straehuber Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Peter Flurl seit 28.8.2014 | Prokura |
Gerald Strähuber seit 14.11.2001 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
straehuber AGDorfenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Wirtschaftsbericht 1.1 Unternehmensgrundlagen Die straehuber AG zählt zu den Fußböden-Projekteuren und übernimmt sowohl für Industrie-, Wohnungs- und Privatbauten, im bislang kleineren Umfang auch für öffentliche Träger, das Verlegen von Fußböden und Bodenbelägen. Der Schwerpunkt liegt in der Abwicklung von Großprojekten. Der Absatzmarkt beschränkt sich hierbei ausschließlich auf den DACH-Raum. Der Stammsitz der Gesellschaft ist in Dorfen. An weiteren Standorten wurden Büros eingerichtet, um die Abwicklung der Bauaufträge gewährleisten zu können. Vorgenannte Standorte sind München (Region Süddeutschland), Berlin (Region Ostdeutschland), Oberursel (Region Rhein/Main, Hamburg (Region Nord) und Rheinland), Halle/Saale, sowie im kleineren Umfang Backnang. An den Standorten München und Berlin wird zudem ein Showroom betrieben. 1.2 Wirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hoher, wenn auch rückläufiger Inflation geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Jüngste Stimmungsindikatoren deuten allerdings darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt. Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen Implikationen und die Unsicherheiten über die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar. (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html) Für das Jahr 2023 ergibt aufgrund der Veröffentlichungen des statistischen Bundesamtes für die Baubranche gesamt ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist, wurde für das Jahr 2023 ein realer Orderrückgang1 von 4,4 Prozent gemeldet. So ist die Zahl genehmigter Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um 94100 auf 260100 Wohnungen gesunken und liegt damit auf den niedrigsten Stand seit 2012. Prozentual bedeutet dies 42,2 % weniger Wohnungsbauvorhaben von Privatpersonen und 20,3 % weniger von Unternehmen als im Vorjahr - besonders starke Rückgänge bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Aber auch deutliche Rückgänge bei Nichtwohngebäuden: Insgesamt 15,7 % weniger umbauter Raum als im Vorjahr, Minus von 20,9 % bei Büro- und Verwaltungsgebäuden Das Bild der Branche bleibt nach wie vor vielschichtig: "Trotz der eingetrübten Zahlen bleiben die Unternehmen standhaft und sind zweckoptimistisch. Denn Wohnungen werden dringend gebraucht. Kaum ein innenpolitisches Thema wird in den kommenden Monaten und auch im Bundestagswahlkampf 2025 eine solch brisante Rolle spielen." Auch im Öffentlichen Bau seien die Umsätze 2023 um real ein Prozent zurückgegangen, was überwiegend der Überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus resultierenden schwachen Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei. Für 2024 rechne der Hauptverband allerdings mit einem leichten Plus von einem Prozent. "Um dem Substanzverlust bei unserer Infrastruktur aber nachhaltig zu begegnen, müsste die öffentliche Hand ihre Investitionsbudgets weiter erhöhen und langfristig festigen. (https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/prognosen-bestaetigt-schwaches-baujahr-2023); 26,6 % weniger Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2023 - Statistisches Bundesamt (destatis.de) 1.3 Geschäftsverlauf und Lage - Ertragslage Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr hat die straehuber AG eine Rohertragssteigerung von TEUR 1.776 zu verzeichnen, dies mit einer prozentualen Steigerung von 2,5 Prozentpunkten. Diese Entwicklung erfreut vor dem Hintergrund der hohen Materialbeschaffungspreise und des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds umso mehr und spiegelt die Auswirkungen eingeleiteter interner Optimierungsmaßnahmen wider. Die Entscheidung hier mit Blick auf die langfristige Unternehmensentwicklung offensiv durch die Installation der Niederlassung Hamburg gegen die allgemeine Prognose der Bauwirtschaft zu wirken, führte im Vorjahr naturgemäß zu erhöhtem Aufwand in Personal und Sachkosten, zeigt aber im aktuellen Wirtschaftsjahr positive Auswirkungen auf die Ertragslage. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 111) enthalten. Die Aufwendungen aus der Zuführung von Einzelwertberichtigungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 191). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr TEUR 0) aus dem Wiederaufleben eines Besserungsscheins enthalten. Die damit verbundenen Zinsen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr TEUR 0) sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Die Abschreibungen auf Sachanlagen beinhalten außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 0). Kumuliert ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 414. - Vermögenslage Im Geschäftsjahr erfolgten keine nennenswerten Investitionen ins Anlagevermögen. Die im Vergleich zu 2022 erhöhte Bilanzsumme (TEUR 619) beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen mit TEUR 3.760 auf der Erhöhung der zum Bilanzstichtag nicht fertiggestellten Bauprojekte, wobei hier die ebenfalls erhöhten Anzahlungen von Kunden mit TEUR 2.525 zu kürzen sind. Die im Vorjahresvergleich geminderte Ansatz der Forderungen aus geleisteten Anzahlungen an Fremdleister i. H. v. TEUR 1.598 mindern diese Position. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum Stichtag um TEUR 517. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 17,3 % (Vorjahr: 13,2 %) hat sich aufgrund des Überschusses von TEUR 414 trotz der erhöhten Bilanzsumme gesteigert. Die Passivseite entwickelt sich vergleichend mit dem Vorjahr wegen des ergebnisbedingten erforderlichen Ansatzes für Rückstellungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 58) und dem Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 157 entsprechend (ggü. Kreditinstituten TEUR 339, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinken um TEUR 516, ggü. verbundene, bzw. sonstige Verbindlichkeiten erhöhen sich um TEUR 314). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich u. a. aufgrund des Wiederauflebens eines Besserungscheins um TEUR 260. - Finanzlage Die finanziellen Mittel sind zum Bilanzstichtag TEUR 382 gesunken, demgegenüber haben sich die unfertigen Leistungen summiert um TEUR 1.235 erhöht. Die Forderungen sind im Zusammenhang mit dem erhöhten Umsatz gesamt um TEUR 527 angestiegen. Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR - 330 (Vorjahr: TEUR -67). Der Cahsflow der Investitionstätigkeit besteht im Wesentlichen aus den getätigten Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cashflow der Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Geschäftsjahr im Wesentlichen die gezahlten Zinsen. Zur Deckung des Finanzmittelbedarfs steht der Firma ein Kreditrahmen von gesamt TEUR 2.500 zur Verfügung, wahlweise als Kontokorrent- oder Geldmarktkredite, bzw. Avale nutzbar. Diese Linie steht unbefristet zur Verfügung. Die Finanzierung des Unternehmens basiert neben den Kreditrahmen bei den Banken auf Darlehen privater Kreditgeber, insbesondere der Inhaberfamilie, in Höhe von TEUR 1.571 (Vorjahr: TEUR 1.259). Diese sind im Wesentlichen unbefristet gewährt und werden als langfristiges Investment angesehen, wodurch kein Tilgungsdruck zu erwarten ist. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Auf Basis der aktuellen Planung steht dem Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung, um Lieferanten auch in Zukunft unter Inanspruchnahme von Skonto bezahlen zu können. - Personal- und Sozialbereich In 2023 waren unter Zugrundelegung der Vorschriften des § 267 HGB durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt, davon 19 Arbeiter (Monteure, Lager, etc.) und 35 Angestellte. Darüber hinaus war ein Vorstand angestellt. - Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen betrieblichen Rohertrag sowie die Ergebnisplanung heran. Aufgrund der im Jahresabschluss vorgenommenen vorsichtigen Forderungsbewertung liegt das Ergebnis jedoch hinter dem Budget. Für das Wirtschaftsjahr 2023 wurde, verglichen mit dem Vorjahr, ein deutlich höherer Umsatz und ein gesteigerter Rohertrag erzielt. - Gesamtaussage Wie im Vorjahr bereits prognostiziert, beeinflussen die politischen Entscheidungen hierzulande die Wirtschaft im zunehmenden Maße. Hinzu kommt noch der nach wie vor schwierige Beschaffungsmarkt. Trotzdem konnten die Umsatzplanungen für das Wirtschaftsjahr mit rund TEUR 1.500 übertroffen werden. Grund hierfür ist die Professionalität des Unternehmens, wodurch sowohl mehr Umsatz, als auch eine höhere Rendite erzielt werden konnte. So konnten einige Zusatzaufträge durch Ersatzvornahmen von Wettbewerbern hinzugewonnen werden. 2 Prognoseberich Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent, obwohl der Bedarf an Bauleistungen nach wie vor hoch ist. Insbesondere im Wohnungsbau spiegelt sich die Krise wider. Für 2024 wird ein Umsatzrückgang von 12 Prozent prognostiziert, nachdem bereits 2023 ein Rückgang von 12 Prozent verzeichnet wurde. Die Stimmung in der Branche ist entsprechend gedrückt, wie eine Umfrage des DIHK Anfang 2024 zeigt. 