Beteiligungsgesellschaften
Bergle & Co. GmbH
Industriestraße 105, 75417 Mühlacker, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denis Ismet Kirschbaum seit 20.5.2020 | Geschäftsführer |
Daniel Ludwig Kirschbaum seit 20.5.2020 | Geschäftsführer |
David Marc Kirschbaum seit 20.5.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kirschbaum Beteiligungs- und Immobilien eGmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bergle & Co. GmbHMühlackerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Das Unternehmen Die Firma Bergle & Co. GmbH, mit Hauptsitz in Mühlacker, betreibt in Vaihingen an der Enz, Mühlacker, Oberderdingen und Ötisheim jeweils einen Baustoff-Fachhandel sowie einen Baumarkt in Mühlacker als Franchisenehmer der Firma toom Baumarkt GmbH, Köln. Zum Kundenkreis der Firma Bergle & Co. GmbH gehören regional ansässige Bauunternehmen, Handwerker und Endverbraucher. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Nach den Wirtschaftsjahren 2020 und 2021, die stark von der Corona-Krise beeinflusst wurden kam im Jahr 2022 der Ukrainekrieg hinzu. Dieser brachte große Unsicherheiten in die Märkte und wirkte sich stark auf Lieferketten und Produktpreise aus. Die angespannte Lage am Bau hat sich im Jahr 2023 noch einmal massiv verschärft, da immer weniger Bauanträge gestellt, immer weniger neue Wohnungen gebaut und immer weniger Immobilienkredite vergeben wurden. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 insgesamt unter Berücksichtigung der Preissteigerungen real um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück. Dabei verzeichnetet der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal -13,4 Prozent) die größten Einbußen. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 Prozent und steigerte sich nominal um 12,2 %. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte damit 2023 ca. 162,6 Mrd. Euro. Somit stieg der Umsatz nominal in allen Betrieben um 1,3 %. Der Umsatz sank real um etwa 5 % im Vergleich zum Vorjahr. In der Branche verzeichnete man das dritte Jahr infolge deutliche Verluste. Dennoch schaffte es die Bergle & Co. GmbH einen Umsatz in Höhe von 29.690.221,64 Euro zu erzielen und folglich nur mit einem Rückgang von 5 % abzuschließen. Die Rohertragsquote bei Bergle Co. GmbH von 27,57 % im Jahr 2022 konnte im Jahr 2023 auf 28,18 % gesteigert werden. Die Personalaufwendungen sind um 221 TEuro gestiegen. Im Verhältnis zum Umsatz sind das 14,86 % (Vorjahr 13,40 %). Die Abschreibungen sind gesunken, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahezu unverändert bleiben und sich damit in einem gesunden Verhältnis zum Rohertrag bewegen. Mit 1.120.725,81 Euro liegt das Jahresergebnis unter dem des Vorjahres. Mit einer Umsatzrendite von 3,77 % jedoch weiterhin auf einem guten Niveau. Vor dem Hintergrund verschiedener Auswirkungen des Ukraine-Krieges, wie Preiserhöhungen bei Baustoffen, aber auch Inflation und Erhöhung des Zinsniveaus, ist das erzielte Jahresergebnis erfreulich. Entsprechend der Ertrags- und Finanzlage hat sich im Wirtschaftsjahr auch die Vermögenslage zufriedenstellend entwickelt. Der Bestand an Sachanlagen hat sich durch Investitionen in die Niederlassung Mühlacker und in den Fuhrpark von 664 TEuro auf 682 TEuro leicht erhöht. Die Vorräte nahmen um 820 TEuro ab. Der erfreuliche Rückgang der Vorräte zum Bilanzstichtag war hauptsächlich auf den Abbau des hohen Bestandes aus 2022 zurückzuführen, der aus der angespannten Situation in der Warenbeschaffung resultierte. Diese Situation erforderte eine erhöhte Vorratshaltung, um eine kontinuierliche Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Die Höhe der Forderungen haben sich um circa 400 TEuro reduziert, die liquiden Mittel erhöhten sich hingegen leicht um 1,88 % auf 455.873,09 Euro. Trotz der Investitionen ist die Bilanzsumme durch Warenbestandsminderungen und Forderungsminderungen um ca 10 % von 8.491.459,40 Euro auf 7.638.113,05 Euro zurückgegangen. Eine freiwillige Kapitalrücklage in Höhe von 600 TEuro führte zur Erhöhung des Eigenkapitals, sodass die Bergle & Co. GmbH weiterhin eine positive und solide Vermögens- und Kapitalstruktur mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 78,6 % (Vorjahr 63,6 %), als Basis für eine kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung vorweisen kann. Die Liquiditätslage war das gesamte Geschäftsjahr über zufriedenstellend, sodass die Gesellschaft die Kreditlinien ihrer Hausbank nicht in Anspruch nehmen musste. Sämtliche Zugänge des Anlagevermögens wurden aus eigenen Mitteln finanziert. Die Bergle & Co. GmbH hat eine Vielzahl an privaten und gewerblichen Kunden. Das Auftragsvolumen des größten Kunden liegt bei unter 4 % des Gesamtumsatzes, damit ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden gering. Die