Dever-Hafenlager GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Häfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Prodöhl seit 1.12.2025 | Geschäftsführer |
Martin Hopp seit 20.12.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jacob Jürgensen Wood GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023JACOB JÜRGENSEN WOOD GMBH, HAMBURG LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlagen des Unternehmens Jacob Jürgensen Wood GmbH ist eine führende, international tätige Handelsgesellschaft mit 140-jähriger Erfahrung auf den Weltmärkten. Von unserem Hauptsitz Hamburg aus und zusammen mit unseren Partnern weltweit bedienen wir unsere Kunden in Deutschland, Europa und Übersee. Jacob Jürgensen Wood GmbH betreibt Import und Export sowie Großhandel mit Holz und Holzprodukten verbunden mit allen notwendigen Dienstleistungen, sofern sie von unseren Kunden und Lieferanten gewünscht sind. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa war im Jahr 2023 geprägt von den Folgewirkungen der Corona Pandemie 2020 bis 2022 und dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russland gegen die Ukraine. Die folgenden Anpassungsprozesse an ein generell höheres Zinsniveau haben massive Auswirkungen auf zinssensible Branchen, insbesondere der Baubranche. Die Sanktionen der westlichen Länder gegenüber Russland haben die Energiepreise in Europa dauerhaft erhöht, was wiederum strukturelle Anpassungen der deutschen Industrieproduktion zur Folge haben wird. Ein weiterer Malus der gegenwärtigen Lage sind die mit den internationalen Krisen einhergehenden Unsicherheiten, die in der Wirtschaft die Investitionsneigung bremsen und den Verbrauchern die Konsumlaune eintrüben. Die Folge ist eine schwache Binnenkonjunktur begleitet von einem stagnierenden Welthandel. Erfreulicherweise zeigen sich die Arbeitsmärkte in Deutschland und den entwickelten Ländern weiterhin ziemlich robust und widerstandsfähig. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen verlief das Geschäftsjahr 2023 für die Jacob Jürgensen Wood GmbH sehr erfreulich und besser als erwartet. Das ist insofern erstaunlich, als dass es keinen Warenbezug aus Russland und Belarus aufgrund der geltenden EU-Sanktionen gegen diese Länder gab und gibt. Gestützt wurde das Geschäftsergebnis durch den Abverkauf von sibirischer Lärche, die noch vor Inkrafttreten der EU-Sanktionen im Sommer 2022 eingekauft wurde. Gleichzeitig konnten im Berichtsjahr 2023 für den Bereich Lärche, aber auch in den anderen Geschäftsfeldern neue Bezugsquellen erschlossen werden, die der Gesellschaft gute Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft eröffnen. Die Jacob Jürgensen Wood hat unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr realisiert. Wie erwartet waren die umgesetzten Mengen und Umsätze deutlich rückläufig. Die Jacob Jürgensen Wood GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 32,0 Mio. € (Vorjahr 52,2 Mio. €) realisiert. Dabei ist die Ertragskraft der Gesellschaft mit 5.047 T€ (Vorjahr 7.151 T€) sogar relativ geringer rückläufig gewesen. Das ist in Anbetracht der schwachen Absatzmärkte ein starkes Vertriebsergebnis. Strukturell bleibt der Absatz in Deutschland mit einem Anteil von mehr als 2/3 am Gesamtumsatz weiterhin das Stammgeschäft der Gesellschaft. Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft ein außerordentliches Ereignis zu verkraften, das leider tiefe Spuren im ausgewiesenen Jahresergebnis hinterlassen hat. Ein langjähriger und lagerhaltender Geschäftspartner der Jacob Jürgensen Wood hat im großen Maßstab Ware veruntreut und so der Gesellschaft einen wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe zugefügt. Dieser Schaden ist im Berichtsjahr insgesamt berücksichtigt worden und hat das zuvor positive Jahresergebnis komplett aufgezehrt. Deshalb weist die Jacob Jürgensen Wood GmbH im Berichtsjahr 2023 erstmals einen Jahresfehlbetrag vor Steuern in Höhe von 43 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss vor Steuern von 2.990 T€) aus. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenswerte der Jacob Jürgensen Wood GmbH haben sich entsprechend der reduzierten Umsätze deutlich verringert. Die gesamten Aktiva sind dabei um ein Drittel auf 15,2 Mio. € (Vorjahr 22,5 Mio. €) zurück gegangen. Dabei sind die Warenbestände durch den Abverkauf von russischer Ware überproportional rückläufig, während die Forderungen, stichtagsbezogen, sogar angestiegen sind. In unserem internationalen Handelsunternehmen handelt es sich durchweg um kurzfristiges Umlaufvermögen. Die Forderungen sind grundsätzlich kreditversichert und Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Durch die regelmäßige Gewinnthesaurierung der letzten Jahre wurden die Eigenmittel der Gesellschaft laufend gestärkt. Das ist bei einer rückläufigen Bilanzsumme nicht mehr notwendig. Zum Ende des Berichtsjahres verfügt die Gesellschaft über langfristige Eigenmittel in Höhe von 1,75 Mio. €. Diese werden ergänzt um die Gewinnthesaurierungen der Vorjahre in Höhe von insgesamt 3.2 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €). Die Eigenmittelquote liegt somit weiterhin bei 30 %. Finanziert wird das Umlaufvermögen neben den Eigenmitteln durch zusätzliche Gesellschaftermittel, Lieferantenkredite und Bankdarlehen. Die Jacob Jürgensen Wood verfügt über auskömmliche Finanzmittel, um die laufende Transformation der Handelsgeschäfte über die dafür notwendige Zeit begleiten zu können. Chancen- und Risikobericht 3. Zur Geschäftslage Jacob Jürgensen Wood hat das erste komplette Geschäftsjahr 2023 nach Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine und den seit Frühjahr 2022 in Kraft getretenen EU-Sanktionen (u.a. Importverbot von Holzprodukten aus Russland und Belarus) in den meisten Geschäftsbereichen mit einem in der Höhe unerwartet guten operativen Ergebnis abgeschlossen. Dieses operativ sehr positive Ergebnis wurde erreicht, obwohl in allen Hauptabsatzmärkten Mitteleuropas schwache Nachfrage in fast allen Bereichen der Holzverwendung herrschte. Durch das im Fahrwasser der hohen Inflation deutlich gestiegene Zinsniveau hat die für die Gesellschaft wichtige Baukonjunktur einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen. Wir erwarten daher, dass auch im Jahr 2024 weiter alle relevanten Absatzmärkte Europas von schwachem Holzbedarf gekennzeichnet sein werden. Die Verfügbarkeit von Schnittholz und anderen gehandelten Holzprodukten wird aufgrund von Produktionskürzungen weiterhin schwankend sein. Die weltweit größten Holzimportmärkte China und USA haben ebenfalls mit einer deutlich abgeschwächten Baukonjunktur zu kämpfen. Steigende Holzeinfuhren werden jedoch für Indien verzeichnet, womit dieser Markt weiter in den Fokus des weltweiten Holzhandels rückt - auch für Jacob Jürgensen Wood mit steigenden Absatzaktivitäten in dieser Region. Durch die EU-Sanktionen gegen russische Holzprodukte profitieren alle großen Holzimportmärkte, die keine Sanktionen erheben, von günstigeren Bezugsmöglichkeiten aus Russland. Die EU-Sanktionen gegen russische Holzprodukte haben unseren Fokus auf die Holzbeschaffung außerhalb Russlands gelenkt. Viele Produktgruppen wurden erfolgreich ersetzt durch ähnliche Holzarten aus Nord- und Südamerika sowie Südostasien. Hierbei bieten die über Jahrzehnte aufgebauten Bezugsquellen und Logistikwege aus anderen Teilen der Erde ein