Kratzert`s International Moving GmbH
Selbe AdresseUmzugstransporte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Gutbub seit 23.1.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Warkentin seit 16.3.2021 | Geschäftsführer |
Dirk Mahler seit 16.3.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kistler Beteiligungs-gesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kistler Beteiligungsgesellschaft mbHSindelfingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Wirtschaftsjahr 2022der KISTLER Beteiligungsgesellschaft mbH, SindelfingenA. Grundlagen des Konzerns1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern der KISTLER Beteiligungsgesellschaft mbH besteht aus insgesamt acht Einzelgesellschaften und ist wie folgt strukturiert:
KISTLER ist ein weltweit führendes Unternehmen für dynamische Messtechnik zur Erfassung von Druck, Kraft, Drehmoment und Beschleunigung. Als erfahrener Entwicklungspartner mit einer einzigartigen Sensortechnologie ermöglicht KISTLER seinen Kunden, ihre Produkte und Prozesse zu optimieren und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Aus der an Märkten orientierten Organisation wurde ab 2021 eine nach Kundensegmenten ausgerichtete in 5 Organisationseinheiten (OEs) gegliederte Struktur. Diese wird getragen von 4 übergreifenden Plattformen Produktion & Logistik, Service, Technologie und Support. Die OE 1 - Business Incubator - bietet ein unternehmerisches Umfeld, in dem sich kleine Bereiche, Start-ups oder ausgelagerte Anwendungen entwickeln. Die OE 2 - Components - vereint die Bereiche Biomechanics, Test & Measurement und eBusiness. Die OE 3a - Advanced Products - betreut Bestandskunden in den traditionellen Märkten wie z. B. Kunden aus Automobil-, Motor- und Zulieferindustrie, während sich die OE 3b - Integrated Products - auf heutige Nischenmärkte mit großen Wachstumspotenzialen fokussiert. Die OE 4 - Integrated Solutions - bündelt das Expertenwissen der Gruppe im kundenspezifischen Anlagenbau. Die Organisationseinheit OE 5 - Digital Solutions - wurde neu geschaffen und beschäftigt sich mit komplexen Kundenanforderungen auf der Grundlage der neuesten digitalen Technologien. Die Kistler Instrumente GmbH (KDE) verkauft weiterhin alle Produkte der nationalen und internationalen Produktionsstandorte der KISTLER Gruppe in Deutschland. Der Vertrieb im Ausland erfolgt hauptsächlich über eigene Sales Center (Schwestergesellschaften). Der Teilkonzern in Deutschland beheimatet neben dem Vertrieb auch Produktionseinheiten, deren Produkte über die Schwestergesellschaften im Ausland an die lokalen Märkte vertrieben werden. Im September 2021 veröffentlichte die KISTLER Gruppe Ihren Entscheid, sich aus dem in Aachen angesiedelten MES-Business zurückzuziehen. Die Kistler Aachen GmbH i.L. wurde planmäßig zum Jahresende 2022 liquidiert. Im Zuge dieser Liquidation wurde der zum Bilanzstichtag noch verbliebene Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 0,4 Mio. EUR in voller Höhe außerplanmäßig abgeschrieben. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 hat Kistler den Teilbetrieb des Dummy-Business der Kistler Instrumente GmbH am Standort Heidelberg auf die KTD - Kistler ATD GmbH - abgespalten. Die Gesellschaft ist weiterhin Bestandteil des Konsolidierungskreises des KISTLER Teilkonzerns in Deutschland, so dass diese Abspaltung aus Konzernsicht keine Auswirkungen hatte. 2. Forschung und Entwicklung Auch im Jahr 2022 richteten sich unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten unvermindert auf die Zukunftssicherung durch Realisierung von Innovationsprojekten. Die Entwicklungsschwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Sensorik und Digitalisierung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden dafür 7,4 Mio. EUR (Vorjahr: 8,3 Mio. EUR) aufgewendet. Die F&E-Quote ist mit 3,6% der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. B. Personal- und SozialbereichDer Mitarbeiterstamm lag im Jahresdurchschnitt bei 708 Mitarbeitern (i. Vj. 703 Mitarbeiter). Im November 2022 erfolgte die Erstzertifizierung unseres Management Systems für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz nach ISO 45001:2018 am Standort in Sindelfingen. Dies repräsentiert einen strategisch wichtigen Meilenstein, welcher systematisch fortlaufende Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ermöglicht und eine weitere wertvolle Ergänzung zum bestehenden Umwelt- und Qualitätsmanagement System darstellt. Ein Roll-Out der Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz Standards auf weitere Standorte der KISTLER Gruppe ist in Planung. Bis zum zweiten Quartal des Jahres 2022 war die Zusammenarbeit durch Homeoffice und Teamsplit geprägt, bevor