Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 7259
Vorher
Zeitwerk GmbH Logistic Service
Eingetragen
13.5.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
ist die Durchführung von Lager- und Logistikarbeiten, insbesondere in den Bereichen Kommissionierung, Konfektionierung, Etikettierung, Palettierung und Lagerhaltung sowie die Durchführung von kaufmännischen und gewerblichen Dienstleistungen auf Basis von Werk- und/oder Dienstverträgen. Gegenstand sind ferner die Durchführung von technischen Inhouse Outsourcing Projekten, die Entwicklung von Fullservice Konzepten sowie logistische Beratungstätigkeiten. Der Gegenstand des Unternehmens beinhaltet weiter die Durchführung und Beratung aller Dienstleistungen auf dem Gebiet der Lagerlogistik in Form von Inhouse-Services sowie sämtliche damit zusammenhängende Arbeiten, insbesondere Warenkommissionierung, Waren-/Güterverpackung in Form von Co-Packaging sowie als Nebenzweig gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung. Des Weiteren beinhaltet der Unternehmensgegenstand den Umschlag und die Lagerung von Gütern aller Art sowie die Durchführung von Kurierdiensten und Kleintransporten sowie Transporte mit Fahrzeugen bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t, also auch den Abverkauf von Gütern und Waren als sogenannten Lagerverkauf. Des Weiteren beinhaltet der Unternehmensgegenstand die Durchführung von Wartungs-, Reinigungs-, Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten in den Kundenbetrieben sowie instandhaltungstechnische Beratungstätigkeiten und sämtliche Leistungen rund um die Verwaltung und Betreuung von Immobilien und Anlagen; auch Reinigungsdienstleistungen (Unterhalts-, Büro-, Grundreinigung und Winterdienste) und Hausmeisterdienstleistungen wie Instandhaltungen und Pflege der Innenund Außenanlagen (inkl. Grünanlagen). Weiterhin werden Handwerkerdienstleistungen vergeben, koordiniert und kontrolliert. Sämtliche Tätigkeiten werden nur in dem Umfang ausgeübt, in dem keine Handwerkserlaubnis benötigt wird. Des Weiteren sind die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung im Sinne der Bestimmungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) und alle sonstigen geschäftlichen und gewerblichen Tätigkeiten erfasst, die hiermit in Zusammenhang stehen oder in Zusammenhang gebracht werden könnten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timothy Anderson
seit 25.10.2024
Geschäftsführer
Niklas Krenz
seit 5.3.2024
Geschäftsführer
Maik Kerzig
seit 10.5.2022
Prokura
Timo Berlekamp
seit 21.8.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Empresaria Group plc.GBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
headwayholding gmbh i.Gr.
Germany
25.200 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

headwaylogistic gmbh

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die headwaylogistic gmbh stellt sich als Systemführer im Bereich Logistik zur Verfügung und ist Experte für Serviceleistungen, die von der Verpackung, Etikettierung über die Fakturierung und Warenbereitstellung bis hin zur auftragsbezogenen Montage von Teilkomponenten und Endprodukten reichen. headwaylogistic erbringt Dienstleistungen wie Arbeitnehmerüberlassung und Projektmanagement, Consulting sowie Inhouse Outsourcing Leistungen und hilft ihren Kunden, die Logistik Prozesse zu optimieren. Zu den Kunden gehören renommierte Mittelständler, Markenartikler und Konzerne aus den Branchen Food, Drogerie, Getränke, Textil, IT und Transport.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Wirtschaftsleistung im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. 2021 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 3,57 Billionen Euro. Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent1. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger2. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt.

2021 wurde die wirtschaftliche Entwicklung sowohl in Deutschland als auch weltweit von erheblichen Liefer- und Materialengpässen beeinflusst. Zum Jahresbeginn 2022 gaben 49 Prozent der Unternehmen der Industrie an, dass sie aktuell von erheblichen Lieferschwierigkeiten betroffen sind.

Den letzten vorliegenden Prognosen des IWF3 zufolge stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 um 5,9 % (2020: -3,1 %). Die Wirtschaftstätigkeit zeigte nach der pandemiebedingten Rezession Anzeichen einer kräftigen Erholung. Dabei verläuft die wirtschaftliche Erholung unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Während die Wirtschaftsleistung der Industrienationen um 5,0 % wuchs (2020: -4,5 %), verzeichneten die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Plus von 6,5 % (2020: -2,0 %). Das BIP der USA stieg um 5,6 % (2020: -3,4 %). Die Eurozone verzeichnete 2021 ein leicht schwächeres BIP-Wachstum um 5,2 % (2020: -6,4 %). Die Schwellenländer Asiens erzielten ein Wachstum um 7,2 % (2020: -0,9 %). Die stärksten Treiber waren China mit 8,1 % (2020: 2,3 %) und Indien mit 9,0 %, wobei Indien eine ausgesprochen starke Erholung von den Pandemiefolgen gelang (2020: -7.3 %). Als Teil der entwickelten Volkswirtschaften verzeichnete Japan ein BIP-Wachstum um 1,6 % (2020: -4,5 %).

