Beteiligungsgesellschaften
Heinz Meise GmbH
Im Gewerbepark 6, 58579 Schalksmühle, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Henze seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Mirko Meise seit 5.3.2021 | Prokura |
Heinz Meise seit 15.9.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinz Meise GmbHSchalksmühleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Iserlohn, HRB 5011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist ein inhabergeführtes Unternehmen zur Herstellung von medizinischen Einwegartikeln sowie der Vertrieb und Service von medizinischen Geräten, hier insbesondere zur Anwendung des Blutreinigungsverfahrens - Apherese. Daneben wird das ökologische Gas-Plasma-Sterilisationsverfahren als Dienstleistung angeboten. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft kooperiert sowohl mit der hiesigen Fachhochschule als auch Uni-Kliniken zur technischen Weiter- und Neuentwicklung von Produkten, um das Portfolio zu erweitern. Der Gesamtbetrag, der in 2023 getätigten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrug EUR 162.000,00 Im Bereich der Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 2023 fünf Mitarbeiter zeitweise beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Life-Science Sektor zählt zu den treibenden Kräften der deutschen Wirtschaftsleistung. Gleichzeitig gehört Deutschland insbesondere im Bereich der Medizintechnik zu den stärksten Ländern weltweit. Die größten Sektoren der Life Science Branche bilden Gesundheitsdienstleistungen, Pharma, Medizinprodukte und Digitales Gesundheitswesen. Die demografische Entwicklung zeigt, dass das durchschnittliche Alter der Bevölkerung zunimmt und damit verbunden die Nachfrage nach lebenserhaltenen Produkten jeglicher Art ebenfalls zunimmt. Medizinprodukte wirken überwiegend physikalisch und helfen bei der Diagnose, Linderung, Behandlung und Prävention von Krankheiten. Dieser Sektor zeichnet sich vor allem durch kurze Produktlebenszyklen sowie einer hohen Innovationskraft aus. Die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung sind in 2014 mit Mrd. 205,5 auf Mrd. 306,4 in 2023 gestiegen; durchschnittlich um 5,46% p.a. Die Umsatzentwicklung im Bereich der Medizintechnik hat sich in 2018 mit Mrd.34,7 auf Mrd.55 (inklusive Kleinbetriebe) in 2023 gesteigert. Die Heinz Meise GmbH ist seit 1983 am deutschen Markt mit Produkten der Blutreinigungsverfahren-Dialyse / Apherese und medizinische Einwegartikel positioniert. Durch sehr nahes Kundenverhalten und schnelle Reaktionszeiten auf Kundenwünsche konnte sich das Unternehmen auch gegen die großen Player in Nischenbereichen gut behaupten. Laut deutscher Gesellschaft für Nephrologie steigt die Behandlungszahl an dialysepflichtigen Patienten weiterhin p.a. um 2,7 %. Für dieses Segment werden in unserem Unternehmen Blutschlauchsysteme hergestellt. Ein therapieähnliches Verfahren ist die Apherese zur Blutreinigung von Bestandteilen wie Schwermetalle, LDL-Cholesterin, Gifte oder schädliche Stoffwechselprodukte. Für diese Anwendung werden Geräte als auch Verbrauchsartikel erfolgreich mit einem Umsatzanteil von etwa 40% vermarktet. Der Marktanteil der Heinz Meise GmbH in Deutschland wird auf ca. 20 % geschätzt. 2. Geschäftsverlauf Die Ertragslage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Aufgrund struktureller Umstellungen im Vertrieb und coronabedingter Umsatzverschiebungen ergab sich gegenüber 2022 ein geringerer Umsatz, der perspektivisch deutlich kompensiert wird. Insgesamt können die Geschäftsfelder als stabil mit moderatem Wachstum beurteilt werden. a. Ertragslage Nachdem in 2021 ein Umsatz von EUR 14,0 Mio. erzielt wurde, konnte in 2022 ein Umsatz von EUR 16,7 Mio. und in 2023 ein Umsatz von EUR 15,3 Mio. erzielt werden. Die Materialaufwandsquote liegt im Durchschnitt der letzten drei Jahre bei 48,8%. Das Management geht davon aus, dass sich dies in den kommenden Jahren ähnlich gestalten wird. Nicht zuletzt aufgrund von Kostendegressionseffekten konnte die EBITDA Marge von 17,6% in 2021 auf 20,0% in 2022 verbessert werden. Bedingt durch die strukturellen Umstellungen beträgt die EBITDA Marge 2023 10,3 %. Jährliche Entwicklungskosten, die die Basis für das starke Wachstum sowie die EBITDA Marge bilden, werden nicht aktiviert. Die im Lagebericht 2022 für 2023 prognostizierten Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis konnten nicht erreicht werden. b. Finanzlage Die kontinuierlichen Investitionen im Bereich der Apherese-Geräte, aber auch die weitere Produktentwicklung, legen den Grundstein für weiteres Wachstum. Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft ist gut. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen nicht vor. c. Vermögenslage Die Vermögenslage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Kreditorenlaufzeit schwankt stichtagsbezogen und liegt im Durchschnitt bei 38 Tagen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2023 TEUR 853. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 TEUR 6.186. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus für 2024 auf:
4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir als geordnet ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat sich in den vergangenen Jahren progressiv entwickelt und wird gesamtheitlich als stabil beurteilt. 5. Prognose Ausblick Die Heinz Meise GmbH fokussiert sich weiterhin auf den Wachstumsbereich der therapeutischen Apherese sowie auf spezielle Produktlösungen für die Transfusion. Hier steht insbesondere ein Augentropfensystem zur Behandlung mittels Blutbestandteilen im Fokus. Dazu wird in den Vertrieb investiert, um die Kundennähe, gerade auch im Ausland, weiter auszubauen. Insgesamt erwarten wir für 2024 eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dabei konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen wie "Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und schnelles Reagieren auf Marktanforderungen". Für 2024 wird eine Umsatzsteigerung von 8 % erwartet, so dass wir mit Umsatzerlösen in Höhe von etwa TEUR 16.800 rechnen. Beim Materialaufwand gehen wir von einem Aufwand in Höhe von TEUR 8.504 aus, so dass wir einen Rohertrag in Höhe von TEUR 8.296 erwarten. Die Mitarbeiterzahl wird leicht steigen, so dass wir mit Personalkosten in Höhe von TEUR 4.300 rechnen. Im Weiteren gehen wir von sonstigen Kosten in Höhe von TEUR 2.796 aus. Insgesamt rechnen wir mit einem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.200. Durch die neue gesetzliche Regelung -MDR- (Medical-Device-Regulation) wird leider die Innovationsfreudigkeit zur Markteinführung von neuen Produkten gebremst. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben hierunter zu leiden. Die Heinz Meise GmbH sieht sich diesen Anforderungen gewachsen und hat die erforderliche organisatorische Basis geschaffen, damit die Umsetzung der MDR bis 2028 erfolgreich durchgeführt wird.
Schalksmühle, den 04. Dezember 2024 Heinz Meise Wolfgang Henze Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthält neben den Einzelkosten anteilige Gemeinkosten, soweit sie aktivierungspflichtig sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 192.102,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 1. Entwicklung des Anlagevermgögens Anlagenspiegel
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 10.234,00 EUR (Vorjahr: 29.750,00 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 1.274,00. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Aktive latente Steuern werden bei den Pensionsrückstellungen nicht angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.207.809,15 EUR (Vorjahr: 1.251626,56 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 379.344,25 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Bei den Leasingverträgen handelt es sich im Wesentlichen um Leasingverträge für Kraftfahrzeuge mit einer maximalen Laufzeit bis 31. Dezember 2026. Aus den Leasingverträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren. Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Unternehmen: Aus dem Mietvertrag über die betriebsnotwendigen Grundstücke und Gebäude entsteht eine finanzielle Belastung von 198.000,00 EUR p.a., dies entspricht gleichzeitig der Vertragslaufzeit. Der Vorteil der eingegangenen Leasingverhältnisse liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Bei den langfristigen Mietverträgen werden im Wesentlichen Betriebsimmobilien zum Zwecke der Minimierung von Haftungsrisiken angemietet. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 EUR vorgenommen. Erläuterung der periodenfremden Erträgen In der Erfolgsrechnungen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 0,00 EUR enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.368,25 EUR enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten verschiedene betriebliche Kosten erfasst. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Es wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 842.636,84 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 6.135.778,72 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 6.135.778,72 EUR vorgetragen.
Schalksmühle, den 04. Dezember 2024 Heinz Meise Wolfgang Henze Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk der unabhängigen AbschlussprüferAn die Heinz Meise GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinz Meise GmbH, Schalksmühle, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinz Meise GmbH, Schalksmühle, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser uneingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, den 4. Dezember 2024 SÜDWESTFALEN-REVISION GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Leuchtenberg, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 20. Dezember 2024 festgestellt. |
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