Bertrandt Technology Germany GmbH

Eschenstraße 2, 82024 Taufkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 81452
Vorher
Philotech Systementwicklung und Software GmbH
Eingetragen
24.4.1987
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Beratung, Planung und Entwicklung von technischen Systemen und Software, Software-Engineering-Konzepten und Logistic-Konzepten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai-Uwe Dr. Dörr
seit 1.6.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Sven Bacher
seit 24.8.2022
Prokura
Michael Lücke
seit 11.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bertrandt Beteiligungen GmbH
Germany
750.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Philotech Systementwicklung und Software GmbH

Taufkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

A. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Philotech Systementwicklung und Software GmbH, im Folgenden kurz Philotech genannt, mit Hauptsitz in Taufkirchen/München wurde 1987 gegründet.

Philotech bietet hoch spezialisierte Ingenieurdienstleistungen hauptsächlich für die Luft- und Raumfahrt sowie für die Automobilindustrie an. Eine untergeordnete Rolle spielen derzeit die Elektronik-, Eisenbahn- und "Defense"-Industrie. Hierbei werden folgende Geschäftsfelder bedient: Systems Engineering, Support and Logistic Engineering, Product Lifecycle Management (PLM) & Configuration Management (CM), Software Development & Consulting, Verifikation, Validation, Testkonzepte sowie Training & Seminare über unsere Philotech Academy. Um diese Kerngebiete gruppieren sich weitere Themen wie Design und Konstruktion, die ständig durch Neue ergänzt und erweitert werden.

Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Hamburg, Bremen, Manching, Landshut, Cottbus und Friedrichshafen. Daneben sind Mitarbeiter in einigen Außenstellen tätig wie Ingolstadt, Ulm oder Lindenberg. Die Philotech GmbH hat vier 100%-ige Tochtergesellschaften: usb GmbH, Philotech Iberica S.L. mit Sitz in Madrid, Philotech France SAS mit Sitz in Toulouse, sowie die Philotech UK mit Sitz in Bristol.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie und deren Bekämpfung. So wurden durch die Regierung soziale Kontakte eingeschränkt und damit auch die wirtschaftlichen Aktivitäten. Dies hat in Deutschland zu einer Rezession geführt, deren Ausmaß dem Konjunktureinbruch von 2009 infolge der globalen Finanzkrise gleicht. So war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 5,0% geringer als im Vorjahr und hat den wirtschaftlichen Aufwärtstrend der Vorjahre unterbrochen.

Auf Grund der gesundheitspolitischen Einschränkungen hat sich das Arbeitsmarktgeschehen im Frühjahr 2020 abrupt eingetrübt, so stieg die Kurzarbeit im April 2020 auf ein Rekordniveau von 6 Millionen, die Beschäftigung sank erheblich und die Arbeitslosigkeit nahm zu. Seit Juni 2020 stabilisierte sich der Arbeitsmarkt zunehmend. Im Jahresdurchschnitt 2020 waren insgesamt rund 2,7 Mio Personen bzw. 5,9% arbeitslos gemeldet. Das entspricht einen Anstieg um 0,9% zum Vorjahr. Durch die Kurzarbeit konnte eine noch höhere Arbeitslosenquote verhindert werden.

Im internationalen Vergleich lag der Einbruch der Wirtschaftsleistung für das Jahr 2020 im Euroraum bei 7,2%, weltweit bei 3,4%.

Für das Jahr 2021 prognostiziert derzeit die Bundesregierung auf Grund der Corona Pandemie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,0%. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte jedoch erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht sein.

Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2021 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Quelle: Statistisches Bundesamt

Entwicklung Luftfahrtindustrie

Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie verbindet fast alle Hochtechnologien des Informationszeitalters. Die daraus resultierenden Innovationen und Standards finden auch Anwendung in vielen anderen Branchen. Sie ist damit in Deutschland von enormer strategischer Bedeutung. Die Trendwende in der militärischen Luftfahrtbranche und der Defense-Industrie in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr weiterhin bestätigt.

