ASPECTA Lebensversicherung AktiengesellschaftLiquidiert

50679 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 62179
Eingetragen
18.1.1996
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternLebensversicherung
Gegenstand
der unmittelbare und mittelbare Betrieb der Lebensversicherung in allen Arten und damit verbundenen Zusatzversicherungen und Kapitalisierungsgeschäfte im In- und Ausland, vorbehaltlich einer notwendigen Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Markus Drews
seit 25.10.2010
Vorstandsmitglied
Jörn Stapelfeld
seit 25.10.2010
Vorstandsmitglied
Gerhard Frieg
seit 25.10.2010
Vorstandsmitglied
Peter Klingspor
seit 16.6.2010
Vorstandsmitglied
Prokura
Dr. Heinz-Peter Roß
seit 20.8.2009
Vorsitzender des Vorstands
Rolf Heine
seit 10.11.2008
Prokura
Christian Wissing
seit 20.10.2008
Prokura
Jörg Dr. Drecker
seit 10.9.2008
Prokura
Prokura
Alfred Walgenbach
seit 10.9.2008
Prokura
Prokura
Thomas Engel
seit 9.1.2008
Prokura
Thomas Falkenberg
seit 9.1.2008
Prokura
Manfred Kastner
seit 9.1.2008
Prokura
Michael Beetz
seit 9.1.2008
Vorstandsmitglied
Bodo Dr. Schmithals
seit 9.1.2008
Prokura
Ilse Funk-Stubner
seit 9.1.2008
Prokura
Prokura
Barbara Langen
seit 9.1.2008
Prokura
Michael Böck
seit 9.1.2008
Vorstandsmitglied
Hans-Dieter Nilles
seit 9.1.2008
Prokura
Tobias Blodau
seit 9.1.2008
Prokura
Rainer Steinheimer
seit 9.1.2008
Prokura
Carsten Stender
seit 9.1.2008
Prokura
Michaela Colmie
seit 9.1.2008
Prokura
Marko Dr. Brambach
seit 9.1.2008
Prokura
Günther Hartmann
seit 9.1.2008
Prokura
Detlev Köhler
seit 9.1.2008
Prokura
Benutze den API-Playground, um alle Ergebnisse zu sehen

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASPECTA Lebensversicherung Aktiengesellschaft

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Die Talanx-Gruppe im Überblick

Kennzahlen auf einen Blick

  2008 2007
  Mio. € % Mio. € %
Beiträge 518,7 -2,6 532,6 +3,6
Neugeschäftsbeiträge 42,5 -40,4 71,3 -18,0
Leistungen zu Gunsten der Versicherungsnehmer        
ausgezahlte Leistungen 178,0 -3,6 184,7 56,7
Zuwachs der Leistungsverpflichtungen -361,9 - 110,8 -54,7
laufende Erträge aus Kapitalanlagen * 48,0 +2,9 47,4 +6,0
Kapitalanlagen * 1.992,6 -15,3 2.353,3 +8,0
Zuweisung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 9,5   13,3  
RfB nach Zuweisung 53,6   55,3  
Ergebnis vor Steuern 0,8   9,9  
Ergebnis vor Gewinnabführung 0,0   3,2  
Eigenmittel 84,2   84,2  
laufende Durchschnittsverzinsung   4,4   4,4
Nettoverzinsung der letzten drei Jahre   4,5   4,6
Verwaltungskostensatz   3,7   3,7
Abschlusskostensatz   7,1   7,0
Stornoquote   8,2   7,2

* einschließlich Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Rating

Standard & Poor`s, London A+ (Outlook Stable)
  (sehr gut)

Vorwort des Vorstands

Auf dem Weg zum "Best Partner"

In die Wirtschaftsgeschichte wird 2008 als Krisenjahr eingehen. Verglichen mit anderen Branchen hat sich die deutsche Versicherungswirtschaft unter diesen schwierigen Bedingungen aber gut behauptet.

Natürlich ist auch die HDI-Gerling Leben-Gruppe von den Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Bei einem Kapitalanlagevolumen von rund zwanzig Milliarden Euro ist dies nicht zu vermeiden. Gleichwohl bleiben die Wirkungen im Wesentlichen auf die Abbildung der allgemeinen Kursverluste im relativ kleinen Aktienportfolio und die Zinsentwicklung beschränkt. Abschreibungen auf direkt betroffene Investments wie beispielsweise Lehman Brothers oder Hypo Real Estate gab es bei der ASPECTA nicht.

Vor diesem Hintergrund kann das Geschäftsjahr bilanziell sogar als zufrieden stellend bewertet werden. Dies gilt jedoch leider nicht für die Entwicklungen im Neugeschäft. Hier führte das Zusammentreffen gleich mehrerer Effekte zu deutlichen Einbußen. Neben den Nachwirkungen der Integration der Leben-Gruppe war die Umsetzung des zweiten Teils der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes zu schultern. Gleichzeitig wirkten sich Absatzrückgänge im Markt relativ stärker auf unser Geschäft aus, weil die Leben-Gruppe einen Schwerpunkt bei den freien Vermittlern und gleichzeitig im Bereich der fondsgebundenen Produkte setzt. Die hier zu spürende Zurückhaltung der Verbraucher machte sich bei uns überproportional bemerkbar.

Unsere Antwort darauf ist eindeutig: Mittel- bis langfristig geht an Vorsorgeprodukten, die auch höhere Renditechancen bieten und flexibler gestaltbar sind, kein Weg vorbei. Dies sehen auch unsere Vertriebspartner so. Die ASPECTA baut daher ihre Position als Anbieter investment-orientierter Vorsorgeprodukte weiter aus.

Auch die Weiterentwicklung von Zielgruppenprodukten und attraktiven Fonds-Lösungen unterstreicht die dynamische Ausrichtung unserer Gesellschaft. Auch wenn das Neuprodukt Crossover. Invest im Herbst in einer ungünstigen Marktphase startete, bietet es gleichwohl die Basis für die Einbindung innovativer Anlagekonzepte, die der jeweiligen Kapitalmarktentwicklung und den Anforderungen der Kunden - gerade auch in punkto Absicherung - Rechnung tragen.

In vertrieblicher Hinsicht setzen wir unseren Weg fort, für freie Vermittler den bestmöglichen Service zu bieten. Dazu verfügen wir mittlerweile über eine hervorragende Maklerakademie sowie mit der PARTNER OFFICE AG auch über einen führenden Dienstleister für Makler. Ergänzt wird dies durch die Aufstellung eines Zielgruppenvertriebs innerhalb der Leben-Gruppe. Die 2008 gegründete DTPVO Deutsche Privatvorsorge AG bietet Vorsorge-, Absicherungs- und Anlagestrategien für die wachsende Gruppe der Best-Ager.

Mit Blick auf die Zukunft haben wir das Jahr 2008 genutzt, um unsere langfristige Ausrichtung zu überprüfen und zu optimieren. Mit dem Begriff "Best Partner" fassen wir zusammen, welche Rolle wir künftig gegenüber unseren Kunden, Vertriebspartnern und Mitarbeitern einnehmen wollen. Den Weg, wie wir dies erreichen, haben wir in einer umfassenden strategischen Planung niedergelegt. Dies ist eine klare Grundlage für uns, optimistisch in die Zukunft zu schauen.

Dass dies so ist, verdanken wir zuvorderst unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Prozess, ein neues Unternehmen zu formen, engagiert und kompetent vorantreiben. Aber auch unseren Vertriebspartnern, die unseren Weg kritisch und konstruktiv begleiten, gilt unsere Anerkennung und unser Dank.

Wir möchten an dieser Stelle auch unseres Vorstandskollegen Thomas Schulz gedenken, der kurz vor Drucklegung dieses Berichts Ende März nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Herr Schulz war ein hervorragender Fachmann, der sich mit ganzer Kraft für die HDI-Gerling Leben-Gruppe engagiert hat. Wir werden Herrn Schulz in ehrender Erinnerung behalten.

Ihr

Dr. Hans Löffler

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand während des Berichtszeitraumes überwacht und beratend begleitet. Hierzu ließ er sich regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichten. Insgesamt zweimal, am 23.4.2008 und 19.11.2008, trat der Aufsichtsrat zu Sitzungen zusammen und hat dabei mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und erörtert. Zu sämtlichen Maßnahmen, welche die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, und zu allen Maßnahmen von grundlegender Bedeutung wurde nach eingehender Beratung ein Votum abgegeben. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus vom Vorstand laufend über wichtige Geschäftsvorfälle, die Entwicklung der Finanzkennzahlen und anstehende wesentliche Entscheidungen unterrichtet.

Gegenstand der Erörterungen im Aufsichtsrat waren insbesondere die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, ihre Positionsbestimmung und ihre Marktpositionierung sowie ihre -perspektiven. In der Herbst-Sitzung hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Erwartungsrechnung 2008, den Ursachen für die geschäftliche Entwicklung sowie auch der Jahresplanung 2009, den entsprechenden Maßnahmen und geschäftlichen Schwerpunkten beschäftigt. Der Aufsichtsrat hat ferner die Berichte des Vorstands zur Entwicklung der Kapitalanlagen und zu den Derivaten sowie strukturierten Produkten entgegengenommen. Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Absatz 2 AktG waren im Geschäftsjahr 2008 nicht erforderlich.

Personalia

Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Hans Löffler bis zum 31.5.2013 zum Vorsitzenden des Vorstands der Gesellschaft wiederbestellt. Herr Wolfgang Rüdt wurde mit Wirkung ab 1.7.2008 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands bestellt und bis zum 31.5.2014 zum Mitglied des Vorstands wiederbestellt.

Herr Dr. Olaf Kliesow wurde mit Wirkung zum 1.5.2008 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt und ist zuständig für die Steuerung der Auslandsaktivitäten. Der Geschäftsverteilungsplan des Vorstands ist entsprechend angepasst worden.

Im Aufsichtsrat hat es die folgende Veränderung gegeben: Auf Grund der satzungsgemäßen Verkleinerung des Aufsichtsrates von sechs auf drei Mitglieder ist, nachdem die zwei Arbeitnehmervertreter bereits im Vorjahr ausgeschieden sind, Herr Alik Hertel zum 28.5.2008 aus dem Gremium ausgeschieden. Der Aufsichtsrat hat den drei ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Gesellschaft Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Strukturmaßnahmen

Der Aufsichtsrat stimmte in der Aufsichtsratssitzung vom 19.11.2008 der Veräußerung des Anlagevermögens an die HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH, Köln, sowie dem Abschluss eines Kooperationsvertrages und einer Courtagezusage mit der DTPVO Deutschen Privatvorsorge AG, Darmstadt, zu.

Bericht des Verantwortlichen Aktuars

Der Verantwortliche Aktuar hat die uneingeschränkte versicherungsmathematische Bestätigung nach § 11a Abs. 3 Nr. 2 VAG abgegeben, dass die Deckungsrückstellung nach den gesetzlichen Vorschriften berechnet worden ist. In der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung hat er nähere Erläuterungen zu den Ansätzen und Einschätzungen gegeben, die der Bestätigung zu Grunde liegen, und dabei die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung vorgetragen sowie Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Der Aussage der Bestätigung schließt sich der Aufsichtsrat an.

Jahresabschluss

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2008 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft worden. Die Auswahl der Abschlussprüfer erfolgte durch den Aufsichtsrat; der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte den konkreten Prüfungsauftrag. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. In dem erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wird erklärt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln und dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung an, nachdem er den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Prüfbericht des Abschlussprüfers eingehend geprüft hat.

Der Abschlussprüfer war bei der Bilanzaufsichtsratssitzung über die Beratung des Jahresabschlusses anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2008 geleistete Arbeit.

 

Köln, den 24. März 2009

Der Aufsichtsrat

Dr. Immo Querner, Vorsitzender

Aufsichtsrat und Vorstand

Aufsichtsrat

Dr. Immo Querner

Ehlershausen

Mitglied des Vorstands des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover

Mitglied des Vorstands der Talanx AG, Hannover

Vorsitzender

Dr. Reinhold Knoll

Pullach im Isartal

Rechtsanwalt

Stellv. Vorsitzender

Dr. Wolf Becke

Hamburg

Mitglied des Vorstands der Hannover Rückversicherung AG, Hannover

Mitglied der Vorstands der E+S Rückversicherung AG, Hannover

Alik Hertel

Hannover

Leiter Konzern Unternehmensentwicklung der Talanx AG, Hannover

(ausgeschieden am 28.5.2008)

Vorstand

Dr. Hans Löffler

Köln

Kostenrechnung/-controlling, Revision, Unternehmensplanung/-steuerung,

Gesamtrisikomanagement, Unternehmenskommunikation

Vorsitzender

Michael Beetz

Köln

Informationstechnologie, Betriebsorganisation

Michael Böck

Schwabach

Vertriebssteuerung, Maklervertrieb, Produktmanagement und Marketing

Dr. Olaf Kliesow

Düsseldorf

Steuerung der Auslandsaktivitäten

bestellt zum 1.5.2008

Udo Münstermann

Bonn

Produktentwicklung, Produkttechnik, Aktuarielles Controlling,

Lebensrückversicherung

Wolfgang Rüdt

Bonn

Recht, Personal, Facility Management

Thomas Schulz

Wiehl

Akquisitionsunterstützung, Underwriting, Kundenservice,

betriebliche Altersversorgung

verstorben am 27.3.2009

Rüdiger Will

Hamburg

Finanzen, Rechnungswesen,

Vermögensanlage, -verwaltung und -risikomanagement

Die HDI-Gerling Leben-Gruppe im Überblick

Lagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Finanzmarktkrise

Das Jahr 2008 war geprägt von der größten Finanzmarktkrise seit dem 2. Weltkrieg. Als Keimzelle dieser Krise ist das Subprime-Segment des US-Immobilienmarktes anzusehen. Sie führte insbesondere zu einer Vertrauenskrise in die Stabilität des Finanzsystems sowie der Banken untereinander. Staatliche Interventionen und Stützungsmaßnahmen in einem bis dahin unbekannten Umfang waren die Folge. Weltweite Leitzinssenkungen der Zentralbanken haben die fiskalpolitischen Maßnahmen auf der monetären Seite unterstützt.

Die realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise haben die seit Anfang des Jahres einsetzende konjunkturelle Schwäche verstärkt und die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr erheblich belastet. Weltweit sanken die Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes: Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft in den USA nur noch 0,7 % p.a., die Eurozone wies eine Wachstumsrate von 0,6 % p.a. auf.

Nachlassendes Wachstum in Deutschland

Auch die deutsche Wirtschaft wurde von dieser Entwicklung erfasst. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal ein Minus gegenüber dem Vorquartal zwischen 1,5 und 2,0 %. Grund für den Rückgang war vor allem eine geringere Nachfrage aus dem Ausland, die sich in deutlich schwächeren Exporten niederschlug. Nur dank eines starken ersten Quartals wurde im abgelaufenen Jahr insgesamt noch ein Wachstum von 1,3 % erzielt.

Die Entwicklung der Verbraucherpreise wurde bis zum Ende des ersten Halbjahres maßgeblich durch die steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise bestimmt. Der Höhepunkt der Preisentwicklung wurde im Juli 2008 in den USA mit 5,6 % p.a., in der Eurozone mit 4,0 % p.a. erreicht. Mit dem zunehmenden Konjunkturpessimismus führten rasant sinkende Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise zu rasch rückläufigen Inflationsraten. In den USA betrug die Inflationsrate im Dezember nur noch 0,1 % p.a., in der Eurozone sank die Inflation im Dezember auf 1,6 % p.a.

Stützungsmaßnahmen der Zentralbanken

Auch die Zentralbanken reagierten auf die sinkenden Inflationsraten und die Rezession. Während die Europäische Zentralbank Anfang Juli den Leitzins noch um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 % erhöhte, befanden sich die meisten anderen Zentralbanken schon im Zinssenkungszyklus. Rückblickend hat die US-amerikanische Zentralbank die Leitzinsen im Laufe des Jahres 2008 um über 400 Basispunkte (bp) auf ein Rekordtief von 0 % und 0,25 %, die Bank of England um 300 bp auf ein Rekordtief von 2,0 % gesenkt. Schließlich senkte auch die EZB die Leitzinsen um 175 bp auf 2,5 %. Darüber hinaus stellten die Zentralbanken über ihre erweiterten Geldmarktinstrumente und den direkten Ankauf von Wertpapieren zusätzliche Liquidität zur Verfügung.

Entwicklung der Kapitalmärkte

Hohe Renditevolatilitäten

Das Jahr 2008 war ein Jahr der Extreme auf den Kapitalmärkten. Nachdem zunächst im Zuge steigender Inflationserwartungen in der Eurozone die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen im ersten Halbjahr von 4,3 % auf bis zu 4,7 % anstieg, setzte mit den seit Jahresmitte stetig fallenden Verbraucherpreisen eine Kehrtwende bei den Renditen von Staatsanleihen ein. So fiel die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe im Dezember auf ein Rekordtief von 2,95 %. In den USA fielen die 10-jährigen Staatsanleihen auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren und schlossen das Jahr bei 2,2 %.

Mit dem wachsenden Konjunkturpessimismus hielt der Trend zur Flucht in Qualität (besonders in deutsche Staatsanleihen) weiterhin an. Die meisten Länder der Eurozone gerieten zunehmend in den Sog der Rezession. Hinsichtlich Tiefe und Dauer preiste der Markt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Volkswirtschaften ein. So entwickelten sich die Staatsanleihen einiger Peripherieländer (insbesondere Italien/Griechenland) deutlich unterdurchschnittlich.

Zum Zeitpunkt des Ausfalls der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 notierten Finanzanleihen bereits mit historisch hohen Sicherheitsaufschlägen (Spreads). Danach wurden diese ein weiteres Mal in Mitleidenschaft gezogen und zusätzlich auch die Industrieanleihen empfindlich getroffen. Das Jahr 2008 endete mit deutlichen Kursverlusten für beinahe sämtliche Anleihearten.

Schwache Performance der Aktienmärkte

Das Aktienjahr 2008 ging als eines der schwärzesten in die Börsengeschichte ein: Der Dow Jones Euro STOXX50 beendete das Jahr mit einem Verlust von 44 %. Der S&P500-Index verlor 39 %, was nach 1931 und 1933 die drittschlechteste Jahresentwicklung seit 1927 war. Die Entwicklung des deutschen Aktienindex DAX mit einem Minus von 40 % wurde nur noch von der Performance im Jahr 2002 unterboten. Der britische FTSE100-Index wies mit einem Verlust von 38 % die schlechteste Performance seit 1984 auf. Die Finanzmarktkrise und der Konjunktureinbruch waren die wesentlichen Faktoren für die außerordentlich schlechte Performance der Aktienmärkte. Die Abschreibungen der Banken in Milliardenhöhe bereits zum Jahresanfang waren nur der Auftakt für eine Abschreibungsflut. Verunsicherung und Misstrauen führten zu einer erheblichen Risikoaversion und machten staatliche Eingriffe erforderlich. Schließlich erwarben weltweit Regierungen in Einzelfällen auch direkt Anteile an Finanzinstituten.

Entwicklung des Lebensversicherungsmarkts

Neugeschäft

Die deutsche Lebensversicherungsbranche konnte 2008 im Zuge der vierten Förderstufe der Riester-Verträge überwiegend zunächst positive Zuwachsraten erzielen. Im Jahresverlauf war wegen der ungünstigen Rahmenbedingungen jedoch eine deutlich rückläufige Tendenz zu beobachten.

Nach den vorläufigen Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stiegen die laufenden Neugeschäftsbeiträge um 7,0 % auf 6,9 Mrd. €. Ausschlaggebend hierfür waren die zu Jahresbeginn vorgenommenen Summenerhöhungen aus Riester-Verträgen. Bereinigt man die laufenden Beiträge um diesen Effekt zeigt sich ein Rückgang um 6,9 % auf 5,8 Mrd. €. Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag nahm wie bereits im Vorjahr um 3,0 % auf 12,3 Mrd. € zu. Insgesamt wurden Neugeschäftsbeiträge in Höhe von 19,2 Mrd. € erzielt (+4,6 %). Unter Einbeziehung der erneut stark rückläufigen Beiträge der Pensionskassen (-13,9 %) und der Pensionsfonds (-43,2 %) ergibt sich ein Wachstum der Neugeschäftsbeiträge auf insgesamt 19,9 Mrd. € (+2,6 %).

Die Zahl der neu abgeschlossenen Lebensversicherungen sank um 13,8 % auf 6,6 Millionen Verträge. Anders als in den Vorjahren betraf der Rückgang der Vertragszahlen mit einem Minus von 24,2 % auf 1,6 Millionen auch die Riester-Verträge sowie die Basisrenten, deren Abschlusszahl um 9,3 % auf 0,3 Millionen nachgab.

Differenziert man das Neugeschäft nach Versicherungsarten werden die beiden anhaltenden Trends hin zu Versicherungen mit rentenförmiger Auszahlung sowie zu fondsgebundenen Produkten deutlich. Der Rückgang der Stückzahlen des Neugeschäfts betrifft zwar auch die fondsgebundenen Produkte (-5,6 %) und die Rentenversicherungen (-17,1 %). Die geringsten Einbußen sind jedoch in der beide Merkmale vereinenden fondsgebundenen Rentenversicherung (FRV) festzustellen, die mit einem Minus von 5,2 % die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge vergleichsweise stabil halten konnte. Damit weist die FRV erstmals noch vor den klassischen Rentenversicherungen den größten Anteil am Neugeschäft aus. Auch der Zuwachs der laufenden Neugeschäftsbeiträge von 19,0 % auf 1,9 Mrd. € zeigt die hohe Bedeutung der FRV für das Branchenwachstum.

Bestand

Das schwache Neugeschäft konnte die Abgänge an Hauptversicherungen nicht ausgleichen. Der Bestand belief sich zum Jahresende auf 92,2 Millionen Verträge und sank damit um 1,8 %. Gegenläufig erhöhten sich die Vertragszahlen der Pensionskassen um 4,4 % auf 3,2 Millionen und die der Pensionsfonds um 10,1 % auf 0,3 Millionen.

Leichtes Beitragswachstum

Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherer beliefen sich auf 76,1 Mrd. €. Dabei entfielen 63,6 Mrd. € (+0,4 %) auf laufende Beiträge und 12,5 Mrd. € (+3,7 %) auf Einmalbeiträge. Das Beitragsplus von insgesamt 0,9 % fiel damit geringfügig höher aus als im bereits relativ schwachen Vorjahr. Die in ihrer noch jungen Entwicklung stark vom Umfang der Einmalbeiträge abhängigen Pensionsfonds hatten bei den gebuchten Bruttobeiträgen einen Rückgang um 36,2 % auf 0,5 Mrd. € hinzunehmen, während die Pensionskassen auf dem Vorjahresniveau von 2,8 Mrd. € verblieben.