sich die pandemische Situation lockerte und der Arbeitsrhythmus im "New Normal" wieder aufgenommen werden konnte. Das neue Arbeitsmodell in den Verwaltungsbereichen ermöglicht eine individuell angepasste Mischung aus Präsenz- und mobiler Arbeit. Präsenzveranstaltungen an allen Standorten stärkten das soziale Miteinander, hervorzuheben sind hier die Back to Work Party aller Standorte im Sommer des Jahres sowie die Jahresabschlussfeier im Dezember. Am Jahresende feierten erstmalig alle Mitarbeitenden aus dem deutschsprachigen Raum gemeinsamen in Winterthur den Abschluss des Jahres - im Rahmen dieser Feierlichkeit wurden drei neu geschaffene Kistler Awards für außergewöhnliche Leistungen verliehen. Der Cut the Carbon Award - für außerordentliche Initiativen zur Förderung unserer Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag, der Culture and Spirit Award - für vorbildliche Umsetzung der "Cornerstones" und der Crystal Award - die höchste Wertschätzung für eine herausragende Leistung im Jahr 2022. Maßgeblich getragen vom Corporate Bereich Learning & Development werden jährlich geplante Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Webinars, virtuelle Trainings und E-Learnings haben in der Zwischenzeit einen festen Platz neben den wiederaufgenommenen Präsenzschulungen etabliert. Nur durch den außerordentlich hohen und tatkräftigen Einsatz und die hohe Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden konnte das Betriebsergebnis erreicht werden, wofür die Konzernleitung allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Anerkennung ausspricht. C. UmweltschutzWeder von unseren Handelswaren noch von unseren Fertigungsprodukten gehen Umweltrisiken aus. Umwelt und Nachhaltigkeit sind weltweit zentrale Themen und auch in der KISTLER Gruppe ist Umweltschutz ein fester Bestandteil der Firmenphilosophie und wird aktiv von den Mitarbeitenden gelebt. Der Standort Sindelfingen kann als erster Standort der KISTLER Gruppe ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 als Teil des Integrierten Managementsystems (IMS) vorweisen. Es ergänzt das Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015 und wirkt sich so unmittelbar und nachhaltig auf Abläufe und Prozesse des Standortes aus. Im Jahr 2022 veröffentlichte die KISTLER Gruppe erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht - die Nachhaltigkeitsstrategie der KISTLER Gruppe wird seit Anfang 2022 von der neu geschaffenen Position des CSR - Sustainability Manager - verantwortet und auf Gruppenebene strategisch weiterentwickelt. Das Hauptziel lautet zunächst: Bis 2025 produziert die Kistler Gruppe an allen Produktionsstandorten in Deutschland CO 2 -neutral gemäß den Emissionskategorien 1 und 2 des "Greenhouse Gas Protocol". Mit der Aussage "Nachhaltigkeit ist messbar - wir tragen die Verantwortung für Mensch und Umwelt mit" unterstreichen wir, dass es uns vor allem darauf ankommt, nachvollziehbare und belastbare Ergebnisse zu liefern. D. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen. Während sich die COVID-19-Pandemie allmählich abschwächte, prägten die Folgen des Russland-Ukraine-Kriegs in Europa die konjunkturelle Entwicklung 2022 maßgeblich. Liefer- und Materialengpässe beschäftigten die deutsche Wirtschaft anhaltend, während massive Preissteigerungen speziell im Bereich der Energieversorgung als Folge des Angriffskriegs in der Ukraine erschwerend hinzu kamen. Dies hatte zur Folge, dass auch die Verbraucherpreise beispielsweise für Lebensmittel massiv anstiegen. Trotz der oben erwähnten Folgen, flankiert von einem anhaltenden Fach- und Führungskräftemangel, hat sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behauptet. Im Vergleich zum Jahr 2019 - vor der Pandemie - war das BIP 2022 um 0,7 % höher. [Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023] Traditionell ist KISTLER mit bis zu 70% seiner Umsätze in der Automobil- und Zulieferbrache tätig. Die Automobilindustrie befindet sich in einem historischen Transformationsprozess, klimaneutrale Mobilität und die Folgen von Pandemie und Krieg in Europa stellen die Branche vor großen Herausforderungen. Milliardenschwere Investitionen wurden im Jahr 2022 getätigt, damit die Trendwende gelingt. Trotz der angespannten Lage stieg der Umsatz aus Inlandsproduktion im Jahr 2022 um 23%, teilwiese inflationsgetrieben und maßgeblich aus Exporterlösen mit Ländern außerhalb der Eurozone. [Quelle: VDA e.V. "Marktentwicklungen - Automobilindustrie in Deutschland erzielt deutliches Umsatzplus" vom 20. Juni 2023, Quelle: Statistisches Bundesamt] Auch der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland zeigte sich im Jahresverlauf 2022 trotz der bekannten Herausforderungen