem Hintergrund zu beurteilen bzw. zu relativieren. Das nach handelsrechtlichen Gesichtspunkten ermittelte und um Einmal- bzw. Sondereffekte bereinigte EBITDA ist mit € 0,2 Mio. leicht positiv. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist dabei erneut durch Einmal- bzw. Sondereffekte geprägt. Negative Effekte wie die Bildung einer Drohverlustrückstellung aus einem Dauerschuldverhältnis (€ 1,0 Mio.) wurden aber weitestgehend kompensiert. So sind bestehende Drohverlustrückstellungen in Höhe von € 1,1 Mio. planmäßig in Anspruch genommen worden. Die Zuführung zu neuen Restrukturierungsmaßnahmen sind zudem durch Auflösung bestehender Restrukturierungsmaßnahmen ausgeglichen worden. Im Vorjahr (2022) waren dagegen insgesamt noch deutlich negative Einmal- bzw. Sondereffekte zu verzeichnen. So hatten Zuführungen zu den Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis mit € 3,0 Mio. belastet. Gleichzeitig konnten bestehende Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen aber auch teilweise aufgelöst werden (€ 0,6 Mio.). Die Konzernumlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr (2022) um € 1,5 Mio. erhöht. 7. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Bei moderaten Investitionen im Berichtsjahr 2023 und bei planmäßiger Fortschreibung der Abschreibungen sind die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen von insgesamt T€ 11.118 im Vorjahr (2022) auf nunmehr T€ 9.181 zurückgegangen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen von T€ 13.000 betreffen unverändert ein im Geschäftsjahr 2020 an die Gesellschafterin CEVA Freight Germany GmbH begebenes langfristiges Darlehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr 2023 bei einem nur moderat gestiegenen Geschäftsvolumen von T€ 26.011 auf T€ 40.730 deutlich erhöht. Die Forderungen aus erbrachten, aber noch nicht abgerechneten Leistungen, sind dabei nur leicht aufgebaut worden (T€ 4.906, Vorjahr T€ 4.375). Diese Forderungen haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von rund 12,0 % (Vorjahr 16,8 %) am externen Forderungsbestand. Die deutliche Erhöhung des Forderungsbestands betreffen nahezu ausschließlich die sehr hohen Außenstände bei einem Großkunden. Die durchschnittliche Dauer der Kundenzahlungen einschließlich der Zahlungen betreffend des Lieferungs- und Leistungsverkehrs mit verbundenen Unternehmen (sogenannte "DSO") liegen mit 104 Tagen daher deutlich über dem Vorjahresniveau (67). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vor allem die Guthaben auf den Cash-Pool-Konten von T€ 40.717 (Vorjahr T€ 26.729). Den Guthaben auf den Cash-Pool-Konten stehen Cash-Pool-Verbindlichkeiten von T€ 14.376 (Vorjahr T€ 8.055) gegenüber. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen mit T€ 5.234 ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres (T€ 2.344). Die deutliche Erhöhung der übrigen Forderungen betreffen durchlaufende Posten für ein Schwesterunternehmen (Weiterbelastung von Investitionen). Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 1.739) haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.582) erhöht. Die Erhöhung betrifft vor allem debitorische Kreditoren (T€ 760; Vorjahr T€ 577). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände weiterhin Mietkautionen von T€ 384 (Vorjahr T€ 472). Nach einem Jahresfehlbetrag von T€ 6.428 weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 weiterhin einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 14.419 (Vorjahr T€ 7.991) aus. Die Eigenkapitalquote ist entsprechend weiterhin negativ. Die Pensionsrückstellungen liegen mit T€ 2.502 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (T€ 2.098). Die deutliche Erhöhung der Pensionsverpflichtungen betrifft ausschließlich den Bestand an Rentner bzw. Pensionsanwärtern. So hatte die CEVA Logistics GmbH im Rahmen eines Betriebsüberganges nach § 613a BGB umfangreiche Pensionsverpflichtungen übernommen. Die Änderungen bei den versicherungsmathematischen Annahmen (insbesondere dem Zinssatz) hatten dagegen