Themen des Berichtsjahres

Die im Vorkapitel beschriebene Finanzkrise war im Jahr 2008 für die Finanzbranche und damit auch für die Versicherungswirtschaft ein dominierendes Thema. Den hiermit verbundenen Herausforderungen begegnete unsere Gesellschaft, die ASPECTA Lebensversicherung AG (A-LV), Köln, mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Produkte und Prozesse. Zudem haben wir das Jahr 2008 genutzt, um unsere langfristige Ausrichtung zu überprüfen und zu optimieren.

Produktinnovationen und Vertriebsziele

Im 4. Quartal des Berichtsjahres führte unsere Gesellschaft das Produkt CROSSOVER.invest ein. Bei dieser investmentgebundenen Rentenversicherung kann der Kunde seiner Anlegermentalität entsprechende Zertifikate, Fonds und Baskets aus einer breiten Palette auswählen und untereinander kombinieren. Fondsgebundene Versicherungen haben bislang nur mit Investmentfonds gearbeitet, die sich in aller Regel analog zum jeweiligen Markttrend entwickeln. Unsere Gesellschaft bietet ihren Kunden nunmehr die Möglichkeit, auch bei leicht fallenden Märkten eine positive Rendite zu erzielen.

Bei der Verleihung des Financial Advisors Awards 2008 gehörte die neue Investmentpolice zu den nominierten Produkten in der Kategorie "Fondspolice". Mit "hervorragend" (FFF) bewertet auch die unabhängige Rating-Agentur Franke & Bornberg die investmentgebundene Rentenversicherung CROSSOVER.invest.

Das Geschäftsjahr 2008 machte deutlich, dass die anerkannte Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen kein Garant für überdurchschnittliche Vertriebserfolge ist. Das Zusammentreffen interner und externer Effekte führte im Berichtsjahr zu einem nicht zufrieden stellenden Neugeschäft.

Um dem zu begegnen, hat HDI-Gerling Leben unter dem Titel "Best Partner" ein Zukunftsprogramm erarbeitet, mit dem eine umfassende und absolute Vertriebsorientierung als Kern unseres Handelns definiert wird. Mit einer Kultur kontinuierlicher Verbesserungen werden wir unser erklärtes Ziel, die Nummer 1 bei den freien Vermittlern zu sein, erreichen können.

Projekte und Prozesse

Nachdem bereits im Vorjahr die gesellschafts- und personalrechtlichen Integrationsmaßnahmen weitestgehend abgeschlossen werden konnten, sind im Berichtsjahr zahlreiche weitere Projekte zur Vereinheitlichung und Optimierung der vertriebs- und betriebstechnischen Abläufe in der Leben-Gruppe fortgeführt und größtenteils auch schon abgeschlossen worden.

Ebenfalls großen Einsatz verlangte die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) mit den ab dem 01.01.2009 auch für Bestandskunden geltenden neuen Regeln. Für die A-LV bedeutete dies eine Anpassung der Versicherungsbedingungen bei über 700.000 Verträgen bis Ende November des Berichtsjahres. Dabei wurden seit September alle Versicherungsnehmer über die Auswirkungen der VVG-Reform individuell informiert.

Um diese und ähnliche Herausforderungen auch in Zukunft erfolgreich meistern zu können, hat die Leben-Gruppe im Juni unter dem Titel "Masterix" eine Initiative zur kontinuierlichen Prozessverbesserung gestartet. Ziel ist es, den Service spürbar zu verbessern und die Prozesse schneller und einfacher zu gestalten. Besonderes Augenmerk wird im Rahmen eines separaten Projektes auf die IT-Prozesse gelegt. Von der Harmonisierung und Überarbeitung der in der Vergangenheit an unterschiedlichen Standorten gewachsenen Prozesse in Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb erwarten wir signifikante Effizienzsteigerungen.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Neugeschäft

Die ASPECTA Lebensversicherung AG (A-LV), Köln, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1996 als Spezialist für innovative und performance-orientierte Versicherungslösungen und mit ihrer Konzentration auf den wachstumsstarken Vertriebsweg der unabhängigen Vermittler sowohl auf dem deutschen als auch auf dem österreichischen Markt dynamisch entwickelt.

Die Fokussierung der Gesellschaft auf die unabhängigen Vermittler hatte im Berichtsjahr zur Folge, dass sich die durch die VVG-Reform und die Einführung der EU-Vermittlerrichtlinie in diesem Bereich entstandenen Anpassungsprobleme besonders nachteilig ausgewirkt haben. Insbesondere Makler waren von den zusätzlichen Belastungen aus der VVG-Reform betroffen. Der hohe Bedarf nach Informationen und Umsetzungskonzepten führte zu verstärkten Pool-Anbindungen und Zusammenschlüssen. Neben der Verengung des Vermittlermarktes kam es bei der A-LV vor allem im ersten Halbjahr integrationsbedingt noch zu Engpässen im Dienstleistungs- und Servicebereich.

Darüber hinaus wirkte sich die durch die Finanzkrise entstandene Verunsicherung der Kunden in Bezug auf die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen - seit Jahren die im Neugeschäft der A-LV die seit Jahren dominierende Produktgruppe - besonders stark aus.

Als Folge der Kombination von externen und internen Belastungsfaktoren konnte unsere Gesellschaft 2008 nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Die Neugeschäftsbeiträge erreichten im Berichtsjahr 42,5 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang von 40,4 % gegenüber dem Vorjahr. 33,2 Mio. € der Neugeschäftsbeiträge entfielen auf laufende Beiträge und weitere 9,3 Mio. € auf Einmalbeiträge. Die Beitragssumme des Neugeschäfts reduzierte sich von 1.704,3 Mio. € im Vorjahr um 40,9 % auf 1.007,6 Mio. €.

Den dominierenden Anteil am Neugeschäft hatten erneut die fondsgebundenen Versicherungen, bei denen ein Beitragsrückgang von 68,6 Mio. € auf 40,1 Mio. € zu verzeichnen war. Das Neugeschäft mit konventionellen Kapital- und Rentenversicherungen ist bei unserer Gesellschaft trotz einer Verdopplung der Beiträge von 0,9 Mio. € auf 1,8 Mio. € weiterhin nur von untergeordneter Bedeutung. Gleiches gilt für die selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen, deren Neugeschäftsbeiträge von 1,8 Mio. € auf 0,5 Mio. € sanken.

Die neu abgeschlossene Versicherungssumme erreichte im Berichtsjahr 1.058,9 Mio. € (i. V. 1.960,9 Mio. €). 91,0 % (i. V. 85,2 %) entfallen hiervon auf fondsgebundene Versicherungen.

Versicherungsbestand

Der Jahresbeitrag aller am 31.12.2008 im Bestand unserer Gesellschaft befindlichen Versicherungen, die so genannte statistische Bestandsprämie, hat sich im Berichtsjahr insbesondere auf Grund des geringeren Neugeschäfts um 4,5 % auf 508,3 Mio. € vermindert. Auch der Versicherungsbestand war leicht rückläufig und erreichte am Ende des Berichtsjahres eine Versicherungssumme von 19.439,8 Mio. € (i. V. 20.421,5 Mio. €).

Eine ausführliche Erläuterung der Bewegung und der Struktur des Versicherungsbestandes wird in Anlage 1 zum Lagebericht auf den Seiten 30 bis 33 gegeben. Eine vollständige Darstellung der von unserer Gesellschaft betriebenen Versicherungsarten befindet sich in der Anlage 2 zum Lagebericht auf Seite 34.

Beiträge

Das geringere Neugeschäft führte auch zu einem Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge um 2,6 % auf 518,7 Mio. € (i. V. 532,6 Mio. €). Der Anteil der Beiträge aus fondsgebundenen Produkten an den gesamten Beitragseinnahmen hat sich von 84,2 % im Vorjahr auf 85,3 % im Geschäftsjahr weiter erhöht. Die hierauf entfallenden laufenden Prämieneinnahmen von 432,2 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahr um 0,5 % leicht gesunken. Die Einnahmen aus fondsgebundenen Einmalbeiträgen gingen von 14,4 Mio. € im Vorjahr auf 10,3 Mio. € zurück.

Die Beitragsentwicklung führte insgesamt auch zu einem Rückgang der verdienten Beiträge für eigene Rechnung auf 123,9 Mio. € (i. V. 132,1 Mio. €).

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Auf Grund des geringeren Neugeschäftsvolumens sanken die Bruttoabschlussaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 39,8 % auf 71,9 Mio. €. Die Abschlusskostenquote (bezogen auf die Beitragssumme des Neugeschäftes) erhöhte sich allerdings wegen des relativ höheren Fixkostenanteils geringfügig auf 7,1 % (i. V. 7,0 %).

Die Verwaltungskosten konnten auf 19,3 Mio. € leicht gesenkt werden. Die entsprechende Kostenquote (bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge) belief sich wie im Vorjahr auf 3,7 %.

Unter Berücksichtigung der Rückversicherungsanteile reduzierten sich die Nettoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb im Geschäftsjahr auf 11,2 Mio. € (i. V. 24,5 Mio. €).

Leistungen

Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle (ohne Aufwendungen für Rückkäufe) reduzierten sich im Berichtsjahr von 74,4 Mio. € auf 58,7 Mio. €. Mit einem Anteil von 72,4 % betrafen diese Aufwendungen wie in den Vorjahren überwiegend Abläufe. Diese belasten das Ergebnis des Geschäftsjahres nicht, weil die erforderlichen Mittel zum Zeitpunkt der Fälligkeit als Deckungsrückstellung vorhanden sind.

Die Bruttoaufwendungen für Rückkäufe stiegen auf 96,8 Mio. € (i. V. 89,2 Mio. €) und betragen damit 5,8 % der gesamten Deckungsrückstellung.

Die Verunsicherung der Kunden durch die im Jahresverlauf sich ausweitende Finanzkrise und die insgesamt schwache volkswirtschaftliche Entwicklung hatten branchenweit einen Anstieg der Stornoquoten zur Folge. Die Stornoquote der A-LV erhöhte sich von 7,2 % auf 8,2 %.

Die Nettoaufwendungen für Versicherungsfälle gingen von 83,0 Mio. € im Vorjahr auf 63,7 Mio. € im Geschäftsjahr zurück.

Die ausgezahlten Leistungen zu Gunsten unserer Versicherungsnehmer betrugen im Geschäftsjahr 178,0 Mio. € (i. V. 184,7 Mio. €). Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen für künftige Auszahlungen verringerten sich kapitalmarktbedingt um 361,9 Mio. € auf 1.847,8 Mio. €.

Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen

Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) beliefen sich im Geschäftsjahr auf 48,0 Mio. € (i. V. 47,4 Mio. €). Mit 44,5 Mio. € waren dies überwiegend Zinserträge aus festverzinslichen Anlagen. 0,9 Mio. € laufende Erträge resultierten aus Investmentanteilen, weitere 2,7 Mio. € entfielen auf Erträge aus Tages- und Termingeldern. Die laufenden Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen 1,8 Mio. € (i. V. 1,9 Mio. €).

Auch im Geschäftsjahr 2008 wurden die Kapitalmärkte weiter von der US-amerikanischen Hypothekenkrise (Subprime) sowie der daraus erwachsenen Finanzmarktkrise bestimmt. Der Rückgang des außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses um 9,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich darauf zurückzuführen. Der im gesamten Jahr zu beobachtende Vertrauensverlust im Inter-Bankensektor führte zu einer starken Einengung der Marktliquidität sowie zu einer Ausweitung der markt- und bonitätsabhängigen Sicherheitsaufschläge (Spreads). Infolgedessen kam es zu erheblichen Marktwertverlusten bei den aus dem Finanz- und Unternehmenssektor emittierten Papieren, die auch durch das allgemein gesunkene Zinsniveau kaum ausgeglichen werden konnten. Dies führte bei Investmentanteilen zu außerordentlichen Abschreibungen von 7,3 Mio. €. Den außerordentlichen Abschreibungen von insgesamt 7,4 Mio. € standen Nettogewinne aus Abgängen von insgesamt 2,6 Mio. € (i. V. 7,1 Mio. €) gegenüber.

Die unter Verrechnung der laufenden Aufwendungen für Kapitalanlagen nach der Verbandsformel ermittelte laufende Durchschnittsverzinsung erreichte wie im Vorjahr 4,4 %. Die Nettoverzinsung, in die zusätzlich auch das Ergebnis aus Verkäufen, Zuschreibungen und außerplanmäßigen Abschreibungen eingeht, beläuft sich im Durchschnitt der letzten drei Jahre auf 4,5 % (i. V. 4,6 %). Im Berichtsjahr wurde unter dem Einfluss der Kapitalmarktkrise ein Satz von 4,0 % (i. V. 5,0 %) erreicht.

Jahresergebnis

Vorsichtige Kalkulation und Reservierung führen gemeinsam mit erfolgreichem Anlage- und Kostenmanagement zu Überschüssen, die den Versicherungsnehmern in Form der Gewinnbeteiligung zu Gute kommen. Der Überschuss setzt sich im Wesentlichen aus den Ergebnisquellen Zins, Risiko und Kosten zusammen.

Insgesamt erreichte die A-LV im Geschäftsjahr ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 0,8 Mio. €. Dieses setzt sich zusammen aus einem versicherungstechnischen Ergebnis von 17,2 Mio. € (i. V. 19,4 Mio. €) und einem nicht versicherungstechnischen Ergebnis von -16,4 Mio. € (i. V. 2,4 Mio. €). Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands von 0,8 Mio. € weist die A-LV ein ausgeglichenes Ergebnis aus.

Vermögenslage

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände unserer Gesellschaft, welche ausschließlich Software betrafen und einen Vorjahresbilanzwert von 20,7 Mio. € aufweisen, wurden im Berichtsjahr zusammen mit unserer Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahresbilanzwert 8,4 Mio. €) im Rahmen weiterer struktureller Angleichungen und Harmonisierungen innerhalb der HDI-Gerling Leben-Gruppe an die HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH (HG-LB), Köln, veräußert. Die Finanzierung erfolgte über ein von der A-LV ausgegebenes Schuldscheindarlehen.

Kapitalanlagen

Im Geschäftsjahr 2008 ist der Kapitalanlagebestand (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) der A-LV um 0,4 % auf 1.054,3 Mio. € gestiegen. Während der Bestand an Aktienfonds vollständig abgebaut wurde (i. V. 0,2 Mio. €), wurden gegenläufig 20,1 Mio. € in Rentenfonds angelegt. Der Bestand in gemischten Fonds bzw. Dachfonds erhöhte sich um 7,0 Mio. € auf 29,3 Mio. €. Zum Jahresende betrug die Aktienquote auf Buchwertbasis wie auch auf Marktwertbasis jeweils 1,1 % (i. V. 2,2 %).

Mit einem Anteil von über 95 % sind die festverzinslichen Kapitalanlagen die dominierende Anlagekategorie im Gesamtbestand. In einem Umfang von 871,1 Mio. € ist der Großteil dieser Papiere in zum Nominalwert zu bilanzierenden Anlagen investiert und damit vor Abschreibungen nach dem Niederstwertprinzip durch Marktpreisschwankungen geschützt. Bedingt durch die Klassifizierung der Fondsanteile des Rentenpublikumsfonds Gerling Rentenfonds sowie ausgewählter Rentenpapiere in das den gemilderten Abschreibungsvorschriften des § 341b HGB unterliegenden Anlagevermögen erhöhte sich der Umfang der Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage dienen, auf 66,5 Mio. €.

Das in 2008 gesunkene Zinsniveau hat insbesondere bei unseren festverzinslichen Wertpapieren zu stillen Reserven geführt. Unter Berücksichtigung der Zeitwerte und der aktuellen Devisenkurse weist die A-LV im Geschäftsjahr 2008 deshalb saldiert positive Bewertungsreserven in Höhe von 11,4 Mio. € aus (i. V. stille Lasten von 32,1 Mio. €).

Die Anlageauswahl im festverzinslichen Wertpapierbereich beschränkt sich zur Verminderung von Risiken auf Titel mit Investment-Grade. Das Durchschnittsrating des Bestands beträgt wie bereits im Vorjahr "AA". Der Schwerpunkt der Anlage liegt bei in Euro emittierten Titeln. Einfach strukturierte Produkte wurden nach Überprüfung durch das Risiko-Management nur in geringem Umfang zur Ertragsmehrung eingesetzt.

Derivative Instrumente, die Versicherungsgesellschaften zu Absicherungszwecken, zur Erwerbsvorbereitung oder zur Ertragsmehrung einsetzen dürfen, wurden im Berichtszeitraum nicht eingesetzt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Der entsprechende Bestand belief sich zum Bilanzstichtag auf 938,3 Mio. € (i. V. 1.302,8 Mio. €). Insbesondere durch die Entwicklung der Aktienmärkte ergab sich damit im Jahresvergleich ein Rückgang um 28,0 %.

Finanzlage

Beteiligung der Versicherungsnehmer am Überschuss

Unsere Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Bruttoüberschuss von 9,5 Mio. € (i. V. 16,6 Mio. €). Wie bereits in den Vorjahren hat auch das Risikoergebnis erheblich zur Überschussbildung beigetragen. Dabei ist der entsprechende Aufwand aus den quotalen Rückversicherungsverträgen unserer Gesellschaft bereits berücksichtigt. Unsere Rückversicherer sind auf Grund dieser Verträge auch in den künftigen Geschäftsjahren am Risikoergebnis unserer Gesellschaft beteiligt.

Der Bruttoüberschuss beinhaltet nur die Gewinne, die über die Mindestverzinsung (einschließlich Direktgutschrift) der gewinnberechtigten Versichertenguthaben hinaus erwirtschaftet worden sind. Vom Bruttoüberschuss haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 9,5 Mio. € zugeführt. Darüber hinaus erhielten unsere Kunden eine Gewinnausschüttung von 11,3 Mio. € aus der RfB.

Die Gesamtverzinsung der Kundenguthaben (einschließlich Schlussgewinnanteile) beträgt 4,0 % bei den wesentlichen für den Verkauf offenen Tarifen. Die für den gesamten Bestand ab 2009 gültigen Gewinnanteilsätze sind auf den Seiten 59 bis 67 dieses Berichts im Detail dargestellt.

Unter Berücksichtigung der Umbewertung der Fremdwährungsanteile im Anfangsbestand des Geschäftsjahres sowie nach Zuführung und Entnahme beträgt die RfB am Ende des Berichtsjahres 53,6 Mio. €. Die RfB enthält neben den festgelegten Beträgen für Gewinnanteile, die den Versicherungsnehmern für 2009 verbindlich zugesagt sind, eine Rückstellung für die nach 2009 anfallenden Schlussgewinnanteile, die zur Finanzierung der auf die bisherige Laufzeit der Verträge entfallenden Anwartschaften dient und nach geschäftsplanmäßig festgelegten Grundsätzen errechnet ist. Die über die festgelegten und gebundenen Beträge hinaus in der RfB enthaltenen Mittel sind für Gewinnausschüttungen ab 2010 bestimmt.

Lebensversicherer sind zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge gesetzlich verpflichtet, freie unbelastete Eigenmittel mindestens in Höhe einer Solvabilitätsspanne zu bilden, die sich nach dem gesamten Geschäftsumfang bemisst. Die bereits auf hohem Niveau befindliche Ausstattung unserer Gesellschaft mit Sicherheitsmitteln konnte im Berichtsjahr deutlich verbessert werden.

Stärkung der Reservemittel

Im September 2005 hat die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) Stellung bezogen zur derzeitigen Erwartung für die langfristige Sterblichkeitsentwicklung. Obwohl bei unseren bis 31.12.2004 abgeschlossenen Rentenversicherungsverträgen derzeit keine Verlustsituation vorliegt, ist der aktualisierten Einschätzung folgend 2008 eine weitere Reserveauffüllung für diese Bestände im von der DAV empfohlenen Umfang über das Niveau der im Vorjahr für die Reservierung verwendeten Sterbetafel hinaus erfolgt. In den Folgejahren werden gegebenenfalls weitere Anpassungen notwendig.

Liquiditätslage

Die Liquidität unserer Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Zum Bilanzstichtag waren liquide Mittel in Form von Einlagen und laufenden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 57,2 Mio. € (i. V. 57,8 Mio. €) verfügbar.

Personal

Integration am Standort Köln

Im Zuge der Integration sind die Hauptverwaltungsstandorte in Hamburg und Wiesbaden zum 31.12.2007 geschlossen worden. Damit beschäftigt die HDI-Gerling Leben-Gruppe seit dem 01.01.2008 dort keine Arbeitnehmer mehr. Zuvor haben jedoch alle Mitarbeiter Arbeitsplatzangebote in Köln zu unveränderten Entgeltbedingungen erhalten. Insgesamt haben 336 Mitarbeiter dieses Angebot genutzt und damit den Geschäftsbereich Leben am Standort Köln verstärkt.

Die Zahl der zum 31.12.2008 in den Kerngesellschaften der Leben-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter sank durch die Verschmelzung der ehemals gemeinschaftlich gehaltenen Dienstleistungsgesellschaft HDI-Gerling Zentrale Verwaltung GmbH, Köln, auf die HDI-Gerling Sach Serviceholding, Hannover, von 2.182 im Vorjahr auf 2.077. Die Mitarbeiterzahl der Auslandsgesellschaften sank geringfügig von 358 auf 343.

Mit der Zusammenführung der drei Standorte ist das Berichtsjahr vorrangig von Integrationsthemen geprägt worden. Dazu gehörte insbesondere auch das Einarbeiten in neue Arbeitsabläufe und das Neuausrichten der Organisationseinheiten, was insgesamt zu einer sehr hohen Arbeitsbelastung in allen Bereichen geführt hat. Die erforderlichen Change-Management-Prozesse wurden durch entsprechende Angebote wie "Zukunftswerkstätten" (eine integrationsbezogene Teamentwicklungsmaßnahme) oder "Talk-im-Turm"-Veranstaltungen (eine Podiumsdiskussionsreihe mit Vorständen) unterstützt. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die Einführung von "Masterix". Dabei handelt es sich um ein SixSigma-basiertes Programm zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Arbeitsprozesse. Bereits ca. 80 Mitarbeiter der HDI-Gerling Leben-Gruppe sind für die entsprechenden Schulungen vorgesehen. Auf diese Weise sind möglichst viele Mitarbeiter aktiv in den Integrationsprozess eingebunden worden.