In der Ende März veröffentlichten Konjunkturprognose prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) für das Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent in Deutschland. Im folgenden Jahr 2023 soll das BIP um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel prognostizierte im März 2022 für das Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum von 2,1 %, bzw. für das Wirtschaftsjahr 2023 3,5 %4. Das weltweite BIP soll im Jahr 2022 um 3,59 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für das Jahr 2023 wird das weltweite Wirtschaftswachstum auf rund 3,55 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert5. Vor dem Hintergrund der internationalen Spannungen durch den Ukraine-Konflikt, den damit verbundenen Sanktionen und die Auswirkungen auf die weltweite und insbesondere auf die deutsche Wirtschaft, sind die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung jedoch schwierig, 2022 ist weiterhin mit Liefer- und Materialengpässen zu rechnen.6

1.2 Branchenentwicklung

Arbeitnehmerüberlassung7

Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung ist seit 2017 rückläufig, lag der Anteil 2017 noch bei 2,78 %, betrug der Anteil 2021 2,11%.

Nach den Berechnungen des Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) lag die Anzahl der Zeitarbeitskräfte im Jahresdurchschnitt im ersten Halbjahr bei 798.511. Die Zahlen bewegen sich somit auf dem Niveau vom Vorjahr, dort waren es im Jahresdurchschnitt für das erste Halbjahr noch 782.694 Zeitarbeitskräfte. 2017 lag der Durchschnittswert für das erste Halbjahr noch bei 1.032.221 Zeitarbeitskräfte.

Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen. In Zeiten eines beginnenden konjunkturellen Aufschwungs steigt die Nutzung von Leiharbeit zunächst an. Hält der Aufschwung an, steigt das Vertrauen der Unternehmen in die konjunkturelle Entwicklung, und damit auch die Bereitschaft zu einer Erweiterung des Stammpersonals. In einer Abschwungphase wird vor der Entlassung der Stammbelegschaft in Unternehmen in der Regel die Inanspruchnahme von Zeitarbeit reduziert. In Deutschland wird ein großer Teil von Zeitarbeitskräften in Produktionsberufen eingesetzt - im gleitenden Durchschnitt zwischen Juli 2020 und Juni 2021 waren dies laut Bundesagentur für Arbeit 37 Prozent.

Die Arbeitnehmerüberlassungsreform 2016 führt gemäß den Erwartungen des Instituts der deutschen Wirtschaft, zum Rückgang der Leiharbeitnehmer und gleichzeitig zur erhöhten Verwendung des Werkvertrags als Lösung innerhalb der Personaldienstleistung. Darüber hinaus wird erwartet, dass zur Umgehung der reglementierten Arbeitnehmerüberlassungsmitarbeiter verstärkt von Kunden übernommen werden und als eigene Mitarbeiter eingesetzt werden.

Logistik8

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache.

Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 293 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2021 branchenübergreifend erwirtschaftet. Für 2022 wird ein Wachstum um mehr als 5 Prozent erwartet, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist.

Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.115 Mrd. Euro (2020). Daran hat Deutschland mit gut 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein.

Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt.

Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind.

Lebensmitteleinzelhandel9

Die Privatverbraucher in Deutschland geben jährlich mehr als 250 Milliarden Euro für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Während die Ausgaben für alkoholfreie Getränke eher stagnieren, haben sich die Ausgaben im Bereich der Nahrungsmittel in den letzten Jahren stetig vergrößert. Treiber dieser Entwicklung sind ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein und eine verstärkte Qualitätsorientierung der Verbraucher. Für den Lebensmitteleinzelhandel nennt das Statistische Bundesamt Umsätze von rund 216 Milliarden Euro im Jahr. In den vergangenen Jahren sind die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel in Deutschland dabei tendenziell angestiegen. Im Jahr 2020 zeichneten sich insbesondere in den Produktkategorien Obst sowie Fleischwaren Preisanstiege ab. Trotz dieser Preisentwicklung befindet sich das deutsche Preisniveau für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im EU-Durchschnitt. Lebensmittel machten zuletzt rund 15,5 Prozent an den privaten Konsumausgaben aus. Eine im internationalen Vergleich hohe Verkaufsstellendichte und die Dominanz einiger weniger nationaler Handelsketten führen zu einem im europäischen Vergleich niedrigen Preisniveau für Lebensmittel in Deutschland. Die Branche ist von einem hohen Grad der Konzentration gekennzeichnet. Edeka aus Hamburg (auch Netto Marken-Discount), Rewe aus Köln (auch Penny), die Schwarz-Gruppe aus Neckarsulm (Lidl und Kaufland), Metro mit Sitz in Düsseldorf (Metro C+C und Real) und die beiden Aldi-Konzerne stellen die führenden Unternehmensgruppen im deutschen Lebensmittelhandel dar. Nach Schätzungen von TradeDimensions kommen die Top-5 auf einen kumulierten Marktanteil von etwa 75 Prozent am Lebensmittelhandel (Groß- und Einzelhandel bei einem zugrundegelegten Gesamtmarkt von über 200 Milliarden Euro).

2. Geschäftsentwicklung und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Allgemeine Entwicklung der headwaylogistic gmbh

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -7.341 (-14,73 %) zurückgegangen. Das Vorjahr war durch die starken Umsatzzuwächse in der Logistikdienstleistung im Lebensmitteleinzelhandel aufgrund der COVID-19 Pandemie positiv beeinflusst. Im Vergleichszeitraum wurde ein Rückgang der Personalaufwendungen um 13,59 % (TEUR -5.598) verzeichnet. Entsprechend ist das Ergebnis nach Steuern um TEUR -1.074 geringer als im Vorjahr 2020. Die Vorjahreserwartungen der Geschäftsleitung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis wurden nicht erfüllt.

