Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 3245
Vorher
Color Chemie - Druckfarben GmbHACTEGA Colorchemie GmbH
Eingetragen
21.6.1979
Branche
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Druckfarben, Lacken und Bindemitteln für den Flexo- und den Tiefdruck, der Erwerb, die Vergabe und Verwertung von gewerblichen Schutzrechten und Lizenzen sowie jede sonstige gewerbliche Betätigung auf dem Gebiet der Industrie, des Gewerbes und des Handels im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Raff Metz
seit 5.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Vanessa Krause
seit 14.12.2023
Prokura
Stephanie Schmitz
seit 30.3.2020
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Siegwerk Druckfarben AG &. Co. KGaA
Germany
130.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Siegwerk Büdingen GmbH

Büdingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

der Siegwerk Büdingen GmbH, Büdingen

Geschäftsmodell des Unternehmens

Als Anbieter von wasserbasierten Farben, Lacken und Hilfsmitteln für Flexo- und Tiefdruck beliefert die Siegwerk Büdingen GmbH mit Sitz in Büdingen (im Folgenden auch "Gesellschaft") Unternehmen der Druckbranche im In- und Ausland, insbesondere in den Segmenten Wellpappe, Tissue, Folie, Papiersäcke und Geschenkpapier.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Insgesamt war das Berichtsjahr weiterhin durch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Die Weltwirtschaft erholte sich weiterhin langsam von den negativen Schocks der vergangenen Jahre: der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) mit ihren Störungen der globalen Nachfrage und Lieferketten, dem Krieg in der Ukraine und den darauf folgenden dramatischen Anstiegen der Rohstoffpreise und Energiepreise insbesondere in Europa, steigender Inflation und der starken finanziellen Straffung auf den Finanzmärkten.

Viele Unternehmen begannen ihre Lagerbestände aufgrund der Normalisierung der Lieferketten und höheren Zinssätzen zu reduzieren, was zu einer schwächeren Güternachfrage und Handel führte. Deutschland war aufgrund der hohen Konzentration von verarbeitender und exportorientierter Industrie im Zusammenspiel mit der Konsumzurückhaltung aufgrund der Inflation insbesondere negativ belastet und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies einen Rückgang von -0,4% gegenüber dem Vorjahr auf 1.

1 de.statista.com

Der europäische Druckfarbenmarkt wies in 2023 mit rd. -10% gegenüber 2022 eine deutlich negative Mengenentwicklung auf, die in den einzelnen Marktsegmenten unterschiedlich stark verlief. Während der Markt für Verpackungsdruckfarben mit rd. -7% negativ ggü. dem Vorjahr war, verzeichnete der Markt im Bereich Print Medien einen noch deutlicheren Rückgang von rd. -19%. 2

2 Quelle: European Printing Inch Association

Sich normalisierende Lieferketten, geringere Energiepreise auf weiterhin hohem Niveau und eine schwächere Nachfrage sorgten auf den für die Gesellschaft relevanten Rohstoffmärkten - insgesamt betrachtet - für rückläufige Preise, wobei sich eine uneinheitliche Entwicklung in den einzelnen Bereichen ergibt.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die ausschließlich im Bereich Verpackungsdruckfarben tätige Siegwerk Büdingen GmbH entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 besser als der Markt, so dass Marktanteilsgewinne realisiert wurden. Die Absatzmenge der Gesellschaft war nahezu auf Vorjahresniveau. Die Umsatzentwicklung war preisbedingt leicht positiv mit einem Umsatz von TEUR 36.144.

Maßgeblich bedingt durch rückläufige Rohstoffkosten sowie geringere Energiekosten hat sich im Berichtsjahr das operative Ergebnis (vor Finanzergebnis sowie Steuern) um TEUR 1.772 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Ergebnis vor Steuern lag bei TEUR 3.236.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 40 (+0%) angestiegen. Die Umsatzerlöse mit Dritten verringerten sich um TEUR 987 (-4%) und die Umsätze mit verbundenen Unternehmen konnten um TEUR 1.027 (+11%) gesteigert werden.