22 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, während 44 Prozent eine weitere Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten befürchten. Trotz dieser Herausforderungen zeigen sich die Unternehmen optimistisch, da Wohnungen dringend benötigt werden. Die politische Relevanz der Situation wird deutlich, da der Wohnungsmarkt in den kommenden Monaten und im Bundestagswahlkampf 2025 eine zentrale Rolle spielen wird. Nicht alle Bereiche des Bauwesens sind gleichermaßen betroffen. Im Bereich des Wirtschaftsbaus wird eine leichte Entspannung erwartet, insbesondere durch Großprojekte im Bahn- und Kabelleitungsbau. Die Bauindustrie rechnet hier mit einem realen Umsatzplus von zwei Prozent für das Jahr 2024. Auch im öffentlichen Bau könnte es zu einer positiven Entwicklung kommen, vorausgesetzt es werden langfristige Finanzierungsvereinbarungen getroffen, um dem Substanzverlust bei der Infrastruktur entgegenzuwirken. Insgesamt bleibt die Lage im Baugewerbe vielschichtig. Die Unternehmen sind herausgefordert, sich den aktuellen Herausforderungen anzupassen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Branche von den Belastungen des vergangenen Jahres erholen kann. https://www.baugewerbe-magazin.de/politik-und-wirtschaft/rueckblick-auf-das-baujahr-2023-und-ausblick-auf-2024.htm Trotz der eher negativen Erwartungen in der Baubrache sieht sich die Firma straehuber AG für das Jahr 2024 gut aufgestellt. Ein Auftragsbestand von derzeit fast dreißig Millionen Euro, ergänzend dazu die teilweise Umorientierung auf öffentliche Auftraggeber, lässt uns das folgende Wirtschaftsjahr mit einer Rohertragsplanung von wiederum 25,8% (TEUR 7.430) und einem Jahresüberschuss von TEUR 260 Jahresüberschuss recht positiv sehen. Im Zuge zu erwartender anhaltender Marktbereinigung vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage im Land davon auszugehen, dass sich unsere Auftragslage auch daraus resultierend positiv entwickeln wird. 3 Chancen und Risikobericht Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) 3.1 Chancen Eine Chance sieht die Gesellschaft vor allem bei einem effektiven Projekt- und Vertragsmanagement. Dadurch wird versucht die geplanten Kosten einzuhalten, bzw. neue Ertragschancen durch gegebenenfalls zusätzliche Auftragspotenziale zu generieren. Der Eintritt wird als wahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wären moderat. Weiterhin wird daran gearbeitet, kosteneffizienter zu arbeiten. Die Einbindung von qualifizierten Zulieferern und Nachunternehmern auf den einzelnen Projekten ist hier von essentieller Wichtigkeit, sodass gegebenenfalls kostenintensive Nacharbeiten vermieden werden können. Den Eintritt der Chance stufen wir als wahrscheinlich ein. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären abhängig von der Größe des einzelnen Projekts gering bis moderat. Daneben setzt das Unternehmen auf die Erschließung neuer Gebiete und damit eine deutliche Erhöhung des Umsatzes, bzw. Deckungsbeitrages. Die Auswirkungen hieraus dürften moderat ausfallen. 3.2 Risiken Naturgemäß beinhaltet unser Projektgeschäft erhebliche Kalkulations- und Ausführungsrisiken. So können durch im Laufe der Bauleistungen oder auch nach Abnahme der Leistungen Kosten entstehen, welche zu Beginn oder während der Arbeiten am Projekt noch nicht absehbar waren und dadurch auch nicht im Vorhinein kalkulatorisch berücksichtigt werden konnten. Inanspruchnahmen im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungsfrist können erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. Als tätiges Unternehmen im Baugewerbe ist man im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt, auch wenn es unser Ziel ist, gerichtliche Auseinandersetzungen weitestgehend zu vermeiden. Der Ausgang von Gerichtsverfahren ist stets schwer einschätzbar. Für das Unternehmen können dadurch unvorhersehbare Aufwendungen entstehen, welche einen geringen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir auch mit Hinblick auf die Entwicklung in den Vorjahren tendenziell als gering und weiterhin sinkend. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch die Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Risiko stufen wir als moderat ein. Zur Deckung des Finanzmittelbedarfs stehen der Gesellschaft neben dem vorhandenen Bankguthaben und Kassenbestand unbefristete Kreditrahmen von Banken zur Verfügung. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist im Moment ebenfalls als gering zu bewerten. 3.3 Gesamtbeurteilung Risiken hinsichtlich der künftigen Entwicklung sehen wir bei den angeführten Projektrisiken und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken erkennbar, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. 