ASPECTA Lebensversicherung AktiengesellschaftLiquidiert
50679 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Iris Maria Andrea Kremers seit 25.10.2010 | Vorstandsmitglied |
Markus Drews seit 25.10.2010 | Vorstandsmitglied |
Jörn Stapelfeld seit 25.10.2010 | Vorstandsmitglied |
Gerhard Frieg seit 25.10.2010 | Vorstandsmitglied |
Peter Klingspor seit 16.6.2010 | Vorstandsmitglied |
Markus Maria Eschbach seit 1.2.2010 | Prokura |
Dr. Heinz-Peter Roß seit 20.8.2009 | Vorsitzender des Vorstands |
Rolf Heine seit 10.11.2008 | Prokura |
Christian Wissing seit 20.10.2008 | Prokura |
Jörg Dr. Drecker seit 10.9.2008 | Prokura |
Christian Walter Mähringer seit 10.9.2008 | Prokura |
Alfred Walgenbach seit 10.9.2008 | Prokura |
Ann-Kathrin von Helmersen seit 9.1.2008 | Prokura |
Thomas Engel seit 9.1.2008 | Prokura |
Thomas Falkenberg seit 9.1.2008 | Prokura |
Manfred Kastner seit 9.1.2008 | Prokura |
Michael Beetz seit 9.1.2008 | Vorstandsmitglied |
Bodo Dr. Schmithals seit 9.1.2008 | Prokura |
Ilse Funk-Stubner seit 9.1.2008 | Prokura |
Andreas Messerschmitt seit 9.1.2008 | Prokura |
Barbara Langen seit 9.1.2008 | Prokura |
Michael Böck seit 9.1.2008 | Vorstandsmitglied |
Hans-Dieter Nilles seit 9.1.2008 | Prokura |
Tobias Blodau seit 9.1.2008 | Prokura |
Rainer Steinheimer seit 9.1.2008 | Prokura |
Carsten Stender seit 9.1.2008 | Prokura |
Michaela Colmie seit 9.1.2008 | Prokura |
Marko Dr. Brambach seit 9.1.2008 | Prokura |
Günther Hartmann seit 9.1.2008 | Prokura |
Detlev Köhler seit 9.1.2008 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASPECTA Lebensversicherung AktiengesellschaftKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Die Talanx-Gruppe im Überblick
Kennzahlen auf einen Blick
* einschließlich Kapitalanlagen für
Rechnung und Risiko von Inhabern von
Lebensversicherungspolicen
Rating
Vorwort des VorstandsAuf dem Weg zum "Best Partner"In die Wirtschaftsgeschichte wird 2008 als Krisenjahr eingehen. Verglichen mit anderen Branchen hat sich die deutsche Versicherungswirtschaft unter diesen schwierigen Bedingungen aber gut behauptet. Natürlich ist auch die HDI-Gerling Leben-Gruppe von den Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Bei einem Kapitalanlagevolumen von rund zwanzig Milliarden Euro ist dies nicht zu vermeiden. Gleichwohl bleiben die Wirkungen im Wesentlichen auf die Abbildung der allgemeinen Kursverluste im relativ kleinen Aktienportfolio und die Zinsentwicklung beschränkt. Abschreibungen auf direkt betroffene Investments wie beispielsweise Lehman Brothers oder Hypo Real Estate gab es bei der ASPECTA nicht. Vor diesem Hintergrund kann das Geschäftsjahr bilanziell sogar als zufrieden stellend bewertet werden. Dies gilt jedoch leider nicht für die Entwicklungen im Neugeschäft. Hier führte das Zusammentreffen gleich mehrerer Effekte zu deutlichen Einbußen. Neben den Nachwirkungen der Integration der Leben-Gruppe war die Umsetzung des zweiten Teils der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes zu schultern. Gleichzeitig wirkten sich Absatzrückgänge im Markt relativ stärker auf unser Geschäft aus, weil die Leben-Gruppe einen Schwerpunkt bei den freien Vermittlern und gleichzeitig im Bereich der fondsgebundenen Produkte setzt. Die hier zu spürende Zurückhaltung der Verbraucher machte sich bei uns überproportional bemerkbar. Unsere Antwort darauf ist eindeutig: Mittel- bis langfristig geht an Vorsorgeprodukten, die auch höhere Renditechancen bieten und flexibler gestaltbar sind, kein Weg vorbei. Dies sehen auch unsere Vertriebspartner so. Die ASPECTA baut daher ihre Position als Anbieter investment-orientierter Vorsorgeprodukte weiter aus. Auch die Weiterentwicklung von Zielgruppenprodukten und attraktiven Fonds-Lösungen unterstreicht die dynamische Ausrichtung unserer Gesellschaft. Auch wenn das Neuprodukt Crossover. Invest im Herbst in einer ungünstigen Marktphase startete, bietet es gleichwohl die Basis für die Einbindung innovativer Anlagekonzepte, die der jeweiligen Kapitalmarktentwicklung und den Anforderungen der Kunden - gerade auch in punkto Absicherung - Rechnung tragen. In vertrieblicher Hinsicht setzen wir unseren Weg fort, für freie Vermittler den bestmöglichen Service zu bieten. Dazu verfügen wir mittlerweile über eine hervorragende Maklerakademie sowie mit der PARTNER OFFICE AG auch über einen führenden Dienstleister für Makler. Ergänzt wird dies durch die Aufstellung eines Zielgruppenvertriebs innerhalb der Leben-Gruppe. Die 2008 gegründete DTPVO Deutsche Privatvorsorge AG bietet Vorsorge-, Absicherungs- und Anlagestrategien für die wachsende Gruppe der Best-Ager. Mit Blick auf die Zukunft haben wir das Jahr 2008 genutzt, um unsere langfristige Ausrichtung zu überprüfen und zu optimieren. Mit dem Begriff "Best Partner" fassen wir zusammen, welche Rolle wir künftig gegenüber unseren Kunden, Vertriebspartnern und Mitarbeitern einnehmen wollen. Den Weg, wie wir dies erreichen, haben wir in einer umfassenden strategischen Planung niedergelegt. Dies ist eine klare Grundlage für uns, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Dass dies so ist, verdanken wir zuvorderst unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Prozess, ein neues Unternehmen zu formen, engagiert und kompetent vorantreiben. Aber auch unseren Vertriebspartnern, die unseren Weg kritisch und konstruktiv begleiten, gilt unsere Anerkennung und unser Dank. Wir möchten an dieser Stelle auch unseres Vorstandskollegen Thomas Schulz gedenken, der kurz vor Drucklegung dieses Berichts Ende März nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Herr Schulz war ein hervorragender Fachmann, der sich mit ganzer Kraft für die HDI-Gerling Leben-Gruppe engagiert hat. Wir werden Herrn Schulz in ehrender Erinnerung behalten. Ihr Dr. Hans Löffler Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Vorstand während des Berichtszeitraumes überwacht und beratend begleitet. Hierzu ließ er sich regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichten. Insgesamt zweimal, am 23.4.2008 und 19.11.2008, trat der Aufsichtsrat zu Sitzungen zusammen und hat dabei mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und erörtert. Zu sämtlichen Maßnahmen, welche die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, und zu allen Maßnahmen von grundlegender Bedeutung wurde nach eingehender Beratung ein Votum abgegeben. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus vom Vorstand laufend über wichtige Geschäftsvorfälle, die Entwicklung der Finanzkennzahlen und anstehende wesentliche Entscheidungen unterrichtet. Gegenstand der Erörterungen im Aufsichtsrat waren insbesondere die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, ihre Positionsbestimmung und ihre Marktpositionierung sowie ihre -perspektiven. In der Herbst-Sitzung hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Erwartungsrechnung 2008, den Ursachen für die geschäftliche Entwicklung sowie auch der Jahresplanung 2009, den entsprechenden Maßnahmen und geschäftlichen Schwerpunkten beschäftigt. Der Aufsichtsrat hat ferner die Berichte des Vorstands zur Entwicklung der Kapitalanlagen und zu den Derivaten sowie strukturierten Produkten entgegengenommen. Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Absatz 2 AktG waren im Geschäftsjahr 2008 nicht erforderlich. PersonaliaDer Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Hans Löffler bis zum 31.5.2013 zum Vorsitzenden des Vorstands der Gesellschaft wiederbestellt. Herr Wolfgang Rüdt wurde mit Wirkung ab 1.7.2008 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands bestellt und bis zum 31.5.2014 zum Mitglied des Vorstands wiederbestellt. Herr Dr. Olaf Kliesow wurde mit Wirkung zum 1.5.2008 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt und ist zuständig für die Steuerung der Auslandsaktivitäten. Der Geschäftsverteilungsplan des Vorstands ist entsprechend angepasst worden. Im Aufsichtsrat hat es die folgende Veränderung gegeben: Auf Grund der satzungsgemäßen Verkleinerung des Aufsichtsrates von sechs auf drei Mitglieder ist, nachdem die zwei Arbeitnehmervertreter bereits im Vorjahr ausgeschieden sind, Herr Alik Hertel zum 28.5.2008 aus dem Gremium ausgeschieden. Der Aufsichtsrat hat den drei ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle der Gesellschaft Dank und Anerkennung ausgesprochen. StrukturmaßnahmenDer Aufsichtsrat stimmte in der Aufsichtsratssitzung vom 19.11.2008 der Veräußerung des Anlagevermögens an die HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH, Köln, sowie dem Abschluss eines Kooperationsvertrages und einer Courtagezusage mit der DTPVO Deutschen Privatvorsorge AG, Darmstadt, zu. Bericht des Verantwortlichen AktuarsDer Verantwortliche Aktuar hat die uneingeschränkte versicherungsmathematische Bestätigung nach § 11a Abs. 3 Nr. 2 VAG abgegeben, dass die Deckungsrückstellung nach den gesetzlichen Vorschriften berechnet worden ist. In der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung hat er nähere Erläuterungen zu den Ansätzen und Einschätzungen gegeben, die der Bestätigung zu Grunde liegen, und dabei die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung vorgetragen sowie Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Der Aussage der Bestätigung schließt sich der Aufsichtsrat an. JahresabschlussDer vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2008 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft worden. Die Auswahl der Abschlussprüfer erfolgte durch den Aufsichtsrat; der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte den konkreten Prüfungsauftrag. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. In dem erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wird erklärt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln und dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung an, nachdem er den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Prüfbericht des Abschlussprüfers eingehend geprüft hat. Der Abschlussprüfer war bei der Bilanzaufsichtsratssitzung über die Beratung des Jahresabschlusses anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2008 geleistete Arbeit.
Köln, den 24. März 2009 Der Aufsichtsrat Dr. Immo Querner, Vorsitzender Aufsichtsrat und VorstandAufsichtsratDr. Immo QuernerEhlershausen Mitglied des Vorstands des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover Mitglied des Vorstands der Talanx AG, Hannover Vorsitzender Dr. Reinhold KnollPullach im Isartal Rechtsanwalt Stellv. Vorsitzender Dr. Wolf BeckeHamburg Mitglied des Vorstands der Hannover Rückversicherung AG, Hannover Mitglied der Vorstands der E+S Rückversicherung AG, Hannover Alik HertelHannover Leiter Konzern Unternehmensentwicklung der Talanx AG, Hannover (ausgeschieden am 28.5.2008) VorstandDr. Hans LöfflerKöln Kostenrechnung/-controlling, Revision, Unternehmensplanung/-steuerung, Gesamtrisikomanagement, Unternehmenskommunikation Vorsitzender Michael BeetzKöln Informationstechnologie, Betriebsorganisation Michael BöckSchwabach Vertriebssteuerung, Maklervertrieb, Produktmanagement und Marketing Dr. Olaf KliesowDüsseldorf Steuerung der Auslandsaktivitäten bestellt zum 1.5.2008 Udo MünstermannBonn Produktentwicklung, Produkttechnik, Aktuarielles Controlling, Lebensrückversicherung Wolfgang RüdtBonn Recht, Personal, Facility Management Thomas SchulzWiehl Akquisitionsunterstützung, Underwriting, Kundenservice, betriebliche Altersversorgung verstorben am 27.3.2009 Rüdiger WillHamburg Finanzen, Rechnungswesen, Vermögensanlage, -verwaltung und -risikomanagement Die HDI-Gerling Leben-Gruppe im Überblick
LageberichtWirtschaftliches UmfeldGesamtwirtschaftliche EntwicklungFinanzmarktkriseDas Jahr 2008 war geprägt von der größten Finanzmarktkrise seit dem 2. Weltkrieg. Als Keimzelle dieser Krise ist das Subprime-Segment des US-Immobilienmarktes anzusehen. Sie führte insbesondere zu einer Vertrauenskrise in die Stabilität des Finanzsystems sowie der Banken untereinander. Staatliche Interventionen und Stützungsmaßnahmen in einem bis dahin unbekannten Umfang waren die Folge. Weltweite Leitzinssenkungen der Zentralbanken haben die fiskalpolitischen Maßnahmen auf der monetären Seite unterstützt. Die realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise haben die seit Anfang des Jahres einsetzende konjunkturelle Schwäche verstärkt und die Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr erheblich belastet. Weltweit sanken die Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes: Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft in den USA nur noch 0,7 % p.a., die Eurozone wies eine Wachstumsrate von 0,6 % p.a. auf. Nachlassendes Wachstum in DeutschlandAuch die deutsche Wirtschaft wurde von dieser Entwicklung erfasst. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal ein Minus gegenüber dem Vorquartal zwischen 1,5 und 2,0 %. Grund für den Rückgang war vor allem eine geringere Nachfrage aus dem Ausland, die sich in deutlich schwächeren Exporten niederschlug. Nur dank eines starken ersten Quartals wurde im abgelaufenen Jahr insgesamt noch ein Wachstum von 1,3 % erzielt. Die Entwicklung der Verbraucherpreise wurde bis zum Ende des ersten Halbjahres maßgeblich durch die steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise bestimmt. Der Höhepunkt der Preisentwicklung wurde im Juli 2008 in den USA mit 5,6 % p.a., in der Eurozone mit 4,0 % p.a. erreicht. Mit dem zunehmenden Konjunkturpessimismus führten rasant sinkende Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise zu rasch rückläufigen Inflationsraten. In den USA betrug die Inflationsrate im Dezember nur noch 0,1 % p.a., in der Eurozone sank die Inflation im Dezember auf 1,6 % p.a. Stützungsmaßnahmen der ZentralbankenAuch die Zentralbanken reagierten auf die sinkenden Inflationsraten und die Rezession. Während die Europäische Zentralbank Anfang Juli den Leitzins noch um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 % erhöhte, befanden sich die meisten anderen Zentralbanken schon im Zinssenkungszyklus. Rückblickend hat die US-amerikanische Zentralbank die Leitzinsen im Laufe des Jahres 2008 um über 400 Basispunkte (bp) auf ein Rekordtief von 0 % und 0,25 %, die Bank of England um 300 bp auf ein Rekordtief von 2,0 % gesenkt. Schließlich senkte auch die EZB die Leitzinsen um 175 bp auf 2,5 %. Darüber hinaus stellten die Zentralbanken über ihre erweiterten Geldmarktinstrumente und den direkten Ankauf von Wertpapieren zusätzliche Liquidität zur Verfügung. Entwicklung der KapitalmärkteHohe RenditevolatilitätenDas Jahr 2008 war ein Jahr der Extreme auf den Kapitalmärkten. Nachdem zunächst im Zuge steigender Inflationserwartungen in der Eurozone die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen im ersten Halbjahr von 4,3 % auf bis zu 4,7 % anstieg, setzte mit den seit Jahresmitte stetig fallenden Verbraucherpreisen eine Kehrtwende bei den Renditen von Staatsanleihen ein. So fiel die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe im Dezember auf ein Rekordtief von 2,95 %. In den USA fielen die 10-jährigen Staatsanleihen auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren und schlossen das Jahr bei 2,2 %. Mit dem wachsenden Konjunkturpessimismus hielt der Trend zur Flucht in Qualität (besonders in deutsche Staatsanleihen) weiterhin an. Die meisten Länder der Eurozone gerieten zunehmend in den Sog der Rezession. Hinsichtlich Tiefe und Dauer preiste der Markt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Volkswirtschaften ein. So entwickelten sich die Staatsanleihen einiger Peripherieländer (insbesondere Italien/Griechenland) deutlich unterdurchschnittlich. Zum Zeitpunkt des Ausfalls der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 notierten Finanzanleihen bereits mit historisch hohen Sicherheitsaufschlägen (Spreads). Danach wurden diese ein weiteres Mal in Mitleidenschaft gezogen und zusätzlich auch die Industrieanleihen empfindlich getroffen. Das Jahr 2008 endete mit deutlichen Kursverlusten für beinahe sämtliche Anleihearten. Schwache Performance der AktienmärkteDas Aktienjahr 2008 ging als eines der schwärzesten in die Börsengeschichte ein: Der Dow Jones Euro STOXX50 beendete das Jahr mit einem Verlust von 44 %. Der S&P500-Index verlor 39 %, was nach 1931 und 1933 die drittschlechteste Jahresentwicklung seit 1927 war. Die Entwicklung des deutschen Aktienindex DAX mit einem Minus von 40 % wurde nur noch von der Performance im Jahr 2002 unterboten. Der britische FTSE100-Index wies mit einem Verlust von 38 % die schlechteste Performance seit 1984 auf. Die Finanzmarktkrise und der Konjunktureinbruch waren die wesentlichen Faktoren für die außerordentlich schlechte Performance der Aktienmärkte. Die Abschreibungen der Banken in Milliardenhöhe bereits zum Jahresanfang waren nur der Auftakt für eine Abschreibungsflut. Verunsicherung und Misstrauen führten zu einer erheblichen Risikoaversion und machten staatliche Eingriffe erforderlich. Schließlich erwarben weltweit Regierungen in Einzelfällen auch direkt Anteile an Finanzinstituten. Entwicklung des LebensversicherungsmarktsNeugeschäftDie deutsche Lebensversicherungsbranche konnte 2008 im Zuge der vierten Förderstufe der Riester-Verträge überwiegend zunächst positive Zuwachsraten erzielen. Im Jahresverlauf war wegen der ungünstigen Rahmenbedingungen jedoch eine deutlich rückläufige Tendenz zu beobachten. Nach den vorläufigen Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stiegen die laufenden Neugeschäftsbeiträge um 7,0 % auf 6,9 Mrd. €. Ausschlaggebend hierfür waren die zu Jahresbeginn vorgenommenen Summenerhöhungen aus Riester-Verträgen. Bereinigt man die laufenden Beiträge um diesen Effekt zeigt sich ein Rückgang um 6,9 % auf 5,8 Mrd. €. Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag nahm wie bereits im Vorjahr um 3,0 % auf 12,3 Mrd. € zu. Insgesamt wurden Neugeschäftsbeiträge in Höhe von 19,2 Mrd. € erzielt (+4,6 %). Unter Einbeziehung der erneut stark rückläufigen Beiträge der Pensionskassen (-13,9 %) und der Pensionsfonds (-43,2 %) ergibt sich ein Wachstum der Neugeschäftsbeiträge auf insgesamt 19,9 Mrd. € (+2,6 %). Die Zahl der neu abgeschlossenen Lebensversicherungen sank um 13,8 % auf 6,6 Millionen Verträge. Anders als in den Vorjahren betraf der Rückgang der Vertragszahlen mit einem Minus von 24,2 % auf 1,6 Millionen auch die Riester-Verträge sowie die Basisrenten, deren Abschlusszahl um 9,3 % auf 0,3 Millionen nachgab. Differenziert man das Neugeschäft nach Versicherungsarten werden die beiden anhaltenden Trends hin zu Versicherungen mit rentenförmiger Auszahlung sowie zu fondsgebundenen Produkten deutlich. Der Rückgang der Stückzahlen des Neugeschäfts betrifft zwar auch die fondsgebundenen Produkte (-5,6 %) und die Rentenversicherungen (-17,1 %). Die geringsten Einbußen sind jedoch in der beide Merkmale vereinenden fondsgebundenen Rentenversicherung (FRV) festzustellen, die mit einem Minus von 5,2 % die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge vergleichsweise stabil halten konnte. Damit weist die FRV erstmals noch vor den klassischen Rentenversicherungen den größten Anteil am Neugeschäft aus. Auch der Zuwachs der laufenden Neugeschäftsbeiträge von 19,0 % auf 1,9 Mrd. € zeigt die hohe Bedeutung der FRV für das Branchenwachstum. BestandDas schwache Neugeschäft konnte die Abgänge an Hauptversicherungen nicht ausgleichen. Der Bestand belief sich zum Jahresende auf 92,2 Millionen Verträge und sank damit um 1,8 %. Gegenläufig erhöhten sich die Vertragszahlen der Pensionskassen um 4,4 % auf 3,2 Millionen und die der Pensionsfonds um 10,1 % auf 0,3 Millionen. Leichtes BeitragswachstumDie gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherer beliefen sich auf 76,1 Mrd. €. Dabei entfielen 63,6 Mrd. € (+0,4 %) auf laufende Beiträge und 12,5 Mrd. € (+3,7 %) auf Einmalbeiträge. Das Beitragsplus von insgesamt 0,9 % fiel damit geringfügig höher aus als im bereits relativ schwachen Vorjahr. Die in ihrer noch jungen Entwicklung stark vom Umfang der Einmalbeiträge abhängigen Pensionsfonds hatten bei den gebuchten Bruttobeiträgen einen Rückgang um 36,2 % auf 0,5 Mrd. € hinzunehmen, während die Pensionskassen auf dem Vorjahresniveau von 2,8 Mrd. € verblieben. Themen des BerichtsjahresDie im Vorkapitel beschriebene Finanzkrise war im Jahr 2008 für die Finanzbranche und damit auch für die Versicherungswirtschaft ein dominierendes Thema. Den hiermit verbundenen Herausforderungen begegnete unsere Gesellschaft, die ASPECTA Lebensversicherung AG (A-LV), Köln, mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Produkte und Prozesse. Zudem haben wir das Jahr 2008 genutzt, um unsere langfristige Ausrichtung zu überprüfen und zu optimieren. Produktinnovationen und VertriebszieleIm 4. Quartal des Berichtsjahres führte unsere Gesellschaft das Produkt CROSSOVER.invest ein. Bei dieser investmentgebundenen Rentenversicherung kann der Kunde seiner Anlegermentalität entsprechende Zertifikate, Fonds und Baskets aus einer breiten Palette auswählen und untereinander kombinieren. Fondsgebundene Versicherungen haben bislang nur mit Investmentfonds gearbeitet, die sich in aller Regel analog zum jeweiligen Markttrend entwickeln. Unsere Gesellschaft bietet ihren Kunden nunmehr die Möglichkeit, auch bei leicht fallenden Märkten eine positive Rendite zu erzielen. Bei der Verleihung des Financial Advisors Awards 2008 gehörte die neue Investmentpolice zu den nominierten Produkten in der Kategorie "Fondspolice". Mit "hervorragend" (FFF) bewertet auch die unabhängige Rating-Agentur Franke & Bornberg die investmentgebundene Rentenversicherung CROSSOVER.invest. Das Geschäftsjahr 2008 machte deutlich, dass die anerkannte Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen kein Garant für überdurchschnittliche Vertriebserfolge ist. Das Zusammentreffen interner und externer Effekte führte im Berichtsjahr zu einem nicht zufrieden stellenden Neugeschäft. Um dem zu begegnen, hat HDI-Gerling Leben unter dem Titel "Best Partner" ein Zukunftsprogramm erarbeitet, mit dem eine umfassende und absolute Vertriebsorientierung als Kern unseres Handelns definiert wird. Mit einer Kultur kontinuierlicher Verbesserungen werden wir unser erklärtes Ziel, die Nummer 1 bei den freien Vermittlern zu sein, erreichen können. Projekte und ProzesseNachdem bereits im Vorjahr die gesellschafts- und personalrechtlichen Integrationsmaßnahmen weitestgehend abgeschlossen werden konnten, sind im Berichtsjahr zahlreiche weitere Projekte zur Vereinheitlichung und Optimierung der vertriebs- und betriebstechnischen Abläufe in der Leben-Gruppe fortgeführt und größtenteils auch schon abgeschlossen worden. Ebenfalls großen Einsatz verlangte die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) mit den ab dem 01.01.2009 auch für Bestandskunden geltenden neuen Regeln. Für die A-LV bedeutete dies eine Anpassung der Versicherungsbedingungen bei über 700.000 Verträgen bis Ende November des Berichtsjahres. Dabei wurden seit September alle Versicherungsnehmer über die Auswirkungen der VVG-Reform individuell informiert. Um diese und ähnliche Herausforderungen auch in Zukunft erfolgreich meistern zu können, hat die Leben-Gruppe im Juni unter dem Titel "Masterix" eine Initiative zur kontinuierlichen Prozessverbesserung gestartet. Ziel ist es, den Service spürbar zu verbessern und die Prozesse schneller und einfacher zu gestalten. Besonderes Augenmerk wird im Rahmen eines separaten Projektes auf die IT-Prozesse gelegt. Von der Harmonisierung und Überarbeitung der in der Vergangenheit an unterschiedlichen Standorten gewachsenen Prozesse in Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb erwarten wir signifikante Effizienzsteigerungen. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageErtragslageNeugeschäftDie ASPECTA Lebensversicherung AG (A-LV), Köln, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1996 als Spezialist für innovative und performance-orientierte Versicherungslösungen und mit ihrer Konzentration auf den wachstumsstarken Vertriebsweg der unabhängigen Vermittler sowohl auf dem deutschen als auch auf dem österreichischen Markt dynamisch entwickelt. Die Fokussierung der Gesellschaft auf die unabhängigen Vermittler hatte im Berichtsjahr zur Folge, dass sich die durch die VVG-Reform und die Einführung der EU-Vermittlerrichtlinie in diesem Bereich entstandenen Anpassungsprobleme besonders nachteilig ausgewirkt haben. Insbesondere Makler waren von den zusätzlichen Belastungen aus der VVG-Reform betroffen. Der hohe Bedarf nach Informationen und Umsetzungskonzepten führte zu verstärkten Pool-Anbindungen und Zusammenschlüssen. Neben der Verengung des Vermittlermarktes kam es bei der A-LV vor allem im ersten Halbjahr integrationsbedingt noch zu Engpässen im Dienstleistungs- und Servicebereich. Darüber hinaus wirkte sich die durch die Finanzkrise entstandene Verunsicherung der Kunden in Bezug auf die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen - seit Jahren die im Neugeschäft der A-LV die seit Jahren dominierende Produktgruppe - besonders stark aus. Als Folge der Kombination von externen und internen Belastungsfaktoren konnte unsere Gesellschaft 2008 nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Die Neugeschäftsbeiträge erreichten im Berichtsjahr 42,5 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang von 40,4 % gegenüber dem Vorjahr. 33,2 Mio. € der Neugeschäftsbeiträge entfielen auf laufende Beiträge und weitere 9,3 Mio. € auf Einmalbeiträge. Die Beitragssumme des Neugeschäfts reduzierte sich von 1.704,3 Mio. € im Vorjahr um 40,9 % auf 1.007,6 Mio. €. Den dominierenden Anteil am Neugeschäft hatten erneut die fondsgebundenen Versicherungen, bei denen ein Beitragsrückgang von 68,6 Mio. € auf 40,1 Mio. € zu verzeichnen war. Das Neugeschäft mit konventionellen Kapital- und Rentenversicherungen ist bei unserer Gesellschaft trotz einer Verdopplung der Beiträge von 0,9 Mio. € auf 1,8 Mio. € weiterhin nur von untergeordneter Bedeutung. Gleiches gilt für die selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen, deren Neugeschäftsbeiträge von 1,8 Mio. € auf 0,5 Mio. € sanken. Die neu abgeschlossene Versicherungssumme erreichte im Berichtsjahr 1.058,9 Mio. € (i. V. 1.960,9 Mio. €). 91,0 % (i. V. 85,2 %) entfallen hiervon auf fondsgebundene Versicherungen. VersicherungsbestandDer Jahresbeitrag aller am 31.12.2008 im Bestand unserer Gesellschaft befindlichen Versicherungen, die so genannte statistische Bestandsprämie, hat sich im Berichtsjahr insbesondere auf Grund des geringeren Neugeschäfts um 4,5 % auf 508,3 Mio. € vermindert. Auch der Versicherungsbestand war leicht rückläufig und erreichte am Ende des Berichtsjahres eine Versicherungssumme von 19.439,8 Mio. € (i. V. 20.421,5 Mio. €). Eine ausführliche Erläuterung der Bewegung und der Struktur des Versicherungsbestandes wird in Anlage 1 zum Lagebericht auf den Seiten 30 bis 33 gegeben. Eine vollständige Darstellung der von unserer Gesellschaft betriebenen Versicherungsarten befindet sich in der Anlage 2 zum Lagebericht auf Seite 34. BeiträgeDas geringere Neugeschäft führte auch zu einem Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge um 2,6 % auf 518,7 Mio. € (i. V. 532,6 Mio. €). Der Anteil der Beiträge aus fondsgebundenen Produkten an den gesamten Beitragseinnahmen hat sich von 84,2 % im Vorjahr auf 85,3 % im Geschäftsjahr weiter erhöht. Die hierauf entfallenden laufenden Prämieneinnahmen von 432,2 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahr um 0,5 % leicht gesunken. Die Einnahmen aus fondsgebundenen Einmalbeiträgen gingen von 14,4 Mio. € im Vorjahr auf 10,3 Mio. € zurück. Die Beitragsentwicklung führte insgesamt auch zu einem Rückgang der verdienten Beiträge für eigene Rechnung auf 123,9 Mio. € (i. V. 132,1 Mio. €). Aufwendungen für den VersicherungsbetriebAuf Grund des geringeren Neugeschäftsvolumens sanken die Bruttoabschlussaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 39,8 % auf 71,9 Mio. €. Die Abschlusskostenquote (bezogen auf die Beitragssumme des Neugeschäftes) erhöhte sich allerdings wegen des relativ höheren Fixkostenanteils geringfügig auf 7,1 % (i. V. 7,0 %). Die Verwaltungskosten konnten auf 19,3 Mio. € leicht gesenkt werden. Die entsprechende Kostenquote (bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge) belief sich wie im Vorjahr auf 3,7 %. Unter Berücksichtigung der Rückversicherungsanteile reduzierten sich die Nettoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb im Geschäftsjahr auf 11,2 Mio. € (i. V. 24,5 Mio. €). LeistungenDie Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle (ohne Aufwendungen für Rückkäufe) reduzierten sich im Berichtsjahr von 74,4 Mio. € auf 58,7 Mio. €. Mit einem Anteil von 72,4 % betrafen diese Aufwendungen wie in den Vorjahren überwiegend Abläufe. Diese belasten das Ergebnis des Geschäftsjahres nicht, weil die erforderlichen Mittel zum Zeitpunkt der Fälligkeit als Deckungsrückstellung vorhanden sind. Die Bruttoaufwendungen für Rückkäufe stiegen auf 96,8 Mio. € (i. V. 89,2 Mio. €) und betragen damit 5,8 % der gesamten Deckungsrückstellung. Die Verunsicherung der Kunden durch die im Jahresverlauf sich ausweitende Finanzkrise und die insgesamt schwache volkswirtschaftliche Entwicklung hatten branchenweit einen Anstieg der Stornoquoten zur Folge. Die Stornoquote der A-LV erhöhte sich von 7,2 % auf 8,2 %. Die Nettoaufwendungen für Versicherungsfälle gingen von 83,0 Mio. € im Vorjahr auf 63,7 Mio. € im Geschäftsjahr zurück. Die ausgezahlten Leistungen zu Gunsten unserer Versicherungsnehmer betrugen im Geschäftsjahr 178,0 Mio. € (i. V. 184,7 Mio. €). Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen für künftige Auszahlungen verringerten sich kapitalmarktbedingt um 361,9 Mio. € auf 1.847,8 Mio. €. Erträge und Aufwendungen aus KapitalanlagenDie laufenden Erträge aus Kapitalanlagen (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) beliefen sich im Geschäftsjahr auf 48,0 Mio. € (i. V. 47,4 Mio. €). Mit 44,5 Mio. € waren dies überwiegend Zinserträge aus festverzinslichen Anlagen. 0,9 Mio. € laufende Erträge resultierten aus Investmentanteilen, weitere 2,7 Mio. € entfielen auf Erträge aus Tages- und Termingeldern. Die laufenden Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen 1,8 Mio. € (i. V. 1,9 Mio. €). Auch im Geschäftsjahr 2008 wurden die Kapitalmärkte weiter von der US-amerikanischen Hypothekenkrise (Subprime) sowie der daraus erwachsenen Finanzmarktkrise bestimmt. Der Rückgang des außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses um 9,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich darauf zurückzuführen. Der im gesamten Jahr zu beobachtende Vertrauensverlust im Inter-Bankensektor führte zu einer starken Einengung der Marktliquidität sowie zu einer Ausweitung der markt- und bonitätsabhängigen Sicherheitsaufschläge (Spreads). Infolgedessen kam es zu erheblichen Marktwertverlusten bei den aus dem Finanz- und Unternehmenssektor emittierten Papieren, die auch durch das allgemein gesunkene Zinsniveau kaum ausgeglichen werden konnten. Dies führte bei Investmentanteilen zu außerordentlichen Abschreibungen von 7,3 Mio. €. Den außerordentlichen Abschreibungen von insgesamt 7,4 Mio. € standen Nettogewinne aus Abgängen von insgesamt 2,6 Mio. € (i. V. 7,1 Mio. €) gegenüber. Die unter Verrechnung der laufenden Aufwendungen für Kapitalanlagen nach der Verbandsformel ermittelte laufende Durchschnittsverzinsung erreichte wie im Vorjahr 4,4 %. Die Nettoverzinsung, in die zusätzlich auch das Ergebnis aus Verkäufen, Zuschreibungen und außerplanmäßigen Abschreibungen eingeht, beläuft sich im Durchschnitt der letzten drei Jahre auf 4,5 % (i. V. 4,6 %). Im Berichtsjahr wurde unter dem Einfluss der Kapitalmarktkrise ein Satz von 4,0 % (i. V. 5,0 %) erreicht. JahresergebnisVorsichtige Kalkulation und Reservierung führen gemeinsam mit erfolgreichem Anlage- und Kostenmanagement zu Überschüssen, die den Versicherungsnehmern in Form der Gewinnbeteiligung zu Gute kommen. Der Überschuss setzt sich im Wesentlichen aus den Ergebnisquellen Zins, Risiko und Kosten zusammen. Insgesamt erreichte die A-LV im Geschäftsjahr ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 0,8 Mio. €. Dieses setzt sich zusammen aus einem versicherungstechnischen Ergebnis von 17,2 Mio. € (i. V. 19,4 Mio. €) und einem nicht versicherungstechnischen Ergebnis von -16,4 Mio. € (i. V. 2,4 Mio. €). Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands von 0,8 Mio. € weist die A-LV ein ausgeglichenes Ergebnis aus. VermögenslageImmaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände unserer Gesellschaft, welche ausschließlich Software betrafen und einen Vorjahresbilanzwert von 20,7 Mio. € aufweisen, wurden im Berichtsjahr zusammen mit unserer Betriebs- und Geschäftsausstattung (Vorjahresbilanzwert 8,4 Mio. €) im Rahmen weiterer struktureller Angleichungen und Harmonisierungen innerhalb der HDI-Gerling Leben-Gruppe an die HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH (HG-LB), Köln, veräußert. Die Finanzierung erfolgte über ein von der A-LV ausgegebenes Schuldscheindarlehen. KapitalanlagenIm Geschäftsjahr 2008 ist der Kapitalanlagebestand (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) der A-LV um 0,4 % auf 1.054,3 Mio. € gestiegen. Während der Bestand an Aktienfonds vollständig abgebaut wurde (i. V. 0,2 Mio. €), wurden gegenläufig 20,1 Mio. € in Rentenfonds angelegt. Der Bestand in gemischten Fonds bzw. Dachfonds erhöhte sich um 7,0 Mio. € auf 29,3 Mio. €. Zum Jahresende betrug die Aktienquote auf Buchwertbasis wie auch auf Marktwertbasis jeweils 1,1 % (i. V. 2,2 %). Mit einem Anteil von über 95 % sind die festverzinslichen Kapitalanlagen die dominierende Anlagekategorie im Gesamtbestand. In einem Umfang von 871,1 Mio. € ist der Großteil dieser Papiere in zum Nominalwert zu bilanzierenden Anlagen investiert und damit vor Abschreibungen nach dem Niederstwertprinzip durch Marktpreisschwankungen geschützt. Bedingt durch die Klassifizierung der Fondsanteile des Rentenpublikumsfonds Gerling Rentenfonds sowie ausgewählter Rentenpapiere in das den gemilderten Abschreibungsvorschriften des § 341b HGB unterliegenden Anlagevermögen erhöhte sich der Umfang der Wertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage dienen, auf 66,5 Mio. €. Das in 2008 gesunkene Zinsniveau hat insbesondere bei unseren festverzinslichen Wertpapieren zu stillen Reserven geführt. Unter Berücksichtigung der Zeitwerte und der aktuellen Devisenkurse weist die A-LV im Geschäftsjahr 2008 deshalb saldiert positive Bewertungsreserven in Höhe von 11,4 Mio. € aus (i. V. stille Lasten von 32,1 Mio. €). Die Anlageauswahl im festverzinslichen Wertpapierbereich beschränkt sich zur Verminderung von Risiken auf Titel mit Investment-Grade. Das Durchschnittsrating des Bestands beträgt wie bereits im Vorjahr "AA". Der Schwerpunkt der Anlage liegt bei in Euro emittierten Titeln. Einfach strukturierte Produkte wurden nach Überprüfung durch das Risiko-Management nur in geringem Umfang zur Ertragsmehrung eingesetzt. Derivative Instrumente, die Versicherungsgesellschaften zu Absicherungszwecken, zur Erwerbsvorbereitung oder zur Ertragsmehrung einsetzen dürfen, wurden im Berichtszeitraum nicht eingesetzt. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von LebensversicherungspolicenDer entsprechende Bestand belief sich zum Bilanzstichtag auf 938,3 Mio. € (i. V. 1.302,8 Mio. €). Insbesondere durch die Entwicklung der Aktienmärkte ergab sich damit im Jahresvergleich ein Rückgang um 28,0 %. FinanzlageBeteiligung der Versicherungsnehmer am ÜberschussUnsere Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Bruttoüberschuss von 9,5 Mio. € (i. V. 16,6 Mio. €). Wie bereits in den Vorjahren hat auch das Risikoergebnis erheblich zur Überschussbildung beigetragen. Dabei ist der entsprechende Aufwand aus den quotalen Rückversicherungsverträgen unserer Gesellschaft bereits berücksichtigt. Unsere Rückversicherer sind auf Grund dieser Verträge auch in den künftigen Geschäftsjahren am Risikoergebnis unserer Gesellschaft beteiligt. Der Bruttoüberschuss beinhaltet nur die Gewinne, die über die Mindestverzinsung (einschließlich Direktgutschrift) der gewinnberechtigten Versichertenguthaben hinaus erwirtschaftet worden sind. Vom Bruttoüberschuss haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 9,5 Mio. € zugeführt. Darüber hinaus erhielten unsere Kunden eine Gewinnausschüttung von 11,3 Mio. € aus der RfB. Die Gesamtverzinsung der Kundenguthaben (einschließlich Schlussgewinnanteile) beträgt 4,0 % bei den wesentlichen für den Verkauf offenen Tarifen. Die für den gesamten Bestand ab 2009 gültigen Gewinnanteilsätze sind auf den Seiten 59 bis 67 dieses Berichts im Detail dargestellt. Unter Berücksichtigung der Umbewertung der Fremdwährungsanteile im Anfangsbestand des Geschäftsjahres sowie nach Zuführung und Entnahme beträgt die RfB am Ende des Berichtsjahres 53,6 Mio. €. Die RfB enthält neben den festgelegten Beträgen für Gewinnanteile, die den Versicherungsnehmern für 2009 verbindlich zugesagt sind, eine Rückstellung für die nach 2009 anfallenden Schlussgewinnanteile, die zur Finanzierung der auf die bisherige Laufzeit der Verträge entfallenden Anwartschaften dient und nach geschäftsplanmäßig festgelegten Grundsätzen errechnet ist. Die über die festgelegten und gebundenen Beträge hinaus in der RfB enthaltenen Mittel sind für Gewinnausschüttungen ab 2010 bestimmt. Lebensversicherer sind zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge gesetzlich verpflichtet, freie unbelastete Eigenmittel mindestens in Höhe einer Solvabilitätsspanne zu bilden, die sich nach dem gesamten Geschäftsumfang bemisst. Die bereits auf hohem Niveau befindliche Ausstattung unserer Gesellschaft mit Sicherheitsmitteln konnte im Berichtsjahr deutlich verbessert werden. Stärkung der ReservemittelIm September 2005 hat die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) Stellung bezogen zur derzeitigen Erwartung für die langfristige Sterblichkeitsentwicklung. Obwohl bei unseren bis 31.12.2004 abgeschlossenen Rentenversicherungsverträgen derzeit keine Verlustsituation vorliegt, ist der aktualisierten Einschätzung folgend 2008 eine weitere Reserveauffüllung für diese Bestände im von der DAV empfohlenen Umfang über das Niveau der im Vorjahr für die Reservierung verwendeten Sterbetafel hinaus erfolgt. In den Folgejahren werden gegebenenfalls weitere Anpassungen notwendig. LiquiditätslageDie Liquidität unserer Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Zum Bilanzstichtag waren liquide Mittel in Form von Einlagen und laufenden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 57,2 Mio. € (i. V. 57,8 Mio. €) verfügbar. PersonalIntegration am Standort KölnIm Zuge der Integration sind die Hauptverwaltungsstandorte in Hamburg und Wiesbaden zum 31.12.2007 geschlossen worden. Damit beschäftigt die HDI-Gerling Leben-Gruppe seit dem 01.01.2008 dort keine Arbeitnehmer mehr. Zuvor haben jedoch alle Mitarbeiter Arbeitsplatzangebote in Köln zu unveränderten Entgeltbedingungen erhalten. Insgesamt haben 336 Mitarbeiter dieses Angebot genutzt und damit den Geschäftsbereich Leben am Standort Köln verstärkt. Die Zahl der zum 31.12.2008 in den Kerngesellschaften der Leben-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter sank durch die Verschmelzung der ehemals gemeinschaftlich gehaltenen Dienstleistungsgesellschaft HDI-Gerling Zentrale Verwaltung GmbH, Köln, auf die HDI-Gerling Sach Serviceholding, Hannover, von 2.182 im Vorjahr auf 2.077. Die Mitarbeiterzahl der Auslandsgesellschaften sank geringfügig von 358 auf 343. Mit der Zusammenführung der drei Standorte ist das Berichtsjahr vorrangig von Integrationsthemen geprägt worden. Dazu gehörte insbesondere auch das Einarbeiten in neue Arbeitsabläufe und das Neuausrichten der Organisationseinheiten, was insgesamt zu einer sehr hohen Arbeitsbelastung in allen Bereichen geführt hat. Die erforderlichen Change-Management-Prozesse wurden durch entsprechende Angebote wie "Zukunftswerkstätten" (eine integrationsbezogene Teamentwicklungsmaßnahme) oder "Talk-im-Turm"-Veranstaltungen (eine Podiumsdiskussionsreihe mit Vorständen) unterstützt. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die Einführung von "Masterix". Dabei handelt es sich um ein SixSigma-basiertes Programm zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Arbeitsprozesse. Bereits ca. 80 Mitarbeiter der HDI-Gerling Leben-Gruppe sind für die entsprechenden Schulungen vorgesehen. Auf diese Weise sind möglichst viele Mitarbeiter aktiv in den Integrationsprozess eingebunden worden. Das Berichtsjahr war ferner geprägt von der Neuordnung der "Kollektivwelten". Mit dem Sozialpartner war vereinbart worden, dass die jeweiligen umfassenden Betriebsvereinbarungen der ursprünglich Hamburger, Wiesbadener und Kölner Mitarbeiter zunächst übergangsweise in Köln parallel weiter gelten. Um möglichst rasch zu einer Vereinheitlichung der wichtigsten Regelungskomplexe (zum Beispiel freiwillige Leistungen des Arbeitgebers, Arbeitszeitregelungen) zu gelangen, sind Mitte des Jahres regelmäßige Verhandlungen mit den zuständigen Betriebsratsgremien aufgenommen und mittlerweile abgeschlossen worden. Verhandlungen über die einheitliche Regelung von Themen mit vergleichsweise nachrangiger Bedeutung werden auch noch in 2009 geführt werden. PersonalentwicklungDie Potenziale der Mitarbeiter sind eine zentrale Basis für die erfolgreiche geschäftliche Tätigkeit unseres Unternehmens. Daher war und ist die kontinuierliche Förderung und Entwicklung von Fach- und Führungskräften des Geschäftsbereichs Leben ein wichtiges Unternehmensziel. 2008 wurde auf Basis der Bedarfssituation der Unternehmensgruppe ein systematisches Personalentwicklungskonzept mit dem Ziel erarbeitet, die überdurchschnittliche Qualifikation unserer Mitarbeiter dauerhaft zu sichern und die Leben-Gruppe optimal auf die Herausforderungen des Marktes vorzubereiten. Auf dieser Basis ist unsere Personalentwicklungskonzeption darauf ausgerichtet, das Leistungspotenzial unserer Mitarbeiter bestmöglich zu fördern, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen und Fach- und Führungskräfte an unsere Unternehmensgruppe zu binden. live-academyHierbei wird das Team der Personalentwicklung maßgeblich von der live-academy unterstützt, der im Jahr 2007 neu gegründeten Trainingsakademie der HDI-Gerling Leben-Gruppe. Das Leistungsspektrum der live-academy richtet sich an alle Mitarbeiter des Innen- und Außendienstes sowie sämtliche Vertriebspartner. Es umfasst sowohl das Angebot fachlicher als auch persönlicher Qualifizierungen. Entsprechend werden Fachseminare, Persönlichkeitstrainings, aber auch eigens entwickelte Spezialprogramme angeboten. Für uns stellt daneben die Ausbildung junger Menschen nach wie vor eine unabdingbare Aufgabe dar, sowohl aus betrieblicher wie aus gesellschaftlicher Sicht. Daher haben wir auch in 2008 unsere Ausbildungsinvestments beibehalten. Insgesamt 27 neue Auszubildende haben im August ihre Berufsausbildung in fünf Berufsbildern begonnen. Wie in den vergangenen Jahren rechnen wir auch bei diesem Jahrgang wieder fest mit einem überdurchschnittlichen Ausbildungserfolg. Risiken der künftigen EntwicklungRisiken bezeichnen potentielle Störungen, die zu negativen Abweichungen von den Unternehmenszielen führen und damit den Unternehmenswert gefährden können. Als Lebensversicherer gehören die Übernahme von Risiken und deren professionelles Management zu unserem Kerngeschäft. Dementsprechend ist es auch nicht unser Ziel, Risiken vollständig zu vermeiden. Vielmehr wollen wir sie mit fortschrittlichen Methoden und Verfahren kontrollieren und gezielt eingehen, soweit die damit verbundenen Chancen entsprechende Ergebnis- und Wertsteigerungen für Kunden und Anteilseigner erwarten lassen. RisikomanagementUnser Risikomanagementsystem hat zum Ziel, Risiken systematisch zu identifizieren, zu beurteilen, zu dokumentieren und zu überwachen, um so jegliche den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährdende Entwicklung frühzeitig erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Das Risikocontrolling orientiert sich an der dezentralen Organisation des Talanx-Konzerns. Dieser begreift seine Dezentralität - im Rahmen zentral ausgeübter Richtlinienkompetenz - als ausgewiesene Stärke. Deshalb ist das Erfassen, Bewerten und Steuern von Unternehmensrisiken Kernaufgabe der Führungskräfte jeder Gesellschaft. Hierbei werden sie durch Risikocontroller unterstützt. Das Risikocontrolling wird im gesamten Unternehmen durch zahlreiche zentrale und dezentrale Funktionen und Mechanismen zur Risikoerkennung und -steuerung ergänzt. Das Risikomanagement wird, wie alle anderen Prozesse auch, von prozessunabhängigen Instanzen überwacht. Hauptträger der internen Überwachung ist die interne Revision, die das Risikomanagement prüft. Darüber hinaus wird unsere Gesellschaft extern von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. RisikokapitalDas Risikokapital wird quartalsweise auf Basis des Talanx-Risikomodells errechnet. Es lehnt sich an das GDV-Modell an und dient der Risikoanalyse und -bewertung von Einzelrisiken sowie der gesamten Risikoposition unserer Gesellschaft. Ziel der Risikoquantifizierung ist es, das Risikokapital (RBC) auf der Basis eines 99,5%igen Value at Risk (VaR) zu berechnen. Der betrachtete Zeithorizont beträgt ein Kalenderjahr (Einperiodizität). Da das zur Verfügung stehende Kapital größer ist als das RBC, ist unsere Gesellschaft im Sinne des Risikomodells ausreichend kapitalisiert. Darüber hinaus wird auf Konzernebene an der Einführung stochastischer Risikokapitalmodelle gearbeitet. In diese Aktivitäten ist unsere Gesellschaft eingebunden. Es soll - im Sinne von Solvency II - ein individuelles Modell entwickelt werden, welches das Vermögen und die Verbindlichkeiten nach dem Fair-Value Prinzip - unter Berücksichtigung von Markteinflüssen - abbildet. Auf diese Weise erhalten wir eine Entscheidungsgrundlage für maßgeschneiderte Lösungen zum Erreichen der strategischen und operativen Ziele. Die gesetzlichen Solvabilitätsanforderungen werden von unserer Gesellschaft trotz der Finanzmarktkrise deutlich übertroffen. Auch für die Folgejahre kann von einer deutlichen Überdeckung ausgegangen werden. Risikoverfahren und -kategorienDie einzelnen Risiken werden u. a. in den Dimensionen Schadenpotenzial (Unternehmenswertverlust), Eintrittswahrscheinlichkeit und Risikohandhabung bewertet. Die Risikoinformationen und -maßnahmen werden in einem Risikoinformationssystem verwaltet. Mit Hilfe dieses Instruments werden die Risikoberichte für das Management generiert. Bei der Darstellung des Schadenpotenzials für die einzelnen Risiken ist festzuhalten, dass im kapitalbildenden Lebensversicherungsgeschäft ein wesentlicher Teil den Versicherten zuzuordnen ist. Für den Aktionär reduziert sich die Auswirkung hierdurch auf ca. 10 % bei positivem Geschäftsergebnis. Bei negativem Geschäftsergebnis trägt der Aktionär Verluste zu 100 %. In Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 5-20 lassen sich die Risiken für Versicherungsunternehmen wie folgt klassifizieren: Versicherungstechnische RisikenDas so genannte Reserverisiko bezieht sich auf die versicherungstechnischen Rückstellungen. Zur Erfüllung von Verbindlichkeiten, die dem Grunde nach zwar bereits bestehen, deren Höhe oder Fälligkeit jedoch noch unbestimmt sind, werden Rückstellungen gebildet. Die Entwicklung der nach aktuariellen Methoden festgelegten Reserven wird laufend überwacht und bei Bedarf angepasst. Entsprechendes gilt für die Inanspruchnahme der Festlegungen des Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12.10.2005 sowie des ergänzenden Urteils vom 26.9.2007 zu den Mindestrückkaufswerten. Wie in den Vorjahren haben wir bei den vor 2005 abgeschlossenen Rentenversicherungen eine Reserveauffüllung vorgenommen und damit der zu erwartenden Sterblichkeitsverbesserung in der Zukunft Rechnung getragen. In den Folgejahren werden gegebenenfalls weitere Anpassungen notwendig. Das Prämien-/Versicherungsrisiko besteht in der Lebensversicherung darin, aus einer gleich bleibenden Prämie, deren Festsetzung im Voraus erfolgt, eine über einen langjährigen Zeitraum gleich bleibende Versicherungsleistung erbringen zu müssen, die von zukünftigen Entwicklungen abhängig ist. Deshalb werden die Versicherungsbeiträge unter vorsichtigen Annahmen kalkuliert. Professionelle Methoden der Rückstellungsbildung schaffen sichere Voraussetzungen für die Einhaltung der vertraglichen Garantien über die gesamte Laufzeit der Verträge. Für das Lebensversicherungsgeschäft bei den deutschen Erstversicherern überwacht der Verantwortliche Aktuar die Kalkulation der versicherungstechnischen Rückstellungen und der Prämien. Mit der versicherungsmathematischen Bestätigung testiert er, dass die Berechnung der Deckungsrückstellung den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Im Erläuterungsbericht gibt er seine Einschätzung darüber ab, ob die Deckungsrückstellung sowie die für deren Berechnung verwendeten Rechnungsgrundlagen - für die Risiken Zins, Biometrie und Kosten - ausreichend vorsichtig bemessen sind, um alle künftig anfallenden Leistungen aus den Versicherungsverträgen - unter Berücksichtigung vereinbarter Garantien - decken zu können. Dabei werden die in den Rechnungsgrundlagen enthaltenen Sicherheitsspannen bewertet und eine Einschätzung über deren künftige Entwicklung und über die Anlagerisiken gegeben. Der Erläuterungsbericht wird dem Vorstand und der BaFin vorgelegt. Außerdem berichtet der Verantwortliche Aktuar persönlich an den Aufsichtsrat. Das Kumulrisiko bezeichnet das gleichzeitige Auftreten vieler Schadensfälle, die durch ein Ereignis (z. B. Pandemie, Erdbeben) ausgelöst werden. Das positive Risikoergebnis unserer Gesellschaft in den Bereichen Todesfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ist auf Grund der vorsichtig bemessenen Rechnungsgrundlagen auch bei einer Verdoppelung der Schadenaufwendungen nicht gefährdet. Zur Begrenzung biometrischer Risiken, die sich daraus ergeben, dass Grundlagen wie Sterblichkeit, Lebenserwartung, Invaliditätswahrscheinlichkeit zur Berechnung von Beiträgen und Rückstellungen bereits zu Vertragsbeginn festgelegt werden, sich im Zeitverlauf aber als nicht mehr zutreffend erweisen können, hat unsere Gesellschaft Rückversicherungsverträge abgeschlossen. Bei der Auswahl unserer Rückversicherungspartner beschränken wir uns auf Unternehmen mit anerkannt hoher Bonität. Bei einer Vertragskündigung durch den Versicherungsnehmer ist dem Kunden der vertraglich oder gesetzlich garantierte Rückkaufswert auszuzahlen. Daher kann eine überraschend einsetzende, übermäßige Kündigungswelle für die Gesellschaft zu einem Stornorisiko führen. Im Rahmen der einzelvertraglichen Berechnung der Deckungsrückstellung wird gesetzeskonform sichergestellt, dass die Deckungsrückstellung mindestens so hoch ist wie der vertraglich oder gesetzlich garantierte Rückkaufswert. Das Stornoverhalten der Versicherungsnehmer wird laufend überwacht. Darüber hinaus wird dem Stornorisiko durch eine geeignete Berücksichtigung von Stornohaftungszeiten und Rückvergütungen in den Vermittlervereinbarungen und durch angemessene Rückversicherungsvertragsgestaltungen begegnet. In Versicherungszweigen mit garantierten Zinsleistungen besteht ein Zinsgarantierisiko da in Niedrigzinsphasen Neuanlagen möglicherweise nicht den garantierten Zins erwirtschaften können. Dieses Risiko ist Teil des Zinsänderungsrisikos, welches darüber hinaus die Auswirkungen von Marktzinsänderungen auf Aktiv- und Passivseite beinhaltet. Das Zinsänderungsrisiko als Teil des Marktänderungsrisikos wird in den nachfolgenden Absätzen zu den "Kapitalanlagerisiken" beschrieben. Selbstverständlich werden die europäischen Solvabilitätsvorschriften für Lebensversicherer eingehalten, die u. a. Mindestanforderungen an die Rückstellungen für Zinsgarantie- und Kostenrisiken stellen. KapitalanlagerisikenFür unsere Gesellschaft erfolgen die Risikobegrenzung und -steuerung der Kapitalanlagen in enger Zusammenarbeit mit der AmpegaGerling Asset Management GmbH, Köln, mit der ein Funktionsausgliederungsvertrag besteht und bei der das Asset Management für den Talanx-Konzern insgesamt mit einer entsprechenden Ressourcenausstattung konzentriert ist. Alle wesentlichen Grundzüge für ein gesamtheitliches, adäquates Risikomanagement der Kapitalanlagen sind systematisch in einer detaillierten Kapitalanlagerichtlinie, die auch die Anlagepolitik sowie den gesamten Kapitalanlageprozess unter strikter Einhaltung aller aufsichtsrechtlichen Vorgaben regelt, niedergelegt. Diese Richtlinie sowie eine kontinuierliche Überwachung der Einhaltung der Richtlinienvorgaben einschließlich regelmäßiger, detaillierter Berichterstattungen stellen den Orientierungsmaßstab für das Kapitalanlagecontrolling und Risikomanagement in diesem Bereich dar. Unter der Maßgabe der Risikotragfähigkeit des Unternehmens sowie der aufsichtsrechtlichen Anforderungen werden durch Asset Liability-Steuerungssysteme die Anlageziele Sicherheit, Rentabilität, Liquidität sowie Mischung und Streuung ausgewogen berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen dabei die übernommenen Verpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft, die bestehende Struktur der Kapitalanlagen, die Eigenmittel sowie sonstige finanzielle Reserven des Unternehmens. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens gewichtet mit der Portfoliovolatilität gibt den Rahmen für die maximale Größe der Anlagerisiken vor. Das Marktänderungsrisiko umfasst das Kursänderungsrisiko von festverzinslichen Anlagen (Zinsanstieg und Zinsrückgang), das Kursänderungsrisiko für Aktien und Immobilien, das Beteiligungsrisiko sowie das Währungsrisiko durch Wechselkursschwankungen bei nichtkongruenter Bedeckung. Für Aktien und festverzinsliche Anlagen bestehen detaillierte Anlagerichtlinien, deren Einhaltung laufend überwacht wird. Darüber hinaus wird mit Hilfe eines Risikobudgets festgelegt, in welchem Umfang mit Marktänderungsrisiken behaftete Anlageklassen, hier vor allem Aktien aber auch Unternehmensanleihen, im Portfolio gehalten werden können. Das Risikobudget wird mittels eines detaillierten Triggermodells, welches bei Bedarf auch den Kauf von Absicherungen auslöst, wöchentlich - in Stresszeiten auch täglich - ausgewertet und an Hand der Marktveränderungen und der Hochrechnungen überprüft. Die vergangenen Monate brachten für die internationalen Finanzmärkte die härteste Belastungsprobe seit Jahrzehnten. Die heftigen Turbulenzen führten zu Insolvenzen wie beispielsweise bei der Investmentbank Lehman Brothers, zu Notverkäufen und teilweiser Verstaatlichung wie im Fall der American International Group oder im britischen Bankensektor. Heftige Kurseinbrüche und eine ungewöhnlich hohe Volatilität an den Aktienmärkten sowie deutlich erhöhte Risikoaufschläge an den Rentenmärkten waren die Folge. Mit Verzögerungen wirken sich die nachhaltigen Veränderungen an den Kapitalmärkten auch bei den Versicherern aus. Für unsere Gesellschaft ergibt sich daraus allerdings kein Liquiditätsproblem, da aus heutiger Sicht durch Beitragszuflüsse und durch Rückflüsse aus den Kapitalanlagen eine ausreichende Liquidität dauerhaft sichergestellt werden kann. Als großer Kapitalanleger mit einem Anlagevolumen von über 1 Mrd. € - davon rund 1 % in Aktien - sind wir von den aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten dennoch betroffen. Trotz unserer konservativen Kapitalanlagestrategie - für alle Unternehmen der Leben-Gruppe gelten Kapitalanlagerichtlinien, die unter anderem die Exponierung gegenüber einzelnen Emittenten begrenzen - haben wir in 2008 Wertberichtigungen in Höhe von 7,2 Mio. € vornehmen müssen. Bei der Betrachtung von Marktzinsänderungen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf der Aktiv- und Passivseite gleichzeitig zu berücksichtigen. Ein Anstieg bzw. Rückgang des Kapitalmarktzinses führt zu einer Reduktion bzw. Erhöhung der Marktwerte bei festverzinslichen Anlagen und versicherungstechnischen Verpflichtungen. Ein Zinsänderungsrisiko besteht dann, wenn die Durationen oder die Marktwerte von Aktiv- und Passivseite verschieden sind wobei die Marktwertsicht unabhängig vom verwendeten Rechnungslegungsstandard ist. Auf der Basis der Szenarien des Risikomodells lassen sich die Auswirkungen von Zinsanstieg und Zinsrückgang für unsere Gesellschaft wie folgt darstellen:
Auf Grund der höheren Duration der Passiva besteht unter der Annahme eines konstanten Stornoverhaltens der Versicherungsnehmer kein Zinsanstiegsrisiko. Das Zinsrückgangsrisiko beträgt 62,4 Mio. €. Bei der Modellierung des Zinsrückgangsrisikos unterscheidet sich die Marktzinsänderung der versicherungstechnischen Verpflichtungen von der der festverzinslichen Anlagen um den Spread bei den Bewertungszinsen der Passiva und Aktiva. Das Kursänderungsrisiko für Aktien und Immobilien sowie das Währungsrisiko lassen sich auf Basis der Szenarien des Risikomodells wie folgt quantifizieren:
Mehr als 98 % des verwalteten Vermögens werden in Euro angelegt. Es besteht kein wesentliches Währungskursrisiko auf Grund inkongruenter Bedeckung. Zur Steuerung des Ausfall- bzw. Bonitätsrisikos wurden Ratingkategorien und Sicherungsinstrumente berücksichtigt. Die Bonität der Schuldner wird laufend überwacht. Wesentlicher Anhaltspunkt für die Investitionsentscheidung durch das Portfolio-Management sind die durch externe Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's vergebenen Ratingklassen. Die Neuanlage ist zur Begrenzung des Bonitätsrisikos auf Wertpapiere im Investment-Grade-Bereich beschränkt. Die Bonitätsstruktur der festverzinslichen Kapitalanlagen sowie das Bonitätsrisiko auf der Basis der Szenarien des Risikomodells stellen sich bei Bewertung der Fonds auf Einzeltitelbasis wie folgt dar:
Im Zuge der Finanzmarktkrise haben die Rating-Agenturen ihre ursprünglichen Einschätzungen teilweise korrigiert; dennoch sinkt bei unserer Gesellschaft der Anteil der Anlagen mit "AAA"-Rating nur geringfügig von 33,3 % im Vorjahr auf 32,8 %. Mehr als 94,1 % der festverzinslichen Kapitalanlagen verfügen über ein Rating von mindestens "A". Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen erhalten bei Anschaffung ein internes Rating. Grundsätzlich zeigt die Finanzmarktkrise gegenwärtig die Grenzen einer Modellbetrachtung unter Zuhilfenahme von Rating-Einstufungen auf. Im Modell muss das Emittentenrisiko vor dem Hintergrund der getroffenen Annahmen und der gesetzten Parameter als beherrschbar eingestuft werden; in der Realität hätte der Ausfall einer Adresse wie z. B. Hypo Real Estate gravierende Konsequenzen. Insofern darf sich die Risikoanalyse und -steuerung nicht allein auf die Modellbetrachtung beschränken. Diesem Aspekt wird in unserem so genannten Asset-Liability-Komitee Rechnung getragen. Zusätzlich werden als Risikosteuerungsmaßnahme Limite sowohl für Einzelemittenten wie auch für Anlageklassen eingezogen. Unsere festverzinslichen Kapitalanlagen gliedern sich nach Art der Emittenten folgendermaßen:
In der aktuellen Marktphase wird besonderes Augenmerk auf das Exposure bei Banken gelegt, vor allem soweit es sich um nachrangig besicherte Anleihen handelt. Unsere Gesellschaft hatte zum Bilanzstichtag nachrangige Bankanleihen mit einem Marktwert von 66,2 Mio. € im Direktbestand. Dies entspricht einem Anteil an den festverzinslichen Kapitalanlagen von rund 7 %. Bei unserer Gesellschaft existieren latente Abschreibungsbelastungen nach § 341b Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe von 3,9 Mio. €. LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko ist das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen - insbesondere aus Versicherungsverträgen - bei nicht zeitgerechten Liquiditätszu- und -abflüssen nicht jederzeit nachkommen zu können. Im Rahmen des operativen und strategischen Cash-Managements werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die die permanente Liquidität sicherstellen. ForderungsausfallrisikoIn der Lebensversicherung besteht das Risiko von Forderungsausfällen im Wesentlichen gegenüber Versicherungsvermittlern. Der im Rahmen der VVG-Reform vorgeschriebenen Verteilung der Abschlusskosten über fünf Jahre begegnen wir mit einer Verlängerung der Stornohaftungszeiten. Insgesamt hat sich für unsere Gesellschaft das Risiko, im Falle eines Stornos Provisionsrückforderungen nicht eintreiben zu können, tendenziell erhöht. Die Bonität unserer Vermittler überwachen wir daher noch intensiver mit Hilfe eines ausgefeilten Kontrollsystems. In der Rückversicherung arbeitet unsere Gesellschaft vornehmlich mit Rückversicherungsunternehmen aus dem Talanx-Konzern bzw. Fremdadressen mit Investment-Grade-Rating zusammen. Die Forderungsbestände gegenüber Rückversicherern weisen zum Bilanzstichtag folgende Struktur auf:
Operationale RisikenOperationale Risiken treten im Zusammenhang mit Systemen oder Prozessen auf, vor allem als betriebliche Risiken oder auch als rechtliche Risiken. Erstere können durch menschliches oder technisches Versagen sowie durch externe Einflussfaktoren entstehen. Rechtliche Risiken resultieren aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen Rahmenbedingungen. Zur Reduzierung der betrieblichen Risiken gelten für alle Prozesse verbindliche Sicherheitsstandards, die als Mindestanforderung zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs zu verstehen sind. Wichtiger Bestandteil der Sicherungsmaßnahmen ist das Interne Kontrollsystem (IKS), das alle aufeinander abgestimmten und miteinander verbundenen Kontrollen, Maßnahmen und Regelungen umfasst. Besonders wichtig für unsere Arbeitsprozesse ist eine leistungsfähige und sichere Datenverarbeitung. Bei der erfolgten Auslagerung von IT-Funktionen wurde die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen vertraglich gewährleistet. Darüber hinaus ist angesichts der Finanzmarktkrise insgesamt unklar, wie sich der Lebensversicherungsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Entwicklungen bezüglich einer möglichen Verschiebung der Nachfrage zwischen den Produktsegmenten beobachten wir - ebenso wie beispielsweise Veränderungen in der Steuergesetzgebung und der Rechtsprechung - sehr sorgfältig, um gegebenenfalls frühzeitig darauf reagieren zu können. Rechtliche Risiken werden - sofern sie über das Tagesgeschäft der Versicherungsgesellschaften hinausgehen - durch eine zentrale Abteilung betreut, die unmittelbar den Vorstand unserer Gesellschaft berät. Im Geschäftsjahr 2009 wird die HDI-Gerling Leben-Gruppe ihren Standort weitgehend in die Rheinpark-Metropole verlagern. Den mit dem Umzug nach Köln-Deutz verbundenen logistischen Risiken begegnet das Facility Management mit einer straffen Projektorganisation. Die in der handelsrechtlichen Bewertung der Versorgungsversprechen angewendeten Zinssätze folgen den steuerlichen Vorgaben und liegen weiterhin bei 6 % für Pensionsverpflichtungen und 5,5 % für Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen. Eine mögliche Anpassung dieser Rechnungsgrößen an das anhaltend niedrige Zinsniveau hätte eine signifikante Erhöhung der entsprechenden Rückstellungen zur Folge. RisikolageAuch wenn die Finanzmarktkrise und die aus ihr resultierenden Veränderungen der makroökonomischen Rahmenbedingungen die Risikosituation durchaus verändert haben, ist im Ergebnis festzustellen, dass die gegenwärtig bestehenden Risiken die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft nach unseren derzeitigen Erkenntnissen nicht nachhaltig beschädigen oder sogar deren Bestand gefährden könnten. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen würden. PrognoseberichtKonjunkturaussichtenDie zwischenzeitlich weltweit aufgelegten staatlichen Konjunkturprogramme und die Lockerung der Geldpolitik könnte im Laufe des Jahres 2009 ihre Wirkungen entfalten: Die konjunkturelle Entwicklung sollte den Tiefpunkt durchschreiten und die Wachstumsraten zum Jahresende wieder leicht positiv sein. Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Rohstoffpreise erhöhen den monetären Spielraum der privaten Haushalte und stärken die reale Kaufkraft. Niedrige Inflationsraten wirken ebenfalls stützend auf die reale Kaufkraft. Demgegenüber droht ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, der das Konsumpotenzial insgesamt einschränken kann. In den USA werden die privaten Haushalte ihre Bilanzen bereinigen. Dazu ist eine Erhöhung der Sparquote notwendig, die den Konsum zusätzlich dämpfen wird. In der Eurozone ist die Sparquote hoch und könnte eher stützend auf den Konsum wirken. Die Konjunkturprogramme werden durch eine Ausweitung der Haushaltsdefizite finanziert. Dadurch werden private und staatliche Ausgaben langfristig eingeschränkt. Die Inflation wird auf Grund der kollabierenden Rohstoffpreise weiter sinken und zeitweise vermutlich auch negative Entwicklungen zeigen. Zum Jahresende können bei einer moderaten konjunkturellen Erholung und auslaufenden Basiseffekten steigende Inflationsraten möglich sein. In diesem Umfeld ist zu erwarten, dass die Zentralbanken bis auf weiteres die expansive Geldpolitik fortsetzen und die Leitzinsen noch nicht erhöhen. Entwicklung der KapitalmärkteDas erste Halbjahr 2009 wird ganz im Zeichen der globalen Rezessionsängste stehen und die Risikoprämien bei Anleihen auf hohem Niveau halten. Trotz der deutlichen Kursverluste bei Anleihen (insbesondere von Finanzinstituten) scheint die Hoffnung auf Erträge aus positiven Wertaufholungen für das erste Halbjahr 2009 noch verfrüht. Steigende Staatshaushaltsdefizite werden überwiegend durch Erhöhung der Emissionsvolumina gedeckt werden müssen. Die Risikoaversion wird helfen, dieses wachsende Volumen risikoloser Anleihen zunächst noch gut zu absorbieren, wodurch Renditen von Staatsanleihen im ersten Halbjahr 2009 bis auf Niveaus um die 2,5 % gedrückt werden können (10-jährige US-Staatsanleihen: 2,3 %). Sollten sich bis dahin keine Anzeichen für eine Depression einstellen, erwarten wir auf Grund der dann ansteigenden Inflationserwartungen, dem Abbau der risikolosen Positionen und einer möglichen konjunkturellen Erholung eine Gegenreaktion, die 10-jährige Staatsanleihen auf ein Niveau von über 3,5 % zum Jahresende 2009 anheben wird (10-jährige US-Staatsanleihen: 3,25 %). Die europäischen Unternehmen werden von der globalen Rezession hart getroffen; dies gilt insbesondere für die stark vom Export abhängigen deutschen Unternehmen. In den Gewinnschätzungen für die europäischen und deutschen Unternehmen ist das bisher nicht ausreichend reflektiert. Wir gehen davon aus, dass die aktuellen Gewinnschätzungen für 2009 um weitere 10 % bis 20 % nach unten revidiert werden müssen. Daher werden die Aktienmärkte zunächst schwächer tendieren. Jedoch notieren mittlerweile viele Unternehmensaktien auf oder sogar unter Buchwert. Dies wird das Kursniveau unterstützen und sollte verhindern, dass die Kurse nachhaltig die Tiefststände von 2008 unterschreiten werden. Aussichten der BrancheDie schwache Entwicklung im 4. Quartal 2008, in dem die deutschen Lebensversicherer einen Rückgang der Beiträge aus dem Neugeschäft von 14,5 % und der gebuchten Beiträge von 2,6 % zu verzeichnen hatten, zeigt, dass auch unsere Branche sich der ungünstigen Konjunkturlage nicht vollständig entziehen kann. Die weitere Geschäftsentwicklung der Lebensversicherer ist also abhängig von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, auch wenn die Auswirkungen einer Rezession auf Grund der lang laufenden Vertragsbeziehungen nicht unmittelbar wie z. B. im produzierenden Gewerbe spürbar sind. Das gegenüber dem Neugeschäft immer größere Gewicht der regulären Abläufe von in früheren Jahren abgeschlossenen Policen wird 2009 erneut zu einem Rückgang der Bestände führen. Deshalb werden für die Lebensversicherung insgesamt 1,5 % weniger Beiträge erwartet. Die aktuellen Rahmenbedingungen bieten der Lebensversicherungsbranche allerdings auch eine große Chance und die Plattform für die Neuausrichtung der Geschäftspolitik. Umfragen zufolge wird die Lebensversicherung neben dem Sparbuch als sicherste Anlageform wahrgenommen. Sie gewinnt damit im Wettbewerb gegen alternative Anlageformen wieder an Attraktivität. Auch wenn der Einzelne in finanziellen Notlagen langfristige Überlegungen zurückstellen wird, ist die Einsicht in die Notwendigkeit zusätzlicher Altersvorsorge in weiten Bevölkerungsteilen mittlerweile fest verankert. Im Anschluss an eine vorübergehende Schwächephase wird unsere Branche sich daher gestärkt aus der Finanzkrise weiter entwickeln können. Klassische Produkte sowie mit Garantieelementen ausgestattete Hybridprodukte sind für eine wieder stärker sicherheitsorientierte Kundschaft besonders gut geeignet, um den Herausforderungen des demographischen Wandels begegnen zu können. ASPECTA Lebensversicherung AG gut aufgestelltDie im Anschluss an den Erwerb des ehemaligen Gerling-Konzerns durch die Talanx AG vorgenommenen Umstrukturierungen haben in den vergangenen drei Jahren nachhaltige Veränderungen für die HDI-Gerling Leben-Gruppe im Allgemeinen und für unser Unternehmen im Besonderen mit sich gebracht. Der Hauptverwaltungsstandort der A-LV ist von Hamburg nach Köln verlagert worden, die Mitarbeiter sind im Zuge der Integration in neue Aufgabenbereiche und Prozesse eingearbeitet worden und der Marktauftritt ist an der Zwei-Marken-Strategie der neu formierten HDI-Gerling Leben-Gruppe ausgerichtet worden. Neben diesen in die Zukunft gerichteten Neuerungen haben externe Faktoren, insbesondere die Umsetzungsarbeiten zur VVG-Reform und die erhöhten Anforderungen im Rahmen der sich ausweitenden Finanzkrise alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt. Als weitere Nagelprobe erwies sich die durch die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgelöste Belastung des Vertriebsweges der unabhängigen Vermittler. Durch die Fokussierung der A-LV im Zuge ihrer frühzeitigen Positionierung als "Der Partner der Unabhängigen" zeigen sich die Folgen der neuen Gesetzeslage unmittelbar in unseren Neugeschäftszahlen. Trotz aller mit den zurückliegenden Integrationsarbeiten und mit der Veränderung der Rahmenbedingungen verbundenen Schwierigkeiten sind wir heute mehr denn je davon überzeugt, dass uns das in den vergangenen Jahren Erreichte im Wettbewerb stärken wird. Innerhalb der Zwei-Marken-Strategie der Gruppe wurde ASPECTA auf performanceorientierte Fondsprodukte fokussiert. Bei ihrem Marktauftritt setzt ASPECTA auf eine unkonventionelle, dynamische Ansprache ihrer spezifischen Zielgruppen und vermarktet den Investment-Charakter ihrer Produkte. Mit der Einführung unserer neuen investmentgebundenen Rentenversicherung CROSSOVER.invest, die eine ausgezeichnete Resonanz der Fachwelt hervorrief, hat die A-LV erneut den Nachweis als innovativer Spezialist von fondsgebundenen Versicherungsprodukten erbracht. Insgesamt sehen wir uns mit unserem Produktangebot sowohl für den privaten als auch den betrieblichen Altersvorsorgemarkt so aufgestellt, dass die Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum gegeben sind. Auch im Hinblick auf die laufenden Marktveränderungen und die Wirkungen der Finanzkrise kann die inzwischen erreichte Neupositionierung unserer Gesellschaft jedoch nur ein Ausgangspunkt für weitere Entwicklungsmaßnahmen sein. Zu diesem Zweck hat die HDI-Gerling Leben-Gruppe ihre strategische Unternehmensplanung intensiv überarbeitet. Mit einem umfangreichen Bündel von Zielen und Projekten wollen wir die HDI-Gerling Leben-Gruppe zum "Best Partner" für Vertriebspartner, Kunden und Mitarbeiter machen und als Qualitätsanbieter durch eine umfassende und absolute Vertriebsorientierung unser Ziel erreichen, die Nummer 1 bei den freien Vermittlern zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden und werden entsprechende Projekte in allen Unternehmensbereichen beauftragt. Zu nennen ist unter anderem der Ausbau der Markenpositionierung, die Überarbeitung des Kundenportfolios, die Verbesserung der Serviceleistungen, Effizienzsteigerungen der Prozesse, die Optimierung der Kapitalanlageperformance und die Verankerung dieser Qualitätsmerkmale in der Unternehmenskultur. Als konkrete Zielsetzung wird eine Verdopplung des Neugeschäfts der Leben-Gruppe im Inland bis zum Jahr 2012 angestrebt. Mit der Spezialisierung auf fondsgebundene Versicherungslösungen wird deren Anteil am Gesamtgeschäft weiter zunehmen. Der Anteil der klassischen Lebensversicherungen wird in unserer Gesellschaft dagegen weiter an Bedeutung verlieren. Das wieder anziehende Neugeschäft und die fortwährende Optimierung der Strukturen und Prozesse innerhalb der HDI-Gerling Leben-Gruppe wird zu einer weiteren Entlastung unserer Kostenstrukturen und damit auch zur nachhaltigen Stärkung unserer Wettbewerbs- und Ergebniskraft führen. Insgesamt erwarten wir deshalb für 2009 und die Folgejahre wieder einen positiven Geschäftsverlauf. Dank des VorstandsAuch nach dem Abschluss der formalen Integration der HDI-Gerling Leben-Gruppe zum Ende des Jahres 2007 war das Geschäftsjahr 2008 durch weit reichende Veränderungen und Optimierungen geprägt, die von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität verlangt haben. Diesen Prozess der Veränderung und kontinuierlichen Verbesserung setzen wir fort. Unter dem Titel "Masterix" haben wir ein Programm ins Leben gerufen, mit dem wir einerseits eine einheitliche und bewährte Methodik für die Prozessgestaltung einführen, vor allem aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker in die Gestaltungsverantwortung einbeziehen. Dazu bilden wir systematisch in der Six-Sigma-Methodik aus und arbeiten auf eine neue Kultur der Exzellenz hin. Möglich ist dies alles nur, wenn alle Beteiligten engagiert und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen fortdauernden Veränderungsprozess mittragen, gilt deshalb der besondere Dank des Vorstandes. Nur mit besonderem Engagement und dem Willen zur Vertriebs- und Kundenorientierung kann die Leben-Gruppe ihr Ziel, "Best Partner" zu sein, erreichen. Unser Dank gilt gleichzeitig unseren Vermittlern, mit denen wir partnerschaftlich zusammenarbeiten. Dies verstehen wir ausdrücklich im Sinne der Kunden, denen wir hohe Qualität bieten wollen. Auch für das Vertrauen, das die Versicherten uns entgegen bringen, bedanken wir uns herzlich.
Köln, den 2. März 2009 Der Vorstand Dr. Hans Löffler, Vorsitzender Michael Beetz Michael Böck Dr. Olaf Kliesow Udo Münstermann Wolfgang Rüdt Thomas Schulz, (verstorben am 27.3.2009) Rüdiger Will Bewegungen und Struktur des Bestandes an Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2008 (Anlage 1 zum Lagebericht)A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)
C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen
Versicherungsarten (Anlage 2 zum Lagebericht)Im Geschäftsjahr 2008 sind von der ASPECTA Lebensversicherung AG folgende Versicherungsarten in Form von Einzel- und Kollektivversicherungen betrieben worden: Fondsgebundene Lebensversicherung Fondsgebundene Rentenversicherung Kapitalversicherung Risikoversicherung Rentenversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Vermögensbildungsversicherung Zusatzversicherung Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Renten-Zusatzversicherung Risiko-Zusatzversicherung Unfalltod-Zusatzversicherung sonstige Zusatzversicherungen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008BilanzAktiva
Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.
Köln, den 24. Februar 2009 Der Treuhänder Ernst-Joachim Bald Es wird bestätigt, dass die in die Bilanz unter den Posten B. II. und C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 16.1.2009 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.
