Drescher Paper Solutions GmbHLiquidiert

71277 Rutesheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 733674
Eingetragen
12.7.1999
Branche
Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, Verarbeitung und der Vertrieb von Computerdrucken und sonstigen Geschäftsdrucken.

Historie

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Management

NameRolle
Gaston Pirih
seit 6.5.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drescher Paper Solutions GmbH

Schwarze Pumpe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006

6.1.1 Lagebericht für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Drescher Paper Solutions GmbH

1. Geschäftstätigkeit

Die Drescher Paper Solutions GmbH produziert überwiegend Tabellierpapier für Rechenzentren. Außerdem werden Rollenprodukte erzeugt, die von der Drescher Print Solutions GmbH veredelt werden.

Aufgrund einer veränderten Fakturierungssystematik im Konzern, sind die Zahlen nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Die Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Vertrieb, Dieser wird von der Drescher Print Solutions GmbH erbracht und weiterberechnet.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Ertragslage

2006 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 28.749 99,2 30.551 101,3 (1.802) -5,9
Bestandsveränderung 211 0,7 (403) -1,3 614 <-100,0
Gesamtleistung 28.960 99,9 30.148 100,0 (1.188) -3,9
sonstige betriebliche Erträge 31 0,1 15 0,0 16 >100,0
Betriebsleistung 28.991 100,0 30.163 100,0 (1.172) -3,9
Materialaufwand (20.828) -71,8 (21.191) -70,3 363 -1,7
Personalaufwand (2.346) -8,1 (2.332) -7,7 (14) 0,6
Abschreibungen (513) -1,8 (580) - 1,9 67 -11,6
Verwaltungsaufwand (3.647) -12,6 (3.645) -12,1 (2) 0,1
Vertriebsaufwand (1.956) -6,7 (2.018) -6,7 62 -3,1
Betriebsaufwand (29.290) -101,0 (29.766) -98,7 476 -1,6
Betriebsergebnis (299) 397 1,3 (696) <-100,0
Finanzergebnis (162) -0,6 (175) -0,6 13 -7,4
Neutrales Ergebnis 71 0,2 2 0,0 69 >100,0
Ergebnis aus Sonderposten 177 0,6 186 0,6 (9) -4,8
Ergebnis vor Ertragsteuern (213) -0,8 410 1,3 (623) <-100,0
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung (213) -0,8 410 1,3 (623) <-100,0
Ergebnisabführung 213 0,8 (410) -1,3 623 <-100,0
Jahresergebnis 0 0,0 0 0,0 0 0,0

Der Umsatz hat gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % abgenommen. Dieser Rückgang ist größtenteils auf kundenseitige Papierbeistellungen aber auch auf geringe Verkaufspreise zurückzuführen.

Insgesamt hat sich der Materialanteil um 1,5% auf 71,8% der Betriebsleistung erhöht und damit maßgeblich zu einer Verschlechterung des Betriebsergebnisses auf T€ -299 beigetragen.

Das neutrale Ergebnis besteht im Wesentlichen aus periodenfremden Aufwendungen und Erträgen. Das Ergebnis steuerlicher Maßnahmen beinhaltet im Wesentlichen die Veränderung des Sonderpostens.

Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresfehlbetrag von T€ 213. Die fixen Kosten fallen mit weniger als 20% sehr gering aus. Somit verfügt die Gesellschaft über eine große Anpassungsfähigkeit aufgrund von Beschäftigungsschwankungen. Gegenüber Anbietern aus Niedriglohnländern ist sie wettbewerbsfähig.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Eppe-Drescher-Beteiligungsverwaltung GmbH wurde der Fehlbetrag vollständig von der Muttergesellschaft übernommen.

