Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 513184
Eingetragen
10.7.1990
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Herstellung von Fenstern und Türen sowie Handel mit solchen oder ähnlichen Produkten und allen im Zusammenhang stehenden Montagen und sonstigen Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Pajonk
seit 18.5.2018
Geschäftsführer
Tino Sommer
seit 18.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
44.42%
Renate Sommer
25.17%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Pferdestr. 12, 49084 Osnabrück
44.425 €
44.42%
Renate Sommer
Pferdestr. 12, 49084 Osnabrück
25.175 €
25.17%
Erbengemeinschaft nach Sommer, Ingo (Sommer, Hans-Jürgen und Sommer, Renate)
Germany
15.400 €
15.40%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sommer Fensterbau GmbH

Deuna (vormals: Osnabrück)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 422.122,22 455.506,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.693,50 10.917,50
II. Sachanlagen 415.428,72 444.589,22
B. Umlaufvermögen 344.768,24 291.742,02
I. Vorräte 65.686,59 84.714,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 260.318,41 150.644,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.763,24 56.383,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.755,23 2.411,88
Bilanzsumme, Summe Aktiva 772.645,69 749.660,62

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 249.347,65 210.079,89
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 110.079,89 109.806,00
III. Jahresüberschuss 39.267,76 273,89
B. Rückstellungen 45.213,00 93.181,82
C. Verbindlichkeiten 478.085,04 446.398,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 772.645,69 749.660,62

Anhang


 
I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Sommer Fensterbau GmbH zum 31. Dezember 2016 wurde erstmals nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilRUG wurden, soweit erforderlich, die Vorjahreszahlen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst.

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen.

 

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Soweit niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorliegen, werden diese unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte unter Anwendung des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr.  Klaus Heubeck und einem Rechnungszinssatz in Höhe von 6%.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

 

III. Erläuterungen zur Bilanz

Finanzanlagen

Genossenschaftsanteile wurde im Berichtsjahr und den Finanzanlagen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Verrechnungen von Vermögensgegenständen vorgenommen:
  

 
 
EUR
Erfüllungsbeträge der verrechneten Schulden
 
171.801,00
Beizulegende Zeitwerte der verrechneten Vermögens- gegenstände
 
-161.588,00
Saldierter Betrag verrechneter Pensionsrückstellungen
 
10.213,00



Die beizulegenden Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen den fortgeführten Anschaffungskosten.

Verbindlichkeiten

Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
  

 
 
davon mit einer Restlaufzeit
 
Gesamt-
 
 
 
 
betrag
bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
mehr als 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
T-EUR
T-EUR
T-EUR
T-EUR
zum
(Vorjahr
(Vorjahr
(Vorjahr
(Vorjahr
31.12.2016
T-EUR)
T-EUR)
T-EUR)
T-EUR)
gegenüber Kreditinstituten
343
77
161
105
 
(329)
(41)
(148)
(141)
aus Lieferungen und Leistungen
58
35
23
0
 
(41)
(18)
(23)
(0)
sonstige Verbindlichkeiten
77
77
0
0
 
(76)
(76)
(0)
(0)
Summe
478
189
184
105
 
(446)
(135)
(171)
(141)


Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 343.447,33. Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen, Grundschuldeintragung (Gemarkung Deuna, Blatt 1611. Abt. III, lfd. Nr. 2 a), Abtretung einer Risikolebensversicherung in Höhe von EUR 100.000,00 sowie einer selbstschuldnerischen Bürgschaft durch Herrn Hans-Jürgen Sommer in Höhe von EUR 50.000,00.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 46.473,74 Steuern (Vorjahr: EUR 47.888,67) und in Höhe von EUR 508,60 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: EUR 471,16).

 

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 wurde erstmals das neue Gliederungsschema gem. § 275 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) zugrunde gelegt. In der neuen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach BilRUG wurde der Posten "Außerordentliche Aufwendungen" sowie das Zwischenergebnis "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" gestrichen. Stattdessen wurde ein neues Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" eingefügt.

Die Neudefinition der Umsatzerlöse nach BilRUG führt bei der erstmaligen Anwendung zur Einschränkung der Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse im Berichtsjahr. Aus diesem Grund wurden die Vorjahreszahlen entsprechend des § 277 Abs. 1 HGB n. F. angepasst.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 6.318,72 (Vorjahr: EUR 19.604,40) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Zuge der BilMoG-Umstellung hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs.1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und den Aufwand aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen über einen Zeitraum von max. 15 Jahren verteilt. Für das Vorjahr wurden EUR 2.344,47 innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen als "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB" erfasst. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den außerordentlichen Aufwendungen. 

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Pensionsverpflichtungen und Vermögensgegenständen Aufwendungen und Erträge für das Vorjahr verrechnet.  Im Vorjahr erfolgte keine Verrechnung.

 

V. Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:
  

- Herr Sebastian Kumm
 


Anzahl Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 17 Arbeitnehmer.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Finanzielle Auswirkungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von EUR 68.452,05.

Bei den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften handelt es sich um Leasingverträge für fünf Fahrzeuge. Die Restlaufzeiten der Leasingverträge belaufen sich auf 3 bis 46 Monate. Die Bewertung der finanziellen Auswirkungen erfolgt mit dem Barwert der Leasingverpflichtung ohne Umsatzsteuer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von EUR 24.057,84.

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um den Mietvertrag für das Betriebsgrundstück mit einer Laufzeit von einem Jahr. Die Bewertung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. 

Handelsregister

Die Sommer Fensterbau GmbH ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Nummer 513184.

Unterschrift der Geschäftsführung
  

Deuna, den
27. September 2017
 
 
 
gez. Sebastian Kumm

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.09.2017 festgestellt.

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