Die aktuelle Corona Pandemie stellt die Luftfahrtbranche vor nie zuvor dagewesene Herausforderungen. Der Luftverkehr ist im Jahr 2020 weltweit um zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Tiefpunkt der Entwicklung war mit -94% im April zu verzeichnen. Seit September 2020 pendelt sich der Verlust bei ca. -70% ein.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Bericht zur Lage der Branche - Jahreszahlen 2020

In der militärischen Luftfahrt sind die Prognosen auf Grund von Corona nicht so düster, im Gegenteil. Der Verteidigungshaushalt 2021 setzt auf einen kontinuierlichen Anstieg der finanziellen Ausstattung der Bundeswehr. Gegenüber dem Haushalt 2020 steigt dieser im Jahr 2021 um 2,8% um eingeleitete Entwicklungs-Beschaffungs- und Infrastrukturvorhaben fortzusetzen. Damit einher gehen höhere Ausgaben bei der Entwicklung komplexer Rüstungsgüter, die eine langfristige Planung erfordern beispielsweise Eurodrohne, FCAS - Future Combat Air Systems etc.

Quelle: Bundesministerium der Verteidigung, Verteidigungshaushalt 2021

Entwicklung Automobilindustrie

Auch für die deutsche Automobilindustrie war das Jahr 2020 geprägt von der Corona Pandemie. In Deutschland war der Rückgang bei der Produktion und beim Export von Autos rund 25%, weltweit betrug der Einbruch rund ein Fünftel oder 2,0 Millionen Autos.

Gerade die deutsche Automobilindustrie wird und muss auch weiterhin deutlich in Forschung und Entwicklung investieren, wenn sie am Weltmarkt weiterhin mithalten möchte. So sind alternative Kraftstoffe, der Ausbau der Elektromobilität und die digitale Revolution im Automobil bis hin zum automatisierten Fahren die großen Themen der Zukunft.

Aus dieser Notwendigkeit zum Strukturwandel in der Automobilindustrie entstehen Chancen für Philotech.

Der Brexit hat auch auf die Automobilindustrie Folgen, so werden mehr als 650.000 PKW jährlich von Deutschland nach England exportiert, gleichzeitig exportiert das Vereinigte Königreich mehr als 80% ihrer Produktion. Anpassungsschwierigkeiten an die Handelsabkommen sind zu erwarten.

Quelle: VDA, Die Auswirkungen des Brexit auf die Automobilindustrie

Entwicklung IT-Branche

Obwohl die Arbeitswelt seit März 2020 verstärkt im Homeoffice arbeitet, per Videokonferenz kommuniziert und die Digitalisierung nochmals beschleunigt, gestaltete sich die Situation in der IT-Branche im Vergleich zu anderen Unternehmen zwar positiver, aber nicht so deutlich wie man es vielleicht erwarten könnte. 6% der Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage als sehr positiv ein, 63% als gleichbleibend, 31% sprechen von einer Verschlechterung.

Quelle: Computerwoche 07.10.2020

Langfristig profitiert die IT-Branche jedoch von der Corona Krise. Lösungen bzgl. vernetzter Systeme, intelligente Netze sowie Safety und Cyber Security gewinnen immer mehr an Bedeutung und bieten zunehmende Chancen. Die Corona Krise hat jedoch zu einer verstärkten Nachfrage nach Spezialisten gesorgt, so dass sich der bereits vor der Krise bestehende Fachkräftemangel ein mögliches Wachstum einbremst.

B. Geschäftsverlauf

Insgesamt konnte sich Philotech auch im Jahr 2020 am Markt angesichts der pandemiebedingten Wirtschaftskrise behaupten.