Die Entwicklungen in den Personalkosten wurden durch eine geringere Auftragslage und die Tarifanpassungen für Leiharbeitnehmer und die Anpassungen des gesetzlichen Mindestlohns im Berichtsjahr beeinflusst. Der gesetzliche Mindestlohn wurde zum 01.01.2021 von 9,35 Euro auf 9,50 Euro und zum 01.07.2021 auf 9,60 Euro angepasst. Das Mindestentgelt für Leiharbeitnehmer wurde zum 01.04.2021 um 3,5 % auf 10,45 Euro erhöht.

Die allgemeinen Entwicklungen an den europäischen Arbeitsmarkt und die besonderen Herausforderungen durch die Grenzschließungen im Zuge der COVID19-Pandemie haben dazu geführt, dass ab dem Jahr 2020 höhere Gebühren für Recruitment-Agenturen und die eigene Personalbeschaffung ausgegeben werden musste. Auch diese Anpassungen sind zum Teil in den erhöhten Personalaufwendungen enthalten.

2.2 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.2.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2021 um TEUR -1.281 auf TEUR 7.726 reduziert. Dazu trugen auf der Aktivseite vor allem die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -1.470 auf TEUR 5.985 bei. Gleichzeitig erhöhten sich die Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 111 auf TEUR 928 und die Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 101 auf TEUR 169.

Auf der Passivseite reduzierten sich vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR -651 und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR -460.

Wesentlichen Anteil am kurzfristig gebundenen Vermögen haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 77,5 % (Vj. 82,8 %) der Bilanzsumme bzw. TEUR 5.985 (Vj. TEUR 7.455) sowie die flüssigen Mittel mit rd. 12% (Vj. 9 %) der Bilanzsumme bzw. TEUR 928 (Vj. TEUR 817).

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der headwaylogistic administration gmbh wurde der erwirtschaftete Jahresüberschuss - von insgesamt TEUR 1.580 an die headwaylogistic administration gmbh - abgeführt.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte überwiegend über kurzfristiges Fremdkapital; dieses entfällt im Wesentlichen auf Personalrückstellungen (TEUR 1.772), sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 1.981) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 3.080). Letztere resultieren in Höhe von TEUR 1.580 aus der Ergebnisabführungsverpflichtung des Jahres 2021 gegenüber der headwaylogistic administration gmbh. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit.

2.2.2 Finanzlage

Die hohe Ertragskraft der Gesellschaft und die durch die Konzernmutter bei Bedarf jederzeit verfügbaren Darlehensmittel sorgen für eine stabile, sehr gute Finanzlage. Die Finanzmittel erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 111.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Von den Möglichkeiten zur Stundung der Umsatzsteuer im Zuge der COVID19-Pandemie wurde kein Gebrauch gemacht.

2.2.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr deutlich um 14,73% bzw. TEUR 7.341 auf TEUR 42.487. Damit liegt die tatsächliche Entwicklung deutlich unter den Prognosen der Geschäftsleitung aus dem Vorjahr.

In Ergänzung zur Umsatzentwicklung reduzierten sich auch die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR -541 auf TEUR 3.044. Die Gesamtleistung als Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen des Geschäftsjahres beläuft sich somit auf Mio. EUR 45,5 (-14,76 %)

Den Umsatzrückgängen stehen verringerte Personalaufwendungen gegenüber. Diese reduzierten sich im Berichtsjahr um Mio. EUR 5,6 (-13,59 %) auf Mio. EUR 35,6. Im Ergebnis ist der prozentuale Rückgang der Personalaufwendungen geringer als der Rückgang der Umsatzerlöse und führt somit zu einer Verschlechterung des Rohertrages. Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich ca. 1.402 Mitarbeiter (Vorjahr durchschnittlich 1.731) beschäftigt. Die Materialaufwendungen sind um TEUR -425 (-28,68 %) im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und auch die Aufwendungen für Raumkosten sind signifikant um TEUR -645 gesunken.

Das Ergebnis nach Steuern lag bei 1.673 Mio. EUR und ist somit um 39,11 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Jahresüberschuss von Mio. EUR 1,58 ist vollständig an den Gesellschafter abzuführen.

2.3. Leistungsindikatoren

Das Management von headwaylogistic steuert die Gesellschaft vorrangig anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren:

― Umsatz

― Umsatzrendite (Jahresüberschuss im Verhältnis zum Umsatz)

― Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz (Rohertrag 1)

Um unsere Marktposition zu festigen und Größenvorteile zu nutzen, streben wir grundsätzlich ein Umsatzwachstum an.

Der Jahresüberschuss ist eine wichtige Ertragskennziffer. Daraus ergibt sich die Rentabilität des Unternehmens und ist der Ergebnisbeitrag an den Konzern.

Die Profitabilität, gemessen am Rohertrag 1, ist eine der zentralen Ziel- und Messgrößen. Sie gibt an, wie hoch die Rentabilität des eingesetzten Personals bezogen auf den Umsatz ist.