Köln, den 25. Februar 2009 Der Verantwortliche Aktuar Udo Münstermann Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
Anmerkung: Aufwandsposten sind zusätzlich mit einem Minuszeichen vor dem entsprechenden Betrag gekennzeichnet. AnhangI. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktivaImmaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen, sofern keine Abschreibungen erforderlich waren. Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen wurden mit dem Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten aktiviert abzüglich erforderlicher Abschreibungen. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder den darunter liegenden Marktwerten bewertet worden. Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden gemäß § 341b HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes erfolgte dabei für Aktien und Aktienfonds mittels eines Ertragswertverfahrens je Aktie auf Basis der von unabhängigen Analysten geschätzten jährlichen Gewinnerwartungen oder der darüberliegenden Marktwerte. Für Renten und Rentenfonds erfolgte die Ermittlung auf Basis eines Nominalwertverfahrens, das auf dem Ansatz des bei Endfälligkeit zu erwartenden Nominalwertes beruht, sofern keine bonitätsbedingten Anpassungen vorzunehmen waren. Für gemischte Fonds erfolgte die Ermittlung separat für die einzelnen Bestandteile wie Aktien und Renten nach den oben genannten Verfahren. Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen, übrige Ausleihungen sowie Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt abzüglich erforderlicher Abschreibungen. Zero-Namensschuldverschreibungen wurden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der jeweils auf Grund der kapitalabhängigen Effektivverzinsung ermittelten Zinsforderung abzüglich erforderlicher Abschreibungen bewertet. Zero-Schuldscheinforderungen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der jeweils auf Grund der kapitalabhängigen Effektivzinsberechnung ermittelten Zinsforderung bewertet und Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Damnum- bzw. Disagiobeträge bei Hypotheken, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie bei übrigen Ausleihungen werden durch passive Rechnungsabgrenzung, Agiobeträge durch aktive Rechnungsabgrenzung auf die individuelle Laufzeit der jeweiligen Anlage zeitanteilig verteilt. Im Rahmen des Wertaufholungsgebots wurden auf Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren abgeschrieben wurden, Zuschreibungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungswerte oder auf einen niedrigeren Verkehrs- oder Börsenwert vorgenommen. Die Zuschreibungen wurden erfolgswirksam vereinnahmt. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert aktiviert. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer wurden mit den Nominalwerten vermindert um Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die Ermittlung erfolgte nach den gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) festgelegten Methoden. Alle übrigen Aktivposten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. PassivaDie Beitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden für jede Versicherung einzeln gerechnet und unter Berücksichtigung des Beginnmonats und der Zahlweise auf den Bilanztermin abgegrenzt. Die steuerlichen Bestimmungen wurden beachtet. Die Deckungsrückstellung für den Altbestand im Sinne von § 11c VAG und Artikel 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG wurde nach den genehmigten geltenden Geschäftsplänen berechnet. Die Deckungsrückstellung für den Neubestand wurde unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet. Die Deckungsrückstellung wurde für jede Versicherung einzeln gerechnet und unter Berücksichtigung des Beginnmonats auf den Bilanztermin abgegrenzt. Die Angaben gemäß § 28 Abs. 8 Nr. 4 und § 52 Nr. 2a RechVersV erfolgen auf den Seiten 53 und 54. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle sowie Rückkäufe, Rückgewährbeträge und Austrittsvergütungen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden für die in Frage kommenden Versicherungen einzeln ermittelt. Aufwendungen für die Regulierung von Versicherungsleistungen wurden in steuerlich zulässiger Höhe berücksichtigt. Die Spätschadenrückstellung betrifft die Versicherungsfälle, die bis zum 31. Dezember eingetreten, aber zu diesem Zeitpunkt dem Unternehmen noch nicht bekannt sind. Zur Ermittlung der Spätschadenrückstellung werden Verfahren mit unternehmenseigenen Daten angewendet, die gegenüber der BaFin erläutert worden sind. Die Deckungsrückstellung zu Versicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, folgt dem Aktivwert. Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden die Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach Maßgabe von § 6a EStG unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 6,0 %. Bei der Berechnung der Rückstellungen für die Altersteilzeit wurden alle Mitarbeiter der Gesellschaft berücksichtigt, die die Altersteilzeit in Anspruch genommen haben. Die Berechnungen erfolgten unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 5,5 %. Die Jubiläumsrückstellungen sind nach Betriebszugehörigkeit und den bestehenden Anspruchsvoraussetzungen unter Berücksichtigung des Anwachsens der entsprechenden Anwartschaften gebildet worden. Die anderen Rückstellungen wurden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Bewertung mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Alle übrigen Passivposten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. WährungsumrechnungSoweit die Bilanzposten oder Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, wurden sie zu den amtlich fixierten Mittelkursen vom 31.12.2008 bzw. zu Transaktionskursen umgerechnet. Eine Ausnahme bilden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die zu fortgeführten historischen Kursen angesetzt wurden. HinweisAuf Grund der teilweise maschinellen Erstellung dieses Berichts kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. II. Erläuterungen zur Bilanz - AktivaEntwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2008
Zu C. KapitalanlagenErmittlung der Zeitwerte der KapitalanlagenDie Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurde auf Basis des Ertragswertverfahrens vorgenommen. Für einzelne Gesellschaften wurde aus Vereinfachungsgründen der Buchwert als Zeitwert angesetzt. Die Zeitwerte der Ausleihungen an verbundene Unternehmen, der Namensschuldverschreibungen, der Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie der übrigen Ausleihungen wurden auf Basis von durchschnittlichem Nominalzins, durchschnittlicher Restlaufzeit und Zinsstrukturkurve berechnet. Die Zeitwertermittlung bei Zero-Namensschuldverschreibungen und Zero-Schuldscheinforderungen beruht auf eigenen Berechnungen der Gesellschaft nach finanzmathematischen Methoden. Die Bewertung der übrigen Kapitalanlagen richtete sich grundsätzlich nach den Börsenkursen bzw. Rücknahmepreisen zum Bilanzstichtag. Soweit diese in Einzelfällen nicht verfügbar waren, wurden Renditekurse herangezogen. Zu den Besonderheiten bei Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren vgl. Seite 42.
In die Überschussbeteiligung einzubeziehende Kapitalanlagen
Den Buchwerten der Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, Inhaberschuldverschreibungen und Investmentanteile, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden und deren Höhe sich auf 66.519 Tsd. € belief, stehen Zeitwerte von 61.597 Tsd. € gegenüber. Hierbei lagen bei folgenden zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen die Zeitwerte unter den Buchwerten:
Insgesamt wurden unter Anwendung von § 341b Absatz 1 Satz 2 HGB Abschreibungen in Höhe 3.862 Tsd. € vermieden. Es handelt sich hierbei unserer Einschätzung nach um vorübergehende Wertminderungen. Zu C.I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und BeteiligungenBei der Position Anteile an verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um den von unserer Gesellschaft gehaltenen 25 %-igen Kapitalanteil an der HDI-Gerling Leben Betriebsservice GmbH, Köln. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital von 102 Tsd. € und erwirtschaftete 2008 ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 130 Tsd. €. Zu D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von LebensversicherungspolicenDer Bestand setzt sich wie folgt zusammen:
Zu E. ForderungenI. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
Zu F. Sonstige VermögensgegenständeI. Sachanlagen und VorräteDie im Vorjahr mit 8.358 Tsd. € bilanzierten Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr vollständig an verbundene Unternehmen veräußert. II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand
III. Andere VermögensgegenständeDie anderen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
III. Erläuterungen zur Bilanz - PassivaZu A. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2008 unverändert 66.226 Tsd. €. Es ist in 66.226.000 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt und zu 36,58 % eingezahlt. Die ausstehenden Einlagen in Höhe von 42.000 Tsd. € sind bisher nicht eingefordert. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31.12.2008 ebenfalls unverändert 18.017 Tsd. €. Sie beinhaltet mit 9.380 Tsd. € einen Organisationsfonds gem. § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG. Zu B. Versicherungstechnische RückstellungenZu II. DeckungsrückstellungHinsichtlich der in der Position "Deckungsrückstellung" enthaltenen Auffüllung für Rentenversicherungen verweisen wir auf die Angaben unter V. "Berechnungsmethoden der versicherungstechnischen Rückstellungen" auf Seite 56. Aus der Umrechnung der Bruttodeckungsrückstellung in ausländischer Währung zum Jahresendkurs ergibt sich ein Währungskursgewinn von 184 Tsd. €. Dieser ist in der nichtversicherungstechnischen Rechnung ausgewiesen. Wir verweisen insoweit auf II. "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang, Seite 43. Die Anteile der Deckungsrückstellung für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft sind auf Basis der Rückversicherungsverträge berechnet. Zu IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
Die im Bilanzwert des Vorjahres enthaltenen Fremdwährungsanteile wurden zum Abschlussstichtagskurs des Geschäftsjahres umbewertet. Für das Jahr 2009 sind die auf den Seiten 59 bis 67 dieses Berichts genannten Gewinnanteilsätze festgesetzt worden. Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zum 31.12.2008 sind durch die für 2009 zugesagte Gewinnbeteiligung 6.351 Tsd. € für laufende Gewinnanteile und 4.257 Tsd. € für Schlussgewinnanteile festgelegt worden. Bei der Festlegung der laufenden Gewinnanteile ist keine Zinsdirektgutschrift berücksichtigt worden. Weitere 34.301 Tsd. € sind im Wesentlichen für die Finanzierung der Schlussgewinnanteile für den gesamten Bestand entsprechend der bisherigen Laufzeit der Versicherungen gebunden. Dieser so genannte Schlussgewinnanteilfonds wird prospektiv und einzelvertraglich gerechnet und enthält für jedes zurückgelegte Versicherungsjahr die mit 5,2 % diskontierten anteiligen Schlussgewinnanteile. Dabei wird mit anteilig der Anteil der bereits zurückgelegten Versicherungsdauer an der gesamten Versicherungsdauer bzw. der gesamten Aufschubzeit bei Rentenversicherungen bezeichnet. Für Versicherungen mit Schlussgewinnkonto enthält hiervon abweichend der Schlussgewinnanteilfonds das jeweilige Schlussgewinnkonto, sofern positiv. Sterbe- und Stornowahrscheinlichkeiten werden nicht angesetzt. Für im Folgejahr vorzeitig fällig werdende Schlussgewinnanteile werden entsprechende Abzüge gemacht, die als Schlussgewinnanteile festgelegt werden. Darüber hinaus wird innerhalb des Schlussgewinnanteilfonds einzelvertraglich ein Fonds für die Gewinnrenten fälliger Rentenversicherungen gestellt. Zu D. Andere Rückstellungen
* Rückstellung für anteilige Belastung
aus zukünftigen Mieten leerstehender Gebäude in
Hamburg
Zu E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft
Die Depotverbindlichkeiten sind auf Basis der Rückversicherungsverträge berechnet. Zu F. Andere VerbindlichkeitenZu I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft:
Zu III. Sonstige VerbindlichkeitenVon diesen Verbindlichkeiten haben 45 Tsd. € (i. V. 53 Tsd. €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfand oder ähnliche Rechte gesichert sind. Zu G. RechnungsabgrenzungspostenHier sind 24 Tsd. € abgegrenzte Zinsen auf Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine erfasst. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungZu I.1.a) Gebuchte Bruttobeiträge
Unter Berücksichtigung angemessener Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen an Versicherungsnehmer ergeben sich gebuchte Bruttobeiträge von insgesamt 518.656 Tsd. €. Davon entfallen 85.126 Tsd. € auf das Versicherungsgeschäft in Österreich. Rückversicherungssaldo
Zu I.3.d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen
I.4. Nicht realisierte Gewinne aus KapitalanlagenDie nicht realisierten Gewinne entstehen aus der Bewertung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen zu Zeitwerten (Rücknahmepreis der Investmentanteile). Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf 11.352 Tsd. € (i. V. 28.483 Tsd. €). I.10.c) Verluste aus dem Abgang von KapitalanlagenDie Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen betreffen ausschließlich Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. Sie beliefen sich im Geschäftsjahr auf 28 Tsd. € (i. V. 0 Tsd. €). I.11. Nicht realisierte Verluste aus KapitalanlagenDie nicht realisierten Verluste entstehen aus der Bewertung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen zu Zeitwerten (Rücknahmepreis der Investmentanteile). Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf 558.676 Tsd. € (i. V. 36.041 Tsd. €). I.12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene RechnungIm Wesentlichen werden in dieser Position Aufwendungen für Direktgutschriften sowie für Depotzinsen ausgewiesen. V. Berechnungsmethoden der versicherungstechnischen RückstellungenDie Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt nach den jeweils geltenden Geschäftsplänen (Altbestand) bzw. nach den der BaFin gegebenen Mitteilungen (Neubestand). Die Deckungsrückstellungen sind nach
Für Rentenversicherungen nach veralteten Rechnungsgrundlagen wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2008 gemäß dem am 3.12.1996 von der BaFin genehmigten Verfahren (Geschäftszeichen I3-1181-7/96) für die Auffüllung eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 8.567 Tsd. € gebildet. Für Berufsunfähigkeitsversicherungen nach veralteten Rechnungsgrundlagen wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2008 gemäß dem am 8.3.1999 von der BaFin genehmigten Verfahren (Geschäftszeichen I3-1181-10...15/99) für die Auffüllung eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 683 Tsd. € gebildet. Für mögliche Zusatzrisiken aus bestimmten Teilkollektiven in der Heiratsversicherung wurde eine zusätzliche Deckungsrückstellung in Höhe von 227 Tsd. € gebildet. Die A-LV hat konform zu dem von der DAV vorgeschlagenen Verfahren (gem. DAV-Veröffentlichung "Überschussbeteiligung und Reservierung von Rentenversicherungen des Bestandes, 2004") unter Verwendung der Tafeln DAV2004R-Bestand bzw. DAV2004R B20 und unter Berücksichtigung angemessener Storno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten den Auffüllungsbedarf der Deckungsrückstellung im Rentenbestand ermittelt und zurückgestellt. Es ergab sich ein Bedarf von 1.654 Tsd. €. Die folgenden Teilbestände umfassen 98,06 % des Bestandes.