Gerade im zivilen Luftfahrt-Bereich waren die Auswirkungen massiv, das hat auch bei Philotech Spuren hinterlassen. Zu Beginn der Krise wurden nahezu sämtliche Aufträge kurzfristig gekündigt, so dass wir in diesem Bereich einen Umsatzeinbruch in Höhe von 49% verkraften mussten. Auch im militärischen Luftfahrt-Bereich wurde zunächst sehr zurückhaltend beauftragt oder Aufträge gekündigt, so dass wir hier mit einem Rückgang in Höhe von 14% konfrontiert waren.

Auf Grund des Strukturwandels in der Automobilindustrie und die daraus resultierenden Chancen für Philotech konnten interessante Entwicklungsprojekte gewonnen werden, so dass Philotech trotz der Corona Krise ein deutliches Wachstum in dieser Branche um 23% verzeichnen konnte. Die Strategie der Diversifizierung und der Bedienung eines breiteren Marktspektrums jenseits der Luftfahrtbranche hat sich gerade im Jahr 2020 bewährt und ist auch weiterhin ein wesentliches Ziel für die Zukunft des Unternehmens.

Der Rückgang in der Luftfahrtbranche konnte jedoch nicht durch die anderen Branchen kompensiert werden. So hat Philotech durch Inanspruchnahme von Kurzarbeit die notwendige Flexibilität genutzt, die Arbeitsplätze zu sichern, auch wenn es bislang noch nicht gelungen ist, wieder alle Mitarbeiter in Projekten zu beschäftigen.

Dies wiederum führte dazu, dass trotz umgehend eingeleiteter Cost Reduction Programme der Umsatzrückgang nicht vollständig kompensiert werden konnte mit entsprechend negativem Effekt auf den EBIT. Insgesamt reflektiert der Rückgang im EBIT die anspruchsvollen Rahmenbedingungen aus der Corona Krise, denen sich Philotech stellen musste wie Auftragsstornierungen, temporäre, kundenspezifische Projektverschiebungen, aber auch anhaltender Preisdruck, Anlaufkosten für neue Geschäftsfelder, verbunden mit Investitionen in strategische Projekte, mit denen sich Philotech langfristige Kundenbeziehungen und einen weiteren Ausbau in den genannten Branchen verspricht.

C. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Erwartungsgemäß war der Umsatz im Geschäftsjahr um Mio € 3,2 bzw. 10,8% rückläufig auf Mio € 26,2 (VJ: Mio€ 29,4). Die Gesamtleistung betrug Mio € 26,0 (VJ: Mio € 29,5) und entwickelte sich analog zum Umsatz.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen reduzierte sich um Mio € 1,8 durch den Rückgang der Beauftragungen für das Lieferantennetzwerk im Rahmen des First Tier-Status. Der Personalaufwand konnte durch Inanspruchnahme von Kurzarbeit um 9,8% gesenkt werden. Die Mitarbeiterzahlen waren rückläufig, Kündigungen von Mitarbeitern insbesondere in der Verwaltung wurden vorerst nicht wieder besetzt, weiterhin wurde auf Gehaltssteigerungen verzichtet. In den Projekten wurde kontinuierlich an der Optimierung der Mitarbeiterstruktur bzgl. der Zusammensetzung von Projektteams und deren Qualifizierung gearbeitet. Somit belief sich die Personalaufwandsquote auf 55% wie im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung rückläufig. Dies ist hauptsächlich auf die bereits erwähnten Cost Reduction Maßnahmen zurückzuführen, wie auch auf Corona bedingte Reduktionen bei den Reisekosten und den Messe- und Werbekosten.

Auf dieser Basis wurde im Jahr 2020 ein Ergebnis vor Steuer in Höhe von T€ -21,4 (VJ: T€ 227,3) erwirtschaftet. Ertragssteuern und sonstige Steuern beliefen sich auf T€ -31,6, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 10,2 (VJ: T€ 182,8) erzielt wurde.

