Argo Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Krattenmacher seit 18.1.2023 | Prokura |
Robert Hellwig seit 18.1.2023 | Geschäftsführer |
Carolin Wendel seit 17.3.2022 | Prokura |
Oliver Carmincke seit 28.4.2020 | Prokura |
Karl Johannes Bloch seit 11.10.2018 | Prokura |
Joachim Hienstorfer seit 11.10.2018 | Prokura |
Ralf Schulz seit 16.12.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Diehl Aviation Gilching GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diehl Aviation Gilching GmbHGautingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des UnternehmensDie Diehl Aviation Gilching GmbH mit ihren Standorten Gilching und Dresden war im Jahr 2022 als Systemzulieferer für zivile Luftfahrzeuge, militärische Luftfahrzeuge sowie Schienenfahrzeuge und als Kundendienstleister tätig. Das Unternehmen produziert Wasser-/Abwassersysteme, Kühlgeräte, Kraftstoffpumpen, Ventilatoren vorwiegend für die Luftfahrtindustrie, während die Rauchwarnsysteme sowohl für Flugzeuganwendungen als auch für Schienenfahrzeuge produziert werden. Daneben werden Kundendienstleistungen für diverse Fluggesellschaften erbracht. 2. Wirtschaftliches UmfeldKonjunkturelle Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum 2022 in Deutschland betrug preis- und kalenderbereinigt 1,9 % und lag damit unter dem Wert des Vorjahres (2,6 %). Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für den Euroraum insgesamt. Nach einem Wachstum von 5,3 % im Vorjahr hat sich dieses Jahr das Wachstum auf 3,5 % reduziert. Die großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien konnten allerdings im Vergleich zu Deutschland höhere Wachstumsraten erwirtschaften. Ähnlich präsentiert sich auch die Entwicklung der USA. Nach einem Anstieg von 5,9 % im Jahr 2021 war im Kalenderjahr 2022 nur noch ein Wachstum von 2,0 % zu verzeichnen. Diese Tendenz ist auch auf dem südamerikanischen Markt bemerkbar. Mexiko erreichte nach einem Wirtschaftswachstum im Vorjahr in Höhe von 4,7 % in diesem Jahr noch einen Zuwachs von 3,1 %. Brasilien konnte nach einem Wachstum von 5,0 % in 2021 nun ein Wachstum von 3,1 % verzeichnen. Auch die asiatische Wirtschaft ist 2022 nach einem Plus von 7,4% im Vorjahr auf ein Wachstum von 4,3 % gefallen. Das Wirtschaftswachstum in China fiel von 8,1 % auf nur noch 3,0 % in 2022 mit negativen Auswirkungen auf den weltweiten Handel. China litt unter den Lockdowns nach den COVID-19 Ausbrüchen in Beijing und anderen Metropolen, bevor die Regierung im Dezember Lockerungen und eine Aufhebung der Null-COVID-Strategie verkündete. Insgesamt konnte die globale Weltwirtschaft in 2022 um 3,4 % (VJ: 6,2 %) wachsen. In den kommenden beiden Jahren wird mit geringeren globalen Wachstumsraten von 2,9 % in 2023 und 3,1 % in 2024 gerechnet. Verantwortlich für diese Abschwächung sind der Anstieg der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und der Krieg Russlands in der Ukraine. Dieser Rückgang betrifft insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften, während die Schwellen- und Entwicklungsländer bereits in 2022 den vorläufigen Tiefpunkt erreicht haben und in Zukunft wieder stärker wachsen werden. Für 2023 und 2024 werden in Deutschland Wachstumsraten von 0,1 % bzw. 1,4 % erwartet. Der Euroraum insgesamt wird mit 0,7 % und 1,6 % eine ähnliche Tendenz zeigen. Die USA plant Wachstumsraten von 1,4 % und 1,0 %. Für die asiatische Wirtschaft wird mit einem deutlich höheren Niveau gerechnet, sodass in den beiden Folgejahren Wachstumsraten von 5,3 % und 5,2 % prognostiziert werden. (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook Update vom 30. Januar 2023) Entwicklung der Branche Die beiden größten Flugzeughersteller Airbus und Boeing konnten in 2022 sowohl im Auftragseingang als auch bei den Auslieferungen ein Wachstum verzeichnen. Airbus lieferte 661 Verkehrsflugzeuge (Vorjahr 611) aus und liegt damit leicht unter dem angestrebten Produktionsplan. Boeing erreichte 480 Auslieferungen (Vorjahr 340). Beim Auftragseingang nach Saldierung aller Stornierungen erreichte Airbus mit 820 Flugzeugen etwas mehr als Boeing mit 774 Flugzeugen. In Summe erhöhte sich der gemeinsame Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahresniveau geringfügig auf 11.817 Flugzeuge (Vorjahr 11.332). Airbus verbuchte nach Saldierung der Stornierungen Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 820 Flugzeugen. Der überwiegende Anteil betraf die A320 Familie mit 755 Bestellungen, sowie A220 mit 105 Bestellungen; außerdem 15 Maschinen des Typs A319 und 10 Maschinen des Typs A350. Der Typ A330 weist nach Stornierungen einen negativen Auftragseingang von 65 Maschinen aus. Bei den Auslieferungen lag Airbus mit 661 Flugzeugen über dem Vorjahreswert (611). Von den ausgelieferten Flugzeugen entfallen 53 Maschinen auf die A220-Familie, 510 Maschinen auf die A320-Familie, 32 Flugzeuge auf den Typ A330, 6 Flugzeuge auf den Typ A319 und 60 Flugzeuge auf den Typ A350.