4 Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Dorfen, 21.10.2024 gez. Gerald Strähuber, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma straehuber AG hat ihren Sitz in Dorfen und ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter Nummer HRB 135046. Die straehuber AG ist als Handelsgesellschaft Formkaufmann nach § 6 HGB i.V.m. § 3 AktG. Sie ist buchführungspflichtig nach § 238 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften dieses Gesetzes unter Anwendung der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und des Aktiengesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. § 267 Abs. 2 HGB und demzufolge verpflichtet, einen Lagebericht zu erstellen. Sie ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig. Die straehuber AG ist umsatzsteuerliche Organgesellschaft der straehuber Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG als Organträgerin. Die straehuber Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG ist als Hauptaktionärin ein verbundenes Unternehmen der straehuber AG. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zum Anschaffungspreis erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Geringwertige entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden sofort abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nicht vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Waren werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge erfolgt mit den handelsrechtlichen Herstellungskosten unter Ausübung des Wahlrechts gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB, gemindert um außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 4 HGB zur verlustfreien Bewertung. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden als Forderungsverluste ausgebucht. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Ebenso wird eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 1 % des Nettobetrages der Restforderungen abzüglich der bereits bei der Einzelwertberichtigung berücksichtigten Forderungen angesetzt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig abgegrenzt. Die Aktivierung latenter Steuern auf temporäre Unterschiede zwischen handelsbilanzieller und steuerbilanzieller Bewertung (unverzinsliche mittelfristige Verbindlichkeiten in Steuerbilanz abgezinst) erfolgt nicht. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie decken erkennbare Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten sind ebenfalls zum Erfüllungsbetrag bewertet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt:
Die Beteiligungen betreffen die 100 %-ige Tochtergesellschaft straehuber Verwaltung GmbH, Dorfen, die in 2016 ins Handelsregister eingetragen wurde und derzeit noch keinen aktiven Geschäftsbetrieb unterhält. Das Stammkapital beträgt € 25.000,00 und ist mit € 12.500,00 eingezahlt; der noch ausstehende Einlagebetrag von € 12.500,00 wurde bislang noch nicht eingefordert. Ein Jahresabschluss für das zum 31.12.2023 endende Geschäftsjahr liegt noch nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 72.505,82 (Vj. € 69.010,28) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Grundkapital von € 112.500,00 setzt sich zusammen aus 112.500 Stückaktien zu jeweils € 1,00; die Stückaktien lauten auf den Namen. Die straehuber Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Dorfen, hält davon 61.750 Stückaktien (54,89%). Zum Abschlussstichtag setzten sich die Rücklagen nach § 152 Abs. 2 AktG wie folgt zusammen:
Die Darstellung nach § 158 Abs. 1 AktG ergibt sich wie folgt:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind wie folgt: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 1.839 (Vj. TEuro 1.500) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuo 0 (Vj. TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEuro 291 (Vj. TEuro 262) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuo 0 (Vj. TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 2.500 (Vj. TEuro 2.987) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 1.571 (Vj. TEuro 1.314) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren lagen zum Stichtag nicht vor. Bei den Verbindlichenkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Bürgschaften und Buchgrundschulden besichert. Es besteht ein Besserungsschein über insgesamt € 480.000,00, welcher im Jahr 2024 sowie im Folgejahr - abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft - zur Rückzahlung an den Gläubiger fällig wird. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Erhöhung des Bestands der in Ausführung befindlichen Bauaufträge gegenüber dem Vorjahr beläuft sich auf € 3.760.463,94. Im Vorjahr erhöhte sich der Bestand um € 3.640.731,46. Im Berichtsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung für einen Showroom in Höhe von € 50.000,00 vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung über € 215.397,59. Im Vorjahr wurden hier € 110.941,55 verbucht. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung über € 1.491,43. Im Vorjahr wurden hier € 696,10 verbucht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Forderungsverluste in Höhe von € 11.907,77 sowie Aufwendungen für die Zuführung von Einzelwertberichtigungen von € 668.258,55. Im Vorjahr wurden Forderungsverluste i.H.v. € 95.010,95, bzw. Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen i.H.v. € 190.935,95 gebucht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung über € 523,89. Im Vorjahr wurden hier € 1.345,03 verbucht. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Betrag von € 200.000,00 aufgrund des Wiederauflebens eines Besserungsscheins enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Betrag von € 33.444,39 aufgrund der Anpassung an die Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2020 enthalten. In den Zinsaufwendungen ist ein Betrag von € 60.000,00 aufgrund des Wiederauflebens eines Besserungsscheins enthalten. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse ergeben sich wie folgt: Sämtliche Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bewegen sich wie im Vorjahr im branchenüblichen Bereich und sind somit nicht angabepflichtig. Diese sind überwiegend durch Bürgschaften fremder Dritter mit entsprechender Haftung der straehuber AG für diese Bürgschaften und Garantien Dritter abgesichert. Auch hieraus ergibt sich aufgrund der Branchenüblichkeit keine Angabepflicht. Eine Inanspruchnahme der straehuber AG aus der Haftung für diese Bürgschaften und Garantien Dritter wird aufgrund der niedrigen Mängelquote und der zu erwartenden Vertragserfüllung nicht erwartet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt: Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Nutzungs- und Leasingverträgen i.H.v. € 911.980,08 (davon verbundene Unternehmen € 54.720,00). Der Gesamtbetrag verteilt sich mit € 510.210,98 (davon verbundene Unternehmen € 54.720,00) auf Vertragslaufzeiten von bis zu 12 Monaten sowie mit € 401.769,11 (davon verbundene Unternehmen € 0,00) auf Vertragslaufzeiten von mehr als 12 Monaten. Hinsichtlich der vorhandenen Besserungsscheine wird auf die Angaben, welche bei den Verbindlichkeiten in diesem Anhang gemacht wurden, verwiesen. 6. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Kalenderjahr 2023 durchschnittlich 54 Arbeitnehmer, davon waren 19 Monteure und 35 Angestellte. Vorstand Zum Vorstand war Herr Gerald Strähuber (Kaufmann) bestellt. Eine Angabe der Gesamtbezüge erfolgt in Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht. Es wurde ein Vorschuss i.H.v. € 17.262,76 an den Vorstand zinslos und ohne Sicherheitengestellung gewährt. Aufsichtsrat Zum Aufsichtsrat waren gewählt: Frau Irmgard Strähuber (Vorsitz), Kauffrau, Frau Sabina Cartossi (Stellvertretung), Kauffrau, Herr Jörg Paal, Kaufmann. An den Aufsichtsrat wurde keine Vergütung bezahlt. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 896.077,66 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dorfen, 21.10.2024 gez. Gerald Strähuber Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 der straehuber AG, Gewerbering 3 in 84405 Dorfen. Während des Berichtsjahres vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 haben wir den Vorstand der straehuber AG überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend über die wesentlichen Ereignisse informiert und dem Aufsichtsrat wurde auch kontinuierlich Auskunft erteilt. Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft auf den 31. Dezember 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 von der consaris AG, Im Schlosspark Gern 1, 84307 Eggenfelden, geprüft worden. Diese hat mit Datum vom 21. Oktober 2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Bericht lag uns vor. Wir haben ebenfalls den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Im Zusammenhang mit der Prüfung des Jahresabschlusses fand eine ausführliche Erörterung der Prüfungshandlungen und Prüfungsergebnisse mit dem Abschlussprüfer statt. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer stehen auf Grund unserer eigenen Prüfung und Erkenntnisse keine Einwände entgegen. Wir haben den durch den Vorstand und durch den Abschlussprüfer geprüften Jahresabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen.
Dorfen, 04.11.2024 gez. Imgard Strähuber, Aufsichtsratsvorsitzende sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die straehuber AG, Dorfen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der straehuber AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der straehuber AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "?Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werde könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 21. Oktober 2024 consaris
AG
Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Sonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Veredlung von Holzwaren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen