SVG Wohnen eG

Stuttgart

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 442
Vorher
Selbsthilfe Vermietungsgenossenschaft eG
Eingetragen
18.3.1952
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: (1) Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der Mitglieder der Genossenschaft. (2) Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, veräußern und betreuen; sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. (3) Die Genossenschaft kann Beteiligungen im Rahmen von § 1 Abs. 2 des Genossenschaftsgesetzes übernehmen. (4) Die Ausdehung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen; Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 27 die Voraussetzungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Thomas Herbst
seit 3.8.2005
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SVG Wohnen eG

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva
2023 2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 68.229.341,61 68.229.341,61 65.303.817,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.768.814,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 127.850,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 697.257,12 4.593.921,88 3.880.217,15
IV. Rechnungsabgrenzungsposten 12.636,37 12.636,37 9.415,67
Bilanzsumme 72.835.899,86 69.193.450,62
Passiva
2023 2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.519.286,28
II. Kapitalrücklage 79.617,28
III. Ergebnisrücklagen 19.872.421,19
IV. Bilanzgewinn 73.316,88 21.544.641,63 20.757.678,06
B Rückstellungen 4.952.702,00 4.996.387,00
C. Verbindlichkeiten 45.664.050,64 42.848.549,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 674.505,59 590.835,73
Bilanzsumme 72.835.899,86 69.193.450,62

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die SVG Wohnen eG ist beim Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Stuttgart

unter der Nummer GnR 442 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB und den Regelungen der Satzung aufgestellt. 

Die SVG Wohnen eG ist eine kleine Genossenschaft gemäß § 267 HGB. Die Genossenschaft nimmt die größenabhängen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch. 

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 5. Juli 2021 wurde beachtet.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang geführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert.

Die Wohngebäude wurden planmäßig linear auf eine Nutzungsdauer von 50 und 80 Jahren abgeschrieben. Bei den freistehenden Garagen sowie den Tiefgaragen wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren vorausgesetzt. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt die Abschreibung linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten von 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro werden in einem jahrgangsbezogenen Sammelposten erfasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Bei den Maschinen und maschinellen Anlagen erfolgt die Abschreibung linear über die Nutzungsdauer von 20 Jahren. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet 

Unter den Unfertigen Leistungen sind noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Die unfertigen Leistungen wurden mit den voraussichtlich anrechenbaren Kosten angesetzt.

Die Vorräte und geleistete Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gemäß Sachverständigengutachten nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) errechnet. Zukünftige Entgelt- und Rentenanpassungen wurden dabei berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck (2018G) und dem von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 ermittelten Abzinsungssatz (gemäß RückAbzins V, Prognose 12/2023) von 1,82 % (Vorjahr 1,78%).Die künftige Steigerung der pensionsfähigen Einkommen wurde mit 2,5 % p.a. und künftige Anpassungen der laufenden Renten mit 2,5 % p.a.(Vorjahr 2,5%) berücksichtigt; die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde mit 0 % angesetzt.

Die Bildung der Sonstigen Rückstellungen erfolgte, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages. Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterung zu den Posten der Bilanz
1. In der Position Unfertige Leistungen sind 3.513.636,53 Euro (Vorjahr: 2.842.813,17 Euro) noch nicht abgerechnete Betriebskosten enthalten.
2. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinsatz und der Bewertung nach dem 7-Jahres-Durchschnittszins beträgt 54.142,00 Euro (Vorjahr: 239.285,00 Euro).
3. Rücklagenentwicklung
Bestand am Ende des Vorjahres Einstellung während des Geschäftsjahres Entnahme für das Geschäftsjahr Bestand am Ende des Geschäftsjahres
EURO EURO EURO EURO
Kapitalrücklage 78.297,28 1.320,00 0,00 79.617,28
78.297,28 1.320,00 0,00 79.617,28
Erlebnisrücklagen
(1) gesetzliche Rücklage 5.841.858,53 81.479,65 0,00 5.923.338,18
(2) Bauerneuerungsrücklage 10.531.900,13 0,00 0,00 10.531.900,13
(3) Andere Ergebnisrücklagen 2.757.182,88 660.000,00 0,00 3.417.182,88
19.130.941,54 741.479,65 0,00 19.872.421,19
Im Vorjahr wurden 40.330,17 Euro der gesetzlichen Rücklage und 305.000,00 Euro den anderen Ergebnisrücklagen zugeführt.
D. Sonstige Angaben
1. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 6 (6) 1 (1)
Technische Mitarbeiter 3 (3) 1 (0)
Hausmeister 4 (4) 17 (17)
13 (13) 19 (18)
Die Angaben in Klammern betreffen Vorjahreszahlen.
2.  Für die Neubauvorhaben Berckmüllerstraße 17-25 in Karlsruhe, Damaschkestraße 12+14 in Bad Friedrichshall undTaubenäckerweg in Weinsberg-Gellmersbach bestehen Abnahmeverpflichtungen aus Bauleistungen in Höhe von Euro 2.700.000,00.
3. Es bestehen Forderungen gegenüber dem Vorstand in Höhe von 1.200,00 Euro.
4. Mitgliederbewegung
Anfang 2022 1.643
Zugang 2022 119
Abgang 2022 112
Ende 2022 1.650
Das Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder hat sich im Geschäftsjahr um 23.693,17 Euro erhöht.
Satzungsmäßig haften die Mitglieder nur mit ihren Geschäftsanteilen. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.
5. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:
vbw
Verband baden-württembergischer
Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Herdweg 52/54
70174 Stuttgart
6. Mitglieder des Aufsichtsrates:
Dr. Felix Wannenwetsch Wirtschaftsprüfer
Vorsitzender
Karl Brandl Rentner
Schriftführer
Sonja Heimbach Angestellte im mittleren nicht
technischen Verwaltungsdienst
Peter Markert Bauingenieur
Sigrid Feßler Rechtsanwältin
Harald Schnepf Sparkassenbetriebswirt 
stv. Vorsitzender 
Rüdiger Ruhnow Rentner
7. Mitglieder des Vorstandes:
Thomas Herbst Betriebswirt (VWA)
Robert an der Brügge Geschäftsführer
Stuttgart, 8. Februar 2024
SVG Wohnen eG
Der Vorstand
gez. Herbst gez. R. an der Brügge

Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt.

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