solide. Während in den ersten drei Quartalen noch Zuwächse bei den Aufträgen erzielt werden konnten, kippte anschließend die Nachfrage nach Investitionsgütern. [Quelle: VDMA e.V. "Deutliches Minus zum Jahresabschluss" - Pressemitteilung vom 2. Februar 2023] Liefer- und Materialengpässe - hier vor allem Stahl und Elektronik - verschärften sich zu Jahresbeginn, was teilweise zu Preiserhöhungen und Brokerkosten führte. Der Fachkräftemangel lag 2022 auf einem Rekordniveau und hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. [Quelle: IW (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.) - KOFA Kompakt 02/2023: Jahresrückblick 2022 Fachkräftesituation angespannter denn je, vom 17. April 2023] 2. Geschäftsverlauf Hohe Inflation und wirtschaftliche Schwächephasen prägten das Jahr 2022 in großen Teilen. Obwohl sich die Pandemie nachhaltig abschwächte, erreichten die nun folgenden wirtschaftlichen Auswirkungen und der Krieg in Europa auch die deutschen Unternehmen - massive Energiepreisesteigerungen, zusätzliche Störungen der Lieferketten und Sanktionen flankiert von Fachkräftemangel erforderten neue Maßnahmenpläne. Innerhalb der KISTLER Gruppe war das Jahr geprägt von der Sicherstellung der Lieferketten, insbesondere im Bereich der Elektronikkomponenten. KISTLER selbst begegnete den vielfach gestörten Lieferketten mit geschickter Bevorratung durch eine eigens eingerichtete globale Task Force, sodass Lieferversprechen eingehalten werden konnten. Insgesamt gelang es KISTLER, das Jahr 2022 mit einem zufriedenstellenden Wachstum abzuschließen. Im Wirtschaftsjahr 2022 stieg der EBITDA um 5,5 Mio. EUR auf 18,8 Mio. EUR. Das Konzernjahresergebnis stieg von -3,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 2,1 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das Konzernergebnis beträgt damit ungefähr 1 % der Umsatzerlöse und liegt damit innerhalb der im Konzernlagebericht des Vorjahres prognostizierten Bandbreite. 2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Insgesamt verlief das Jahr 2022 für KISTLER in Deutschland gut. Die im Konzernlagebericht des Vorjahres geäußerte Erwartung eines Umsatzanstiegs von bis zu 5 % konnte deutlich übertroffen werden: Die konsolidierten Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr um knapp 16,6 % und erreichten 207 Mio. EUR (Vorjahr knapp 178 Mio. EUR). Der Auftragseingang lag über den Erwartungen, der Trend der überraschend hohen Auftragseingänge noch Ende 2021 setzte sich in 2022 fort. Diese Entwicklung war auf ein deutlich erhöhtes Sicherheitsbedürfnis unserer Kunden aufgrund des anhaltenden Drucks auf die Lieferketten zurück zu führen, so dass die Kunden ihre Aufträge aufgrund des hohen Drucks in den Lieferketten sehr frühzeitig platzierten. Die strategische Planung war für das Jahr 2022 war vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftslage herausfordernd. Zum Jahresende war somit ein erhöhter Auftragsbestand zu verzeichnen. Zur Sicherung der Produktion wurden auch bei KISTLER in Deutschland zunehmend Lagerbestände aufgebaut. 2.2 Produktion und Beschaffung Konzernintern werden Produkte und Dienstleistungen von der Gesellschaft Kistler Instrumente AG, Winterthur (CH), sowie der Kistler Instruments Corporation, Amherst (USA), bezogen. Die Lieferbereitschaft unserer Produktionsgesellschaften war in Anbetracht der Lieferengpässe am Markt insgesamt zufriedenstellend. Die Lieferfähigkeit der Gruppe wurde im Jahresverlauf teilweise durch Materialengpässe im Bereich der Elektronik eingeschränkt. Eine Task Force sowie geschickte Bevorratung von Elektronikkomponenten ermöglichte, dass Lieferversprechen gegenüber Kunden regelmäßig eingehalten werden konnten. Der hohe Auftragsbacklog konnte trotzdem nicht im gewünschten Maß als Umsatz realisiert werden. Da die Gesellschaft Teile ihrer Einkäufe in Schweizer Franken tätigt, beeinflussen Schwankungen in den Beschaffungspreisen direkt das Ergebnis der Gesellschaft. Die Lieferbereitschaft und Lieferqualität der Gesellschaften der KISTLER Gruppe sowie externer Lieferanten im Jahr 2022 war im Wesentlichen gut. Preissteigerungen werden im üblichen Rahmen des Inflationsausgleichs erwartet. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme stieg um 17,1 Mio. EUR auf 155,1 Mio. EUR. In der Vermögensstruktur hat sich das Anlagevermögen um 8,4 Mio. EUR verringert. Die Abschreibungen - die sich aus laufenden Abschreibungen von 10,4 Mio. EUR und außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte von 0,4 Mio. EUR zusammensetzen - belaufen sich auf 10,8 Mio. EUR. Das Vorratsvermögen stieg um 19,4 Mio. EUR gegenüber Vorjahr (+ 63,2 %). Die Zunahme begründet sich im Wesentlichen durch den Anstieg im Auftragseingang. Jedoch resultiert der deutliche Anstieg auch aus gezielten Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit im Konzern in Form von langfristigen Abnahmeverpflichtungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen 2022 um 4,0 Mio. EUR. Nennenswerte Forderungsverluste gab es auch im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht. Der Anstieg begründet sich durch das Umsatzwachstum. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 11,9 Mio. EUR auf 15,9 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote sinkt leicht aufgrund um - 0,6 Prozentpunkte auf 17,5 % (Vorjahr 18,1 %). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sinken von 3,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR, dies umfasst Anzahlungen für kundenspezifischen Produkte und Lösungen aufgrund längerer Leistungserbringungszeiträume. Das Absinken begründet sich im Wesentlichen darauf, dass Material- und Lieferengpässe im Jahr 2022 besser unter Kontrolle waren und Lieferzeiten deutlich zurück gingen. Zur Finanzierung des Konzerns haben die Gesellschaften weiterhin Konzerndarlehen in Höhe von 81,4 Mio. EUR, welche im Vergleich zum Vorjahr (82,4 Mio. EUR) um -1,0 Mio. EUR getilgt wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen dennoch um 13,6 Mio. EUR auf 110,5 Mio. EUR, dieser Anstieg begründet sich durch das Umsatzwachstum. 3.2 Ertragslage Die konsolidierten Konzernumsätze stiegen um 29,5 Mio. EUR oder +16,6 % auf 207,2 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr erzielte die Gesellschaft außerordentlich hohe monatliche Auftragseingänge; teilweise angeheizt von der Bauteileknappheit orderten Kunden früher als erwartet. Die Materialaufwandsquote stieg deutlich auf 49,5 % (Vorjahr 46,4 %) der Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung). Preissteigerungen der Lieferketten und Brokerkosten für Unterstützung in der Materialbeschaffung konnten im Rahmen der generellen Preiserhöhung im Januar 2022 nur schleppend an den Markt weiter gegeben werden. Der Personalaufwand stabilisierte sich auf Vorjahresniveau, die Veränderung absolut liegt nur bei - 0,3 Mio. EUR (- 0,5 %). Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten war weitgehend konstant. Die Personalquote vom Umsatz sinkt deutlich und liegt mit 26,3 % aufgrund der Umsatzsteigerung wiederholt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (30,9 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 36,5 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (32,5 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Ausgaben für Entwicklungsdienstleistungen (+1,6 Mio. EUR), Währungskursverlusten (+0,9 Mio. EUR) und Kosten für die Personalbeschaffung (+0,9 Mio. EUR). Reisekosten und Marketingausgaben für Messen und Veranstaltungen liegen auch im dritten Jahr der Pandemie deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019. Das EBITDA steigt um 5,5 Mio. EUR oder 41,6 % auf EUR 18,8 Mio. Aufgrund der erzielten Ergebnisverbesserungen bei den meisten Konzerngesellschaften steigt auch der Steueraufwand um 1,8 Mio. EUR. Insgesamt schließen wir mit einem Konzernjahresergebnis in Höhe von 2,1 Mio. EUR (i. Vj. -3,3 Mio. EUR). 3.3 Finanzlage Die Finanzierung des Konzerns erfolgte fast ausschließlich über ausländische KISTLER-Konzernunternehmen. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt 17,5 % (i. Vj 18,1 %). Die Liquidität im Konzern war jederzeit gegeben, um alle finanziellen Verpflichtungen laufend und fristgerecht zu erfüllen. Bezugnehmend auf die Kapitalflussrechnung stiegen die flüssigen Mittel um knapp 4,0 Mio. EUR. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 9,1 Mio. EUR. Dem standen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit in Höhe von insgesamt - 5,1 Mio. EUR entgegen. Investitionen in Sachanlagevermögen wurden unter normalen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten getätigt und betrafen Ersatzbeschaffungen. Die regelmäßigen Investitionen im Geschäftsjahr 2022 wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. 3.4 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Wertschöpfung wird wesentlich durch die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter beeinflusst. Der um sich greifende Fachkräftemangel macht es nicht leicht, neue Talente am Markt zu finden. Umso wichtiger wird es auch in Zukunft sein, die Menschen selbst gezielt weiterzuentwickeln und die Fluktuation auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Im zurückliegenden Jahr wurden laufende Maßnahmen zum Arbeitsschutz aller Mitarbeiter umgesetzt. Die KISTLER Gruppe hat in 2022 erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. 