keine nennenswerten Auswirkungen auf den Verpflichtungsumfang. Die Veränderung bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 23.236; Vorjahr T€ 24.983) ist auf zum Teil gegenläufige Effekte zurückzuführen. So haben sich die Rückstellungen für ausstehende Gutschriften und Eingangsrechnungen (einschließlich Mieten) sowie für Schadenfälle gegenüber dem Vorjahr jeweils deutlich erhöht. Die bereits in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen für drohende Verluste sind im Berichtsjahr 2023 abschließend in Anspruch genommen worden. Für einen neuen Fall (Dauerschuldverhältnis) wurde aber gleichzeitig eine neue Drohverlustrückstellung gebildet. Die personalbezogenen Rückstellungen (einschließlich Restrukturierungsmaßnahmen) haben sich insgesamt deutlich vermindert. Bei den Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen waren umfangreiche Inanspruchnahmen zu verzeichnen. Auflösungen für bestehende Maßnahmen sowie Zuführungen für neue Maßnahmen hielten sich dagegen in Grenzen. Der deutliche Rückgang der Rückstellungen für Rückbauverpflichtung korrespondiert mit der Bildung von Rückstellungen für Prozessrisiken. So haben Verhandlungen über den Umfang von Rückbaumaßnahmen bzw. Schäden im Zuge der Beendigung von Mietverhältnissen inzwischen zu Rechtsstreitigkeiten geführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Beibehaltung von Optimierungsmaßnahmen des "Working Capital" mit T€ 9.443 (Vorjahr T€ 6.239) auf einem eher hohen Niveau. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auf T€ 68.590 (Vorjahr T€ 39.323) betrifft nahezu ausschließlich die Verbindlichkeiten aus der Factoring-Vereinbarung mit der CEVA Receivables Finance DAC. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 2.466 (Vorjahr T€ 3.228) betreffen vor allem Einnahmen aus dem im Geschäftsjahr 2021 gewonnenen Neukundengeschäft. Die Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten hat im Berichtsjahr - wie auch bereits im Vorjahr (2022) - zu Erträgen geführt und wird auch noch in den nachfolgenden Geschäftsjahren weiterhin zu Erträgen führen. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich ein positiver Gesamt-Cashflow von T€ +7.631 ergeben. Der Gesamt-Cashflow ergibt sich aus einem deutlich negativen Cashflow aus der Geschäftstätigkeit von T€ - 16.682 und einem geringfügig positiven Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ +975 sowie einem deutlich positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ +23.338. Der Finanzmittelfond umfasst neben den Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten auch das Netto-Cash-Pool-Guthaben. Der deutlich negative Cashflow aus der Geschäftstätigkeit resultiert neben dem Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 von T€ 6.428 insbesondere aus der deutlichen Zunahme des "Working Capital" bzw. vor allem der deutlichen Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert bei moderaten Investitionen in das Anlagevermögen von T€ 1.628 aus den erhaltenen Zinsen von T€ 2.602. Der deutlich positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft nahezu ausschließlich die Mittelaufnahme bei der CEVA Receivables Finance DAC von T€ 24.859. Ertragslage Insgesamt haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % oder T€ 11.267 moderat erhöht. Die Umsatzerlöse haben sich dabei in den Geschäftsbereichen wie folgt verändert:
In der Kontraktlogistik konnte das Geschäftsvolumen durch Neukundengeschäft und Ausweitung bei den Bestandskunden ausgebaut werden. Das Neukunden- und Zusatzgeschäft bei Bestandskunden betraf insbesondere die Kundensegmente "Industrial & Aerospace" und "E-Commerce". Das Geschäftsvolumen im Geschäftsbereich der Transportleistungen ist bedingt durch Kundenverluste erwartungsgemäß weiter deutlich zurückgegangen. Die Erhöhung der sonstigen Erlöse betrifft vor allem Erlöse aus Untervermietung. Insbesondere durch den Rückgang des Geschäftsvolumens im Geschäftsbereich der Transportleistungen haben sich die Transportaufwendungen deutlich