2.4 Führungs- und Organisationsstruktur

Die headwaylogistic ist in vielen Bereichen dezentral organisiert und verfügt über wenige Hierarchieebenen. Durch die dezentrale Struktur wird die Verantwortung nahe an den Kunden delegiert. Die Regional- und Projektleiter, welche regelmäßig in den Projektstandorten sind, können Großteils eigenverantwortlich handeln, verfügen über eine hohe Entscheidungskompetenz und haben Freiräume, um an den regionalen Standorten erfolgreich und motiviert zu agieren. Die Führung der Mitarbeiter basiert auf Vertrauen, kontinuierlicher Kommunikation und Kontrollprozessen. Die gewählte leistungsorientierte Führungs-, Entlohnungs- und Organisationsstruktur ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil, da nur unter dieser Maßgabe die verantwortlichen Personen ihr innovatives Denken und Handeln vollständig entfalten sowie effizient und ertragsorientiert arbeiten können. Die Unternehmenskultur ist geprägt von der Individualität des Einzelnen, einem offenen Dialog, gegenseitigem Respekt, klaren Zielvorgaben und selbstständigem Handeln. Die Erfolgsgeschichte der headwaylogistic war, ist und bleibt ein Verdienst der Mitarbeiter. Dabei ist es unerheblich, auf welcher Ebene dieser überdurchschnittliche Arbeitseinsatz erbracht wurde. So kann das Unternehmen weiterwachsen, und ist für die Fortentwicklung des Erfolges für die Zukunft bestens aufgestellt.

2.5 Kundenorientierung

Die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Rahmenbedingungen einstellen zu können, ist ein elementarer Bestandteil der strategischen Ausrichtung der headwaylogistic. Laufende Marktbeobachtung sowie die stetige Ausrichtung auf Kundenvorstellungen helfen dabei, die Qualität der Dienstleistungen zu optimieren. Die gewachsenen Unternehmensstrukturen erlauben es effizienter und mit kürzeren Reaktionszeiten auf Anforderungen der Kunden zu reagieren, ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen Konkurrenten. Diese Vorgehensweise verschafft der headwaylogistic bei Kundenunternehmen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal und sichert die Wertschöpfung beim Kunden. Vor dem Hintergrund der Änderungen am Gesetz zur Arbeitnehmerüberlassung und an den Rahmenbedingungen für Werkverträgen konnte sich headwaylogistic durch diese Ausrichtung sehr gut positionieren, um ein vertrauensvoller Kooperationspartner für die Kunden zu sein.

3. Chancen und Risikobericht der headwaylogistic gmbh

Die seit 2014 entwickelte Business Software konnte in den Jahren 2017 und 2018 erfolgreich implementiert werden und bietet ein hohes Maß an Individualisierungen, welche den Bedürfnissen der headwaylogistic angepasst wurden. Im Jahr 2021 wurden wesentliche Erweiterungen und Verbesserungen in der Business Software implementiert, laufende Weiterentwicklungen ermöglichen es zudem weitere Prozesse abzubilden. Die Software bietet eine gute Grundlage, um sich auf zukünftige Anforderungen einzustellen und den Marktforderungen entsprechen zu können. Das Programm hat bereits positive Wirkung auf die Qualität entfaltet und wird auch in Zukunft zur Qualitätssteigerung beitragen.

Diese Strukturen haben und werden am Markt ihre Wirkung entfalten. Dabei kann die Gruppe auf erhebliche Referenzen namhafter Großkunden verweisen, zu denen umfassende Geschäftsverbindungen auch unter den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen der vorvergangenen Jahre aufrechterhalten wurden. Im Bereich der Food-Logistik hat sich die Gruppe einen deutschlandweiten Ruf erarbeitet.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass aufgrund der guten Kundenbeziehungen und der Positionierung als vertrauensvoller Ansprechpartner zum gesetzeskonformen Umgang mit den neuen Rahmenbedingungen in der Zeitarbeit sowie der erholenden Konjunktur das Unternehmen auch im Jahr 2022 davon profitieren wird.

Bedingt durch den Wegfall der Freizügigkeitsbeschränkungen für Arbeitnehmer aus zahlreichen osteuropäischen EU-Staaten in den Jahren 2011 - 2014 hat sich die Zeitarbeitsbranche positiv entwickeln können. Insbesondere Menschen aus Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien wanderten in diesem Zeitraum nach Deutschland ein und stellen somit weitere potenzielle Bewerber auf dem Arbeitsmarkt und auch in der Branche der Zeitarbeit dar. Auch Mitarbeiter aus anderen EU-Staaten (z. B. Spanien, Portugal, Kroatien) sind von Interesse und sollen helfen, den Arbeitskräftemangel zu lindern und die Kunden mit ausreichend Personal zu versorgen.

Die Geschäftsführung hat folgende wesentliche Risiken identifiziert:

Allgemeine Risiken

Potentielle Risiken ergeben sich aus der Art des Geschäftes und den gesetzlichen Verpflichtungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Die COVID19-Pandemie hat zu neuen Regularien hinsichtlich der Arbeitssicherheit und der Unterbringung von Arbeitnehmern geführt. Diese Regularien wurden bereits im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich umgesetzt und werden fortlaufend durch das Qualitätsmanagement und die Geschäftsleitung überwacht.