3.5 Gesamtaussage Die Zielsetzung für das Jahr 2022 war unsicher und herausfordernd. Angesichts abklingender Pandemielage und Rekordauftragseingängen im Vorjahr 2021 wurden Prognosen und Jahresziele positiv angesetzt. Mit Beginn des Kriegs in Europa wurden Planungen hinlänglich negativ durch Inflation, Preissteigerungen und Diskussionen um Sicherheit der Energieversorgung beeinflusst. Unter Berücksichtigung der Herausforderungen des zurückliegenden Jahres ist das Jahresendergebnis durchaus als zufriedenstellend zu beurteilen. Im Vergleich zu 2021 wurde ein Umsatzwachstum erzielt: Der Umsatz blieb zwar hinter den Erwartungen zu Anfang des Geschäftsjahres 2022 zurück, hat aber die im Lagebericht des Vorjahres auf Basis der Entwicklung des ersten Halbjahres 2022 geäußerte, angepasste Erwartung einer Umsatzsteigerung von bis zu 5 % mit einem tatsächlichen Anstieg von 16,6 % deutlich übertroffen. Das EBITDA steigt um 41,6 % gegenüber Vorjahr. Die Gesellschaft geht mit einem sehr hohen Auftragsbuch in das neue Jahr. Lieferengpässe sowie auch Bauteileknappheit wurden durch eine hohe Bevorratung abgemildert. Preissteigerungen der Lieferketten konnten im Jahr 2022 nicht vollständig an den Markt weitergegeben werden. Gemeinsam mit dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel wird dies die große Herausforderung für das Jahr 2023, um Profitabilität im Einklang mit der Lieferfähigkeit einhalten zu können und die vollen Auftragsbücher auszuliefern. Laufende Prozessverbesserungen, Effizienzsteigerungen und auch die Gründung fokussierter Krisenstäbe konnten den Verlauf bisher abmildern, ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Stabilisierung. Die Materialverfügbarkeit sowie die Besetzung offener Stellen sind wesentliche Einflussfaktoren. KISTLER Deutschland stellt sich im kommenden Jahr erneut der großen Herausforderung, die gefüllten Auftragsbücher zu liefern. Die Kapitalkonsolidierung der in den zurückliegenden drei Jahren einbezogenen Tochterunternehmen führte zur Bilanzierung von wesentlichen immateriellen Werten und zieht auch weiterhin hohe Abschreibungsbelastungen von ungefähr 7 Mio. EUR p.a. nach sich. E. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht zur wirtschaftlichen Entwicklung Konjunkturprognosen für das Wirtschaftsjahr 2023 waren und bleiben unsicher; Inflation, steigende Zinsen und die weiterhin angespannte Lage auf dem Beschaffungsmarkt sind nur schwer planbar. Die Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer beziffern, sie hängen stark von der Dauer und der Intensität des Kriegs ab. Zu Beginn des Jahres 2023 erlebten wir zwei Quartale in Folge mit negativem Wirtschaftswachstum. Belastungen aus steigenden Verbraucherpreisen, steigender Inflation und Energiepreissteigerungen. Ungünstige Finanzierungsbedingungen sind deutlich spürbar. Gegenmaßnahmen der Regierung sind im Bereich des privaten Konsums spürbar, jedoch hat sich die konjunkturelle Grunddynamik in der Industrie abgeschwächt. Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor weiterhin in einer schwierigen Lage. Rückläufige Energiepreise auf den globalen Energiemärkten und eine nachlassende Inflationsdynamik lassen auf eine verhaltene konjunkturelle Erholung hoffen, trotz anhaltender Diskussionen um die gesunkene Standortattraktivität des Wirtschaftsraums Deutschland. (Quelle: BMWK "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2023", Pressemitteilung vom 14. Juni 2023) Die KISTLER Gruppe bewertet das wirtschaftliche Umfeld für 2023 als generell positiv jedoch herausfordernd, die Auftragsbücher sind gefüllt. Der Strukturwandel in der Automobilindustrie geht weiter, was eine Herausforderung für unser bestehendes Geschäft darstellt, aber auch eine große Chance für neue Anwendungen und Technologien bietet. Focus & Simplicity ist das Jahresmotto 2023 der KISTLER Gruppe, die strikte Einhaltung der Kostenbudgets steht im Fokus. Neue Innovationen für die Herausforderungen der Zukunft sollen langfristig das weitere Wachstum der KISTLER Gruppe absichern. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres liegt der Umsatz ca. 20 % über dem Vorjahr. Der Konzern geht davon aus, einen Teil des Auftragsbacklog aus dem Vorjahr im Jahr 2023 abbauen zu können. Jedoch ist eine deutliche Abkühlung am Markt spürbar. Daher liegt die erwartete Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr 2023 - abhängig von der weiteren Entwicklung der Materialknappheit und Wirtschaftslage - im Bereich von ca. 10 % gegenüber Vorjahr. Das Konzernergebnis ist aktuell positiv, die Erwartungen zum Jahresende betragen ein positives Jahresergebnis zwischen 5 % und max. 10 % des Konzernumsatzes. Der Fokus im operativen Geschäft wird weiterhin auf der Stabilisierung unseres Kerngeschäfts liegen, während in der neu gebündelten Plattform Corporate Technology strukturiert an zukunftsorientierten Innovationen geforscht und neue Lösungen entwickelt werden. KISTLER erwartet einen anhaltenden Kampf um qualifiziertes Personal, auf globaler Ebene sind HR Initiativen geplant, um Kistler auch in der Zukunft als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. 