Die Gesamtleistung verringerte sich aufgrund der Bestandsveränderung um -1%.

Der Materialaufwand hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.572 (-7%) verringert, die Materialeinsatzquote zur Gesamtleistung betrug 58% (Vorjahr: 62%).

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 74 (+41%) beruht maßgeblich auf einer Versicherungserstattung in Höhe von TEUR 60.

Die Personalaufwendungen weisen einen Rückgang um TEUR -264 (-4 %) auf. Der Rückgang der Abschreibungen um TEUR 189 (-20 %) im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich durch geringere Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um TEUR 151 (-3 %) unter Vorjahresniveau. Die Entwicklung basiert maßgeblich auf den gesunkenen Energiekosten.

Das operative Ergebnis (vor Finanzergebnis sowie Steuern) des abgelaufenen Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 3.305 nach TEUR 1.533 in der vorhergehenden Berichtsperiode.

Das Zinsergebnis beträgt saldiert TEUR -69 gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR -33.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Berichtsjahr TEUR 3.236 nach TEUR 1.500 im Vorjahr. Das Berichtsjahr weist ein Ergebnis von TEUR 3.216 auf, welches aufgrund des mit Wirkung zum 1. Januar 2022 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags an die Organträgerin Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA abgeführt wurde.

Bilanz- und Liquiditätsbetrachtung

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich nur unwesentlich gegenüber der vorhergehenden Berichtsperiode um TEUR 353 auf TEUR 13.524 verringert.

Dem niedrigeren Anlagevermögen liegen planmäßige Abschreibungen zugrunde. Die Investitionen mit einer Gesamtsumme von TEUR 329 betreffen im Wesentlichen das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 190.

Das Net Working Capital (Vorräte und Forderungen LuL abzüglich Verbindlichkeiten LuL) ist um TEUR 673 verringert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 190 angestiegen. Darin enthalten sind Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.712 (Vorjahr TEUR 1.868) mit der Gesellschafterin Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA.

Latente Steuern werden im Zuge des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags nicht mehr auf Ebene der Organgesellschaft Siegwerk Büdingen GmbH ausgewiesen.

Die Eigenkapitalquote ist unverändert bei 17%.

Der Rückgang der Rückstellungen um TEUR 308 ist maßgeblich durch die Inanspruchnahme der Steuerrückstellungen bedingt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 601; Vorjahr: TEUR 514), Rückstellung für ausstehende Rechnungen (TEUR 144; Vorjahr (TEUR 130) sowie Rückstellungen für ausstehende Provisionen und Boni (TEUR 163; Vorjahr: TEUR 293).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich maßgeblich aus der Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA, die zum Stichtag eine Höhe von TEUR 5.838 (Vorjahr: TEUR 6.158) aufweisen. Diese beinhalten ein Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr TEUR 4.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 371 (Vorjahr TEUR 432), Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung des Geschäftsjahres (TEUR 3.216; Vorjahr TEUR 1.355) sowie sonstige Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr TEUR 371).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt rein konzernintern.

Insgesamt wird der Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung der oben angeführten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als sehr zufriedenstellend erachtet. Die Bilanz- und Liquiditätssituation ist weiterhin als günstig zu beurteilen.

Forschung und Entwicklung

Für die Gesellschaft haben Innovation, Entwicklung und Anwendungstechnik weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Ausgaben im Bereich Anwendungstechnik und Entwicklung belaufen sich auf TEUR 2.150.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden der erzielte Umsatz und das operative Ergebnis verwendet.

