CB Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jodie Elizabeth Tilley seit 29.8.2024 | Prokura |
David Albert Wilmot seit 21.11.2022 | Geschäftsführer |
Robert Alexander Fitz-Gerald Shaw seit 21.3.2019 | Geschäftsführer |
Klaus Hermann Josef Petersen seit 21.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Apera Asset Management S.à r.l. | 55.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Apera Asset Management GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Apera Asset Management GmbH hat ihren Sitz in München. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB242737 eingetragen. Die Apera Asset Management GmbH ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG). Die Gesellschaft besitzt die Erlaubnis zur Erbringung von Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG), Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG) und Finanzportfolioverwaltung (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG). Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung) gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG und der Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung) gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG, insbesondere in Bezug auf Investitionen im Bereich Private Debt, Vermittlung von Darlehen sowie mit der Anlagevermittlung, der Anlageberatung und Darlehensvermittlung im Zusammenhang stehende nicht genehmigungs- oder erlaubnispflichtige Tätigkeiten. Des weiteren liegt die Erlaubnis für die Finanzportfolioverwaltung vor, aber diese wird noch nicht aktiv betrieben. Der vorstehende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Auf den Jahresabschluss sind gemäß § 340a Abs. 1 HGB und § 340 Abs. 4a HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss 2023 beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Durch Rundungsfehler können unwesentliche Abweichungen auftreten. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB sowie die für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften des § 340e HGB angewendet. Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden werden mit ihrem Nennwert bzw. Nominalwert angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar planmäßig und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert aktiviert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen, bei denen es sich um Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten handelt, berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Diese sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. III. Angaben zur Jahresbilanz Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute von EUR 1.925.925,26 (i.Vj. TEUR 1.025) sind täglich fällig. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden von EUR 5.182.832,68 (i.Vj. TEUR 4.852) sind innerhalb von 3 Monaten fällig. Sachanlagen
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 170.779,37 (i.Vj. TEUR 140) setzen sich insbesondere wie folgt zusammen: Umsatzsteuererstattungsansprüche von EUR 75.448,33 (i.Vj. TEUR 85), Mietkautionen von insgesamt EUR 51.400,00 (i.Vj. TEUR 51), Vorsteuer im Folgejahr abziehbar EUR 21.708,89 (i.Vj. TEUR 0), Forderungen aus sozialer Sicherheit von EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 2), und sonstige Vermögensgegenstände von EUR 22.222,15 (i.Vj. TEUR 0). Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 83.082,20 (i.Vj. TEUR 18) setzen sich insbesondere aus einer Vorauszahlung für einen Betriebsausflug von EUR 28.340,46, einer Vorauszahlung von Versicherungskosten von EUR 25.185,67, BAFIN Vorauszahlungen für 2024 von EUR 9.900,00 und einer Leasingsonderzahlung von EUR 10.797,04 zusammen. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen von EUR 13.561,00 (i.Vj. TEUR 2) betreffen die Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer für das Veranlagungsjahr 2022 der Betriebstätte in München (EUR 13.561,00) und im Vorjahr Vermögensteuer der Betriebststätte in Paris (TEUR 2). Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die anderen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten und sind nicht abgezinst. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 15.000,00 (i.Vj TEUR -) betrifft eine Abgrenzung für einen mietfreien Zeitraum von drei Monaten für das Pariser Büro, welcher über drei Jahre verteilt wird. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 (i.Vj. TEUR 25). Die Kapitalrücklage beträgt EUR 3.425.000,00 (i.Vj. TEUR 1.579). Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.05.2023 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage von EUR 40.000,00 beschlossen und eingezahlt. Weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage wurden am 17.07.2023 über EUR 806.500,00 und am 18.12.2023 über EUR 1.000.000,00 beschlossen und getätigt. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.018.984,56 (i.Vj. TEUR 78). Verlustvortrag bei Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Jahresbilanz unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung wurde im Bilanzverlust ein Verlustvortrag von EUR 1.525.412,98 (i.Vj. EUR 958) einbezogen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Provisionserträge Die Provisionserträge betragen EUR 4.855.00,00 (i.Vj. TEUR 5.056). Diese bestehen insbesondere aus den Honoraren für die Anlagevermittlung und Anlageberatung. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen EUR 4.313.711,53 (i.Vj. TEUR 3.091). Diese bestehen im Wesentlichen aus Kostenverrechnungen mit Gruppengesellschaften im Zusammenhang mit dem Verrechnungspreismodell von EUR 3.759.146,00 (i.Vj. TEUR 2.965), Kostenweiterbelastungen an Fondsgesellschaften von EUR 459.201,24 (i.Vj. TEUR 108), Privatanteil KFZ Geschäftsführer von EUR 34.432,94 (i.Vj. TEUR -), Auflösung von Rückstellungen und anderen Einkommen von EUR 32.179,47 (i.Vj. TEUR 2), Erstattungen der Krankenkasse für Lohnfortzahlungen von EUR 25.286,10 (i.Vj. TEUR 16), sowie Erträge aus Währungsdifferenzen von EUR 3.465,78 (i.Vj. TEUR 0). Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von EUR 7.930.006,10 (i.Vj.TEUR 4.189) stellen sich wie folgt dar: Personalaufwand Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
Andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen des Geschäftsjahres betragen EUR 1.184.302,57 (i.Vj. TEUR 819). Sie entfallen insbesondere auf Kosten im Zusammenhang mit den Fonds von EUR 446.211,00 (i.Vj. TEUR 128), Rechts- und Beratungskosten von EUR 418.578,46 (i.Vj. TEUR 378), Kosten für die Nutzung der gemieteten Räumlichkeiten von EUR 181.915,48 (i.Vj. TEUR 193), sonstige Kosten von EUR 40.233,68 (i.Vj. TEUR 18), sonstiger Büro- und Betriebsbedarf von EUR 34.645,74 (i.Vj. TEUR 28), Reisekosten von EUR 31.553,90 (i.Vj. TEUR 53) und Kommunikationskosten inkl. IT Kosten von EUR 31.164,31 (i.Vj. TEUR 22). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 2.108.744,83 (i.Vj. TEUR 4.513). Sie entfallen insbesondere auf Kostenverrechnungen mit Gruppengesellschaften im Zusammenhang mit dem Verrechnungspreismodell von EUR 2.108.560,68 (i.Vj. TEUR 4.513) sowie Aufwendungen aus Währungsdifferenzen von EUR 184,15 (i.Vj. TEUR 0). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen EUR 14.557,00 (i.Vj. TEUR 2) und betreffen die Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer für das Veranlagungsjahr 2022 der Betriebstätte in München (EUR 13.561,00) und Vermögensteuer der Betriebststätte in Paris von EUR 996,00. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von monatlich EUR 19.168,44 für die Büroräume in München und Paris. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Abschlussprüferhonorar
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 13 (Vorjahr: 10). Geschäftsführung Zur Geschäftsführung berufen sind:
Die Schutzklausel für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Gesellschafter Das Stammkapital von EUR 25.000,00 wird wie folgt gehalten:
Die Gesellschaft stellt keinen Konzernabschluss auf und ist auch in keinen einbezogen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2023 von EUR 980.041,62 (i.Vj. Jahresfehlbetrag TEUR 568) wird auf neue Rechnung vorgetragen. VI. Nachtragsbericht Nach dem 31. Dezember 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine berichtspflichtigen Vorgänge angefallen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 23. Mai 2024 Dr. Klaus Petersen, Geschäftsführer Robert Shaw, Geschäftsführer David Wilmot, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Apera Asset Management GmbH, München, (die "Gesellschaft") ist Teil der Apera Asset Management Gruppe (die "Apera Gruppe"), einem europäischen Berater und Initiator von geschlossenen alternativen Investmentfonds, die Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen in Europa bereitstellen (Private Debt Fonds). Die Gesellschaft wurde gegründet mit dem Ziel, einen Anlageberater für die Private Debt Fonds der Apera Asset Management Gruppe (die "Apera Fonds") mit Sitz in Deutschland zu etablieren. Die Gesellschaft erhielt eine Erlaubnis als Darlehensvermittler nach § 34c GewO und eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach § 32 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 KWG für die Erbringung von Finanzdienstleistungen in Form der Anlagevermittlung und Anlageberatung. Seit dem 26. Juni 2021 ist die Gesellschaft ein Wertpapierinstitut und erbringt Wertpapierdienstleistungen im Sinne von §§ 86 Abs. 1 WpIG i.V.m. 15 WpIG. Seit dem 16. November 2023 hat die Gesellschaft die Erlaubnis, die Verwaltung einzelner oder mehrerer in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung, § 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG) zu erbringen. Die Gesellschaft erbrachte in 2023 Anlagevermittlungs- und Anlageberatungsleistungen, aber keine Finanzportfoliodienstleistungen. Alle Provisionserträge werden für die Anlageberatung erhalten. Zudem verfügt die Gesellschaft über eine Zweigniederlassung in Paris, Frankreich, mit dem Namen "Apera Asset Management GmbH - French branch", eingetragen im Registre du Commerce et des Societes Paris unter 850 903 279. Innerhalb der Apera Gruppe ist die Gesellschaft für die Identifizierung und Beurteilung potenzieller Finanzierungen von mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum und durch die Zweigniederlassung in Paris für Frankreich, die Niederlande und Belgien zuständig. Zudem unterstützt die Gesellschaft die Gruppe beim Auflegen von neuen Private Debt Fonds. Die Gesellschaft erzielt dabei Provisionen aus der Beratung von neuen Investment Opportunitäten, den bestehenden Portfolio Investments der von der Apera Gruppe gemanagten Private Debt Fonds sowie der Unterstützung in der Auflage neuer Private Debt Fonds. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa war im Jahr 2023 durch den fortlaufenden Krieg in der Ukraine, eine stagnierende Wirtschaft und eine weiterhin hohe Inflation von 6,2% in Europa 1 geprägt. Dies resultierte in Zentralbankzinserhöhungen in Europa und den USA, welche einen starken Einfluss auf die allgemeinen Finanzierungsbedingungen hatten. Der European Purchase Manager Index liegt immer noch unter 50 seit September 2022 1 , wobei Werte unter 50 das Risiko einer Rezession implizieren. Die liquiden Aktienmärkte in Europa verloren im Verlaufe des Jahres an Wert, erholten sich aber bis zum Jahresende 2023. So fiel der Eurostoxx von 4.018 am 6. Januar 2023 auf 4.014 am 27. Oktober 2023 und endete am 29. Dezember 2023 bei 4.522. In dieser wirtschaftlich anstrengenden Situation blieb das Bruttosozialprodukt der 27 Volkswirtschaften der Europäischen Union relativ konstant mit einem Wachstum von 0,5% in 2023 2. In diesem Marktumfeld blieben die von Banken für LBOs bereitgestellten Finanzierungen relativ konstant und stiegen von 110 Finanzierungen im Jahr 2022 auf 114 Finanzierungen im Jahr 2023 4 an. Die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten, wie sie von Private Debts Funds bereitgestellt werden, blieb relativ stark.