2. Chancen- und Risikobericht Weder zum Bilanzstichtag noch zum heutigen Zeitpunkt bestanden bzw. bestehen konkrete Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens hätten gefährden können bzw. gefährden könnten. Seit einigen Jahren verstärkt der allgemeine weltwirtschaftliche Trend unsere VUCA-Welt - volatility (Volatilität), uncertainty (Unsicherheit), complexity (Komplexität) und ambiguity (Mehrdeutigkeit) - und bringt schwierige Rahmenbedingungen mit sich, in denen sich auch der Konzern im kommenden Jahr erneut behaupten muss. Wirtschaftsindikatoren für die globalen Volkswirtschaften 2024 zeigen keine Entspannung, die Lage in China bleibt angespannt. Eine nach wie vor hohe Inflation in der EU - vor allem in Deutschland - verstärkt das Risiko einer technischen Rezession. Preissteigerungen können aufgrund des anhaltendem Kosten- und Wettbewerbsdrucks in allen Marktsegmenten und den gleichzeitig vorhandenen Kundenforderungen nach niedrigeren Preisen respektive höheren Nachlässen nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergegeben werden, niedrigere Margen sind die Folge. Zum heutigen Zeitpunkt erwartet die KISTLER Gruppe zwar eine langfristige Erholung der Märkte, jedoch wird sich die vollständige Erholung auf das Niveau von vor 2019 deutlich langsamer als nach der Wirtschaftskrise 2009 einstellen. Der größte Teil des Wareneinkaufs wird bei unseren langjährigen inländischen Lieferanten getätigt, weshalb keine Risiken aus weltpolitischen Handelskonflikten bestehen. Jedoch sind Engpässe in der Materialverfügbarkeit auch bei unseren langjährigen Lieferanten nicht ausgeblieben. Aufgrund der Fertigungsstruktur der Produktionsgesellschaften mit hohen Spezialisierungsgraden bestehen teilweise Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten. Die strategische Überwachung schwächt diese Abhängigkeiten ab, weitere Erfolge in der Etablierung von Second Source Lieferanten können kontinuierlich erzielt werden. Trotzdem beobachtet die KISTLER Gruppe die aktuellen Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten intensiv, die Lead Buyer sind angehalten die Entwicklungen engmaschig zu überwachen. Ein nicht unerheblicher Anteil am Wareneinkauf wird bei ausländischen KISTLER Produktionsgesellschaften in Fremdwährung (hauptsächlich in Schweizer Franken) getätigt. Einerseits können diese Produkte nicht ohne weiteres von konzernfremden Unternehmen bezogen werden, andererseits ist ein Währungsrisiko gegeben. Das Unternehmen ist aufgrund der soliden Finanzlage ausreichend mit liquiden Mitteln ausgestattet, eine verlässliche Liquiditätsplanung stellt zudem sicher, dass der Konzern seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit aus eigenen Mitteln nachkommen kann. Zur Absicherung stehen dem Konzern Finanzierungsmöglichkeiten über die KISTLER Gruppe in ausreichender Höhe zur Verfügung. 3. Gesamtaussage Mit einem anhaltend starken Focus auf Innovation stellt die KISTLER Gruppe nicht nur das langfristige Überleben sicher, sondern auch das zukünftige Wachstum des Unternehmens. Mit dieser Maßnahme in Kombination mit einem geschärften Kostenbewusstsein ist die KISTLER Gruppe gut gerüstet für den anhaltenden Strukturwandel und die anstehenden Herausforderungen. KISTLER bewertet die Megatrends rund um die neuen Mobilitätskonzepte, einem gesteigerten Umweltbewusstsein, der Digitalisierung und der anhaltenden bipolaren Welt mit globalen Krisen als relevant und richtet seine Strategie konsequent entlang dieser Megatrends aus. Die KISTLER Gruppe setzt weiterhin auf Wachstum: "Explore the future" signalisiert, KISTLER will die Welt von morgen langfristig und nachhaltig mitgestalten. Innovation ist die Voraussetzung für Fortschritt und das Vision Statement: "Innovators work with KISTLER" signalisiert Kunden und Mitarbeitenden, dass wir offen sind für neue Ideen und dass wir mit zukunftsorientierten Partnern zusammenarbeiten. 4. Risikobericht bezüglich Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt insgesamt über solvente Kunden, so dass Forderungsausfälle die Ausnahme sind. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditäts- und Finanzplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden auf Einzelgesellschaftsebene entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Konzerngesellschaften über ein adäquates Debitorenmanagement.