Das Berichtsjahr war ferner geprägt von der Neuordnung der "Kollektivwelten". Mit dem Sozialpartner war vereinbart worden, dass die jeweiligen umfassenden Betriebsvereinbarungen der ursprünglich Hamburger, Wiesbadener und Kölner Mitarbeiter zunächst übergangsweise in Köln parallel weiter gelten. Um möglichst rasch zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Regelungskomplexe (zum Beispiel freiwillige Leistungen des Arbeitgebers, Arbeitszeitregelungen) zu gelangen, sind Mitte des Jahres regelmäßige Verhandlungen mit den zuständigen Betriebsratsgremien aufgenommen und mittlerweile abgeschlossen worden. Verhandlungen über die einheitliche Regelung von Themen mit vergleichsweise nachrangiger Bedeutung werden auch noch in 2009 geführt werden.

Personalentwicklung

Die Potenziale der Mitarbeiter sind eine zentrale Basis für die erfolgreiche geschäftliche Tätigkeit unseres Unternehmens. Daher war und ist die kontinuierliche Förderung und Entwicklung von Fach- und Führungskräften des Geschäftsbereichs Leben ein wichtiges Unternehmensziel. 2008 wurde auf Basis der Bedarfssituation der Unternehmensgruppe ein systematisches Personalentwicklungskonzept mit dem Ziel erarbeitet, die überdurchschnittliche Qualifikation unserer Mitarbeiter dauerhaft zu sichern und die Leben-Gruppe optimal auf die Herausforderungen des Marktes vorzubereiten.

Auf dieser Basis ist unsere Personalentwicklungskonzeption darauf ausgerichtet, das Leistungspotenzial unserer Mitarbeiter bestmöglich zu fördern, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen und Fach- und Führungskräfte an unsere Unternehmensgruppe zu binden.

live-academy

Hierbei wird das Team der Personalentwicklung maßgeblich von der live-academy unterstützt, der im Jahr 2007 neu gegründeten Trainingsakademie der HDI-Gerling Leben-Gruppe. Das Leistungsspektrum der live-academy richtet sich an alle Mitarbeiter des Innen- und Außendienstes sowie sämtliche Vertriebspartner. Es umfasst sowohl das Angebot fachlicher als auch persönlicher Qualifizierungen. Entsprechend werden Fachseminare, Persönlichkeitstrainings, aber auch eigens entwickelte Spezialprogramme angeboten.

Für uns stellt daneben die Ausbildung junger Menschen nach wie vor eine unabdingbare Aufgabe dar, sowohl aus betrieblicher wie aus gesellschaftlicher Sicht. Daher haben wir auch in 2008 unsere Ausbildungsinvestments beibehalten. Insgesamt 27 neue Auszubildende haben im August ihre Berufsausbildung in fünf Berufsbildern begonnen. Wie in den vergangenen Jahren rechnen wir auch bei diesem Jahrgang wieder fest mit einem überdurchschnittlichen Ausbildungserfolg.

Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken bezeichnen potentielle Störungen, die zu negativen Abweichungen von den Unternehmenszielen führen und damit den Unternehmenswert gefährden können. Als Lebensversicherer gehören die Übernahme von Risiken und deren professionelles Management zu unserem Kerngeschäft. Dementsprechend ist es auch nicht unser Ziel, Risiken vollständig zu vermeiden. Vielmehr wollen wir sie mit fortschrittlichen Methoden und Verfahren kontrollieren und gezielt eingehen, soweit die damit verbundenen Chancen entsprechende Ergebnis- und Wertsteigerungen für Kunden und Anteilseigner erwarten lassen.

Risikomanagement

Unser Risikomanagementsystem hat zum Ziel, Risiken systematisch zu identifizieren, zu beurteilen, zu dokumentieren und zu überwachen, um so jegliche den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährdende Entwicklung frühzeitig erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können.

Das Risikocontrolling orientiert sich an der dezentralen Organisation des Talanx-Konzerns. Dieser begreift seine Dezentralität - im Rahmen zentral ausgeübter Richtlinienkompetenz - als ausgewiesene Stärke. Deshalb ist das Erfassen, Bewerten und Steuern von Unternehmensrisiken Kernaufgabe der Führungskräfte jeder Gesellschaft. Hierbei werden sie durch Risikocontroller unterstützt. Das Risikocontrolling wird im gesamten Unternehmen durch zahlreiche zentrale und dezentrale Funktionen und Mechanismen zur Risikoerkennung und -steuerung ergänzt.

Das Risikomanagement wird, wie alle anderen Prozesse auch, von prozessunabhängigen Instanzen überwacht. Hauptträger der internen Überwachung ist die interne Revision, die das Risikomanagement prüft. Darüber hinaus wird unsere Gesellschaft extern von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht.

Risikokapital

Das Risikokapital wird quartalsweise auf Basis des Talanx-Risikomodells errechnet. Es lehnt sich an das GDV-Modell an und dient der Risikoanalyse und -bewertung von Einzelrisiken sowie der gesamten Risikoposition unserer Gesellschaft. Ziel der Risikoquantifizierung ist es, das Risikokapital (RBC) auf der Basis eines 99,5%igen Value at Risk (VaR) zu berechnen. Der betrachtete Zeithorizont beträgt ein Kalenderjahr (Einperiodizität). Da das zur Verfügung stehende Kapital größer ist als das RBC, ist unsere Gesellschaft im Sinne des Risikomodells ausreichend kapitalisiert.

Darüber hinaus wird auf Konzernebene an der Einführung stochastischer Risikokapitalmodelle gearbeitet. In diese Aktivitäten ist unsere Gesellschaft eingebunden. Es soll - im Sinne von Solvency II - ein individuelles Modell entwickelt werden, welches das Vermögen und die Verbindlichkeiten nach dem Fair-Value Prinzip - unter Berücksichtigung von Markteinflüssen - abbildet. Auf diese Weise erhalten wir eine Entscheidungsgrundlage für maßgeschneiderte Lösungen zum Erreichen der strategischen und operativen Ziele.

Die gesetzlichen Solvabilitätsanforderungen werden von unserer Gesellschaft trotz der Finanzmarktkrise deutlich übertroffen. Auch für die Folgejahre kann von einer deutlichen Überdeckung ausgegangen werden.

Risikoverfahren und -kategorien

Die einzelnen Risiken werden u. a. in den Dimensionen Schadenpotenzial (Unternehmenswertverlust), Eintrittswahrscheinlichkeit und Risikohandhabung bewertet. Die Risikoinformationen und -maßnahmen werden in einem Risikoinformationssystem verwaltet. Mit Hilfe dieses Instruments werden die Risikoberichte für das Management generiert.

Bei der Darstellung des Schadenpotenzials für die einzelnen Risiken ist festzuhalten, dass im kapitalbildenden Lebensversicherungsgeschäft ein wesentlicher Teil den Versicherten zuzuordnen ist. Für den Aktionär reduziert sich die Auswirkung hierdurch auf ca. 10 % bei positivem Geschäftsergebnis. Bei negativem Geschäftsergebnis trägt der Aktionär Verluste zu 100 %.

In Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 5-20 lassen sich die Risiken für Versicherungsunternehmen wie folgt klassifizieren:

Versicherungstechnische Risiken

Das so genannte Reserverisiko bezieht sich auf die versicherungstechnischen Rückstellungen. Zur Erfüllung von Verbindlichkeiten, die dem Grunde nach zwar bereits bestehen, deren Höhe oder Fälligkeit jedoch noch unbestimmt sind, werden Rückstellungen gebildet. Die Entwicklung der nach aktuariellen Methoden festgelegten Reserven wird laufend überwacht und bei Bedarf angepasst. Entsprechendes gilt für die Inanspruchnahme der Festlegungen des Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12.10.2005 sowie des ergänzenden Urteils vom 26.9.2007 zu den Mindestrückkaufswerten.

Wie in den Vorjahren haben wir bei den vor 2005 abgeschlossenen Rentenversicherungen eine Reserveauffüllung vorgenommen und damit der zu erwartenden Sterblichkeitsverbesserung in der Zukunft Rechnung getragen. In den Folgejahren werden gegebenenfalls weitere Anpassungen notwendig.

Das Prämien-/Versicherungsrisiko besteht in der Lebensversicherung darin, aus einer gleich bleibenden Prämie, deren Festsetzung im Voraus erfolgt, eine über einen langjährigen Zeitraum gleich bleibende Versicherungsleistung erbringen zu müssen, die von zukünftigen Entwicklungen abhängig ist.

Deshalb werden die Versicherungsbeiträge unter vorsichtigen Annahmen kalkuliert. Professionelle Methoden der Rückstellungsbildung schaffen sichere Voraussetzungen für die Einhaltung der vertraglichen Garantien über die gesamte Laufzeit der Verträge.

Für das Lebensversicherungsgeschäft bei den deutschen Erstversicherern überwacht der Verantwortliche Aktuar die Kalkulation der versicherungstechnischen Rückstellungen und der Prämien. Mit der versicherungsmathematischen Bestätigung testiert er, dass die Berechnung der Deckungsrückstellung den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Im Erläuterungsbericht gibt er seine Einschätzung darüber ab, ob die Deckungsrückstellung sowie die für deren Berechnung verwendeten Rechnungsgrundlagen - für die Risiken Zins, Biometrie und Kosten - ausreichend vorsichtig bemessen sind, um alle künftig anfallenden Leistungen aus den Versicherungsverträgen - unter Berücksichtigung vereinbarter Garantien - decken zu können. Dabei werden die in den Rechnungsgrundlagen enthaltenen Sicherheitsspannen bewertet und eine Einschätzung über deren künftige Entwicklung und über die Anlagerisiken gegeben. Der Erläuterungsbericht wird dem Vorstand und der BaFin vorgelegt. Außerdem berichtet der Verantwortliche Aktuar persönlich an den Aufsichtsrat.

Das Kumulrisiko bezeichnet das gleichzeitige Auftreten vieler Schadensfälle, die durch ein Ereignis (z. B. Pandemie, Erdbeben) ausgelöst werden. Das positive Risikoergebnis unserer Gesellschaft in den Bereichen Todesfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ist auf Grund der vorsichtig bemessenen Rechnungsgrundlagen auch bei einer Verdoppelung der Schadenaufwendungen nicht gefährdet.

Zur Begrenzung biometrischer Risiken, die sich daraus ergeben, dass Grundlagen wie Sterblichkeit, Lebenserwartung, Invaliditätswahrscheinlichkeit zur Berechnung von Beiträgen und Rückstellungen bereits zu Vertragsbeginn festgelegt werden, sich im Zeitverlauf aber als nicht mehr zutreffend erweisen können, hat unsere Gesellschaft Rückversicherungsverträge abgeschlossen. Bei der Auswahl unserer Rückversicherungspartner beschränken wir uns auf Unternehmen mit anerkannt hoher Bonität.

Bei einer Vertragskündigung durch den Versicherungsnehmer ist dem Kunden der vertraglich oder gesetzlich garantierte Rückkaufswert auszuzahlen. Daher kann eine überraschend einsetzende, übermäßige Kündigungswelle für die Gesellschaft zu einem Stornorisiko führen. Im Rahmen der einzelvertraglichen Berechnung der Deckungsrückstellung wird gesetzeskonform sichergestellt, dass die Deckungsrückstellung mindestens so hoch ist wie der vertraglich oder gesetzlich garantierte Rückkaufswert. Das Stornoverhalten der Versicherungsnehmer wird laufend überwacht. Darüber hinaus wird dem Stornorisiko durch eine geeignete Berücksichtigung von Stornohaftungszeiten und Rückvergütungen in den Vermittlervereinbarungen und durch angemessene Rückversicherungsvertragsgestaltungen begegnet.

In Versicherungszweigen mit garantierten Zinsleistungen besteht ein Zinsgarantierisiko da in Niedrigzinsphasen Neuanlagen möglicherweise nicht den garantierten Zins erwirtschaften können. Dieses Risiko ist Teil des Zinsänderungsrisikos, welches darüber hinaus die Auswirkungen von Marktzinsänderungen auf Aktiv- und Passivseite beinhaltet. Das Zinsänderungsrisiko als Teil des Marktänderungsrisikos wird in den nachfolgenden Absätzen zu den "Kapitalanlagerisiken" beschrieben. Selbstverständlich werden die europäischen Solvabilitätsvorschriften für Lebensversicherer eingehalten, die u. a. Mindestanforderungen an die Rückstellungen für Zinsgarantie- und Kostenrisiken stellen.

Kapitalanlagerisiken

Für unsere Gesellschaft erfolgen die Risikobegrenzung und -steuerung der Kapitalanlagen in enger Zusammenarbeit mit der AmpegaGerling Asset Management GmbH, Köln, mit der ein Funktionsausgliederungsvertrag besteht und bei der das Asset Management für den Talanx-Konzern insgesamt mit einer entsprechenden Ressourcenausstattung konzentriert ist.

Alle wesentlichen Grundzüge für ein gesamtheitliches, adäquates Risikomanagement der Kapitalanlagen sind systematisch in einer detaillierten Kapitalanlagerichtlinie, die auch die Anlagepolitik sowie den gesamten Kapitalanlageprozess unter strikter Einhaltung aller aufsichtsrechtlichen Vorgaben regelt, niedergelegt. Diese Richtlinie sowie eine kontinuierliche Überwachung der Einhaltung der Richtlinienvorgaben einschließlich regelmäßiger, detaillierter Berichterstattungen stellen den Orientierungsmaßstab für das Kapitalanlagecontrolling und Risikomanagement in diesem Bereich dar.

Unter der Maßgabe der Risikotragfähigkeit des Unternehmens sowie der aufsichtsrechtlichen Anforderungen werden durch Asset Liability-Steuerungssysteme die Anlageziele Sicherheit, Rentabilität, Liquidität sowie Mischung und Streuung ausgewogen berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen dabei die übernommenen Verpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft, die bestehende Struktur der Kapitalanlagen, die Eigenmittel sowie sonstige finanzielle Reserven des Unternehmens. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens gewichtet mit der Portfoliovolatilität gibt den Rahmen für die maximale Größe der Anlagerisiken vor.

Das Marktänderungsrisiko umfasst das Kursänderungsrisiko von festverzinslichen Anlagen (Zinsanstieg und Zinsrückgang), das Kursänderungsrisiko für Aktien und Immobilien, das Beteiligungsrisiko sowie das Währungsrisiko durch Wechselkursschwankungen bei nichtkongruenter Bedeckung.

Für Aktien und festverzinsliche Anlagen bestehen detaillierte Anlagerichtlinien, deren Einhaltung laufend überwacht wird. Darüber hinaus wird mit Hilfe eines Risikobudgets festgelegt, in welchem Umfang mit Marktänderungsrisiken behaftete Anlageklassen, hier vor allem Aktien aber auch Unternehmensanleihen, im Portfolio gehalten werden können. Das Risikobudget wird mittels eines detaillierten Triggermodells, welches bei Bedarf auch den Kauf von Absicherungen auslöst, wöchentlich - in Stresszeiten auch täglich - ausgewertet und an Hand der Marktveränderungen und der Hochrechnungen überprüft.

Die vergangenen Monate brachten für die internationalen Finanzmärkte die härteste Belastungsprobe seit Jahrzehnten. Die heftigen Turbulenzen führten zu Insolvenzen wie beispielsweise bei der Investmentbank Lehman Brothers, zu Notverkäufen und teilweiser Verstaatlichung wie im Fall der American International Group oder im britischen Bankensektor. Heftige Kurseinbrüche und eine ungewöhnlich hohe Volatilität an den Aktienmärkten sowie deutlich erhöhte Risikoaufschläge an den Rentenmärkten waren die Folge.

Mit Verzögerungen wirken sich die nachhaltigen Veränderungen an den Kapitalmärkten auch bei den Versicherern aus. Für unsere Gesellschaft ergibt sich daraus allerdings kein Liquiditätsproblem, da aus heutiger Sicht durch Beitragszuflüsse und durch Rückflüsse aus den Kapitalanlagen eine ausreichende Liquidität dauerhaft sichergestellt werden kann. Als großer Kapitalanleger mit einem Anlagevolumen von über 1 Mrd. € - davon rund 1 % in Aktien - sind wir von den aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten dennoch betroffen. Trotz unserer konservativen Kapitalanlagestrategie - für alle Unternehmen der Leben-Gruppe gelten Kapitalanlagerichtlinien, die unter anderem die Exponierung gegenüber einzelnen Emittenten begrenzen - haben wir in 2008 Wertberichtigungen in Höhe von 7,2 Mio. € vornehmen müssen.

Bei der Betrachtung von Marktzinsänderungen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf der Aktiv- und Passivseite gleichzeitig zu berücksichtigen. Ein Anstieg bzw. Rückgang des Kapitalmarktzinses führt zu einer Reduktion bzw. Erhöhung der Marktwerte bei festverzinslichen Anlagen und versicherungstechnischen Verpflichtungen. Ein Zinsänderungsrisiko besteht dann, wenn die Durationen oder die Marktwerte von Aktiv- und Passivseite verschieden sind wobei die Marktwertsicht unabhängig vom verwendeten Rechnungslegungsstandard ist.

Auf der Basis der Szenarien des Risikomodells lassen sich die Auswirkungen von Zinsanstieg und Zinsrückgang für unsere Gesellschaft wie folgt darstellen:

  Marktwert
Mio. €
Marktzinsänderung %-Punkte Duration Marktwertänderung
Mio. €
Zinsanstieg        
Festverzinsliche Anlagen 928,1 2,69 8,07 -201,5
Versicherungstechnische Verpflichtungen 879,5 2,69 13,02 308,0
Aktiv-Passiv-Differenz       106,6
Zinsrückgang        
Festverzinsliche Anlagen 928,1 -1,33 8,07 99,6
Versicherungstechnische Verpflichtungen 879,5 -1,42 13,02 -162,0
Aktiv-Passiv-Differenz       -62,4

Auf Grund der höheren Duration der Passiva besteht unter der Annahme eines konstanten Stornoverhaltens der Versicherungsnehmer kein Zinsanstiegsrisiko. Das Zinsrückgangsrisiko beträgt 62,4 Mio. €. Bei der Modellierung des Zinsrückgangsrisikos unterscheidet sich die Marktzinsänderung der versicherungstechnischen Verpflichtungen von der der festverzinslichen Anlagen um den Spread bei den Bewertungszinsen der Passiva und Aktiva.

Das Kursänderungsrisiko für Aktien und Immobilien sowie das Währungsrisiko lassen sich auf Basis der Szenarien des Risikomodells wie folgt quantifizieren:

  Marktwert
Mio. €
Marktwertänderung
%
Marktwertänderung
Mio. €
Kursänderungsrisiko      
Aktien 10,3 -31,77 -3,3
Anteile an verbundenen Unternehmen 25,0 -31,80 -7,9
Immobilien 5,4 -13,00 -0,7
Währungsrisiko 0,0 -25,00 0,0
  40,7   -11,9

Mehr als 98 % des verwalteten Vermögens werden in Euro angelegt. Es besteht kein wesentliches Währungskursrisiko auf Grund inkongruenter Bedeckung.

Zur Steuerung des Ausfall- bzw. Bonitätsrisikos wurden Ratingkategorien und Sicherungsinstrumente berücksichtigt. Die Bonität der Schuldner wird laufend überwacht. Wesentlicher Anhaltspunkt für die Investitionsentscheidung durch das Portfolio-Management sind die durch externe Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's vergebenen Ratingklassen. Die Neuanlage ist zur Begrenzung des Bonitätsrisikos auf Wertpapiere im Investment-Grade-Bereich beschränkt.

Die Bonitätsstruktur der festverzinslichen Kapitalanlagen sowie das Bonitätsrisiko auf der Basis der Szenarien des Risikomodells stellen sich bei Bewertung der Fonds auf Einzeltitelbasis wie folgt dar:

Bonitätsklasse Marktwert
Mio. €
Anteil
%
Risikofaktor
%
Risiko
Mio. €
AAA 316,8 32,8 0,00 0,0
AA 294,6 30,5 0,28 -0,8
A 297,0 30,8 3,30 -9,8
BBB 56,1 5,8 6,56 -3,7
größer BBB 1,0 0,1 15,50 -0,2
ohne Rating 0,0 0,0 10,50 0,0
Emittentenrisiko 965,5 100,0   -14,5
Akkumulationsrisiko       -3,2
Summe       -17,7

Im Zuge der Finanzmarktkrise haben die Rating-Agenturen ihre ursprünglichen Einschätzungen teilweise korrigiert; dennoch sinkt bei unserer Gesellschaft der Anteil der Anlagen mit "AAA"-Rating nur geringfügig von 33,3 % im Vorjahr auf 32,8 %. Mehr als 94,1 % der festverzinslichen Kapitalanlagen verfügen über ein Rating von mindestens "A". Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen erhalten bei Anschaffung ein internes Rating.

Grundsätzlich zeigt die Finanzmarktkrise gegenwärtig die Grenzen einer Modellbetrachtung unter Zuhilfenahme von Rating-Einstufungen auf. Im Modell muss das Emittentenrisiko vor dem Hintergrund der getroffenen Annahmen und der gesetzten Parameter als beherrschbar eingestuft werden; in der Realität hätte der Ausfall einer Adresse wie z. B. Hypo Real Estate gravierende Konsequenzen. Insofern darf sich die Risikoanalyse und -steuerung nicht allein auf die Modellbetrachtung beschränken. Diesem Aspekt wird in unserem so genannten Asset-Liability-Komitee Rechnung getragen. Zusätzlich werden als Risikosteuerungsmaßnahme Limite sowohl für Einzelemittenten wie auch für Anlageklassen eingezogen.

Unsere festverzinslichen Kapitalanlagen gliedern sich nach Art der Emittenten folgendermaßen:

Emittent Marktwert
Mio. €
Anteil
%
Staatsanleihen 6,0 0,6
Kommunalanleihen 181,6 18,8
gedeckte Schuldverschreibungen 374,6 38,8
Industrieanleihen 64,7 67
Erstrangige Schuldverschreibungen von Finanzinstituten 264,6 27,4
Nachrangige Schuldverschreibungen von Finanzinstituten 73,9 7,7
Summe 965,5 100,0

In der aktuellen Marktphase wird besonderes Augenmerk auf das Exposure bei Banken gelegt, vor allem soweit es sich um nachrangig besicherte Anleihen handelt. Unsere Gesellschaft hatte zum Bilanzstichtag nachrangige Bankanleihen mit einem Marktwert von 66,2 Mio. € im Direktbestand. Dies entspricht einem Anteil an den festverzinslichen Kapitalanlagen von rund 7 %.

Bei unserer Gesellschaft existieren latente Abschreibungsbelastungen nach § 341b Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe von 3,9 Mio. €.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen - insbesondere aus Versicherungsverträgen - bei nicht zeitgerechten Liquiditätszu- und -abflüssen nicht jederzeit nachkommen zu können. Im Rahmen des operativen und strategischen Cash-Managements werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die die permanente Liquidität sicherstellen.