vermindert. Entsprechend haben sich die unter dem Materialaufwand ausgewiesenen gesamten Aufwendungen für bezogene Leistungen überproportional zu den gesamten Erlösen um 22,1 % bzw. T€ 4.024 auf T€ 14.200 weiter reduziert. Im Ergebnis hat sich die Materialaufwandsquote (im Verhältnis zum Umsatz) mit 8,8 % gegenüber dem Vorjahr (12,1 %) weiter deutlich vermindert. Der Personalaufwand hat sich dagegen bei einer weitestgehend konstanten Belegschaft von T€ 88.905 im Vorjahr auf T€ 92.466 im Berichtsjahr leicht erhöht. Die Personalaufwandsquote liegt mit 57,1 % aber unter dem Niveau des Vorjahres (59,0 %). Der Rückgang der Personalaufwandsquote ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr deutlich geringerer Restrukturierungskosten angefallen sind. So beliefen sich im Vorjahr (2022) die Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit Standortschließungen auf T€ 3.001, während im Berichtsjahr vergleichsweise geringe Kosten von T€ 619 zu verzeichnen waren. Die Aufwendungen für Management-Boni sind zudem gegenüber dem Vorjahr (2022) um T€ 1.867 zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich mit T€ 6.731 gegenüber dem Vorjahr (T€ 5.131) leicht erhöht. Die periodenfremden Erträge belaufen sich dabei auf T€ 4.510 (Vorjahr T€ 2.854). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen liegen mit T€ 3.362 etwa auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 3.468). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich bei einer moderaten Ausweitung des Geschäftsvolumens von T€ 53.627 im Vorjahr (2022) auf T€ 61.275 im Berichtsjahr 2023 deutlich erhöht. Die Quote bzw. das Verhältnis zur Umsatzerlösentwicklung liegt daher mit 37,9 % über dem Niveau des Vorjahres (35,6 %). Die absolute und auch relative Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auf die Erhöhung von Zeitarbeitskosten und Kosten für Fremdleistungen sowie die Zunahme der Konzernumlagen und höhere Verluste aus Schadenfällen zurückzuführen. Zudem wurden im Geschäftsjahr 2023 eine Rückstellung für drohende Verluste aus einem Dauerschuldverhältnis gebildet. Die Mieten (und Nebenkosten) sind dagegen zurückgegangen. Im Geschäftsjahr 2023 wird ein deutlich negatives Finanzergebnis von T€ - 3.573 (Vorjahr T€ - 491) ausgewiesen. Das Finanzergebnis betrifft insbesondere die Zinserträge für Guthaben auf den Cash-Pool-Konten mit der CEVA Logistics Finance SAS und Erträge aus dem im Geschäftsjahr 2020 begebenen langfristigen Darlehen an die CEVA Freight Germany GmbH sowie Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten aus der Factoring-Vereinbarung mit der CEVA Receivables Finance DAC und Zinsaufwendungen für Cash-Pool-Verbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr 2023 wird danach ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ -6.286 (Vorjahr T€ -8.987) ausgewiesen, das ungefähr dem Ergebnis nach Steuern entspricht T€ -6.293 (Vorjahr T€ -8.990). Nach sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresfehlbetrag von T€ 6.428 (Vorjahr T€ 8.990). Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt wird die Situation der CEVA Logistics GmbH für das Geschäftsjahr 2023 in einem unverändert schwierigen Marktumfeld aufgrund der Verluste weiterhin kritisch beurteilt. Die Geschäftsentwicklung war auch im Geschäftsjahr 2023 insgesamt unbefriedigend. Negativ wird vor allem die Tatsache beurteilt, dass sich nach einem Verlust im Geschäftsjahr 2023 von T€ 6.428 der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 noch einmal auf nunmehr T€ 14.419 (Vorjahr T€ 7.991) erhöht hat. Vor dem Hintergrund der (bilanziellen) Überschuldung und der negativen Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 haben die Gesellschafter CEVA Ltd., London/Großbritannien, und CEVA Freight Germany GmbH, Frankfurt am Main, in der Gesellschafterversammlung vom 13. September 2024 beschlossen, der CEVA Logistics GmbH, Frankfurt am Main, zur Beseitigung der Überschuldungssituation eine Einzahlung in die Kapitalrücklage von insgesamt € 15,0 Mio. zu leisten. Im bereits abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 wurde zudem auf Basis eines vorläufigen Jahresabschlusses eine deutliche Verbesserung der Ergebnissituation erzielt bzw. ein deutlich positives Gesamtergebnis erwirtschaftet. Im nachfolgenden Geschäftsjahr 2025 waren bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts weder eine bedeutsame günstige noch ungünstige Geschäftsentwicklung eingetreten. Es waren auch keine besonderen oder außergewöhnlichen Geschäftsvorfälle zu verzeichnen. III. Angaben zum internen Kontroll- und zum Risikomanagementsystem Im Zuge ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist die Gesellschaft einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risiken sollen durch ein Risikomanagementsystem erkannt werden. Es dient der Früherkennung sowie der Vermeidung von Risiken und ist Bestandteil der Geschäftsprozesse sowie der Planungs- und Kontrollprozesse. Durch Vorschriften zur Einhaltung konzerninterner "Compliance"-Vorgaben zum "Commercial Process" (wie z.B. der Business Rules, Human-Resource-, Commercial- und Legal Due Diligence und Risk Assessments) soll bereits vor Unterzeichnung neuer Verträge sichergestellt werden, dass Risiken, die mit einem bestimmten Vorhaben untrennbar verbunden sind (wie z.B. Kalkulations- und Haftungsrisiken), bereits frühzeitig im Verlaufe des Ausschreibungsverfahren erkannt werden und daher entweder durch vertragliche Berücksichtigung oder durch Verzicht auf die Abgabe eines Angebots ausgeschlossen werden können. Das Management bedient sich zudem eines monatlichen Berichtswesens mit dem Schwerpunkt Ergebnisrechnung nicht nur für das gesamte Unternehmen, sondern auch als Erfolgsrechnung pro Station bzw. pro Kontrakt. Des Weiteren beinhaltet das Berichtswesen eine Abweichungsanalyse zum Budget und Forecast, welche wiederum mindestens quartalsmäßig aktualisiert wird. Ebenso quartalsweise wird eine Kontroll-Checkliste ausgefüllt und dem Headoffice Management zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft nutzt zudem Serviceleistungen des Konzernverbundes, um mögliche Geschäftsrisiken zu identifizieren. Durch die seitens des Controllings regelmäßig zur Verfügung gestellten Leistungsindikatoren kann das Management unvorteilhafte Entwicklungen frühzeitig erkennen und sodann notwendige Maßnahmen einleiten. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Vorbemerkung Der Prognose-, Chancen- und Risikobericht für den Ausblick auf die Geschäftsjahre 2024 und 2025 basiert auf Annahmen und Prognosen über zukünftige Rahmenbedingungen und Entwicklungen, die auch der Finanz- und Budgetplanung zu Grunde liegen. Die nachfolgenden Ausführungen zeigen künftige Entwicklungen, die zu einer für die CEVA Logistics GmbH positiven Abweichung (Chancen) oder negativen Abweichung (Risiken) von der im Prognosebericht dargestellten Entwicklung führen könnten. Die nachfolgend dargestellten Chancen werden nach ihrer Bedeutung absteigend aufgeführt. Die Risiken werden im Folgenden wiederum nach einem absteigenden Grad etwaiger negativer finanzieller Auswirkungen aufgeführt. Dabei werden die Risiken überwiegend mit Risikobegrenzungsmaßnahmen dargestellt (Nettodarstellung). 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Geschäftsmodell der CEVA Logistics GmbH eröffnet gute Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Für die Zukunft sieht die Geschäftsleitung Vorteile vor allem in ihrem Geschäftsmodell, das sich durch hohe Flexibilität und niedrige Kapitalintensität sowie ein breit aufgestelltes Produktportfolio auszeichnet. Dieses Geschäftsmodell ermöglicht es, sich ergebende Marktchancen auch weiterhin nutzen und das Geschäft weiter ausbauen zu können. Die Gewinnung von Neukunden steht im besonderen Fokus. Es wird auch weiterhin aus der Übernahme der ehemaligen CEVA-Gruppe durch die weltweit agierende CMA CGM S.A. eine Verbesserung der Ertragslage durch Synergieeffekte infolge der fortschreitenden Integration in den deutlich größeren Konzern erwartet. Durch die Vereinigung globaler