Das Ergebnis entsprach somit den Erwartungen für ein ausgeglichenes Ergebnis im Corona-Jahr 2020. Angesichts der massiven Einbrüche in der Luftfahrtbrache, die mit 54% des Gesamtumsatzes (VJ: 64%), zu einer der wichtigsten Branchen zählt, ist Philotech doch einigermaßen zufriedenstellend durch die Krise gekommen. Bereits frühzeitig wurden Gegenmaßnahmen durch Intensivierung der vertrieblichen Aktivitäten, Cost Reduction, sowie Investitionen zur Kostenoptimierung durch Near Shore Aktivitäten getätigt.

Finanzlage

Kernthema des Finanzmanagements ist das Liquiditätsmanagement. Zum Bilanzstichtag belief sich der Zahlungsmittelbestand auf T€ 4.132 (VJ: T€ 2.299).

Die Rahmenbedingungen durch lange Zahlungsziele mit den größten Kunden begründen hohe Forderungslaufzeiten. Zum Stichtag 31.12.2020 belief sich die Forderungslaufzeit auf 64 Tage (VJ: 87 Tage). Philotech ist sich der hohen Kapitalbindung und der damit verbundenen negativen Effekte auf den Cash-Flow bewusst, durch die Weitergabe dieser Zahlungsziele an die Zulieferer kann jedoch diesen Effekten weitgehend entgegengewirkt werden.

Investitionen in Sachanlagen wie EDV-Ausstattung und Büroeinrichtungen wurden planmäßig durchgeführt und z.T. durch ein Betriebsmitteldarlehen finanziert.

Es bestehen Darlehensverpflichtungen gegenüber den Banken in Höhe von T€ 1.726 (VJ: T€ 1.807). Im Jahr 2020 erfolgte eine Umschichtung von kfr. Geldmarktdarlehen hin zu lfr. Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Darüber hinaus bestehen Kontokorrentlinien in Höhe von T€ 1.227. Somit war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Durch die nicht genutzten, mittelfristig zugesagten Kreditlinien und alternativen Finanzierungsinstrumente verfügt Philotech über ausreichend Spielräume und eine entsprechende Flexibilität, um den weiteren Auf- und Ausbau des Leistungsspektrum zu ermöglichen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft reduzierte sich von T€ 14.232 im Vorjahr um 8,3% auf T€ 13.049.

Die wesentliche Veränderung der Bilanzsumme resultiert aus dem Umlaufvermögen: Zentrale Bilanzposition mit 41% (VJ: 49%) der Bilanzsumme ist der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.594 (VJ: T€ 6.965). Die Reduktion des Forderungsbestandes um Mio€ 2,6 führte zu einer Erhöhung des Kassenbestandes in Höhe von Mio€ 1,8, wie bereits erläutert. Dies ist auf ein kontinuierliches Forderungsmanagement, erhaltene Anzahlungen, aber auch auf geänderte Rahmenverträge mit verbesserten Zahlungskonditionen zurückzuführen.

Die zu den Forderungen korrespondierenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich analog auf T€ 2.100 (VJ: T€ 3.761). Rückstellungen bewegen sich mit Mio€ 1,6 auf Vorjahresniveau.

Das nominelle Eigenkapital reduzierte sich um 3,3% auf T€ 5.515 (VJ: T€ 5.705). Dies führt auf Grund der gesunkenen Bilanzsumme zu einer Eigenkapitalquote von 42,3% (VJ: 40,1%)

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Firma Philotech erstellt Businesspläne mit Planungen zu Umsatz und Ertrag, sowie Cash Flow und Investitionsbedarf. Es erfolgt regelmäßig eine Soll-/Ist-Analyse verbunden mit einem umfangreichen Reporting bis auf Projektebene, das als Steuerungsinstrument genutzt wird. Es werde keine spezifischen nichtfinanzielle Leistungsindikatoren verwendet.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Risikomanagement

Philotech hat ein Risikomanagementsystem über die gesamte Gruppe implementiert, das es ermöglicht, auftretende Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Im Rahmen der Analysen der monatlichen Geschäftszahlen und Kennziffern sowie der monatlich stattfindenden Gespräche sowohl auf Niederlassungs-, Bereichs- und Projektebene werden sämtliche Risikoaspekte abgewogen und ggf. Maßnahmen besprochen und nachverfolgt. Dieses System passen wir fortlaufend an sich ändernde Rahmenbedingungen an.