Chancen und Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Die Unsicherheit in Bezug auf die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Risiken hat sich im vergangenen Jahr nicht verbessert. Vor allem der Krieg in der Ukraine mit den gesamtwirtschaftlichen Folgen und die hieraus resultierenden Sanktionen gegenüber Russland und Belarus sowie entsprechenden Gegenmaßnahmen beinhalten nicht zu vernachlässigende Risiken, da eine Eskalation auf andere Staaten weiterhin nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Eine Ausweitung des Krieges könnte die Energiepreise wieder deutlich erhöhen und somit die Inflation wieder verstärken. Hierdurch können sich negative Auswirkungen auf Absatz- sowie Beschaffungsmärkte als auch den Produktionsprozess ergeben.

Dem Beschaffungsrisiko wurde in 2023 erfolgreich mit den weiter unten angeführten Maßnahmen der globalen Einkaufsorganisation der Siegwerk-Gruppe begegnet. Grundsätzlich profitiert die Gesellschaft auf der Absatzseite von der eher mittelfristig konstanten Nachfrage im Bereich Verpackungsdruckfarben.

Zusammenfassend werden die gesamtwirtschaftlichen Risiken und Chancen bei weiterhin erfolgreicher Umsetzung der verschiedenen ergriffenen Maßnahmen durch die Gesellschaft als ausgeglichen eingeschätzt.

Beschaffungsmarkt

Die Entwicklung der Rohstoffmärkte beeinflusst auch zukünftig die sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden Chancen und Risiken maßgeblich.

Das Chancen- und Risikomanagement der Gesellschaft fokussiert daher weiterhin zuallererst auf die Reduzierung von Rohstoff-, Währungs-, Lieferanten- und Preisrisiken sowie die Wahrnehmung entsprechender Chancen. Die im Zuge des Auf- und Ausbaus der Initiativen "Purchasing Excellence" und "Commercial Excellence" implementierten Methoden und Prozesse werden es der Gesellschaft auch zukünftig ermöglichen, negativen Entwicklungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten erfolgreich zu begegnen, sich bietende Chancen zu nutzen und weiterhin ein markt- und geschäftsbezogen angemessenes Profitabilitätsniveau zu realisieren.

Die für Siegwerk relevanten Rohstoffmärkte waren im Geschäftsjahr 2023 - insgesamt betrachtet - durch rückläufige Preise gekennzeichnet, wobei sich eine uneinheitliche Entwicklung in den einzelnen Bereichen ergibt.

Für 2024 erwartet Siegwerk im Vergleich zu 2023 nur noch eine geringfügigere weitere Erholung des Preisniveaus, wobei dies nicht auf alle Rohstoffgruppen gleich zutrifft. Allerdings können sich durch höhere Logistikkosten gegenläufige Effekte ergeben.

Zusätzliche Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen weiterhin in einer zunehmenden Lieferantenkonsolidierung sowie in der weiteren Anhebung von industriellen Umweltstandards in den Zulieferländern China und Indien, die mit höheren Einstandskosten verbunden sein könnten.

Unvorhersehbare Fälle von Force Majeure können materialabhängig auch zukünftig Engpässe in der Zulieferindustrie verursachen.

Darüber hinaus können Maßnahmen der deutschen Infrastruktur- und Klimapolitik zu weiter steigenden Rohstoffeinstandskosten führen: Die Erhöhung innerdeutscher Maut-gebühren, die erfolgte Ausweitung der Mautpflicht auf Bundesstraßen sowie der zunehmende Mangel an Fahrzeugführern haben bereits steigende Logistikkosten und Frachtzuschläge verursacht.

Neben der Reduzierung vorgenannter Risiken durch die frühzeitige und adäquate Substitution verwendeter Rohstoffe, die Neu-Qualifizierung von Lieferanten sowie aktives Bestandsmanagement, stellt die selektive Realisierung von Absatzpreiserhöhungen unverändert die wesentliche Maßnahme dar, schnell und angemessen auf nachteilige Bedingungen auf den Rohstoffmärkten zu reagieren.