Netzwerke und Kompetenz in den Bereichen Kontraktlogistik und Transportleistungen ist mit diesem Konzern ein weltweit agierendes Logistikunternehmen geschaffen worden, das im Vergleich zu vielen Wettbewerbern ein besonders breites Spektrum an logistischen Dienstleistungen entlang der gesamten "Supply-Chain" im Angebot hat. Die Integration in die CMA CGM-Gruppe ermöglicht es, am Markt als global operierendes Unternehmen aufzutreten und ein breites Spektrum an Dienstleistungen anzubieten. Durch das weltweite Netzwerk von Konzernunternehmen ist die Gesellschaft in der Lage, auch an internationalen Ausschreibungen teilzunehmen und Lösungen für die Kunden umzusetzen. Die Konzerneinbindung eröffnet zudem die Möglichkeit, Finanzierungspotentiale des Konzerns zu nutzen, um Unternehmenswachstum voranzutreiben. Das Kundenportfolio der CMA CGM-Gruppe weist neben mittelständischen Unternehmen zahlreiche multinationale Konzerne aus unterschiedlichen Branchen auf. Die Ausrichtung der Gesellschaft auf die Geschäftssegmente "Automotive", "Industrial & Aerospace", "Consumer & Retail", "E-Commerce" sowie "Energy" und "Technology" lässt die Gesellschaft am Wachstum dieser Unternehmen partizipieren. Hieraus entstehen zum einen intensive Geschäftsbeziehungen, aber auch gegenseitige Abhängigkeiten. Weitreichende Einbindungen in die Abläufe der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Der Auf- und Ausbau dieser Kundenbeziehungen ist vorrangiges Ziel der Gesellschaft. Die starke Kundenorientierung sowie die transparente Organisation helfen der Gesellschaft dabei, schnell und flexibel am Markt agieren zu können. Insgesamt ist nach Einschätzung der Geschäftsführung die Chancenlage weiterhin positiv zu beurteilen und gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und weitere geopolitische Spannungen (z.B. im Verhältnis zwischen den USA und China, der militärische Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten oder der Machtwechsel in Syrien) sorgen allerdings weltweit in nahezu allen Volkswirtschaften und einer Vielzahl von Branchen für gewisse Unsicherheiten. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Einschätzung zum Gesamtbild der Risikolage Die CEVA Logistics GmbH ist diversen Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen könnten. Am 24. Februar 2022 war der Konflikt zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine eskaliert und wird seit der Invasion russischer Truppen militärisch ausgefochten. Es ist festzustellen, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die weltweite Realwirtschaft und den internationalen Waren- und Finanzverkehr negativ auswirkt (z.B. die Energieversorgung und Rohstoffpreise sowie die Lieferketten). So hat sich der Krieg indirekt auch stark auf die Gesellschaft ausgewirkt. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass sich weitere Auswirkungen in Abhängigkeit des Verlaufs des Krieges abzeichnen. Inwieweit und wie stark hängt vom Verlauf selbst ab und ist mit starken Unsicherheiten behaftet, eine endgültige Beurteilung kann daher nicht erfolgen. Aufgrund der engen Verzahnung mit anderen Teilen der Wirtschaft ist die Gesellschaft dem allgemeinen Konjunkturrisiko ausgesetzt. Rezessive Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds bewirken, dass auch die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen in den Bereichen Lagergeschäft und Transportleistungen sinkt. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch Marktbeobachtung, die sowohl einen eventuellen Umsatzrückgang frühzeitig erkennen lässt als auch die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen ermöglicht. Auch bei Umsatzrückgängen in einzelnen Branchen ist die Gesellschaft in der Lage, dies durch das breite Produktspektrum, eine flexible Personalstruktur sowie durch den Branchen-Mix zu kompensieren. Im Bereich der Logistikdienstleistungen bestehen weitreichende Kontrakt- bzw. Projektrisiken. In Fällen, in denen Verträge vorzeitig gekündigt werden oder Folgeaufträge über Ausschreibungsverfahren