großes Potential, das uns einen Vorsprung vor Wettbewerbern sichert. Die etablierten Vertriebskanäle innerhalb Deutschlands und Europas, aber auch teils neue Vertriebswege in aufstrebende Exportmärkte, sind für alle Produktbereiche bei Jacob Jürgensen Wood eine solide Basis und Chance zugleich, um sich an die ständig ändernden Warenströme mit Erfolg anzupassen. Insbesondere das weltweit instabile politische Umfeld wird dabei ständig mit einbezogen und beobachtet, um mögliche Engpässe in der Beschaffung, sowie Chancen im Bedarf rechtzeitig zu erkennen und entsprechend auszufüllen. Bei Wareneinkäufen in USD werden grundsätzlich Kurssicherungen vorgenommen, wenn der Verkauf in EUR vorgesehen oder bereits erfolgt ist. Die Beurteilung des Zinsrisikos hat sich in den letzten beiden Jahren stark verändert. Vor allem angetrieben durch die in den letzten zwei Jahren stark angestiegene Inflation und deren Nachwirkungen ist kurzfristig nicht mit einer neuen Niedrigzinsphase zu rechnen. Gestiegene Zinskosten werden in den Kalkulationen berücksichtigt und die Geschäftsführung behält Möglichkeiten von Zinssicherungsgeschäften im Auge. Prognosebericht 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Risiken im Bezug von Holzprodukten haben sich für Jacob Jürgensen Wood seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine sehr deutlich verschoben. Auf der einen Seite muss die Legalität des Einschlags unserer Holzprodukte weiter gewährleistet und dokumentiert sein (EUTR, voraussichtlich 2025 abgelöst durch die noch strengere EUDR). Dazu haben wir bereits weltweite Lieferketten etabliert, die diese Aufgabe nicht vereinfachen. Die notwendigen Aktivitäten werden auch unter neuen Bedingungen und rechtlichen Anforderungen ständig fortgeführt und ausgebaut, um die Zukunft der Gesellschaft auch ohne Russlandaktivitäten zu sichern. Jacob Jürgensen Wood hatte die Risiken, die durch die 2022 erhobenen EU-Sanktionen gegen russische Holzprodukte entstanden sind, erkannt und zügig Maßnahmen eingeleitet. Auch für die teilweise neuen Bezugsquellen wird Legalität und Nachhaltigkeit des Einschlags unter anderem durch die Zertifizierungssysteme des FSC und PEFC weiter gewährleistet und dokumentiert. Die gesetzlichen Bestimmungen zur EUTR werden in jeder Hinsicht eingehalten. Im neuen Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen niedrigeren Umsatz, auch im Vergleich zum Berichtsjahr. Die angespannte politische Weltlage lässt eine Entspannung des Zinsniveaus und deutliche Belebung der Baukonjunktur derzeit nicht erwarten. Die Umsatzentwicklung nach Wegfall der Lieferungen aus Russland war und ist sehr erfreulich. Es ist das Ziel, dass Jacob Jürgensen Wood den Wegfall von Mengen aus der Russischen Föderation mittelfristig kompensieren wird. Neben der intensivierten, flexiblen Beschaffung auf allen Weltmärkten bleibt der Fokus auf dem Ausbau des Handels verarbeiteter Holzprodukte zur Versorgung der Industrie. Handelskunden werden vermehrt strategisch und in partnerschaftlichen Kooperationen bedient; Spotgeschäfte werden auch weiterhin zur Abrundung des Vertriebsportfolios getätigt. Diese Strategie ist seit vielen Jahren die Basis für eine anhaltend gute Ertragslage der Jacob Jürgensen Wood GmbH. Wir erwarten insgesamt weiter steigende Finanzierungskosten durch die erhöhten, aber stabileren Zinsniveaus im Dollar- und Euroraum. Die Finanzierungsvolumina der Gesellschaft für Ersatzprodukte der vormaligen Russlandware und in anderen Geschäftsbereichen werden wieder ansteigen. Die Jacob Jürgensen Wood erwartet durch die jetzt sichtbaren Erfolge der verstärkten Entwicklungsarbeit für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern.