B. Chancen- und Risikobericht

Die größten Risiken für Philotech im laufenden Geschäftsjahr ergeben sich aus der aktuellen Corona-Pandemie, jedoch sind abhängig von der Branche große Unterschiede zu verzeichnen:

In der Luftfahrtbranche, speziell im militärischen Bereich, waren und sind durch die Bundesregierung Investitionen notwendig. Nach einigen Verzögerungen ist Airbus Defense & Space dabei, große Aufträge im Bereich Eurodrohne, FCAS, Eurofighter Quadriga und Tornado Nachrüstung zu vergeben. Es ist für Philotech äußerst wichtig, den Status als First Tier Supplier bei Airbus auch weiterhin zu sichern. Das Netzwerk gemeinsam mit den Vertragsunterauftragnehmern bietet für Philotech die große Chance, in neue Geschäftsfelder einzudringen.

Die Corona-Krise hat vor allem die zivile Luftfahrt essenziell betroffen. Neue Aufträge werden gar nicht oder nur in geringem Umfang vergeben, die Konkurrenz ist groß, so dass, wenn überhaupt Aufträge zu vergeben sich, der Preisdruck enorm ist. Hier rechnen wir auch in absehbarer Zeit nicht mit einer Entspannung der Lage, die Mitarbeiter sind nach wie vor teilweise in Kurzarbeit. Durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen wird versucht, die Mitarbeiter in anderen Bereichen einzusetzen.

Der Strukturwandel bzgl. Digitalisierung und E-Mobilität in der Automobilbranche wird auch weiterhin Entwicklungsarbeiten notwendig machen. Somit erwarten wir als gut positionierter Partner weitere Ausschreibungen und Aufträge. Der Preisdruck auf Grund von freien Kapazitäten der Konkurrenz wird jedoch sicher weiter ansteigen.

Die Personalrisiken im Jahr 2020 auf Grund des anhaltenden Fachkräftemangels am Arbeitsmarkt werden möglicherweise durch die Coronakrise im laufenden Geschäftsjahr in einigen Berufen zu einer Chance für Philotech, da mit steigenden Arbeitslosenzahlen die Möglichkeit besteht, dringend gesuchte Spezialisten - speziell im Softwarebereich - einstellen zu können. Überkapazitäten werden derzeit durch Kurzarbeit ausgeglichen, bis die Konjunktur wieder an Fahrt aufnimmt und sich die Auftragslage weiter bessert.

Ausfallrisiken sind derzeit vernachlässigbar. Die Tochterunternehmen sind ausreichend mit Liquidität selbst versorgt. Es bestehen keine firmeninternen Darlehensverträge, die Risiken bergen würden. Unsere Kundenstruktur ist durchweg mit einer hohen Bonität versehen, so dass hier keine Ausfälle abzusehen sind.

Auf Grund der aktuellen Liquiditätslage und der freien Kreditlinien sind notwendige Investitionen des Unternehmens gesichert. Ein konsequentes Forderungsmanagement lässt frühzeitig eventuelle Verzögerungen im Zahlungseingang erkennen, so dass rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Hier bestehen derzeit keine absehbaren Liquiditätsrisiken.

C. Prognosebericht

Als Grundlage für die Planung dienen aktuelle Einschätzungen der Bundesregierung und Prognosen der Branchenführer. Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf werden rollierend entsprechend der aktuellen Geschäfts- und Rahmenbedingungen angepasst. Die Prognose basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand und ist angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet.