Ausbildung junger Mitarbeiter hat weiterhin hohe Priorität. Im Wirtschaftsjahr 2023 haben 9 Auszubildende ihre Ausbildung in den Berufen Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Fachlagerist bei der Bergle & Co. GmbH begonnen. Mehrere Auszubildende, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, wurden in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Die strategischen Entscheidungen für die Beteiligung an der Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH Co. KG, sowie an den Einkaufsgemeinschaften "BIG" und "Eurobaustoff Kooperation" haben sich auf das Berichtsjahr positiv ausgewirkt. Wie erhofft hat sich dadurch der Zugang zu Beratungsleistungen im Marketing, Digitalisierung und Logistik verbessert. Auch die dadurch optimierte Warenversorgung und die Einkaufskonditionen konnte die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität steigern. Der Wechsel führte zu einer deutlichen Erhöhung der Lieferantenboni, was nicht zuletzt ein Faktor für das positive Betriebsergebnis war. Der Zahlungsverkehr der Bergle & Co. GmbH wird mit einem Großteil der Lieferanten über die Eurobaustoff und die toom Baumarkt GmbH zentral abgewickelt. Dadurch wird die Buchhaltung entlastet. Um Risiken und Forderungsausfälle zu reduzieren, nutzt die Gesellschaft die Datenbanken der Schufa Holding AG, Creditsafe Deutschland GmbH und Creditreform. Forderungen an gewerbliche Kunden sind durch eine Kreditversicherung risikominimiert. Mit der Umgestaltung der Niederlassung Mühlacker, die eine Modernisierung der Verkaufsfläche, und den Aufbau einer neuen Verkaufstheke mit sich zog, wurde diesr Standort zusammen mit Eurobaustoff zukunftsfähig umgestaltet, sodass hier mit steigenden Umsätzen in den kommenden Jahren gerechnet werden kann. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das Unternehmen beschäftigt sich intensiv mit der Planung eines neuen Bau- und Gartenmarktes in Mühlacker. Im Oktober 2023 hat die Besitzgesellschaft Kirschbaum Immobilien GmbH von der Hofkammer Projektentwicklung GmbH im Baugebiet Ziegelei in Mühlacker ein Baugrundstück mit einer Größe von 28360 qm zum Bau eines Bau- und Gartenmarktes samt Bürogebäude erworben. Zurzeit laufen die Erschließungsarbeiten. Planung und Bau wurden an einen Generalunternehmer zum Festpreis vergeben. Der Baubeginn ist im Juli 2024 vorgesehen und die Eröffnung voraussichtlich Ende 2025. Die komplette Vermietung des ca. 9000 qm großen Baumarktes erfolgt an die Bergle & Co. GmbH, die Flächen im Bürogebäude werden teils weitervermietet. Dieses Projekt dient zukünftig der Existenzsicherung und Wettbewerbsfähigkeit in der Region. Nachdem die Prognosefähigkeit der Wirtschaftsjahre 2021 und 2022 durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt wurde, hat der Ukraine-Russland Konflikt im Jahr 2023 den Geschäftsverlauf auf vielfältige Weise beeinflusst. Unsicherheiten am Energiemarkt, deutlich gestiegene Baufinanzierungskosten und inkonstantes Preisniveau für Baustoffe, sowie eine allgemein gestiegene Inflation sind einige dieser Faktoren. Die Entwicklung der Baubranche wird maßgeblich von den gesamtwirtschaftlichen Ereignissen geprägt. Risiken bestehen darin, dass in den kommenden Jahren von einer rückläufigen Bautätigkeit ausgegangen wird. Außerdem ergeben sich auch im Jahr 2024 Risiken durch Preiserhöhungen. In welchem Ausmaß die überproportionalen Preisentwicklungen sowie die sinkende Investitionsbereitschaft die Bau-Aktivitäten beeinflussen werden, lässt sich zurzeit noch schwer abschätzen. Für 2024 rechnet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) mit einem weiteren Rückgang der Umsatzentwicklung um real 3 %. In Anbetracht des bereits manifestierten Orderlochs rechnet der ZDB für 2024 noch mit ca. 235.000 fertiggestellten Wohneinheiten, nach geschätzten ca. 271.000 Wohneinheiten 2023. Den Umsatz im Wohnungsbau prognostiziert der ZDB für 2024 bei 49,2 Mrd. Euro, was einem nominalen Rückgang von 15 % und real von ca. 13 % entspricht. Im Wohnungsbau spiegelt sich die Unsicherheit der Bevölkerung wider. Steigende Preise, und Bauzinsen, kaum verlässliche Förderbedingungen, sowie immer höhere, teils staatlich verordnete Gebäudeanforderungen sorgen dafür, dass viele Haushalte und Investoren zurückhaltend agieren und Investitionen zurückstellen sowie bestehende Aufträge stornieren. Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Bis Dezember gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) ging der Anstieg aber weiter. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit insgesamt rückläufigen Materialpreisen gegenüber 2023. Renovierungen und energetische Sanierungen werden zukünftig einen höheren Stellenwert einnehmen, gestützt durch Förderprogramme. Diese Sanierungsmaßnahmen werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Mit starken Programmen der Eurobaustoff kann die Firma Bergle weitere Dienstleistungen, wie das Erstellen von individuellen Sanierungsfahrplänen übernehmen und sogar Fördermittel für den Endkunden beantragen. Ein zunehmendes Risiko stellt der Mangel an geeigneten Fachkräften dar. Wie bereits an vorheriger Stelle erwähnt, setzt Bergle Co. GmbH auf die Ausbildung junger Mitarbeiter. Auch im Jahr 2024 wird eine vergleichbare Zahl an Auszubildenden angestrebt, um langfristig die starke Marktposition mit guten Mitarbeitern im Unternehmen behalten zu können. Zurückblickend haben sich im Jahresverlauf 2023 in die vielschichtigen Krisenszenarien mit Ukrainekrieg, Inflation, Rohstoffengpässen, galoppierenden Energiekosten und massiven Preiserhöhungen auch immer wieder aufhellende Nachrichten für die Branche gemischt, die dafür gesorgt haben, dass die Stimmungslage zum Jahresanfang 2024 zwar getrübt, aber besser ist, als zunächst erwartet wurde. In unsicheren Zeiten bleibt die Erkenntnis, dass die Investitionsbereitschaft deutlich gesunken ist und die Bau-Aktivitäten im Jahr 2024 entsprechend beeinflusst werden. Auf der anderen Seite ergeben sich weiterhin genügend Chancen, um optimistisch zu bleiben. Angesichts der ambitionierten Klimaschutzziele der Regierung wird beispielsweise die energetische Sanierung für die nächsten Jahre einer der Treiber in der Baubranche sein. Aber auch ein aktuelles Defizit von circa 900.000 Wohnungen in Deutschland bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl lässt erwarten, dass die Bauwirtschaft auf breiter Front wieder anspringen wird, sobald sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld wieder beruhigt und Verlässlichkeit einkehrt. Das am 22.03.2024 beschlossene Wachstumschancengesetz trägt mit seinen nun attraktiveren Abschreibungsmöglichkeiten beim Wohnungsbau hoffentlich ebenfalls dazu bei. Hinsichtlich dieser Entwicklungen und Risiken prognostiziert die Bergle & Co. GmbH zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine rückläufige Umsatzentwicklung für das Jahr 2024. Angesichts höheren Kosten, stärkerem Wettbewerb und dem Umsatzrückgang rechnet die Bergle & Co. GmbH mit einem schwächeren Ergebnis als im Vorjahr, dennoch mit einem positiven Jahresergebnis.
Mühlacker, den 28. März 2024 Denis Kirschbaum, Geschäftsführer Daniel Kirschbaum, Geschäftsführer David Kirschbaum, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Bergle & Co. GmbH mit Sitz in Mühlacker (Amtsgericht Mannheim, HRB 510641) wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang, sowie dem Lagebericht. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige (und ggf. außerplanmäßige) Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gem. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Kundenforderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00% Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 395 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs führten nicht zu einer Anpassung der bisherigen Bilanzpolitik. 3. Angaben zur Bilanza) Anlagenspiegel
b) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
c) Verbindlichkeitenspiegel
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die Gewährung des Dispositionskredites in Höhe von 200 TEUR bei der Sparkasse Pforzheim-Calw wurden diverse Warenlager, sowie Sachanlagevermögen sicherungsübereignet. 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine Positionen enthalten, die gem. § 284 HGB im Anhang anzugeben sind. 5. Sonstige Angabena) Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat / Beirat Ein Aufsichtsrat / Beirat ist nicht bestellt. b) Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):
c) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. d) Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) sowie Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Außerbilanzielle Geschäfte sowie Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
e) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge ohne Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen. f) ErgebnisverwendungsvorschlagWegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Kirschbaum Holding GmbH beträgt der Bilanzgewinn 0 Euro.
Mühlacker, den 28. März 2024 Daniel Kirschbaum, Geschäftsführer Denis Kirschbaum, Geschäftsführer David Kirschbaum, Geschäftsführer Anlagespiegel
BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bergle & Co. GmbH, Mühlacker Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Bergle & Co. GmbH, Mühlacker - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Bergle & Co. GmbH, Mühlacker für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Mühlacker, den 4. April 2024 Ulrich F. Münchinger, Vereidigter Buchprüfer" |
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