Quellen: https://www.airbus.com/en/newsroom/press-releases/2023-01-airbus-reports-2022-commercial-aircraft orders- and-deliveries vom 31.01.2023 *) Nach Abzug zweier Flugzeugverkäufe, deren Transfer aufgrund der internationalen Sanktionen gegen Russland nicht möglich war Boeing konnte den Auftragseingang mit 774Flugzeugen gegenüber dem Vorjahr (535) deutlich erhöhen. Das größte Auftragsvolumen mit 561 Maschinen wurde beim Typ B737 erreicht. Mit 31 Maschinen bei der B767, 68 Flugzeugen bei der B777 und 114 Flugzeugen bei der der B787 ist das Auftragsvolumen in jedem Programm gestiegen. Bei den Auslieferungen erreichte Boeing mit 480 Verkehrsflugzeugen eine Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 140 Auslieferungen. Es wurden 387 Flugzeuge vom Typ B737, 5 vom Typ B747, 33 von der B767, 24 von der B777 sowie 31 vom Typ B787 Dreamliner ausgeliefert.
Quellen: https://boeing.mediaroom.com/2023-01-10-Boeing-Reports-Commercial-Orders-and-Deliveries-for-2022 3. GeschäftsentwicklungUmsatz- und Auftragseingang Die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2022 verlief aufgrund einer Erholung in der Luftfahrt insgesamt positiv. Der Umsatz lag mit TEUR 88.253 um TEUR 19.057 über dem Vorjahresniveau und rund EUR 10 Mio. unter der Prognose. Der Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen bedingt durch die schrittweise Erholung der Luftfahrt durch die Beendigung der Covid-19-Pandemie. Im Vergleich zum Plan waren insbesondere die geringeren Umsätze bei Airbus Single Aisle, A350 und Bombardier ausschlaggebend. Die Umsätze verteilen sich auf das Inland mit einer Quote von 47 % und Ausland von 53 %. Der Auftragsbestand zum 31.12.2022 beträgt TEUR 43.028 (Vorjahr: TEUR 26.765). Der Auftragseingang belief sich auf TEUR 104.572 (Vorjahr: TEUR 78.883). Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme betrug TEUR 86.820 per 31.12.2022 und lag damit TEUR 564 über dem Vorjahr. Der Anstieg der Vorräte in Höhe von TEUR 8.049 gleicht sich im Wesentlichen mit geringeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 7.156, bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag, aus. Das Eigenkapital betrug TEUR 12.190, was einer Eigenkapitalquote von 14,0 % entspricht. (Vorjahr 14,1 %). Die Gesellschaft nimmt am Finanzpool der Diehl-Gruppe teil, d.h. Guthaben werden täglich an die Diehl Stiftung & Co. KG abgeführt und erforderliche kurzfristige und langfristige Darlehen werden ebenfalls darüber beschafft. Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR -9.047 resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Vorräte und einem Abbau der Rückstellungen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR 13.186. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -2.858. Der Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2022 erhöhte sich entsprechend um TEUR 1.281 auf TEUR 4.990. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz und das Ergebnis vor Ertragsteuern. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag aufgrund geringerer Umsatzerlöse bei Single Aisle, A350 und Bombardier und gestiegener Rohstoffkosten mit TEUR 1.268 unter den Erwartungen und über dem Vorjahr (TEUR -10.156). Die Ergebnisverbesserung gegenüber Vorjahr konnte durch Einsparmaßnahmen und eine nachhaltige Markt- und somit auch Umsatzerholung nach der Covid19-Pandemie erreicht werden. Die Materialquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug 51 % (Vorjahr 56 %). Die Aufwendungen für Personal sind auf TEUR 31.975 