2.2 Vermögenslage

31.12.2006 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR % TEUR %
Sachanlagen 2.310 27,1 2.658 31,4 (348) -13,1
Langfristig gebundenes Vermögen 2.310 27,1 2.658 31,4 (348) -13,1
Vorräte 2.926 34,4 2.792 33,0 134 4,8
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (93) -1,1 (278) -3,3 185 -66,5
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.106 24,8 2.270 26,9 (164) -7,2
Forderungen im Verbundbereich 1.258 14,8 998 11,8 260 26,1
Flüssige Mittel 4 0,0 14 0,2 (10) -71,4
Kurzfristig gebundenes Vermögen 6.201 72,9 5.796 68,6 405 7,0
Gesamtvermögen 8.511 1000 8.454 100,0 57 0,7

Die Investitionen lagen mit T€ 165, davon T€ 158 für Anlagen in Bau, auf einem spärlichem Niveau. In der Folge reduzierten sich die Abschreibungen um 11,6% gegenüber dem Vorjahr.

Die Lagerreichweite des Vorratsvermögens hat sich gegenüber dem Vorjahr von 33 auf 36 Tage gemessen an der Unternehmensleistung erhöht. Dieser Anstieg ist auf die Erwartung steigender Papierpreise sowie auf die Erfüllung von Mengenstaffeln zur Realisierung von Bonuszielen zurückzuführen.

Die Erhöhung der Forderungen im Verbundbereich resultiert in wesentlichen aus der Verlustübernahme der Muttergesellschaft.

Auch die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3,4 Mio. €) sind geringfügig von 39 auf 41 Tage angestiegen.

2.3 Finanzlage

Die Implementierung, eines Cash Pools bewirkt einen täglichen Übertrag der liquiden Mittel an die Muttergesellschaft.

2.4 Kapitalstruktur

31.12.2006 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Gezeichnetes Kapital 197 2,3 197 2,3 0 0,0
Rücklagen 409 4,8 409 4,8 0 0,0
Verlustvortrag (4) 0,0 (4) 0,0 0 0,0
EK-Anteil am Sonderposten mit Rücklageanteil 594 7,0 747 8,8 (153) -20,5
Eigenkapital 1.196 14,1 1.349 159 (153) -11,3
Sonderposten mit Rücklageanteil 109 1,2 132 1,6 (23) -17,4
Rückstellungen 718 8,4 643 7,6 75 11,7
andere kurzfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 398 4,7 849 10,0 (451) -53,1
aus Lieferungen und Leistungen 1.313 15,4 1.345 15,9 (32) -2,4
im Verbundbereich 4.618 54,3 3.943 46,7 675 17,1
sonstige 159 19 193 2,3 (34) -17,6
Kurzfristiges Fremdkapital 7.206 84,7 6.973 82,5 233 3,3
Fremdkapital insgesamt 7.206 84,7 6.973 82,5 233 3,3
Gesamtkapital 8.511 -100,0 8.454 100,0 57 0,7

Zum Bilanzstichtag reduzierte sich der Sonderposten mit Rücklagenanteil planmäßig auf T€ 703.

In der obigen betriebswirtschaftlichen Betrachtung wurde der Sonderposten in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung dem Fremdkapital, im Übrigen dem Eigenkapital zugerechnet.

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags bleibt daher das Eigenkapital in der Bilanz unverändert.

Es wurden Tilgungen auf Bankdarlehen über 451 T€ erbracht.

3. Personal

Bei allen Mitarbeitern ist eine sehr hohe Motivation Voraussetzung für die Erfüllung der gestellten Aufgaben. Die Erzielung der Kundenzufriedenheit bei Einhaltung der Liefertermine bedingt häufig die Bereitschaft zu Überstunden verbunden mit einer hohen Flexibilität der Arbeitszeit.

Die Personalkosten betragen lediglich 8% von der Unternehmensleistung. Sie liegen damit auf einem sehr niedrigen Niveau. Es bestehen keine tariflichen Bindungsvorschriften.

Es wurden durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt.

4. Risikomanagement

Es existiert ein detailliertes Berichtswesen mit umfangreichen Informationen über die wirtschaftliche und technische Situation des Unternehmens. Ergänzend gibt es regelmäßige Besprechungen der Bereichsleiter mit der Geschäftsführung.

