S & V Technologies GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stevens Jean Jéróme Chevillotte seit 15.6.2010 | Prokura |
Bernhard Dr. Heck seit 15.6.2010 | Prokura |
Jörg-Markus Dr. med. Paul seit 15.6.2010 | Geschäftsführer |
Detlef Dr. Streufert seit 16.4.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Carl Zeiss Meditec AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
*Acri.Tec GmbHHennigsdorfJahresabschluss zum 30. September 2009Bilanz zum 30.09.2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.10.2008 bis zum 30.09.2009*Acri.Tec GmbH, Hennigsdorf
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1.10.2008 bis zum 30.09.2009*Acri.Tec GmbH, HennigsdorfA. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Darstellung haben wir bestimmte Angaben und Vermerke nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern in den nachfolgenden Erläuterungen gemacht. Gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB haben wir das Nachrangdarlehen entsprechend dem Vorjahr gesondert unter "C. Verbindlichkeiten" ausgewiesen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Bilanzierung und Bewertung sind wir von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen unter Anwendung der linearen Methode vermindert. Alle Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über Euro 150,00 werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen unter Anwendung der linearen Methode vermindert. Wirtschaftsgüter unter EUR 150,00 werden aufwandseitig erfasst. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag, vorgefertigte Produkte zu Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen, Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dem Wertminderungsrisiko bei Beständen, deren Selbstkosten nicht durch die Verkaufspreise gedeckt sind, ist ggfs. durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Forderungen in Fremdwährung wurden zum jeweils niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag oder zum Ursprungskurs umgerechnet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die Bestände in Fremdwährungen wurden zu dem jeweils niedrigen Kurs am Bilanzstichtag oder zum Ursprungskurs umgerechnet. Für Investitionszuschüsse (z. B. aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur") für die Erweiterung einer Betriebsstätte zur Herstellung der invasiven Ophthalmologie sowie für die Investitionszulage nach § 2 InvZIG 2007 wurde ein Sonderposten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zu dem jeweils höheren Geldkurs am Bilanzstichtag oder zum Ursprungskurs umgerechnet. C. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht. Zur Absicherung von künftigen Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Zum Stichtag beträgt der Barwert TEUR 5. Die Bewertung erfolgt nach der mark to market Methode. Der Posten aktive Rechnungsabgrenzung enthält ein Disagio in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 155). Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 4.020. Es besteht ein nachrangiges Darlehen in Höhe von TEUR 6.000. Das nachrangige Darlehen gewährt auf schuldrechtlicher Grundlage Gläubigerrechte jedoch keine Gesellschafterrechte und gewährt keinen Anteil am Liquidationserlös. Das Nachrangdarlehen nimmt nicht am Verlust teil und ist vorbehaltlich des vereinbarten Rangrücktritts am 11.04.2013 zur Rückzahlung fällig. Als Gegenleistung für die Bereitstellung des Nominalbetrages erhält die Gläubigerin ausschließlich eine erfolgsunabhängige feste Verzinsung, wobei die Zinsen quartalsweise zur Zahlung fällig sind. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Prozesskosten sowie ausstehende Rechnungen und Gutschriften. Von den Verbindlichkeiten entfallen auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Sachanlagegütern und Bürgschaften gesichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse - Aufgliederung nach Sparten