nach TEUR 31.318 im Vorjahr leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich leicht von TEUR 13.888 auf TEUR 13.739. Investitionen Die Investitionen betrugen im Berichtszeitraum TEUR 3.284. Investiert wurde in Ersatzbeschaffungen für Maschinen, Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in neues Test-Equipment. Forschung und Entwicklung Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 14.280 (Vorjahr TEUR 12.021). Im Bereich Technologie & Innovation hat Diehl Aviation Gilching GmbH im Jahr 2022 an verschiedenen Förderprojekten gearbeitet. Es sind die im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms der Bundesregierung (LuFo) und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Verbundprojekte. Im Bereich Entwicklung lag der Schwerpunkt der Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Water Management, Air Management und Fire Protection. Produktion und Beschaffung Die Entwicklung im Bereich Produktion war im Jahr 2022 geprägt durch die Anpassung der Kapazitäten an die Covid-19-Auswirkungen. Die Konzentration der Fertigung auf strategische Kompetenzen an den Standorten und die Modernisierung der Fertigungsmittel wurden weiter vorangetrieben. Im Rahmen der aktuellen Materialknappheit und den Lieferengpässen war es im abgelaufenen Jahr wichtig, die Rohstoffversorgung zu gewährleisten und die Abhängigkeiten zu minimieren. Im Jahr 2022 wurden verschiedene Optimierungsprojekte im Bereich Beschaffung einzeln und in Zusammenarbeit mit dem Teilkonzern realisiert. Personal- und Sozialbereich Das Unternehmen beschäftigte am Jahresende 2022 438 Arbeitnehmer. Dies bedeutet gegenüber der Vorjahreszahl von 423 einen Aufbau von 15 Personen. Der Anteil der Auszubildenden umfasste in Summe 14 Personen. Angaben zur Frauenquote Für die Gesellschaft wird das Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in den oberen Managementebenen zu erhöhen und aktiv die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen zu fördern. Mit verschiedenen Maßnahmen arbeiten wir konsequent daran eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch in Führungspositionen zu ermöglichen, was wir als Voraussetzung zur langfristigen Zielerreichung sehen. Unsere strategische Personalplanung baut zunächst darauf auf, durch geeignete Rekrutierungen und interne Förderungsmaßnahmen den Frauenanteil in den vorgelagerten Managementebenen zu erhöhen, um mittelfristig mehr interne weibliche Kandidaten für obere Managementebenen gewinnen zu können. Wir planen deshalb bis zum 30.06.2027 mit einer Erhöhung des Frauenanteils in der Leitungsebene 1 auf 25 % und auf Leitungsebene 2 auf 10,5 % entsprechend § 36 GmbHG. Die festzulegende Zielgröße der §§ 52 (2) und 36 GmbHG beträgt bis 30.06.2027 (mit Ausnahme von Leitungsebene 1: 25 % und Leitungsebene 2: 10,5 %) 0 %. Sollten bis zum 30.06.2027 Abgänge in oder eine Erweiterung der Geschäftsführung erfolgen, wird alles daran gesetzt von der zunächst unveränderten Zielgröße von 0 % abzugehen und den Frauenanteil zu erhöhen. 4. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungPotenzielle Unternehmensrisiken werden in den regelmäßigen Leitungsrunden mit der Geschäftsleitung und den Führungskräften des Unternehmens besprochen. Sofern bestehende Risiken bilanzierungsfähig waren, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Risiken Bestehende Gefährdungspotentiale werden bei der Risikoidentifizierung den Einzelrisikotypen Marktrisiko, Finanzrisiko und operatives Risiko zugeordnet. Die Bewertung des Marktrisikos wird im Rahmen einer Umsatzvorschau vorgenommen. Hier wird auf der Absatzseite eine Vorschau mit den geplanten Werten für das laufende Geschäftsjahr abgeglichen. Die Diehl Aviation Gilching GmbH bleibt weiterhin von der Entwicklung ihrer Großkunden abhängig. Im Bereich der Fremdwährungsrisiken wird aufgrund der Abhängigkeit vom US-Dollar - wie in der Vergangenheit bereits geschehen - das Risiko über diverse Sicherungsgeschäfte abgesichert. Ein Teil ist durch "natural hedging" abgesichert, indem gezielt Lieferanten in US-Dollar abgerechnet werden, so dass die Einnahmen aus dem Umsatz in US-Dollar ohne Währungsschwankungen an die Lieferanten weitergeleitet werden können. Der restliche US-Dollar-Überschuss wird über Termingeschäfte abgesichert. Dabei setzt das Unternehmen Devisentermingeschäfte ein. Trotz interner Maßnahmen zur Gewährleistung von Produktqualität und Produktsicherheit kann nicht ausgeschlossen werden, dass Schäden bei Kunden oder Endverbrauchern verursacht werden. Um Produkthaftungsfälle zu vermeiden, wird mit Qualitätssicherungsmaßnahmen gearbeitet. Eine Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung deckt zudem entstehende Schäden partiell ab. Im Bereich Supply Chain bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Rohstoffversorgung, da aufgrund von geringeren Stückzahlen z.B. im Vergleich zu Automotive, der Fokus der Lieferanten bei anderen Abnehmern liegt. Während sich im vergangenen Jahr die Auftragsbücher wieder gefüllt haben, gibt es bei Unternehmen zunehmende Material- und Lieferengpässe. Drastisch zugenommen haben die Knappheiten von Halbleiterkarten und Elektronik-Komponenten. Die Knappheit und die hohe Inflation sorgen für höhere Preise, die sich im Ergebnis auch auf die Endprodukte auswirken können. Diese Risiken werden laufend überwacht und beurteilt, um notwendige Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Gesellschaft befindet sich in einer angespannten Liquiditätssituation, zumal die Folgen der bestehenden Krisen noch nicht abschließend beurteilt und bewertet werden können. Es bestehen aus heutiger Sicht jedoch ausreichende Kreditlinien, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Mit dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt, ist mit dem Austritt älterer und erfahrener Mitarbeiter ein enormer Verlust von Wissen, Können und Erfahrung verbunden. Um diesen Verlust zu vermeiden ist ein Wissenstransfer durch adäquate Maßnahmen sicherzustellen. Die zu erwartenden Auswirkungen der oben beschriebenen Risiken stufen wir insgesamt als moderat ein. Chancen Die unterschiedlichen in- und externen Einflussfaktoren auf die Gesellschaft enthalten nicht nur Risiken, sondern eröffnen auch Chancen für die Unternehmensentwicklung. Hier ist eine zu erwartende langfristig positive Entwicklung des weltweiten Luftverkehrsaufkommens nach der Pandemie zu nennen. Chancen bieten darüber hinaus neue Geschäftsfelder, wie z.B. die Notsauerstoffversorgung, Touchless-Features sowie Weiterentwicklungen der bestehenden Produktpalette. 5. PrognoseberichtDas Wachstum im Luftverkehr ist durch die Corona-Pandemie nachhaltig verlangsamt. Für das Jahr 2023 wird mit einer weiteren Stabilisierung des zivilen Flugzeugmarktes und infolgedessen mit moderat steigenden Umsätzen gerechnet. Die Gesellschaft geht allerdings, insbesondere bedingt durch einen ungünstigeren USD-Sicherungskurs, von einem leicht geringeren Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr aus.