Forderungsausfallrisiko

In der Lebensversicherung besteht das Risiko von Forderungsausfällen im Wesentlichen gegenüber Versicherungsvermittlern. Der im Rahmen der VVG-Reform vorgeschriebenen Verteilung der Abschlusskosten über fünf Jahre begegnen wir mit einer Verlängerung der Stornohaftungszeiten. Insgesamt hat sich für unsere Gesellschaft das Risiko, im Falle eines Stornos Provisionsrückforderungen nicht eintreiben zu können, tendenziell erhöht. Die Bonität unserer Vermittler überwachen wir daher noch intensiver mit Hilfe eines ausgefeilten Kontrollsystems.

In der Rückversicherung arbeitet unsere Gesellschaft vornehmlich mit Rückversicherungsunternehmen aus dem Talanx-Konzern bzw. Fremdadressen mit Investment-Grade-Rating zusammen. Die Forderungsbestände gegenüber Rückversicherern weisen zum Bilanzstichtag folgende Struktur auf:

Rückversicherer Ratingklasse Forderungsbetrag zum 31.12.2008
SCOR Global Life A 1.573 Tsd. €
Deutsche Rück A 187 Tsd. €
Swiss Re A 167 Tsd. €

Operationale Risiken

Operationale Risiken treten im Zusammenhang mit Systemen oder Prozessen auf, vor allem als betriebliche Risiken oder auch als rechtliche Risiken. Erstere können durch menschliches oder technisches Versagen sowie durch externe Einflussfaktoren entstehen. Rechtliche Risiken resultieren aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen Rahmenbedingungen.

Zur Reduzierung der betrieblichen Risiken gelten für alle Prozesse verbindliche Sicherheitsstandards, die als Mindestanforderung zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs zu verstehen sind. Wichtiger Bestandteil der Sicherungsmaßnahmen ist das Interne Kontrollsystem (IKS), das alle aufeinander abgestimmten und miteinander verbundenen Kontrollen, Maßnahmen und Regelungen umfasst.

Besonders wichtig für unsere Arbeitsprozesse ist eine leistungsfähige und sichere Datenverarbeitung. Bei der erfolgten Auslagerung von IT-Funktionen wurde die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen vertraglich gewährleistet.

Darüber hinaus ist angesichts der Finanzmarktkrise insgesamt unklar, wie sich der Lebensversicherungsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Entwicklungen bezüglich einer möglichen Verschiebung der Nachfrage zwischen den Produktsegmenten beobachten wir - ebenso wie beispielsweise Veränderungen in der Steuergesetzgebung und der Rechtsprechung - sehr sorgfältig, um gegebenenfalls frühzeitig darauf reagieren zu können.

Rechtliche Risiken werden - sofern sie über das Tagesgeschäft der Versicherungsgesellschaften hinausgehen - durch eine zentrale Abteilung betreut, die unmittelbar den Vorstand unserer Gesellschaft berät.

Im Geschäftsjahr 2009 wird die HDI-Gerling Leben-Gruppe ihren Standort weitgehend in die Rheinpark-Metropole verlagern. Den mit dem Umzug nach Köln-Deutz verbundenen logistischen Risiken begegnet das Facility Management mit einer straffen Projektorganisation.

Die in der handelsrechtlichen Bewertung der Versorgungsversprechen angewendeten Zinssätze folgen den steuerlichen Vorgaben und liegen weiterhin bei 6 % für Pensionsverpflichtungen und 5,5 % für Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen. Eine mögliche Anpassung dieser Rechnungsgrößen an das anhaltend niedrige Zinsniveau hätte eine signifikante Erhöhung der entsprechenden Rückstellungen zur Folge.

Risikolage

Auch wenn die Finanzmarktkrise und die aus ihr resultierenden Veränderungen der makroökonomischen Rahmenbedingungen die Risikosituation durchaus verändert haben, ist im Ergebnis festzustellen, dass die gegenwärtig bestehenden Risiken die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft nach unseren derzeitigen Erkenntnissen nicht nachhaltig beschädigen oder sogar deren Bestand gefährden könnten.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen würden.

Prognosebericht

Konjunkturaussichten

Die zwischenzeitlich weltweit aufgelegten staatlichen Konjunkturprogramme und die Lockerung der Geldpolitik könnte im Laufe des Jahres 2009 ihre Wirkungen entfalten: Die konjunkturelle Entwicklung sollte den Tiefpunkt durchschreiten und die Wachstumsraten zum Jahresende wieder leicht positiv sein.

Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Rohstoffpreise erhöhen den monetären Spielraum der privaten Haushalte und stärken die reale Kaufkraft. Niedrige Inflationsraten wirken ebenfalls stützend auf die reale Kaufkraft. Demgegenüber droht ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, der das Konsumpotenzial insgesamt einschränken kann. In den USA werden die privaten Haushalte ihre Bilanzen bereinigen. Dazu ist eine Erhöhung der Sparquote notwendig, die den Konsum zusätzlich dämpfen wird. In der Eurozone ist die Sparquote hoch und könnte eher stützend auf den Konsum wirken.

Die Konjunkturprogramme werden durch eine Ausweitung der Haushaltsdefizite finanziert. Dadurch werden private und staatliche Ausgaben langfristig eingeschränkt. Die Inflation wird auf Grund der kollabierenden Rohstoffpreise weiter sinken und zeitweise vermutlich auch negative Entwicklungen zeigen. Zum Jahresende können bei einer moderaten konjunkturellen Erholung und auslaufenden Basiseffekten steigende Inflationsraten möglich sein.

In diesem Umfeld ist zu erwarten, dass die Zentralbanken bis auf weiteres die expansive Geldpolitik fortsetzen und die Leitzinsen noch nicht erhöhen.

Entwicklung der Kapitalmärkte

Das erste Halbjahr 2009 wird ganz im Zeichen der globalen Rezessionsängste stehen und die Risikoprämien bei Anleihen auf hohem Niveau halten. Trotz der deutlichen Kursverluste bei Anleihen (insbesondere von Finanzinstituten) scheint die Hoffnung auf Erträge aus positiven Wertaufholungen für das erste Halbjahr 2009 noch verfrüht. Steigende Staatshaushaltsdefizite werden überwiegend durch Erhöhung der Emissionsvolumina gedeckt werden müssen. Die Risikoaversion wird helfen, dieses wachsende Volumen risikoloser Anleihen zunächst noch gut zu absorbieren, wodurch Renditen von Staatsanleihen im ersten Halbjahr 2009 bis auf Niveaus um die 2,5 % gedrückt werden können (10-jährige US-Staatsanleihen: 2,3 %). Sollten sich bis dahin keine Anzeichen für eine Depression einstellen, erwarten wir auf Grund der dann ansteigenden Inflationserwartungen, dem Abbau der risikolosen Positionen und einer möglichen konjunkturellen Erholung eine Gegenreaktion, die 10-jährige Staatsanleihen auf ein Niveau von über 3,5 % zum Jahresende 2009 anheben wird (10-jährige US-Staatsanleihen: 3,25 %).

Die europäischen Unternehmen werden von der globalen Rezession hart getroffen; dies gilt insbesondere für die stark vom Export abhängigen deutschen Unternehmen. In den Gewinnschätzungen für die europäischen und deutschen Unternehmen ist das bisher nicht ausreichend reflektiert. Wir gehen davon aus, dass die aktuellen Gewinnschätzungen für 2009 um weitere 10 % bis 20 % nach unten revidiert werden müssen. Daher werden die Aktienmärkte zunächst schwächer tendieren. Jedoch notieren mittlerweile viele Unternehmensaktien auf oder sogar unter Buchwert. Dies wird das Kursniveau unterstützen und sollte verhindern, dass die Kurse nachhaltig die Tiefststände von 2008 unterschreiten werden.

Aussichten der Branche

Die schwache Entwicklung im 4. Quartal 2008, in dem die deutschen Lebensversicherer einen Rückgang der Beiträge aus dem Neugeschäft von 14,5 % und der gebuchten Beiträge von 2,6 % zu verzeichnen hatten, zeigt, dass auch unsere Branche sich der ungünstigen Konjunkturlage nicht vollständig entziehen kann. Die weitere Geschäftsentwicklung der Lebensversicherer ist also abhängig von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, auch wenn die Auswirkungen einer Rezession auf Grund der lang laufenden Vertragsbeziehungen nicht unmittelbar wie z. B. im produzierenden Gewerbe spürbar sind. Das gegenüber dem Neugeschäft immer größere Gewicht der regulären Abläufe von in früheren Jahren abgeschlossenen Policen wird 2009 erneut zu einem Rückgang der Bestände führen. Deshalb werden für die Lebensversicherung insgesamt 1,5 % weniger Beiträge erwartet.

Die aktuellen Rahmenbedingungen bieten der Lebensversicherungsbranche allerdings auch eine große Chance und die Plattform für die Neuausrichtung der Geschäftspolitik. Umfragen zufolge wird die Lebensversicherung neben dem Sparbuch als sicherste Anlageform wahrgenommen. Sie gewinnt damit im Wettbewerb gegen alternative Anlageformen wieder an Attraktivität. Auch wenn der Einzelne in finanziellen Notlagen langfristige Überlegungen zurückstellen wird, ist die Einsicht in die Notwendigkeit zusätzlicher Altersvorsorge in weiten Bevölkerungsteilen mittlerweile fest verankert. Im Anschluss an eine vorübergehende Schwächephase wird unsere Branche sich daher gestärkt aus der Finanzkrise weiter entwickeln können. Klassische Produkte sowie mit Garantieelementen ausgestattete Hybridprodukte sind für eine wieder stärker sicherheitsorientierte Kundschaft besonders gut geeignet, um den Herausforderungen des demographischen Wandels begegnen zu können.

ASPECTA Lebensversicherung AG gut aufgestellt

Die im Anschluss an den Erwerb des ehemaligen Gerling-Konzerns durch die Talanx AG vorgenommenen Umstrukturierungen haben in den vergangenen drei Jahren nachhaltige Veränderungen für die HDI-Gerling Leben-Gruppe im Allgemeinen und für unser Unternehmen im Besonderen mit sich gebracht. Der Hauptverwaltungsstandort der A-LV ist von Hamburg nach Köln verlagert worden, die Mitarbeiter sind im Zuge der Integration in neue Aufgabenbereiche und Prozesse eingearbeitet worden und der Marktauftritt ist an der Zwei-Marken-Strategie der neu formierten HDI-Gerling Leben-Gruppe ausgerichtet worden. Neben diesen in die Zukunft gerichteten Neuerungen haben externe Faktoren, insbesondere die Umsetzungsarbeiten zur VVG-Reform und die erhöhten Anforderungen im Rahmen der sich ausweitenden Finanzkrise alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt. Als weitere Nagelprobe erwies sich die durch die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgelöste Belastung des Vertriebsweges der unabhängigen Vermittler. Durch die Fokussierung der A-LV im Zuge ihrer frühzeitigen Positionierung als "Der Partner der Unabhängigen" zeigen sich die Folgen der neuen Gesetzeslage unmittelbar in unseren Neugeschäftszahlen.

Trotz aller mit den zurückliegenden Integrationsarbeiten und mit der Veränderung der Rahmenbedingungen verbundenen Schwierigkeiten sind wir heute mehr denn je davon überzeugt, dass uns das in den vergangenen Jahren Erreichte im Wettbewerb stärken wird. Innerhalb der Zwei-Marken-Strategie der Gruppe wurde ASPECTA auf performanceorientierte Fondsprodukte fokussiert. Bei ihrem Marktauftritt setzt ASPECTA auf eine unkonventionelle, dynamische Ansprache ihrer spezifischen Zielgruppen und vermarktet den Investment-Charakter ihrer Produkte. Mit der Einführung unserer neuen investmentgebundenen Rentenversicherung CROSSOVER.invest, die eine ausgezeichnete Resonanz der Fachwelt hervorrief, hat die A-LV erneut den Nachweis als innovativer Spezialist von fondsgebundenen Versicherungsprodukten erbracht. Insgesamt sehen wir uns mit unserem Produktangebot sowohl für den privaten als auch den betrieblichen Altersvorsorgemarkt so aufgestellt, dass die Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum gegeben sind.

Auch im Hinblick auf die laufenden Marktveränderungen und die Wirkungen der Finanzkrise kann die inzwischen erreichte Neupositionierung unserer Gesellschaft jedoch nur ein Ausgangspunkt für weitere Entwicklungsmaßnahmen sein. Zu diesem Zweck hat die HDI-Gerling Leben-Gruppe ihre strategische Unternehmensplanung intensiv überarbeitet. Mit einem umfangreichen Bündel von Zielen und Projekten wollen wir die HDI-Gerling Leben-Gruppe zum "Best Partner" für Vertriebspartner, Kunden und Mitarbeiter machen und als Qualitätsanbieter durch eine umfassende und absolute Vertriebsorientierung unser Ziel erreichen, die Nummer 1 bei den freien Vermittlern zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden und werden entsprechende Projekte in allen Unternehmensbereichen beauftragt. Zu nennen ist unter anderem der Ausbau der Markenpositionierung, die Überarbeitung des Kundenportfolios, die Verbesserung der Serviceleistungen, Effizienzsteigerungen der Prozesse, die Optimierung der Kapitalanlageperformance und die Verankerung dieser Qualitätsmerkmale in der Unternehmenskultur. Als konkrete Zielsetzung wird eine Verdopplung des Neugeschäfts der Leben-Gruppe im Inland bis zum Jahr 2012 angestrebt.

Mit der Spezialisierung auf fondsgebundene Versicherungslösungen wird deren Anteil am Gesamtgeschäft weiter zunehmen. Der Anteil der klassischen Lebensversicherungen wird in unserer Gesellschaft dagegen weiter an Bedeutung verlieren.

Das wieder anziehende Neugeschäft und die fortwährende Optimierung der Strukturen und Prozesse innerhalb der HDI-Gerling Leben-Gruppe wird zu einer weiteren Entlastung unserer Kostenstrukturen und damit auch zur nachhaltigen Stärkung unserer Wettbewerbs- und Ergebniskraft führen. Insgesamt erwarten wir deshalb für 2009 und die Folgejahre wieder einen positiven Geschäftsverlauf.

Dank des Vorstands

Auch nach dem Abschluss der formalen Integration der HDI-Gerling Leben-Gruppe zum Ende des Jahres 2007 war das Geschäftsjahr 2008 durch weit reichende Veränderungen und Optimierungen geprägt, die von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität verlangt haben. Diesen Prozess der Veränderung und kontinuierlichen Verbesserung setzen wir fort. Unter dem Titel "Masterix" haben wir ein Programm ins Leben gerufen, mit dem wir einerseits eine einheitliche und bewährte Methodik für die Prozessgestaltung einführen, vor allem aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker in die Gestaltungsverantwortung einbeziehen. Dazu bilden wir systematisch in der Six-Sigma-Methodik aus und arbeiten auf eine neue Kultur der Exzellenz hin.

Möglich ist dies alles nur, wenn alle Beteiligten engagiert und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen fortdauernden Veränderungsprozess mittragen, gilt deshalb der besondere Dank des Vorstandes. Nur mit besonderem Engagement und dem Willen zur Vertriebs- und Kundenorientierung kann die Leben-Gruppe ihr Ziel, "Best Partner" zu sein, erreichen.

Unser Dank gilt gleichzeitig unseren Vermittlern, mit denen wir partnerschaftlich zusammenarbeiten. Dies verstehen wir ausdrücklich im Sinne der Kunden, denen wir hohe Qualität bieten wollen. Auch für das Vertrauen, das die Versicherten uns entgegen bringen, bedanken wir uns herzlich.

 

Köln, den 2. März 2009

Der Vorstand

Dr. Hans Löffler, Vorsitzender

Michael Beetz

Michael Böck

Dr. Olaf Kliesow

Udo Münstermann

Wolfgang Rüdt

Thomas Schulz, (verstorben am 27.3.2009)

Rüdiger Will

Bewegungen und Struktur des Bestandes an Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2008 (Anlage 1 zum Lagebericht)

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen

  Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
  (nur Hauptversicherungen) (Haupt- und Zusatzversicherungen) (nur Hauptversicherungen)
  Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
Einmalbeitrag
in Tsd. €
Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres mit dem Kurswert vom Ende des:        
vorhergehenden Geschäftsjahres 729.179 532.062 - 20.421.480
Geschäftsjahres 729.179 532.059 - 20.421.307
II. Zugang während des Geschäftsjahres        
1. Neuzugang        
a) Eingelöste Versicherungsscheine 24.832 23.169 9.321 745.102
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 9.983 0 313.819
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 0 0 125
3. Übriger Zugang 340 1.263 1.702 50.343
4. Gesamter Zugang 25.172 34.416 11.024 1.109.389
III. Abgang während des Geschäftsjahres        
1. Tod, Berufsunfähigkeit, Heirat 530 447   13.672
2. Ablauf der Versicherungen/Beitragszahlung 4.244 3.747   82.714
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 46.222 39.391   1.377.449
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 5.002 3.311   334.173
5. Übriger Abgang 571 11.315   282.926
6. Gesamter Abgang 56.569 58.210   2.090.934
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 697.782 508.264   19.439.762
  Einzelversicherungen
  Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres mit dem Kurswert vom Ende des:        
vorhergehenden Geschäftsjahres 34.784 38.275 12.247 4.116
Geschäftsjahres 34.784 38.270 12.247 4.116
II. Zugang während des Geschäftsjahres        
1. Neuzugang        
a) Eingelöste Versicherungsscheine 0 0 0 0
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 618 0 0
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 0 0 0
3. Übriger Zugang 13 30 0 0
4. Gesamter Zugang 13 647 0 0
III. Abgang während des Geschäftsjahres        
1. Tod, Berufsunfähigkeit, Heirat 86 107 17 7
2. Ablauf der Versicherungen/Beitragszahlung 1.324 1.394 678 207
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 1.477 1.688 187 94
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 4 112 527 156
5. Übriger Abgang 14 37 8 14
6. Gesamter Abgang 2.905 3.337 1.417 478
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 31.892 35.580 10.830 3.638
  Einzelversicherungen
  Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres mit dem Kurswert vom Ende des:        
vorhergehenden Geschäftsjahres 54.312 36.470 625.899 451.071
Geschäftsjahres 54.312 36.471 625.899 451.071
II. Zugang während des Geschäftsjahres        
1. Neuzugang        
a) Eingelöste Versicherungsscheine 160 112 24.672 23.057
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 729 0 8.628
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 0 0 0
3. Übriger Zugang 29 31 261 1.197
4. Gesamter Zugang 189 872 24.933 32.882
III. Abgang während des Geschäftsjahres        
1. Tod, Berufsunfähigkeit, Heirat 64 42 363 291
2. Ablauf der Versicherungen/Beitragszahlung 504 479 1.675 1.640
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 2.657 2.207 41.861 35.332
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 2.167 1.418 2.304 1.625
5. Übriger Abgang 21 88 508 11.143
6. Gesamter Abgang 5.413 4.235 46.711 50.030
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 49.088 33.109 604.121 433.923
     
  Kollektivversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres mit dem Kurswert vom Ende des:    
vorhergehenden Geschäftsjahres 1.937 2.131
Geschäftsjahres 1.937 2.131
II. Zugang während des Geschäftsjahres    
1. Neuzugang    
a) Eingelöste Versicherungsscheine 0 0
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 8
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 0
3. Übriger Zugang 37 5
4. Gesamter Zugang 37 13
III. Abgang während des Geschäftsjahres    
1. Tod, Berufsunfähigkeit, Heirat 0 0
2. Ablauf der Versicherungen/Beitragszahlung 63 27
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 40 70
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 0 0
5. Übriger Abgang 20 34
6. Gesamter Abgang 123 131
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.851 2.014

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)

  Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
   
  Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in Tsd.€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 729.179 20.421.480
davon: beitragsfrei 44.091 331.707
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 697.782 19.439.762
davon: beitragsfrei 50.273 398.161
  Einzelversicherungen
  Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in Tsd.€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in Tsd.€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 34.784 1.090.055 12.247 489.016
davon: beitragsfrei 8.748 108.191 1.349 16.061
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 31.892 1.016.274 10.830 420.906
davon: beitragsfrei 8.201 102.277 1.201 15.580
  Einzelversicherungen
  Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
  Anzahl der Versicherungen 12fache Jahresrente
in Tsd.€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in Tsd.€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 54.312 4.239.150 625.899 14.520.095
davon: beitragsfrei 4.297 41.590 29.425 161.468
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 49.088 3.833.239 604.121 14.088.831
davon: beitragsfrei 4.270 43.404 36.333 232.589
  Kollektivversicherungen
     
  Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in Tsd.€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 1.937 83.164
davon: beitragsfrei 272 4.397
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.851 80.511
davon: beitragsfrei 268 4.312

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen

  Zusatzversicherungen insgesamt Unfall-Zusatzversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in Tsd. €
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 60.718 1.275.391 5.281 135.895
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 56.156 1.133.129 4.652 122.332
  Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen Risiko- und Zeitrenten-Zusatzversicherungen
  Anzahl der Versicherungen 12fache Jahresrente
in Tsd. €
Anzahl der Versicherungen 12fache Jahresrente
in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 54.570 1.133.420 862 5.806
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 50.767 1.005.424 732 5.103
  Sonstige Zusatzversicherungen
  Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 5 270
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 5 270

Versicherungsarten (Anlage 2 zum Lagebericht)

Im Geschäftsjahr 2008 sind von der ASPECTA Lebensversicherung AG folgende Versicherungsarten in Form von Einzel- und Kollektivversicherungen betrieben worden:

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Kapitalversicherung

Risikoversicherung

Rentenversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Vermögensbildungsversicherung

Zusatzversicherung

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Renten-Zusatzversicherung

Risiko-Zusatzversicherung

Unfalltod-Zusatzversicherung

sonstige Zusatzversicherungen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Bilanz

Aktiva

  Tsd. € Tsd. € Tsd. € 31.12.2008
Tsd. €
31.12.2007
Tsd. €
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital       42.000 42.000
davon eingefordert: - Geschäftsjahr 0 Tsd. € - Vorjahr 0 Tsd. €          
B. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände       0 20.724
C. Kapitalanlagen          
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   25     25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen   54.900     18.178
3. Beteiligungen   80     95
      55.006   18.298
II. Sonstige Kapitalanlagen          
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere   49.421     22.536
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere   47.519     50.223
3. Sonstige Ausleihungen          
a) Namensschuldverschreibungen 455.815       458.988
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 362.764       425.393
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 9.371       10.389
d) Übrige Ausleihungen 21.746       21.563
    849.695     916.333
4. Einlagen bei Kreditinstituten   52.650     43.105
      999.286   1.032.197
        1.054.292 1.050.495
D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen       938.334 1.302.767
E. Forderungen          
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft     20.905   20.593
davon an verbundene Unternehmen: - Geschäftsjahr 0 Tsd. € - Vorjahr 0 Tsd. €          
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft     1.926   10.409
davon an verbundene Unternehmen: - Geschäftsjahr 0 Tsd. € - Vorjahr 0 Tsd. €          
III. Sonstige Forderungen     12.148   14.914
davon an verbundene Unternehmen: - Geschäftsjahr 5.415 Tsd. € - Vorjahr 9.433 Tsd. €          
        34.979 45.915
F. Sonstige Vermögensgegenstände          
I. Sachanlagen und Vorräte     0   8.358
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand     4.546   14.716
III. Andere Vermögensgegenstände     2.930   4.488
        7.475 27.563
G. Rechnungsabgrenzungsposten          
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten     18.012   19.624
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten     43   256
        18.055 19.880
Bilanzsumme       2.095.134 2.509.344

Passiva

         
  Tsd. € Tsd. € 31.12.2008
Tsd. €
31.12.2007
tsd. €
A. Eigenkapital          
I. Gezeichnetes Kapital     66.226   66.226
II. Kapitalrücklage     18.017   18.017
davon Rücklage gem. § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: 9.380 Tsd. €          
        84.243 84.243
B. Versicherungstechnische Rückstellungen          
I. Beitragsüberträge          
1. Bruttobetrag   11.580     11.714
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft   6.996     9.138
      4.584   2.576
II. Deckungsrückstellung          
1. Bruttobetrag   725.317     719.154
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft   97.397     108.947
      627.920   610.207
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle          
1. Bruttobetrag   12.127     11.802
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft   1.731     1.109
      10.396   10.693
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung          
1. Bruttobetrag   53.642     55.265
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft   0     0
      53.642   55.265
        696.542 678.741
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird          
Deckungsrückstellung          
1. Bruttobetrag     938.334   1.302.767
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft     776.803   1.055.121
        161.531 247.645
D. Andere Rückstellungen          
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen     16.539   15.786
II. Steuerrückstellungen     4.867   6.117
III. Sonstige Rückstellungen     8.431   20.436
        29.837 42.339
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft       881.196 1.173.207
F. Andere Verbindlichkeiten          
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft     205.178   226.379
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: - Geschäftsjahr 0 Tsd. € - Vorjahr 0 Tsd. €          
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft     18.577   25.483
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: - Geschäftsjahr 13.119 Tsd. € - Vorjahr 14.605 Tsd. €          
III. Sonstige Verbindlichkeiten     18.002   31.289
davon aus Steuern: - Geschäftsjahr 786 Tsd. € - Vorjahr 689 Tsd. €          
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: - Geschäftsjahr 73 Tsd. € - Vorjahr 76 Tsd. €          
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: - Geschäftsjahr 15.979 Tsd. € - Vorjahr 29.390 Tsd. €          
        241.757 283.151
G. Rechnungsabgrenzungsposten       29 18
Bilanzsumme       2.095.134 2.509.344

Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.