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Aufwandszuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 758) sowie Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen nach dem InvZIG 2007 in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 87). Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 250). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 117) periodenfremd. Die Zinserträge enthalten u.a. Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 51). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Periodenfremde Steueraufwendungen sind im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 20) angefallen. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Der Geschäftsführer Herr Dr. Müller erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Deshalb wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 132 (Vorjahr: 126) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Büromieten, Kfz-Leasing-, Forschungs-, Entwicklungs- und Beraterverträge, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, betragen insgesamt TEUR 2.300. Hiervon werden TEUR 968 innerhalb eines Jahres und TEUR 2.032 zwischen einem und fünf Jahren zur Zahlung fällig. Anteilsbesitz Die Advanced Research Institute GmbH wurde im Geschäftsjahr 2007/2008 gegründet. Die *Acri.Tec GmbH ist an der Gesellschaft zu 49 % beteiligt. Das ausgewiesene Jahresergebnis in Höhe von TEUR -40 umfasst den Zeitraum vom 23.06.2008 bis zum 31.12.2008. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2008 TEUR 260. Angaben zum Mutterunternehmen Sämtliche Anteile an der *Acri.Tec GmbH werden von der Carl Zeiss Meditec Asset Management Verwaltungsgesellschaft mbH, Jena, gehalten. Das Mutterunternehmen der Carl Zeiss Meditec Asset Management Verwaltungsgesellschaft mbH, Jena, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Carl Zeiss AG, Oberkochen. Das Unternehmen, das den Teilkonzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die Carl Zeiss Meditec AG, Jena. Die Konzernabschlüsse der Carl Zeiss AG und der Carl Zeiss Meditec AG werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Hennigsdorf den 0.01.2010 Dr. Christian Müller Dr. Bernd Heck Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008/2009*Acri.Tec GmbH, Hennigsdorf(vormals: Acri.Tec AG Gesellschaft für ophthalmologische Produkte, Hennigsdorf)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008/2009*Acri.Tec GmbHA. GenerellesDas Geschäftsjahr 2008/2009 hat sich für die Acri.Tec GmbH in einem weiterhin günstigen wirtschaftlichen Umfeld mit steigenden Behandlungszahlen und dem anhaltenden Trend zu höherwertiger Versorgung sehr positiv entwickelt. Die Umsätze konnten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 23 % (+ 5,2 Mio. EUR) auf 27,9 Mio EUR gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) zeigte mit 5,7 Mio. EUR eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (+ 1,3 EUR). Weiter sehr positiv entwickelten sich die Umsätze in der Sparte Implantate (+ 20 % gegenüber dem Vorjahr), die mit einem Anteil von 72 % an den Gesamtumsätzen das bedeutendste Segment darstellen. Es konnten hier sowohl Volumen- wie auch Preissteigerungen erzielt werden. Die Umsatzerlöse der Sparte Liquida, die einen Anteil von 19 % am Gesamtumsatz ausmacht, stieg gegenüber dem Vorjahr mit 19 % in vergleichbarer Größenordnung. Beim Vorjahresvergleich ist allerdings zu berücksichtigen, dass im Zuge der Integration in die Carl Zeiss Meditec die Vertriebsaktivitäten in Deutschland mit Wirkung zum 01.04.2008 von der Acri.Tec GmbH auf die Carl Zeiss Meditec Vertriebs GmbH übertragen wurden, so dass in den ersten Monaten des Vorjahres die Vertriebsleistung in Deutschland anteilig in den Umsatzerlösen der Acri.Tec GmbH noch zusätzlich enthalten war. Die Primeprodukte wie AT.LISA und AT.TORBI haben durch positive Erfahrungen renommierter und international tätiger Ophthalmochirurgen, durch Veröffentlichungen und Vorträge und durch starke Präsentation vornehmlich bei Kongressen den Bekanntheitsgrad und die Reputation der Produkte weiter angehoben und die Nachfrage danach deutlich erhöht. Auf allen bedeutenden nationalen wie internationalen ophthalmochirurgischen Kongressen wurden die Produkte der Gesellschaft präsentiert und auch in den jeweiligen wissenschaftlichen Programmen vertreten. Die Produktion wurde im Berichtszeitraum primär im Bereich der semiautomatischen Fertigung weiter ausgebaut und mit zusätzlichen Aggregaten bestückt. Die Kapazität wie auch der Ausstoß der Infraokularlinsen konnte um rd. 25 % gesteigert werden. Dabei muss besonders hervorgehoben werden, dass diese Steigerung der Produktivität trotz zunehmender Komplexität der Produkte erreicht werden konnte, z. B. die bitorischen Linsen AT.TORBI und die bifokalen Linsen AT.LISA. Durch weitere bereits geplante und in Angriff genommene Kapazitätserweiterungen wird dem erwarteten weiteren Anstieg der Nachfrage begegnet. Aus heutiger Sicht sind politische Vorgaben besonders im Inland via gesundheitspolitische Regelungen und Gesetze mit besonders negativen Auswirkungen für den ophthalmochirugischen Markt nicht auszumachen, kurzfristige Änderungen können aber nicht ausgeschlossen werden. B. Darstellung der