Ares GmbH
Brunnenstraße 67, 44536 Lünen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Amir Renner seit 31.5.2022 | Prokura |
Hakan Yilmaz seit 15.3.2021 | Prokura |
Erkan Doganay seit 2.10.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ares GmbHLünenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Ares GmbH, 44536 Lünen, Amtsgericht Dortmund HRB 26866I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ares GmbH, gegründet im Jahr 2013, hat sich auf die maßgeschneiderte Produktion von Glas- und Holzmöbeln spezialisiert. Das Sortiment umfasst beleuchtete Spiegel, Spiegelschränke, Küchenrückwände und Duschkabinen aus Glas, die individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden. Diese Produkte werden hauptsächlich über den Online-Shop Spiegel21.de vertrieben. Das Angebot wurde kontinuierlich erweitert, unter anderem durch Holzmöbel, die in der eigenen Schreinerei hergestellt werden. Bis 2023 konnte das Unternehmen über 150.000 zufriedene Kunden verzeichnen. Seit 2017 werden in Lünen auf einer Produktionsfläche von 1.750 Quadratmetern mit etwa 130 Mitarbeitern Badspiegelschränke und Spiegel "Made in Germany" gefertigt. Die Schreinerei in Datteln erstreckt sich über 2.000 Quadratmeter und produziert sämtliche Holzprodukte. Anfang 2024 wurde ein weiterer Produktionsstandort in Lünen mit über 21.000 Quadratmetern eröffnet, inklusive eines neuen Glasofens zur Herstellung von ESG und VSG. Zusammen mit einem 900 Quadratmeter großen Büro und einem 1.000 Quadratmeter umfassenden Showroom dient dieser Standort als neue Firmenzentrale. 2. Forschung und Entwicklung Obwohl keine eigene Forschungsabteilung besteht, entwickelt die Ares GmbH ihre Produkte kontinuierlich weiter, orientiert an den Bedürfnissen der Kunden und den technischen Möglichkeiten der Produktion. Innovationen wie TV-Spiegel, Smart-Mirrors und Smart-Furnitures wurden eingeführt. Zudem investiert das Unternehmen in neue Produktionstechniken und erweitert das Personal in relevanten Bereichen. Die Digitalisierung wird vorangetrieben durch die Implementierung von Produktionsassistenzsystemen, den Erwerb neuer Maschinen und die stetige Erweiterung des ERP-Systems X360 (Acumatica). In enger Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern und Lieferanten finden regelmäßig Workshops statt. Ziel ist es, Innovationen sowohl im Bereich der Produktion - durch neuentwickelte Produktionstechniken und Automatisierungen - als auch im Bereich Material neue Ideen und Methoden zu entwickeln. Inzwischen sind asiatische Zulieferer zu wichtigen Technologiepartnern für Ares geworden. Aktuell wird an einer Anlage gearbeitet, die verschiedene Schritte in der Produktion vereinfachen und zusammenfassen soll. Der Abschluss der Entwicklung sowie der Einsatz des ersten Prototyps sind für das Jahr 2025 geplant. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Möbelindustrie einen Umsatzrückgang von 4,3 % auf 18 Milliarden Euro(1). Es ist zu erwarten, dass dieser Trend in den Folgejahren fortgeführt wird. Insbesondere große Markenhersteller im Bereich Küche und Wohnmöbel sind davon betroffen. Laut Prognosen des IFH Köln soll der Wendepunkt jedoch im Jahr 2024 - respektive in einem pessimistischeren Szenario im Jahr 2025 - erreicht sein(2). Es gibt weiterhin facettenreiche Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Materialbeschaffung, Lieferketten und in Bezug auf geopolitische Unsicherheit. Erschwerend kam für die Branche die steigende Inflationsrate hinzu. Der Bereich „Durables“ ist aufgrund der höheren Investitionskosten auf Seiten der Verbraucher absolut stärker betroffen als Food und sonstige kleinere Verbrauchsgüter, die für das tägliche Leben benötigt werden. Speziell die Möbelindustrie profitiert von einer wachsenden Baubranche, die aber aktuell stillsteht. Diese Umstände spiegeln sich in den Umsatzzahlen und den Planungsszenarien der Unternehmen wider. Die Flachglasindustrie in Deutschland zeigt im Jahr 2023 einen ähnlichen Trend wie die Möbelindustrie, jedoch laut Statista in einem kleineren Ausmaß(3). Die Branche sieht sich weiterhin mit Herausforderungen wie dem Klimawandel, den CO2-Emissionen im Bauwesen, dem Fachkräftemangel sowie der Notwendigkeit effektiver Recyclingstrategien konfrontiert. Als energieintensive Branche war sie zudem regelmäßig von steigenden Energiepreisen und Versorgungsengpässen betroffen. 