Gauting, den 03.02.2023 Harald Mehring Robert Hellwig Albert Beer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Handelsregister B des Amtsgerichts München, HRB 405661. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes, sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Euro (EUR) angegeben. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeVon den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z.B. aufgrund der Laufzeit von Nutzungsrechten, ergibt. Die Bilanzierung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen. Die Nutzungsdauer beträgt 15 Jahre. Die über 5 Jahre liegende Nutzungsdauer ist im Wesentlichen durch die aktuelle Ertragslage der erworbenen Produktgruppen und die langen Lebenszyklen der betroffenen Flugzeugprogramme begründet. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen für Neuinvestitionen ab 2010 linear. Investitionen vor 2010 werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten, nach der degressiven oder linearen Methode abgeschrieben. Bei Mehrschichtbetrieb werden entsprechend erhöhte Abschreibungen vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungszeiten betragen bei Gebäuden 25 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 15 Jahre und bei anderen Anlagen und BGA zwischen 8 und 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250 EUR bis 800 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Sie enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten für Material und Fertigungslöhne auch anteilige Gemeinkosten. Steuerlich nicht aktivierungspflichtige Kosten werden nicht angesetzt. Abwertungen für Lagerbestands- und Verwertbarkeitsrisiken werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Soweit im Zeitpunkt der Bilanzerstellung Abwertungserfordernisse wegen im Erlös nicht voll gedeckter Selbstkosten erkennbar sind, werden zur verlustfreien Bewertung entsprechende Abschläge vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Daneben werden bei Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und allgemeine Kreditrisiken sowie Kosten der Einziehung von Forderungen durch Pauschalwertberichtigungen in angemessenem Umfang berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen, die voraussichtlich erst nach einem Zeitraum von 12 Monaten eingehen, werden mit dem Barwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Den Berechnungen werden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt entsprechend dem von der Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegten Zinssatz von 1,79 % p.a. Die Rentendynamik wird mit 2,10 % p.a. und der Anwartschaftstrend mit 1,00 % angenommen. Es kommen unternehmensindividuelle Fluktuationsannahmen zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 7-jährigen Marktzins entsprechend § 253 Abs. 2 und Abs. 6 S. 3 HGB beträgt TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 169). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bewertungsstichtag für die Umrechnung fremder Währungen ist bei Anlagegütern grundsätzlich der Tag der Anschaffung, bei Forderungen bzw. Verbindlichkeiten der Entstehungstag. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Im Rahmen einer konzerneinheitlichen Risikomanagementstrategie werden Währungsrisiken grundsätzlich abgesichert. Bewertungseinheiten werden entsprechend § 254 HGB gebildet und dokumentiert. Bei Deckung mit Termingeschäften erfolgt die Bewertung mit den entsprechenden Sicherungskursen. Forderungen und Verbindlichkeiten in gleicher Währung mit annähernd gleicher Laufzeit, werden, soweit sie sich betragsmäßig decken, zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit von als Makro-Hedge eingestuften Bewertungseinheiten im Rahmen der Sicherung von Währungsrisiken wird auf Basis eines angemessenen Risikomanagementsystems prospektiv und retrospektiv mittels Critical Terms Match Methode nachgewiesen und kontinuierlich auf Basis von Risikoberichten überprüft. Darüber hinaus erfolgt zu jedem Abschlussstichtag eine rechnerische Ermittlung des ineffektiven Teils der Sicherungsbeziehung. Dabei werden die Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts einander gegenübergestellt. Im Falle eines Überhangs der negativen Wertänderungen über die positiven (ineffektiver Teil der Bewertungseinheit) werden in Höhe dieses negativen Überhangs Rückstellungen gebildet. Die unrealisierten Gewinne und Verluste aus dem effektiven Teil gleichen sich vollständig aus und werden weder bilanziell noch ergebniswirksam erfasst (Einfrierungsmethode / kompensatorische Bewertung). 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.320 (Vorjahr: TEUR 708). Gegenüber Gesellschaftern bestehen keine Forderungen (Vorjahr: TEUR 10.170). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistung, Vertragsstrafen, ausstehende Eingangsrechnungen und Restrukturierung. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und die Aufgliederung der einzelnen Verbindlichkeitsposten nach ihrer Restlaufzeit sind in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 685 (Vorjahr: TEUR 833). Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.268 (Vorjahr: TEUR 0), diese sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Die Gesamtsumme der gewährten Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten beträgt TEUR 3.000. Dieser Betrag umfasst im vollen Umfang durch Grundpfandrechte gesicherte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 489 (Vorjahr: TEUR 362) enthalten. Latente Steuern Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages werden keine aktiven und passiven latenten Steuern ausgewiesen. Devisentermingeschäfte und Bewertungseinheiten Für seine Geschäftstätigkeit setzt das Unternehmen Terminkontrakte ein, um die Risiken im Zusammenhang mit Währungsschwankungen zu bewältigen, die sich zwischen dem Abschlusstag und dem Erfüllungstag ergeben. Die Devisentermingeschäfte schließt die Gesellschaft mit der Diehl Stiftung & Co. KG ab. Diese wiederum schließt geeignete, im Wesentlichen betrags- und fristengleiche Kontrakte mit Banken. Der Einsatz dieser Kontrakte erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt internen Kontrollen und bleibt auf Absicherung der Geschäftsvorfälle in Fremdwährung beschränkt. Das Nominalvolumen und die Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar: Alle Beträge in TEUR (mit 2 Dezimalstellen)
Das Nominalvolumen ist die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzgeschäfte. Der Marktwert von Devisen- und Warentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Terminwertes für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Terminwert (Mark-to-Market Methode). Zum Bilanzstichtag wurden alle Devisentermingeschäfte in Bewertungseinheiten einbezogen. Diese decken Risiken zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3.810 ab. Gegenläufige Wertänderungen und Zahlungsströme dieser Grund- und Sicherungsgeschäfte werden sich im Wesentlichen bis Oktober 2025 voraussichtlich in voller Höhe ausgleichen. Die in den Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte unterliegen demselben Risiko. Entsprechend ist zu erwarten, dass sich die gegenläufigen Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte in der Zukunft für das jeweils gesicherte Risiko vollständig ausgleichen. Die prospektive Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag mittels der "Critical-Terms-Match-Methode" festgestellt. Dabei wird sichergestellt, dass die wertbestimmenden Faktoren (Nominalwert, Laufzeit, Währung) bei Grundgeschäft und Sicherungsinstrument übereinstimmen. Die einzelnen Hedge-Beziehungen werden daher jeweils über die gesamte Sicherungsperiode als wirksam eingestuft. Gleiches gilt für die rückwirkende Ermittlung der bisherigen Wirksamkeit, auch hier wird mittels Critical-Terms-Match-Methode nachgewiesen, dass alle wertbestimmenden Faktoren zwischen dem abgesicherten Teil der Grundgeschäfte und dem absichernden Teil der Sicherungsinstrumente übereinstimmen. In diesen Fällen kann keine bilanziell relevante Unwirksamkeit bezogen auf die Bewertungseinheiten entstehen. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen betreffen die geplanten kundenseitig übermittelten Produktionspläne für Serienprodukte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.491 verteilen sich wie folgt:
Sie betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen für Gebäude, Kraftfahrzeuge und Bestellobligo. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsätze werden sowohl in der zivilen Luftfahrt (93 %), im Bereich Bahn (3 %) als auch im Wehrbereich (4 %) zum einen durch Geräte- und Systemlieferungen (63 %) und zum anderen durch Kundendienstleistungen (37 %) erzielt. Der Exportanteil beträgt 53 %, wovon 17 % in der EU, 13 % in Asien und 14 % in Nordamerika erzielt wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 912 (Vorjahr: TEUR 1.502). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.009 (Vorjahr: TEUR 754). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 204). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 6). Im Geschäftsjahr sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 55) angefallen. Die sonstigen Steuern sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Periodenfremde Erträge entstanden in Höhe von TEUR 2.838 (Vorjahr: TEUR 2.474), die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. 5. Sonstige AngabenMitarbeiter
Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt aufgrund der Angabe im Konzernabschluss der Diehl Aviation Holding GmbH, Nürnberg. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Diehl Verwaltungs-Stiftung, Nürnberg, für den größten Kreis von Unternehmen und in den Konzernabschluss der Diehl Aviation Holding GmbH, Nürnberg, für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht und im Unternehmensregister bekannt gemacht. Geschäftsführung
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Zwischen den Geschäftsführern und der Gesellschaft bestehen keine Dienstverhältnisse. Bezüge und Kredite an Organe Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer sowie Ruhegehälter und Pensionsrückstellungen von ehemaligen Geschäftsführern wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. NachtragsberichtZwischen dem Bilanzstichtag 31.12.2022 und dem Datum, an dem der Jahresabschluss 2022 aufgestellt wurde, sind bei der Gesellschaft darüber hinaus keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten.
Gauting, den 03.02.2023 Robert Hellwig Albert Beer Harald Mehring Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Diehl Aviation Gilching GmbH, Gauting Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diehl Aviation Gilching GmbH, Gauting, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diehl Aviation Gilching GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. April 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Postenrieder, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 21. Juli 2023 festgestellt. |
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