Lage der GesellschaftI. Darstellung der Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.331 (25 %) von TEUR 17.327 auf TEUR 21.658 erhöht. Das Sachanlagevermögen hat sich zum Vorjahr um TEUR 822 oder 17 % erhöht, da den Abschreibungen in Höhe von TEUR 876 und Abgängen mit Restbuchwerten zu TEUR 288 Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 1.986 gegenüberstehen. Hierbei handelt es sich vor allem um Erweiterungsinvestitionen in Fertigungsmaschinen, Produktions- und Laborausstattungen sowie in sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 911 (23,5 %) erhöht. Trotz der Erhöhung konnte die relative Kapitalbindung (Vorräte in Relation zum Nettoumsatz) konstant gehalten werden. Die Kundenforderungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.546 (60,2 %) von TEUR 2.569 auf TEUR 1.023 (Umsatzanstieg + 22,9 % im Vergleich zum entsprechendem Vorjahreszeitraum) gesunken. Dieser Rückgang ist hauptsächlich bedingt durch die Ausgliederung des Deutschland-Vertriebes auf die Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mit Fakturierung zu Transferpreisen sowie durch die Nutzung ausländischer Vertriebskanäle des Carl Zeiss Konzerns. Das Eigenkapital zum 30.09.2009 setzt sich wie folgt zusammen:
Die nicht bereinigte Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 42,6 % auf 51,3 % deutlich erhöht. Die bereinigte Eigenkapitalquote (unter Hinzurechnung des aufgenommenen Nachrangdarlehens zum Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.000) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 77,2 % auf 79,0 % erhöht. Die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr um TEUR 186 auf TEUR 63 zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 233 auf TEUR 1.010. Für die Analyse und Bewertung der Vermögenslage wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig mit Eigenkapital finanziert. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände waren stichtagsbezogen zu 74,4 % (TEUR 10.915) durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Der restliche Betrag von TEUR 3.758 oder 25,6 % des Gesamtvermögens war durch kurzfristiges Fremdkapital finanziert. II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Die Steigerung der Nettoumsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 5.191 oder 22,9 % resultiert hauptsächlich aus dem Umsatzwachstum im Ausland. Die Umsatzerlöse in Ländern der Europäischen Union konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Insgesamt haben sich die Exporterlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.533 oder 74,1 % erhöht, wodurch sich eine Exportquote von 63,5 % (Vorjahr: 44,8 %) ergibt. Die im Inland erzielten Umsätze verringerten sich um TEUR 2.342 oder 18,7 %, bedingt durch die im Vorjahr stattgefundene Übertragung der inländischen Konsignationsläger auf die Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft in Höhe von TEUR 2.404. Der Umsatzanteil im Inland beträgt damit 36,5 % (Vorjahr: 55,2 %) der Gesamterlöse. Die Umsätze der Sparte Implantate konnten mit TEUR 3.346 oder 19,9 % gesteigert werden. Die Umsätze der Sparte Liquida haben sich um TEUR 821 oder 18,8 % erhöht. Die Sparte der Implantate gemessen an den Gesamterlösen hat einen Umsatzanteil von 72,3 % (Vorjahr: 74,1 %) und die Liquida von 18,6 % (Vorjahr: 19,2 %). Die sonstigen Umsätze haben einen Umsatzanteil von 9,1 % (Vorjahr: 6,7 %). Die Gesamtleistung erhöhte sich um TEUR 6.126 (27,1 %) auf TEUR 28.705. Der Materialaufwand ist absolut gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.871 oder 44,6 % angestiegen, bedingt durch den zusätzlichen Vertrieb von Produkten von Carl Zeiss Meditec AG Gesellschaften. Demnach hat sich bezogen auf die Gesamtleistung die Materialeinsatzquote gegenüber dem Vorjahr von 28,5 % auf 32,4 % verschlechtert. Der Personalaufwand hat sich bedingt durch die Teilbetriebsveräußerung und die Ausgliederung des Deutschland-Vertriebes deutlich um TEUR 515 oder 8,6 % verringert. Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich die Personalaufwandsquote von 26,6 % auf 19,1 % deutlich verbessert. Dadurch hat sich die Produktivität pro Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 180) um TEUR 31 verbessert. Zur Analyse der intern ermittelten betriebswirtschaftlichen Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt, wobei die Vorjahreskennzahlen der Jahre 2005-2006 jeweils den Zeitraum Januar bis Dezember umfassen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2007 wurde zur besseren Vergleichbarkeit das 4. Quartal 2006 hinzu addiert.
Aufgrund der gesteigerten Gesamtleistung (TEUR 6.126) hat sich die Ertragslage der Gesellschaft deutlich verbessert. Umsatz- und Gesamtkapitalrentabilität liegen über denen des Vorjahres. Das Betriebsergebnis (EBIT) zeigt mit TEUR 5.666 eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (TEUR 4.388). Die Entwicklung der Ertragslage ist als sehr positiv zu beurteilen. III. Darstellung der Finanzlage In 2006 wurde zwischen der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und der Acri.Tec GmbH ein nachrangiges Darlehen mit einem Nominalbetrag in Höhe von TEUR 6.000 vereinbart. Der Nominalbetrag wird am 11.04.2013 vorbehaltlich des vereinbarten Rangrücktritts zur Rückzahlung fällig und zahlbar. Der Zins ist am 20.03., 20.06., 20.09. und 20.12. eines jeden Kalenderjahres für das jeweils zum Ende des betreffenden Kalendermonats endende Kalenderquartal pro rata temporis fällig und zahlbar. Der Zinssatz beträgt 7,933 %. Zum 30.09.2009 verfügte die Gesellschaft über zugesagte Kreditlinien in Höhe von TEUR 3.000, resultierend aus dem Cash-Management-Vertrag mit der Carl Zeiss Financial Services GmbH. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist sehr positiv. Nach der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. C. TechnikI. Produktion Die Produktionskapazität wurde entsprechend der Umsatz- und Absatzplanung weiter aufgestockt. Ende September 2009 war der Stückzahl-Ausstoß für Infraokularlinsen um etwa 25 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 erhöht. Um diese Ausweitung zu erreichen, waren sowohl in der Fertigung als auch in der Qualitätskontrolle weitere Stellen (+ 7) zu besetzen. Die Kapazitätserhöhung wurde dabei im Wesentlichen durch folgende Maßnahmen erreicht:
Eine erfreuliche Herausforderung für die Fertigung im Geschäftsjahr 2008/2009 stellte der stark anwachsende Bedarf an komplexen IOLs dar, wie der bifokalen und bitorischen, der bifokaltorischen sowie der neuen "Violett-Licht filternde" Infraokularlinsen. Die konsequente Nutzung des Vertriebsnetzes der Carl Zeiss AG und der Carl Zeiss Meditec AG und der damit verbundenen Ausweitung der Vertriebsgebiete führte zu gestiegenen Anforderungen der Linsen im Standardsegment. Bei Liquida und anderen Produkten konnten die Unterlieferanten im Wesentlichen dem Bedarf entsprechen; die Abteilungen für Logistik und Produktkontrolle wurden aber deutlich mehr belastet. Die relative Personalzunahme in der Fertigung/Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung verglichen zur Umsatzsteigerung bzw. zum Ausstoß bleibt aber deutlich unter dieser Steigerung, was auch eine weitere Verbesserung der Produktivität bedeutet. Alle Bedingungen eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems wurden zu 100 % erfüllt - es wurden bei den entsprechenden Audits durch die benannte Stelle (LGA Interzert) keine Abweichungen festgestellt. Für die Infraokularlinsen - Produktion wurden die Vorarbeiten für eine weitere deutliche Anhebung der Produktionskapazitäten abgeschlossen und diese werden im folgenden Geschäftsjahr wirksam. Projekte zur Effizienzverbesserung bei der Qualitätskontrolle durch Teilautomatisierung sind in Arbeit. Die dazu notwendigen Messgeräte (optische Präzisionskontrolle an line an jeder Dreh- und Fräsmaschine mit kleinsten Taktzeiten bei maximaler Auflösung) sind bereits getestet und werden aufgrund der guten Zwischenresultate im neuen Geschäftsjahr sukzessive in den Routinebetrieb der automatisierten