Finanzielle Risiken

Die Gesellschaft hat im abgeladenen Jahr ihre Bankverbindlichkeiten von T€ 849 auf T€ 398 planmäßig verringert. Es gibt derzeit keine Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken. Derartige Risiken werden von der Geschäftsführung als sehr gering eingestuft. Aufgrund des bestehenden Cash Pools mit der Muttergesellschaft und der positiven Entwicklung der Geschäfte besteht derzeit kein Liquiditätsrisiko. In der Vergangenheit gab es keine nennenswerten Forderungsausfälle, daher existiert keine Delkredereversicherung.

Marktrisiken

Der anhaltend hohe Wettbewerbsdruck gefährdet das gegenwärtige Preisniveau. Darin besteht ein hohes, potentielles Risiko der Gesellschaft.

Produktionsrisiken

Der Anlagenbestand ist relativ alt und überwiegend abgeschrieben, daher könnte es zu Produktionsunterbrechungen kommen und unvorhergesehene Instandhaltungsmaßnahmen auslösen. Außerdem gefährden sehr geringe, weit unterhalb der Abschreibung liegende Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft.

Einkaufsrisiken

Die Gesellschaft bezog nennenswerte Etikettenlieferungen von einem ausländischen Schwesterunternehmen. Die Einkaufspreise lagen auf einem vergleichsweise geringen Niveau. sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass es in absehbarer Zeit zu Preiserhöhungen kommt. Gleichzeitig besteht das Risiko weiter steigender Papier- und Rohstoffpreise.

Absatzrisiken

Der Markt Für Standard Computerpapiere ist weiter rückläufig, wobei sich der Abwärtstrend abschwächt. Die namhaften Wettbewerber fertigen inzwischen in Polen und verschärfen ihren Preisdruck. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass daher auch das Umsatzniveau sinken könnte.

Chancen bestehen hingegen mittelfristig, da sich die Anzahl direkter Wettbewerber kontinuierlich verringert. Es wird erwartet, dass ein nennenswertes Auftragsvolumen einer Französischen Schwestergesellschaft. die ihren Geschäftsbetrieb voraussichtlich in 2007 einstellen wird, zukünftig von der Paper Solutions übernommen wird. Dazu wären entsprechende Investitionen notwendig.

5. Ausblick

Für 2007 wird mit einem moderaten Umsatzwachstum von ca. 2% gerechnet. in den ersten beiden Monaten ist diese Einschätzung sogar leicht übertroffen worden. Der Absatz wird in den Folgejahren voraussichtlich auf diesem Niveau verharren. Insbesondere sollten zusätzliche großvolumige Rollenaufträge von französischen Kunden zunehmen während das Tabellierpapiergeschäft bröckelt. Das Betriebsergebnis wird in 2007 einer Größenordnung von 1% gemessen an der Unternehmensleistung erwartet. Geringfügige Steigerungen durch Prozessoptimierungen werden für 2008/09 erwartet.

Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie und ein anhaltend intensiver Wettbewerb erfordern weitere Maßnahmen zur Kostensenkung, die sich allerdings in den ersten beiden Monaten noch nicht ausgewirkt haben. Der im Frühjahr 2006 vollzogene Wechsel des Logistikers hat bereits erste Einsparungen gebracht.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung. die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und die die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beeinflussen, sind nicht zu verzeichnen.

 

Schwarze Pumpe, den 30. März 2007

Gaston Pirih, Geschäftsführer

6.1.2 Bilanz zum 31. Dezember 2006

Drescher Paper Solutions GmbH, Schwarze Pumpe

AKTIVSEITE

31.12.2006 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Verneigensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 711.064,00 743.374,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.415.909,00 1.874.778,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.784,00 40.261,00
4. geleistete Anzahlungen 157.972,57 0,00
2.309.729,57 2.658.413.00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 94.956,50 1.020.145,25
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.450,21 1.742,80
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.975.344,00 1.769.993,00
2.925.750,71 2.791.881,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.796.667,52 1.944.965,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.258.486,65 998.205,37
3. sonstige Vermögensgegenstände 309.171,60 324.051,92
3.364.325,77 3.267.222,81
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.971.15 13.978,17
6.294.047,63 6.073.082,03
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 177,05 177,05
8.603.954,25 8.731.672,08
PASSIVSEITE
31.12.2006 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 197.000,00 197.000,00
II. Kapitalrücklage 409.033,50 409,033,50
III. Verlustvortrag (4.360,79) (4.360,79)
601.672,71 601.672,71
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 702.821,64 879.443,73
C. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 717.912,82 642.711,62
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 398.104,65 849.050,87
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 92.584,98 278.084,42
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.313.335,99 1.344.714,70
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.799,88 226.220,19
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.547.614,71 3.717.037,73
6. sonstige Verbindlichkeiten 159.106,87 192.736.11
- davon aus Steuern: EUR 20.853,33 (Vj.: EUR 18.249,26)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.131,57 (Vj.: EUR 55.789,30)
6.581.547,08 6.607.844,02
8.603.954,25 8.731.672,08

6.1.3 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Drescher Paper Solutions GmbH, Schwarze Pumpe

2006 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.749.027,08 30.550.743,77
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 211.058,41 (402.782,57)
3. sonstige betriebliche Erträge 300.648.67 226.921,22
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (20.774.241,89) (21.124.543,60)
b) Aufwendungen filr bezogene Leistungen (53.615,07) (66.495,72)
(20.827.856,96) (21.191.039,32)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (1.918.168,57) (1.917.020,30)
b) soziale Abgaben (427.835,37) (414.549,06)
(2.346.003,94) (2.331.569,36)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (512.860,75) (580.185,07)
7. sonstige betriebliche Aufwendungen (5.625.763,12 (5.686.557,17)
(29.312.484,80) (29.789.350,92)
(51.750,64) 585.531,50
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 385,26 269,99
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (162.067,19) (175.622,68)
(161.681,93) (175.352,69)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (213.432,57) 410.178,81
11. sonstige Steuern 0,00 (295,00)
12. Erträge aus Verlustübernahme 213.432,57 0,00
13. Aufwendungen auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,00 (409.883,81)
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

6.1.4 Anhang für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Drescher Paper Solutions GmbH, Schwarze Pumpe

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2006 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für mittlere Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Zum Zwecke der erhöhten Klarheit von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen weitgehend im Anhang dargestellt.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag angesetzt. Anschaffungskostenminderungen wie Skonti, Boni und Rabatte wurden berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse / Leistungen und fertige Erzeugnisse / Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellkosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten.

Abwertungen wegen mangelnder Gängigkeit bzw. unzureichender Verwertbarkeit wurden im notwendigen und angemessenen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1% gebildet.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil (Investitionszulagen und Investitionszuschüsse) ist nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibungen, Auflösungen und Einstellungen angesetzt und bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.

C. Währungsumrechnung

Forderungen, Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; falls der Kurs zum Bilanzstichtag niedriger / höher ist, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs am Bilanzstichtag.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem folgenden Anlagenspiegel (vgl. Anlage 6.1.4/10) gesondert dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1253.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält neben dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Bestände der Frankiermaschinen.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 197.000,00 und wird in voller Höhe von der Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim, gehalten.

5. Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2006 einen Sonderposten mit Rücklageanteil aus. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2006
TEUR
31.12.2005
TEUR
Investitionszulagen 486 615
Investitionszuschüsse 217 264
703 879

Der Sonderposten beinhaltet die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gewährten öffentlichen Finanzierungshilfen (Investitionszuwendungen), vermindert um Auflösungen in Höhe der quotalen Abschreibungen über die Nutzungsdauer der geförderten Sachanlagegegenstände.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 183), Gewährleistungen / Drohverluste (TEUR 62), Kundenboni (TEUR 100), Miete (TEUR 170) und ausstehende Rechnungen (TEUR 60).

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Sachanlagen gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 72.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2006
EUR
31.12.2005
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 20.853,33 18
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit -2.131,57 56
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt 100.140,47 96
Übrige 40.244,64 23
Gesamt: 159.106,87 193

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Stand
31.12.2006
TEUR
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
TEUR
Stand
31.12.2005
TEUR
davon mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 398 398 849 550
Erhaltene Anzahlungen 93 93 278 278
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.313 1.313 1.345 1.345
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 71 71 226 226
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.548 4.548 3.717 3.717
sonstige Verbindlichkeiten 159 159 193 193
6.582 6.582 6.608 6.309

Gewinn und Verlustrechnung

8. Umsätze

Die Umsätze gliedern sich wie folgt:

a) Kundenerlöse TEUR
Inland 23.033
Ausland 697
Sonstige 304
Erlösschmälerungen -658
21.376
b) Erlöse verbundene Unternehmen TEUR
Inland 653
Ausland 4.720
5.373
Gesamt 28.749

9. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Der Jahresabschluss enthält periodenfremde Erträge und Aufwendungen in Höhe von TEUR 71.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten auch Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 186).

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 117) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Angestellte 4
Gewerbliche Arbeitnehmer 50
Gesamt: 54

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 136 (Vor-jahr: TEUR 136) sowie aus Bestellobligo in Höhe von TEUR 86.

3. Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

 

Herr Gaston Pirih, Rosbruck / Frankreich

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Angaben zu dem Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim, deren Mutterunternehmen die Ets. Eppe S.A., Sainte Savine, ist. Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Ets. E. Eppe S.A., Frankreich einbezogen. Der Konzernabschluss der Ets. E. Eppe S.A. ist am Sitz der Ets. E. Eppe S.A. in Sainte Savine, Frankreich einsehbar.

5. Sonstiges

Zwischen der Gesellschaft und der Eppe-Drescher Beteiligungsverwaltung GmbH, Rutesheim, besteht eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft.

 

Schwarze Pumpe, den 30. März 2007

Drescher Paper Solutions GmbH

Geschäftsführung

Gaston Pirih

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am
1.1.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Weite 0,51 0,00 0,00 0,51
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 874.089,56 1.150,09 0,00 875.239,56
2. technische Anlagen und Maschinen 4.530.198,82 0,00 148.953,64 4.381.245,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 334.364,96 5.750.75 39.912.92 300.202,79
4. geleistete Anzahlungen 0,00 157.972,57 0,00 157.972,57
5.738.653,34 164.873.32 188.866,56 5.714.660,10
5.738.653,85 164.873,32 188.866,56 5.714.660,61
Abschreibungen
Stand am
1.1.2096
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Weite 0,51 0,00 0,00 0,51
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.715,56 31.460,00 0,00 164.175,56
2. technische Anlagen und Maschinen 2.655.420,82 458.869,00 148.953,64 2.965.336,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.103,96 20.531,75 39.216,92 275.418,79
4. geleistete Anzahlungen 0 0,00 0,00 0,00
3.080.240,34 512.860,75 188.170,56 3.464.930,53
3.080.240,85 512.860,75 188.170,56 3.404.931,04
Buchwerte
Stand am
31.12.2006
EUR
Stand am
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Weite 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 711.064,00 743.374,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.415.909,00 1.874.778.00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.784,00 40.261,00
4. geleistete Anzahlungen 157.972,57 0,00
2.309.729,57 2.658.413,00
2.309.729,57 2.658.413.00

6.1.5 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Drescher Paper Solutions GmbH, Schwarze Pumpe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 30. März 2007

Dr. Rödl Stuttgart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Layer, Wirtschaftsprüfer

Germeroth, Wirtschaftsprüfer

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