nicht gewonnen werden, können zum Teil erhebliche Aufwendungen entstehen. Dies sind im Wesentlichen personalbezogene Aufwendungen aus Mitarbeiterfreisetzungen bzw. Sozialplanaufwendungen sowie objektbezogene Aufwendungen wie Rückbau- und Renovierungsverpflichtungen und Verpflichtungen aus noch anfallenden Mieten und Mietnebenkosten, die aus geänderten Nutzungen oder gar vollständigen Schließungen von Waren- und Lagerhäusern sowie Distributionszentren resultieren. Die Gesellschaft überwacht dieses Risiko kontinuierlich im Rahmen ihres Projektcontrollings und bildet entsprechend Rückstellungen für bilanzierungspflichtige Risiken. Zudem versucht die Gesellschaft, diese Risiken durch ständige Optimierung der Informationsflüsse zwischen den Zentralbereichen des Unternehmens frühzeitig zu erkennen und über geeignete Gegenmaßnahmen, wie z.B. Kundenbindungsmanagement, zu reduzieren. Die CEVA Logistics GmbH tätigt als Kontraktlogistikunternehmen überwiegend Geschäfte auf Basis von längerfristigen Verträgen. Während es bei unregelmäßigen und kurzfristigen Transportaufträgen (sogenannten "Spot"-Geschäften) in der Regel möglich ist, tagesaktuelle Marktkonditionen an die Kunden weiterzugeben, besteht dies bei längerfristigen Vertragsverhältnissen häufig nicht oder nur eingeschränkt. Dies führt dazu, dass die Gesellschaft als Transportlogistikunternehmer während der Vertragslaufzeit dem Risiko steigender Bezugspreise (z.B. Kraftstoff) ausgesetzt ist. Gleichzeitig bieten diese längerfristigen Verträge jedoch auch die Chance, gegebenenfalls an sinkenden Kosten zu partizipieren. Die positiven bzw. negativen Effekte wirken sich dabei umso stärker aus, je höher der Anteil der jeweiligen Kostenart (z.B. der Treibstoffkosten) an den Gesamtkosten ist. Die Gesellschaft ist bestrebt, das Risiko steigender Bezugspreise, soweit es mit den jeweiligen Kunden vertraglich vereinbart werden kann, durch sogenannte "Kostenelemente-Klauseln" in den Verträgen abzufangen und an die Auftraggeber weiterzugeben. Beim Einkauf von Subunternehmerleistungen soll dies ebenfalls durch individuelle Vertragsgestaltung sichergestellt werden. Neben den Chancen, die ein weltweiter Konzern mit sich bringt, ergeben sich auch Risiken im Rahmen der Konzerneinbindung. Diese bestehen zum Beispiel darin, dass durch die Cash-Pool-Einbindung auch Abhängigkeiten hinsichtlich der Finanzierung für die Gesellschaft entstehen können. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die Einbindung in das Konzern-Cash-Pool-Verfahren gewährleistet und die Finanzlage des Konzerns gesichert ist. Hinzuweisen ist auch auf das allgemein bestehende Risiko in Bezug auf Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfälle. Da die Gesellschaft oftmals große Forderungen gegen einzelne Kunden besitzt, kann bereits die Nichtrealisierung einer einzelnen Forderung das Geschäftsergebnis in nicht unerheblicher Höhe belasten. Auch die CEVA Logistics GmbH unterliegt einer voranschreitenden Internationalisierung insbesondere im Transportbereich. Besondere wirtschaftliche als auch rechtliche Rahmenbedingungen können hier mit erheblichem Aufwand verbunden sein. Generelle Risiken bergen die Vielzahl von Gesetzen sowie Umweltschutz-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, die im Falle einer Nichteinhaltung die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen könnten. Die Gesellschaft ist allerdings der Meinung, den Gesetzen und Vorschriften in vollem Umfang nachzukommen. Zu den generellen Risiken zählt auch die Möglichkeit eines Versagens der IT-Systeme, das ggfs. geschäftsschädigend sein könnte. Zunehmende globale Bedrohungen der Informationssicherheit und komplexere, gezielte Computerkriminalität stellen zudem ein Risiko für die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten, Abläufen und Infrastruktur dar. IT-Systeme und Netzwerke sowie Einrichtungen und Dienstleistungen sind potenziell anfällig für Industriespionage oder Cyberangriffe. Je nach Art und Umfang könnten solche Bedrohungen