Absatzmarkt

Absatzrisiken können sich durch Marktrückgang sowie Kundenverluste ergeben. Der Schwerpunkt der Gesellschaft im grundsätzlich nach wie vor wachsenden Bereich Verpackungsdruckfarben stellt hier aber eine gute Ausgangsbasis dar. In Abhängigkeit der kundenspezifischen wie auch makroökonomischen Entwicklung der lokalen und regionalen Absatzmärkte erfolgt auch eine Anpassung der Kunden-, Absatz- und Vertriebsstrategie.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Materielle Risiken im Hinblick auf einen Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus sieht die Gesellschaft auf Basis der entsprechenden Marktprognosen, des bestehenden Finanzierungsportfolios und unter Berücksichtigung der gegebenen Absicherungsmöglichkeiten absehbar nicht. Die Entwicklung auf den Finanzmärkten wird kontinuierlich verfolgt, so dass bei sich verändernden Marktbedingungen eine kurzfristige Handlungsfähigkeit gegeben ist. Währungsrisiken ist die Gesellschaft primär im Rahmen der Beschaffung von Rohstoffen ausgesetzt. Diesen Risiken wird in erster Linie durch die dargestellten Strukturen und Prozesse im Rahmen der Purchasing Excellence begegnet.

Die abgeschlossenen Finanzierungsvereinbarungen im Rahmen der Finanzierungs-strategie der Siegwerk-Gruppe stellen ausreichend Liquidität für die Gesellschaft sicher.

IT- und Cyberrisiken

Die Informationstechnologie ist die Basis für wesentliche Teile der Geschäftsprozesse und Kommunikation. Ausfälle oder Störungen können weitreichende Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Insofern kommt der reibungslosen Bereitstellung von Systemen und Anwendungen sowie der IT-Sicherheit eine hohe Bedeutung zu. Ziel ist es, Siegwerk- Daten und -Informationsbestände vor versehentlichem oder absichtlichem unbefugtem Zugriff, Veränderung oder Beschädigung zu schützen und somit die IT-Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Alle Anforderungen und grundlegende Parameter, welche das Siegwerk Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) definieren, sind in einer Informationssicherheitsrichtlinie (IS-Richtlinie) dokumentiert.

Die IS-Richtlinie wird durch nachgelagerte Dokumente ergänzt, bestehend aus weiteren Richtlinien, Standards und Verfahrensanweisungen. Das Siegwerk ISMS steuert Risiken, die im Zusammenhang mit der Erstellung, Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen entstehen. Informationssicherheit ist im Gegensatz zur IT-Sicherheit nicht nur auf elektronische Informationen beschränkt, sondern erkennt Daten und Informationen in jeder Form als potenziell wertvolles Gut (Information Asset) an. Die Risiken im Umgang mit solchen Information Assets werden entsprechend ihrem Wert und ihrem potenziellen Schaden ermittelt und gemindert.

Chancen

Wesentliche Chancen der Gesellschaft bestehen unverändert in den sich bietenden Wachstumspotenzialen im Bereich Verpackungsdruckfarben und Lacken. Neben den Aktivitäten im Rahmen der Purchasing- und Commercial Excellence-Initiativen werden Operational Excellence-Initiativen verfolgt, die die Realisierung der sich bietenden positiven Entwicklungsmöglichkeiten ebenfalls weiter fördern werden.

Weitere Chancen bestehen in der Erweiterung der Geschäftsaktivitäten; die hierdurch realisierbaren, strategischen Entwicklungsmöglichkeiten werden systematisch und kontinuierlich analysiert.

Gesamtbeurteilung

Zusammenfassend erachtet die Geschäftsführung die auf mittlere Sicht bestehenden Geschäftsrisiken als identifiziert und angemessen beurteilt, um ihnen auf dieser Basis in unternehmerisch ausgewogener Weise zu begegnen. Gleichzeitig werden erhebliche zusätzliche Geschäftschancen gesehen, deren Realisierung die implementierten Strukturen und eingeleiteten Maßnahmen gewährleisten sollen. In der Gesamtbetrachtung überwiegen die guten Ausgangsbedingungen und Chancen für den erfolgreichen Ausbau der eigenen Wettbewerbsposition die Risiken.

Ausblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung

Unter Berücksichtigung der im Lagebericht beschriebenen erkennbaren Entwicklungen und eingeleiteten Maßnahmen wird für das Geschäftsjahr 2024 unter der Annahme eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds ohne deutliche weitere negative Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine bei einem leicht steigenden Umsatzniveau ein leicht verbessertes operatives Geschäftsergebnis erwartet.

 

Büdingen, den 12. März 2024

Christopher van Laack, Geschäftsführer

Dr. Jan Breitkopf, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 883.819,52 1.169.331,86
883.819,52 1.169.331,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 120.174,23 104.534,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 791.805,09 970.477,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.650,12 368.400,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.112,99 0,00
1.291.742,43 1.443.411,98
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 90.190,00 90.105,00
90.190,00 90.105,00
2.265.751,95 2.702.848,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.143.629,55 1.908.726,57
2. Unfertige Erzeugnisse 32.510,43 12.275,43
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.425.255,18 1.785.881,75
3.601.395,16 3.706.883,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.511.847,33 3.876.292,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.346.934,24 3.156.938,00
davon gegen Gesellschafter EUR 1.875.922,07 (Vj. EUR 1.974.454,86)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 733.742,99 364.269,93
7.592.524,56 7.397.500,86
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 6,22
11.193.919,72 11.104.390,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.147,29 69.839,31
13.523.818,96 13.877.078,98

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 405.278,28 405.278,28
III. Bilanzgewinn 1.827.376,03 1.827.376,03
2.362.654,31 2.362.654,31
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 456.372,00 492.877,16
2. Steuerrückstellung 823.371,77 1.063.403,31
3. Sonstige Rückstellungen 940.757,48 972.012,61
2.220.501,25 2.528.293,08
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.777.458,50 1.574.805,49
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.540.732,22 6.643.346,62
davon gegen Gesellschafter EUR 5.837.839,12 (Vj. EUR 6.157.851,30)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 622.472,68 767.979,48
davon aus Steuern EUR 58.824,45 (VJ. EUR 60.678,72 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.405,01 (Vj. EUR 2.487,18)
8.940.663,40 8.986.131,59
13.523.818,96 13.877.078,98

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 36.144.038,20 36.104.346,52
2. Verminderung / Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -340.390,57 177.713,01
3. Sonstige betriebliche Erträge 255.126,38 181.546,13
36.058.774,01 36.463.605,66
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 20.821.908,97 22.393.918,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.940.337,35 5.133.921,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 997.884,60 1.068.087,96
davon für Altersversorgung EUR 60.830,98 (Vj. EUR 63.075,53)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 766.139,16 955.603,51
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.228.003,76 5.379.196,13
32.754.273,84 34.930.727,53
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.077,96 39.627,20
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 49.727,93 (Vj. EUR 0,00)
davon aus Abzinsung EUR 85,00 (Vj. EUR 19.917,10)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 143.053,16 72.166,94
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 124.952,14 (Vj. EUR 41.067,97)
davon aus Aufzinsung EUR 12.351,00 (Vj. EUR 8.882,00)
-68.975,20 -32.539,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 130.596,47
davon aus latenten Steuern EUR 0,00 (Vj. EUR 130.596,47)
11. Ergebnis nach Steuern 3.235.524,97 1.369.741,92
12. Sonstige Steuern 19.879,59 14.537,03
13. Aufwand aus Ergebnisabführung 3.215.645,38 1.355.204,89
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.827.376,03 1.827.376,03
16. Bilanzgewinn 1.827.376,03 1.827.376,03