1 Quelle: Bloomberg, CPI (YoY%) 2023.
Der europäische Markt für Mittelstandsfinanzierungen für von Private Equity Fonds unterstützten Unternehmen hatte im Jahr 2023 ein Volumen von 350 Transaktionen 5 , was einen Rückgang um 24% im Vergleich zu den 461 Transaktionen im Vorjahr bedeutete. Die Kreditfonds allerdings konnten ihren Marktanteil gegenüber Banken in 2023 in Großbritannien mit 66% und in Deutschland mit 56% im vierten Quartal 2023 leicht ausbauen, während ihr Anteil in Frankreich auf 38% fiel. Das Vereinigte Königreich bleibt weiterhin der größte Markt mit 131 abgeschlossenen Finanzierungen bis zum Ende des vierten Quartals 2023, gefolgt von Deutschland mit 68 und Frankreich mit 59 Finanzierungen. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Apera Gruppe konnte im Jahr 2023 das verwaltete Vermögen in den Apera Fonds um 0,41 Mrd. EUR (Vorjahr: 0,59 Mrd. EUR) erhöhen, wodurch sich das insgesamt in den Apera Fonds verwalteten Vermögen auf 2,72 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,31 Mrd. EUR) steigerten. Gleichzeitig konnte die Apera Gruppe neue Investitionen für die verwalteten Fonds von 0,54 Mrd. EUR (Vorjahr: 0,81 Mrd. EUR) tätigen. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 für Beratungsleistungen für die bestehenden und neuen Investitionen der Apera Fonds Provisionsvergütungen (einer der beiden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren) von TEUR 4.855 (Vorjahr TEUR 5.056) erhalten. Die Gesellschaft erwirtschafte in 2023 einen Jahresfehlbetrag (zweiter bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator) von TEUR 906 (Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR 568). Grund für den Jahresfehlbetrag ist die Zuteilung von Aufwendungen im Rahmen des Verrechnungspreismodells zwischen den Gesellschaften der Apera Gruppe, welche hauptsächlich durch das Fundraising des Apera Private Debt Fund III angefallen sind. Damit hat die Gesellschaft in 2023 ihre Ziele für den Leistungsindikator Provisionsvergütungen erreicht, wohingegen der Leistungsindikator Jahresüberschuss wegen der Kostenzuteilung nicht erreicht werden konnte. 3. Lage der Gesellschaft a) Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Gesellschaft hatte insgesamt ein erfolgreiches Jahr, das trotz der stagnierenden Wirtschaft und den hohen Zinssätzen sowie den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten, von M&A- Aktivitäten geprägt war, welche jedoch unter dem Niveau des Vorjahres lagen. Trotz der niedrigeren Nachfrage nach alternativen Finanzierungen im europäischen Markt für Mittelstandsfinanzierungen entwickelten sich die Geschäftstätigkeiten der Apera Gruppe positiv. So konnten die von der Apera Gruppe in Fonds verwalteten Vermögen erhöht werden und der Apera Fund Apera PD III hatte weitere Abschlüsse von insgesamt 0,38 Mrd. EUR im Jahr 2023. Das Investment Team wurde um drei Mitarbeiter erweitert, wobei ein Mitarbeiter in der Gesellschaft in Deutschland und zwei in Frankreich eingestellt wurden. Die Gesellschaft prüfte in Deutschland 123 (Vorjahr: 128) und in der Zweigniederlassung in Paris 116 (Vorjahr: 145) Investment Opportunitäten für die Private Debt Fonds der Apera Gruppe. Aus diesem Pool von Transaktionen haben die von der Gesellschaft beratenen Fonds Investments getätigt, wodurch sich das verwaltete und investierte Kapital um 0,21 Mrd. EUR (Vorjahr: um 0,42 Mrd. EUR) erhöhte. Damit sind die Gesellschaft und ihre Zweigniederlassung in Paris für die Anlagevermittlung und Anlageberatung von Investments von insgesamt 0,96 Mrd. EUR (Vorjahr: 0,75 Mrd. EUR) zum 31. Dezember 2023 verantwortlich. b) Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft war durch die Investitionsberatung von den Apera Fonds geprägt. Insgesamt erzielte die Gesellschaft im Jahr 2023 TEUR 4.855 Provisionserträge aus den Beratungstätigkeiten für Investitionen und Portfoliogesellschaften der Apera Fonds (Vorjahr: TEUR 5.056). Die Provisionserträge wurden für die Beratung von drei Fonds erzielt: TEUR 1.700 von Apera Private Debt Fund I (Vorjahr: TEUR 1.640), TEUR 2.840 von Apera Private Debt Fund II (Vorjahr: TEUR 3.410) und TEUR 315 von Apera Private Debt Fund III (Vorjahr: TEUR 6). Die Provisionseinkünfte von Fond II sind niedriger als im Vorjahr in Folge von Aufwendungen für das Fundraising, welche mit den Provisionseinkünften verrechnet wurden.
5 Quelle: MidCap Monitor Q4 2023, Houlihan
Lokey.
Des Weiteren wurden TEUR 4.314 sonstige betriebliche Erträge, hauptsächlich aus der Zuteilung von Erträgen aus dem Verrechnungspreismodells der Apera Gruppe, erzielt (Vorjahr: TEUR 3.091). Den Erträgen standen Aufwendungen von TEUR 10.075 (Vorjahr: TEUR 8.715) gegenüber. Die Aufwendungen setzten sich aus den Personalaufwendungen von TEUR 6.746 (Vorjahr: TEUR 3.370), den anderen Verwaltungsaufwendungen von TEUR 1.184 (Vorjahr TEUR 819), sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 2.109 (Vorjahr: TEUR 4.513), Steueraufwendungen von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 2) und den Abschreibungen auf Sachanlagen von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 10) zusammen. Die Gründe für die Erhöhung der Personalaufwendungen liegen zum einen in der Erweiterung des Apera Teams, höheren Boni im Vergleich zum Vorjahr sowie dem Volljahreseffekt von im letzten Jahr neu angestellten Mitarbeitern. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen auf Grund von höheren Kosten, die an die Fonds weiterverrechnet werden (das entsprechende Einkommen ist unter sonstigen betrieblichen Erträgen aufgeführt). Sonstige betriebliche Aufwendungen sind geringer als im Vorjahr, da weniger Kosten im Rahmen des Verrechnungspreismodells weiterverrechnet wurden (die weiterverrechneten Kosten waren im Vorjahr höher, da im Jahr 2022 hohe Fundraising Aufwendungen für die letzten Abschlüsse des Fonds II enthalten waren, während im Jahr 2023 die Kosten für das Fundraising von Fond III niedriger waren). Für das Gesamtjahr 2023 ist damit ein Jahresfehlbetrag von TEUR 906 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 568) erzielt worden. c) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist zufriedenstellend, da die erwarteten Anfangsverluste durch Eigenkapital abgedeckt wurden, die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel verfügt und das zur Verfügung stehende Eigenkapital ausreichend ist, um den regulatorischen Vorgaben entsprechen zu können. Des Weiteren wurden im Jahr weitere Einzahlungen von insgesamt TEUR 1.847 in die Kapitalrücklage getätigt, um die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen; siehe "Risikobericht" für Details. Im gesamten Geschäftsjahr war die Liquiditätslage der Gesellschaft positiv. Aufgrund der überwiegend steigenden vierteljährlich erfolgenden Provisionszahlungen aus der Beratung neuer und der Betreuung bestehender Investitionen der Apera Fonds, die die anfallenden Kosten übersteigen, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gegeben. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die liquiden Mittel der Gesellschaft auf TEUR 1.926 (Vorjahr: TEUR 1.025). Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 7.450 (Vorjahr: TEUR 6.060). Die Forderungen an Kunden betragen TEUR 5.183 (Vorjahr: TEUR 4.852), die Forderungen an Kreditinstituten TEUR 1.926 (Vorjahr: TEUR 1.025), die Sachanlagen TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 25), die Rechnungs-abgrenzungsposten TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 18) und die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 140). Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 3.425 (Vorjahr: TEUR 1.579), welche im Vergleich zum Vorjahr in Folge dreier Einzahlungen angestiegen ist. Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 3.766 (Vorjahr: TEUR 4.878), wobei die Reduzierung im Wesentlichen aus dem Rückgang von Kostenverrechnungen mit Gruppengesellschaften im Zusammenhang mit dem Verrechnungspreismodell resultiert. Die Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt beliefen sich auf TEUR 2.350 (Vorjahr: TEUR 899). In die anderen Rückstellungen (diese beinhalten Rückstellungen für Urlaub, für die Wirtschaftsprüfung, Steuerberater und laufende Buchhaltung) wurde ein Betrag von TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 203) eingestellt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die bilanzielle Eigenkapitalquote 13,7% (Vorjahr 1,3%). d) Personal Zum 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft drei Geschäftsführer (Vorjahr: drei Geschäftsführer) und acht Angestellte (Vorjahr: sieben Angestellte) in der Hauptniederlassung in München und sechs Angestellte (Vorjahr: vier Angestellte) in der Zweigniederlassung in Paris. e) Gesamtaussage Die Gesellschaft hatte trotz des Jahresfehlbetrags ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023, da die Provisionseinnahmen (vor dem Abzug von Fundraising Kosten) gesteigert werden konnten. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 von TEUR 906 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 568) beruht auf der Kostenverrechnung mit anderen Gruppengesellschaften und wurde bereits im Jahr 2023 durch Einzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft ausgeglichen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Provisionseinnahmen im Geschäftsjahr 2024 steigen und dass Fundraising weiterhin stark bleibt. III. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Die Geschäftsführer der Gesellschaft haben ziel- und sachgerechte Risikomanagementprozesse für die Geschäftstätigkeit eingerichtet. Dabei wurden in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen und branchenüblichen Standards Maßnahmen getroffen, die neben dem Erkennen, Bewerten und Messen, die Steuerung, Überwachung und Kommunikation aller wesentlichen Risiken der Gesellschaft zum Gegenstand haben. Die Risikotragfähigkeit sowie die Anforderungen an das regulatorische Kapital der Gesellschaft waren (unter Berücksichtigung der entsprechenden Übergangsvorschriften) im Jahr 2023 durchgehend sichergestellt. Ein zwischenzeitiger Fehlbetrag zum 31. Dezember 2022 war die Folge von Kostenverrechnungen mit Gruppengesellschaften und wurde umgehend nach Feststellung durch die Einzahlung von TEUR 40 in die Kapitalrücklage ausgeglichen. Es wurden anschließend zwei weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage getätigt, TEUR 807 im Juli 2023 und TEUR 1.000 im Dezember 2023, sodass erwartet wird, dass die Eigenkapitalanforderungen der Gesellschaft auch im kommenden Geschäftsjahr erfüllt sein werden. Die Risiken aus dem Beratungsgeschäft für die Apera Fonds sind wegen der rein beratenden Tätigkeit für Investitionsmöglichkeiten überschaubar. Die Risiken werden zusätzlich durch die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, regelmäßige Schulungen sowie durch die Abstimmung der möglichen Investitionen im Investment Committee der Apera Gruppe reduziert. Zudem besteht auf Ebene der Apera Gruppe eine umfassende Haftpflichtversicherung, die die Gesellschaft umfasst und Schäden, welche aus Falschberatung oder Informationspflichtverletzungen resultieren, abdeckt. Die Adressenausfallrisiken ergeben sich für die Gesellschaft aus der Beratungstätigkeit für die Apera Fonds und dem Gegenparteirisiko zu anderen Unternehmen der Apera Gruppe. Das Risiko hinsichtlich der Apera Fonds wird als gering eingeschätzt, da die Apera Fonds zusätzliches verwaltetes Vermögen von 0,41 Mrd. EUR (Vorjahr: 0,59 Mrd. EUR) gewinnen und somit expandieren konnten. Gleichzeitig erhöhte sich das investierte Kapital in den Apera Fonds um 0,48 Mrd. EUR auf 2,04 Mrd. EUR. Das Adressenausfallrisiko zu weiteren Gruppengesellschaften ist dem Geschäftsmodel der Gesellschaft zu eigen und wird deshalb akzeptiert. Die Liquiditätsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft daraus, dass die Einnahmen aus Provisionen für die Beratung für neue Investments der Apera Fonds langsam anwachsen bei gleichzeitig bestehendem hohen Personalaufwand. Die Gesellschaft schätzt die Liquiditätsrisiken als gering ein, da die Betreuung des durch die erfolgreiche Transaktionsberatung der Gesellschaft im Jahr 2023 angewachsenen Portfolios in den Apera Fonds fortlaufende Provisionen erzeugte. Der Jahresfehlbetrag wurde bereits im Jahr 2023 durch Einzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft ausgeglichen, wodurch die Liquidität der Gesellschaft im gesamten Geschäftsjahr 2023 sichergestellt war. Weitere über die institutsspezifischen Risiken hinausgehende Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftsführung der Gesellschaft legt hohen Wert auf eine Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen. Chancenbericht Die Risiken und Chancen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 ergeben sich im Wesentlichen aus der weiteren Entwicklung der europäischen Volkswirtschaften im Rahmendes Russland-Ukraine Krieges, dem Rückgang der Inflation und der Geschwindigkeit, mit welcher Zinssätze fallen werden, sowie aus den Auswirkungen dieser Faktoren auf das Private Debt Geschäft. Die Bruttoinlandsprodukte der 27 Staaten der Europäischen Union blieben im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 0,5% zwar konstant, jedoch ist unklar, wie der fortdauernde Krieg in der Ukraine, die rückläufige Inflation und die fallenden Zinssätze die Entwicklung von Europa und den Rest der Welt beeinflussen werden. Es ist derzeit nicht abschätzbar, welche Auswirkungen diese Faktoren im Einzelnen auf die Wirtschaft in Europa und den Rest der Welt haben werden. Die möglichen Auswirkungen auf die bestehenden Investitionen der Apera Fonds sowie auf den Bedarf für alternative Finanzierungen für Mittelstandsunternehmen in Europa durch Private Debt Fonds sind nicht gänzlich absehbar. Nach Erfahrung der Geschäftsleitung steigt in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit der Bedarf an alternativen Finanzierungen. Zudem sind die Portfoliounternehmen der von der Apera Gruppe verwalteten Fonds nicht unmittelbar von dem Krieg in der Ukraine betroffen, da sie keine oder nur unwesentliche Umsätze in den Kriegsländern erwirtschaften. Die fallende Inflation und die Erwartung fallender Zinsen sollten sich positive über Zeit auf die Portfoliounternehmen auswirken, da sie zu niedrigeren Aufwendungen für die Unternehmen führen. Die Beratung der bestehenden Investitionen der Apera Fonds wird dennoch weiterhin gefordert sein, da die Unvorhersehbarkeit der möglichen unmittelbaren und mittelbaren negativen Auswirkungen der zuvor genannten Faktoren auf die europäische sowie die Weltwirtschaft eine kontinuierliche und enge Betreuung der Investitionen erfordert. IV. Prognosebericht Die Geschäftsführung der Gesellschaft erwartet, dass sich mittel- bis langfristig das Marktumfeld für Finanzierungen durch Private Debt Fonds positiv entwickelt. Die Unklarheit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und der Unsicherheit bezüglich der Geschwindigkeit, mit welcher Zinssätze künftig fallen werden, führen nach Erfahrung der Geschäftsführung aus früheren globalen Krisen dazu, dass Banken, die die Wirtschaft in ihrer Gesamtheit finanzieren, das Neugeschäft von risikoreicheren Finanzierungen wie im Leveraged Buyout verringern. Alternative Finanzierungen bleiben damit weiterhin eine gewichtige Alternative. Für die Gesellschaft bietet die mittel- bis langfristige positive Entwicklung für Private Debt Fonds die Chance, steigende Provisionseinahmen aus der Beratung für neue Investitionen und bestehende Investitionen der Apera Private Debt Fonds zu erwirtschaften. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung der Gesellschaft eine wesentliche Steigerung des investierten Kapitals und der Provisionserträge. Es wird erwartet, dass die Gesellschaft in 2024 ein leicht positives Jahresergebnis erreicht.
München, 23. Mai 2024 Dr. Klaus Petersen, Geschäftsführer Robert Shaw, Geschäftsführer David Wilmot, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Apera Asset Management GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Apera Asset Management GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Apera Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 23. Mai 2024 KPMG
AG
Christian Bauer, Wirtschaftsprüfer Carina Mark, Wirtschaftsprüferin |
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