Unabhängig von Corona wird Philotech auch weiterhin an einer langfristigen Wachstumsstrategie festhalten. Wesentlicher Bestandteil hierfür ist der Ausbau des Vertriebs mit dem Fokus, neue Kunden zu gewinnen und weiter auf Diversifikation hinzuarbeiten. Auf Grund des anhaltenden Preisdrucks werden wir verstärkt auf den Ausbau unserer Near Shore Strategie mit Unterstützung unserer Tochtergesellschaften setzen. Dieser Ausbau erfordert zunächst Investitionen, wird sich aber langfristig positiv auf das Unternehmensergebnis auswirken, denn wir gehen davon aus, dass nur durch transnationale Projektteams die von Markt geforderten Preise bedient werden können.

Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir ein verhaltenes Umsatzwachstum von 5% bei einer positiven Umsatzrendite von 4%.

 

Taufkirchen, den 16. April 2021

Hartwig Dirscherl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 2.844.972,94 3.007.111,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.329,00 99.789,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 37.329,00 99.789,00
II. Sachanlagen 222.443,00 322.122,00
1. technische Anlagen und Maschinen 11.357,00 13.021,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.086,00 309.101,00
III. Finanzanlagen 2.585.200,94 2.585.200,94
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.415.200,94 2.415.200,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 170.000,00 170.000,00
B. Umlaufvermögen 9.968.613,65 10.900.568,32
I. Vorräte 421.246,50 630.767,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.415.020,15 7.969.852,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 200.043,92 598.076,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.214.976,23 7.371.775,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.132.347,00 2.299.948,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.051,20 107.923,41
D. Aktive latente Steuern 132.251,66 99.296,94
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 38.591,35 117.289,56
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.049.480,80 14.232.190,17

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 5.515.304,97 5.705.102,62
I. gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.755.102,62 4.772.339,81
III. Jahresüberschuss 10.202,35 182.762,81
B. Rückstellungen 1.608.535,08 1.602.946,44
C. Verbindlichkeiten 5.925.640,75 6.924.141,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.725.832,00 1.807.240,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 358.071,91 204.822,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.841.736,84 4.912.078,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.049.480,80 14.232.190,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 16.183.653,70 18.210.746,21
2. Personalaufwand 14.442.150,80 16.001.983,50
a) Löhne und Gehälter 12.122.697,07 13.396.272,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.319.453,73 2.605.710,82
davon für Altersversorgung 116.692,73 86.734,73
3. Abschreibungen 211.891,20 233.626,68
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 211.891,20 233.626,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.653.337,97 1.904.884,66
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 25.463,61 8.755,43
5. Erträge aus Beteiligungen 151.505,91 192.321,90
davon aus verbundenen Unternehmen 151.505,91 192.321,90
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.847,68 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 6.652,32 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 389,12 32.535,72
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 4.871,60
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12.761,05 30.252,24
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.606,76 37.539,04
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -32.954,72 42.405,90
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 32.954,72 764,46
11. Ergebnis nach Steuern 11.603,35 184.911,81
12. sonstige Steuern 1.401,00 2.149,00
13. Jahresüberschuss 10.202,35 182.762,81

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020

A. Allgemeine Angaben

Firmenname: Philotech Systementwicklung und Software GmbH

Hauptsitz: Eschenstraße 2, 82024 Taufkirchen

Handelsregister: HRB 81452, Amtsgericht München

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) zu beachten. Die Gesellschaft nimmt bei den Angaben größenabhängige Erleichterungen in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.

Als wesentliche Anpassung ist zu nennen: Personaleinstellungskosten in Höhe von T€ 51, ausgewiesen im Vorjahr unter Personalaufwand, wurden zur besseren Vergleichbarkeit in den Vorjahreszahlen umgegliedert in den sonstigen betrieblichen Aufwand.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werde nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Aktivwerte aus den Rückdeckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen, werden mit den entsprechenden Schulden verrechnet. Der aktive Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz unter Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Zu weiteren Ausführungen siehe Pensionsverpflichtungen.

Die verrechneten Vermögensgegenstände wurden mit dem beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag (Rückdeckungsversicherungen mit ihrem versicherungsmathematischen Aktivwert sowie Wertpapiere mit ihrem Stichtagskurs) bewertet.