Hamburg, den 18. April 2024 JACOB JÜRGENSEN WOOD GMBH gez. Rolf von Loßberg, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023JACOB JÜRGENSEN WOOD GMBH, HAMBURGA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
JACOB JÜRGENSEN WOOD GMBH, HAMBURG ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Die Jacob Jürgensen Wood GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg, Abt. B Nr. 23286. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet und werden linear abgeschrieben. Vorräte sind zu Anschaffungskosten einschließlich der Nebenkosten bewertet. Abwertungen wegen gesunkener Wiederbeschaffungskosten wurden berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverluste und Mahnkosten werden durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Positionen in Fremdwährungen werden als geschlossene Positionen bewertet. Dabei werden die einzelnen Bilanzpositionen in Fremdwährungen zum Mittelkurs am Bilanzstichtag ausgewiesen, nicht gedeckte Spitzenbeträge werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die in der Bilanz ausgewiesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände besitzen alle eine Fristigkeit von unter 1 Jahr mit Ausnahme der gewährten Darlehen an Hauptlieferanten. Diese haben eine Laufzeit von etwa drei Jahren. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 138 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen sowie Bonus- und Sonderzahlungen T€ 80 (Vorjahr T€ 699) und die Allgemeinen Rückstellungen T€ 59 (Vorjahr € 45). Es handelt sich um Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen und Personalverpflichtungen. Die in der Bilanz ausgewiesen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Fristigkeit wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind marktüblich besichert durch Sicherungsüberlassung von Beständen sowie einer Höchstbetragsbürgschaft über T€ 5.500 eines verbundenen Unternehmens. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stammen im Wesentlichen aus einem kurzfristigen verzinslichen Darlehen T€ 1.836 (Vorjahr T€ 1.241). In den sonstigen Verbindlichkeiten befinden sich im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von € 160 (Vorjahr T€ 385). Bei den Verbindlichkeiten mit Rangrücktritt handelt es sich um Darlehensverträge gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.110 (Vorjahr T€ 1.166) mit einer festen Laufzeit von fünf Jahren, wobei für alle Darlehen eine automatische Prolongation vereinbart wurde, sodass die Darlehen eine Fristigkeit von über fünf Jahren aufweisen. Außerdem haben sich die Darlehensgeber verpflichtet, für die Laufzeit des Vertrages mit deren Anspruch auf Tilgung des Darlehens in der jeweiligen Höhe, hinter sämtliche anderen bestehenden und künftigen (nicht ebenfalls nachrangigen) Gläubigerforderungen gegen die Darlehensnehmerin dergestalt zurückzutreten, dass 1. eine Tilgung des Darlehens nur aus einem die sonstigen Schulden des Darlehensnehmern übersteigenden Vermögens (z.B. aus Jahres- oder Liquidationsüberschüssen oder anderem freien Vermögen) zu leisten sind und 2. keine fälligen Zahlungsverpflichtungen der Darlehensnehmerin bestehen, solange und die Zahlung oder Verpflichtung dazu einen Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Darlehensnehmerin herbeiführen würde. Die Darlehensgeber sind sich bewusst, dass die Bestimmungen im Extremfall zu einem vollständigen und endgültigen Verlust der Darlehenssumme führen können und damit eine Verlustbeteiligung gegeben ist. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken bestanden am Bilanzstichtag folgende Kontrakte: Währungsswaps/Einkaufskontrakte in Höhe von T€ 38 (Vorjahr T€ 55). Aufgliederung der Umsatzerlöse in €:
* Im Vorjahr wurde die sibirische Lärche und die Stammware Lärche zusammengefasst IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 21 Mitarbeiter/-innen (Vorjahr 24 Mitarbeiter/innen). Von den Beschäftigten sind rund 52 % männlichen und 48 % weiblichen Geschlechts. Geschäftsführer der Gesellschaft ist: - Herr Rolf von Loßberg, Wentorf bei Hamburg, Kaufmann Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus einer Bürgschaft in Höhe von T€ 400 (Vorjahr T€ 400) für ein Darlehen der CSI (Specialities) Ltd. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 und 3a HGB aus einem Pachtvertrag mit verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt T € 72 p.a. Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr gilt für Prüfungsleistungen in Höhe von T€ 13. Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten: Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Millionenschaden durch Veruntreuung von Warenbeständen in Polen erlitten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jacob Jürgensen GmbH & Co. KG einbezogen. Der Sitz der Jacob Jürgensen GmbH & Co. KG ist in Hamburg.
Hamburg, den 28. März 2024 JACOB JÜRGENSEN WOOD GMBH gez. Rolf von Loßberg, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerkdes unabhängigen Abschlussprüfers An die Jacob Jürgensen Wood GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jacob Jürgensen Wood GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jacob Jürgensen Wood GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 13. Mai 2024 MKM
Menke & Kollegen GmbH
gez. Reimond Menke, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. Juni 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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