 

Köln, den 24. Februar 2009

Der Treuhänder

Ernst-Joachim Bald

Es wird bestätigt, dass die in die Bilanz unter den Posten B. II. und C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 16.1.2009 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

 

Köln, den 25. Februar 2009

Der Verantwortliche Aktuar

Udo Münstermann

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008

  Tsd. € Tsd. € 2008
Tsd. €
2007
Tsd. €
I. Versicherungstechnische Rechnung        
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung        
a) Gebuchte Bruttobeiträge 518.656     532.551
b) Abgegebene Rückversicherungsbeträge -392.701     -399.793
    125.954   132.758
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 135     521
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen -2.142     -1.152
    -2.007   -631
      123.947 132.127
2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Beitragsrückerstattung     82 32
3. Erträge aus Kapitalanlagen        
a) Erträge aus Beteiligungen   48   31
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen   47.996   47.376
davon aus verbundenen Unternehmen: - Geschäftsjahr 1.291Tsd. € - Vorjahr 879 Tsd. €        
c) Erträge aus Zuschreibungen   915   171
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen   2.554   7.142
davon aus verbundenen Unternehmen: - Geschäftsjahr 0 Tsd. € - Vorjahr 0 Tsd. €        
      51.514 54.720
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen     11.352 28.483
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung     432.886 23.342
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung        
a) Zahlungen für Versicherungsfälle        
aa) Bruttobetrag -155.455     -163.580
bb) Anteil der Rückversicherer 89.689     81.738
    -65.767   -81.842
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle        
aa) Bruttobetrag 1.381     -1.122
bb) Anteil der Rückversicherer 622     7
    2.003   -1.115
      -63.763 -82.957
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Nettorückstellungen        
a) Deckungsrückstellung        
aa) Bruttobetrag 358.454     -115.402
bb) Anteil der Rückversicherer -289.868     104.637
    68.586   -10.765
b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen   0   0
      68.586 -10.765
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung     -9.523 -13.308
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung        
a) Abschlussaufwendungen   -71.934   -119.435
b) Verwaltungsaufwendungen   -19.343   -19.877
c) davon ab:        
erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft   80.034   114.809
      -11.243 -24.503
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen        
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen   -1.841   -1.917
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen   -7.351   -1.308
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen   -28   -62
      -9.220 -3.287
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen     -558.676 -63.041
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung     -18.708 -21.418
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung     17.233 19.426
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung        
1. Sonstige Erträge   13.920   27.737
2. Sonstige Aufwendungen   -30.376   -25.360
      -16.456 2.377
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     777 21.803
4. Außerordentliche Aufwendungen (= Außerordentliches Ergebnis)     0 -11.876
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     -777 -6.645
6. Sonstige Steuern     0 -40
7. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne     0 -3.243
8. Jahresüberschuss     0 0

Anmerkung: Aufwandsposten sind zusätzlich mit einem Minuszeichen vor dem entsprechenden Betrag gekennzeichnet.

Anhang

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen, sofern keine Abschreibungen erforderlich waren.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen wurden mit dem Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten aktiviert abzüglich erforderlicher Abschreibungen.

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder den darunter liegenden Marktwerten bewertet worden. Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden gemäß § 341b HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes erfolgte dabei für Aktien und Aktienfonds mittels eines Ertragswertverfahrens je Aktie auf Basis der von unabhängigen Analysten geschätzten jährlichen Gewinnerwartungen oder der darüberliegenden Marktwerte. Für Renten und Rentenfonds erfolgte die Ermittlung auf Basis eines Nominalwertverfahrens, das auf dem Ansatz des bei Endfälligkeit zu erwartenden Nominalwertes beruht, sofern keine bonitätsbedingten Anpassungen vorzunehmen waren. Für gemischte Fonds erfolgte die Ermittlung separat für die einzelnen Bestandteile wie Aktien und Renten nach den oben genannten Verfahren.

Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen, übrige Ausleihungen sowie Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt abzüglich erforderlicher Abschreibungen.

Zero-Namensschuldverschreibungen wurden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der jeweils auf Grund der kapitalabhängigen Effektivverzinsung ermittelten Zinsforderung abzüglich erforderlicher Abschreibungen bewertet.

Zero-Schuldscheinforderungen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der jeweils auf Grund der kapitalabhängigen Effektivzinsberechnung ermittelten Zinsforderung bewertet und Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Damnum- bzw. Disagiobeträge bei Hypotheken, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie bei übrigen Ausleihungen werden durch passive Rechnungsabgrenzung, Agiobeträge durch aktive Rechnungsabgrenzung auf die individuelle Laufzeit der jeweiligen Anlage zeitanteilig verteilt.

Im Rahmen des Wertaufholungsgebots wurden auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren abgeschrieben wurden, Zuschreibungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungswerte oder auf einen niedrigeren Verkehrs- oder Börsenwert vorgenommen. Die Zuschreibungen wurden erfolgswirksam vereinnahmt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert aktiviert.

Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer wurden mit den Nominalwerten vermindert um Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die Ermittlung erfolgte nach den gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) festgelegten Methoden.

Alle übrigen Aktivposten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt.

Passiva

Die Beitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden für jede Versicherung einzeln gerechnet und unter Berücksichtigung des Beginnmonats und der Zahlweise auf den Bilanztermin abgegrenzt. Die steuerlichen Bestimmungen wurden beachtet.

Die Deckungsrückstellung für den Altbestand im Sinne von § 11c VAG und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG wurde nach den genehmigten geltenden Geschäftsplänen berechnet.

Die Deckungsrückstellung für den Neubestand wurde unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet.

Die Deckungsrückstellung wurde für jede Versicherung einzeln gerechnet und unter Berücksichtigung des Beginnmonats auf den Bilanztermin abgegrenzt.

Die Angaben gemäß § 28 Abs. 8 Nr. 4 und § 52 Nr. 2a RechVersV erfolgen auf den Seiten 53 und 54.

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle sowie Rückkäufe, Rückgewährbeträge und Austrittsvergütungen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden für die in Frage kommenden Versicherungen einzeln ermittelt. Aufwendungen für die Regulierung von Versicherungsleistungen wurden in steuerlich zulässiger Höhe berücksichtigt.

Die Spätschadenrückstellung betrifft die Versicherungsfälle, die bis zum 31. Dezember eingetreten, aber zu diesem Zeitpunkt dem Unternehmen noch nicht bekannt sind. Zur Ermittlung der Spätschadenrückstellung werden Verfahren mit unternehmenseigenen Daten angewendet, die gegenüber der BaFin erläutert worden sind.

Die Deckungsrückstellung zu Versicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, folgt dem Aktivwert.

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden die Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach Maßgabe von § 6a EStG unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 6,0 %. Bei der Berechnung der Rückstellungen für die Altersteilzeit wurden alle Mitarbeiter der Gesellschaft berücksichtigt, die die Altersteilzeit in Anspruch genommen haben. Die Berechnungen erfolgten unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 5,5 %.

Die Jubiläumsrückstellungen sind nach Betriebszugehörigkeit und den bestehenden Anspruchsvoraussetzungen unter Berücksichtigung des Anwachsens der entsprechenden Anwartschaften gebildet worden.

Die anderen Rückstellungen wurden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Bewertung mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Alle übrigen Passivposten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet.

Währungsumrechnung

Soweit die Bilanzposten oder Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, wurden sie zu den amtlich fixierten Mittelkursen vom 31.12.2008 bzw. zu Transaktionskursen umgerechnet. Eine Ausnahme bilden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die zu fortgeführten historischen Kursen angesetzt wurden.

Hinweis

Auf Grund der teilweise maschinellen Erstellung dieses Berichts kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.

II. Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva

Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2008

  Stand 31.12.2007
Tsd. €
Zugänge
Tsd. €
Abgänge
Tsd. €
Zuschreibungen
Tsd. €
Abschreibungen
Tsd. €
Stand 31.12.2008
Tsd. €
B. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 20.724 0 20.724 0 0 0
C. Kapitalanlagen            
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25 0 0 0 0 25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.178 36.787 0 0 64 54.900
3. Beteiligungen 95 0 15 0 0 80
Summe C.I. 18.298 36.787 15 0 64 55.006
II. Sonstige Kapitalanlagen            
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 22.536 59.433 26.014 719 7.251 49.421
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 50.223 94 2.958 197 36 47.519
3. Sonstige Ausleihungen            
a) Namensschuldverschreibungen 458.988 54.826 58.000 0 0 455.815
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 425.393 12.371 75.000 0 0 362.764
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 10.389 1.689 2.706 0 0 9.371
d) Übrige Ausleihungen 21.563 5.183 5.000 0 0 21.746
4. Einlagen bei Kreditinstituten 43.105 9.545 0 0 0 52.650
Summe C.II. 1.032.197 143.140 169.679 915 7.287 999.286
Summe Kapitalanlagen 1.050.495 179.927 169.693 915 7.351 1.054.292
Summe 1.071.219 179.927 190.417 915 7.351 1.054.292

Zu C. Kapitalanlagen

Ermittlung der Zeitwerte der Kapitalanlagen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurde auf Basis des Ertragswertverfahrens vorgenommen. Für einzelne Gesellschaften wurde aus Vereinfachungsgründen der Buchwert als Zeitwert angesetzt. Die Zeitwerte der Ausleihungen an verbundene Unternehmen, der Namensschuldverschreibungen, der Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie der übrigen Ausleihungen wurden auf Basis von durchschnittlichem Nominalzins, durchschnittlicher Restlaufzeit und Zinsstrukturkurve berechnet. Die Zeitwertermittlung bei Zero-Namensschuldverschreibungen und Zero-Schuldscheinforderungen beruht auf eigenen Berechnungen der Gesellschaft nach finanzmathematischen Methoden.

Die Bewertung der übrigen Kapitalanlagen richtete sich grundsätzlich nach den Börsenkursen bzw. Rücknahmepreisen zum Bilanzstichtag. Soweit diese in Einzelfällen nicht verfügbar waren, wurden Renditekurse herangezogen. Zu den Besonderheiten bei Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren vgl. Seite 42.

  Zeitwerte
Tsd. €
Buchwerte
Tsd. €
Saldo
Tsd. €
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25 25 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 54.514 54.900 -386
3. Beteiligungen 80 80 0
II. Sonstige Kapitalanlagen      
1. Aktien, Investmentanteile und andere festverzinsliche Wertpapiere 47.384 49.421 -2.038
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 47.265 47.519 -254
3. Sonstige Ausleihungen      
a) Namensschuldverschreibungen 464.119 455.815 8.304
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 369.110 362.764 6.346
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 9.371 9.371 0
d) Übrige Ausleihungen 21.126 21.746 -620
4. Einlagen bei Kreditinstituten 52.650 52.650 0
Summe 1.065.644 1.054.292 11.352

In die Überschussbeteiligung einzubeziehende Kapitalanlagen

  Tsd. €
zu beizulegenden Zeitwerten 1.065.644
zu fortgeführten Anschaffungskosten * 1.054.292
Saldo 11.352

* Die fortgeführten Anschaffungskosten berechnen sich aus den Buchwerten zuzüglich Agio- bzw. Disagiobeträgen der Darlehen.

Den Buchwerten der Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, Inhaberschuldverschreibungen und Investmentanteile, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden und deren Höhe sich auf 66.519 Tsd. € belief, stehen Zeitwerte von 61.597 Tsd. € gegenüber. Hierbei lagen bei folgenden zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen die Zeitwerte unter den Buchwerten:

  Zeitwerte
Tsd. €
Buchwerte
Tsd. €
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.617 11.327
Inhaberschuldverschreibungen 5.818 7.106
Investmentanteile 17.425 20.000
Summe 32.860 38.433

Insgesamt wurden unter Anwendung von § 341b Absatz 1 Satz 2 HGB Abschreibungen in Höhe 3.862 Tsd. € vermieden. Es handelt sich hierbei unserer Einschätzung nach um vorübergehende Wertminderungen.

Zu C.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Bei der Position Anteile an verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um den von unserer Gesellschaft gehaltenen 25 %-igen Kapitalanteil an der HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH, Köln. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital von 102 Tsd. € und erwirtschaftete 2008 ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 130 Tsd. €.

Zu D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Der Bestand setzt sich wie folgt zusammen:

  2008 2007
Fonds Anzahl der Anteileinheiten Wert pro Anteil
Wert des Anlagestocks
Anzahl der Anteileinheiten Wert pro Anteil
Wert des Anlagestocks
C-QUADRAT Triathlon 162,740 84,55 13.760 95,373 95,71 9.128
MEINL Quattro eu 26.162,150 8,60 224.995 17.593,841 11,34 199.514
SPÄNGLER Trust in Abs.Return 9,860 111,50 1.100 6,047 114,35 691
Capital Invest TVG Dynamik 59.421,210 10,50 623.923 43.375,327 12,21 529.613
INVESCO Extra Income Bond 424,950 89,91 38.207 288,571 124,56 35.944
M.E.P. I-INTERNATIONAL EQUITY 152,350 70,20 10.695 80,248 128,20 10.288
M.E.P. II-BONDS & PROPERTIES 627,450 105,20 66.008 251,678 132,87 33.440
Prosperity Fonds Mündel 495,120 132,05 65.380 450,433 123,84 55.782
VPI World Invest 1.139,940 58,76 66.983 407,370 67,66 27.563
MultiStyle-Equity Trust US 4,680 39,33 184 1,017 68,49 70
Invesco Success absolute T 725,210 8,51 6.172 22,486 9,92 223
Invesco Success relative T 1.078,630 5,06 5.458 60,073 8,18 491
Pioneer Funds - Austria Stock 457,450 34,60 15.828 378,911 93,81 35.546
Spar Trust M 688,790 80,56 55.489 807,225 76,42 61.688
Spängler ShortTerm Euro A 76,640 65,58 5.026 0,000 0,00 0
Cash Trust A 0,000 0,00 0 113,635 67,68 7.691
Combirent A 286,200 15,50 4.436 764,462 14,82 11.329
EKA-RENT 309,860 83,13 25.759 429,262 79,44 34.101
Capital Invest TVG-Fonds 21.535,670 12,87 277.164 16.494,969 12,16 200.579
MEINL Equity Austria 833,350 102,70 85.585 416,783 232,87 97.056
Pioneer Funds-East.Eur.Stock 483,910 58,28 28.202 528,144 197,84 104.488
D.Sustainable Europ. Bal. Med. 268,530 4,23 1.136 0,000 0,00 0
Dexia Sustainable Eur Bonds Cl 6,370 274,57 1.750 0,000 0,00 0
Basket-5 STARS SELECTION (DE) 1,080 30,55 33 0,103 54,41 6
MEAG Nachhaltigkeit 50,750 44,66 2.267 0,930 75,16 70
Basket Fonds 1000PLUS (AT) 505.384,700 25,60 12.937.848 432.264,070 45,23 19.551.304
Basket Fonds 1000PLUS (DE) 166.637,670 25,16 4.192.604 93.366,156 44,18 4.124.917
Anlageportfolio Öko (DE) 3,410 100,00 341 0,000 0,00 0
MasterFund Strategie Ertrag 0,000 0,00 0 3.843,885 119,92 460.959
MasterFund Ausgewogen 0,000 0,00 0 13.663,812 124,54 1.701.691
MasterFund Wachstum 0,000 0,00 0 39.655,934 134,15 5.319.844
MasterFund Dynamik 0,000 0,00 0 21.512,859 136,41 2.934.569
Basket 100 200.612,950 91,13 18.281.858 127.285,876 166,47 21.189.280
Basket 80 86.629,530 93,23 8.076.471 54.296,666 153,98 8.360.601
Basket 60 78.082,440 97,51 7.613.818 52.760,862 141,07 7.442.975
Basket 40 25.928,960 101,78 2.639.050 18.062,639 130,54 2.357.897
Basket 20 19.006,860 103,91 1.975.003 13.093,792 116,97 1.531.581
Basket 100 (At) 1,170 134,35 157 1,166 134,35 157
Anlageportfolio Wachstum 1.859.584,810 84,07 156.335.295 1.790.067,914 151,41 271.034.183
Anlageportfolio Ausgewogen 315.480,580 88,08 27.787.530 304.818,271 144,22 43.960.891
Anlageportfolio Konservativ 88.295,150 93,31 8.238.820 105.294,368 133,66 14.073.645
Anlageportfolio Wachstum (At) 95,460 83,95 8.014 95,463 153,07 14.613
Anlageportfolio Future 13.539,330 77,89 1.054.578 12.703,684 145,10 1.843.305
INOVESTA Classic OP 56.987,280 26,04 1.483.949 46.289,759 42,84 1.983.053
INOVESTA Opportunity 3.311,260 21,41 70.894 2.101,948 37,21 78.213
W & M Exklusiv OP 194,170 50,64 9.833 109,511 53,00 5.804
W & M Global OP 1.326,280 30,43 40.359 813,267 44,62 36.288
Seven Stars Invest DE 253,490 86,73 21.986 166,566 142,65 23.761
AFA GLOBAL SELECT. FDS-WARBURG 24.312,950 10,29 250.180 15.824,972 17,98 284.533
WARBURG - WORLD LEADERS FONDS 490,380 11,46 5.620 194,116 18,65 3.620
MultiMarketsFund MMF defensive 9.216,090 96,90 893.039 1.408,475 100,07 140.946
MultiMarketsFund MMF balanced 14.002,190 80,86 1.132.217 2.482,153 98,58 244.691
Multi Markets Fund MMF dynamic 14.619,580 68,17 996.617 2.261,105 98,65 223.058
FT High Dividend 7.725,030 44,65 344.923 3.092,358 79,02 244.358
UBS Konzeptfonds Asia Pacific 1.062,170 28,33 30.091 660,107 44,34 29.269
UBS Konzeptfonds New Technol. 71,680 10,89 781 43,107 17,22 742
UBS Konzeptfonds Europe Plus 1.364,050 29,78 40.621 842,492 51,09 43.043
C-QUADRAT Str Chancen Akt AMI 124.107,280 16,77 2.081.279 106.334,535 27,54 2.928.453
Gerling Euro Star 50 464,370 28,72 13.337 251,569 49,93 12.561
C-QUADRAT Str Ausgewogen AMI 50.854,860 42,60 2.166.417 42.578,545 54,42 2.317.124
C-QUADRAT Str Globale Akt AMI 73.773,600 30,52 2.251.570 60.638,189 49,83 3.021.601
Gerling Money Saving Fund 11.412,650 50,72 578.850 7.223,030 55,93 403.984
Berenberg-C-Classic Universal 165,900 37,70 6.254 92,154 61,25 5.644
KSG Global Trends OP 11.197,830 42,56 476.580 7.466,426 70,52 526.532
A2A Basis 755,400 12,21 9.223 789,243 13,54 10.686
A2A Wachstum 845,140 11,10 9.381 673,452 13,87 9.341
A2A Chance 947,690 10,24 9.704 629,757 15,49 9.755
MasterFund Absolute Return 0,000 0,00 0 1.520,220 113,38 172.363
Gerling Top Strategie 961,340 114,03 109.621 481,175 114,68 55.181
Warburg Zukunft Strategie 97,290 24,60 2.393 1,407 37,29 52
ACC Alpha select AMI 431,040 15,74 6.785 0,000 0,00 0
Focus Umwelttech.Fonds INVESCO 1.800,840 40,10 72.214 1.511,920 66,78 100.966
cominvest Fondak P 1.183,120 70,67 83.611 157,924 137,39 21.697
cominvest Adifonds 5.638,870 53,34 300.777 4.957,714 92,55 458.836
DWS Investa 190.650,650 65,56 12.499.057 173.824,051 121,55 21.128.313
DWS Intervest 215,330 96,99 20.885 131,267 162,15 21.285
DWS Akkumula 30.215,480 433,70 13.104.453 28.215,528 638,24 18.008.279
DWS Inrenta 34.042,150 32,29 1.099.221 23.376,823 35,93 839.929
DWS Inter-Renta 94.368,040 12,87 1.214.517 79.799,659 12,96 1.034.204
DWS Re-Inrenta 482,260 240,24 115.857 332,002 238,03 79.026
DWS Provesta 29.130,130 94,41 2.750.175 27.158,621 237,51 6.450.444
DWS Telemedia 947,080 59,05 55.925 819,546 90,72 74.349
DWS Geldmarkt Plus 10.766,200 67,90 731.025 6.964,668 69,11 481.328
DWS Geldmarktfonds 3.502,230 67,47 236.296 3.974,610 68,06 270.512
DWS Deutsche Aktien Typ 0 584,500 144,78 84.625 152,813 256,55 39.204
INDUSTRIA 113.626,430 53,42 6.069.924 104.103,189 107,10 11.149.452
Allianz-dit Euro Rentenfonds 10.340,990 49,36 510.431 9.979,875 47,53 474.343
INT. RENTENFONDS 35.885,980 35,09 1.259.239 30.355,507 30,86 936.771
Allianz-dit Europazins-A-EUR 134,240 42,61 5.720 85,242 41,86 3.568
DWS Vermögensbildungsfds. I 140.917,980 68,15 9.603.561 90.091,555 100,31 9.037.084
FT Interspezial 50.137,660 16,25 814.737 45.926,255 31,05 1.426.010
FT Interzins 1.948,290 24,62 47.967 1.690,625 23,89 40.389
FT Amerika Dynamik Fonds 644,160 18,40 11.853 724,993 34,90 25.302
FT Frankfurt-Effekten-Fonds 121.788,730 109,55 13.341.955 112.837,673 193,54 21.838.603
FT Accuzins 2.364,720 199,37 471.454 2.148,467 211,45 454.293
FT Europa Dynamik Fonds 52.243,260 105,83 5.528.904 46.294,290 206,90 9.578.289
Oppenheim Food Global 570,090 109,30 62.311 313,941 145,18 45.578
UBS (D) Aktienfonds-Spec. I De 13.310,810 289,49 3.853.347 12.471,714 511,79 6.382.899
UBS Key Selection Fund-Global 399,500 62,89 39.770 15,610 97,80 1.527
DWS Eur. Aktien Typ 0 8,500 102,40 870 212,972 233,97 49.829
DWS Deutsche Renten Typ 0 2.091,010 87,27 182.483 1.069,300 86,06 92.024
DWS Rendite Spezial 6.359,470 17,38 110.528 3.700,485 25,63 94.843
DWS Deutschland 25.407,370 67,32 1.710.424 24.236,481 105,77 2.563.493
UBS(D)Eq.Fd.-Small Caps Germ. 3.377,600 142,97 482.895 3.226,939 248,03 800.378
Activest Euro Geldmarkt Plus 0,000 0,00 0 100,109 63,75 6.382
DWS Europa-Aktien 17,460 40,65 710 37,415 71,88 2.689
RWS Wachstumsfonds MI 2.739,840 42,97 117.731 1.530,602 84,18 128.846
RWS Aktienfonds Veritas 117.880,540 35,23 4.152.931 92.790,862 62,73 5.820.771
VERITAS SG DYNAMIK 169.706,280 15,44 2.620.265 113.718,615 20,89 2.375.582
VERITAS SG ERTRAG 2.313,500 12,10 27.993 2.137,52 11,39 24.346,34
VERITAS SG BALANCE 1.419,900 12,20 17.323 282,288 12,24 3.455
WARBURG-CLASSIC-FONDS 2.322.421,450 12,80 29.726.995 2.246.080,527 18,50 41.552.490
cominvest Adireth 256,210 67,59 17.317 180,041 72,06 12.974
cominvest Multileaders Fund 43.905,900 68,98 3.028.629 27.606,690 120,90 3.337.649
DWS Int. Renten Typ 0 2.419,420 90,63 219.272 2.019,297 87,47 176.628
DWS Top 50 Europa 2.645,920 61,80 163.518 1.763,371 113,51 200.160
DWS Top 50 Welt 170.614,360 38,98 6.650.548 147.910,650 66,06 9.770.978
FT New Generation 5.997,410 13,17 78.986 5.385,307 27,30 147.019
ACATIS Aktien Global Fonds UI 3.337,220 121,53 405.572 2.029,440 169,17 343.320
INVESCO Neue Märkte Fds. 694,470 17,07 11.855 626,223 44,77 28.036
WARBURG-GLOBAL-100-FONDS 149.532,040 18,00 2.691.577 145.730,303 34,65 5.049.555
WARBURG-WACHSTUM-STRATEGIE 7.635,890 18,28 139.584 5.173,703 31,34 162.144
CS Euroreal 18.376,210 59,98 1.102.205 11.463,301 59,35 680.347
HAUS-INVEST 7.710,690 43,00 331.560 5.820,870 42,62 248.085
Degi Europa 21.186,030 66,87 1.416.710 0,000 0,00 0
GRUNDWERT FONDS 0,000 0,00 0 20.641,758 72,00 1.486.207
DWS Internet-Aktien Typ 0 789,930 7,75 6.122 919,548 14,08 12.947
FIAG-UNIVERSAL-DACHFDS. 261.866,390 4,82 1.262.196 224.307,168 9,12 2.045.681
BHF SustainSelect FT 3,910 41,24 161 0,079 58,71 5
C-Q UADRAT ARTS Tot.Ret.Gl.-AMI 4.211,580 71,53 301.254 169,729 77,65 13.179
WARBURG-VGR Aktien Europa-FD S 394,320 25,56 10.079 360,399 48,51 17.483
NV Strategie Quattro Plus AMI 205,990 86,32 17.781 0,121 113,74 14
RP Global Absolute Return 654,560 101,64 66.530 59,041 101,44 5.989
RP Global Real Estate 3.253,650 108,79 353.964 37,256 103,07 3.840
Sarasin FairInvest Univ. Fds A 49,690 44,16 2.194 37,450 49,40 1.850
MasterFonds-VV Wachstum 188.372,340 43,12 8.122.616 0,000 0,00 0
MasterFonds-VV Ausgewogen 41.985,260 45,55 1.912.428 0,000 0,00 0
MasterFonds-VV Ertrag 17.074,850 47,78 815.836 0,000 0,00 0
Aktiv Trend Global AMI 123,160 99,51 12.255 0,000 0,00 0
Rolling Discount Europa 115,700 82,86 9.587 0,000 0,00 0
Rolling Bonus Europa 106,400 69,69 7.415 0,000 0,00 0
DAX(R)proSeason 77,970 62,68 4.887 0,000 0,00 0
Multi Asset Rotator 542,810 9,35 5.075 0,000 0,00 0
ASPECTA Konzept Zukunft 18,740 78,64 1.474 0,000 0,00 0
Threadneedle European Growth 5.680,950 1,09 6.192 5.717,908 1,77 10.121
Gartmore Continental Europe 2.117,450 13,09 27.717 2.117,455 21,05 44.572
Threat. European High Yeald Bd 288.848,380 0,86 248.410 179.705,291 1,19 213.849
Threadneedle Am. Sel. Growth 815.152,730 0,87 709.183 417.421,221 1,41 588.564
Threadneedle Euro Sel. Growth 125.832,980 1,03 129.608 78.068,918 1,77 138.182
M&G Global Basics Fund A 123.997,460 13,35 1.655.366 67.205,777 23,84 1.602.186
Putnam Growth&Inc.US Value Eq 1.454,120 6,04 8.783 703,520 9,41 6.620
Putnam Global Growth 2.913,100 8,83 25.723 1.773,469 13,94 24.722
Griffin Eastern European Fund 2.538,320 290,54 737.484 1.349,658 805,74 1.087.473
Invesco PRC Equity Fund 339,740 21,21 7.206 0,000 0,00 0
INVESCO GT Pacific Fund 454.390,060 16,62 7.551.963 414.662,333 27,14 11.253.936
Janus All Cap Growth Fund 34.016,390 7,35 250.020 37.395,937 15,52 580.385
Putnam US Small Cap Value Eq. 5.241,680 6,26 32.813 3.136,789 10,02 31.431
AXA Global Small Cap Alpha 20.192,590 9,16 184.964 12.646,172 16,93 214.100
Allianz RCM US Equity A 142,580 26,11 3.723 6,771 43,03 291
INVESCO Global Real Estate 6.073,720 6,04 36.685 2.461,304 10,99 27.050
DWS Eurorenta 47.843,680 49,37 2.362.042 26.580,291 53,81 1.430.285
BR European Opp. Fund A 11.933,820 44,19 527.356 9.115,668 84,11 766.719
DBIM Reserve Fonds 0,000 128,74 1 0,004 127,13 1
BR Emerging Europe Fund A 1.691,660 42,98 72.708 1.756,404 134,56 236.342
JB Multistock US Stock B 0,030 186,81 6 0,030 278,39 8
INVESCO GT Pan Europe Enterpr. 1.620,230 6,48 10.499 1.460,671 17,35 25.343
Templeton Global (Euro) A Dis 1.690.972,400 8,81 14.897.466,81 1.566.157,544 15,28 23.930.887
Templeton Em. Markets A Dis. 197.525,930 14,00 2.765.362,96 173.416,127 28,12 4.876.461
Templeton Asian Growth Fund A 34.210,900 9,15 313.030 33.291,494 21,93 730.082
SEB Invest ÖkoLux 1.536,810 19,57 30.075 1.262,970 40,26 50.847
WWIP Opp. Equity Fund 5.430,060 25,42 138.032 3.012,258 40,40 121.695
GAMAX FUNDS - Maxi Fonds Asien 181.735,670 7,19 1.306.679 188.725,497 10,55 1.991.054
SEB Invest ÖkoRent 948,940 46,68 44.297 737,228 44,42 32.748
Pharma/wHealth 287,100 133,74 38.397 206,084 168,79 34.785
Fidelity Fds Emerging Markets 12.514,890 7,60 95.113 2.134,243 17,93 38.267
Fidelity Fds.-European Growth 3.474.222,840 7,00 24.319.560 2.642.331,620 12,91 34.112.501
Fidelity Funds-Euro Bond Fond 4.117,740 9,88 40.683 2.443,001 11,06 27.020
Fidelity Fds.-Int. F.Cl.A Inc. 507.043,030 16,15 8.188.745 456.678,627 27,49 12.554.095
Fid. Fds. South East Asia Fd. 15.316,350 2,47 37.831 8.727,476 4,74 41.368
ABN Amro Germany Equity 10.989,390 116,32 1.278.286 9.109,392 216,97 1.976.465
ABN Amro Europe Bond Fund 371,910 104,44 38.842 314,626 99,62 31.343
GAMAX FUNDS - MAXI BOND 4.447,750 5,68 25.263 4.066,959 5,92 24.076
Vontobel-Cent.East.Europ.Eq. A 323,110 77,57 25.063 173,085 213,15 36.893
JF Pacific Equity A (Dist) USD 99.225,510 31,53 3.128.580 87.150,336 51,74 4.509.158
Fidelity Fds.-Euro Balanced Fd 2.112,100 10,13 21.396 300,641 14,56 4.377
ABN Amro Global Bond Fund 549,880 73,96 40.669 318,018 73,31 23.314
JPMo Am. Equity A (Dist.)-USD 79.956,520 42,06 3.362.971 80.266,799 64,05 5.141.088
Fidelity Fds.-Asia. Spec. Sit. 6.571,200 12,14 79.774 6.393,328 21,31 136.242
Nestor Europa 128,360 79,25 10.172 81,563 143,04 11.667
Nestor Fernost Fonds 15.703,480 30,92 485.552 8.882,018 84,99 754.883
Blackrock World Gold Fund A2 19.683,650 24,01 472.604 18.642,053 34,69 646.693
CS E.F. (Lux) Global Resources 686,850 125,24 86.021 408,521 262,06 107.057
CS EF Gl Sustainability 245,380 177,14 43.467 0,000 0,00 0
Fidelity Fds.-FPS Growth Fund 741.848,300 8,91 6.609.868 692.884,379 15,98 11.072.292
ACM Global Growth Trends Ptf. 91.064,790 23,17 2.109.971 65.772,374 47,06 3.095.248
AB Int.Healthcare F. A USD ACC 8.916,840 84,37 752.314 6.787,138 111,67 757.920
Sarasin OekoSar Portfolio 529,810 122,59 64.949 455,270 152,60 69.474
ACM Intern. Technology Fd. 5.091,840 52,56 267.627 3.857,812 96,53 372.395
GAMAX FUNDS - TOP 100 2.042.976,230 6,30 12.870.750 2.192.745,776 8,06 17.673.531
Fidelity Fds-Eur. Sm. Comp. F. 652.381,290 12,48 8.141.719 618.705,077 28,08 17.373.239
Ökovision 1.252,800 66,04 82.735 848,576 126,18 107.073
BR US Focused Value Fund 302,900 18,14 5.495 247,820 28,17 6.981
Nordea 1 - European Value Fund 49.403,290 20,80 1.027.588 28.961,276 38,31 1.109.506
Nordea Far Eastern Value 5.555,810 7,66 42.557 3.440,351 15,38 52.913
HSBC India Equity 8.515,260 54,33 462.634 4.174,172 173,60 724.636
UBS (Lux) EF FCP - Biotech B 448,330 101,33 45.429 414,578 106,38 44.103
Fidelity PA Funds Intern. 864.047,890 16,15 13.954.373 831.257,975 27,64 22.975.970
WWIP Mid Cap Growth Fund 91,440 13,62 1.245 31,418 20,79 653
PEH Q-Emerging Markets 1.468,300 71,91 105.585 790,624 132,78 104.979
BR - US Basic Value Fund A2 23.694,940 23,66 560.622 11.742,495 36,08 423.669
BR GI. Allocation Fund 2.015,440 22,73 45.811 348,222 27,92 9.722
UBS (Lux) EF.- Euro Stoxx50 2.069,610 115,22 238.461 1.891,827 204,19 386.292
GAMAX FUNDS - JUNIOR 130.412,330 5,31 692.489 134.670,806 7,33 987.137
MS Global Value Equity A 3.485,170 22,17 77.266 2.085,036 35,28 73.560
MS Global Value Equity B 121.210,030 19,76 2.395.110 95.701,974 31,77 3.040.452
Morg. Stan. Europ.Val. Eq FD B 999,350 18,83 18.818 599,421 32,02 19.193
BR World Mining Fund 18.092,010 23,65 427.876 6.827,145 62,45 426.355
Nordea 1 North American Value 61.780,550 12,77 788.938 33.317,427 28,29 942.550
UBS (Lux) EF-ECO Perform (CHF) 0,050 252,61 13 0,051 414,94 21
CS PF (Lux) Fixed Inc. (EUR) B 661,090 78,75 52.061 560,706 77,33 43.359
CS PF (Lux) Fixed Inc. (SFR) B 26,920 87,49 2.356 22,581 78,16 1.765
CS PF (Lux) Fixed Inc. (USD) B 33,100 134,24 4.443 28,154 124,88 3.516
Fidelity Fds.-FPS Gl. Growth 92.375,910 8,43 778.729 91.368,947 14,43 1.318.454
JPMo Fds.-US Technology Fund 6.749,320 2,41 16.266 6.406,460 4,54 29.085
Fid. Fds.-Euro Aggressive Fd.A 20.061,780 8,12 162.902 10.655,051 23,29 248.156
Robeco Asia-Pacific Equities 56,450 49,64 2.802 9,087 84,60 769
Fidelity Funds-Euro Blue Chip 6.279,100 11,39 71.519 4.692,142 19,88 93.280
JP Morgan Fleming Balanced 8.601,740 6,11 52.557 5.477,278 7,97 43.654
Schroder Int.Select.EURO E. B 562,420 14,39 8.093 265,073 26,01 6.895
JB Special Europe Stock 464,590 72,53 33.697 459,072 143,24 65.757
Türkei 75 Plus 127,410 56,33 7.177 67,546 143,58 9.698
JPMo EUR Global Bond Fund 446,780 104,79 46.818 302,991 131,08 39.716
Sarasin Sustainable Equity 2.251,980 64,76 145.838 1.180,992 113,24 133.736
cominvest Quality Gl.Equity P 447.523,080 8,58 3.839.748 372.880,253 15,30 5.705.068
Fleming F Europe Techn. Fund 2.716,300 4,81 13.065 2.165,036 9,53 20.633
DWS Global Fund 11.927,870 58,11 693.128 7.649,402 100,14 766.011
PF (LUX) Water P ACC 4.598,120 103,01 473.652 2.320,998 156,16 362.447
UBS Islamic Global Equity Fund 2,050 228,88 470 0,790 325,03 257
Valorinvest Valorplus 2.962,750 55,24 163.663 2.355,817 91,11 214.638
Templeton Growth (Euro) A ACC 871.333,470 6,82 5.942.494 494.983,432 11,43 5.657.661
FondsSelector Global 2.119,500 5,72 12.124 1.201,869 8,95 10.757
JPMo Europe Strategic Value D 248,960 8,05 2.004 35,609 16,09 573
Pioneer Funds-Intern.Bond 3.656,080 6,71 24.532 3.635,084 5,75 20.902
Sarasin Multi Label-New En. Fd 6.447,250 5,10 32.881 212,596 12,54 2.666
BG Global Classic 347,640 117,53 40.858 259,347 131,84 34.192
BG Global Dynamic 385,410 115,94 44.684 249,455 150,30 37.493
Activest GlobalSelect C 0,000 0,00 0 104,957 63,49 6.664
Pictet Emerging Markets P 368,330 218,61 80.520 233,517 499,63 116.672
UBS EF-Global Innovators B 167,640 41,60 6.974 13,547 88,55 1.200
Pioneer Funds-U.S.Mid Cap Val. 644,340 4,02 2.590 70,292 5,96 419
Pioneer Fund-US Value 2 2.967.900,280 2,65 7.864.936 2.429.473,313 4,38 10.641.093
Pioneer Funds-U.S.Pioneer Fd 3.858.873,340 2,96 11.422.265 3.327.255,553 4,36 14.506.834
Vont Fund Gl. Trend New Power 0,130 81,67 10 0,000 0,00 0
All. Pimco Euro Bond Tot. Ret. 2.503,530 48,97 122.598 1.684,926 53,18 89.604
Acatis Champions Global 7.768,720 42,55 330.559 4.526,510 62,33 282.137
Valorinvest Marktneutral 9.111,100 112,03 1.020.716 6.552,627 111,83 732.780
PF(LUX)-Eur. Sustainable Eqs R 5,230 99,69 521 0,000 0,00 0
DWS Invest - Global Equities 5.739,600 71,13 408.258 2.769,305 135,74 375.905
BR US Flexible Eq. NAM.A2 29.382,760 8,54 250.929 27.024,903 13,42 362.674
Allianz-dit Euro Protect Dyn. 1.554,970 112,26 174.561 833,625 110,93 92.474
ACATIS Champions Select - ELM 2.264,370 87,39 197.883 1.243,906 125,22 155.762
BG Global Challenge 1.613,810 140,25 226.337 1.046,249 186,89 195.533
INVESCO GT Capital Shield A 9.964,050 11,17 111.298 8.601,836 11,78 101.330
BG Global Balance 338,910 109,82 37.219 232,100 131,37 30.491
BG Global Stable Value 73,680 115,30 8.495 31,940 107,82 3.444
DWS FlexPension 2013 17.926,730 113,76 2.039.345 15.798,460 117,16 1.850.948
DWS FlexPension 2014 23.271,740 113,78 2.647.859 20.828,344 118,96 2.477.740
DWS FlexPension 2015 80.792,600 112,90 9.121.484 67.097,712 119,94 8.047.700
DWS FlexPension 2016 23.553,450 113,22 2.666.721 18.116,813 122,19 2.213.693
DWS FlexPension 2017 23.183,930 112,75 2.613.988 15.643,052 123,20 1.927.224
DWS FlexPension 2018 39.053,120 113,12 4.417.688 28.644,843 125,48 3.594.355
JB Multibond Abs. Return Bond 223,120 97,57 21.770 126,074 103,21 13.012
DWS FlexPension 2019 29.406,870 114,53 3.367.969 20.664,840 129,91 2.684.569
Gartmore Continental Europe Fd 431.058,640 4,07 1.754.409 358.049,233 6,53 2.338.061
DWS Verm.bildungsfd. I (Lux) 270,240 86,59 23.400 165,927 128,70 21.355
DWS FlexPension 2020 31.160,530 112,73 3.512.726 22.717,310 130,01 2.953.477
Patriarch SC EURA Wachstum 3.516,810 6,91 24.301 1.253,726 10,89 13.653
Patriarch SC EURA Chance 15.639,740 4,73 73.976 9.821,488 10,90 107.054
Sarasin OekoSar Equity Global 75,080 80,45 6.040 22,769 136,18 3.101
G & P FE Gl. Allocat. Balance 59,300 10,47 621 15,554 12,26 191
Patriarch SC EURA Dynamik 880,360 5,93 5.221 110,004 10,43 1.147
Fidelity Funds - European Fund 68.675,640 6,61 453.946 18.268,104 12,49 228.169
MultiAssetFund 82,430 76,53 6.309 27,690 104,12 2.883
CS Eq. FD (L) Future Energy 0,000 0,00 0 3.045,237 12,92 39.344
DWS FlexPension 2021 33.783,100 110,05 3.717.830 22.782,084 128,27 2.922.258
Pioneer GlobalSelect C 159,180 36,32 5.781 0,000 0,00 0
Pioneer Funds - Gl.l Ecology A 304,170 122,16 37.158 13,572 199,08 2.702
IAMF Global Opport. Flexibel 22.984,730 6,82 156.756 1.693,321 9,74 16.493
Multi Invest Global OP 13,180 46,95 619 0,000 0,00 0
Greiff Dynamisch Plus OP A 5.063,830 35,46 179.563 1.202,423 47,95 57.656
Greiff Defensiv Plus OP A 413,650 47,16 19.508 94,534 49,24 4.655
Sarasin New Power B 36,860 49,25 1.815 0,000 0,00 0
DWS FlexPension 2022 31.058,980 108,95 3.383.875 447.485,756 128,94 57.698.813
RP Global Sector Rotation 3.064,050 56,02 171.648 224,654 97,05 21.803
RP Global Market Selection 3.461,000 47,63 164.847 276,219 94,68 26.152
IAMF Global Classic Flexibel 86,140 7,47 643 0,000 0,00 0
DWS FlexPension 2023 687.296,540 107,37 73.795.029 0,000 0,00 0
Pioneer Fund 62,840 20,93 1.315 95,421 31,53 3.009
Pioneer Value Fund 16,460 6,32 104 95,910 10,44 1.001
Templeton Growth Fund, Inc. 24.809.642,460 9,41 233.464.400 21.016.758,573 16,38 344.254.505
Summe     916.606.102     1.276.010.479
Forderungen auf Anteileinheiten aus Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine     21.727.723     26.756.357
Gesamtwert der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen     938.333.825     1.302.766.837

Zu E. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
1. Versicherungsnehmer    
a) fällige Ansprüche 10.868 7.775
b) noch nicht fällige Ansprüche 3.738 5.474
2. Versicherungsvermittler 6.299 7.344
Summe 20.905 20.593

Zu F. Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte

Die im Vorjahr mit 8.358 Tsd. € bilanzierten Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr vollständig an verbundene Unternehmen veräußert.