1) ergibt sich aus Interpolation der
Deckungsrückstellungen auf der Basis der Sterbetafel
DAV2004R-Bestand und auf Basis der Sterbetafel
DAV2004R-B20; jeweils unter Berücksichtigung von
Storno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten
VI. Berechungsmethoden des SchlussüberschussanteilfondsDie Berechnung des Schlussüberschussanteilfonds erfolgt gemäß dem Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung bzw. in entsprechender Weise für den Neubestand. Die Rückstellung für den Schlussüberschuss ist nach
1) Deutschland (D); Österreich (A)
VII. Beteiligung der Versicherungsnehmer am ÜberschussIm Folgenden sind die Gewinnanteilsätze bzw. die Erhöhung der Anwartschaft auf Schlussgewinnanteile bei Erleben des Ablaufs für die gewinnberechtigten Versicherungen, die am 31.12.2008 im Bestand sind, dargestellt. Grundsätzlich gelten diese für Zuteilungen ab dem 1.1.2009. Für bis zum 1.3.2009 ablaufende Kapitalversicherungen, aufgeschobene Rentenversicherungen mit planmäßigem Rentenbeginn bis zum 1.3.2009 sowie Versicherungen im Rentenbezug mit Versicherungsstichtag vom 1.1. bis 1.3. sind für die Gewinnzuteilungen in 2009 die Gewinnanteilsätze des Jahres 2008 maßgebend. Die Vorjahreswerte sind, sofern sie sich von den Werten für 2009 unterscheiden, grundsätzlich in Klammern angegeben. Die Darstellung der Überschussanteilsätze ist folgendermaßen gegliedert:
Die Versicherungen in den Abrechnungsverbänden werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet: Tarifgeneration0 Kapitalversicherungen auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1924/26, Rechnungszins 3 % Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband I 1 Rentenversicherung auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1949/51, Rechnungszins 3 % 2 Kapital- und Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln ADSt 1960/62, Rechnungszins 3 % Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband BUZ 3 Kapital- und Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1986, Rechnungszins 3,5 % Rentenversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1987R, Rechnungszins 3,5 % 3a Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1935/39, Rechnungszins 3 % 3b Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1990I, Rechnungszins 3,5 % 4 Risikoversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1986, Rechnungszins 3,5 % Berufsunfähigkeitsversicherungen im Abrechnungsverband BV bzw. Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen im Abrechnungsverband der Hauptversicherung auf Basis der Invalidentafel 1990I, Rechnungszins 3,5 % 4a Kapitalversicherungen des Gewinnverbandes 14 und vermögensbildende Versicherungen Die Versicherungen, die in Bestandsgruppen aber nicht in Bestandsuntergruppen abgerechnet werden, werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet: Tarifgeneration4 Rentenversicherungen auf Basis der Sterbetafeln 1987R, Rechnungszins 3,5 % 4b Kapitalversicherungen der Gewinnverbände 12, 13, 30, 31 5 Sonstige Kapitalversicherungen, Rentenversicherungen des Gewinnverbandes 54, Risikoversicherungen, Tarife L1x3, L4x3, Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. -zusatzversicherungen Die Versicherungen, die in Bestandsuntergruppen abgerechnet werden, werden folgenden Tarifgenerationen zugeordnet:
Mit n wird im Folgenden die Versicherungsdauer, die Aufschubzeit, die Dauer bis zum Beginn der flexiblen Ablaufphase bzw. die Dauer bis zum Beginn der flexiblen Leistungsphase in Jahren und mit t die Beitragszahlungsdauer in Jahren bezeichnet. I. Kapitalversicherungen und Rentenversicherungen vor Rentenbeginn1. Zinsüberschuss
1) in % der überschussberechtigten
Deckungsrückstellung
Die Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %). Versicherungen in Schweizer Franken erhielten in 2008 die gleichen Anteilsätze wie in 2009. 2. Grundüberschuss (Kapitalversicherungen)Beitragspflichtige Versicherungen und beitragsfreie Versicherungen der Tarifgeneration 0 erhalten nachschüssig folgende Grundüberschüsse:
1) für die Tarifgenerationen 0, 2 und 9
sowie Aussteuer- und Termfixversicherungen in ‰ der
Versicherungssumme, für die Tarifgenerationen 3 bis 5
in ‰ der Todesfallsumme, für die
Tarifgeneration 7 in ‰ der Erlebensfallsumme
Versicherungen nach dem Vermögensbildungsgesetz erhalten hiervon abweichend einen Grundüberschuss von 0,60 ‰ der Versicherungssumme in allen Tarifgenerationen (erhöht um 0,5 ‰ für Frauen in den Tarifgenerationen 0 und 2). 3. Grundüberschuss (Rentenversicherungen)Beitragspflichtige Versicherungen erhalten nachschüssig folgende Grundüberschüsse:
1) in % der überschussberechtigten
Deckungsrückstellung
4. Sofortüberschuss (Kapitalversicherungen)Beitragspflichtige Versicherungen sowie beitragsfreie Versicherungen nach Tarif L1x3, L4x3 der Tarifgeneration 5 erhalten vorschüssig folgenden Sofortüberschuss:
1) in % des überschussberechtigten
Jahresbeitrags
5. WartezeitenDie Grund- und Zinsüberschussanteile werden nach folgenden Wartezeiten zugeteilt:
1) 3 Jahre für die Überschussanteile
bei Kapitalversicherungen der Tarifgenerationen 0 und 2 mit
n> 20
6. NachdividendeAußerdem erhalten alle Versicherungen ab Tarifgeneration 4b mit einer Wartezeit von 12 Jahren am Ende der Versicherungsdauer bzw. zu Beginn der flexiblen Ablaufphase eine Nachdividende auf den Zinsüberschuss (Kapitalversicherungen) bzw. auf den Zins- und Grundüberschuss (Rentenversicherungen) in Höhe des Zins- bzw. Grundüberschussanteilsatzes bezogen auf min (n/25;1) multipliziert mit der überschussberechtigten Deckungsrückstellung. 7. SchlussüberschussFür beitragspflichtige Versicherungen in Euro erhöhen sich die Anwartschaften um 100 % und für beitragsfreie Versicherungen in Euro um 50 % der nachfolgenden Sätze:
Die Schlussüberschüsse werden ohne Wartezeiten am Ende der Versicherung, der Aufschubzeit bzw. zu Beginn der flexiblen Ablaufphase zugeteilt. Für Rentenversicherungen der Tarifgeneration 1 bis 9 werden diese nur unter dem Vorbehalt zugeteilt, dass das Kapitalwahlrecht in Anspruch genommen wird. II. Fondsgebundene Versicherungen1. ZinsüberschussFondsgebundene Versicherungen mit klassischem Anlagestock erhalten monatlich nachschüssig mit einer Wartezeit von 12 Monaten folgende Zinsüberschüsse:
2. RisikoüberschussFondsgebundene Versicherungen außer den Tarifen 50, 52, 55, 56, 57 erhalten monatlich vorschüssig folgende Risikoüberschüsse:
1) in % des Risikobeitrags bzw. der Summe aller
Risikobeiträge
3. KostenüberschussDie Kostenüberschüsse für fondsgebundene Versicherungen teilen sich auf in einen Kostenüberschuss 1 in Abhängigkeit vom laufenden Beitrag und einen Kostenüberschuss 2 in Abhängigkeit vom vorhandenen Fondsvermögen. Kostenüberschuss 1:Beitragspflichtige Versicherungen:
1) in % des Zahlbeitrags
Die Kostenüberschüsse 1 werden vorschüssig bei jeder Beitragszahlung und nach folgenden Wartezeiten (gerundet auf ganze Jahre) zugeteilt:
Kostenüberschuss 2:
Die Kostenüberschüsse 2 werden für den Tarif 622 monatlich vorschüssig, ansonsten monatlich nachschüssig in den letzten Jahren vor Beginn der flexiblen Leistungsphase (gerundet auf ganze Jahre) zugeteilt:
III. Rentenversicherungen ab RentenbeginnAlle Versicherungen in der Rentenbezugszeit erhalten nachschüssig folgende Zinsüberschüsse:
1) in % der überschussberechtigten
Deckungsrückstellung
IV. RisikoversicherungenDie hier beschriebenen Versicherungen kommen in der Ausprägung als Haupt- und Zusatzversicherung vor. 1. SofortüberschussBeitragspflichtige Versicherungen mit Beginn ab 1.1.1981:
Versicherungen der Tarifgenerationen 2 bis 4 in anderen Währungen als Euro erhalten die halben Sätze. 2. AnsammlungszinsenDie Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %). 3. SchlussüberschussBeitragsfreie Versicherungen in Euro der Tarifgeneration 2 mit Versicherungsbeginn ab dem 1.1.1981 sowie der Tarifgenerationen 3 und 4 erhalten 21 % (Tarifgenerationen 3 und 4) bzw. 26 % (Tarifgeneration 2) des Einmalbeitrags bzw. der gezahlten überschussberechtigten Jahresbeiträge als Schlussüberschuss. Dieser Betrag wird für jedes Jahr, um das die beitragsfreie Zeit 10 Jahre übersteigt, um 1/20 erhöht, maximal jedoch verdoppelt. Versicherungen der Tarifgeneration 2 mit Versicherungsbeginn bis zum 31.12.1980 erhalten nach einer Wartezeit von 2 Jahren (Einmalbeitrag) bzw. 3 Jahren (laufende Beitragszahlung) 52 % des Einmalbeitrags bzw. der gezahlten überschussberechtigten Jahresbeiträge als Schlussüberschuss. V. InvaliditätsversicherungenDie hier beschriebenen Versicherungen umfassen Berufs-, Erwerbs-, Schulunfähigkeits- und Kinderinvaliditätsversicherungen als Haupt- oder Zusatzversicherungen, nicht jedoch die Zusatzversicherungen zu fondsgebundenen Versicherungen. In den Punkten 1 bis 4 wird die Gewinnbeteiligung der Invaliditätsversicherungen ohne Leistungspflicht beschrieben, in Punkt 5 die Gewinnbeteiligung ab Eintritt des Leistungsfalls. 1. ZinsüberschussEs werden keine Zinsüberschüsse zugeteilt. 2. Sofortüberschuss
3. AnsammlungszinsenDie Gesamtverzinsung des Ansammlungsguthabens beträgt 4,00 % (4,20 %). Versicherungen in Schweizer Franken erhielten in 2008 die gleichen Anteilsätze wie in 2009. 4. SchlussüberschussBeitragspflichtige und planmäßig beitragsfreie Versicherungen erhalten nach einer Wartezeit von 3 Jahren bzw. für Zusatzversicherungen analog zur Hauptversicherung (Tarifgenerationen 0, 2 und 3a) oder ohne Wartezeiten (Tarifgenerationen 3b, 4 und 5) folgende Erhöhung der Schlussgewinnanwartschaften:
1) in % der gezahlten Jahresbeiträge bzw.
des Einmalbeitrags dividiert durch n
5. Zinsüberschüsse (ab Eintritt des Leistungsfalls)Die leistungspflichtigen Versicherungen erhalten jährlich nachschüssig folgende Gewinnanteile:
1) in % der überschussberechtigten
Deckungsrückstellung
Versicherungen in Schweizer Franken erhielten im Vorjahr einen um 0,20 % geringeren Gewinnanteilsatz. VIII. Sonstige Angaben1. HaftungsverhältnisseDie Konzerngesellschaften des Talanx-Konzerns (bzw. des HDI-Konzerns) beteiligen sich an einer Rückgarantie der Versicherungswirtschaft für die Garantie der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Rettung der Hypo Real Estate Holding AG, München, und ihrer Tochtergesellschaften ("HRE-Gruppe"). Dabei garantiert die Bundesrepublik Deutschland der Deutschen Bundesbank, welche der HRE-Gruppe ein Darlehen gewährt hat, und den Gläubigern von Schuldverschreibungen, durch deren Emission der HRE-Gruppe weitere Mittel zur Verfügung gestellt wurden, die Rückzahlung der Kapitalbeträge einschließlich der Zinsen. An diesem Garantiebetrag des Bundes beteiligt sich neben Anderen die Versicherungswirtschaft mit Blick auf ihr Interesse an einer Stabilisierung der HRE und des deutschen Finanzsystems unter der Federführung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und unter umfassender Einbindung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die vorgenannte Rückgarantie in Höhe von 1,4 Mrd. €. Der Anteil unserer Gesellschaft ist auf einen Kapitalbetrag von 5,3 Mio. € begrenzt. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Ziff. 3 HGB bestehen für unsere Gesellschaft aus Miet-, Leasing- und Servicevereinbarungen in Höhe von 34.543 Tsd. €. Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährlich Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Die zukünftigen Verpflichtungen hieraus betragen für die A-LV 254 Tsd. €. Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben. Dies entspricht einer Verpflichtung von 992 Tsd. €. Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG, Berlin, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung 9.180 Tsd. €. 3. Beteiligungen an unserer GesellschaftHauptaktionär unserer Gesellschaft ist die HDI-Gerling Leben Serviceholding AG (HG-LSH), Köln, die über mehr als die Hälfte unseres Grundkapitals verfügt. Diese Mehrheitsbeteiligung ist uns nach § 20 Abs. 4 AktG angezeigt worden. 4. KonzernabschlussDer Jahresabschluss der A-LV wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover, sowie in den freiwilligen Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Talanx AG, Hannover, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben und sind auch am jeweiligen Sitz der Muttergesellschaften in Hannover, Riethorst 2, erhältlich. 5. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
6. MitarbeiterNach dem Übergang der Beschäftigungsverhältnisse auf verbundene Dienstleistungs- und Vertriebsgesellschaften bestanden im Berichtsjahr im Durchschnitt noch 6 Beschäftigungsverhältnisse, die im Wesentlichen Altersteilzeitverträge betrafen. 7. OrganeUnsere Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sind auf den Seiten 8 und 9 aufgeführt. 8. OrganbezügeDie Gesamtbezüge der aktiven Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit in unserer Gesellschaft betrugen 1.588 Tsd. €. Sofern sie auch Organe anderer Gesellschaften des Talanx-Konzerns sind, erhielten die Vorstandsmitglieder darüber hinaus Bezüge für ihre Tätigkeit in diesen Gesellschaften. Für diesen Personenkreis bestehen Anwartschaften auf Pensionen in Form von laufenden Leistungen in Höhe von 1.205 Tsd. €. Rückstellungen für Anwartschaften wurden in Höhe von 1.945 Tsd. € gebildet. Für ihre frühere Tätigkeit in unserer Gesellschaft erhielten ehemalige Vorstandsmitglieder oder deren Hinterbliebene Bezüge von 578 Tsd. €. Für diesen Personenkreis wurden Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Renten in Höhe von 4.724 Tsd. € gebildet. Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen 30 Tsd. €.
Köln, den 2. März 2009 Der Vorstand Dr. Hans Löffler, Vorsitzender Michael Beetz Michael Böck Dr. Olaf Kliesow Udo Münstermann Wolfgang Rüdt Thomas Schulz, (verstorben am 27.3.2009) Rüdiger Will Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASPECTA Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 23. März 2009 KPMG
AG
Rainer Husch, Wirtschaftsprüfer Rolf-Theo Klein, Wirtschaftsprüfer ASPECTALebensversicherung AG 50580 Köln Tel: +49 221 144-1 Fax: +49 221 144-3833 ASPECTA im Internet: www.aspecta.com Amtsgericht Köln HRB 62179 Vertriebsdirektion HamburgÜberseering 10 A 22297 Hamburg Tel: 0049 (40) 321 02-6 Fax: 0049 (40) 32102800 Vertriebsdirektion LeipzigEisenbahnstraße 1-3 04315 Leipzig Tel: 0049 (341) 7102-155 Fax: 0049 (341) 7102170 Vertriebsdirektion BerlinWundtstr. 48-50 14057 Berlin-Charlottenburg Tel: 0049 (30) 219991-0 Fax: 0049 (30) 21999119 Vertriebsdirektion KölnHardefuststraße 7 50677 Köln Tel: 0049 (221) 934627-0 Fax: 0049(221) 93462731 Vertriebsdirektion SüdwestHegelstraße 61 55122 Mainz Tel: 0049 (6131) 32278-0 Fax: 0049 (6131) 3227822 Vertriebsdirektion HannoverSchiffgraben 26 30175 Hannover Tel: 0049 (511)64201-632 Fax: 0049 (511) 64201670 Vertriebsdirektion StuttgartHeilbronnerstraße 158 70191 Stuttgart Tel: 0049 (711)25505-611 Fax: 0049 (711)25505626 Vertriebsdirektion MünchenFeringastraße 9 85774 Unterföring/München Tel: 0049 (89) 235576-0 Fax: 0049 (89) 23557650 Niederlassung ÖsterreichGalaxy 21/Praterstraße 31 1020 Wien Tel: 0043 (1)20709-0 Fax: 0043 (1)20709900 |
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