Fertigung eingeführt. Auf Basis der damit gewonnenen Langzeitdaten wird die Messung auf alle Maschinen ausgeweitet. Das für den Bereich der In-Prozess-Kontrolle vorgesehene automatisierte Messgerät ist zur Zeit in der Validierungsphase. Diese soll Anfang 2010 abgeschlossen sein und dann Einzelmessungen im In-Prozess sicherstellen. Die Automatisierung der Messungen während der In-Prozess-Kontrolle mit einer Mehrfachküvette wird bis Mitte 2010 abgeschlossen sein. II. Forschung und Entwicklung Von den diversen F&E-Projekten konnten im Geschäftsjahr 2008/2009 mehrere abgeschlossen werden; bei den aktuell laufenden Projekten wurden erfolgversprechende Zwischenergebnisse erzielt. Die wesentlichen, abgeschlossenen F&E-Projekte auf dem Gebiet der Implantate sind: a) Die bifokale "Violett-Licht-Filter" Infraokularlinse des Typs AT.Lisa, die bereits kurz nach Markteinführung eine sehr hohe Akzeptanz erreichte. Die internationale multizentrische Anwendungsbeobachtung zur Erhebung umfangreicher klinischer Daten ist gestartet und es wurden bereits Patienten mit IOL's dieses Typs versorgt. b) Die online Berechnungsplattform für Infraokularlinsen, die fristgerecht zur ESCRS in Barcelona vorgestellt und online geschaltet wurde. Die Erwartungen an diese Berechnungsplattform sind hoch gesteckt, da sie den Arztpraxen eine schnellere Berechnung für ihre Patienten ermöglicht und bei geringem Zeitaufwand eine Bewertung verschiedener Linsentypen zulässt. c) In Zusammenarbeit mit der Carl Zeiss Surgical GmbH wurde ein Tool entwickelt, das den Ophthalmochirurgen bei der Ausrichtung von torischen Linsen während der Implantation unterstützt. Auch dieses Projekt wurde fristgerecht auf der ESCRS vorgestellt. Es ist wichtig zu bemerken, dass die beiden letztgenannten Produkte zusammen mit den hochwertigen torischen Infraokularlinsen das Paket "Toric Solution" bilden, das eine umfassende Lösung zur Optimierung des Arbeitsablaufs der Implantation torischer IOLs bietet. Unter den laufenden Entwicklungsprojekten konnten für Folgende bedeutende Fortschritte erzielt werden:
D. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu vermerken. E. Darstellung der voraussichtlichen EntwicklungDie Gesellschaft plant auch künftig eine jährliche Steigerung des Umsatzes >10 %. Dieses Ziel ist nur durch kontinuierliche Entwicklung innovativer Produkte und Expansion und Integration im weltweiten Vertrieb zu erreichen. Durch Ausbau eines weiteren Produktionsbereiches wird bis Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 dem kontinuierlich steigenden Bedarf an lntraokularlinsen entsprochen werden. Einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft werden die Synergieeffekte innerhalb der SBU Surgical Ophtalmology und vor allem im weltweiten Vertriebsbereich der Carl Zeiss Meditec AG und der Carl Zeiss AG haben. Deren konsequente Ausnutzung wird zu weiteren Umsatzsteigerung führen. F. Risiken der voraussichtlichen EntwicklungDas sehr vollständige Produktportfolio und die laufende Entwicklung innovativer Produkte der Carl Zeiss Meditec sichert die Marktposition und Fortentwicklung der Gesellschaft. Dabei darf die Dominanz der großen internationalen Konkurrenten nicht unterschätzt werden. Die Basis für die Stabilität und den Erfolg der Firma ist weiterhin die Innovationskraft, die Produktqualität, die Flexibilität sowie die Reaktionsgeschwindigkeit auf Änderungen des Markts. Mit der vorangetriebenen erfolgreichen Produktionsautomatisierung