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Guthaben bei Kreditinstituten 4.544 14.711
Kassenbestand 2 5
Summe 4.546 14.716

III. Andere Vermögensgegenstände

Die anderen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Aktivwert Rückdeckungsversicherungen 2.588 2.768
Vorausgezahlte Versicherungsleistungen 341 1.465
Wertpapierdeckung Altersteilzeitguthaben 0 255
Summe 2.930 4.488

III. Erläuterungen zur Bilanz - Passiva

Zu A. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2008 unverändert 66.226 Tsd. €. Es ist in 66.226.000 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt und zu 36,58 % eingezahlt. Die ausstehenden Einlagen in Höhe von 42.000 Tsd. € sind bisher nicht eingefordert. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31.12.2008 ebenfalls unverändert 18.017 Tsd. €. Sie beinhaltet mit 9.380 Tsd. € einen Organisationsfonds gem. § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG.

Zu B. Versicherungstechnische Rückstellungen

Zu II. Deckungsrückstellung

Hinsichtlich der in der Position "Deckungsrückstellung" enthaltenen Auffüllung für Rentenversicherungen verweisen wir auf die Angaben unter V. "Berechnungsmethoden der versicherungstechnischen Rückstellungen" auf Seite 56. Aus der Umrechnung der Bruttodeckungsrückstellung in ausländischer Währung zum Jahresendkurs ergibt sich ein Währungskursgewinn von 184 Tsd. €. Dieser ist in der nichtversicherungstechnischen Rechnung ausgewiesen. Wir verweisen insoweit auf II. "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang, Seite 43. Die Anteile der Deckungsrückstellung für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft sind auf Basis der Rückversicherungsverträge berechnet.

Zu IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Bilanzwert Vorjahr 55.265 55.817
Veränderung aus Währungsumrechnung des Jahresanfangsbestandes 135 -118
Entnahme für Gewinnanteile an Versicherungsnehmer 11.282 13.741
Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres 9.523 13.308
Bilanzwert Geschäftsjahr 53.642 55.265

Die im Bilanzwert des Vorjahres enthaltenen Fremdwährungsanteile wurden zum Abschlussstichtagskurs des Geschäftsjahres umbewertet. Für das Jahr 2009 sind die auf den Seiten 59 bis 67 dieses Berichts genannten Gewinnanteilsätze festgesetzt worden. Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zum 31.12.2008 sind durch die für 2009 zugesagte Gewinnbeteiligung 6.351 Tsd. € für laufende Gewinnanteile und 4.257 Tsd. € für Schlussgewinnanteile festgelegt worden. Bei der Festlegung der laufenden Gewinnanteile ist keine Zinsdirektgutschrift berücksichtigt worden. Weitere 34.301 Tsd. € sind im Wesentlichen für die Finanzierung der Schlussgewinnanteile für den gesamten Bestand entsprechend der bisherigen Laufzeit der Versicherungen gebunden.

Dieser so genannte Schlussgewinnanteilfonds wird prospektiv und einzelvertraglich gerechnet und enthält für jedes zurückgelegte Versicherungsjahr die mit 5,2 % diskontierten anteiligen Schlussgewinnanteile. Dabei wird mit anteilig der Anteil der bereits zurückgelegten Versicherungsdauer an der gesamten Versicherungsdauer bzw. der gesamten Aufschubzeit bei Rentenversicherungen bezeichnet. Für Versicherungen mit Schlussgewinnkonto enthält hiervon abweichend der Schlussgewinnanteilfonds das jeweilige Schlussgewinnkonto, sofern positiv. Sterbe- und Stornowahrscheinlichkeiten werden nicht angesetzt. Für im Folgejahr vorzeitig fällig werdende Schlussgewinnanteile werden entsprechende Abzüge gemacht, die als Schlussgewinnanteile festgelegt werden.

Darüber hinaus wird innerhalb des Schlussgewinnanteilfonds einzelvertraglich ein Fonds für die Gewinnrenten fälliger Rentenversicherungen gestellt.

Zu D. Andere Rückstellungen

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.539 15.786
II. Steuerrückstellungen 4.867 6.117
III. Sonstige Rückstellungen    
a) Rückstellungen für drohende Verluste * 4.561 5.904
b) zu zahlende Kosten und Gebühren 1.481 4.529
c) Verwaltungs- und Personalkosten 773 3.143
d) Prozesskosten 664 778
e) Sozialplan 238 5.119
f) Prüfungs- und Beratungskosten 233 194
g) Abschlusskosten und Bestandspflegeprovisionen 109 218
h) übrige Rückstellungen 371 551
Summe III. 8.431 20.436
Summe 29.837 42.339

* Rückstellung für anteilige Belastung aus zukünftigen Mieten leerstehender Gebäude in Hamburg

Zu E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Anteile der Rückversicherer an der Deckungsrückstellung 874.200 1.164.069
Anteile der Rückversicherer an den Beitragsüberträgen 6.996 9.138
Summe 881.196 1.173.207

Die Depotverbindlichkeiten sind auf Basis der Rückversicherungsverträge berechnet.

Zu F. Andere Verbindlichkeiten

Zu I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft:

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
1. gegenüber Versicherungsnehmern 177.047 190.020
2. gegenüber Versicherungsvermittlern 28.132 36.359
Summe 205.178 226.379
  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
gegenüber Versicherungsnehmern gutgeschriebene Überschussanteile 134.451 138.182
Beitragsvorauszahlungen 42.596 51.838
Summe 177.047 190.020

Zu III. Sonstige Verbindlichkeiten

Von diesen Verbindlichkeiten haben 45 Tsd. € (i. V. 53 Tsd. €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfand oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Zu G. Rechnungsabgrenzungsposten

Hier sind 24 Tsd. € abgegrenzte Zinsen auf Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine erfasst.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zu I.1.a) Gebuchte Bruttobeiträge

  Geschäftsjahr Laufende Beiträge
Tsd. €
Geschäftsjahr Einmalbeiträge und Reservenachzahlungen
Tsd. €
Vorjahr Laufende Beiträge
Tsd. €
Vorjahr Einmalbeiträge und Reservenachzahlungen
Tsd. €
a) Einzelversicherungen        
- mit Gewinnbeteiligung 71.406 82 82.746 312
- aus Fondsgebundenen Lebensversicherungen 432.191 10.317 434.186 14.416
b) Kollektivversicherungen mit Gewinnbeteiligung 4.160 625 846 0
Summe 507.758 11.024 517.778 14.728

Unter Berücksichtigung angemessener Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen an Versicherungsnehmer ergeben sich gebuchte Bruttobeiträge von insgesamt 518.656 Tsd. €. Davon entfallen 85.126 Tsd. € auf das Versicherungsgeschäft in Österreich.

Rückversicherungssaldo

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Rückversicherungssaldo -224.498 -204.390
Anteil der Rückversicherer an der Bruttodeckungsrückstellung -289.868 104.637
Summe -514.366 -99.753

Zu I.3.d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 932 6.413
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 15 729
Namensschuldverschreibungen 1.608 0
Summe 2.554 7.142

I.4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen

Die nicht realisierten Gewinne entstehen aus der Bewertung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen zu Zeitwerten (Rücknahmepreis der Investmentanteile). Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf 11.352 Tsd. € (i. V. 28.483 Tsd. €).

I.10.c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen

Die Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen betreffen ausschließlich Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. Sie beliefen sich im Geschäftsjahr auf 28 Tsd. € (i. V. 0 Tsd. €).

I.11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen

Die nicht realisierten Verluste entstehen aus der Bewertung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen zu Zeitwerten (Rücknahmepreis der Investmentanteile). Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf 558.676 Tsd. € (i. V. 36.041 Tsd. €).

I.12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung

Im Wesentlichen werden in dieser Position Aufwendungen für Direktgutschriften sowie für Depotzinsen ausgewiesen.

V. Berechnungsmethoden der versicherungstechnischen Rückstellungen

Die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt nach den jeweils geltenden Geschäftsplänen (Altbestand) bzw. nach den der BaFin gegebenen Mitteilungen (Neubestand).

Die Deckungsrückstellungen sind nach

der prospektiven Methode (Ausnahme Fondsgebundene Versicherungen: retrospektive Methode),

mit impliziter Berücksichtigung der künftigen Kosten und

einzelvertraglich berechnet worden.

Für Rentenversicherungen nach veralteten Rechnungsgrundlagen wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2008 gemäß dem am 3.12.1996 von der BaFin genehmigten Verfahren (Geschäftszeichen I3-1181-7/96) für die Auffüllung eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 8.567 Tsd. € gebildet. Für Berufsunfähigkeitsversicherungen nach veralteten Rechnungsgrundlagen wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2008 gemäß dem am 8.3.1999 von der BaFin genehmigten Verfahren (Geschäftszeichen I3-1181-10...15/99) für die Auffüllung eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 683 Tsd. € gebildet. Für mögliche Zusatzrisiken aus bestimmten Teilkollektiven in der Heiratsversicherung wurde eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 227 Tsd. € gebildet.

Die A-LV hat konform zu dem von der DAV vorgeschlagenen Verfahren (gem. DAV-Veröffentlichung "Überschussbeteiligung und Reservierung von Rentenversicherungen des Bestandes, 2004") unter Verwendung der Tafeln DAV2004R-Bestand bzw. DAV2004R B20 und unter Berücksichtigung angemessener Storno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten den Auffüllungsbedarf der Deckungsrückstellung im Rentenbestand ermittelt und zurückgestellt. Es ergab sich ein Bedarf von 1.654 Tsd. €.

Die folgenden Teilbestände umfassen 98,06 % des Bestandes.

Geschäftsplan Genehmigungsdatum/ erste Mitteilung Sterbetafel/ Invalidentafel Rechnungszins Zillmersatz
1. Altbestand Einzelkapitalversicherungen        
Großlebensversicherungen 08.04.1965 l-A-77/65 ADSt 1924/26 3,00 % 35,00 ‰
Großlebensversicherungen 08.05.1973 I-1031-6c/73 ADSt 1960/62 3,00 % 35,00 ‰
Großlebensversicherungen 24.02.1987 I-1031-15/87 ADSt 1986 3,50 % 35,00 ‰
Einzelrentenversicherungen        
Rentenversicherungen 01.07.1966 I-1029-11a/66 DAV2004R-B4 1) 4,00 % 30,00 ‰
Rentenversicherungen 10.12.1990 I3-1031-33/90 DAV2004R-B4 4,00 % 35,00 ‰
Einzelrisikoversicherungen        
Risikoversicherungen 07.05.1973 I-1031-3c/73 ADSt 1960/62 3,00 % n ‰
Risikoversicherungen 01.02.1990 I-1031-16/89 ADSt 1986 3,50 % min(n;25) ‰
Einzelberufsunfähigkeitsversicherungen        
Berufsunfähigkeitsversicherungen 22.10.1987 I-1031-51a/87 DAV1994T (Aktive); DAV1997I (Invalide) 4,00 % min(12;n) %
Berufsunfähigkeitsversicherungen 30.09.1992 I-1031-27/92 DAV1994T (Aktive); DAV1997I (Invalide) 4,00 % min(12;n) %
2. Neubestand 2) Einzelkapitalversicherungen        
Großlebensversicherungen (D) 15.07.1994 1986 R/NR 3) 4,00 % 33 ‰
Großlebensversicherungen (D) 03.07.1995 DAV1994T 4,00 % 40 ‰
Großlebensversicherungen (D) 27.06.2000 DAV1994T 3,25 % 40 ‰
Großlebensversicherungen (D) 03.06.2004 DAV1994T 2,75 % 40 ‰
Großlebensversicherungen (A) 26.09.1997 DAV1994T 4,00 % 40 ‰
Großlebensversicherungen (A) 07.07.2000 DAV1994T 3,25 % 40 ‰
Einzelrentenversicherungen        
Rentenversicherungen (D) 15.07.1994 DAV2004R-B4 4,00 % 35 ‰
Rentenversicherungen (D) 12.12.1995 DAV2004R-B4 4,00 % 40 ‰
Rentenversicherungen (D) 14.10.1999 DAV2004R-B4 4,00 % 40 ‰
Einzelrisikoversicherungen        
Risikoversicherungen (D) 15.07.1994 ADSt 1986 3,50 % min(n;25) ‰
Risikoversicherungen (D) 03.07.1995 DAV1994T 4,00 % 40 ‰
Risikoversicherungen (D) 27.06.2000 DAV1994T 3,25 % 40 ‰
Einzelberufsunfähigkeitsversicherungen        
Berufsunfähigkeitsversicherungen (D) 15.07.1994 DAV1994T (Aktive) DAV1997I (Invalide) 4,00 % min(12;n) %
Berufsunfähigkeitsversicherungen (D) 04.03.1998 DAV1994T (Aktive) DAV1997I (Invalide) 4,00 % 40 ‰
Berufsunfähigkeitsversicherungen (D) 07.07.2000 DAV1994T (Aktive) DAV1997I (Invalide) 3,25 % 40 ‰
Berufsunfähigkeitsversicherungen (D) 30.11.2001 DAV1994T (Aktive) DAV1997I (Invalide) 3,25 % 40 ‰
Fondsgebundene Versicherungen        
Fondsgebundene Lebensversicherungen (D) 28.07.1995 1994 R/NR 4) 4,00 % -
Fondsgebundene Lebensversicherungen (D) 28.02.2003 DAV1994T - -
Fondsgebundene Aufbaupläne für Rentenversicherungen für Kinder (D) 21.12.2004 DAV1994T - -
Fondsgebundene Aufbaupläne für Rentenversicherungen mit Kapitalerhalt (D) 30.11.2004 DAV1994T 2,75 % -
Fondsgebundene Lebensversicherungen (A) 28.02.2007 DAV1994T 4,00 % -
Fondsgebundene Lebensversicherungen (A) 26.09.1997 1994 R/NR 4) 4,00 % -
Fondsgebundene Rentenversicherungen (D) 10.08.2000 DAV1994R 3,00 % -
Fondsgebundene Rentenversicherungen (D) 21.12.2004 DAV2004R - -
Fondsgebundene Rentenversicherungen (A) 13.06.2001 DAV1994R - -
Fondsgebundene Aufbaupläne für Lebensversicherungen mit Kapitalerhalt (A) 10.11.2006 DAV1994T 2,25 % -

1) ergibt sich aus Interpolation der Deckungsrückstellungen auf der Basis der Sterbetafel DAV2004R-Bestand und auf Basis der Sterbetafel DAV2004R-B20; jeweils unter Berücksichtigung von Storno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten
2) Deutschland (D); Österreich (A)
3) aus der Sterbetafel 1986 MF abgeleitete Nichtrauchersterblichkeiten; Raucher erfahren eine Alterserhöhung von 9 Jahren
4) aus der allgemeinen Sterbetafel 1986/88 abgeleitete Nichtraucher- und Rauchersterblichkeiten; analog dem Verfahren zur Herleitung der DAV-Sterbetafeln 1994

VI. Berechungsmethoden des Schlussüberschussanteilfonds

Die Berechnung des Schlussüberschussanteilfonds erfolgt gemäß dem Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung bzw. in entsprechender Weise für den Neubestand.

Die Rückstellung für den Schlussüberschuss ist nach

der prospektiven Methode und

einzelvertraglich berechnet worden.

Geschäftsplan Erstes Genehmigungsdatum/ erste Mitteilung Sterbetafel/ Invalidentafel Diskontsatz
%
1. Altbestand      
Einzelkapitalversicherungen      
Großlebensversicherungen 08.04.1965 I-A-77/65 1924/26 5,20
Großlebensversicherungen 08.05.1973 I-1031-6c/73 1960/62 5,20
Großlebensversicherungen 24.02.1987 I-1031-15/87 1986 5,20
Einzelrentenversicherungen      
Rentenversicherungen 01.07.1966 I-1029-11a/66 1949/51 5,20
Rentenversicherungen 10.12.1990 I3-1031-33/90 1987R 5,20
Einzelrisikoversicherungen      
Risikoversicherungen 07.05.1973 I-1031-3c/73 1960/62 5,20
Risikoversicherungen 01.02.1990 I-1031-16/89 1986 5,20
Einzelberufsunfähigkeitsversicherungen      
Berufsunfähigkeitsversicherungen 22.10.1987 I-1031-51a/87 1935/39 3,50
Berufsunfähigkeitsversicherungen 30.09.1992 I-1031-27/92 1990I 3,50
2. Neubestand 1)      
Einzelkapitalversicherungen      
Großlebensversicherungen (D) 15.07.1994 1986 R/NR 2) 5,50
Großlebensversicherungen (D) 03.07.1995 1994T 5,50
Großlebensversicherungen (D) 27.06.2000 1994T 5,50
Großlebensversicherungen (D) 03.06.2004 1994T 5,50
Großlebensversicherungen (A) 26.09.1997 1994T 5,50
Großlebensversicherungen (A) 07.07.2000 1994T 5,50
Einzelrentenversicherungen      
Rentenversicherungen (D) 15.07.1994 1987R 5,50
Rentenversicherungen (D) 12.12.1995 1994R 5,50
Rentenversicherungen (D) 07.07.2000 1994R 5,50
Rentenversicherungen (D) 03.06.2004 1994R 5,50
Rentenversicherungen (D) 21.12.2004 2004R 5,50
Rentenversicherungen (A) 26.09.1997 1994R 5,50
Rentenversicherungen (A) 07.07.2000 1994R 5,50
Einzelrisikoversicherungen      
Risikoversicherungen (D) 15.07.1994 1986 5,50
Fondsgebundene Versicherungen      
Für Fondsgebundene Versicherungen wird keine Rückstellung gebildet.      

1) Deutschland (D); Österreich (A)
2) aus der Sterbetafel 1986 MF abgeleitete Nichtrauchersterblichkeiten; Raucher erfahren eine Alterserhöhung von 9 Jahren

VII. Beteiligung der Versicherungsnehmer am Überschuss

Im Folgenden sind die Gewinnanteilsätze bzw. die Erhöhung der Anwartschaft auf Schlussgewinnanteile bei Erleben des Ablaufs für die gewinnberechtigten Versicherungen, die am 31.12.2008 im Bestand sind, dargestellt. Grundsätzlich gelten diese für Zuteilungen ab dem 1.1.2009.

Für bis zum 1.3.2009 ablaufende Kapitalversicherungen, aufgeschobene Rentenversicherungen mit planmäßigem Rentenbeginn bis zum 1.3.2009 sowie Versicherungen im Rentenbezug mit Versicherungsstichtag vom 1.1. bis 1.3. sind für die Gewinnzuteilungen in 2009 die Gewinnanteilsätze des Jahres 2008 maßgebend.

Die Vorjahreswerte sind, sofern sie sich von den Werten für 2009 unterscheiden, grundsätzlich in Klammern angegeben.

Die Darstellung der Überschussanteilsätze ist folgendermaßen gegliedert:

I. Kapital- und Rentenversicherungen vor Rentenbeginn

II. Fondsgebundene Versicherungen

III. Rentenversicherungen ab Rentenbeginn

IV. Risikoversicherungen

V. Invaliditätsversicherungen

Die Versicherungen in den Abrechnungsverbänden werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet:

Tarifgeneration

0 Kapitalversicherungen auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1924/26, Rechnungszins 3 % Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband I

1 Rentenversicherung auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1949/51, Rechnungszins 3 %

2 Kapital- und Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1960/62, Rechnungszins 3 % Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband BUZ

3 Kapital- und Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1986, Rechnungszins 3,5 % Rentenversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1987R, Rechnungszins 3,5 %

3a Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1935/39, Rechnungszins 3 %

3b Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1990I, Rechnungszins 3,5 %

4 Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1986, Rechnungszins 3,5 % Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1990I, Rechnungszins 3,5 %

4a Kapitalversicherungen des Gewinnverbandes 14 und vermögensbildende Versicherungen

Die Versicherungen, die in Bestandsgruppen aber nicht in Bestandsuntergruppen abgerechnet werden, werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet:

Tarifgeneration

4 Rentenversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1987R, Rechnungszins 3,5 %

4b Kapitalversicherungen der Gewinnverbände 12, 13, 30, 31

5 Sonstige Kapitalversicherungen, Rentenversicherungen des Gewinnverbandes 54, Risikoversicherungen, Tarife L1x3, L4x3, Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. -zusatzversicherungen

Die Versicherungen, die in Bestandsuntergruppen abgerechnet werden, werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet:

Tarifgeneration Bestandsuntergruppe
5 ADE 501, AAT 501 sowie KIZ, 01, 01K, 02, 02K, 03
7 ADE 101, 301, 302, 305, 403, 801, 901, AAT 101, 301, 403, 901 sowie 03
8 ADE 404 - 406, 902, AAT 404 - 406
9 ADE 102, 308, 309, 803, 903 - 907, AAT 302
10 ADE 310 - 313, 407, 408, 410 - 413, 416, 503, 504, 506, 601, 602, AAT 303, 502
12 ADE 314 - 316, 417 - 420, 606, 908 - 911, AAT 304 - 306, 407 - 412, 415, 503
13 ADE 317 - 318, 421 - 426, 428, 507, 508, 603, 604, 607, 912, 913, AAT 416 - 419
14 ADE 320, 321, 429 - 433, 434 (Tarif bis 30.9.2008), 510, 511, 608 (Tarif bis 30.9.2008), 609- 612, AAT 307, 420 - 425
15 ADE 434 (Tarif ab 1.10.2008), 608 (Tarif ab 1.10.2008)

Mit n wird im Folgenden die Versicherungsdauer, die Aufschubzeit, die Dauer bis zum Beginn der flexiblen Ablaufphase bzw. die Dauer bis zum Beginn der flexiblen Leistungsphase in Jahren und mit t die Beitragszahlungsdauer in Jahren bezeichnet.

I. Kapitalversicherungen und Rentenversicherungen vor Rentenbeginn

1. Zinsüberschuss

Tarifgeneration Satz 1)
9, 10 1,25 (1,45)
7 0,75 (0,95)
1, 3 3) , 4b, 5 0,00 (0,20)
3 2) , 4, 4a 0,50 (0,70)
0, 2 1,00 (1,20)

1) in % der überschussberechtigten Deckungsrückstellung
2) Kapitalversicherungen
3) Rentenversicherungen

Die Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %). Versicherungen in Schweizer Franken erhielten in 2008 die gleichen Anteilsätze wie in 2009.