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft Siegwerk Büdingen GmbH mit Sitz in Büdingen (HRB 3245, Amtsgericht Friedberg) ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Zur Klarheit der Darstellung werden die nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zwischen der Siegwerk Büdingen GmbH - als Organgesellschaft - und der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA - als Organträgerin - wurde im Vorjahr ein Gewinnabführungsvertrag über eine Mindestlaufzeit von fünf Jahren mit Wirkung zum 1. Januar 2022 abgeschlossen und in das Handelsregister eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der Software beträgt 3 - 13 Jahre, die Nutzungsdauer der Kundenstämme beträgt 8 Jahre.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Für die Berechnung der Abschreibungen werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Entgeltlich erworbene Konzessionen

und ähnliche Rechte und Werte: 3 - 13 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 3 - 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Bauten: 3 - 20 Jahre

Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig auf Monatsbasis. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang erfasst.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 90) sind mit dem nach Maßgabe des IDW-Rechnungslegungshinweis bzgl. der kongruenten Bewertung rückgedeckter Direktzusagen angepassten Aktivwert ausgewiesen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Durchschnittsverfahren. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Die Bestandsrisiken, die sich insbesondere aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der Zinsverluste wird eine pauschale Wertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Method) ermittelt. Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck sowie der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorperiode: 1,79 %), der dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Der durchschnittliche Marktzins errechnet sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (ebenso im Abschluss zum 31. Dezember 2022). Zudem sind ein Gehaltstrend von 3,0 % (Vorperiode: 3,0 %), ein BBG-Trend ("Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung") von 2,75 % (Vorperiode 2,75 %) sowie ein Rententrend von 2,00 % (Vorperiode 2,00 %) berücksichtigt. Inflationsraten und Fluktuationswahrscheinlichkeiten sind nicht berücksichtigt. Erfolgswirkungen aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Zinsertrag bzw. Zinsaufwand ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 25). Eine Ausschüttungssperre kommt so lange nicht zum Tragen, als frei verfügbare Rücklagen in mindestens gleicher Höhe vorliegen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert) bewertet und mit der entsprechenden Verpflichtung saldiert ausgewiesen. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen werden entsprechend mit den Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für Altersversorgung verrechnet. Bei fondsgedeckten Pensionsrückstellungen werden entsprechend der Verrechnungspflicht des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Planvermögens in Höhe von TEUR 1.105 (im Vorjahr TEUR 915) entsprechen zum Bilanzstichtag dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert). Die Bruttoverpflichtung belief sich auf TEUR 1.105, so dass sich eine Nettoverpflichtung von TEUR 0 ergibt. Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 89 wurden mit Zinserträgen in Höhe von TEUR 89 verrechnet.

Die Jubiläumsrückstellungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Dem Ansatz liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten auf Basis der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Es wurde ein pauschaler Rechnungszinsfuß von 1,74 % sowie ein Gehaltstrend von 3 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert und nicht besichert.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB), das Imparitätsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie in der Vorperiode, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei annähernd gleichen Umsatzerlösen um TEUR -364 auf TEUR 3.512 gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.635; Vorjahr TEUR 1.289) sowie Forderungen aus Cash-Pooling mit der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA (TEUR 1.712; Vorjahr: TEUR 1.868). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA betragen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 1.876 (Vorjahr: TEUR 1.974).

Latente Steuern werden im Zuge des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags nicht mehr auf Ebene der Organgesellschaft Siegwerk Büdingen GmbH ausgewiesen.

Rückstellungen

Der Rückgang der Rückstellungen um TEUR 308 ist maßgeblich durch geringere Steuerrückstellungen bedingt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 601; Vorjahr: TEUR 514), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 144; Vorjahr: TEUR 130) sowie Rückstellungen für ausstehende Provisionen und Boni (TEUR 163; Vorjahr: TEUR 293).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben, wie in der Vorperiode, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA in Höhe von TEUR 5.838 (Vorjahr: TEUR 6.158). Diese beinhalten ein Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 4.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 371 (Vorjahr: TEUR 432), Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung des Geschäftsjahres (TEUR 3.216; Vorjahr: TEUR 1.355) sowie sonstige Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 371).