wird eine deutliche Produktivitätssteigerung bei hoher Produktqualität erreicht und dadurch die hohen inländischen Lohnkosten weitgehend kompensiert. G. Sonstige AngabenRisikomanagement Das Risikomanagementsystem der Carl Zeiss AG wurde auf die AcriTec ausgedehnt und es umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden sowie die Ermöglichung von Chancen. Wesentliche Risiken im Unternehmen werden identifiziert und im Risikomanagement-Prozess analysiert und bewertet. Geeignete Gegenmaßnahmen, die das Risiko vermeiden oder minimieren werden ergriffen und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft. Das Finanzplanungssystem umfasst alle wesentlichen Bestands- und Entwicklungsgrößen des Unternehmens. Es integriert Planungen für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie den Cash Flow. Diese werden jeweils monatlich mit den Ist-Werten verglichen und analysiert. Auf dieser Grundlage sind die Entwicklung des Unternehmenserfolgs, des Eigenkapitals und der Finanzmittel jederzeit überprüfbar und planbar. Ein sehr detailliertes Vertriebscontrollingsystem, das unter anderem auch einen Rolling Forecast enthält, wird den Vertriebsmitarbeitern monatlich zur Verfügung gestellt. Es ermöglicht die schnelle, zeitnahe Reaktion auf Veränderungen im Vertrieb und erhöht die Planungssicherheit. Liquiditätsrisiken Eine auf einen festen Planungszeitraum ausgerichtete Liquiditätsvorschau von 12 Monaten sowie vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien, stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. Prozessrisiken Acri.Tec ist im Rahmen ihres Geschäftsbetriebs Partei verschiedener Rechtsstreitigkeiten oder könnte in Zukunft in solche involviert werden. Es ist nicht möglich, den Ausgang anhängiger oder angedrohter Verfahren zu bestimmen oder vorherzusagen. Gegenwärtige Prozessrisiken resultieren insbesondere aus der Kündigung von Distributorenverträge, da die Vertriebsaktivitäten durch die Vertriebsbereiche der Carl Zeiss Meditec AG und der Carl Zeiss AG übernommen wurden. Ausfallrisiken Ein signifikantes Ausfallrisiko besteht nicht. Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. Außerdem wird das Risiko durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand sowie Ausfallversicherungen abgedeckt. Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken, verursacht durch Preisreduktionen der Krankenkassen und verschärften Wettbewerb, werden im Wesentlichen durch Innovationen kompensiert. Zins- und Kursänderungsrisiken Aufgrund untergeordneten Bedeutung verzinslicher Vermögenswerte und Schulden kann das Zinsänderungsrisiko vernachlässigt werden. Ein Kursänderungsrisiko besteht allenfalls auf dem Beschaffungsmarkt für Rohstoffe in US Dollar, was sich aber aufgrund der momentanen $-Situation als positiv auswirkt. Zur Absicherung von künftigen Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Auf dem Absatzmarkt wird das Risiko als sehr gering eingestuft, da die Rechnungen im Wesentlichen in EUR fakturiert werden.
Hennigsdorf, den 07.01.2010 Dr. Christian Müller Dr. Bernd Heck Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der *Acri.Tec GmbH, Hennigsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1.10.2008 bis zum 30.09.2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 11.1.2010 Prof.
Dr. Binder, Dr. Dr. Hillebrecht & Partner GmbH
Bacher, Wirtschaftsprüfer Schupeck, Wirtschaftsprüfer |
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