Das neue AÜG ist seit dem 1. April 2017 in Kraft getreten und der Umgang mit den neuen Regularien konnte bereits erfolgreich implementiert werden.

Dem höheren Verwaltungs- und Koordinationsaufwand konnte durch systemseitige Entwicklungen frühzeitig entgegengetreten werden.

Die headwaylogistic gmbh hat sich frühzeitig mit den Anpassungen auseinandergesetzt und sieht weiterhin neben Risiken auch Chancen für Wachstum. Durch marktgerechte Konzepte und vertrauensvolle Beratung der Kunden im Umgang mit der Reform wird headwaylogistic das Profil als Dienstleister festigen, welcher die geänderten Anforderungen stets erfüllt und somit auch das Risiko für die Kundenbetriebe minimiert.

Weiterhin werden die Marktentwicklungen laufend beobachtet, um geeignete Maßnahmen veranlassen zu können.

Aufgrund der hohen Personalintensität wird vor allem die allgemeine Wirtschaftsentwicklung als bedeutend eingestuft. Während in Zeiten starken Wirtschaftswachstums die Gefahr darin besteht, nicht in ausreichendem Maße qualifiziertes Personal rekrutieren zu können, liegt das Risiko bei einem Wirtschaftsabschwung in der mangelnden Auslastung eigener Mitarbeiter. Des Weiteren führt die Konkurrenzsituation am Markt zu einem erhöhten Preisdruck, der bei dem bestehenden Lohnniveau zu einer Reduzierung der Margen führt.

Finanzielles Risikomanagement

Das Unternehmen ist einer Vielzahl von finanziellen Risiken ausgesetzt, einschließlich Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken und Zinsänderungsrisiken. Eines der Ziele im Zusammenhang mit der Risikokontrolle ist, die möglichen negativen Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg des Konzerns so gering wie möglich zu halten.

Die Verfahren zum Risikomanagement sowie die tatsächlichen finanziellen Risiken sind ebenfalls Diskussionsthemen in den Geschäftsleitersitzungen. Die Risikokontrolle soll gewährleisten, dass Risiken identifiziert, gemessen und minimiert werden.

Ein Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit ist im Unternehmen implementiert.

A. Kreditrisiken

Unter Kreditrisiken versteht headwaylogistic das Risiko, dass Kunden der Gesellschaft oder andere Parteien ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem Unternehmen nicht wie vereinbart begleichen können. Zur Risikominimierung bzw. Sicherung der Zahlungseingänge betreibt die Gesellschaft ein umfangreiches Mahnwesen. Die offenen Posten werden laufend überwacht und Mahnungen erfolgen zeitnah innerhalb von wenigen Tagen nach Fälligkeit der Forderung.

Die Geschäftsleitung ist für das Management der Kreditrisiken aus dem operativen Geschäft zuständig. Die Grundsätze zur Kreditkontrolle sind in den Geschäftsplänen enthalten. Im Rahmen des Risikomanagements werden bei Neukunden Kreditprüfungen im Voraus durchgeführt. Für Kunden mit hohen Risiken werden Kreditlimits auf der Grundlage interner und/oder externer Ratings festgelegt. Erforderliche Wertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls und der Fälligkeitsstruktur gebildet.

B. Liquiditätsrisiko

Als Liquiditätsrisiko definieren wir die Situation, dass headwaylogistic Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nachkommen könnte. Ziel der Liquiditätsbewirtschaftung der Gesellschaft ist es, so weit wie möglich, sowohl unter normalen als auch unter Stressbedingungen ausreichend Liquidität für die rechtzeitige Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen. Dazu sollen ausreichende flüssige Mittel sowie Kreditlinien verfügbar sein. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig mittelfristige Prognosen über Cashflows erstellt. Diese Prognosen zeigen stets eine ausgezeichnete, durch die hohe Ertragskraft und die vergleichsweise kurzen Zahlungsziele getriebene Liquiditätsentwicklung. Teil des Liquiditätsrisikos ist das Bonitätsrisiko unserer Kunden. Die Bonität der Kunden der Gesellschaft ist überdurchschnittlich gut. Zudem stehen der Gesellschaft jederzeit Darlehensmittel der Muttergesellschaft zur Verfügung, die diese aus verfügbaren Bankdarlehen an die Töchter weiterleitet.

Risiken aus Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen

An dieser Stelle sind insbesondere die Risiken aus gesetzlichen Verpflichtungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) zu nennen. Wie bereits ansatzweise bei den allgemeinen Risiken erläutert, wurde der Umgang mit diesen Risiken bereits größtenteils adressiert und implementiert.

Beim Umgang mit Gefahren wird hierbei weiterhin eine konservativ sichere Vorgehensweise gewählt.

Beispielsweise wird bei der Umsetzung von Equal Pay (Es gibt hierfür keine gesetzliche Definition; eine höchstrichterliche Entscheidung wurde bisher nicht getroffen) den Empfehlungen des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) entsprochen oder dies übertroffen.