2. Geschäftsverlauf Die steigende Inflation und Kaufzurückhaltung waren deutlich im Umsatz spürbar. Das Kaufverhalten der Kunden war im Jahr 2023 merklich vorsichtiger und die Budgets wurden viel sorgfältiger geplant. Es herrschte weiterhin eine spürbare allgemeine Unsicherheit bezüglich steigender Preise in allen Bereichen. Dieser Trend war bereits antizipiert worden, und entsprechende Maßnahmen wurden von der Ares GmbH frühzeitig wirksam eingeleitet. Die Personalstruktur wurde verändert, neue Lieferantenverträge und Rahmenvereinbarungen abgeschlossen sowie Abläufe effizienter gestaltet, um die Kosten deutlich zu senken. Der Rohertrag sank erwartungsgemäß um TEUR 1.264 (-9,7 %) auf TEUR 11.730. Die Produktion und der Absatz blieben auf dem zu erwartenden Niveau. Trotz des rückläufigen Umsatzes führten die Maßnahmen zu einer Effizienzsteigerung, zu einer Reduktion der Produktions- und Personalkosten und damit zu einem höherem EBIT sowie einem Anstieg des Jahresüberschusses von TEUR 474 im Vorjahr auf TEUR 542. Insgesamt zeigt sich die Geschäftsführung zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2023. Der Bau des neuen Werks schritt voran, sodass die Fertigstellung zu Beginn des 1. Quartals 2024 zu erwarten war und der Umzug bereits ab dem 3. Quartal 2023 vorbereitet wurde. Allgemeine Preissteigerungen im Bauwesen führten zu weiteren Verzögerungen und höheren Kosten als ursprünglich geplant. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Der Rohertrag sank von TEUR 12.994 im Vorjahr auf TEUR 11.730 um TEUR 1.264 (-9,7 %). Grund hierfür waren gesunkene Umsatzerlöse in Folge der Inflation und der Kaufzurückhaltung der Kunden. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 550 gesunken. Der durchschnittliche Personalbestand sank im Jahresdurchschnitt von 152 Beschäftigten im Vorjahr auf 126 Beschäftigte im Geschäftsjahr 2023. Die Abschreibungen sind um TEUR 115 gestiegen. Dies ist auf durchgeführte Investitionen, insbesondere im Bereich Software, zurückzuführen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.028 ist im Wesentlichen auf gesunkene Kosten im Bereich des Verpackungsmaterials und der Ausgangsfrachten zurückzuführen.
- Nicht vergleichbar.* Veränderungen größer 100% werden nicht dargestellt. b) Finanzlage Die liquiden Mittel waren im Geschäftsjahr jederzeit ausreichend und die Gesellschaft solide finanziert. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit beträgt TEUR 142 insbesondere aufgrund von gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gesunkenen sonstigen Aktiva. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -5.104 aufgrund erheblicher Investitionen und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR 2.596 resultierend aus der Darlehensaufnahme infolge der Investitionen. Im Ergebnis beträgt der Saldo der liquiden Mittel zum Geschäftsjahresende TEUR 2.392 (im Vorjahr: TEUR 4.758). Die Liquiditätsgrade des Unternehmens stellen sich wie folgt dar: - Liquidität 1. Grades: 36 % (im Vorjahr: 78 %) - Liquidität 2. Grades: 48 % (im Vorjahr: 93 %) - Liquidität 3. Grades: 123 % (im Vorjahr: 167 %) c) Vermögenslage Das Anlagevermögen steigt infolge erheblicher Investitionen in neue Produktionskapazitäten um TEUR 4.693 auf TEUR 15.710 (im Vorjahr: TEUR 11.017). Die Vorräte sind insbesondere aufgrund der Schaffung eines neuen Lagerortes um TEUR 463 auf TEUR 3.576 gestiegen (im Vorjahr: TEUR 3.113). Die Bilanzsumme steigt in der Folge um TEUR 2.651 auf TEUR 23.898 (im Vorjahr: TEUR 21.247). Auf der Kapitalseite ist das Eigenkapital in Folge des Jahresüberschusses auf TEUR 3.776 (Vorjahr: TEUR 3.235) gestiegen. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind infolge der Investitionen gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund der zum Großteil fremdfinanzierten Investitionen 15,8 % (Vorjahr: 15,2 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund der Aufnahme neuer Darlehen zum Bau der neuen Firmenzentrale und Anschaffung neuer Maschinen um TEUR 2.596 gestiegen.