Vom Wahlrecht zum Ansatz von latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Verwendung des Teilwertverfahrens angewendet. Es wurde ein Rechnungszinssatz von 2,41% verwendet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 20 Jahren. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurden Rentensteigerungen von 2% zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wird von keiner Fluktuation ausgegangen.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellung für Gewährleistungen wird anhand der in den Vorjahren durchschnittlich angefallenen Zeiten für Gewährleistungsarbeiten angesetzt und mit dem für die Bewertung der unfertigen Leistungen verwendeten Herstellungskostenansatz bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden zum Bilanzstichtag sowohl nicht realisierte Kursverluste als auch Kursgewinne erfolgswirksam erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bilanziert.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang im Anlagespiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen betreffen auftragsbezogene Kostenträgerbestände, die zum Zeitpunkt der Erfassung der Stunden entsprechend berücksichtigt werden.

Mit Ausnahme von Kautionen (€ 850,-, VJ: € 15.991,68) sind sämtliche Forderungen, auch soweit sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind, wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 200.043,92 setzen sich aus € 142.810,58 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und € 57.233,34,- kurzfristig gewährten Darlehen zusammen.

Eigenkapital

Das Jahresergebnis 2019 in Höhe von € 182.762,81 plus Entnahme aus den Gewinnrücklagen in Höhe von € 17.237,19 wurden vollständig ausgeschüttet.

Pensionsrückstellung

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 1.012.964,- (VJ: € 1.014.921,-). Diese wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von € 1.051.555,35 (VJ: € 1.132.210,56) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Daraus ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 38.591,35 (VJ: € 117.289,56).

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen zum Bilanzstichtag € 1.012.417,93.

Die mit der Veränderung der Zeitwerte des Deckungsvermögens sowie der Pensionsrückstellung einhergehenden Aufwendungen und Erträge wurden wie folgt saldiert und je nach Saldo im Finanzergebnis unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen:

Erträge aus dem Deckungsvermögen 25.076,45
Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen -3.865,48
Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung -23.838,00
Saldierter Aufwand -2.627,03

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen, Volumenrabatte an Kunden, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsansprüche, Berufsgenossenschaft sowie Urlaubs- und Gleitzeitansprüche und sonstige Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ist in der Anlage 2 zum Anhang im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 358.071,91 (VJ: € 204.822,21) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von € 250.000,- (VJ: € 350.000,-) den Gesellschafter.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben den Sachbezügen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 53.428,86,- und € 8.032,50,- übrige periodenfremde Erträge, saldierte Erträge aus den Verkäufen von Finanzanlagen € 37.585,02 sowie € 71.332,06 Investitionszuschüsse enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen € 25.463,61.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Auf die Ertragsteuern entfallen latente Steuererträge in Höhe von € 32.954,72.

D. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Hartwig Dirscherl

Bezüge von Organmitgliedern

Die Bezüge von Organmitgliedern müssen gemäß § 286 Abs.4 HGB nicht genannt werden, da die Gesellschaft nicht börsennotiert ist und damit die Bezüge einzelner Organmitglieder erkennbar wären.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Mietverhältnissen liegen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von € 798.788,22 vor. Mietleasingverpflichtungen bestehen in Höhe von € 11.011,80, KfZ-Leasingverpflichtungen belaufen sich auf € 92.970,48.

Anzahl der Beschäftigten:

Die Gesellschaft beschäftigte im Schnitt 238 Arbeitnehmer. Inklusive verbundener Unternehmen beschäftigt die Philotech Gruppe insgesamt 350 Arbeitnehmer.