Wie bereits vorab erläutert, aus Sicht der headwaylogistic bieten die Risiken aus der Reform auch Chancen. Maßnahmen, um sich eindeutig als seriöses und vertrauensvolles Unternehmen aufzustellen, wurden bereits frühzeitig veranlasst und an die Kunden kommuniziert. Die Erfahrungen der headwaylogistic werden im Rahmen von Beratungsleistungen den Kunden bereitgestellt. Beispielsweise profitieren einige Kunden von den Erfahrungen bei der europaweiten Rekrutierung und Integration in den Arbeitsmarkt.

Risiken bei der Personalbeschaffung

Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Insbesondere beim Einsatz gering qualifizierter Mitarbeiter kann eine deutlich erhöhte Fluktuation beobachtet werden.

Die Übernahme von Leiharbeitnehmern durch den Kunden (Klebeeffekt) oder durch Konkurrenten wird für Zeitarbeitsunternehmen mehr und mehr zur Herausforderung. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und zu binden, verursacht hohe Kosten für aufwändigere Recruiting-Maßnahmen und sorgt damit für einen neuen Wettbewerbsdruck auf dem Markt. Höhere Flexibilität und operationale Exzellenz werden damit im Recruiting immer bedeutsamer und machen in Zukunft die maßgeblichen Unterschiede aus.

Die COVID19-Pandemie stellt die headwaylogistic vor neue Herausforderung bei der Personalbeschaffung. Die europäische Infektionslage und die daraus resultierenden Ein- und Ausreisebeschränkungen, die Quarantänevorschriften und die Verunsicherung innerhalb der europäischen Bevölkerung erschweren den Rekrutierungsprozess.

Die headwaylogistic hat die Bedeutung des Recruitments identifiziert und die eigenen Kapazitäten in diesem Bereich konsequent ausgebaut. Die Mitarbeiter innerhalb der Recruitment-Abteilung werden regelmäßig hinsichtlich neuer Trends und Markentwicklung geschult.

Die Unternehmensleitung hat entsprechende Mechanismen, Kontrollen und Maßnahmen installiert, um geschäftsüblichen Risiken (AÜG-Vorschriften, Verträge mit Kunden, Ausfallrisiken von Forderungen, etc.) vorzubeugen. Dazu gehören ein umfassendes internes Qualitätsmanagementsystem einschließlich Aus- und Fortbildungsprogrammen, ein Managementinformationssystem einschließlich Controllingtätigkeiten und auch regelmäßige Meetings auf verschiedenen Hierarchieebenen.

Derzeit sieht die Geschäftsführung keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

4. Prognosebericht

4.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (auch Wirtschaftsweise genannt) rechnet damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,8 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2021 wachsen wird. Im Jahr 2023 soll das Bruttoinlandsprodukt um weitere 3,5 % wachsen und sich weiter stabilisieren.

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre jüngste Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft veröffentlicht. Demnach wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen.10 Die COVID19-Pandemie sowie der Krieg in der Ukraine wird auch im Jahr 2022 weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflussen.

4.2 Entwicklung der Gesellschaft

Bedingt durch die Reform der Arbeitnehmerüberlassung und anderer Gesetze ist deutliche Bewegung in der Brache entstanden. Es konnte weiterhin eine Marktbereinigung beobachtet werden. Viele Personaldienstleistungsunternehmen sind nicht mehr in der Lage, ihre Geschäfte im gewöhnlichen Umfang fortzuführen.

Unsere Kundenbetriebe verfolgen unterschiedliche Strategien im Umgang mit der Reform. Beispielsweise kann genannt werden, dass einige Kundenbetriebe Mitarbeiter von uns übernehmen und dadurch Ihren Eigenpersonal Anteil ausbauen. Außerdem konnte der Lösungsansatz beobachtet werden, dass die Auslagerung von Bereichen auf der Grundlage von Werkverträgen als Werkzeug verwendet wird. Weiterhin konnten die Kooperationen mit Kunden gestärkt werden, indem die Übernahme von Mitarbeitern zugesichert werden oder auch Mitarbeitersuche für Kunden durchgeführt werden.

Für das Jahr 2022 werden Ergebnisse erwartet, welche weiterhin durch die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Personal und die COVID19-Pandiemie beeinflusst sind. Es ist absehbar, dass die Margen dauerhaft etwas abfallen werden. Ursachen sind insbesondere höhere Fluktuation, häufigere Tätigkeits- bzw. Kundenbetriebswechsel, Einarbeitungskosten, Reduzierung der Durchschnittsleistung und die zusätzlichen Kosten für Unterkünfte und Krankschreibungen im Zuge der COVID19-Pandemie.

Aus der gesetzlichen Anpassung ergeben sich aber auch Chancen. Beispielsweise konnten die jahrelangen Erfahrungen in der Rekrutierung auf dem Europäischen Arbeitsmarkt ausgebaut werden und hierdurch Zusatzaufträge generiert werden. Zudem kann sich die headwaylogistic durch ihr proaktives Vorgehen hinsichtlich der Standards bei der Unterbringung von Arbeitnehmern ein Wettbewerbsvorteil schaffen.

Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen geht die Geschäftsleitung von einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Umsatzniveau von 43,00 Mio EUR aus. Die Geschäftsleitung plant mit einem Rohertrag von 6,442 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von 1,473 Mio. EUR. Es wird mit einem Mitarbeiterniveau von durchschnittlich 1.400 Arbeitnehmern geplant, bei einer vergleichbaren Mitarbeiterfluktuation zum Vorjahr. Die Gesellschaft plant mit einem leichten Rückgang bei der Rohertragsmage, von 15,36 % auf 14,98 %, gerade die Preisanstiege im Bereich Energie, Mieten und Kraftstoffe spielen bei dieser Annahme eine entscheidende Bedeutung.

4.3. Strategische Ausrichtung

Die headwaylogistic ist als Personaldienstleister zwei Zielen verpflichtet: Zum einen will sie dem Kunden qualifizierte und flexibel einsetzbare Mitarbeiter vermitteln, zum anderen ist es eine selbst auferlegte Pflicht, sich für die Interessen der Mitarbeiter einzusetzen. Aus diesem Grund ist dem Unternehmen an einem Ausgleich der Interessen gelegen: Fair bezahlte Arbeit zu guten Arbeitsbedingungen einerseits und flexibel einsetzbare Mitarbeiter andererseits. Die headwaylogistic sieht qualifizierte und motivierte Mitarbeiter als Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg in der Zukunft.

Die headwaylogistic ist ein qualifizierter Partner für Ihre Kunden. Sie liefert professionelle, zuverlässige, effiziente und effektive Dienstleistungen, von denen ihre Auftraggeber, Kunden und Mitarbeiter profitieren.

Darüber hinaus bietet sie umfangreiche Management- und strategische Lösungen für anspruchsvolle Projekte. In allen Bereichen setzt sie auf Fachkompetenz und Professionalität. Ihr Ziel ist es, mit Effizienz und Leidenschaft die Wertschöpfung der Kunden zu steigern - und das alles aus einer Hand. Dafür arbeitet headwaylogistic in interdisziplinären Teams und vertrauen auf die fachliche und soziale Kompetenz der Mitarbeiter.

Mehr als je zuvor ist es das Ziel der headwaylogistic ein "premium performance" Dienstleister für ihre Kunden und Mitarbeiter zu sein und so als vertrauensvoller Partner wahrgenommen zu werden, welcher den Ansprüchen gerecht wird.

5. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

6. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen

 

Recklinghausen, 9. August 2022

Kai Deitermann

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html

3 World Economic Outlook, Stand: Januar 2022

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/

5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

6 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/

7 Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) - Zahlen & Fakten zur Zeitarbeit in Deutschland

8 https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung

9 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1194653/umfrage/entwicklung-des-leh-umsatzes-und-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland/

10 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 42.608,00 33.483,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.004,00 4,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.004,00 4,00
II. Sachanlagen 34.604,00 33.479,00
1. technische Anlagen und Maschinen 177,00 223,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.427,00 33.256,00
B. Umlaufvermögen 7.515.016,53 8.872.905,27
I. Vorräte 17.465,41 18.436,54
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.465,41 18.436,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.569.824,06 8.037.310,72
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.985.343,39 7.455.243,01
2. sonstige Vermögensgegenstände 584.480,67 582.067,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 927.727,06 817.158,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168.642,83 100.874,41
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.726.267,36 9.007.262,68

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 140.038,40 140.038,40
I. gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Gewinnrücklagen 21.000,00 21.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 21.000,00 21.000,00
III. Gewinnvortrag 93.838,40 93.838,40
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 2.120.237,48 2.385.887,61
1. sonstige Rückstellungen 2.120.237,48 2.385.887,61
C. Verbindlichkeiten 5.465.991,48 6.481.336,67
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 405.176,54 309.837,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.079.833,54 3.730.977,78
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.980.981,40 2.440.521,38
davon aus Steuern 352.647,81 413.907,60
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 69.884,37 84.739,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.726.267,36 9.007.262,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Umsatzerlöse 42.487.106,58 49.828.338,54
2. sonstige betriebliche Erträge 3.043.929,07 3.585.045,56
3. Materialaufwand 1.058.038,89 1.483.583,36
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.058.038,89 1.483.583,36
4. Personalaufwand 35.602.568,36 41.200.628,64
a) Löhne und Gehälter 29.971.132,12 34.861.613,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.631.436,24 6.339.014,96
davon für Altersversorgung 1.162,08 5.533,00
5. Abschreibungen 52.379,72 50.343,86
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 52.379,72 50.343,86
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.093.387,37 7.865.175,45
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129,94 28,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 51.949,55 66.359,55
9. Ergebnis nach Steuern 1.672.841,70 2.747.321,83
10. sonstige Steuern 93.008,16 22.840,05
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.579.833,54 2.724.481,78
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

der headwaylogistic gmbh, Recklinghausen

A. Vorbemerkung

I. Allgemeines

Der vorliegende Jahresabschluss 2021 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Klarheit zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis sowie eine detaillierte Erläuterung erfolgen im Anhang.

Die Firma headwaylogistic gmbh mit Sitz in Recklinghausen, Herner Str. 35 ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 7259 registriert.

Die headwaylogistic administration gmbh ist Alleingesellschafter in der headwaylogistic gmbh.

Abweichend zum Vorjahr wurden die Gegenposten für die Sachbezüge der Arbeitnehmer in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Das Vorjahr wurde angepasst. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden ansonsten stetig angewendet.