Rundungsdifferenzen sind softwarebedingt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgend sind verschiedene Finanzkennzahlen ausgewiesen, wobei aufgrund der Struktur des Unternehmens lediglich die Kennzahlen Rohertrag und Jahresergebnis für die Analyse des Geschäftsverlaufs als finanzielle Leistungsindikatoren relevant sind:
Zu den budgetierten finanziellen Leistungsindikatoren zählen der Rohertrag sowie das Jahresergebnis (vgl. Prognosebericht). Der prognostizierte Rohertrag in Höhe von TEUR 11.700 wurde geringfügig überschritten. Das prognostizierte Jahresergebnis für 2023 in Höhe von TEUR 470 konnte deutlich übertroffen werden. Verantwortlich für den leicht über den Erwartungen liegenden Rohertrag sind die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, ein signifikant besseres Ergebnis zu erzielen als ursprünglich geplant. 5. Gesamtaussage Die Gesellschaft hat nach Auffassung der Geschäftsführung eine solide Vermögens- und Kapitalstruktur, die derzeit durch erhebliche Investitionen in die Zukunft des Unternehmens geprägt ist. Die Finanz- und Ertragslage ist insgesamt erfreulich. III. Risiko- und Prognoseberichterstattung 1. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 stand im Zeichen des umfassenden Umzugs in die neue Unternehmenszentrale sowie der Inbetriebnahme sämtlicher Abteilungen und neuer Maschinen. Das Folgejahr 2025 wird voraussichtlich ein Jahr der Konsolidierung am neuen Standort sein. In diesem Zeitraum sollen Anlaufschwierigkeiten aus dem Umzug überwunden, Abläufe stabilisiert und Prozesse sowie der Personaleinsatz optimiert werden. Ein wesentlicher Fokus für 2025 liegt zudem auf dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten. Geplant ist die Erschließung neuer Vertriebskanäle, insbesondere durch E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing und eine verstärkte Präsenz in sozialen Medien. Diese Kanäle sollen im Laufe des Jahres 2025 konzipiert, aufgebaut und für die Folgejahre etabliert werden. Darüber hinaus sollen die Ausstellungsflächen im Rahmen des übergeordneten Raumkonzepts in den Jahren 2024 und 2025 vollständig realisiert werden. Ein großes Opening ist für den Zeitraum nach Sommer 2025 vorgesehen. Basierend auf dem vorläufigen Jahresabschluss für 2024 wird ein Rohertrag von TEUR 10.928 sowie ein Gewinn in Höhe von TEUR 450 erwartet. Für das Jahr 2025 wird mit einer Entwicklung in ähnlicher Größenordnung gerechnet mit einem Rohertrag über TEUR 11.000 und einem Gewinn von TEUR 500. 2. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement hat zum Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Ganz allgemein sind steigende Energiekosten, der Fach- und Arbeitskräftemangel, die Inflation, d.h. der Preisanstieg bei Rohstoffen/Vorprodukten, Personalausfälle wegen Krankheit, Überregulierung und Bürokratie, Lieferkettenprobleme und der Einbruch der Nachfrage relevante Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken können. Es ist daher wichtig, ein wachsames Auge auf diese externen Faktoren zu haben und Strategien zur Risikominderung zu entwickeln, um auf mögliche Wirtschaftsschwankungen vorbereitet zu sein. Im Personalbereich gilt es, die Forderungen nach steigenden Löhnen und Gehältern mit der Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen, dem Fachkräftemangel nebst Mangel an Auszubildenden zu begegnen und die Abwanderung wichtiger Mitarbeiter zu verhindern. Auch der Abbau von Stellen durch Automatisierung und bessere Prozessabläufe werden in Betracht gezogen. Marktrisiken resultieren aktuell auch aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingen, d.h. rezessive Tendenzen und ggf. Konsumzurückhaltung. Diesen versuchen wir durch attraktive Produkte und Preise entgegenzuwirken. Bei den finanzwirtschaftlichen Risiken sehen wir grundsätzlich z.B. Währungsrisiken, Liquiditätsrisiken, Zinsrisiken und Inflationsrisiken. Währungsrisiken sind für uns von untergeordneter Bedeutung, Liquiditäts- und Zinsrisiken versuchen wir durch entsprechendes Liquiditäts- und Finanzmanagement zu begegnen und Kostensteigerungen versuchen wir entsprechend an unsere Kunden weiterzugeben. Die Forderungsausfallrisiken sehen wir als gering an, da wir den Großteil unserer Kunden im Privatkundesegment haben und diese Kunden vorab bezahlen (Paypal etc.). Soweit sinnvoll und erforderlich sichern wir uns gegen verschiedene Risiken durch entsprechende Versicherungen (z.B. Brandschutz, Betriebsausfall, Cyberkriminalität) ab. Chancen für unser Unternehmen sehen wir in der eigenen ESG-Herstellung. Die eigene Herstellung holt nicht nur einen Teil der Wertschöpfung ins Haus, sondern macht uns auch unabhängiger von Zulieferern. Lieferkettenprobleme können reduziert werden indem wichtige Materialien einen höheren Vorlauf haben und durch Vereinbarungen und Lagerkapazitäten besichert werden. Des