Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 82277
Eingetragen
11.7.2002
Branche
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und GlaswarenGroßhandel mit nicht elektrischen Haushaltsgeräten, Haushaltswaren aus Metall sowie sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a. n. g.Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Gross- und Einzelhandel mit Haushaltswaren aller Art, Elektrogeräten, Glas- und Porzellanerzeugnissen, Spielwaren, Geschenkartikeln und Luxuswaren aller Art, ferner der Im- und Export solcher Waren.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Blokker GmbH

Gießen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2015 bis zum 31.01.2016

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2016 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Aus Gründen der Darstellungsklarheit haben wir von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, wesentliche Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen.

Die Blokker GmbH wendet die Größenklassenkriterien gemäß BilRUG im zweiten Jahr vorzeitig an und gilt dementsprechend gemäß § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Dabei wird von der größenabhängigen Erleichterung des § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht. Daher sind in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, gemindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf das abnutzbare Anlagevermögen wurden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Sofern der Grund entfallen ist, werden Wertaufholungen vorgenommen.

Den Abschreibungen liegen folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände vier bis fünf
Gebäude 40 bis 50
Mietereinbauten Mietvertragsdauer
Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zum Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Für die im Bestand enthaltenen nicht gängigen Waren wurde pauschal ein Abschlag von 12,5 % der Anschaffungskosten des Bestandes vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abge-zinst.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Bildung latenter Steuern findet gemäß § 274 HGB das bilanzorientierte Temporary-Konzept Anwendung. Grundsätzlich besteht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eine Verpflichtung zur Passivierung latenter Steuern und ein Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuerüberhänge nach Verrechnung mit passiven latenten Steuern. Dieses Aktivierungswahlrecht nimmt die Gesellschaft in der Form in Anspruch, dass entsprechende aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht ausgewiesen werden.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen Geschäftsanteile im Nominalwert von EUR 25.000,00 (100 %) an der Intertoys GmbH, Gießen. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr nicht operativ tätig; sie erzielte im Geschäftsjahr 2015/16 ein Ergebnis in Höhe von EUR 0,00. Das Eigenkapital zum 31. Januar 2016 beträgt EUR 19.769,93.

Weitere Anteile betreffen Geschäftsanteile an der Xenos Einzelhandel B. V. & Co. KG, Gießen, in Form einer Bareinlage von EUR 100.000,00 (100 %) und Sacheinlagen in Höhe von EUR 3.686.815,26. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 516.998,77.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ausschließlich Forderungen gegen die Blokker Holding B.V., Amsterdam/Niederlande (verbundenes Unternehmen).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 299.458,07 (i. Vj. EUR 0,00) enthalten. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände habe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Von dem gezeichneten Kapital von EUR 15 Mio ist ein Betrag von EUR 10 Mio eingezahlt. Der verbleibende Betrag von EUR 5 Mio wurde noch nicht eingefordert.

Durch Gesellschafterbeschluss vom 26. Januar 2007 hat der Gesellschafter Blokker Holding B.V. einen Betrag von EUR 13,5 Mio als Kapitalrücklage zur Verfügung gestellt. Rückzahlungen aus dieser Kapitalrücklage stehen ausschließlich diesem Gesellschafter zu.

In der Gesellschafterversammlung am 23. Januar 2015 wurde beschlossen, die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2,5 Mio zum 23. Januar 2015 aufzulösen. Der Betrag wurde unmittelbar von dem Gesellschafter Blokker Holding B.V., dem die Kapitalrücklage ausschließlich zusteht, entnommen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellungen für Rückbauver-pflichtungen in Höhe von TEUR 567, personalbezogene Rückstellungen (Urlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaft, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld) in Höhe von TEUR 451 sowie Rückstellungen für ausstehende Mieten (inklusive Nebenkosten) in Höhe von TEUR 159.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber der Blokker Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, (verbundenes Unternehmen).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 722.785,69 (i. Vj. EUR 592.432,35) aus Steuern enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betreffen TEUR 16 (i. Vj. TEUR 16) Aufwendungen für Altersversorgung.

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 20 (i. Vj. TEUR 4) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. TEUR 263 (i. Vj. TEUR 0) betreffen Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Angaben

Der Abschluss der Blokker GmbH, Gießen, wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Blokker Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des niederländischen Unternehmensregisters (Kamer van Koophandel), zur Veröffentlichung eingereicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betreffen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen mit folgenden Restlaufzeiten:

Fälligkeit Verpflichtung
TEUR
Verbindlichkeiten    
Kürzer als ein Jahr   5.162
Zwischen ein und fünf Jahren   17.110
Länger als fünf Jahre   11.374
    33.646

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitäquivalente) beläuft sich auf 174, davon 72 Vollzeitkräfte, 63 Teilzeitkräfte und 111 Aushilfen.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

Albert Blokker, Kaufmann, (bis zum 28. Januar 2016)

Henric J. J. de Bie, Kaufmann (bis zum 29. September 2016)

Jeroen Waller Visser, Kaufmann, (ab dem 25. Januar 2016)

Francine Caspare Marguörite van Dierendonck, Kauffrau (ab dem 26. September 2016)

In Bezug auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Gießen, den 2. November 2016

Die Geschäftsführung

Francine Caspare Marguérite van Dierendonck

Jeroen Waller Visser

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blokker GmbH, Gießen, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 4. Januar 2017

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hillesheim, Wirtschaftsprüfer

Kieserling, Wirtschaftsprüfer

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