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist zu jeweils 100% an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Philotech Ibérica Sistemas Y Logistica, S.L. mit Sitz in Madrid (Eigenkapital: € 164.049,65; Jahresüberschuss: € 115.781,52)

Philotech France S.A.R.L. mit Sitz in Toulouse (Eigenkapital: € 1.070.263,31; Jahresüberschuss: € 297.882,71)

Philotech UK Ltd. mit Sitz in Bristol (Eigenkapital: GBP -10.694; Jahresfehlbetrag: GBP 6.864; Jahresabschluss 2019, 2020 liegt noch nicht final vor)

usb GmbH mit Sitz in Unterföhring/München (Eigenkapital € 702.356,86; Jahresüberschuss € 207.898,01)

Abschlussprüferhonorar

Vom Wahlrecht zur Angabe des Abschlussprüferhonorars wurde gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zur Ausschüttung gesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB belaufen sich zum Bilanzstichtag auf € 132.251,66 und i. S. d. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB auf € 76.908,-.

Nachtragsbericht:

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraums eingetreten sind, sind nicht aufgetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 10.202,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Taufkirchen, den 16. April 2021

Hartwig Dirscherl, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge Abgänge -
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.675.070,00 1.675.070,00
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 493.885,67 11.369,38 505.255,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 493.885,67 11.369,38 505.255,05
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 824.241,24 0,00 824.241,24
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.795,12 38.382,82 1.335.177,94
Summe Sachanlagen 2.121.036,36 38.382,82 2.159.419,18
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.453.980,89 0,00 2.453.980,89
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 179.472,29 0,00 179.472,29
Summe Finanzanlagen 2.633.453,18 0,00 2.633.453,18
Summe Anlagevermögen 5.248.375,21 49.752,20 5.298.127,41
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge Abgänge -
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.675.070,00 1.675.070,00 0,00 0,00
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 394.096,67 73.829,38 0,00 467.926,05 37.329,00 99.789,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 394.096,67 73.829,38 0,00 467.926,05 37.329,00 99.789,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 811.220,24 1.664,00 0,00 812.884,24 11.357,00 13.021,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 987.694,12 136.397,82 0,00 1.124.091,94 211.086,00 309.101,00
Summe Sachanlagen 1.798.914,36 138.061,82 0,00 1.936.976,18 222.443,00 322.122,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 38.779,95 0,00 0,00 38.779,95 2.415.200,94 2.415.200,94
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.472,29 0,00 0,00 9.472,29 170.000,00 170.000,00
Summe Finanzanlagen 48.252,24 0,00 0,00 48.252,24 2.585.200,94 2.585.200,94
Summe Anlagevermögen 2.241.263,27 211.891,20 0,00 2.453.154,47 2.844.972,94 3.007.111,94
Verbindlichkeitenspiegel Insgesamt davon mit einer Restlaufzeit von gesichert
unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.725.832,00 € 376.668,00 € 1.109.164,00 € 240.000,00 € ----
Vorjahr: 1.807.240,00 € 614.740,00 € 1.192.500,00 € 0,00 € ----
Erhaltene Anzahlungen 638.543,99 € 638.543,99 € 0,00 € 0,00 € ----
Vorjahr: 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € ----
Verb. aus Lieferungen und Leistungen 2.100.115,74 € 2.100.115,74 € 0,00 € 0,00 € ----
Vorjahr: 3.761.326,35 € 3.761.326,35 € 0,00 € 0,00 € ----
Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen 358.071,91 € 358.071,91 € 0,00 € 0,00 € ----
Vorjahr: 204.822,21 € 204.822,21 € 0,00 € 0,00 € ----
Sonstige Verbindlichkeiten 1.103.077,11 € 1.103.077,11 € 0,00 € 0,00 € ----
Vorjahr: 1.150.752,55 € 1.150.752,55 € 0,00 € 0,00 € ----
Gesamt 5.925.640,75 € 4.576.476,75 € 1.109.164,00 € 240.000,00 € ----
Vorjahr: 6.924.141,11 € 5.731.641,11 € 1.192.500,00 € 0,00 € ----

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2021 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Philotech Systementwicklung und Software GmbH, Taufkirchen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Philotech Systementwicklung und Software GmbH, Taufkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Philotech Systementwicklung und Software GmbH, Taufkirchen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Oberschleißheim, den 22.06.2021

gez. Uli Reitz, Wirtschaftsprüfer

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