2. Grundüberschuss (Kapitalversicherungen)

Beitragspflichtige Versicherungen und beitragsfreie Versicherungen der Tarifgeneration 0 erhalten nachschüssig folgende Grundüberschüsse:

Tarifgeneration   Satz 1)
7, 9   0,06 * min (n; 25)
5 (nur Deutschland) Tarife 115, 116, 185 0,125 * min (n; 25)
  sonstige Versicherungen ohne Tarif L1x3, L4x3 0,2 * min (n; 25)
4b Versicherungen in Euro mit Abschluss ab 1.1.1997 0,06 * n
3, 4a Aussteuer in Euro und USD 0,00
  Aussteuer in Fremdwährung außer USD 0,45
  Termfix in Euro 0,60
  Termfix in Fremdwährung 0,45
  sonstige Versicherungen in Euro 1,80
  sonstige Versicherungen in Fremdwährung 1,35
2 2) Aussteuer/Termfix in Euro 0,70
  Aussteuer/Termfix in Fremdwährung 0,50
  sonstige Versicherungen in Euro 2,00
  sonstige Versicherungen in Fremdwährung 1,50
0 2) 3) Aussteuer/Termfix 1,00
  sonstige Versicherungen 3,00

1) für die Tarifgenerationen 0, 2 und 9 sowie Aussteuer- und Termfixversicherungen in ‰ der Versicherungssumme, für die Tarifgenerationen 3 bis 5 in ‰ der Todesfallsumme, für die Tarifgeneration 7 in ‰ der Erlebensfallsumme
2) Frauen erhalten einen um 0,5 ‰ erhöhten Grundüberschussanteil
3) für beitragsfreie Versicherungen in ‰ der halben Versicherungssumme

Versicherungen nach dem Vermögensbildungsgesetz erhalten hiervon abweichend einen Grundüberschuss von 0,60 ‰ der Versicherungssumme in allen Tarifgenerationen (erhöht um 0,5 ‰ für Frauen in den Tarifgenerationen 0 und 2).

3. Grundüberschuss (Rentenversicherungen)

Beitragspflichtige Versicherungen erhalten nachschüssig folgende Grundüberschüsse:

Tarifgeneration   Satz 1)
9, 10   0,10
5, 7 AVmG-Versicherungen 0,00
  sonst 0,30
3, 4   1,50 2)

1) in % der überschussberechtigten Deckungsrückstellung
2) in % der Jahresrente

4. Sofortüberschuss (Kapitalversicherungen)

Beitragspflichtige Versicherungen sowie beitragsfreie Versicherungen nach Tarif L1x3, L4x3 der Tarifgeneration 5 erhalten vorschüssig folgenden Sofortüberschuss:

Tarifgeneration     Satz 1)
5 Deutschland Tarif 182 4,00 3)
    Tarife L1x3, L4x3 min (0,0875 * n; 7) 2)
    sonstige Versicherungen außer Tarife 115, 116, 185 3,00 3)
  Österreich   min (0,11 * n; 7) 2)
4b   Versicherungen mit Abschluss vor 1.1.1997 4,00 3)
    Versicherungen mit Abschluss ab 1.1.1997 2,00 3)

1) in % des überschussberechtigten Jahresbeitrags
2) bei abgekürzter Beitragszahlungsdauer skaliert durch das Verhältnis von Beitragszahlungsdauer zu Versicherungsdauer
3) Sofern die Sofortüberschussanteile verzinslich angesammelt werden, erfolgt die erste Zuteilung zum Ende des ersten Jahres.

5. Wartezeiten

Die Grund- und Zinsüberschussanteile werden nach folgenden Wartezeiten zugeteilt:

Tarifgeneration   Wartezeit in Jahren
5 2) , 7 2) , 9, 10   0,2 * n
5 3) , 7 3)   0,15 * n
4b Zinsüberschussanteile, n ≤ 12 5
  Zinsüberschussanteile, n> 12 4
  Grundüberschussanteile 6
0 - 4, 4a n ≤ 12 1
  n> 12 2 1)

1) 3 Jahre für die Überschussanteile bei Kapitalversicherungen der Tarifgenerationen 0 und 2 mit n> 20
2) Kapitalversicherungen
3) Rentenversicherungen

6. Nachdividende

Außerdem erhalten alle Versicherungen ab Tarifgeneration 4b mit einer Wartezeit von 12 Jahren am Ende der Versicherungsdauer bzw. zu Beginn der flexiblen Ablaufphase eine Nachdividende auf den Zinsüberschuss (Kapitalversicherungen) bzw. auf den Zins- und Grundüberschuss (Rentenversicherungen) in Höhe des Zins- bzw. Grundüberschussanteilsatzes bezogen auf min (n/25;1) multipliziert mit der überschussberechtigten Deckungsrückstellung.

7. Schlussüberschuss

Für beitragspflichtige Versicherungen in Euro erhöhen sich die Anwartschaften um 100 % und für beitragsfreie Versicherungen in Euro um 50 % der nachfolgenden Sätze:

Tarifgeneration   Satz 1)
7 - 10   1,75 (3,50)
4b, 5 Tarife L1x3, L4x3 1,35 (2,70)
  Tarife 116, 182 2,10 (4,20)
  Kapitalversicherungen in Österreich, laufende Beitragszahlung 1,85 (3,70)
  sonstige Versicherungen in Deutschland 1,75 (3,50)
0 - 4, 4a   1,15 (2,30)

1) in ‰ der Versicherungssumme, in ‰ der Kapitalabfindung (Renten der Tarifgeneration 1) bzw. in % der Jahresrente (Renten ab der Tarifgeneration 3)

Die Schlussüberschüsse werden ohne Wartezeiten am Ende der Versicherung, der Aufschubzeit bzw. zu Beginn der flexiblen Ablaufphase zugeteilt. Für Rentenversicherungen der Tarifgeneration 1 bis 9 werden diese nur unter dem Vorbehalt zugeteilt, dass das Kapitalwahlrecht in Anspruch genommen wird.

II. Fondsgebundene Versicherungen

1. Zinsüberschuss

Fondsgebundene Versicherungen mit klassischem Anlagestock erhalten monatlich nachschüssig mit einer Wartezeit von 12 Monaten folgende Zinsüberschüsse:

Tarifgeneration   Satz 1)
12 - 15 Einmalbeitrag 1,25
  Laufende Beitragszahlung 1,75 (1,95)
10 Einmalbeitrag 0,75
  Laufende Beitragszahlungen 1,25 (1,45)

1) in % der überschussberechtigten klassischen Deckungsrückstellung, angegeben ist der jährliche Satz

2. Risikoüberschuss

Fondsgebundene Versicherungen außer den Tarifen 50, 52, 55, 56, 57 erhalten monatlich vorschüssig folgende Risikoüberschüsse:

Risikoart Tarifgeneration   Satz 1)
Todesfall 8 - 15   30
  5, 7 Tarif 47 30
    sonstige Versicherungen 35
Invalidität 13   20
  7 - 12   30

1) in % des Risikobeitrags bzw. der Summe aller Risikobeiträge

3. Kostenüberschuss

Die Kostenüberschüsse für fondsgebundene Versicherungen teilen sich auf in einen Kostenüberschuss 1 in Abhängigkeit vom laufenden Beitrag und einen Kostenüberschuss 2 in Abhängigkeit vom vorhandenen Fondsvermögen.

Kostenüberschuss 1:

Beitragspflichtige Versicherungen:

Tarifgeneration     Satz 1)
15     3
14 Tarif 200   1
  Tarif 622   3
  Tarife 40, 47 in Österreich   5,5
  Tarif 401   4
  sonstige Versicherungen   5
13 Tarife 43 in Deutschland, 63, 401   4
  Tarif 43 in Österreich   5
  Tarif 40, 47 in Österreich   5,5
  sonstige Versicherungen   1
12 Tarife 40, 47 in Österreich   5,5
  sonstige Versicherungen   5
8, 10     5
5, 7 Tarife 47, 50, 52, 55, 57   5
  sonstige Versicherungen Jahresbeitrag> 920,33 € 2) 2
    Jahresbeitrag ≤ 920,33 € 2) 4

1) in % des Zahlbeitrags
2) für Versicherungen in Österreich liegt die Beitragsgrenze abweichend bei 915, 68 €

Die Kostenüberschüsse 1 werden vorschüssig bei jeder Beitragszahlung und nach folgenden Wartezeiten (gerundet auf ganze Jahre) zugeteilt:

Tarifgeneration   Wartezeit
13 - 15 Versicherungen in Deutschland 6
  Tarif 201 keine
  sonstige Versicherungen in Deutschland 5
12 Versicherungen in Deutschland, Tarif 200 in Österreich 0,1 * t
  sonstige Versicherungen in Österreich keine
8 ,10   0,1 * t
5, 7 Tarif 47 0,1 * t
  sonstige Versicherungen keine

Kostenüberschuss 2:

Tarifgeneration   Satz 1)
15   0,24
14 Tarife 621E, 622E 0,40
  Tarif 622 0,24
  Tarif 50E 0,45
  Tarif 200 0,20
  Tarif 40E in Österreich 0,15
  Tarif 43 in Österreich 0,70
  Tarif 201 0,76
  sonstige Versicherungen in Deutschland 0,48
  sonstige Versicherungen in Österreich 0,80
13 Tarif 621E 0,40
  Tarif 50E 0,45
  Tarif 50 0,84
  Tarif 200 0,20
  Tarif 40E in Österreich 0,15
  Tarif 43 in Österreich 0,70
  sonstige Versicherungen 0,80
12 Tarif 621E 0,40
  Tarif 200 0,80
  Tarif 40E in Österreich 0,60
  sonstige Versicherungen in Österreich 0,76
8, 10   0,80

1) in % des Fondsvermögens, bei fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Garantiefonds zuzüglich des Garantiefondsvermögens und des klassischen Anlagestocks, angegeben ist der jährliche Satz

Die Kostenüberschüsse 2 werden für den Tarif 622 monatlich vorschüssig, ansonsten monatlich nachschüssig in den letzten Jahren vor Beginn der flexiblen Leistungsphase (gerundet auf ganze Jahre) zugeteilt:

Tarifgeneration   letzte Jahre
14, 15 Tarife 621E, 622E min(10; 0,6 * n; n-7)
  Tarif 622 n
  Tarif 50E, 200 min(17; 0,6 * n; n-7)
  sonstige Versicherungen in Deutschland n
  Tarif 40E in Österreich n-7
  Tarif 43 in Österreich min(30; n-5)
  Tarif 201 min(20; n-5)
  sonstige Versicherungen in Österreich n-5
13 Tarif 621E min(10; 0,6 * n; n-7)
  Tarif 50 min(17; 0,5 * n; n-8)
  sonstige Versicherungen in Deutschland min(10; 0,6 * n; n-7)
  Tarif 40E in Österreich n-7
  Tarif 43 in Österreich min(30; n-5)
  sonstige Versicherungen in Österreich n-5
12 Tarife 40E, 200 in Österreich, Versicherungen in Deutschland min(7; 0,2 * n; n-15)
  Tarif 43 in Österreich min(30; n-5)
  Tarif 201 min(7; 0,2 * n; n-5)
  sonstige Versicherungen in Österreich n-5
8, 10 Tarife 43, 63 min (8; 0,25 * n; n-15)
  sonstige Versicherungen min(7; 0,2 * n; n-15)

III. Rentenversicherungen ab Rentenbeginn

Alle Versicherungen in der Rentenbezugszeit erhalten nachschüssig folgende Zinsüberschüsse:

Tarifgeneration Barauszahlung bzw. Bonus 1) Konstante Gewinnrente 1) Teildynamische Gewinnrente
          Sockelrentensatz 1) Bonus 1)
12 - 15 1,75 (1,55) 1,225 (1,085) 0,525 1,0 (0,80)
10 2) 1,25 (1,05) 0,875 (0,735) 0,525 0,50 (0,30)
1 - 9 0,00   0,00   - -  

1) in % der überschussberechtigten Deckungsrückstellung
2) im Vorjahr abweichende Sätze für aufgeschobene Rentenversicherungen

IV. Risikoversicherungen

Die hier beschriebenen Versicherungen kommen in der Ausprägung als Haupt- und Zusatzversicherung vor.

1. Sofortüberschuss

Beitragspflichtige Versicherungen mit Beginn ab 1.1.1981:

Tarifgeneration   Satz 1)
7, 9   30
5 Tarife L2x3 35
  Tarife 803, 813 10
  sonstige Versicherungen 25
3, 4   42
2 Männer 52
  Frauen 62

1) in % des überschussberechtigten Zahlbeitrags, bei Tarifgeneration 2 in % des überschussberechtigten Jahresbeitrags

Versicherungen der Tarifgenerationen 2 bis 4 in anderen Währungen als Euro erhalten die halben Sätze.

2. Ansammlungszinsen

Die Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %).

3. Schlussüberschuss

Beitragsfreie Versicherungen in Euro der Tarifgeneration 2 mit Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1981 sowie der Tarifgenerationen 3 und 4 erhalten 21 % (Tarifgenerationen 3 und 4) bzw. 26 % (Tarifgeneration 2) des Einmalbeitrags bzw. der gezahlten überschussberechtigten Jahresbeiträge als Schlussüberschuss. Dieser Betrag wird für jedes Jahr, um das die beitragsfreie Zeit 10 Jahre übersteigt, um 1/20 erhöht, maximal jedoch verdoppelt.

Versicherungen der Tarifgeneration 2 mit Versicherungsbeginn bis zum 31.12.1980 erhalten nach einer Wartezeit von 2 Jahren (Einmalbeitrag) bzw. 3 Jahren (laufende Beitragszahlung) 52 % des Einmalbeitrags bzw. der gezahlten überschussberechtigten Jahresbeiträge als Schlussüberschuss.

V. Invaliditätsversicherungen

Die hier beschriebenen Versicherungen umfassen Berufs-, Erwerbs-, Schulunfähigkeits- und Kinderinvaliditätsversicherungen als Haupt- oder Zusatzversicherungen, nicht jedoch die Zusatzversicherungen zu fondsgebundenen Versicherungen.

In den Punkten 1 bis 4 wird die Gewinnbeteiligung der Invaliditätsversicherungen ohne Leistungspflicht beschrieben, in Punkt 5 die Gewinnbeteiligung ab Eintritt des Leistungsfalls.

1. Zinsüberschuss

Es werden keine Zinsüberschüsse zugeteilt.

2. Sofortüberschuss

Tarifgeneration     Satz 1)
8 - 13 Zusatzversicherung   20
  Hauptversicherungen in den Berufsgruppen A, B, D 40
  Bestandsuntergruppen 902, 903 Berufsgruppe C 45
  sonstige Hauptversicherungen   30
5, 7 BUZ zu Tarifen Lxx3   25
  sonstige Zusatzversicherungen   20
  Hauptversicherungen   40
3b, 4     10
3a Hauptversicherungen Karenzzeit 0 Jahre 35
    Karenzzeit 1 Jahr 40
    Karenzzeit 1,5 Jahre 42,5
    Karenzzeit 2 Jahre 45

1) in % des überschussberechtigten Zahlbeitrags, für Bestandsuntergruppe KIZ und BUZ zu Tarifen Lxx3 in % des überschussberechtigten Jahresbeitrags

3. Ansammlungszinsen

Die Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %). Versicherungen in Schweizer Franken erhielten in 2008 die gleichen Anteilsätze wie in 2009.

4. Schlussüberschuss

Beitragspflichtige und planmäßig beitragsfreie Versicherungen erhalten nach einer Wartezeit von 3 Jahren bzw. für Zusatzversicherungen analog zur Hauptversicherung (Tarifgenerationen 0, 2 und 3a) oder ohne Wartezeiten (Tarifgenerationen 3b, 4 und 5) folgende Erhöhung der Schlussgewinnanwartschaften:

Tarifgeneration   Satz 1)
5 BUZ zu Tarifen Lxx3 1,8
3b, 4   3,5
3a Zusatzversicherungen 14
  Hauptversicherungen 3,5
0, 2   14

1) in % der gezahlten Jahresbeiträge bzw. des Einmalbeitrags dividiert durch n

5. Zinsüberschüsse (ab Eintritt des Leistungsfalls)

Die leistungspflichtigen Versicherungen erhalten jährlich nachschüssig folgende Gewinnanteile:

Tarifgeneration   Satz 1)
12, 13   2,05 2)  
9   1,55 (1,45)
7, 8   1,05 (0,95)
5 Bestandsuntergruppe KIZ 0,30 (0,20)
  sonstige Zusatzversicherungen 0,00  
  Hauptversicherungen 0,30 (0,20)
3a, 3b, 4   0,80 (0,70)
0, 2   1,30 (1,20)

1) in % der überschussberechtigten Deckungsrückstellung
2) Tarifgeneration 12 erhielt im Vorjahr einen Gewinnanteilsatz von 1,95 %

Versicherungen in Schweizer Franken erhielten im Vorjahr einen um 0,20 % geringeren Gewinnanteilsatz.

VIII. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Konzerngesellschaften des Talanx-Konzerns (bzw. des HDI-Konzerns) beteiligen sich an einer Rückgarantie der Versicherungswirtschaft für die Garantie der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Rettung der Hypo Real Estate Holding AG, München, und ihrer Tochtergesellschaften ("HRE-Gruppe"). Dabei garantiert die Bundesrepublik Deutschland der Deutschen Bundesbank, welche der HRE-Gruppe ein Darlehen gewährt hat, und den Gläubigern von Schuldverschreibungen, durch deren Emission der HRE-Gruppe weitere Mittel zur Verfügung gestellt wurden, die Rückzahlung der Kapitalbeträge einschließlich der Zinsen. An diesem Garantiebetrag des Bundes beteiligt sich neben Anderen die Versicherungswirtschaft mit Blick auf ihr Interesse an einer Stabilisierung der HRE und des deutschen Finanzsystems unter der Federführung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und unter umfassender Einbindung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die vorgenannte Rückgarantie in Höhe von 1,4 Mrd. €. Der Anteil unserer Gesellschaft ist auf einen Kapitalbetrag von 5,3 Mio. € begrenzt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Ziff. 3 HGB bestehen für unsere Gesellschaft aus Miet-, Leasing- und Servicevereinbarungen in Höhe von 34.543 Tsd. €.

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährlich Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Die zukünftigen Verpflichtungen hieraus betragen für die A-LV 254 Tsd. €.

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben. Dies entspricht einer Verpflichtung von 992 Tsd. €.

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG, Berlin, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung 9.180 Tsd. €.

3. Beteiligungen an unserer Gesellschaft

Hauptaktionär unserer Gesellschaft ist die HDI-Gerling Leben Serviceholding AG (HG-LSH), Köln, die über mehr als die Hälfte unseres Grundkapitals verfügt. Diese Mehrheitsbeteiligung ist uns nach § 20 Abs. 4 AktG angezeigt worden.

4. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der A-LV wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover, sowie in den freiwilligen Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Talanx AG, Hannover, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben und sind auch am jeweiligen Sitz der Muttergesellschaften in Hannover, Riethorst 2, erhältlich.

5. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

  Geschäftsjahr
Tsd. €
Vorjahr
Tsd. €
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 44.343 72.225
2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 0 9.633
3. Löhne und Gehälter 2.943 21.288
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 317 3.497
5. Aufwendungen für Altersversorgung 642 138
Summe 48.245 106.781

6. Mitarbeiter

Nach dem Übergang der Beschäftigungsverhältnisse auf verbundene Dienstleistungs- und Vertriebsgesellschaften bestanden im Berichtsjahr im Durchschnitt noch 6 Beschäftigungsverhältnisse, die im Wesentlichen Altersteilzeitverträge betrafen.

7. Organe

Unsere Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sind auf den Seiten 8 und 9 aufgeführt.

8. Organbezüge

Die Gesamtbezüge der aktiven Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit in unserer Gesellschaft betrugen 1.588 Tsd. €. Sofern sie auch Organe anderer Gesellschaften des Talanx-Konzerns sind, erhielten die Vorstandsmitglieder darüber hinaus Bezüge für ihre Tätigkeit in diesen Gesellschaften. Für diesen Personenkreis bestehen Anwartschaften auf Pensionen in Form von laufenden Leistungen in Höhe von 1.205 Tsd. €. Rückstellungen für Anwartschaften wurden in Höhe von 1.945 Tsd. € gebildet.

Für ihre frühere Tätigkeit in unserer Gesellschaft erhielten ehemalige Vorstandsmitglieder oder deren Hinterbliebene Bezüge von 578 Tsd. €. Für diesen Personenkreis wurden Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Renten in Höhe von 4.724 Tsd. € gebildet.

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen 30 Tsd. €.

 

Köln, den 2. März 2009

Der Vorstand

Dr. Hans Löffler, Vorsitzender

Michael Beetz

Michael Böck

Dr. Olaf Kliesow

Udo Münstermann

Wolfgang Rüdt

Thomas Schulz, (verstorben am 27.3.2009)

Rüdiger Will

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASPECTA Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 23. März 2009

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(vormals KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Rainer Husch, Wirtschaftsprüfer

Rolf-Theo Klein, Wirtschaftsprüfer

ASPECTA

Lebensversicherung AG

50580 Köln

Tel: +49 221 144-1

Fax: +49 221 144-3833

ASPECTA im Internet: www.aspecta.com

Amtsgericht Köln HRB 62179

Vertriebsdirektion Hamburg

Überseering 10 A

22297 Hamburg

Tel: 0049 (40) 321 02-6

Fax: 0049 (40) 32102800

Vertriebsdirektion Leipzig

Eisenbahnstraße 1-3

04315 Leipzig

Tel: 0049 (341) 7102-155

Fax: 0049 (341) 7102170

Vertriebsdirektion Berlin

Wundtstr. 48-50

14057 Berlin-Charlottenburg

Tel: 0049 (30) 219991-0

Fax: 0049 (30) 21999119

Vertriebsdirektion Köln

Hardefuststraße 7

50677 Köln

Tel: 0049 (221) 934627-0

Fax: 0049(221) 93462731

Vertriebsdirektion Südwest

Hegelstraße 61

55122 Mainz

Tel: 0049 (6131) 32278-0

Fax: 0049 (6131) 3227822

Vertriebsdirektion Hannover

Schiffgraben 26

30175 Hannover

Tel: 0049 (511)64201-632

Fax: 0049 (511) 64201670

Vertriebsdirektion Stuttgart

Heilbronnerstraße 158

70191 Stuttgart

Tel: 0049 (711)25505-611

Fax: 0049 (711)25505626

Vertriebsdirektion München

Feringastraße 9

85774 Unterföring/München

Tel: 0049 (89) 235576-0

Fax: 0049 (89) 23557650

Niederlassung Österreich

Galaxy 21/Praterstraße 31

1020 Wien

Tel: 0043 (1)20709-0

Fax: 0043 (1)20709900

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

46 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.