Die Wertansätze in der Bilanz der headwaylogistic gmbh zum 31.12.2020 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich angemessener Abschreibungen bewertet. Zugänge im Geschäftsjahr 2021 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Den Abschreibungen auf Sachanlagen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 14 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Vermögensgegenstände mit untergeordneter Bedeutung werden im Zugangsjahr bis zu einem Wert von EUR 250,00 in vollem Umfang als Betriebsausgabe gebucht.

Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr wurde wie im Vorjahr mit 0,5 % bemessen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr:

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
davon Restlaufzeit > 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.985.343,39 7.455.243,01 0
Sonstige Vermögensgegenstände 584.480,67 582.067,71 0
  6.569.824,06 8.037.310,72 0

Die in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 73,3 (Vj. TEUR 114,9). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit TEUR 17,2 (Vj. TEUR 9,6) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

(3) Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten wurden die zeitlichen Abgrenzungen von Mieten, Versicherungen, Beiträge und Kfz berücksichtigt.

(4) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf EUR 25.200,00.

(5) Entwicklung Eigenkapital

EUR
Bilanzgewinn 01.01.2021 0
Jahresüberschuss 2021 0
Bilanzgewinn 31.12.2021 0
Stammkapital 25.200,00
Andere Gewinnrücklagen 21.000,00
Gewinnvortrag 93.838,40
Eigenkapital 140.038,40

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages zur headwaylogistic administration gmbh beläuft sich der Bilanzgewinn auf EUR 0,00. Die anderen Gewinnrücklagen sowie der Gewinnvortrag vor Verwendung betrifft vororganschaftliche Zeiten.

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter, Schwerbehindertenabgabe, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen sowie Kosten für Jahresabschlussprüfung.

(7) Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2021
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 405.176,54 405.176,54 0 0
(Vorjahr) (309.837,51) (309.837,51) 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.079.833,54 3.079.833,54 0 0
(Vorjahr) (3.730.977,78) (3.730.977,78) 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.980.981,40 1.980.981,40 0 0
(Vorjahr) (2.440.521,38) (2.440.521,38) 0 0
  5.465.991,48 5.465.991,48 0 0
(Vorjahr) (6.481.336,67) (6.481.336,67) 0 0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen für Steuern (TEUR 360; Vj. TEUR 414) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 70, Vj. TEUR 85) enthalten. Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.080 (Vj. TEUR 3.724) und betreffen ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit TEUR 94,8 (Vj. TEUR 78,2) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und mit TEUR 9,4 (Vj. TEUR 8,9) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen ausschließlich auf das Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 374 (Vj. TEUR 330) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich vor allem um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 103) sowie Erstattungen aus Wohngeldabrechnungen von Mitarbeiterunterkünften (TEUR 271).

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1,1 (Vj. TEUR 5,5) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 78 (Vj. TEUR 91) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 66) enthalten.

D. Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden Haftungsverhältnisse in Form von Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 602 sowie Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 147 ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin existiert eine Garantie für Kreditverbindlichkeiten der obersten Konzernmutter von EUR Mio. 13. Die Inanspruchnahme aus der Garantie begrenzt sich dabei auf das Reinvermögen der Gesellschaft, so dass sich keine Unterbilanz ergeben darf.

Aufgrund des aktuellen Geschäftsverlaufes ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Zusätzlich bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen zum 31.12.2021 in Höhe von TEUR 1.359.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Kai Deitermann, Kaufmann, Herten

Für die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.402 Mitarbeiter (Vorjahr 1.731). Es ergibt sich folgende Zusammensetzung:

Personenzahl 31.12.2021 Personenzahl 31.12.2020
Angestellte 48 51
Gewerbliche Mitarbeiter 1.354 1.680
  1.402 1.731

F. Verwendung des Jahresergebnisses

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist der gesamte Jahresüberschuss an die headwaylogistic administration GmbH abzuführen.

G. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Empresaria group plc., London/GB, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der befreiende Konzernabschluss der Empresaria group plc. wird im Bundesanzeiger unter der Firma "Empresaria Holding Deutschland GmbH" offengelegt.

H. Offenlegung

Die Offenlegung erfolgt gemäß § 325 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften vorgegebenen Vorschriften.

 

Recklinghausen, den 9. August 2022

headwaylogistic gmbh, Recklinghausen

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

der headwaylogistic gmbh, Recklinghausen,

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 52.628,54 9.600,00 62.228,54
  52.628,54 9.600,00 62.228,54
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 595,00 0,00 595,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 449.359,19 51.904,72 501.263,91
  449.954,19 51.904,72 501.858,91
  502.582,73 61.504,72 564.087,45
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 52.624,54 1.600,00 54.224,54
  52.624,54 1.600,00 54.224,54
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 372,00 46,00 418,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.103,19 50.733,72 466.836,91
  416.475,19 50.779,72 467.254,91
  469.099,73 52.379,72 521.479,45
Buchwerte
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.004,00 4,00
  8.004,00 4,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 177,00 223,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.427,00 33.256,00
  34.604,00 33.479,00
  42.608,00 33.483,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.08.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die headwaylogistic gmbh, Recklinghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der headwaylogistic gmbh, Recklinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der headwaylogistic gmbh, Recklinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

München, 9. August 2022

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Josef Eberl, Wirtschaftsprüfer

Stefan Wiegratz, Wirtschaftsprüfer

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