Sindelfingen, den 18. Dezember 2023 Rolf A. Sonderegger Thomas Kärcher Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022
Geänderter Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Der Konzernanhang wurde in Abschnitt "II. Konsolidierungskreis" hinsichtlich der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB geändert, da nicht alle befreiten Gesellschaften vollständig enthalten waren. I. Allgemeine AngabenDie Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH, Sindelfingen, ist im Handelsregister in der Abteilung B des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer 721058 eingetragen. Es wurden die Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in der jeweils gültigen Fassung angewandt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Unternehmensgruppe wird in den Konzernabschluss der Kistler Holding AG, Winterthur, Schweiz, einbezogen. II. KonsolidierungskreisDie in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden nachfolgend aufgeführt. Die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB werden von der Kistler Instrumente GmbH in Anspruch genommen. Die Kistler Remscheid GmbH, die Kistler Straubenhardt GmbH sowie die Kistler ATD GmbH nehmen die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch. Der Konsolidierungskreis stellt sich wie folgt dar:
Die Kistler Aachen GmbH i.L., Aachen, wurde mit Beschluss vom 19. November 2021 liquidiert. Die Liquidation der Gesellschaft wurde am 10. Dezember 2021 im Handelsregister bekannt gemacht. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte in den Jahren vor 2010 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zum Erwerbszeitpunkt bzw. nach der Neubewertungsmethode ab 2010. Die sich insgesamt in den Jahren 2006, 2008, 2009, sowie 2015 aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden historischen aktiven Unterschiedsbeträge (Firmenwerte) von TEUR 38.897 wurden aktiviert und wurden bzw. werden über 15 Jahre abgeschrieben. Aus den Erwerben in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019 ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge (Firmenwert) in Höhe von TEUR 60.745, die gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB i.V.m. § 309 Abs. 1 HGB über 10 Jahre abgeschrieben werden. Im Berichtsjahr wurde zusätzlich eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 354 vorgenommen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Beteiligungsgesellschaften aufgerechnet. Bei der Konsolidierung etwaige auftretende Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam behandelt. Bei der Konsolidierung der Aufwands- und Ertragsposten sind die konzerninternen Umsätze zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wie auch die anderen Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger verrechnet worden. Auf Zwischenergebniseliminierungen konnte gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet werden. Es ergaben sich keine latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen . IV. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAlle in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern für die immateriellen Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) betragen 3 bis 10 Jahre. Die erworbenen Firmenwerte in Höhe von TEUR 411 (Buchwert) und die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 (Erwerbe vor 2016) bzw. 10 Jahren (Erwerbe ab 2016) abgeschrieben. Eine genaue Ermittlung der Nutzungsdauer ist mit zu großen Unsicherheiten behaftet; eine hilfsweise angenommene Nutzungsdauer von 10 Jahren erscheint aufgrund der langlebigen Branche/Technologie und des dauerhaften Kundenstamms nicht unangemessen. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. zum gleitenden Durchschnittspreis, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit den Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sind. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Lagerrisiken und andere wertmindernde Umstände wurden durch Bewertungsabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Ansatz erfolgte in Höhe der vorausgezahlten Ausgaben. PASSIVA Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum 31. Dezember 2022 grundsätzlich nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck verwendet. Ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzins von 1,78 % gemäß RückAbzinsV 12/2022 (15 Jahre Restlaufzeit) wurde bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen wurden mit 2,0 % p.a. bzw. 0,0 % p.a. eingerechnet. Gehaltsanpassungen wurden mit 0,0 % p.a. berücksichtigt. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen gegenüber einer Unterstützungskasse, für die eine Rückstellung in Höhe des Barwerts der Ansprüche angesetzt wurde. Der Barwert wurde mit einem Rechnungszins von 1,78 % ermittelt. Eine Dotierung der Unterstützungskasse wurde bisher nicht vorgenommen. Der positive Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen bei Verwendung des 10-Jahres-Rechnungszinssatzes gegenüber der Bewertung bei Verwendung des 7-Jahres-Rechnungszinssatzes ergibt, beträgt TEUR 47 (§ 253 Abs. 6 HGB). Zur Abdeckung des Risikos wurden für Teilbeträge Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die verpfändet wurden. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis (für diejenigen Pläne, bei denen die Aktivwerte die Pensionsverpflichtungen unterschreiten) in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr in fremder Währung bestehen, sind diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Ansatz erfolgte in Höhe der vorausgezahlten Einnahmen. V. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Konzernanhang integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - davon gegen Gesellschafter: TEUR 1.051 (i. Vj. TEUR 11) Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausländische Schwestergesellschaften und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. sonstige Vermögensgegenstände - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 294 (i. Vj. TEUR 268) Verbindlichkeiten Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die ausländische Konzernobergesellschaft, die ausländische Gesellschafterin und ausländische Schwestergesellschaften. Es sind Darlehensverbindlichkeiten von TEUR 81.450 (i. Vj. TEUR 82.450) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern aus Einzelabschlüssen (§ 274 HGB) Es bestehen Aktivlatenzen (vor allem bei immateriellen Vermögensgegenständen, Vorräten, Pensions- und sonstige Rückstellungen) aus sogenannten Handelsbilanzen I. Es ergeben sich Differenzen von TEUR 4.018 (i. Vj. TEUR 4.362), die zu aktiven latenten Steuern führen würden. Die maßgebenden Steuersätze würden durchschnittlich 30 % betragen. Entsprechend dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB wurden keine latenten Steuern angesetzt. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge (KSt TEUR 1.474, i. Vj. TEUR 1.376; GewSt TEUR 1.427, i. Vj. TEUR 1.371) wurden entsprechend dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB nicht angesetzt. VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Bürgschaftsverpflichtungen von TEUR 1.981 (i. Vj. TEUR 2.239). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der Kundenbeziehungen als gering eingeschätzt. Zum 31. Dezember 2022 bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche finanzielle Verpflichtungen:
VII. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse In den Umsatzerlösen sind Auslandsumsätze mit Mio. EUR 110,3 (i. Vj. Mio. EUR 91,3) enthalten. Nach Tätigkeitsbereichen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahres ist ein Ertrag aus einer Grundstücksveräußerung in Höhe von TEUR 1.197 sowie ein Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von TEUR 966 enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ist eine außerplanmäßige Abschreibung eines Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB i.V.m. § 309 Abs. 1 HGB in Höhe von TEUR 354 enthalten. Währungsdifferenzen In den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 425 (i. Vj. TEUR 219) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 1.521 (i. Vj. TEUR 622) ausgewiesen. Finanzergebnis Die Zinsaufwendungen betreffen fast ausschließlich die ausländische Konzernobergesellschaft. VIII. Sonstige AngabenAnzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug 708 Angestellte und gliedert sich wie folgt auf:
Im Vorjahr wurden im Durchschnitt 703 Arbeitnehmer beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 126. Es ist in Höhe von TEUR 100 für Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 26 für andere Bestätigungsleistungen angefallen. Geschäftsführung Keiner der Geschäftsführer erhielt im Berichtsjahr Bezüge von Gesellschaften des Konsolidierungskreises der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH. Mutterunternehmen Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Kistler Holding AG, Winterthur, Schweiz. Da das Mutterunternehmen nicht börsennotiert ist, muss nach schweizerischem Recht der Konzernabschluss nicht offengelegt werden. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH schlägt vor, den Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022 und den Jahresüberschuss 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Konzerngeschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Sindelfingen, den 18. Dezember 2023 Rolf A. Sonderegger Thomas Kärcher Entwicklung des Anlagevermögens
Konzernkapitalflussrechnung 2022
Konzerneigenkapitalspiegel 2022
1) an die Gesellschafter des Mutterunternehmens auszahlbare Beträge zum 31.12.2021: TEUR 58.411 (31.12.2021: TEUR 50.047) BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH, Sindelfingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH, Sindelfingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Konzernabschluss aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 11. September 2023 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 18. Dezember 2023 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Abschnittes "II. Konsolidierungskreis" des Konzernanhangs bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Konzernanhang, Abschnitt "II. Konsolidierungskreis", wird verwiesen.
Stuttgart, den 11. September 2023 / Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen: Stuttgart, den 18. Dezember 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Böhringer, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 19. Dezember 2023 festgestellt. |
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