Die Verbindlichkeiten gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 703 (Vorjahr: TEUR 485).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 130 (Vorperiode: TEUR 107) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 19).

Wie in der Vorperiode gab es keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen sowie Aufwendungen oder Erträge aus Währungsumrechnung.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Jahresmiete für die bebauten Grundstücke Seeweg 8, Industriestr. 34 und 36, beträgt TEUR 154 gegenüber der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA. Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von einem Jahr zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden.

Darüber hinaus bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von insgesamt TEUR 104, die für die Beurteilung der Finanzlage nicht von Bedeutung sind.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Personen oder verbundenen Unternehmen getätigt.

Geschäftsführer:

Christopher van Laack, Vice President Paper & Board EMEA and Liquid Food Packaging der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA

Dr. Jan Breitkopf, Mitglied des Vorstandes der Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA

Die Geschäftsführer erhalten von der Siegwerk Büdingen GmbH keine Vergütung für die Wahrnehmung der Geschäftsführung.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 im Durchschnitt 84 Arbeitnehmer, davon 42 gewerbliche und 42 kaufmännische Angestellte (in der Vorperiode waren durchschnittlich 82 Mitarbeiter beschäftigt).

Konzernzugehörigkeit

Die Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA, Siegburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Siegwerk Büdingen GmbH einbezogen wird. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Siegwerk GmbH & Co. KG mit Sitz in Siegburg einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Siegwerk GmbH & Co. KG wird im Bundesanzeiger offengelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Angaben zum Abschlussprüferhonorar gemäß der in § 285 Nr. 17 HGB eingeräumten Befreiung erfolgen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023 der Siegwerk GmbH & Co. KG.

 

Büdingen, 12. März 2024

Christopher van Laack, Geschäftsführer

Dr. Jan Breitkopf, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.420.978,14 138.588,55 0,00 0,00 3.559.566,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 114.299,16 25.966,93 0,00 0,00 140.266,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.868.684,77 56.309,20 0,00 0,00 5.924.993,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.638.751,09 35.979,60 115.589,47 0,00 2.559.141,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 72.112,99 0,00 0,00 72.112,99
8.621.735,02 190.368,72 115.589,47 0,00 8.696.514,27
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 90.105,00 85,00 0,00 0,00 90.190,00
90.105,00 85,00 0,00 0,00 90.190,00
12.132.818,16 329.042,27 115.589,47 0,00 12.346.270,96
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.251.646,28 424.100,89 0,00 2.675.747,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 9.764,70 10.327,16 0,00 20.091,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.898.207,50 234.981,38 0,00 5.133.188,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.270.350,84 96.729,73 115.589,47 2.251.491,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.178.323,04 342.038,27 115.589,47 7.404.771,84
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.429.969,32 766.139,16 115.589,47 10.080.519,01
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 883.819,52 1.169.331,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 120.174,23 104.534,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 791.805,09 970.477,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.650,12 368.400,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.112,99 0,00
1.291.742,43 1.443.411,98
III. Finanzanlagen
- Sonstige Ausleihungen 90.190,00 90.105,00
90.190,00 90.105,00
2.265.751,95 2.702.848,84

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Siegwerk Büdingen GmbH, Büdingen

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Siegwerk Büdingen GmbH, Büdingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Siegwerk Büdingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 12. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ahrend, Wirtschaftsprüfer

gez. Muhic, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterversammlung vom 08.04.2024

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Das Geschäftsjahr endet nach Abführung des Ergebnisses in Höhe von EUR 3.215.645,38 an die Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA aufgrund eines am 27.10.2022 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit einem Jahresüberschuss von EUR 0,00.

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von 1.827.376,03 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 1.827.376,03.

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