Weiteren stellt die eigene Glas-Veredelung (Druck, Laser und ESG) sowie die Fokussierung auf Kundenzufriedenheit und innovative Lösungen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern dar. Ebenfalls sehen wir den Bau der neuen Firmenzentrale als Chance, künftig ein noch breiteres Spektrum an Produkten anbieten zu können. Die räumliche Vergrößerung bietet Platz für neue Spezialmaschinen und macht so weiteres Wachstum durch ein noch breiteres Angebot an Produkten möglich. Es ist zu beobachten, dass sich das Einkaufsverhalten der Konsumenten in den letzten Jahren verändert hat. Konsumenten kaufen immer mehr im Internet. Dies bietet die Chance auf weiteres Wachstum für unser Unternehmen. Auch die zunehmende Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen begünstigt die Chance, in der Zukunft Prozesse effizienter zu gestalten. Insgesamt bieten die Investitionen die Chance unsere Position in der Branche weiter zu stärken bzw. auszubauen. Die Geschäftsführung sieht derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken und geht von der positiven Fortführung der Geschäftstätigkeit aus. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Als Finanzinstrumente wurden eingesetzt: - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, - Bankkredite und - Leasing Verträge Die eingesetzten Finanzinstrumente sind geordnet und werden bedient, die Geschäftsleitung sieht hier auch keine bestandsgefährdenden Risiken durch Covenants Einhaltungen etc. und geht von einer regulären Fortführung der Geschäftsbeziehung mit den entsprechenden Instituten aus.
Lünen, 15. September 2025 gez. Erkan Doganay, Geschäftsführer 1 https://www.vhk-herford.de/presse/artikel/umsatz-der-deutschen-moebelindustrie-sinkt-im-jahr-2023-um-43-prozent/ 2 https://www.moebelmarkt.de/beitrag/deutscher-m%C3%B6belmarkt-verzeichnet-2024-erneut-umsatzverluste 3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37797/umfrage/umsatz-der-deutschen-glasindustrie-seit-2002/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Ares GmbH, Lünen Amtsgericht Dortmund, HRB 26866Inhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz II. Sonstige Angaben A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen B. Abschlussprüferhonorare C. Organe und Aufwendungen für Organe D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer 10 I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten ggf. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode bewertet. Dabei werden die Herstellungskosten ausgehend vom Veräußerungspreis unter Berücksichtigung noch anfallender Verwaltungs- und Vertriebskosten und eines Gewinnabschlages ermittelt. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten, sodass keine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre erforderlich ist. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Ares GmbH, Lünen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Anteilsbesitz
* Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegt nicht vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 596 und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 333 enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 233 enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 597. Eigenkapital Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss von TEUR 542 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 49, Personalkosten in Höhe von TEUR 51 und Abschlusskosten in Höhe von TEUR 109 enthalten. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 16.311 durch Grundschulden, selbstschuldnerische Bürgschaften und Sicherungsübereignungen gesichert. Latente Steuern Entwicklung der passiven latenten Steuern:
II. Sonstige Angaben A. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. B. Abschlussprüferhonorare Auf die Angaben bezüglich der Abschlussprüferhonorare wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. C. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer: Doganay, Erkan (Diplom Wirtschaftsingenieur (FH)). Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite an die Mitglieder der o.g. Organe:
Das Darlehen ist mit 3 % pro Jahr zu verzinsen und zum 31. Dezember 2026 zurückzuzahlen. Auf Sicherheiten wurde verzichtet. D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Außerdem werden 4 Auszubildende beschäftigt.
Lünen, 15. September 2025 Ares GmbH gez. Erkan Doganay, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Lünen, 14.11.2024 Erkan Doganay, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ares GmbH, Lünen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ares GmbH, Lünen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ares GmbH, Lünen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 16. September 2025 DORNBACH GmbH Schenkel, Wirtschaftsprüfer Breker, Wirtschaftsprüfer |
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