zur missbräuchlichen Nutzung vertraulicher Informationen sowie zur Manipulation und Zerstörung von Daten und zu Betriebsunterbrechungen führen. Dies würde sich wiederum negativ sowohl auf den Ruf als auch die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragslage auswirken. Seit April 2023 gilt die Coronavirus-Pandemie als überwunden. Staatlich verordnete Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen sowie sonstige Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus wurden bis dahin fortlaufend aktualisiert. Inzwischen sind sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen aber aufgehoben worden. Die Geschäftsführung der CEVA Logistics GmbH geht entsprechend davon aus, dass die Coronavirus-Pandemie - auch im Falle weiterer lokaler Wellen aufgrund von Virusmutationen - zukünftig keine negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung mehr haben wird. Das Risiko wird inzwischen als äußerst niedrig eingestuft. Bei den dargestellten Risiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer eher moderaten Eintrittswahrscheinlichkeit bei jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Trotz der moderaten Eintrittswahrscheinlichkeit und des überwiegend geringen Risikograds können gewisse kritische Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollends ausgeschlossen werden. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage kalkulierbar. Die Gesamtrisikoposition des Unternehmens sieht sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der anhaltenden negativen Ergebnisentwicklung und der (bilanziellen) Überschuldung auch nach Überwindung der Coronavirus-Pandemie erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt, die sich aufgrund der Vielzahl geopolitische Spannungen bzw. Kriege noch verschärft hat. Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht nach Überzeugung der Geschäftsführung aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Einzahlung in die Kapitalrücklage sowie der Einbindung in den Cash-Pool derzeit und auf absehbare Zeit nicht. So haben sich die Netto- Cash-Pool-Guthaben im nachfolgendem Geschäftsjahr 2024 insbesondere durch die positive Ergebnisentwicklung und die zwischenzeitliche Einzahlung in die Kapitalrücklage insgesamt deutlich erhöht (zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 € 106,0 Mio.). Auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts bestehen weiterhin hohe Netto-Cash- Pooling-Guthaben. 4. Voraussichtliche Entwicklung Es bestehen weiterhin gewisse Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine und weiterer geopolitischer Spannungen. Die wirtschaftliche Entwicklung kann hierdurch weiter beeinträchtigt werden und entsprechend lässt sich auch die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft aufgrund der dynamischen Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht verlässlich abschätzen. Sollte etwa der Krieg in der Ukraine weiter auf die Realwirtschaft durchschlagen, wäre auch für die Gesellschaft ein erneut deutlich negatives Ergebnis bei geringen Umsätzen möglich. Die negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Geschäftsentwicklung der CEVA Logistics GmbH sind nach mehr als drei Jahren Krieg inzwischen aber besser abzusehen. So stellen sich die Weltwirtschaft wie auch die Gesellschaft zunehmend besser auf die geänderten Marktbedingungen ein. Im nachfolgenden Geschäftsjahr 2024 wurde - auf Basis der Konzernberichterstattung nach IFRS - ein deutlich positives (bereinigtes) EBITDA von € 12,6 Mio. erwirtschaftet. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2025 sind die Prognosen ebenfalls recht optimistisch. So wird für das Geschäftsjahr 2025 - auf Basis der für Zwecke der Konzernberichterstattung nach IFRS aufgestellten Planung - eine nochmalige Verbesserung der Ergebnissituation mit einem positiven EBITDA in einer Größenordnung von rund € 15,5 Mio. ("Budget 2025") erwartet. Die bisherige Ergebnisentwicklung in dem nachfolgenden Geschäftsjahr 2024 und die Planung für 2025 stellen somit eine deutliche Verbesserung gegenüber den Jahren 2019 bis 2023 dar. Auf die negative Entwicklung der Vorjahre, die durch Kundenverluste und die Coronavirus-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine geprägt war, war vor allem im Vorjahr (2022) mit umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen reagiert worden. Nach Überzeugung der Geschäftsführung konnte die negative Entwicklung damit gestoppt werden. Die Ergebnisverbesserung ist dann mit einer gewissen Verzögerung durch moderate bis deutliche Umsatzerhöhungen und positive Skaleneffekte (Erhöhung der Deckungsbeiträge) erzielt worden. Positive Impulse wurden sowohl im Neukundengeschäft als auch bei den Bestandskunden festgestellt und werden auch für die Zukunft erwartet. Die tatsächliche Entwicklung kann jedoch von der Erwartung über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. 5. Erklärung zur Unternehmensführung1 Für die CMA CGM-Gruppe ist eine nachhaltige Entwicklung von strategischer Bedeutung: https://www.cmacgm-group.com/api/sites/default/files/2024- 02/CMA%20CGM_Rapport%20RSE%202023_EN_Web%20(2).pdf Zu den unternehmensweit verfolgten Nachhaltigkeits-Programmen gehört u.a. das Programm "Acting for People". Im Rahmen dieses Programms fördert die CMA CGM- Gruppe unter anderem die Frauenquote im Management. Derzeit ist bei der Gesellschaft noch kein Aufsichtsrat gebildet worden und entsprechend liegt der Frauenanteil auch bei "Null". Die Bildung eines Aufsichtsrates wird weiterhin geprüft; die Umsetzung des Ergebnisses dieser Prüfung war ursprünglich bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 beabsichtigt. Sobald die entsprechenden Voraussetzungen zur Bildung eines Aufsichtsrates vorliegen, soll bis zur erstmaligen Bildung die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat zunächst "Null" betragen. Eine ggf. höhere Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und die Frist zur Erreichung dieser Zielgröße sollen erst im Zusammenhang mit der erstmaligen Bildung festgelegt werden. Sie ist insbesondere davon abhängig, wie viele Mitglieder letztlich tatsächlich in den noch zu bildenden Aufsichtsrat berufen werden. Sie ist ferner davon abhängig, welche geeigneten Kandidat*innen für die erstmalige Besetzung des noch zu bildenden Aufsichtsrats gefunden werden können. Der Frauenanteil in der Geschäftsführung der Gesellschaft liegt derzeit bei "Null", da die aktuellen, wie auch die inzwischen ausgeschiedenen Geschäftsführer jeweils männlich sind bzw. waren. Die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung beträgt "Null" und soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 nicht angepasst werden, da zur Erfüllung der Zielgröße von 30 % eine Erweiterung des Geschäftsführungsgremiums um zwei Frauen oder ein Ersatz der aktuell männlichen Geschäftsführer durch mindestens eine Frau erforderlich wäre. Eine Erweiterung des Geschäftsführungsgremiums ist derzeit aber nicht geplant. Ebenso wenig ist eine Neu- bzw. Umbesetzung der bestehenden Geschäftsführung beabsichtigt. In den ersten beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung (d.h. zweite und dritte Führungsebene) liegt die Frauenquote zum 31. Dezember 2023 bei 18 % (Vorjahr 21 %). Diese Frauenquote soll als Zielgröße bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 zumindest nicht unterschritten werden. Die Erfüllung der gesetzlichen Frauenquote in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung von 30 % wird bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 angestrebt. Zu den konzernweiten Maßnahmen zur Förderung der Frauenquote sind verschiedene Programme eingerichtet.
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Diese Angaben sind nicht Prüfungsgegenstand der Abschlussprüfung
Frankfurt am Main, den 5. August 2025 CEVA Logistics GmbH Die Geschäftsführung Rafal Krajewski Vincent Olivier Gerad Malhaire Sascha König-Peters Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 2.10.2025 festgestellt. |
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